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Angst vorm Abbruch..

6. Januar 2014 um 20:07

Hallo Ihr,

Vielleicht kennt ja jemand das Gefühl, bald vor einem Abbruch zu stehen.
Ich habe wahnsinnige Angst, kann an nichts anderes Denken.
Es ist einfach die Angst vorm Abbruch allgemein.
Es war von Anfang an klar, dass ich es so will. Also ist es keine Angst, weil ich mir unsicher bin.


Kennt das jemand?
Fühl mich gerade so wahnnsig alleine..

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6. Januar 2014 um 21:40

Du willst es so
Das gehört dann wohl dazu. Es wird Dir jeder sagen, dass dies ein (für Dich) harmloser Eingriff ist. Wenn Dir das trotzdem Angst macht, bleibt Dir nichts anderes übrig, als zu warten, bis es vorbei ist. Du wirst es überleben. Dein Kind nicht. Alles Gute.

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8. Januar 2014 um 8:41

hallo liebe einfachich,
fühl dich ganz lieb von mir gedrückt! hab grad erst von dir gelesen. ob du hier noch reinschaust?
es tut mir so leid, dass du so allein bist mit deinen gedanken und gefühlen vor dem abbruch. wann hast du den termin?
hab ich dich richtig verstanden, dass du angst vor dem eingriff an sich hast? warst du denn schon zum vorgespräch?
ich denk, wenn dir von anfang an klar war, dass du es machen lassen wirst, dann sicher nicht, weil du auf den eingriff scharf bist, sondern weil du grad schlichtweg keine andere wahl siehst. traurig, dass dir keine anderen türen offen stehen und du jetzt durch diese eine durchmusst. ich hätte dir noch andere möglichkeiten gewünscht, wo du nun keine so große angst haben musst.
schade, dass du dich jetzt mit niemandem austauschen kannst.
wird dich denn jemand begleiten, wenn du zur abtreibung gehst? oder bist du da dann auch alleine? vielleicht hast du auch schon alles hinter dir, ich weiß es nicht.
ich wünsch dir, dass dir in dieser schweren zeit jemand geschenkt ist, der dich jetzt einfach ganz lieb nimmt, wie du bist und wie es dir grad geht.
liebe grüße, und in gedanken bin ich bei dir,
mirjana

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9. Januar 2014 um 16:15

Guckst Du noch hier rein?
Hallo Du,

wie weit hast Du Dich denn schon informiert? Hattest Du schon ein Vorgespräch bei dem Arzt, wo der Abbruch vorgenommen werden soll?

Was ist mit Deinem Partner? Oder einer Freundin? Mit wem hast Du denn bisher gesprochen?
Kannst Du Dich vielleicht an die Beratungsstelle wenden, bei der Du warst?

Ich hatte heute das Gespräch dort, wegen eines Abbruchs. Und mir wurde angeboten, dass ich mich jederzeit bei weiteren Fragen oder Sorgen melden kann.

Ich selbst stehe auch kurz vor dem Abbruch der Schwangerschaft, kann Dir also über den Eingriff nicht viel sagen.. aber ich habe heute viel auf dieser Seite gelesen und fand das sehr hilfreich:

http://www.svss-uspda.ch/de/berichte_meinungen/berichte.htm

Ganz liebe Grüße

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16. Januar 2014 um 23:08


Richtig. Was dort drauf nicht zu deren Gunsten verdreht werden kann, wird verschwiegen. So einfach ist das.

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17. Januar 2014 um 8:01
In Antwort auf redpoll


Richtig. Was dort drauf nicht zu deren Gunsten verdreht werden kann, wird verschwiegen. So einfach ist das.

Wir verschweigen NIE
das es zu späteren Problemen führen kann! Was erzählst du hier bitte?!

Wie oft rät PC von einem Abbruch ab weils der Person sehr wahrscheinlich 10x mehr Schaden als Nutzen bringt? Ständig! Alles was ihr macht ist beleidigen, lügen und mit Angst euer Ziel vorran treiben! Heb dich also nciht auf ein zu hohes Podest!

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17. Januar 2014 um 8:07

Nachdem du
von der Existenz einer PL-Lobby ausgehst und es PC genauso macht, kannst du dann ja die Existenz einer PC-Lobby akzeptieren.

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17. Januar 2014 um 8:33

Mir hat die Seite geholfen..
.. denn für mich gab es keine andere Möglichkeit als den Abbruch. Ich habe diese Entscheidung sicher nicht leichtfertig gefällt, aber egal wie ich es gedreht oder gewendet habe, es wäre nicht gegangen, das Kind zu bekommen.

Ich habe überall nur gelesen: "Man schafft es immer irgendwie!" "Es gibt immer eine Lösung!" Und ich bin auf viele Seiten gestossen, wo man sehr, sehr oft einfach als "Mörder" oder "herzlos" abgestempelt wurde.

Deswegen war diese Seite sehr hilfreich für mich. Es kann schon sein, dass einiges schön geredet wurde, aber weißt Du was? Ich hatte gestern meinen Abbruch und mir geht es gut. Genau wie es dort in vielen Berichten erzählt wird, geht und ging es mir auch! Also kann nicht alles erstunken und erlogen sein.

Es gibt sicher ganz arg viele Frauen, die psychisch mit der Entscheidung einen Abbruch vorzunehmen nicht klar kommen - dann hat das aber vielleicht nicht nur mit dem Abbruch zu tun, sondern hauptsächlich mit den Argumenten WARUM man sich dazu entschieden hat! Wenn man sich seiner Sache sicher ist und es einfach keinen anderen Weg gibt als diesen, dann ist man danach sicher mit sich selbst im Reinen und weiß, das Richtige getan zu haben!

Es wird sicher Zeiten geben wo ich mich nochmal fragen werde, ob es die richtige Entscheidung war.. Ich bin 30 und falls ich irgendwann mal bereit für Kinder bin oder einfach die Umstände sich zum Bessern wenden und es dann vielleicht nicht klappt schwanger zu werden, werde ich mich sicher fragen, ob es richtig war, aber jetzt in diesem Moment, war dies der beste Weg für mich und mein weiteres Leben..

Ich möchte damit nur sagen, dass es sicher genug Frauen gibt, die nach der Abtreibung ihr Leben gut und normal weiter führen können!

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17. Januar 2014 um 9:01
In Antwort auf miette1401

Mir hat die Seite geholfen..
.. denn für mich gab es keine andere Möglichkeit als den Abbruch. Ich habe diese Entscheidung sicher nicht leichtfertig gefällt, aber egal wie ich es gedreht oder gewendet habe, es wäre nicht gegangen, das Kind zu bekommen.

Ich habe überall nur gelesen: "Man schafft es immer irgendwie!" "Es gibt immer eine Lösung!" Und ich bin auf viele Seiten gestossen, wo man sehr, sehr oft einfach als "Mörder" oder "herzlos" abgestempelt wurde.

Deswegen war diese Seite sehr hilfreich für mich. Es kann schon sein, dass einiges schön geredet wurde, aber weißt Du was? Ich hatte gestern meinen Abbruch und mir geht es gut. Genau wie es dort in vielen Berichten erzählt wird, geht und ging es mir auch! Also kann nicht alles erstunken und erlogen sein.

Es gibt sicher ganz arg viele Frauen, die psychisch mit der Entscheidung einen Abbruch vorzunehmen nicht klar kommen - dann hat das aber vielleicht nicht nur mit dem Abbruch zu tun, sondern hauptsächlich mit den Argumenten WARUM man sich dazu entschieden hat! Wenn man sich seiner Sache sicher ist und es einfach keinen anderen Weg gibt als diesen, dann ist man danach sicher mit sich selbst im Reinen und weiß, das Richtige getan zu haben!

Es wird sicher Zeiten geben wo ich mich nochmal fragen werde, ob es die richtige Entscheidung war.. Ich bin 30 und falls ich irgendwann mal bereit für Kinder bin oder einfach die Umstände sich zum Bessern wenden und es dann vielleicht nicht klappt schwanger zu werden, werde ich mich sicher fragen, ob es richtig war, aber jetzt in diesem Moment, war dies der beste Weg für mich und mein weiteres Leben..

Ich möchte damit nur sagen, dass es sicher genug Frauen gibt, die nach der Abtreibung ihr Leben gut und normal weiter führen können!

Die einzelnen Erfahrungen kann man nicht beurteilen,
aber mutterschiff2 beschwerte sich über "Dort bekommst du die Absolution für die Abtreibung und kannst dich dabei noch als Humanist fühlen ...sogar als guter Christ ...", also dass dort auch moralische oder gar theologische Aussagen getroffen werden. Wobei das nicht unmittelbar auf der verlinkten Unterseite geschieht, sondern auf einer anderen Unterseite "ethische Frage", die über das Menü links oben ausgewählt werden kann.

Und da hat mutterschiff2 recht, das ist in Teilen erstrunken, erlogen oder einfach Quatsch:
http://www.svss-uspda.ch/de/ethik/ethik.htm
"der bekannte katholische Moraltheologe Prof. Stephan H. Pfürtner in einem Vortrag in Bern, warum auch katholische ChristInnen guten Gewissens JA zur Fristenregelung sagen können."

Dazu über den Mann:
http://de.wikipedia.org/wiki/Stephan_Pf%C3%BCrtner
"Nach dem Zweiten Weltkrieg trat Pfürtner 1945 der Ordensgemeinschaft der Dominikaner bei. Als Theologe lehrte er von 1966 bis 1974 an der Universität Freiburg (Schweiz) Moraltheologie. In seinem Buch "Kirche und Sexualität" äußerte er sich 1972 kritisch zur Enzyklika Humanae vitae, mit der Papst Paul VI. 1968 die Anti-Baby-Pille und andere Verhütungsmethoden als verwerfliche Handlungen zur Verhinderung der Fortpflanzung beurteilte. Nachdem er von der römischen Glaubenskongregation beschuldigt worden war, im Bereich der Sexualethik gegen die kirchliche Autorität verstossen zu haben, folgte er der Aufforderung der Kirchenleitung und trat 1974 von seinem Lehrstuhl zurück. Er verließ den Dominikanerorden und heiratete 1974 die Ärztin Irmgard Bloos, mit der er zwei Kinder hatte.

Pfürtner lebte mit seiner Familie in Marburg, wo er von 1975 bis zu seiner Emeritierung 1988 einen Lehrstuhl für Sozialethik im Fachbereich Evangelische Theologie innehatte."

Oder kurz gesagt, er war mal katholischer Theologe, aber er wurde nach allen Regeln der Kunst vollständig rausgeschmissen und war dann 20 Jahre lang evangelischer Theologe. Ihn als katholischen Theologen zu bezeichnen ist von der Seite eine bewusste Tatsachenverdrehung. Die Behauptung Katholiken könnten guten Gewissens für eine Fristenlösung stimmen ebenfalls, jedenfalls wenn man das zugrunde legt, was in der katholischen Theologie unter "Gewissen" verstanden wird (was aber hier impliziert wird indem der Mann wahrheitswidrig als katholischer Theologe bezeichnet wird).


"Der Entscheid zum Schwangerschaftsabbruch ist daher nicht ein Tötungsakt, sondern die Weigerung, im eigenen Körper die eigene Leibesfrucht heranwachsen zu lassen, die Weigerung, im gegebenen Zeitpunkt, unter den gegebenen Umständen die grosse Verantwortung der Mutterschaft auf sich zu nehmen."

Eine glatte Lüge. Bei einer Abtreibung wird etwas getötet. Man kann vielleicht ehrlich behaupten, es sei kein Mensch. Aber zu behaupten da würde nix getötet ist eine Lüge.


"Auch die Theologie setzt die Menschwerdung mit der Geburt gleich:
"Weihnachten, die Menschwerdung Gottes." (Bischof Felix Gmür, in: Das Magazin", 22.12.12)"
Daraus zu folgern, die katholische Theologie sieht erst ab Geburt einen Menschen ist eine bewusste Tatsachenverdrehung. (Und nebenbei gegenüber dem Bischof unfreundlich; würde der tatsächlich öffentlich vertreten, dass es erst ab Geburt ein Mensch ist, könnte das für seinen Arbeitgeber Grund für eine fristlose Kündigung sein).


Mutterschiff2 hat also recht, wenn sie den Wahrheitsgehalt der Seite anzweifelt.

Bei den persönlichen Berichten kann man natürlich nichts sagen, aber dass bei anderen Dingen bewusst verdreht wird, wirft kein gutes Licht.

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17. Januar 2014 um 9:20

Wenn du ein zuspammen fürchtest,
warum schreibst du dann nicht gleich eine PN?

Aber egal, danke das du einsiehst, dass zumindest in den von mir angeführten Punkten der Wahrheitsgehalt der Aussagen der betreffende Seite fragwürdig ist.

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17. Januar 2014 um 18:53
In Antwort auf miette1401

Mir hat die Seite geholfen..
.. denn für mich gab es keine andere Möglichkeit als den Abbruch. Ich habe diese Entscheidung sicher nicht leichtfertig gefällt, aber egal wie ich es gedreht oder gewendet habe, es wäre nicht gegangen, das Kind zu bekommen.

Ich habe überall nur gelesen: "Man schafft es immer irgendwie!" "Es gibt immer eine Lösung!" Und ich bin auf viele Seiten gestossen, wo man sehr, sehr oft einfach als "Mörder" oder "herzlos" abgestempelt wurde.

Deswegen war diese Seite sehr hilfreich für mich. Es kann schon sein, dass einiges schön geredet wurde, aber weißt Du was? Ich hatte gestern meinen Abbruch und mir geht es gut. Genau wie es dort in vielen Berichten erzählt wird, geht und ging es mir auch! Also kann nicht alles erstunken und erlogen sein.

Es gibt sicher ganz arg viele Frauen, die psychisch mit der Entscheidung einen Abbruch vorzunehmen nicht klar kommen - dann hat das aber vielleicht nicht nur mit dem Abbruch zu tun, sondern hauptsächlich mit den Argumenten WARUM man sich dazu entschieden hat! Wenn man sich seiner Sache sicher ist und es einfach keinen anderen Weg gibt als diesen, dann ist man danach sicher mit sich selbst im Reinen und weiß, das Richtige getan zu haben!

Es wird sicher Zeiten geben wo ich mich nochmal fragen werde, ob es die richtige Entscheidung war.. Ich bin 30 und falls ich irgendwann mal bereit für Kinder bin oder einfach die Umstände sich zum Bessern wenden und es dann vielleicht nicht klappt schwanger zu werden, werde ich mich sicher fragen, ob es richtig war, aber jetzt in diesem Moment, war dies der beste Weg für mich und mein weiteres Leben..

Ich möchte damit nur sagen, dass es sicher genug Frauen gibt, die nach der Abtreibung ihr Leben gut und normal weiter führen können!

Miette
Es gibt IMMER eine andere Möglichkeit, es sei denn, die Schwangerschaft beendet Dein eigenes Leben, dann gäbe es tatsächlich keine.

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17. Januar 2014 um 18:55

Nicht jeden Thread zuspammen
Den merk ich mir für den Fall, dass jemand wieder einen PL zerlegt, weil er irgendwas von Spätfolgen der Abtreibung erzählt.

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17. Januar 2014 um 19:06
In Antwort auf sansaiblue1101

Wir verschweigen NIE
das es zu späteren Problemen führen kann! Was erzählst du hier bitte?!

Wie oft rät PC von einem Abbruch ab weils der Person sehr wahrscheinlich 10x mehr Schaden als Nutzen bringt? Ständig! Alles was ihr macht ist beleidigen, lügen und mit Angst euer Ziel vorran treiben! Heb dich also nciht auf ein zu hohes Podest!


Hier ging's doch gerade um die Webseite der Schweizer Abtreibungslobby. Das ist eine Sammlung von Pro-Abtreibungs-Artikeln und jede Gegenbehauptung, jeder Gegenartikel und jede Gegenstudie wird als Lug und Betrug bezeichnet, selbst wenn renomierte Mediziner dahinterstehen. Und ich finde, wenn man schon nichts von Gott hält, dann sollte man ihn da rauslassen, und nicht irgendwo einen angeblich religiösen Idioten suchen, der was zugunsten der Abtreibung sagt, und dann behaupten, die gesamte Kirche vertrete dessen Meinung. Dass ist Irreführung vom Feinsten. Dass Christen die Abtreibung aufgrund biblischer Aussagen nicht für gut heissen, ist bekannt und sollte einfach akzeptiert werden.

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17. Januar 2014 um 19:19

Sagen wir mal so
Es stört mich beschränkt. Diskussionen sind ok, solange sie freundlich und fair sind.

Carn kann man aber wohl eher nicht als Spammer bezeichnen. Da gäbe es andere, die Du viel eher ermahnen müsstest. Als PC ist es aber nur natürlich, dass Du Leuten aus den eigenen Reihen mehr Sprechfreiheiten gibst.

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19. Januar 2014 um 18:00
In Antwort auf redpoll

Miette
Es gibt IMMER eine andere Möglichkeit, es sei denn, die Schwangerschaft beendet Dein eigenes Leben, dann gäbe es tatsächlich keine.


Redpoll: Wenn eine Frau die Schwangerschaft von 9 Monaten an sich ablehnt, dann gibt es keine andere Möglichkeit!
Es gibt einfach Frauen, die es nicht wollen!

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20. Januar 2014 um 6:13
In Antwort auf una1989


Redpoll: Wenn eine Frau die Schwangerschaft von 9 Monaten an sich ablehnt, dann gibt es keine andere Möglichkeit!
Es gibt einfach Frauen, die es nicht wollen!


Nicht wollen heisst nicht, nicht zu können. Keinen Bock zu haben schliesst eine Möglichkeit nicht aus. Es ist lediglich eine schlechte Charaktereigenschaft, andere unter seiner Unlust leiden oder gar sterben zu lassen.

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20. Januar 2014 um 9:19
In Antwort auf redpoll


Nicht wollen heisst nicht, nicht zu können. Keinen Bock zu haben schliesst eine Möglichkeit nicht aus. Es ist lediglich eine schlechte Charaktereigenschaft, andere unter seiner Unlust leiden oder gar sterben zu lassen.

Wobei es einen großen Unterschied macht
ob die Einstellung vertreten wird "ich bringe das Kind um weil ich keine Lust habe",
oder
"da ist noch kein Kind, also unterbreche ich die Schwangerschaft"!

Warum willst Du nicht verstehen, dass allein die Einstellung zum Embryo das weitere Denken und ggf. Handeln bestimmt?

Du hast nicht besonders viel für Tiere übrig, Dich nun pauschal als egoistisch oder herzlos zu bezeichnen, weil Du nicht 5mal nachts zum Füttern aufstehen magst, um einem verwaisten Vagelbaby das Leben zu retten, wäre doch trotzdem unpassend.



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20. Januar 2014 um 14:45


redpoll:
"Nicht wollen heisst nicht, nicht zu können. Keinen Bock zu haben schliesst eine Möglichkeit nicht aus. Es ist lediglich eine schlechte Charaktereigenschaft, andere unter seiner Unlust leiden oder gar sterben zu lassen."
_______________________________________

Was erlaubst du dir eigentlich für Urteile ?
Akzeptiere einfach mal eine andere Meinung!

Wenn z.B. eine junge Frau während der Ausbildung, oder Studium schwanger wird und aus ihrer subjektiven (!!!) Wahrnehmung glaubt das nicht zu schaffen und abtreibt, unterstellst du ihr, das sie "kein Bock", eine "schlechte Charaktereigenschaft" und "Unlust" hatte ?

Diese Frauen haben einfach andere Prioritäten als du!
Nur weil du dich für ein Kind entscheidest, bist du kein besserer Mensch und wenn du dich gegen das Kind entscheidest kein schlechterer!

Du verbreitest deine Meinung, als wäre sie ein wissenschaftlicher Grundsatz, aber es ist einfach deine persönliche Meinung!

Von einem hohen Ross auf andere runter zu Blicken ist keine Große Leistung!

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20. Januar 2014 um 14:49
In Antwort auf miette1401

Mir hat die Seite geholfen..
.. denn für mich gab es keine andere Möglichkeit als den Abbruch. Ich habe diese Entscheidung sicher nicht leichtfertig gefällt, aber egal wie ich es gedreht oder gewendet habe, es wäre nicht gegangen, das Kind zu bekommen.

Ich habe überall nur gelesen: "Man schafft es immer irgendwie!" "Es gibt immer eine Lösung!" Und ich bin auf viele Seiten gestossen, wo man sehr, sehr oft einfach als "Mörder" oder "herzlos" abgestempelt wurde.

Deswegen war diese Seite sehr hilfreich für mich. Es kann schon sein, dass einiges schön geredet wurde, aber weißt Du was? Ich hatte gestern meinen Abbruch und mir geht es gut. Genau wie es dort in vielen Berichten erzählt wird, geht und ging es mir auch! Also kann nicht alles erstunken und erlogen sein.

Es gibt sicher ganz arg viele Frauen, die psychisch mit der Entscheidung einen Abbruch vorzunehmen nicht klar kommen - dann hat das aber vielleicht nicht nur mit dem Abbruch zu tun, sondern hauptsächlich mit den Argumenten WARUM man sich dazu entschieden hat! Wenn man sich seiner Sache sicher ist und es einfach keinen anderen Weg gibt als diesen, dann ist man danach sicher mit sich selbst im Reinen und weiß, das Richtige getan zu haben!

Es wird sicher Zeiten geben wo ich mich nochmal fragen werde, ob es die richtige Entscheidung war.. Ich bin 30 und falls ich irgendwann mal bereit für Kinder bin oder einfach die Umstände sich zum Bessern wenden und es dann vielleicht nicht klappt schwanger zu werden, werde ich mich sicher fragen, ob es richtig war, aber jetzt in diesem Moment, war dies der beste Weg für mich und mein weiteres Leben..

Ich möchte damit nur sagen, dass es sicher genug Frauen gibt, die nach der Abtreibung ihr Leben gut und normal weiter führen können!


Freut mich, dass es dir nach den Abbruch gut ging.
Mir gings auch nicht schlecht - brauchte aber dennoch Halt von meinem Freund. Auch wir wissen, dass es richtig war. Und das Bewusstsein darüber, richtig gehandelt zu haben, ist wichtig und bringt uns letzlich auch immer weiter.

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20. Januar 2014 um 15:36
In Antwort auf lilsis89


Freut mich, dass es dir nach den Abbruch gut ging.
Mir gings auch nicht schlecht - brauchte aber dennoch Halt von meinem Freund. Auch wir wissen, dass es richtig war. Und das Bewusstsein darüber, richtig gehandelt zu haben, ist wichtig und bringt uns letzlich auch immer weiter.


lilis89:
Ich finde es gut, das ihr auch positiv bereichtet. Das gibt bestimmt vielen Betroffenen Kraft!

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20. Januar 2014 um 18:26
In Antwort auf florina911

Wobei es einen großen Unterschied macht
ob die Einstellung vertreten wird "ich bringe das Kind um weil ich keine Lust habe",
oder
"da ist noch kein Kind, also unterbreche ich die Schwangerschaft"!

Warum willst Du nicht verstehen, dass allein die Einstellung zum Embryo das weitere Denken und ggf. Handeln bestimmt?

Du hast nicht besonders viel für Tiere übrig, Dich nun pauschal als egoistisch oder herzlos zu bezeichnen, weil Du nicht 5mal nachts zum Füttern aufstehen magst, um einem verwaisten Vagelbaby das Leben zu retten, wäre doch trotzdem unpassend.



Jedem so, wie es nützlich ist
Wenn man die Schwangerschaft zu spät erkennt, ist es eben in der 24. Woche noch kein Mensch. Der Hauptgrund für Abtreibungen ist nun mal "Ich habe keinen Bock".

Und das mit den Tieren ist eine ziemliche Unterstellung. Nur weil ich einen Hund nicht mit einem Baby gleichstelle, und selber auch keinen haben möchte, heisst das nicht, dass ich nichts für Tiere übrig hätte. Ich habe schon manches Vogelbaby durchgefüttert, bin morgens beim ersten Sonnenschein auf Insektenjagd und habe dann einen Tag lang geheult, weil das Kleine es dann doch nicht geschafft hat. Wieviele Vogelwaisen hast Du denn schon betreut? Nachts aufstehen brauchst Du dafür nämlich nicht, weil Vögel, auch Babies, nachts schlafen .

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20. Januar 2014 um 18:33
In Antwort auf una1989


redpoll:
"Nicht wollen heisst nicht, nicht zu können. Keinen Bock zu haben schliesst eine Möglichkeit nicht aus. Es ist lediglich eine schlechte Charaktereigenschaft, andere unter seiner Unlust leiden oder gar sterben zu lassen."
_______________________________________

Was erlaubst du dir eigentlich für Urteile ?
Akzeptiere einfach mal eine andere Meinung!

Wenn z.B. eine junge Frau während der Ausbildung, oder Studium schwanger wird und aus ihrer subjektiven (!!!) Wahrnehmung glaubt das nicht zu schaffen und abtreibt, unterstellst du ihr, das sie "kein Bock", eine "schlechte Charaktereigenschaft" und "Unlust" hatte ?

Diese Frauen haben einfach andere Prioritäten als du!
Nur weil du dich für ein Kind entscheidest, bist du kein besserer Mensch und wenn du dich gegen das Kind entscheidest kein schlechterer!

Du verbreitest deine Meinung, als wäre sie ein wissenschaftlicher Grundsatz, aber es ist einfach deine persönliche Meinung!

Von einem hohen Ross auf andere runter zu Blicken ist keine Große Leistung!

Andere Prioritäten
Das IST es ja gerade. Ihr eigenes Wohl, Karriere etc. sind ihnen eben wichtiger als das Leben ihres Kindes und das sehe ich durchaus als negative Charaktereigenschaft an. Ich hoffe mal, Du nimmst keine Frau in Schutz, die ihr Neugeborenes ertränkt, weil sie mal gerade denkt, sie schaffe das nicht oder mache doch lieber erst ihr Studium fertig. Und siehst Du, da besteht für mich eben kein grosser Unterschied. Das hat nichts mit Arroganz zu tun, sondern damit, dass ich das Leben von Anfang an achte, ein Baby von seinem ersten Tag an schütze, und Du eben nicht. Dass wir überhaupt so weit gekommen sind und wir Menschen aufgrund ihrer Entwicklung unterschiedliche Werte beimessen, finde ich sehr traurig. Ich dachte, aus dem Zeitalter sind wir raus. Einige eben leider nicht.

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20. Januar 2014 um 23:31
In Antwort auf redpoll

Andere Prioritäten
Das IST es ja gerade. Ihr eigenes Wohl, Karriere etc. sind ihnen eben wichtiger als das Leben ihres Kindes und das sehe ich durchaus als negative Charaktereigenschaft an. Ich hoffe mal, Du nimmst keine Frau in Schutz, die ihr Neugeborenes ertränkt, weil sie mal gerade denkt, sie schaffe das nicht oder mache doch lieber erst ihr Studium fertig. Und siehst Du, da besteht für mich eben kein grosser Unterschied. Das hat nichts mit Arroganz zu tun, sondern damit, dass ich das Leben von Anfang an achte, ein Baby von seinem ersten Tag an schütze, und Du eben nicht. Dass wir überhaupt so weit gekommen sind und wir Menschen aufgrund ihrer Entwicklung unterschiedliche Werte beimessen, finde ich sehr traurig. Ich dachte, aus dem Zeitalter sind wir raus. Einige eben leider nicht.


redpoll:
Ich finde deine Mutmaßungen ("Neugeborenes ertränkt") schamlos und absolut fehl am Platz. Ich frage mich ob du auch fähig bist, auf einer sachlichen Ebene zu diskutieren ?

Ein Embryo oder Baby ist schützenswert!
Das habe ich niemals bestritten.

Doch was ist mit dem Schutz der Mutter ?
Abtreibungsgegner degradieren Frauen auf die Stufe einer Kuh im Massenzuchtbetrieb!
Ist eine Frau einfach nur eine Produktionsstätte für Nachkommen bzw. potentielle Soldaten der Wirtschaft ?

Es geht bei dem Abschließen einer Ausbildung und eines Studiums nicht um einen "Bonus", sondern einer Grundlage, die das Leben (außerhalb von Staatlicher Hilfe) innerhalb unserer Gesellschaft überhaupt möglich macht!
Es ist Heutzutage eine Grundvoraussetzung!

Du tust gerade so, als würden Frauen eine Wahl haben!
Ja, theoretischerweise haben sie die, aber praktischer Weise sieht es anders aus!

In der Praxis bekommen die wenigsten Frauen ein Studium mit Kind auf die Reihe, sofern sie nicht von Familie unterstützt werden!
In der Praxis hast du schlechte Chancen im Beruf, weil ein Arbeitgeber eher dazu tendiert eine Frau mit Kindern nicht einzustellen.
Statistisch erwiesen ist, das Frauen mit Kinder und ohne Berufs-/Studienabschluss eher Gefahr laufen in Harz-4 zu landen!

Du sitzt auf deinem hohen Ross und behauptest es sei alles eine Frage der Einstellung!

Vielleicht solltest du mal die Frauen selber Fragen, was sie zu einem Abbruch bewogen hat und zuhören, statt sie mit bösen Worten zu überschütten!

Deine Worte sind der reinste Hohn und ein Schlag in das Gesicht jeder einzelnen, der ca. 100 000 Frauen, die jedes Jahr in Deutschland abgetrieben haben!

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21. Januar 2014 um 1:17
In Antwort auf redpoll

Jedem so, wie es nützlich ist
Wenn man die Schwangerschaft zu spät erkennt, ist es eben in der 24. Woche noch kein Mensch. Der Hauptgrund für Abtreibungen ist nun mal "Ich habe keinen Bock".

Und das mit den Tieren ist eine ziemliche Unterstellung. Nur weil ich einen Hund nicht mit einem Baby gleichstelle, und selber auch keinen haben möchte, heisst das nicht, dass ich nichts für Tiere übrig hätte. Ich habe schon manches Vogelbaby durchgefüttert, bin morgens beim ersten Sonnenschein auf Insektenjagd und habe dann einen Tag lang geheult, weil das Kleine es dann doch nicht geschafft hat. Wieviele Vogelwaisen hast Du denn schon betreut? Nachts aufstehen brauchst Du dafür nämlich nicht, weil Vögel, auch Babies, nachts schlafen .

@ redpoll
Aha, du magst also keine Hunde und möchtest auch keinen halten.

Was würde denn jetzt passieren, wenn jemand käme und dir ungefragt einen Hund aufs Auge drücken würde, für den du weder Zeit, Lust noch Gefühl hast? Der dir deine Planungen durcheinander würfelt und eigentlich unerwünscht ist?

Würdest du ihn behalten, erziehen und pflegen? Oder würdest du versuchen ihn loszuwerden, weil du einfach kein Hundebesitzer sein willst?

Und doch, dass kann man absolut miteinander vergleichen. Die meisten Menschen wollen nämlich nicht weder gezwungen werden etwas zu bekommen, was sie nicht haben wollen. Nippes für die Vitrine wäre egal, ein anderes Lebewesen, für dass man Verantwortung trägt, aber nicht!

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21. Januar 2014 um 1:31
In Antwort auf fusselbine

@ redpoll
Aha, du magst also keine Hunde und möchtest auch keinen halten.

Was würde denn jetzt passieren, wenn jemand käme und dir ungefragt einen Hund aufs Auge drücken würde, für den du weder Zeit, Lust noch Gefühl hast? Der dir deine Planungen durcheinander würfelt und eigentlich unerwünscht ist?

Würdest du ihn behalten, erziehen und pflegen? Oder würdest du versuchen ihn loszuwerden, weil du einfach kein Hundebesitzer sein willst?

Und doch, dass kann man absolut miteinander vergleichen. Die meisten Menschen wollen nämlich nicht weder gezwungen werden etwas zu bekommen, was sie nicht haben wollen. Nippes für die Vitrine wäre egal, ein anderes Lebewesen, für dass man Verantwortung trägt, aber nicht!

Gute Frage
Ich würde ihm einen Platz suchen, wo er es gut hat und wo man ihn gern hat, und ihm nicht einfach den Hals umdrehen, weil es mir zuviel Mühe macht oder mich gar Geld kostet, um ihm ein Plätzchen zu suchen und ihn zu versorgen, bis ich eins gefunden habe. Sonst noch fragen?

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21. Januar 2014 um 1:33
In Antwort auf una1989


redpoll:
"Nicht wollen heisst nicht, nicht zu können. Keinen Bock zu haben schliesst eine Möglichkeit nicht aus. Es ist lediglich eine schlechte Charaktereigenschaft, andere unter seiner Unlust leiden oder gar sterben zu lassen."
_______________________________________

Was erlaubst du dir eigentlich für Urteile ?
Akzeptiere einfach mal eine andere Meinung!

Wenn z.B. eine junge Frau während der Ausbildung, oder Studium schwanger wird und aus ihrer subjektiven (!!!) Wahrnehmung glaubt das nicht zu schaffen und abtreibt, unterstellst du ihr, das sie "kein Bock", eine "schlechte Charaktereigenschaft" und "Unlust" hatte ?

Diese Frauen haben einfach andere Prioritäten als du!
Nur weil du dich für ein Kind entscheidest, bist du kein besserer Mensch und wenn du dich gegen das Kind entscheidest kein schlechterer!

Du verbreitest deine Meinung, als wäre sie ein wissenschaftlicher Grundsatz, aber es ist einfach deine persönliche Meinung!

Von einem hohen Ross auf andere runter zu Blicken ist keine Große Leistung!

@ una
Redpoll hat einen Mann, der sie und ihre Kinder ernährt. Sie muss sich keine Sorgen um ihren Lebensunterhalt machen, da sie sich voll um ihre Kinder kümmern kann und trotzdem ihren Standard halten kann. Ein offenbar gut verdienender Ehemann machts möglich.

Daher neigt sie leider auch dazu anzunehmen, dass man als alleinerziehende Frau heute ja auch noch nach der Kindererziehung - bei manchen nach drei ungeplanten Kindern schon Ende 20 - noch locker flockig eine Ausbildung machen könnte und dann gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt hätte. Das die Realität völlig anders aussieht und sie daher nur blanke Theorie vorträgt, kann sie in ihrer gemütlichen Luxussituation nicht wissen.

Alleinerziehende haben es schwer im Berufsleben, ohne Ausbildung noch viel mehr.

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21. Januar 2014 um 1:37
In Antwort auf redpoll

Gute Frage
Ich würde ihm einen Platz suchen, wo er es gut hat und wo man ihn gern hat, und ihm nicht einfach den Hals umdrehen, weil es mir zuviel Mühe macht oder mich gar Geld kostet, um ihm ein Plätzchen zu suchen und ihn zu versorgen, bis ich eins gefunden habe. Sonst noch fragen?

...
Gut, aber du musst diesen Hund ja auch nicht gebären!

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21. Januar 2014 um 1:41
In Antwort auf una1989


redpoll:
Ich finde deine Mutmaßungen ("Neugeborenes ertränkt") schamlos und absolut fehl am Platz. Ich frage mich ob du auch fähig bist, auf einer sachlichen Ebene zu diskutieren ?

Ein Embryo oder Baby ist schützenswert!
Das habe ich niemals bestritten.

Doch was ist mit dem Schutz der Mutter ?
Abtreibungsgegner degradieren Frauen auf die Stufe einer Kuh im Massenzuchtbetrieb!
Ist eine Frau einfach nur eine Produktionsstätte für Nachkommen bzw. potentielle Soldaten der Wirtschaft ?

Es geht bei dem Abschließen einer Ausbildung und eines Studiums nicht um einen "Bonus", sondern einer Grundlage, die das Leben (außerhalb von Staatlicher Hilfe) innerhalb unserer Gesellschaft überhaupt möglich macht!
Es ist Heutzutage eine Grundvoraussetzung!

Du tust gerade so, als würden Frauen eine Wahl haben!
Ja, theoretischerweise haben sie die, aber praktischer Weise sieht es anders aus!

In der Praxis bekommen die wenigsten Frauen ein Studium mit Kind auf die Reihe, sofern sie nicht von Familie unterstützt werden!
In der Praxis hast du schlechte Chancen im Beruf, weil ein Arbeitgeber eher dazu tendiert eine Frau mit Kindern nicht einzustellen.
Statistisch erwiesen ist, das Frauen mit Kinder und ohne Berufs-/Studienabschluss eher Gefahr laufen in Harz-4 zu landen!

Du sitzt auf deinem hohen Ross und behauptest es sei alles eine Frage der Einstellung!

Vielleicht solltest du mal die Frauen selber Fragen, was sie zu einem Abbruch bewogen hat und zuhören, statt sie mit bösen Worten zu überschütten!

Deine Worte sind der reinste Hohn und ein Schlag in das Gesicht jeder einzelnen, der ca. 100 000 Frauen, die jedes Jahr in Deutschland abgetrieben haben!

Schamlos?
Sicher nicht mehr als der Vergleich einer Frau mit einer Kuh, weil man versucht, das Leben Ihres Kindes zu retten. Du redest, als würde man die Frau zwangsbefruchten und dann einsperren, bis ihr Kind geboren ist.

Was willst Du denn schützen bitte? Das Leben einer Frau ist in den allermeisten Fällen weder durch die Schwangerschaft noch durch das Kind bedroht. Es kostet sie lediglich etwas Mühe, welche sie mit der Geburt beenden kann, wenn sie will. Und wenn ich diese Mühe vergleiche mit dem Tod eines Kindes, dann weiss ich schon, was ich schlimmer finde.

In der Praxis ist das Leben nach dem ersten Kind zu Ende. Ach, ich Arme! Ja, es ist eine Frage der Einstellung. Und was die Frauen zum Abbruch bewegt, das höre ich mir jetzt schon seit 4 Jahren an.... wenn Du schon von Hohn sprichst, da hast Du reichlich davon.

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22. Januar 2014 um 0:39
In Antwort auf fusselbine

@ una
Redpoll hat einen Mann, der sie und ihre Kinder ernährt. Sie muss sich keine Sorgen um ihren Lebensunterhalt machen, da sie sich voll um ihre Kinder kümmern kann und trotzdem ihren Standard halten kann. Ein offenbar gut verdienender Ehemann machts möglich.

Daher neigt sie leider auch dazu anzunehmen, dass man als alleinerziehende Frau heute ja auch noch nach der Kindererziehung - bei manchen nach drei ungeplanten Kindern schon Ende 20 - noch locker flockig eine Ausbildung machen könnte und dann gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt hätte. Das die Realität völlig anders aussieht und sie daher nur blanke Theorie vorträgt, kann sie in ihrer gemütlichen Luxussituation nicht wissen.

Alleinerziehende haben es schwer im Berufsleben, ohne Ausbildung noch viel mehr.


Fusselbine:

Muss ich mir merken!

Hätte ich das doch mal vorher gewusst, dann hätte ich mir das Abi gespart!
Dann weis ich ja was ich nächste Woche mache:
schieße meinen Freund in den Wind, suche mir einen neuen, gerne ab 50 aufwärts, mit viel Geld und lass mir drei Kinder machen, erhole mich den ganzen Tag und verprasse sein Geld! *Ironie ein*


Redpoll:
Das Leben ist nicht physisch bedroht, sondern nur existenziell!
Macht ja nichts! Ein Leben auf Harz-4-Niveau ist ja immer noch besser, oder ?

Redpoll, bitte komm in der Realität an!

Liest du Zeitung und schaust Nachrichten ?

Wenn sich eine Frau 10 Jahre der Kindererziehung widmet und dann ihre erste Ausbildung mit 30 startet, denkst du sie bekommt einen adequaten Job ?
Diese Frauen können putzen gehen, in unmenschlichen Mini-Jobs arbeiten und mit Harz-4 aufstocken!
Es gibt hunderte Arbeitgeber, die keine Mütter einstellen, denn die sind ein potentieller "Dienstausfall!
Das Unternehmen kalkuliert und will gewinnbringende Arbeitgeber; das Schicksal der Frauen juckt sie leider einen Dreck!

Und wie willst du ein Studium/Ausbildung nachholen ? Das Geld reicht gerade mal zum Leben, die Frauen können sich nicht mal eine Nanny leisten, und Kindergartenplätze sind auch rar gesäht!

Du tust so, als wäre es alles so leicht, aber fragst dich nicht, weshalb die Frauen abtreiben!
Entschuldige bitte, aber deine Argumente sind völlig weltfremd!

I

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22. Januar 2014 um 1:25
In Antwort auf una1989


Fusselbine:

Muss ich mir merken!

Hätte ich das doch mal vorher gewusst, dann hätte ich mir das Abi gespart!
Dann weis ich ja was ich nächste Woche mache:
schieße meinen Freund in den Wind, suche mir einen neuen, gerne ab 50 aufwärts, mit viel Geld und lass mir drei Kinder machen, erhole mich den ganzen Tag und verprasse sein Geld! *Ironie ein*


Redpoll:
Das Leben ist nicht physisch bedroht, sondern nur existenziell!
Macht ja nichts! Ein Leben auf Harz-4-Niveau ist ja immer noch besser, oder ?

Redpoll, bitte komm in der Realität an!

Liest du Zeitung und schaust Nachrichten ?

Wenn sich eine Frau 10 Jahre der Kindererziehung widmet und dann ihre erste Ausbildung mit 30 startet, denkst du sie bekommt einen adequaten Job ?
Diese Frauen können putzen gehen, in unmenschlichen Mini-Jobs arbeiten und mit Harz-4 aufstocken!
Es gibt hunderte Arbeitgeber, die keine Mütter einstellen, denn die sind ein potentieller "Dienstausfall!
Das Unternehmen kalkuliert und will gewinnbringende Arbeitgeber; das Schicksal der Frauen juckt sie leider einen Dreck!

Und wie willst du ein Studium/Ausbildung nachholen ? Das Geld reicht gerade mal zum Leben, die Frauen können sich nicht mal eine Nanny leisten, und Kindergartenplätze sind auch rar gesäht!

Du tust so, als wäre es alles so leicht, aber fragst dich nicht, weshalb die Frauen abtreiben!
Entschuldige bitte, aber deine Argumente sind völlig weltfremd!

I

Du bist 24
Was weisst Du von 30 jährigen? Du warst doch nie da. Du gehörst doch noch zu denen, die sich eine Plan vom Leben machen und für die jede Abweichung eine Katastrophe ist. Das Leben ist voll Überraschungen, sei mal drauf gefasst. Du musst ständig Deine Pläne anpassen, weil eben selten alles so läuft, wie wir das gerne hätten.

Und warum ist eigentlich die einzige Alternative zum kinderlosen Leben das Leben mit Harzt4? Ich kenne zahlreiche Frauen, die trotz Kinder eine Ausbildung gemacht haben, auf einem guten Job arbeiten und gut verdienen. Ich kenne solche, die arbeiten auf 2 Jobs, um auf ihre Stunden zu kommen. Ich kenne Mütter, die haben aus der Not eine Tugend gemacht und arbeiten von Zuhause aus, z.B. mit Wissen, dass sie sich selber angeeignet haben mithilfe von Büchern, die gebraucht ein paar Euros kosten. Was es braucht, ist Engagement, den Glauben an sich selbst und die Bereitschaft, auch mal wegzuziehen. Komm an in der Realität? Die Realität ist vielfach, was wir selbst daraus machen. Eins ist allerdings klar. In Deutschland sind keine Existenzen bedroht. Es ist wohl eher so, dass sich viele dafür schämen, von Fremden finanzielle Hilfe anzunehmen. Das hat sogar sein Gutes. Aber falscher Stolz hilft auch keinem weiter.

Über die Medien weisst Du scheinbar noch nicht so viel, wenn Du denkst, dass das, was die veröffentlichen, die Gesellschaft widerspiegle.

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22. Januar 2014 um 1:31
In Antwort auf fusselbine

@ una
Redpoll hat einen Mann, der sie und ihre Kinder ernährt. Sie muss sich keine Sorgen um ihren Lebensunterhalt machen, da sie sich voll um ihre Kinder kümmern kann und trotzdem ihren Standard halten kann. Ein offenbar gut verdienender Ehemann machts möglich.

Daher neigt sie leider auch dazu anzunehmen, dass man als alleinerziehende Frau heute ja auch noch nach der Kindererziehung - bei manchen nach drei ungeplanten Kindern schon Ende 20 - noch locker flockig eine Ausbildung machen könnte und dann gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt hätte. Das die Realität völlig anders aussieht und sie daher nur blanke Theorie vorträgt, kann sie in ihrer gemütlichen Luxussituation nicht wissen.

Alleinerziehende haben es schwer im Berufsleben, ohne Ausbildung noch viel mehr.


Nicht ganz, ich arbeite selber auch, allerdings von Zuhause aus. Es hat mich viel Mühe gekostet, mir etwas zu erarbeiten, das sich lohnt. Aber es ist machbar.

Ich erzähle ja gelegentlich, dass man sich erst sexuell mit einem Mann einlassen soll, wenn man einen festen Partner hat und bereit ist für Kinder. Dann höre ich immer schallendes Gelächter. Dabei ist die Idee gar nicht so doof, wie sich immer wieder herausstellt. Würde das jeder so praktizieren, gäbe es viele Deiner genannten Probleme gar nicht. Jeder ist doch seines Glückes Schmied.

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22. Januar 2014 um 13:31
In Antwort auf redpoll


Nicht ganz, ich arbeite selber auch, allerdings von Zuhause aus. Es hat mich viel Mühe gekostet, mir etwas zu erarbeiten, das sich lohnt. Aber es ist machbar.

Ich erzähle ja gelegentlich, dass man sich erst sexuell mit einem Mann einlassen soll, wenn man einen festen Partner hat und bereit ist für Kinder. Dann höre ich immer schallendes Gelächter. Dabei ist die Idee gar nicht so doof, wie sich immer wieder herausstellt. Würde das jeder so praktizieren, gäbe es viele Deiner genannten Probleme gar nicht. Jeder ist doch seines Glückes Schmied.


Repoll, ich habe einen festen Partner, aber bis wir beide Kinder haben können, werden noch bestimmt 5 Jahre ins Land vergehen (Beruf, Wohnung ect.)

Wenn du diese Selbstdisziplin hast, dich sexuell zurück zu nehmen, dann gratuliere ich dir dazu, aber stell doch bitte
nicht jedes Individuum unter deine moralische Messlatte!

Fakt ist, das sich die Zeiten geändert haben, vor 60 Jahren haben die Menschen so gedacht wie du, jedoch sind Heute nur noch wenige dieser Ansicht.
Das hat nichts mit dem Werteverfall des Einzelnen zu tun, sondern mit dem allgemeinen Wandel der Gesellschaft.


Zu deinem Post "weiter unten":

Ist es denn verwerflich das ich abgesichert sein will ?
Mein Ziel ist kein Vermögen, ein riesiges Haus, ect!
Sondern einfach, das ich abgesichert bin.
Arbeit haben, und vorrausschauend denken können.

Natürlich muss keine Mutter auf der Straße schlafen, aber ich spreche einfach von ihren persönlichen Wünschen und Bedürfnissen!
Du kannst alleinerziehende Mutter sein und eine tolle Karriere haben, aber so wie du es darstellst, kommt das alles mit einem Fingerschnipps!

Wenn ich meine Situation nehme: ich kann kein Kinder versorgen! Ich habe einfach den Rücken nicht frei, keine Betreuungsmöglichkeit oder ähnliches. Ich würde alleine vom Stress, die Bewältigung von Kind und Beruf nicht schaffen!
Ich wäre fertig mit den Nerven, wenn ich ein Kind abtreiben müsste, gerade weil ich es von einem Mann hätte, den ich über alles liebe und heiraten will.
Aber wir hättem jetzt, einfach nicht die Kraft, einem Kind das zu geben, was es verdient.

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22. Januar 2014 um 20:02
In Antwort auf una1989


Repoll, ich habe einen festen Partner, aber bis wir beide Kinder haben können, werden noch bestimmt 5 Jahre ins Land vergehen (Beruf, Wohnung ect.)

Wenn du diese Selbstdisziplin hast, dich sexuell zurück zu nehmen, dann gratuliere ich dir dazu, aber stell doch bitte
nicht jedes Individuum unter deine moralische Messlatte!

Fakt ist, das sich die Zeiten geändert haben, vor 60 Jahren haben die Menschen so gedacht wie du, jedoch sind Heute nur noch wenige dieser Ansicht.
Das hat nichts mit dem Werteverfall des Einzelnen zu tun, sondern mit dem allgemeinen Wandel der Gesellschaft.


Zu deinem Post "weiter unten":

Ist es denn verwerflich das ich abgesichert sein will ?
Mein Ziel ist kein Vermögen, ein riesiges Haus, ect!
Sondern einfach, das ich abgesichert bin.
Arbeit haben, und vorrausschauend denken können.

Natürlich muss keine Mutter auf der Straße schlafen, aber ich spreche einfach von ihren persönlichen Wünschen und Bedürfnissen!
Du kannst alleinerziehende Mutter sein und eine tolle Karriere haben, aber so wie du es darstellst, kommt das alles mit einem Fingerschnipps!

Wenn ich meine Situation nehme: ich kann kein Kinder versorgen! Ich habe einfach den Rücken nicht frei, keine Betreuungsmöglichkeit oder ähnliches. Ich würde alleine vom Stress, die Bewältigung von Kind und Beruf nicht schaffen!
Ich wäre fertig mit den Nerven, wenn ich ein Kind abtreiben müsste, gerade weil ich es von einem Mann hätte, den ich über alles liebe und heiraten will.
Aber wir hättem jetzt, einfach nicht die Kraft, einem Kind das zu geben, was es verdient.


Also wenn Du ehrlich bist, könntest Du ein Kind haben, wenn der Wille da wäre. Dein Leben wäre etwas anstrengender, aber möglich wäre es. Hätte ich gewartet, bis alles perfekt für Nachwuchs ist, hätte ich wahrscheinlich nie Kinder bekommen, weil meine biologische Uhr abgelaufen sein wird, wenn die Voraussetzungen für Kinder endlich ideal sind. Unsere Wohnsituation ist nämlich seit Jahren alles andere als kindertauglich.

Fakt ist auch, dass viele Sex ausserhalb von festen bzw stabilen Beziehungen praktizieren. Selbst wenn das der Trend der Zeit ist, macht dies aus etwas Unvernünftigem nicht etwas Kluges.

Abgesichert sein zu wollen, ist nicht verwerflich, ein Kind abzutreiben hingegen schon.

Fingerschnipp? Ich sprach doch in anderen Beiträgen von Mühe, Engagement und den Glauben an sich selbst.

Betreuungsmöglichkeiten gibt es auch ausserhalb der Familie. Sie sind allerdings zahlungspflichtig. Da Ihr aber beide Geld verdient, wäre das durchaus bezahlbar. Das Arbeitspensum kann man auch reduzieren oder den Job aufgeben bzw wechseln. Das mag alles nicht sein, was Du willst, aber möglich wäre alles. Langer Rede, kurzer Sinn: Wer will, kann. Mann sagt oft, "Ich kann nicht", meint aber in Wirklichkeit: "Ich will nicht." Ich frage mich sowieso, was das tolle an einem Job ist, der einem sämtliche Kraft raubt.

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22. Januar 2014 um 22:23
In Antwort auf redpoll


Also wenn Du ehrlich bist, könntest Du ein Kind haben, wenn der Wille da wäre. Dein Leben wäre etwas anstrengender, aber möglich wäre es. Hätte ich gewartet, bis alles perfekt für Nachwuchs ist, hätte ich wahrscheinlich nie Kinder bekommen, weil meine biologische Uhr abgelaufen sein wird, wenn die Voraussetzungen für Kinder endlich ideal sind. Unsere Wohnsituation ist nämlich seit Jahren alles andere als kindertauglich.

Fakt ist auch, dass viele Sex ausserhalb von festen bzw stabilen Beziehungen praktizieren. Selbst wenn das der Trend der Zeit ist, macht dies aus etwas Unvernünftigem nicht etwas Kluges.

Abgesichert sein zu wollen, ist nicht verwerflich, ein Kind abzutreiben hingegen schon.

Fingerschnipp? Ich sprach doch in anderen Beiträgen von Mühe, Engagement und den Glauben an sich selbst.

Betreuungsmöglichkeiten gibt es auch ausserhalb der Familie. Sie sind allerdings zahlungspflichtig. Da Ihr aber beide Geld verdient, wäre das durchaus bezahlbar. Das Arbeitspensum kann man auch reduzieren oder den Job aufgeben bzw wechseln. Das mag alles nicht sein, was Du willst, aber möglich wäre alles. Langer Rede, kurzer Sinn: Wer will, kann. Mann sagt oft, "Ich kann nicht", meint aber in Wirklichkeit: "Ich will nicht." Ich frage mich sowieso, was das tolle an einem Job ist, der einem sämtliche Kraft raubt.


Redpoll:
Bitte komm nicht gleich mit Beispielen, von Frauen,die es geschafft haben!

Ich bin erst 24 und fühle mich einfach nicht bereit.
Morgens aufstehen, das Kind in die Kita bringen, dann zum Studienort fahren, Abends zurück kommen (wer holt mein Kind ab ? ) und dann lernen und noch mit dem Kind spielen und um 12 Uhr totmüde ins Bett fallen. (Was ist mit Einkaufen und Haushalt ???)
Mich kann niemand aus meiner Familie unterstützen. Meine Großeltern sind fast Mitte 70 und meine Tante arbeitet im Schichtdienst.
Und was andere Unterstützung angeht:
Denkst du Studenten schwimmen im Geld ?
Das Pensum kann nicht reduziert werden, denn weniger Arbeit bedeutet weniger Geld und alleine das Bafög reicht nicht zum leben.
Der Job kann auch nicht gewechselt werden, denn ein Studium erfordert Praktika in vorgeschriebenen Bereichen.

Aber deine Lösung lautet dann bestimmt: schmeiß das Studium, kannst ja eine Ausbildung machen, stimmts ?

Zum Beispiel hätte ich mein Abitur nicht machen können, denn ich war an einem Kolleg für Erwachsene, das fing um 17 Uhr an und mit dem Bus war ich dann um 23:30 zu Hause. Wenn ich ein Kind gehabt hätte, wer wäre für die Betreuung da gewesen ?

Ich habe Sex außerhalb einer festen Beziehung ein mal praktiziert. Mit meinem ersten Freund und meinem jetzigen Freund in einer festen Beziehung.
Ich bereue nichts. Ich habe immer verhütet und ob ich ungewollt in einer festen, oder nicht festen Beziehung schwanger werde, kommt für mich auf das selbe raus. Ich würde abtreiben, weil ich es nicht schaffen würde.
Aber dennoch wollte ich nie warten, bis ich 30 bin mit Sex.

Liebe Redpoll, du sprichst wie ein Gläubiger, der in Palästina im Bürgerkrieg steckt, und betet und glaubt, dass er ins Paradies kommt, wenn er stirbt.
Vorstellungen die völlig utopisch sind und nicht zu 100 % auf Warheitsgehalt prüfen lassen.

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22. Januar 2014 um 22:37


mutterschiff:
Lesen scheint wirklich schwierig für dich zu sein, oder ?

Ich habe Redpoll schon auf Seite 2 geschrieben, sollte auch deinen Post beantworten.

Ich sage nicht, das es ethisch korrekt ist.
Aber ist es ethisch Korrekt einer Frau die abtreiben will/abgetrieben hat, vorzuschreiben wie sie ihr Leben führt ?
Ist es ethisch korrekt ein noch nicht geborenes Leben über das Existierende zu stellen ? Kann man da überhaupt werten ?

Haben Frauen keine Entscheidungsfreiheit verdient
Haben es Frauen verdient sich dem Druck der Gesellschaft zu beugen und sich selber zu Verleugnen ?
Das hatten wir schon mal.... ich glaube im Mittelalter!

Du kannst dir deinen dummen Sarkasmus echt knicken!

"Du meinst also ein Kind hätte da eher eine Abtreibung "verdient ..?"
Da du jetzt keine "Kraft" dazu hast ,weil du zuerst ein grosses Haus und einen Marken Buggy brauchst ..?"

Das brauche ich nicht !!! (Siehe oben, 22-01-2014, 13:32)
Ich will mein Studium beginnen und arbeiten und mir im Ramen meines Verdienstes gewisse Dinge leisten auf die ich Wert lege. Sobald ich später einen Job habe ist es auch mit einem Kind kein Problem und nein, das hat nichts mit einem Haus zu tun, so wie du es lächerlich darstellst.
Ich wohne zu Hause und mache noch Vorpraktikum.
Die Zeit brauche ich für meine Berufliche Vorbereitung und kann sie keinem Kind opfern.


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23. Januar 2014 um 0:28


Guter Punkt.

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23. Januar 2014 um 0:55
In Antwort auf una1989


mutterschiff:
Lesen scheint wirklich schwierig für dich zu sein, oder ?

Ich habe Redpoll schon auf Seite 2 geschrieben, sollte auch deinen Post beantworten.

Ich sage nicht, das es ethisch korrekt ist.
Aber ist es ethisch Korrekt einer Frau die abtreiben will/abgetrieben hat, vorzuschreiben wie sie ihr Leben führt ?
Ist es ethisch korrekt ein noch nicht geborenes Leben über das Existierende zu stellen ? Kann man da überhaupt werten ?

Haben Frauen keine Entscheidungsfreiheit verdient
Haben es Frauen verdient sich dem Druck der Gesellschaft zu beugen und sich selber zu Verleugnen ?
Das hatten wir schon mal.... ich glaube im Mittelalter!

Du kannst dir deinen dummen Sarkasmus echt knicken!

"Du meinst also ein Kind hätte da eher eine Abtreibung "verdient ..?"
Da du jetzt keine "Kraft" dazu hast ,weil du zuerst ein grosses Haus und einen Marken Buggy brauchst ..?"

Das brauche ich nicht !!! (Siehe oben, 22-01-2014, 13:32)
Ich will mein Studium beginnen und arbeiten und mir im Ramen meines Verdienstes gewisse Dinge leisten auf die ich Wert lege. Sobald ich später einen Job habe ist es auch mit einem Kind kein Problem und nein, das hat nichts mit einem Haus zu tun, so wie du es lächerlich darstellst.
Ich wohne zu Hause und mache noch Vorpraktikum.
Die Zeit brauche ich für meine Berufliche Vorbereitung und kann sie keinem Kind opfern.


Keiner schreibt der Frau vor
wie sie ihr Leben zu leben hat. Man sagt ihr lediglich, dass sie nicht eine andere Person töten soll, nur weil dies ihrem Vorteil dient. Und keiner stellt das Kind über die Frau. Sie werden einander GLEICH gestellt. Dass die Frau schwanger sein muss, wenn das Kind nicht getötet werden soll, liegt leider in der Natur der Sache, hört aber nach 9 Monaten wieder auf. Eine Schwangerschaft ist aber nicht hinderlicher als manch eine Krankheit oder eine Unfallfolge, die es durchzustehen gilt. Frauen dürfen über ihr Leben entscheiden. Das gleiche Recht sollte ihr Kind haben. Im Grunde schreit Ihr doch immer nach Gerechtigkeit. Da habt Ihr sie.

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23. Januar 2014 um 0:57


Mein Mann geht tatsächlich Hirsche jagen. Danke Mutterschiff. Das hast Du alles so schön gesagt.

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23. Januar 2014 um 12:42
In Antwort auf redpoll

Keiner schreibt der Frau vor
wie sie ihr Leben zu leben hat. Man sagt ihr lediglich, dass sie nicht eine andere Person töten soll, nur weil dies ihrem Vorteil dient. Und keiner stellt das Kind über die Frau. Sie werden einander GLEICH gestellt. Dass die Frau schwanger sein muss, wenn das Kind nicht getötet werden soll, liegt leider in der Natur der Sache, hört aber nach 9 Monaten wieder auf. Eine Schwangerschaft ist aber nicht hinderlicher als manch eine Krankheit oder eine Unfallfolge, die es durchzustehen gilt. Frauen dürfen über ihr Leben entscheiden. Das gleiche Recht sollte ihr Kind haben. Im Grunde schreit Ihr doch immer nach Gerechtigkeit. Da habt Ihr sie.

Dann erklär mir bitte
die Möglichkeiten, wie das gehen soll, wenn Mama oder Oma mit dem Entschluss, das Kind abzugeben, nicht zurecht kommen, es aber selbst nicht aufnehmen können?

Und ich meine jetzt, wenn sie überhaupt nicht damit zurecht kommen, flehen und betteln.
Dann hat man zwei Möglichkeiten: Kind doch behalten (was ja aber für einen selbst nicht in Frage kommt), oder sie zerbrechen zu lassen.

Es ist daher nicht jeder Frau möglich, das Kind einfach abzugeben!

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23. Januar 2014 um 15:07

Huhu.
Entschuldigung, aber man kann hier leicht durcheinander kommen, denn ich sehe alles leicht grau unterlegt.

Redpoll:
" Man sagt ihr lediglich, dass sie nicht eine andere Person töten soll, nur weil dies ihrem Vorteil dient."
"...schwanger .... hört aber nach 9 Monaten wieder auf. ...aber nicht hinderlicher als manch eine Krankheit oder eine Unfallfolge, die es durchzustehen gilt. Frauendürfen über ihr Leben entscheiden. Das gleiche Recht sollte ihr Kind haben. Im Grunde schreit Ihr doch immer nach Gerechtigkeit. Da habt Ihr sie."

Redpoll, ich kann einige deiner Argumente absolut verstehen. Andere leider gar nicht.

Im rechtlichen Sinne ist es, wenn es eine Beratung gab, keine "Tötung"! Das siehst du aus deinem subjektiven Blickwinkel so, es ist deine persönliche Meinung!

Eine Schwangerschaft hört nach 9 Monaten auf, wie eine Krankheit ?
Frage: Bist du denn gerne "krank" ???
Hast du mal daran gedacht, das man es nicht durchsteht ein Kind abzugeben ? Viele Frauen bringen eine Abtreibung leichter hinter sich, als ein Fötus 9 Monate zu behalten, erleben wie er sich entwickelt, bewegt ect. und dann abzugeben.
Wenn eine Frau frühzeitig abtreibt "spürt" sie die Schwangerschaft nicht ein mal.

Der springende Punkt ist doch einfach, das eine Frau nicht schwanger sein will! Egal wie lange. Einfach weil es ihr widerstrebt schwanger zu sein.

Das Kind soll über sein Leben entscheiden ?
Das kann es erstmal gar nicht, es ist ja nicht mal geboren. Uns selbst bei geborenen Kindern, hast du die "Bestimmung" und die "Pflichten" gegenüber deinem Kind und es darf nicht autonom entscheiden.

Du kannst kein Gleichgewicht herstellen, denn du musst dich für eine Seite entscheiden. Entweder stärkst du die Rechte der Mutter, das sie abtreiben darf, oder die des Ungeborenen, indem du sagst, die Mutter darf nicht abtreiben.

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23. Januar 2014 um 19:03
In Antwort auf una1989

Huhu.
Entschuldigung, aber man kann hier leicht durcheinander kommen, denn ich sehe alles leicht grau unterlegt.

Redpoll:
" Man sagt ihr lediglich, dass sie nicht eine andere Person töten soll, nur weil dies ihrem Vorteil dient."
"...schwanger .... hört aber nach 9 Monaten wieder auf. ...aber nicht hinderlicher als manch eine Krankheit oder eine Unfallfolge, die es durchzustehen gilt. Frauendürfen über ihr Leben entscheiden. Das gleiche Recht sollte ihr Kind haben. Im Grunde schreit Ihr doch immer nach Gerechtigkeit. Da habt Ihr sie."

Redpoll, ich kann einige deiner Argumente absolut verstehen. Andere leider gar nicht.

Im rechtlichen Sinne ist es, wenn es eine Beratung gab, keine "Tötung"! Das siehst du aus deinem subjektiven Blickwinkel so, es ist deine persönliche Meinung!

Eine Schwangerschaft hört nach 9 Monaten auf, wie eine Krankheit ?
Frage: Bist du denn gerne "krank" ???
Hast du mal daran gedacht, das man es nicht durchsteht ein Kind abzugeben ? Viele Frauen bringen eine Abtreibung leichter hinter sich, als ein Fötus 9 Monate zu behalten, erleben wie er sich entwickelt, bewegt ect. und dann abzugeben.
Wenn eine Frau frühzeitig abtreibt "spürt" sie die Schwangerschaft nicht ein mal.

Der springende Punkt ist doch einfach, das eine Frau nicht schwanger sein will! Egal wie lange. Einfach weil es ihr widerstrebt schwanger zu sein.

Das Kind soll über sein Leben entscheiden ?
Das kann es erstmal gar nicht, es ist ja nicht mal geboren. Uns selbst bei geborenen Kindern, hast du die "Bestimmung" und die "Pflichten" gegenüber deinem Kind und es darf nicht autonom entscheiden.

Du kannst kein Gleichgewicht herstellen, denn du musst dich für eine Seite entscheiden. Entweder stärkst du die Rechte der Mutter, das sie abtreiben darf, oder die des Ungeborenen, indem du sagst, die Mutter darf nicht abtreiben.


Ich glaube, über die Frage, ob bei einer Abtreibung getötet wird oder nicht, müssen wir gar nicht streiten. Es WIRD getötet. Man kann höchstens darüber diskutieren, WAS getötet wird.

Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit, das ist ja das Schöne dran. Und im Gegensatz zu einer Krankheit ist die Schwangerschaft noch für was gut. Manche Frauen haben Symptome, andere nicht. Was ich sagte, ist, dass eine Schwangerschaft nicht schwieriger zu ertragen ist, als manch eine Krankheit - wenn man denn Symptome hat -, die man auch durchstehen muss und die im Gegensatz zur Schwangerschaft, scheinbar jeder für zumutbar hält. Schliesslich springen die wenigsten z.B. wegen eines Reizdarms in den Tod.

Der springende Punkt ist, dass gewisse Leute immer nur an die Frau denken - ach, was sage ich da, an sich selber - und völlig ausser Acht lassen, dass von einer Abtreibung noch ein weiteres menschliches Wesen betroffen ist.

Richtig, auch ein geborenes Kind kann noch nicht frei entscheiden und trotzdem darfst Du es nicht umbringen. Es ist sowieso absurd zu glauben, dass ein Kind, das nicht entscheiden kann, mit seinem Tod einverstanden wäre, wenn es wählen könnte . Mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit wäre es das nicht.

Richtig, man muss sich entscheiden, was wichtiger ist, das Persönlichkeitsrecht oder das wichtigste Grundrecht überhaupt: Das Recht auf Leben.

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23. Januar 2014 um 19:08
In Antwort auf florina911

Dann erklär mir bitte
die Möglichkeiten, wie das gehen soll, wenn Mama oder Oma mit dem Entschluss, das Kind abzugeben, nicht zurecht kommen, es aber selbst nicht aufnehmen können?

Und ich meine jetzt, wenn sie überhaupt nicht damit zurecht kommen, flehen und betteln.
Dann hat man zwei Möglichkeiten: Kind doch behalten (was ja aber für einen selbst nicht in Frage kommt), oder sie zerbrechen zu lassen.

Es ist daher nicht jeder Frau möglich, das Kind einfach abzugeben!


Adoption innerhalb der Familie oder des Freundeskreises oder offene Adoption. Da könnte ich Dir zahlreiche Beispiele nennen.

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24. Januar 2014 um 12:50

Danke..
..für die vielen privaten Nachrichten und Antworten.
Möchte mich kurz auch mal melden.
Ich hatte am 7.1 den Abbruch. Er war natürlich nicht schlimm, aber trotzdem hatte ich einfach Angst.
Und ich bin ehrlich, ich hätte es gerne behalten, wäre ich in einer FÜR MICH "guten" Situation gewesen.
Ich studiere, habe schon ein Kind und bin frisch ausgezogen vom Papa. Den "neuen" kannte ich gerade mal 3Wochen.. Ich wollte und konnte mir keine neue Familie oder eine derartige Veränderung vorstellen. Mein Kind ist sehr sensibel und noch geprägt durch den Auszug. Eine Schwangerschaft und ein weiteres Baby, wäre nicht das Richtige gewesen für uns. Ich stehe komplett hinter meiner Entscheidung.
Auch wennn viele mich da nicht verstehn.

Liebe Grüße
Ich

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24. Januar 2014 um 13:28
In Antwort auf redpoll


Ich glaube, über die Frage, ob bei einer Abtreibung getötet wird oder nicht, müssen wir gar nicht streiten. Es WIRD getötet. Man kann höchstens darüber diskutieren, WAS getötet wird.

Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit, das ist ja das Schöne dran. Und im Gegensatz zu einer Krankheit ist die Schwangerschaft noch für was gut. Manche Frauen haben Symptome, andere nicht. Was ich sagte, ist, dass eine Schwangerschaft nicht schwieriger zu ertragen ist, als manch eine Krankheit - wenn man denn Symptome hat -, die man auch durchstehen muss und die im Gegensatz zur Schwangerschaft, scheinbar jeder für zumutbar hält. Schliesslich springen die wenigsten z.B. wegen eines Reizdarms in den Tod.

Der springende Punkt ist, dass gewisse Leute immer nur an die Frau denken - ach, was sage ich da, an sich selber - und völlig ausser Acht lassen, dass von einer Abtreibung noch ein weiteres menschliches Wesen betroffen ist.

Richtig, auch ein geborenes Kind kann noch nicht frei entscheiden und trotzdem darfst Du es nicht umbringen. Es ist sowieso absurd zu glauben, dass ein Kind, das nicht entscheiden kann, mit seinem Tod einverstanden wäre, wenn es wählen könnte . Mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit wäre es das nicht.

Richtig, man muss sich entscheiden, was wichtiger ist, das Persönlichkeitsrecht oder das wichtigste Grundrecht überhaupt: Das Recht auf Leben.


Redpoll:

Du machst dir deine eigenen Gesetze.
Du gehst in keinem Satz auf das ein was ich dir sage.
Du bleibst bei deiner Meinung und wiederholst sie fortwährend.

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26. Januar 2014 um 18:04

Ach
Was willst du daran schlecht reden? Spar dir die Mühe

Jeder hat ein ganz individuelles Leben und ganz individuelle Fakoren und Umstände. Es gibt nunmal Menschen, bei denen es besser ist, keine Kinder zu bekommen. Oder zumindest nicht, bevor alles schon vorher geregelt und abgesichert ist.

Sicher tut es mir Leid für meinen kleinen Engel aber ich weiß im Himmel ist er besser aufgehoben und wenn es an der richtigen Zeit ist, kommt er zu mir zurück.

Ich bin mit der Entscheidung und vor allem mit mir im Reinen und das ist es doch, was im Leben zählt. Mit sich und seinem Leben im Reinen sein. Noch dazu liegt es klar auf der Hand, dass es für ihn besser ist, jetzt nicht in solch schwierigen Umständen wie meinen (100% schwerstbehindert, unsichere Zukunft, Partner nur lala) hineingeboren zu werden.

Das soll keine Rechtfertigung sein, es soll lediglich ein Stubser für dein Einfühlungsvermögen sein, falls du eins hast. Denn Stur zu sagen, dass jedes Baby geboren werden soll, egal welch Umstände/Zustände herrschen, ist völliger Quatsch.

Das ist vergleichbar mit "In Rumänien sollen sich die Viecher ruhig weitervermehren, irgendwer wird schon helfen" ...

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26. Januar 2014 um 19:58
In Antwort auf lilsis89

Ach
Was willst du daran schlecht reden? Spar dir die Mühe

Jeder hat ein ganz individuelles Leben und ganz individuelle Fakoren und Umstände. Es gibt nunmal Menschen, bei denen es besser ist, keine Kinder zu bekommen. Oder zumindest nicht, bevor alles schon vorher geregelt und abgesichert ist.

Sicher tut es mir Leid für meinen kleinen Engel aber ich weiß im Himmel ist er besser aufgehoben und wenn es an der richtigen Zeit ist, kommt er zu mir zurück.

Ich bin mit der Entscheidung und vor allem mit mir im Reinen und das ist es doch, was im Leben zählt. Mit sich und seinem Leben im Reinen sein. Noch dazu liegt es klar auf der Hand, dass es für ihn besser ist, jetzt nicht in solch schwierigen Umständen wie meinen (100% schwerstbehindert, unsichere Zukunft, Partner nur lala) hineingeboren zu werden.

Das soll keine Rechtfertigung sein, es soll lediglich ein Stubser für dein Einfühlungsvermögen sein, falls du eins hast. Denn Stur zu sagen, dass jedes Baby geboren werden soll, egal welch Umstände/Zustände herrschen, ist völliger Quatsch.

Das ist vergleichbar mit "In Rumänien sollen sich die Viecher ruhig weitervermehren, irgendwer wird schon helfen" ...

Wie kommst du
"Ich bin mit der Entscheidung und vor allem mit mir im Reinen und das ist es doch, was im Leben zählt."
dadrauf?

Ich würde das nicht so sehen. (Wobei das ausnahmsweise tatsächlich eine Meinungssache ist und nicht eine, wo alle nur meinen, dass es eine Sache der persönlichen Meinung ist.)


Welchen Sinn hätte es mit sich selbst im Reinen zu sein, wenn man als Preis dafür anderen ohne Rechtfertigung hätte schaden müssen?

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27. Januar 2014 um 11:12
In Antwort auf carn10

Wie kommst du
"Ich bin mit der Entscheidung und vor allem mit mir im Reinen und das ist es doch, was im Leben zählt."
dadrauf?

Ich würde das nicht so sehen. (Wobei das ausnahmsweise tatsächlich eine Meinungssache ist und nicht eine, wo alle nur meinen, dass es eine Sache der persönlichen Meinung ist.)


Welchen Sinn hätte es mit sich selbst im Reinen zu sein, wenn man als Preis dafür anderen ohne Rechtfertigung hätte schaden müssen?

So ganz
kann ich dir nicht folgen, worauf du nun mal wieder hinaus willst.

Es ist immer sinnvoll, mit sich und seinem Leben im Reinen zu sein. In diesem Fall hat meinem Baby keinesfalls geschadet, ihr dieses Leben in der heutigen Zeit in meinen Umständen zu ersparen.

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27. Januar 2014 um 11:33
In Antwort auf einfachich1311

Danke..
..für die vielen privaten Nachrichten und Antworten.
Möchte mich kurz auch mal melden.
Ich hatte am 7.1 den Abbruch. Er war natürlich nicht schlimm, aber trotzdem hatte ich einfach Angst.
Und ich bin ehrlich, ich hätte es gerne behalten, wäre ich in einer FÜR MICH "guten" Situation gewesen.
Ich studiere, habe schon ein Kind und bin frisch ausgezogen vom Papa. Den "neuen" kannte ich gerade mal 3Wochen.. Ich wollte und konnte mir keine neue Familie oder eine derartige Veränderung vorstellen. Mein Kind ist sehr sensibel und noch geprägt durch den Auszug. Eine Schwangerschaft und ein weiteres Baby, wäre nicht das Richtige gewesen für uns. Ich stehe komplett hinter meiner Entscheidung.
Auch wennn viele mich da nicht verstehn.

Liebe Grüße
Ich

Liebe einfachich
danke, dass du uns nochmal bescheid gegeben hast!
ja, schade, dass deine situation jetzt grad so war und du keine möglichkeit gesehen hast... ich wünsch dir, dass sich nun für dich all das neue nach deinem auszug und mit deinem neuen partner gut einspielt.
alles liebe für dich, dein kind, dein studium und deine neue beziehung!
glg mirjana

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27. Januar 2014 um 12:58
In Antwort auf carn10

Wie kommst du
"Ich bin mit der Entscheidung und vor allem mit mir im Reinen und das ist es doch, was im Leben zählt."
dadrauf?

Ich würde das nicht so sehen. (Wobei das ausnahmsweise tatsächlich eine Meinungssache ist und nicht eine, wo alle nur meinen, dass es eine Sache der persönlichen Meinung ist.)


Welchen Sinn hätte es mit sich selbst im Reinen zu sein, wenn man als Preis dafür anderen ohne Rechtfertigung hätte schaden müssen?

@ Carn
"Welchen Sinn hätte es mit sich selbst im Reinen zu sein, wenn man als Preis dafür anderen ohne Rechtfertigung hätte schaden müssen?"

Verstehst du nicht, dass wir hier rational und auch emotional auf ganz anderen Wegen unterwegs sind, als du? Du siehst in dem Embryo bereits einen *Jemand*, einen Menschen. Demnach stellt deine gesamte Meinung darauf ab.

*Wir* (also PC) stellt aber nicht auf den Menschen ab, weil es für uns noch keinen Jemand gibt, dem wir Schaden zufügen.

Demnach sieht PC das komplett anders und mit anderen Augen. Wir meinen, dass wir niemandem geschadet haben, weil da einfach noch kein rational und emotional vorhandener Jemand ist/war.

Es ist müßig und sinnlos auf deine Frage eine Antwort finden zu wollen, denn das Denken ist bereits komplett anders. Wie soll man dir erklären, warum man selbst mit sich im Reinen ist, wenn du meinst, dass hier einer anderen Person Schaden zugefüht wurde, wenn wir in diesem Stadium noch gar keine Person sehen, die wir hätten schädigen können? Das funktioniert nicht, weil die Grundlage, auf der disktuiert werden soll, viel zu stark auseinander geht. Eine mögliche Antwort würdest du eh nicht verstehen, weil deine Grundlagendenken ein gänzlich anderes ist, von dem du nicht abweichst. Erklärungsversuche sind also für die Katz!

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27. Januar 2014 um 13:09
In Antwort auf fusselbine

@ Carn
"Welchen Sinn hätte es mit sich selbst im Reinen zu sein, wenn man als Preis dafür anderen ohne Rechtfertigung hätte schaden müssen?"

Verstehst du nicht, dass wir hier rational und auch emotional auf ganz anderen Wegen unterwegs sind, als du? Du siehst in dem Embryo bereits einen *Jemand*, einen Menschen. Demnach stellt deine gesamte Meinung darauf ab.

*Wir* (also PC) stellt aber nicht auf den Menschen ab, weil es für uns noch keinen Jemand gibt, dem wir Schaden zufügen.

Demnach sieht PC das komplett anders und mit anderen Augen. Wir meinen, dass wir niemandem geschadet haben, weil da einfach noch kein rational und emotional vorhandener Jemand ist/war.

Es ist müßig und sinnlos auf deine Frage eine Antwort finden zu wollen, denn das Denken ist bereits komplett anders. Wie soll man dir erklären, warum man selbst mit sich im Reinen ist, wenn du meinst, dass hier einer anderen Person Schaden zugefüht wurde, wenn wir in diesem Stadium noch gar keine Person sehen, die wir hätten schädigen können? Das funktioniert nicht, weil die Grundlage, auf der disktuiert werden soll, viel zu stark auseinander geht. Eine mögliche Antwort würdest du eh nicht verstehen, weil deine Grundlagendenken ein gänzlich anderes ist, von dem du nicht abweichst. Erklärungsversuche sind also für die Katz!

Nein,
du kapierst nicht. Ich bezweifele nicht, dass man mit sich selbst trotz Abtreibung im Reinen sein kann.

Ich frage danach, warum man das im Reinen mit sich selbst sein als oberste Maxime ansehen soll. Nicht nur in Bezug auf Abtreibung, sondern allgemein.

Ein Mörder, ein Vergewaltiger, ein Betrüger oder ein Dieb kann jeweils mit sich selbst und seiner Tat im Reinen sein. Die alle könnten dann sagen:
"Ich bin mit der Entscheidung und vor allem mit mir im Reinen und das ist es doch, was im Leben zählt. Also habe ich nichts falsches gemacht."


Weshalb ich nicht verstehe, wie man das mit sich selbst im Reinen sein, als so entscheidend ansehen kann. Es ist doch auch entscheidend, dass man tatsächlich nichts falsches getan hat, völlig unabhängig vom eigenen Empfinden.

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