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Angsthase mit Spinalanästhesie

19. Dezember 2007 um 19:27

Hallo!

Hab mal eine Frage an (werdende) Muttis die bei ihrem Ks eine Lokalbetäubung hatten, bzw haben wollen.
Bin ein totaler Angsthase der bis vor der Schwangerschaft sogar beim Blut abnehmen halb umgefallen ist. Nun steht im März mein Ks an und ich möchte unbedingt bei vollem Bewusstsein sein. Hab jedoch Angst, dass meine Nerven bei der Op nicht mitspielen und dass ich es dem Op Team echt schwer machen werd wenn ich loszittere oder panisch werde...
Vor der Op ansich hab ich ja gar keine Angst - hab lediglich Angst vor der Angst

Wie ist es euch denn dabei ergangen?

Vorab schon mal "danke" für eure Antworten!

Strawberry2008

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20. Dezember 2007 um 10:59

Hi
leider kann ich dir auch noch keine Antwort geben aber ich habe selbst panische Angst vor der Spinalen werde Ende Mai einen Kaiserschnitt bekommen.Vor der Op habe ich eigentlich nicht so viel Angst wie vor der Spinalen deshalb werde ich meinen FA fragen ob es möglich wäre den KS unter Vollnarkose zu machen.Ich hoffe das uns hier paar Frauen etwas die Angst vor der Spinalen nehemen können

Habe dann auch noch ne Frage an die Mamis die einen KS bereits hinter sich haben bekommt man bei der Spinalen nur eine Spritze in den Rücken oder auch einen Katheter?

Lg Jessy 17 SSW

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21. Dezember 2007 um 11:22

Kann ich machen
Also ...
Ich bin der totale Mega-Angsthase!!! Musste am 24.10.07 mit KS entbinden. Und ich bin vor Angst bald durchgedreht. Wie du sagst, mit Nerven im OP und so. Ich hab am Abend vor der OP bescheid gesagt, dass ich ein Angsthase bin. Die haben mir angeboten, mir am Abend vorher (damit ich schlafen kann) und kurz vor der OP ein Beruhigungsmittel zu geben, welches für das Baby vollkommen ok ist. Na ja, abends hab ich keins genommen. Aber kurz bevor ich in den OP gebracht wurde, hab ich das dann genommen. Hat mir sehr geholfen. Ich war zwar tierisch nervös, aber die Angst war einfach weg. Ehrlich Mädels, keine Panik. Es war alles ok. Na ja, und die Anästhesistin hat mich mit meinem Mann auch bei Laune gehalten. Und wenn die Spinale anfängt zu wirken, dann wird es so richtig mollig warm - so richtig mit Wohlfühlfaktor. Kopf Hoch, wenn ich das "überlebt" hab, dann macht ihr das doch mit Links Und ihr seid schneller wieder raus, als ihr gucken könnt. Kleiner Tipp von Angsthase zu Angsthase: Lasst euch den Blasenkatheter nach der Spinalen legen. Ist angenehmer - ein witziges Gefühl. Und scheut nicht davor zurück aus falscher Bescheidenheit, wenn euch danach ist, nach einem Beruhigungsmittel zu frage.
Ich hoffe, ich konnte euch die Angst nehmen




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21. Dezember 2007 um 19:54

Habe am 12.11 per KS...
... entbunden. Hatte vorher auch Panik wegen der Lokalbetäubung. Zu meinem Entsetzen mußte es dann aber doch eine Vollnarkose werden... und für mein Empfinden ist das die schlechtere Variante.
Ich würde mich immer für eine Lokalbet. entscheiden, egal welche Ängste damit verbunden sind. Ein Beruhigungsmittel habe ich nicht bekommen. Eure Partner können bei einer Lokalbet. mit dabei sein. Ich habe meine Tochter erst Stunden später richtig wahrgenommen - das war für mich das traurigste, auch, nicht zu sehen, wie mein Mann reagiert, wenn er sie das erste mal sieht...dieser besondere Moment. Was ganz schlimm war: Das Narkosemittel wird natürlich erst gegeben, wenn der Arzt schon mit dem "Messer" da steht, das Kind soll ja nicht groß was von dem Mittel mitbekommen. Das heißt, ich lag da 40 min auf dem Tisch und es kamen immer mehr Leute. Du wirst eingepinselt etc und dann wurde mir doch tatsächlich bei vollem Bewußtsein der Blasenkatheter gelegt... also ich bin echt keine Memme, aber das war der Hammer. Die Schmerzen nach dem KS und auch das ziehen der Drainage und des Blasenkatheters waren ein Spaziergang dagegen. Ach, irgendwie war es der Horror und ich kann gar nicht begreifen, warum man lieber eine Vollnarkose möchte, als alles mitzubekommen (erster Schrei etc)???
Also ich kann nichts zur Spinal... sagen aber echt: Es ist auf jeden Fall besser als die Vollnarkose!
LG, Snowbell

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22. Dezember 2007 um 23:36

@katze2409
beim KS wird immer n Blasenkatheter gelegt. Du willst doch nicht in deinem Urin liegen nach der OP kannst du ja auch nicht sofort aufstehen, um auf die Toilette zu gehen. Da du auch viel Flüssigkeit über die vene bekommst, und die Blase sich dadurch schnell füllt, ist es sinnvoll einen Katheter zu haben.
Aber du brauchst wirklich keine Angst vor der OP/Geburt zu haben. Ich hatte bereits schon 3 KS und hab's auch gut überstanden. Du schaffst das auch !!

wünsche dir alles Gute, und ein schönes Weihnachtsfest.

lg momo0607

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18. Februar 2008 um 13:47
In Antwort auf insa_12935078

Hi
leider kann ich dir auch noch keine Antwort geben aber ich habe selbst panische Angst vor der Spinalen werde Ende Mai einen Kaiserschnitt bekommen.Vor der Op habe ich eigentlich nicht so viel Angst wie vor der Spinalen deshalb werde ich meinen FA fragen ob es möglich wäre den KS unter Vollnarkose zu machen.Ich hoffe das uns hier paar Frauen etwas die Angst vor der Spinalen nehemen können

Habe dann auch noch ne Frage an die Mamis die einen KS bereits hinter sich haben bekommt man bei der Spinalen nur eine Spritze in den Rücken oder auch einen Katheter?

Lg Jessy 17 SSW

Hallo
Ich hatte am 30.1.2008 einen Wunschkaiserschnitt und panische Angst davor, besonders vor der Narkose. Ich wollte unbedingt die Geburt miterleben und den ersten Schrei meiner Tochter hören, auch wünschte ich mir für mich aber vor allem für meinen Mann, dass dieser auch dabei sein kann bei dem großen Ereignis - und das ist ja bei einer Vollnarkose nicht möglich. Deshalb wollte ich eine Lokalanästhesie. Leider hatte ich davor die größte Angst und habe mir die Option offen gelassen, sollte meine Panik allzu groß sein, mir doch noch eine Vollnarkose geben zu lassen. Aber ich hielt durch und bekam eine Spinale. Der Anästhesist war sehr erfahren und ruhig, vermittelte mir den Eindruck, dass er weiß, was er tut, so dass ich einigermaßen Vertrauen fassen konnte. Als es soweit war, zitterte ich ein wenig vor Angst, die Schwestern beruhigten mich. Dann spürte ich nur einen ganz ganz kleinen Piekser, weniger als beim Blutabnehmen - die lokale Betäubung und dann merkte ich gar nichts mehr vom Setzen der Spinalen. Da war meine Angst auch irgendwie mal kurz weg. Bald darauf wurden meine Beine warm und ich spürte sie nicht mehr. Dann wurde ich auf den OP-Tisch gelegt. Das alles war gut zu ertragen, die Angst ging dahin und die Aufregung und Vorfreude, dass ich nun endlich bald meine Tochter haben durfte wuchs. Plötzlich wurde mir sehr schwindelig und ich merkte, wie mein Kreislauf mir total absackte. Ich konnte kaum noch sprechen und dachte, mein letztes Stündlein hätte geschlagen - sofort war die Angst wieder präsent. Aber glücklicherweise dauerte das ganze nicht länger als maximal 2 Minuten, denn der Anästhesist hatte natürlich gemerkt, dass mein Blutdruck und mein Kreislauf absackten und mir gleich was gegeben. Dann ging es mir auch wieder gut und ich war wieder so gespannt auf unseren kleinen Schatz. Es dauerte dann keine 10 Minuten mehr und ich hörte sie, ihren ersten Schrei. Der Schmerz war ja durch die Betäubung komplett ausgeschaltet, das Herumgezerre, das Geruckel und das Drücken spürt man aber. Mein Mann sagte, ich habe ganz schön gebebt. Es war auch irgendwie kein angenehmes Gefühl, doch es war für mich wirklich nur nebensächlich, da ich so voller Vorfreude und Spannung auf unsere Tochter wartete. Meine Beine konnte ich schon nach weniger als einer Stunde wieder spüren und auch leicht bewegen, da war ich sehr erleichtert. Im Nachhinein würde ich sagen, das Schlimmste war die Angst vor der Angst.
Ich hoffe, ich konnte ein weiterhelfen.
Gruß, jelth

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18. Februar 2008 um 13:51
In Antwort auf daina_12904459

Hallo
Ich hatte am 30.1.2008 einen Wunschkaiserschnitt und panische Angst davor, besonders vor der Narkose. Ich wollte unbedingt die Geburt miterleben und den ersten Schrei meiner Tochter hören, auch wünschte ich mir für mich aber vor allem für meinen Mann, dass dieser auch dabei sein kann bei dem großen Ereignis - und das ist ja bei einer Vollnarkose nicht möglich. Deshalb wollte ich eine Lokalanästhesie. Leider hatte ich davor die größte Angst und habe mir die Option offen gelassen, sollte meine Panik allzu groß sein, mir doch noch eine Vollnarkose geben zu lassen. Aber ich hielt durch und bekam eine Spinale. Der Anästhesist war sehr erfahren und ruhig, vermittelte mir den Eindruck, dass er weiß, was er tut, so dass ich einigermaßen Vertrauen fassen konnte. Als es soweit war, zitterte ich ein wenig vor Angst, die Schwestern beruhigten mich. Dann spürte ich nur einen ganz ganz kleinen Piekser, weniger als beim Blutabnehmen - die lokale Betäubung und dann merkte ich gar nichts mehr vom Setzen der Spinalen. Da war meine Angst auch irgendwie mal kurz weg. Bald darauf wurden meine Beine warm und ich spürte sie nicht mehr. Dann wurde ich auf den OP-Tisch gelegt. Das alles war gut zu ertragen, die Angst ging dahin und die Aufregung und Vorfreude, dass ich nun endlich bald meine Tochter haben durfte wuchs. Plötzlich wurde mir sehr schwindelig und ich merkte, wie mein Kreislauf mir total absackte. Ich konnte kaum noch sprechen und dachte, mein letztes Stündlein hätte geschlagen - sofort war die Angst wieder präsent. Aber glücklicherweise dauerte das ganze nicht länger als maximal 2 Minuten, denn der Anästhesist hatte natürlich gemerkt, dass mein Blutdruck und mein Kreislauf absackten und mir gleich was gegeben. Dann ging es mir auch wieder gut und ich war wieder so gespannt auf unseren kleinen Schatz. Es dauerte dann keine 10 Minuten mehr und ich hörte sie, ihren ersten Schrei. Der Schmerz war ja durch die Betäubung komplett ausgeschaltet, das Herumgezerre, das Geruckel und das Drücken spürt man aber. Mein Mann sagte, ich habe ganz schön gebebt. Es war auch irgendwie kein angenehmes Gefühl, doch es war für mich wirklich nur nebensächlich, da ich so voller Vorfreude und Spannung auf unsere Tochter wartete. Meine Beine konnte ich schon nach weniger als einer Stunde wieder spüren und auch leicht bewegen, da war ich sehr erleichtert. Im Nachhinein würde ich sagen, das Schlimmste war die Angst vor der Angst.
Ich hoffe, ich konnte ein weiterhelfen.
Gruß, jelth

Nachtrag
Was ich noch vergessen habe - wahrscheinlich, weil es kaum wahrnehmbar war für mich - der Blasenkatheder. Er wurde nach Setzen der Spinalen gelegt, d.h. ich habe nichts davon mitbekommen. Und am nächsten Morgen wurde er wieder gezogen, das habe ich auch so gut wie überhaupt nicht gespürt. Und dass er die erste Nacht drin war, empfand ich als angenehm, denn ich konnt trinken soviel ich wollte, ohne aufstehen zu müssen.

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26. Februar 2008 um 18:40

Hatte auch KS und Spinale
Hi
also ich hatte am 14.02 auch nen Kaiserschnitt da kam unsere Annalena zur Welt. Ich muss sagen mir hätte nix besseres passieren könne. Die Narkose tat überhaupt nicht weh so wie man es vom TV bei mein Baby oft sieht das die Frauen da sitzen und heulen. Also ich fand den Blasenkatheter am schlimmsten das war wie ne richtig dolle Blasenentzündung. Die Narkose legen war ein Klaks erst wird ja desinfiziert dann drückt er die Wirbel ab und dann merkt man nur einen kleinen Pieks und ein drücken im Rücken wo eben ein Betäubungsmittel gespritzt wird aber das hält keine Minute an das drücken und von der eigentlichen Narkose hab ich gar nix gemerkt. Du merkst dann halt wie dir die Füße und der Hintern warm werden aber das ist ja net schlimm. Gut mir wurde dann kurz etwas schlecht und schwindlig hab dann Sauerstoff bekommen und schon wars wieder gut. Während der OP haben se mir noch was gespritz wovon ich dann Kopfweh bekam aber da hat der Doc dann ne Infusion ran gehängt und schon war auch das wieder weg. Gezittert hab ich auch aber weils mir so arsche kalt war dann haben se mich oben her mit nem warmen Handtuch zugedeckt.
Also echt net schlimm.
Ich wünsch dir alles Gute und hoffe ich konnte dir etwas weiter helfen.

Liebe Grüße
Kerstin und Annalena

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