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Angst vor Wochenbettdepression / schlechte Mama zu sein

7. Juli 2010 um 12:57

In wenigen Wochen werde ich zum ersten Mal Mama, ein Moment auf den ich mich schon seit Jahren freue. Mein Wunsch waren immer 3 Kinder auch beruflich arbeite ich mit Kindern zusammen.
Ich fand den Anblick immer zu schön wenn die Kleinen von ihren Eltern abgeholt werden, das Lachen, Kreischen, das Überschlagen beim Erzählen was sie alles im Kiga erlebt haben. Ein kleines bißchen Neid mischte sich mit Vorfreude auf die Zeit an dem mir mein Engel in die Arme laufen würde.

Nu plagen mich seit einiger Zeit Zweifel ob ich es schaffen werde eine gute Mama zu sein. Mein Kind über Jahre bedingungslos zu lieben, bereit zu sein alles für meinen kleinen Schatz zu geben. Ich meine ich war noch nicht mal in der Lage mich 2 Jahre um meinen Kater zu kümmern, ist jetzt vielleicht ein doofer Vergleich, aber wenn ich es es noch nicht mal schaffe einem 'Tier gerecht zu werden wie soll es bei meinem Sohn werden, der mich noch intensiver braucht?
Ich habe jetzt in der Schwangerschaft schon manchmal das Gefühl eine Rabenmutter oder Egoistisch zu sein.
Auf der einen Seite liebe ich das Gefühl meinen Kleinen in mir zu spüren, rede mit ihm... Andererseits gibts Momente, z. B. wenn ich schief sitzte und er mich tritt weils eng wird, wo ich denke, da musst du jetzt mal kurz durch und sehe gar nicht ein ihm auf der Stelle Platz zu machen.
Habe dann immer sofort ein schlechtes Gewissen wenn ich mich bei solchen Gedanken erwische.
Zeitweise traue ich mich auch gar nicht mich auf meinen Sohn zu freuen. Zu viele Rückschläge gab es in meinem Leben, immer wenn ich etwas in meinem Privatleben wirklich wollte kam jemand und hat es mir weggenommen/kaputt gemacht. Habe seit dem auch Bindungsängste weil ich immer auf der Hut bin, mich nicht recht freuen mag, Beziehungen immer kaputt gingen wenn ich Angefangen habe Gefühle zu zeigen.

Aus dem Grund habe ich große Angst mein Kind nicht annehmen zu können, das ich mich auf der für mich sicheren Seite bewege aus Angst es zu Lieben und es dann doch wieder her geben zu müssen.

Wenn mir diese Gedanken kommen, hoffe ich immer inständig dass das kleine Wunder in mir sich nicht ungewollt vorkommt, ich ihn verliere weil er das Gefühl hat nicht wilkommen zu sein.

Liegt es an dem neuen Lebensabschnitt der mir Angst macht, also ist es in Gewisser weise normal das man vor der neuen Aufgabe und den damit verbundenen Verpflichtungen Panik hat, oder steuer ich jetzt schon geradewegs in eine Wochenbettdepression?

Ich schäme mich so zu denken und zweifel wirklich an meinen Mutterqualitäten...

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11. Juli 2010 um 10:40

Einfach gebären - Buch zur Umfrage Geburtszufriedenheit
Hallo Zwiebelchen1,

ich habe drei Kinder und jedes Mal hatte ich Angst: Das erste Mal, alles falsch zu machen, das zweite Mal, das erste Kind während der Geburt des 2. allein zu lassen und das 3. Mal, weil ich eventuell schon zu alt war. Ich fand auc das Tragen eines Babys so irreal, besonders beim ersten Kind.

Ich habe dann ein Buch aus einer Umfrage gemacht, um andere Mütter, aber auch Väter, nach ihren Gefühlen zu befragen: Und siehe da. Es geht allen so. Das fand ich wirklich erleichternd. Manche Mütter, besonders die Hausgeburtsmütter, sind allerdings in ihrer Vorgehensweise sehr sicher. Aber die meisten Mütter haben ein schlechtes Gewissen, weil sie dem Idealbild nicht entsprechen. Lass es einfach auf dich zukommen. Am Ende wird alles gut. Und such dir Menschen, etwa in Mütterzentren, nachdem das Baby au der Welt ist.
LG

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11. Juli 2010 um 10:54


hallo
du brauchst dich da nicht schämen das hat jede mama. und keine angst du wirst das auch schaffen.
als ich die 4 tage bei mein sohn im krankenhaus war, hat der nur geweint, außer der war bei mir im arm. aber ich musste ja auch mal duschen essen usw. am zweiten tag hab ich dann nur geheult hab sogar mein mann angerufen und gesagt ich gebe das kind weg weil ich nicht mehr kann und ich das alles nicht schaffe. dann hat mich mein sohn beim wickeln auch noch geärgert er hat in die windel gemacht ich alles sauber neue windel hin dann wieder rein gemacht ich wieder weg usw das ganze 5 mal. da sind mir dann noch mehr zweifel gekommen ob ich das alles so schaffe.
aber wenn dich dein kleines dann so anschaut ist alles wieder wie weg.
du wirst deine zeit brauchen das du in alles rein kommst das ich klar und du hast auch deine gedanken. aber was viel hilft sprech mit jemanden drüber mit deiner mama oder einer ärztin wenn du im krankenhaus bist. und du wirst sehen alle sagen dir das alle werdenden mamas das problem haben

also wünsch dir alles gute

lg nicole + nico 2 jahre + würmchen 12ssw

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11. Juli 2010 um 12:56

Ich glaib so gedanken hat jeder
und von einer Wochenbettdepression bist du glaub ich noch weit entfernt..zumal das kind ja noch gar nicht da ist.
Ich finde,die richtige Liebe zum Kind kommt erst dann,wenn es da ist und man einige Zeit mit ihm verbracht hat. In der SS empfindet man an sich nur eine Art Vorfreude...und die Mutter-Kind-Bindung wächst er mal richtig,wenn es da ist.
Weißt du,mein Sohn hat mich in der SS auch manchmal genervt mit seinem gestrampel oder das ich monatelang nicht auf der rechten Seite schlafen durfte,weil ihm das nicht passte oder als er auf meinem Harnleiter lag und ich vor Schmerzen fast eingegangen bin. Aber das gehört ja mit dazu. Keine Schwangere rennt 9Monate mit einem lächeln auf dem Gesicht durch die Gegend.
Jetzt bin ich mit dem 2.Kind im 4.Monat und die ersten 3 Monate war mir schlecht,ich war müde..die Hormone haben mich zum oft zum weinen gebracht...und in der Zeit hab ich mich mal grad gar nicht auf das Baby gefreut. Deswegen ist man keine schlechte Mutter. Man muss auch nicht 24h die Bedürfnisse seines Kindes befriedigen. Mein Sohn ist jetzt 3 und der hat alle 5min was 'Anderes. Wenn ich dem allem nachgehen würde,käme ich nicht zum essen,schlafen,duschen oder sonstwas. Und auch ein Baby kann mal warten. Und das wird mein 2tes Kind auch müssen,weil schon eins da ist,was auch versorgt werden will und ich am Ende auch noch.
Verstehst du was ich meine? Mach dich nicht verrückt und lass alles auf dich zukommen. Mutter sein lernt man...dafür ist man nicht geboren.

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13. Juli 2010 um 8:51

Vielen Dank...
euch für euren Zuspruch....

Ihr habt ja recht, vielleicht ist es allgemein die Angst vor neuem. Ob neuer Job, man heiratet, oder man wird Mama.
Immer gibt es Aufgaben in die man einfach rein wachsen muss und einem alle Bücher der Welt nicht weiterhelfen sich darauf vorzubereiten.

Setzte mich schon ziemlich unter Druck, stand schon in meinen Zeugnissen so...
Mag auch am Job liegen, oder weil es privat derzeit schwierig ist.

Ich wünsche auch allen noch eine unbeschwerte Kugelzeit und vielen, vielen Dank noch mal...

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