Home / Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch / Angst vor Kaiserschnitt unter Vollnarkose - Risikoschwangerschaft

Angst vor Kaiserschnitt unter Vollnarkose - Risikoschwangerschaft

8. Januar 2009 um 13:14

Hallo Ihr Lieben,

ich muss heute mal über meine Ängste vor der Geburt berichten.
Bis jetzt konnte mich nicht wirklich jemand beruhigen.
Der Besprechungstermin in der Klinik steht noch an, evtl. bin ich deshalb so ängstlich, weil ich noch nicht richtig Bescheid weiß.
Evtl. ist ja unter Euch jemand dabei, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat.

Also....

Ich hatte vor 5 Jahren Thrombose und Lungenembolie aufgrund vieler Faktoren die zusammentrafen (Nuva-Ring, Übergewicht, keine Bewegung-lange Bettlägrigkeit, Dehydrierung) Und das Krankenhaus hier das nicht erkannt hat, die meinten, ich würde simulieren mit den schmerzen!! Musste im ersten Jahr Marcumar nehmen und anschließend Aspirin Protect. Da das jetzt zur Schwangerschaft nicht so gut kommt, muss ich morgens mit Fragmin P spritzen und abends mit Fragmin P Forte- also insgesamt 7500 Einheiten.
Aufgrund des Fragmins ist KEINE PDA möglich.

Da der Verschluss der tiefen Beckenvene nicht aufgehoben ist (diese also immer noch zu) und die Hauptvene ins rechte Bein zwar wieder offen ist aber die Venenklappen keine Funktion mehr haben, hat sich eine NEUE Hauptvene gebildet. Diese verläuft direkt über den Bauch senkrecht und das Schambein, also äußerlich eine dicke hervortretende Vene zu sehen, die direkt in der Kaiserschnittregion liegt.

Aufgrund einer hohen Schmerzempfindlichkeit (ich werde bewusstlos) empfehlen die Ärzte NUR einen Kaiserschnitt mit Vollnarkose (da ja keine PDA möglich).
Soweit so gut, aber es kann wohl nicht verhindert werden, dass diese neue dicke Vene durchtrennt werden muss. Daher empfiehlt man mir auch NUR ins Unispital nach Basel zu gehen (ich wohne an der Grenze), da die mich hier im Ort ja sowieso schon "versaut" haben. Und weil diese Geburt richtig geplant und vorbereitet werden muss. Wegen großem Blutverlust und den anderen OP-Risikien.

Seit ich das beim letzten Termin alles so erfahren habe, habe ich irgendwie nur noch Panik.

Hat jemand irgendwelche ähnlichen Erfahrungen gemacht??

Normale Geburt ist wegen der schmerzempflindlichkeit nicht möglich, da die Ärzte das Risiko das ich ohnmächtig werde nicht eingehen wollen.

Würde mich über Eure Erfahrungen freuen.

LG Dini

Mehr lesen

24. Januar 2009 um 20:55

Ist ja ein Ding
HAllo Dini,
Du bist in der Situation, in der ich vielleicht auch demnächst sein werde. Ich weiß nicht, ob du dich für die Schwangerschaft bewusst entschieden hast, ich schwanke noch hin und her. Eins lässt mich nie los: die Panik, es könnte etwas passieren. Deswegen kann ich deine Gefühle gut nachvollziehen. Meine Überschrift rührt daher: du bist die erste, die ich im Netz gefunden habe (nach ca. 2 Jahren), die ungefähr das gleiche Leiden hat. Ist ja ein Ding das unsere Leiden sich so ähneln. Ich hatte vor 9 1/2 Jahren eine tiefe Beckenvenenthrombose (die Hohlvene war zu und beide Venen in den Beinen) nach der Genurt meines zweiten Kindes. Die Beine sind wieder frei, die Hohlvene ist zugewachsen, dafür habe ich eine gute Umgehung gebaut., eine dicke neue Hohlvene, die links der Gebärmutter verläuft und ein Netz direkt auf der Gebärmutter. Kommt dir ja in etwa bekannt vor. Viele Faktoren haben zu diesem Zustand geführt, wie bei dir. Ich war nach der Geburt, da ist das Risiko einer Thrombose eh erhöht. Ich habe eine Anämie gehabt (Blutarmut), hatte Ängste und leichte Depressionen und war sehr schwach, habe kaum gegessen und getrunken. deswegen viel auf der Coach gelegen, nur mein Baby gestlt und viel geschlafen. Zusätzlich habe ich eine angeborene Gerinnungsstörung( Faktor V leiden) , also neige ich auch schon so zu Thrombose...alles schlecht. Seit drei Jahren bin ich nun in einer neuen Partnerschaft sehr glücklich. Mein Partner hat keine eigenen Kinder. Wir wünschen uns sehr ein gemeinsames Kind. Ich war schon bei einigen Ärzten und keiner wollte sich so richtig zu meinem Wunsch äußern. " Eine Schwangerschaft wäre riskant. Sie müssten spritzen. Egal wie Sie sich entscheiden, viel Glück" hieß es überall. Da steht ich nun, so schlau wie vorher. Im Bekanntenkreis rieselt es Babies und ich bin drauf und dran es einfach zu riskieren und zu gucken, was passiert. Nachts kommen dann aber wieder die Ängste. Ab und zu habe ich Probleme mit dem Kreislauf, dann kommt die Panik, was ist wenn ich sterbe?

Aber erzähl doch noch ein wenig von dir....ich hoffe, ich finde wieder zu diesem Forum...bin bei der Recherche zu Risikoschwangerschaft auf dich gestoßen..und hab mich sofort angemeldet..kenn mich hier aber nicht so gut aus...Wie weit bist du überhaupt? In welcher Stad wohnst du?

LG Doro

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. Januar 2012 um 18:44
In Antwort auf huo_12087974

Ist ja ein Ding
HAllo Dini,
Du bist in der Situation, in der ich vielleicht auch demnächst sein werde. Ich weiß nicht, ob du dich für die Schwangerschaft bewusst entschieden hast, ich schwanke noch hin und her. Eins lässt mich nie los: die Panik, es könnte etwas passieren. Deswegen kann ich deine Gefühle gut nachvollziehen. Meine Überschrift rührt daher: du bist die erste, die ich im Netz gefunden habe (nach ca. 2 Jahren), die ungefähr das gleiche Leiden hat. Ist ja ein Ding das unsere Leiden sich so ähneln. Ich hatte vor 9 1/2 Jahren eine tiefe Beckenvenenthrombose (die Hohlvene war zu und beide Venen in den Beinen) nach der Genurt meines zweiten Kindes. Die Beine sind wieder frei, die Hohlvene ist zugewachsen, dafür habe ich eine gute Umgehung gebaut., eine dicke neue Hohlvene, die links der Gebärmutter verläuft und ein Netz direkt auf der Gebärmutter. Kommt dir ja in etwa bekannt vor. Viele Faktoren haben zu diesem Zustand geführt, wie bei dir. Ich war nach der Geburt, da ist das Risiko einer Thrombose eh erhöht. Ich habe eine Anämie gehabt (Blutarmut), hatte Ängste und leichte Depressionen und war sehr schwach, habe kaum gegessen und getrunken. deswegen viel auf der Coach gelegen, nur mein Baby gestlt und viel geschlafen. Zusätzlich habe ich eine angeborene Gerinnungsstörung( Faktor V leiden) , also neige ich auch schon so zu Thrombose...alles schlecht. Seit drei Jahren bin ich nun in einer neuen Partnerschaft sehr glücklich. Mein Partner hat keine eigenen Kinder. Wir wünschen uns sehr ein gemeinsames Kind. Ich war schon bei einigen Ärzten und keiner wollte sich so richtig zu meinem Wunsch äußern. " Eine Schwangerschaft wäre riskant. Sie müssten spritzen. Egal wie Sie sich entscheiden, viel Glück" hieß es überall. Da steht ich nun, so schlau wie vorher. Im Bekanntenkreis rieselt es Babies und ich bin drauf und dran es einfach zu riskieren und zu gucken, was passiert. Nachts kommen dann aber wieder die Ängste. Ab und zu habe ich Probleme mit dem Kreislauf, dann kommt die Panik, was ist wenn ich sterbe?

Aber erzähl doch noch ein wenig von dir....ich hoffe, ich finde wieder zu diesem Forum...bin bei der Recherche zu Risikoschwangerschaft auf dich gestoßen..und hab mich sofort angemeldet..kenn mich hier aber nicht so gut aus...Wie weit bist du überhaupt? In welcher Stad wohnst du?

LG Doro


Na Hallo!!!
Mir gehts genau wie dir,suche schon seit Ewigkeiten nach Leuten die dasselbe Leiden haben/hatten wie ich. Und nun hab ich gleich zwei gefunden.
So,nun erstmal von mir:
Ich hatte vor fast 7 Jahren (17Jahre alt) eine tiefe Bein- Beckenvenenthrombose.Eine Lungenembolie kam auch noch hinzu,die aber zum Glück gleich behandelt werden konnte.Ich wusste vorher nie das man an einer Lungenembolie sterben kann.Naja,ich war stark und habs geschafft.Musste seitdem Falithrom (Tabletten) nehmen und die ach so tollen Thrombosestrümpfe tragen. Lief aber über die Jahre alles super.Ich musste regelmäßig zu Blutkontrollen,sonst nix weiter.Und es war immer alles in Ordnung.
Die Ärzte machten mir auch immer viel Angst zwecks Kinder kriegen,das ich mich dann regelmäßig Spritzen muss und das es eine Risikoschwangerschaft sei und bla bla bla. naja,was die einen da alles erzählen müssen.Demzufolge hatte ich auch immer Angst davor mit der Tablettenumstellung auf Spritzen. Bin nun 7Jahre mit meinem Partner zusammen und wir haben uns nun für ein Kind entschieden. Mein Hausarzt hat mich zu einem Spezialisten geschickt,der mir alles erklärt hat. Nach den ganzen Tests kam raus,das ich das Falithrom gar nich mehr nehmen muss,da alles in Ordnung ist. Ich solle dann nur sofort mit spritzen anfangen wenn ich schwanger bin.
So,nun bin ich schwanger und spritze seit der 11.Woche. Es war gewöhnungssache mit dem selber spritzen,aber man weiß ja wofür man das macht.
Nun muss ich aller 5-6 Wochen zum Spezialisten,die dort Blutkontrollen machen um sicher zu gehen das keine Thrombose entsteht. Nun,bin ich schon fast Ende 6.Monat und es verläuft alles super.Brauchst also keine Angst davor haben.
Puuuhhhh....ganz schön viel Text,hoffe ihr habt Geduld ihn zu lesen.
Aber nun hab ich auch noch eine Frage an Euch!!!
Und zwar hab ich schon von vielen gehört,das wenn man eine Thrombose hatte,man auf jeden Fall einen Kaiserschnitt bekommt. Denn durch die Anstrengung einer normalen Geburt,könnte das nicht gut sein für die Gefäße und so.Und auch wegen zu vielem Blutverlust! Hoffe ihr habt schon irgendwas davon gelesen und könnt mir weiterhelfen. Denn ich hab noch nichts gefunden über solche Themen im Zusammenhang mit einer Thrombose.

So,das wars erstmal von mir. Würde mich freuen wenn ihr Zwei antwortet.

liebe Grüße Linda

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Teste die neusten Trends!
experts-club