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Angst vor einem behinderten kind

19. Januar 2007 um 22:04 Letzte Antwort: 27. Januar 2007 um 18:19

hallo...
ich bin jetzt in der 11ssw und habe mir mal so gedanken gemacht was ist,wenn mein kleines das down-syndrom bekommt,oder blind taub ist...
hattet ihr auch angst davor,wann kann man sehen ob das kind behundert ist?


lg sid

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19. Januar 2007 um 22:11

.........
Gibt es bei dir irgendwelche hinweise darauf?? Wenn nicht solltest du dich nicht verrückt machen. Man kann allerhand tests machen aber da solltest du dich von deinem FA aufklären lassen.

Ich persönlich wüsste das ich kein behindertes kind haben wollte.

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20. Januar 2007 um 9:12
In Antwort auf linda1986

.........
Gibt es bei dir irgendwelche hinweise darauf?? Wenn nicht solltest du dich nicht verrückt machen. Man kann allerhand tests machen aber da solltest du dich von deinem FA aufklären lassen.

Ich persönlich wüsste das ich kein behindertes kind haben wollte.

Ich finde
es schon wichtig, das man sich im Vorfeld Gedanken darüber macht ob oder ob nicht !!!!
Man sollte allerdings verhindern, das das Abwägen und Gedanken machen die Schwangerschaft "kontrolliert"
Ich bin nun 38 und habe daher schon ein erhöhtes Risiko.
Das Ergebnis meiner NFT lag bei 1:57, also auch nicht die beste Vorraussetzung. Am Mittwoch war ich zur Fruchtwasserpunktion und nun heißt es Abwarten.
Verrückt machen bringt nichts, da es auch nichts ändern wird, ausser<das man selbst dabei auf der Strecke bleibt.
Da für uns im Vorfeld schon klar war, das wir uns gegen ein behindertes Kind aussprechen werden sind wir trotzdem das "Risiko" eingegangen und hoffen nun einfach darauf, das alles in ordnung ist.

Verrücktmachen bringt auf jeden Fall niemandem etwas.
Lass die notwendigen Untersuchungen machen, die bringen die Gewissheit, alles andere zieht Dich nur unnötig runter und damit schadest Du nur Dir und Deinem Kleinen.

LG
Susi

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20. Januar 2007 um 9:24
In Antwort auf rim_12871331

Ich finde
es schon wichtig, das man sich im Vorfeld Gedanken darüber macht ob oder ob nicht !!!!
Man sollte allerdings verhindern, das das Abwägen und Gedanken machen die Schwangerschaft "kontrolliert"
Ich bin nun 38 und habe daher schon ein erhöhtes Risiko.
Das Ergebnis meiner NFT lag bei 1:57, also auch nicht die beste Vorraussetzung. Am Mittwoch war ich zur Fruchtwasserpunktion und nun heißt es Abwarten.
Verrückt machen bringt nichts, da es auch nichts ändern wird, ausser<das man selbst dabei auf der Strecke bleibt.
Da für uns im Vorfeld schon klar war, das wir uns gegen ein behindertes Kind aussprechen werden sind wir trotzdem das "Risiko" eingegangen und hoffen nun einfach darauf, das alles in ordnung ist.

Verrücktmachen bringt auf jeden Fall niemandem etwas.
Lass die notwendigen Untersuchungen machen, die bringen die Gewissheit, alles andere zieht Dich nur unnötig runter und damit schadest Du nur Dir und Deinem Kleinen.

LG
Susi

An susi68bb
Hallo Susi,

ich würde gerne von Dir wissen wollen, ob Du keine Angst hattest vor einer Fruchtwasseruntersuchung.

Ich glaube, nein ich wüsste ich hätte viel zu viel Angst davor, das dadurch noch mehr passiert bzw. überhaupt was passiert, was vielleicht vorher nicht wäre. Es ist bestimmt schwer so eine Entscheidung zu treffen.

Gestern hatte mir meine FA gesagt, das ich auch dieses NFT machen müsste, wenn ich mit 37 nochmal schwanger werden würde. Sie sagte dann, wenn der Wert dann 1:12000 liegt wäre er in Ordnung, bei einem Wert von 1:400 müsste man schon überlegen, ob man dann eine Fruchtwasseruntersuchung machen lässt.
Wenn ich deinen Wert lese, tut es mir richtig leid.
Eigentlich, weiß ich garnicht so genau was NFT ist.

Ich könnte persönlich auch kein behindertes Kind großziehen. Es wäre für mich eine Aufgabe, wo sonst als eigentlich starke Frau, daran zerbrechen würde.

LG
Yvonne

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20. Januar 2007 um 10:59
In Antwort auf an0N_1296570099z

An susi68bb
Hallo Susi,

ich würde gerne von Dir wissen wollen, ob Du keine Angst hattest vor einer Fruchtwasseruntersuchung.

Ich glaube, nein ich wüsste ich hätte viel zu viel Angst davor, das dadurch noch mehr passiert bzw. überhaupt was passiert, was vielleicht vorher nicht wäre. Es ist bestimmt schwer so eine Entscheidung zu treffen.

Gestern hatte mir meine FA gesagt, das ich auch dieses NFT machen müsste, wenn ich mit 37 nochmal schwanger werden würde. Sie sagte dann, wenn der Wert dann 1:12000 liegt wäre er in Ordnung, bei einem Wert von 1:400 müsste man schon überlegen, ob man dann eine Fruchtwasseruntersuchung machen lässt.
Wenn ich deinen Wert lese, tut es mir richtig leid.
Eigentlich, weiß ich garnicht so genau was NFT ist.

Ich könnte persönlich auch kein behindertes Kind großziehen. Es wäre für mich eine Aufgabe, wo sonst als eigentlich starke Frau, daran zerbrechen würde.

LG
Yvonne

NFB heißt
Nackenfaltenmessung, die man heutzutage machen lassen kann, wenn man wissen will, ob es evtl. das Down-Syndrom hat.

Ich habe es nicht machen lassen, sondern gleich die Fruchtwasseruntersuchung, weil ich sicher sein will. Ein behindertes Kind kommt für mich leider nicht mehr in meinem Alter in Frage, und das wäre für mich dann auch ein Grund, die Schwangerschaft doch nicht zu Ende zu bringen.

Die Untersuchung selber ist halb so wild.
Erstmal eine eingehende Besprechung wo du dir alles von der Seele reden und fragen kannst, über alle Risiken aufgeklärt wirst und dann erst unterschreiben must, denn ein Restrisiko besteht dabei natürlich immer mal.

Dann allerdings kommt der schönste Teil der Untersuchung!! Über eine Halbe Stunde US mit deinem Baby. Hatte es in 3D und mit Dopplersonografie gehabt. Einfach nur Klasse. Nicht zu vergleichen mit dem normalen US.

Und dann erst kommt die Nadel. Ich habe eine panische Angst vor Spritzen, aber es war wirklich ein Klacks. Tat noch nicht einmal weh und das wird alles per US überwacht und es machen mind. 2 Personen dann. Eine macht die US-Aufnahmen während die andere das Wasser abzieht. Du kannst genau sehen wo die Nadel hingeht und mein Kleiner kam nicht mal in die Nähe der Nadel. Das hat ihn zwar schon interessiert, aber die hat sofort die Nadel anderswo hingetan, so dass er garnicht damit in Berühung kam.

Ich hatte auch einen Heidenbammel davor, aber ich würde es immer wieder machen lassen.

Ende Februar habe ich noch mal einen Termin zur Feindiagnostik und wenn da auch nichts bei rauskommt, können wir davon ausgehen das er genauso gesund zur Welt kommen wird, wie unsere anderen Beiden.

LG
mama4210

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20. Januar 2007 um 15:01

.........
Also wenn ich jetzt wüsste das es nicht gesund ist (bin in der 21.Woche) würde ich es wegmachen lassen. Und was ich machen würde wenn es bei der Geburt erst erkannt würde ich weiß nicht! Warscheinlich würde ich es weg geben.

Ich würde mir es nicht zu trauen ein behindertes Kind mit 21 Jahren groß zu ziehen (down-syndrom vielleicht schon) aber wenn ich mit vorstelle ich hätte vielleicht ein schwer behindertes Kind! Nein. Wir Wandern in ein paar Wochen aus und müssen und da alles neu aufbauen und dann noch ein behindert Kind?

Ausserdem hätte ich angst das ich Überfordert wäre und das Kind unter mir leiden müsste. Dann würde ich liebe wollen das es bei Leuten ist die damit umgehen können und es so annehmen könnten.

Also ich hab echt Respekt vor Leuten die das können, aber ich würde es mit difiniftiv nicht zutrauen!!

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21. Januar 2007 um 14:49

.........
Schön wenn du dich dieser aufgabe gewachsen siehst...ist es besser es zu behalten, dann nicht damit klar zu kommen oder was???

Sorry und solange du dich noch nicht um behinderte gekümmert hast hast du auch keine ahnung was das für eine arbeit ist o.k.

Stellt dir vor es gibt eben auch noch andere meinungen neben deiner...

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21. Januar 2007 um 14:59

.........
Ach ja versuchen wir einfach vielleicht kommen wir damit klar, und was ist wenn nicht?? Schön wenn es dir spaß macht mit behinderten zusammen zu arbeiten, ich hab das einen tag gemacht und NIE NIE wieder.

Du bist auch einer der Personen der ich nie ein Kind wünsche...weil wenn du deine verstockte "Nur meine Meinung zählt Meinung aufs Kind überträgst" SUPER!!!

Sorry hier würde nach der persönlichen Meinung gefragt. Und ich habe gesagt ich bewundere jeder Person die das kann, aber für mich persönlich würde das nicht in fragen kommen! WAS ist daran so schlimm. Besser wie solche die denke ach versuchen wirs mal, mal sehn obs schief geht!!

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21. Januar 2007 um 15:19

Sicher habe ich auch
angst davor - wie sicher jede andere werdende mutter auch -

UND WENN JEMAND HIER SEINE MEINUNG SAGT; UND DIESE EBEN BEDEUTET; DAS MAN SICH GEGE DIESES KIND ENTSCHEIDET; SO IST ES EINZIG UND ALLEIN DAS LEBEN DER BETREFFENDEN UND WENN MAN MIT EINER SO OFFENEN UND EHRLICHEN MEINUNG NICHT UMGEHEN KANN; DANN SOLLTE MAN SICH AUS SO ETWAS GANZ HERAUS HALTEN!!!!!

ich denke aber, das die meissten ängste sicher unnötig sind, weil die wahrscheilichkeit ja nicht so hoch ist, um da erste auszuschliessen, habe ich eine fruchtwasseruntersuchung machen lassen - bin aber auch shcon im entsprechenden alter, und alles was nun kommt, entcheidet jemand anders für uns

ALLES GUTE

clarali+perlchen 22+2

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21. Januar 2007 um 15:39
In Antwort auf selina_12097835

NFB heißt
Nackenfaltenmessung, die man heutzutage machen lassen kann, wenn man wissen will, ob es evtl. das Down-Syndrom hat.

Ich habe es nicht machen lassen, sondern gleich die Fruchtwasseruntersuchung, weil ich sicher sein will. Ein behindertes Kind kommt für mich leider nicht mehr in meinem Alter in Frage, und das wäre für mich dann auch ein Grund, die Schwangerschaft doch nicht zu Ende zu bringen.

Die Untersuchung selber ist halb so wild.
Erstmal eine eingehende Besprechung wo du dir alles von der Seele reden und fragen kannst, über alle Risiken aufgeklärt wirst und dann erst unterschreiben must, denn ein Restrisiko besteht dabei natürlich immer mal.

Dann allerdings kommt der schönste Teil der Untersuchung!! Über eine Halbe Stunde US mit deinem Baby. Hatte es in 3D und mit Dopplersonografie gehabt. Einfach nur Klasse. Nicht zu vergleichen mit dem normalen US.

Und dann erst kommt die Nadel. Ich habe eine panische Angst vor Spritzen, aber es war wirklich ein Klacks. Tat noch nicht einmal weh und das wird alles per US überwacht und es machen mind. 2 Personen dann. Eine macht die US-Aufnahmen während die andere das Wasser abzieht. Du kannst genau sehen wo die Nadel hingeht und mein Kleiner kam nicht mal in die Nähe der Nadel. Das hat ihn zwar schon interessiert, aber die hat sofort die Nadel anderswo hingetan, so dass er garnicht damit in Berühung kam.

Ich hatte auch einen Heidenbammel davor, aber ich würde es immer wieder machen lassen.

Ende Februar habe ich noch mal einen Termin zur Feindiagnostik und wenn da auch nichts bei rauskommt, können wir davon ausgehen das er genauso gesund zur Welt kommen wird, wie unsere anderen Beiden.

LG
mama4210

Über diese Situation....
sollte man vorher vielleicht nachdenken, ist meine Meinung.


Nur mal kurz nebenbei....schaut Euch das hier mal an!!!
Das wäre für mich ein Grund es nicht zu machen, ob das Kind krank ist oder nicht....
http://www.pro-leben.de/abtr/uebersicht_bilder.php-

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21. Januar 2007 um 15:43
In Antwort auf hattie_12965271

Über diese Situation....
sollte man vorher vielleicht nachdenken, ist meine Meinung.


Nur mal kurz nebenbei....schaut Euch das hier mal an!!!
Das wäre für mich ein Grund es nicht zu machen, ob das Kind krank ist oder nicht....
http://www.pro-leben.de/abtr/uebersicht_bilder.php-

Bei dem Link
hinter.php ohne den strich eingeben.

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21. Januar 2007 um 17:18

.........
Ich wüsste nicht tob ich es wegmachen lassen würde oder weggeben würde.Wenn ich wüsste es wäre schwerst behindert und hätte keine Überlebenschance würde ich die Geburt jetzt einleiten lassen. Wie gesagt würde es sich nach der Geburt herausstellen würde ich es warscheinlich abgeben. (klar, keine weis ob es wenn es sich wirklich in der situation befindet dies oder jenes machen würde).

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21. Januar 2007 um 17:38

Lass
eine Nackenfaltenmessung machen,dann hast du gewissheit

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21. Januar 2007 um 18:16

.........
Erlich gesagt Intressiert mich das nicht wirklich...denn wenn es so wäre würdest du mir bestimmt nicht helfen oder sonst was....Ich muss die konseqenzen tragen in welcher vorm auch immer nicht du?? Du würdest deswegen keine schlaflose Nächte, Krankenhausbesuch oder Finazielle Probleme habe. Also!! Dann ist es auch meine Entscheidung. Wenn du es kannst schön!

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21. Januar 2007 um 18:30

@ lilbabie,
sag mal weißt Du eigentlich was für einen Blödsinn Du hier gerade verzapfst???

Wenn du meinst mit einem behinderten Kind klarzukommen, ist das alleine Deine Entscheidung und die des betreffenden Vaters, aber anderen hier zu wünschen das sie keine Kinder bekommen dürften, nur weil sie sich dagegen entscheiden ein behindertes Kind auf die Welt zu bringen, schlägt dem Fass den Boden aus!!!

Und wenn Du so schlau wärst, wie Du hier gerade versuchst von Dir zu behaupten, dann muss ich Dich ehrlich mal fragen wo Dein Verstand geblieben ist.

In Deutschland ist es sehr wohl erlaubt auch ein Kind nach der 12.SSW abzutreiben, nämlich gerade dann, wenn festgestellt wurde, dass es behindert ist. Was meinst Du denn wofür es sonst diese ganzen Untersuchen sonst wohl gäbe?? Aus lauter Jux und Dollerei vlt.?? Da solltest Du Dich vlt. erst einmal genauer schlau machen, bevor Du hier solche blöden Behauptungen in den Raum wirfst.

Tut mir ehrlich gesagt leid, aber wenn mein Kind an eine solche Person, die auch noch als Kinderkrankenschwester arbeitet, geriete, würde ich persönlich dafür sorgen das Du an mein Kind niemals rankämst dann.

Ich weiß nicht was Dir einfällt, aber ich lasse es lieber dann doch abtreiben, als es nachher in irgentein Heim abschieben zu müssen, nur weil ich mich selber nicht mehr darum genug kümmern kann.

Wir, die in dieser Situation stecken machen uns wohl schon verdammt genug Gedanken darüber was dieses Kind dann wohl für eine Zukunft in unserem ohnehin schon recht kinderfeindlichen Land später einmal hätte. Und glaube mal nicht, dass uns dieser Schritt dann leichtfallen würde, aber Du solltest doch erst einmal überlegen, was Du hier anderen Frauen wünschst.

Ich habe vollste Hochachtung vor den Müttern die es auf sich genommen haben diesen Schritt zu gehen und ein behindertes Kind aufzuziehen, aber genauso sollte man es auch akzeptieren, wenn wir uns dann doch dazu entschließen nicht mehr ein behindertes Kind in diese Welt zu setzen.

Du bist gerade mal 19 und hast noch Dein ganzes Leben vor dir, wir sind da doch schon um einige Jährchen älter und müssen dann auch daran denken was aus dem Kind dann mal wird, wenn wir z.B. dann schon 60 sind.

Das ist nämlich bei uns dann der Fall. Da ist unser Junior mal gerade 18 und dann ist es schon schwer genug einem gesunden Kind noch alles zu Ermöglichen und mit auf den Weg zugeben, als einem schwerstbehinderten, wenn man vlt. schon selber nicht mehr richtig kann.

Über so etwas solltes Du Dir vlt. vorher einmal Gedanken machen, bevor Du hier solche Sprüche von Dir gibst.


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21. Januar 2007 um 18:33
In Antwort auf hattie_12965271

Bei dem Link
hinter.php ohne den strich eingeben.

Die traurige Wahrheit,
die kaum jemand sehen will/kann.

Wenn man sich für ein Kind entscheidet, sollte dies unabhängig von seiner Gesundheit geschehn......ist nicht einfach, aber ich denke, dass sind wir unseren (zukünftigen) Kindern schuldig.

Ich habe das Glück, Mutter von 2 gesunden Jungs sein zu dürfen (4 und 8jahre) und wünsch mir nun ein drittes Kind. Bin jetzt 41 und befasse mich deshalb noch mehr mit diesem Gedanken......aber es wird nie eine "Gesundheits-Garantie" geben, nicht für uns und nicht für unsere Kinder. Was zählt ist die Liebe zu dem kleinen Wesen, dass da kommen will.

Alles Gute für Dich und alle (werdenden) Mamis

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21. Januar 2007 um 18:51

.........
Hallo?? Ich müsste damit klar kommen nicht du! Und schön du würdest es anders machen...Es ist sowieso zimlich einfach zu sagen ja ich würde es machen wenn man nie in der situation ist oder??

Ich finde du hast ein zimliches schwarz weiß denken..Nur deine meinung ist richtig die andere nicht! SUPER!!!

Jeder muss sein leben so leben das er damit klar kommt also...

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21. Januar 2007 um 22:43

...
Die, die hier am lautesten schreien: ES IST DOCH DIE EIGENE MEINUNG UND WENN MAN EIN KIND WENN ES BEHINDERT IST WEGMACHEN LASSEN WILL DANN SOLL MAN DAS! haben wahrscheinlich noch nie Behinderte erlebt. Richtig erlebt, meine ich, und nicht mal nur einen Tag die Behindertenwerkstatt besucht oder einen Fernsehbericht gesehen... die Realität ist ANDERS.

Behindert sein ist nicht gleich Unglückm oder sowas.

Wer sich intensiv mit Behinderten, auch behinderten Kindern, auseinandersetzt, merkt, dass die Behinderten genauso Menschen sind wie wir. Sie denken gleich, sie handeln gleich, sie fühlen gleich.

Jeder Mensch hat ein Recht auf Leben, und zwar von der Zeugung an, deshalb finde ich es verdammt hart, zu sagen, man würde ein Kind in der 21. Woche abtreiben lassen. EINEN MENSCHEN. EINEN MENSCHEN!!

Ich bin erschrocken über einige Meinungen hier. Deutschland, wo bist du hingekommen?

Pflege kann man lernen, finanziell wird man auch genug unterstützt.

Wer Kinder bekommt, muss sich auch im Klaren darüber sein, dass nicht nur alles Friede Freude Eierkuchen ist. Ein Baby kann man nicht einfach nur weglegen und sagen, hoach, das ist behindert, bäh. Mag ich nicht, will ich nicht, ist nicht mein Kind. Ihgitt. Herr Doktor, bitte machen sie es weg, das ist nicht mein Kind!

Es läuft nicht immer alles recht im Leben. Ich würde ein behindertes Kind bekommen, ganz klar, denn für mich ist ein mensch ein mensch egal wie er aussieht.

Lang und wirr, aber ich kann solche Meinungen nicht ausstehen. Hauptsache mal gelabert, oder?
*koch*

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22. Januar 2007 um 0:01
In Antwort auf gayle_12948509

...
Die, die hier am lautesten schreien: ES IST DOCH DIE EIGENE MEINUNG UND WENN MAN EIN KIND WENN ES BEHINDERT IST WEGMACHEN LASSEN WILL DANN SOLL MAN DAS! haben wahrscheinlich noch nie Behinderte erlebt. Richtig erlebt, meine ich, und nicht mal nur einen Tag die Behindertenwerkstatt besucht oder einen Fernsehbericht gesehen... die Realität ist ANDERS.

Behindert sein ist nicht gleich Unglückm oder sowas.

Wer sich intensiv mit Behinderten, auch behinderten Kindern, auseinandersetzt, merkt, dass die Behinderten genauso Menschen sind wie wir. Sie denken gleich, sie handeln gleich, sie fühlen gleich.

Jeder Mensch hat ein Recht auf Leben, und zwar von der Zeugung an, deshalb finde ich es verdammt hart, zu sagen, man würde ein Kind in der 21. Woche abtreiben lassen. EINEN MENSCHEN. EINEN MENSCHEN!!

Ich bin erschrocken über einige Meinungen hier. Deutschland, wo bist du hingekommen?

Pflege kann man lernen, finanziell wird man auch genug unterstützt.

Wer Kinder bekommt, muss sich auch im Klaren darüber sein, dass nicht nur alles Friede Freude Eierkuchen ist. Ein Baby kann man nicht einfach nur weglegen und sagen, hoach, das ist behindert, bäh. Mag ich nicht, will ich nicht, ist nicht mein Kind. Ihgitt. Herr Doktor, bitte machen sie es weg, das ist nicht mein Kind!

Es läuft nicht immer alles recht im Leben. Ich würde ein behindertes Kind bekommen, ganz klar, denn für mich ist ein mensch ein mensch egal wie er aussieht.

Lang und wirr, aber ich kann solche Meinungen nicht ausstehen. Hauptsache mal gelabert, oder?
*koch*

Hallo
Wollte dir mal den Rücken stärken! Scheinbar machen sich einige hier gar keine Gedanken darüber, dass sie kein Recht dazu haben, einem anderen Menschen das Leben zu nehmen und das eigene Kind ist ein eigenständiger Mensch, der niemandem gehört als sich selbst, genau wie jeder andere von uns!!

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22. Januar 2007 um 0:30
In Antwort auf gayle_12948509

...
Die, die hier am lautesten schreien: ES IST DOCH DIE EIGENE MEINUNG UND WENN MAN EIN KIND WENN ES BEHINDERT IST WEGMACHEN LASSEN WILL DANN SOLL MAN DAS! haben wahrscheinlich noch nie Behinderte erlebt. Richtig erlebt, meine ich, und nicht mal nur einen Tag die Behindertenwerkstatt besucht oder einen Fernsehbericht gesehen... die Realität ist ANDERS.

Behindert sein ist nicht gleich Unglückm oder sowas.

Wer sich intensiv mit Behinderten, auch behinderten Kindern, auseinandersetzt, merkt, dass die Behinderten genauso Menschen sind wie wir. Sie denken gleich, sie handeln gleich, sie fühlen gleich.

Jeder Mensch hat ein Recht auf Leben, und zwar von der Zeugung an, deshalb finde ich es verdammt hart, zu sagen, man würde ein Kind in der 21. Woche abtreiben lassen. EINEN MENSCHEN. EINEN MENSCHEN!!

Ich bin erschrocken über einige Meinungen hier. Deutschland, wo bist du hingekommen?

Pflege kann man lernen, finanziell wird man auch genug unterstützt.

Wer Kinder bekommt, muss sich auch im Klaren darüber sein, dass nicht nur alles Friede Freude Eierkuchen ist. Ein Baby kann man nicht einfach nur weglegen und sagen, hoach, das ist behindert, bäh. Mag ich nicht, will ich nicht, ist nicht mein Kind. Ihgitt. Herr Doktor, bitte machen sie es weg, das ist nicht mein Kind!

Es läuft nicht immer alles recht im Leben. Ich würde ein behindertes Kind bekommen, ganz klar, denn für mich ist ein mensch ein mensch egal wie er aussieht.

Lang und wirr, aber ich kann solche Meinungen nicht ausstehen. Hauptsache mal gelabert, oder?
*koch*

....
Was soll das eigentlich. Jeder will das man seine Meinung akzeptiert, aber wir die in diese Lage reingekommen sind, dürfen keine Meinung haben oder wie soll ich das jetzt verstehen.*gleich hier echt explodiere vor so viel Unverfrorenheit!!!*

Keine Ahnung wie alt Du bist, ob Du schon Familie hast oder nicht, aber wenn ich mit fast 43 leider noch mal durch einen Unfall ungewollt schwanger bin, trotz jahrelanger Verhütung, und bereits eine komplette Familie mit 2 großen Kindern habe und auch nicht mehr die Jüngste bin, mir ernsthaft Gedanken darüber mache ob ich es 1. mir selber zutraue, 2. meiner Familie zutrauen und zumuten darf und 3. und vor allem am Wichtigsten, ich es diesem kleinen Wurm dann antun kann, darf und muss, muss ich es mir gefallen lassen, dass manche sich hier so äußern???

Ich muss auch an das Kind und an meine beiden anderen Kinder denken. Ein behindertes Kind kostet nun einmal sehr viel Zeit und Pflege, da kämen meine anderen wiederum zu kurz. Unser ganzes Familienleben geriete dadurch noch mehr aus den Fugen als es jetzt schon ohnehin passiert, da es bei uns keine Kinder mehr geben sollte.

Ich habe in meinem Leben schon genug mit Behinderten zutun gehabt und weiß auch das es sehr liebenswürdige Menschen sind. Wie ich auch schon mal erwähnte, bewundere ich die Frauen die es auf sich genommen haben oder auch noch nehmen werden.

Fakt ist aber nun einmal, dass ich es mir und allen anderen Beteiligten nicht mehr antun könnte und möchte.

Was ist dir denn dann lieber?? Dass wir das Kind in 10 oder 15 Jahren in ein Heim abschieben müssten weil wir es nicht mehr alleine versorgen könnten, da wir dann fast schon 60 sind und evlt. selber nicht mehr können, oder dass ich es meinen beiden gesunden Kindern aufs Auge drücken und deren ganze Zukunft abhängig von einem behinderten Geschwisterchen machen würde???? Deren Leben dann versauen, nur damit mir keiner sagen kann, du hast ein Kind getötet??

Ich bin jetzt in der 16ten Woche und bekomme in ca. 10 Tagen mein Ergebnis und sollte es sich wider Erwarten herausstellen, dass es behindert ist, werde ich wohl diesen wirklich schweren Weg gehen ob es Dir nun passt oder nicht, denn ich habe nicht nur an mich dabei zu denken!!!

Was ist denn Deiner Meinung nach das Beste??? Eine bereits seit Jahren existierende Familie deswegen komplett zu zerstören???

Was glaubst denn Du warum man diese ganzen Untersuchungen ab einem gewissen Alter und auch bei gewissen Voraussetzungen macht??? Bestimmt nicht weil es so toll ist diese ganzen Untersuchungen, die auch an den Nerven zehren, da man so lange auf das Ergebnis warten muss.

Und glaube mal es macht es unsereins bestimmt nicht leichter eine solche Entscheidung dann treffen zu müssen. Wir müssen damit ferig werden und alles Für und Wider abwägen und können dann solche Sprüche die von Frauen wie Dir kommen ganz bestimmt noch dabei gebrauchen!!!

Wenn Du für Dich persönlich entschieden hast ein behindertes Kind auf diese Welt zu setzen, dann meine Hochachtung dafür, aber genauso kann auch ich erwarten, dass man meine Entscheidung respektiert und akzeptiert!!!

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22. Januar 2007 um 15:13
In Antwort auf selina_12097835

....
Was soll das eigentlich. Jeder will das man seine Meinung akzeptiert, aber wir die in diese Lage reingekommen sind, dürfen keine Meinung haben oder wie soll ich das jetzt verstehen.*gleich hier echt explodiere vor so viel Unverfrorenheit!!!*

Keine Ahnung wie alt Du bist, ob Du schon Familie hast oder nicht, aber wenn ich mit fast 43 leider noch mal durch einen Unfall ungewollt schwanger bin, trotz jahrelanger Verhütung, und bereits eine komplette Familie mit 2 großen Kindern habe und auch nicht mehr die Jüngste bin, mir ernsthaft Gedanken darüber mache ob ich es 1. mir selber zutraue, 2. meiner Familie zutrauen und zumuten darf und 3. und vor allem am Wichtigsten, ich es diesem kleinen Wurm dann antun kann, darf und muss, muss ich es mir gefallen lassen, dass manche sich hier so äußern???

Ich muss auch an das Kind und an meine beiden anderen Kinder denken. Ein behindertes Kind kostet nun einmal sehr viel Zeit und Pflege, da kämen meine anderen wiederum zu kurz. Unser ganzes Familienleben geriete dadurch noch mehr aus den Fugen als es jetzt schon ohnehin passiert, da es bei uns keine Kinder mehr geben sollte.

Ich habe in meinem Leben schon genug mit Behinderten zutun gehabt und weiß auch das es sehr liebenswürdige Menschen sind. Wie ich auch schon mal erwähnte, bewundere ich die Frauen die es auf sich genommen haben oder auch noch nehmen werden.

Fakt ist aber nun einmal, dass ich es mir und allen anderen Beteiligten nicht mehr antun könnte und möchte.

Was ist dir denn dann lieber?? Dass wir das Kind in 10 oder 15 Jahren in ein Heim abschieben müssten weil wir es nicht mehr alleine versorgen könnten, da wir dann fast schon 60 sind und evlt. selber nicht mehr können, oder dass ich es meinen beiden gesunden Kindern aufs Auge drücken und deren ganze Zukunft abhängig von einem behinderten Geschwisterchen machen würde???? Deren Leben dann versauen, nur damit mir keiner sagen kann, du hast ein Kind getötet??

Ich bin jetzt in der 16ten Woche und bekomme in ca. 10 Tagen mein Ergebnis und sollte es sich wider Erwarten herausstellen, dass es behindert ist, werde ich wohl diesen wirklich schweren Weg gehen ob es Dir nun passt oder nicht, denn ich habe nicht nur an mich dabei zu denken!!!

Was ist denn Deiner Meinung nach das Beste??? Eine bereits seit Jahren existierende Familie deswegen komplett zu zerstören???

Was glaubst denn Du warum man diese ganzen Untersuchungen ab einem gewissen Alter und auch bei gewissen Voraussetzungen macht??? Bestimmt nicht weil es so toll ist diese ganzen Untersuchungen, die auch an den Nerven zehren, da man so lange auf das Ergebnis warten muss.

Und glaube mal es macht es unsereins bestimmt nicht leichter eine solche Entscheidung dann treffen zu müssen. Wir müssen damit ferig werden und alles Für und Wider abwägen und können dann solche Sprüche die von Frauen wie Dir kommen ganz bestimmt noch dabei gebrauchen!!!

Wenn Du für Dich persönlich entschieden hast ein behindertes Kind auf diese Welt zu setzen, dann meine Hochachtung dafür, aber genauso kann auch ich erwarten, dass man meine Entscheidung respektiert und akzeptiert!!!

..
Ja, es wäre mir lieber das Kind in ein Heim zu *stecken*, immerhin besser als abtreiben.

Ich finde es aber schade, seine eigene Bedürfnisse über die eines Kindes zu stellen und zu richten.

Ich habe selber versucht jahrelang ein kind zu bekommen - schön für dich, dass du dir den *Luxus* gönnen kannst, dein Kind abzutreiben.

Echt, ich finde das einfach nur schade, dass es so weit kommen muss, nur um den schönen Schein zu bewahren.

Ich habe nur meine Meinung vertreten, wie du... und erwarte auch, dass sie akzeptiert wird. genauso wie du.

Ich akzeptiere die Meinungen auch, aber entschuldigung, ich war gestern so in Rage... da schreibt man manchmal dinge die man nicht will

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22. Januar 2007 um 15:16
In Antwort auf gayle_12948509

..
Ja, es wäre mir lieber das Kind in ein Heim zu *stecken*, immerhin besser als abtreiben.

Ich finde es aber schade, seine eigene Bedürfnisse über die eines Kindes zu stellen und zu richten.

Ich habe selber versucht jahrelang ein kind zu bekommen - schön für dich, dass du dir den *Luxus* gönnen kannst, dein Kind abzutreiben.

Echt, ich finde das einfach nur schade, dass es so weit kommen muss, nur um den schönen Schein zu bewahren.

Ich habe nur meine Meinung vertreten, wie du... und erwarte auch, dass sie akzeptiert wird. genauso wie du.

Ich akzeptiere die Meinungen auch, aber entschuldigung, ich war gestern so in Rage... da schreibt man manchmal dinge die man nicht will

...
Und ja, ich habe Familie. Und alt genug um zu wissen, dass ich es schaffen werde, auch wenn ich älter wäre - ich bin auch ein Nachzüglerkind und ich bin mir sicher, meine Eltern hätten mich auch behalten wenn ich behindert gewesen wäre.

Und ich finde es auch für ältere Kinder hilfreich, wenn sie ein behindertes Geschwisterchen haben, denn da wird die Angst genommen, vor so etwas nicht zurückzuschrecken und damit für sie eine Abtreibung eines behinderten Kindes nie in Frage kommen wird. Man lernt in der Behindertenpflege auch fürs leben, zumindest empfinde ich es so.

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22. Januar 2007 um 17:43
In Antwort auf gayle_12948509

..
Ja, es wäre mir lieber das Kind in ein Heim zu *stecken*, immerhin besser als abtreiben.

Ich finde es aber schade, seine eigene Bedürfnisse über die eines Kindes zu stellen und zu richten.

Ich habe selber versucht jahrelang ein kind zu bekommen - schön für dich, dass du dir den *Luxus* gönnen kannst, dein Kind abzutreiben.

Echt, ich finde das einfach nur schade, dass es so weit kommen muss, nur um den schönen Schein zu bewahren.

Ich habe nur meine Meinung vertreten, wie du... und erwarte auch, dass sie akzeptiert wird. genauso wie du.

Ich akzeptiere die Meinungen auch, aber entschuldigung, ich war gestern so in Rage... da schreibt man manchmal dinge die man nicht will

"...."
Nun da gehen unsere Meinungen halt auseinander. Ich finde es nämlich nicht gerade prickelnd mein Kind was ich vlt. die ersten Jahre noch prima alleine versorgt bekomme dann in ein Heim abschieben zu müssen.Wobei ich hiervon spreche, wenn ich vor der Geburt schon weiß das es behindert zur Welt kommen wird.
Was glaubst Du denn was das für eine Familie dann erst bedeuten würde?? Beide würden daran zu Grunde gehen. Die Familie weil sie es abgeben müssen und das Kind weil es abgeschoben wird dann. Das finde ich doch wohl noch um Vieles schlimmer als dann von vorn herein zu sagen, nein es geht nicht.

Und ich habe auch nie gesagt das ich mein Kind nach der Geburt weggeben würde wenn es behindert zur Welt käme. Ich habe nur gesagt, dass ich mich jetzt dann schweren Herzens dazu entschließen würde, und alleine der Gedanke daran zerreißt einen schon fast innerlich.

Warum glaubst du wohl werden dieses ganzen Untersuchungen denn bei bestimmten mediz. Indikationen vorab alle gemacht???

Und auch dein Satz oben von wegen wenn ich mir den "Luxus" gönnen kann ein Kind abzutreiben ist schon eine wirklich unverschämt dreiste Aussage und ein Schlag in jedes Mutterherz.

Zudem ich nicht meine eigenen Bedürfnisse in den Vorgergrund stelle, sondern die meiner bereits existierenden Familie und des Kindes.

Wie gesagt, ich bewundere die Frauen die es trotz allem auf sich nehmen, aber man sollte uns deswegen nicht an den Pranger stellen, vor allem nicht, wenn man nicht selber einmal in dieser Situation war oder sich gerade befindet.

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22. Januar 2007 um 17:55
In Antwort auf selina_12097835

"...."
Nun da gehen unsere Meinungen halt auseinander. Ich finde es nämlich nicht gerade prickelnd mein Kind was ich vlt. die ersten Jahre noch prima alleine versorgt bekomme dann in ein Heim abschieben zu müssen.Wobei ich hiervon spreche, wenn ich vor der Geburt schon weiß das es behindert zur Welt kommen wird.
Was glaubst Du denn was das für eine Familie dann erst bedeuten würde?? Beide würden daran zu Grunde gehen. Die Familie weil sie es abgeben müssen und das Kind weil es abgeschoben wird dann. Das finde ich doch wohl noch um Vieles schlimmer als dann von vorn herein zu sagen, nein es geht nicht.

Und ich habe auch nie gesagt das ich mein Kind nach der Geburt weggeben würde wenn es behindert zur Welt käme. Ich habe nur gesagt, dass ich mich jetzt dann schweren Herzens dazu entschließen würde, und alleine der Gedanke daran zerreißt einen schon fast innerlich.

Warum glaubst du wohl werden dieses ganzen Untersuchungen denn bei bestimmten mediz. Indikationen vorab alle gemacht???

Und auch dein Satz oben von wegen wenn ich mir den "Luxus" gönnen kann ein Kind abzutreiben ist schon eine wirklich unverschämt dreiste Aussage und ein Schlag in jedes Mutterherz.

Zudem ich nicht meine eigenen Bedürfnisse in den Vorgergrund stelle, sondern die meiner bereits existierenden Familie und des Kindes.

Wie gesagt, ich bewundere die Frauen die es trotz allem auf sich nehmen, aber man sollte uns deswegen nicht an den Pranger stellen, vor allem nicht, wenn man nicht selber einmal in dieser Situation war oder sich gerade befindet.

@mama4210
würd ich jetzt nicht grad behaupten,dass eine Familie daran kaputt geht,wenn das kind dann in einem Heim betreut wird. Du stellst das ja hin,als wäre das was ganz schlimmes. Mein Cousin hat das Down-Syndrom und lebt seit seinem 3.Lebensjahr in so einer Einrichtung. Meine Tante und mein Onkel sind einfach nicht mit ihm zurrecht gekommen. Sie wussten vorher auch nicht,dass er das haben wird. In diesem Heim hat er sehr viel gelernt,Dinge die mein Onkel und meine Tante ihm niemals hätten beibringen können,weil sie über das Fachwissen überhaupt nicht verfügen mit so einer Krankheit umzugehen. Mein Cousin ist seitdem jedes 2 Wocheende bei seinen Eltern. Die restliche Zeit wohnt er in diesem Heim. Mein Cousin kennt es ja nicht anders,deshalb vermisst er auch nichts.

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22. Januar 2007 um 18:12

Schweres Thema...
Hallo!

Ich bin auch Kinderkrankenschwester und denke man kann das nicht so pauschal sagen, wie die lilbabie!

Ich denke in der heutigen Zeit ist Down-Syndrom eigentlich kein Grund zur Abtreibung. Wobei manche Kinder einen sehr schweren Herzfehler haben und da geht man durch die Hölle..

ich finde es eher auch sehr schade, wenn Menschen sich den behinderungen nicht stellen und abteiben, vorallendingen in der 21. Woche. da ist es nicht mehr lange hin bis zur Geburt und dabei kann auch sehr viel passieren...wo ist da der Unterschied, außer das man es jetzt noch abtreiben darf (was übrigens wirklich so ist, lilbabie)...

ich kenne eine Geschichte, wo ein Kind in der 23. Woche abgetrieben wurde, jedoch lebend "auf die Welt kam" und nun irgentwie da war, lebend!!

Aber ich denke, dass muss jeder selber entscheiden!!

Ein Down-Syndrom Kind bringt meiner Meinung nach den Familienalltag nicht viel mehr durcheinander, als ein normales, vielleicht hyperaktives Kind...

Und wenn Kinder ins Heim gesteckt werden, sehe ich da so als würde ein normales kind ausziehen..

Aber, wie gesagt, eine Mutter muss das selbst entscheiden, denn es ist ihr kind. Nicht umsonst darf das jeder selbst, auch noch so spät,entscheiden.

@lilbabie: Als Kinderkrankenschwester solltest du ein bißchen mehr respekt haben! Wie kannst du mit 19 eigentlich schon Schwester sein??

LG, Emm

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22. Januar 2007 um 18:36
In Antwort auf selina_12097835

"...."
Nun da gehen unsere Meinungen halt auseinander. Ich finde es nämlich nicht gerade prickelnd mein Kind was ich vlt. die ersten Jahre noch prima alleine versorgt bekomme dann in ein Heim abschieben zu müssen.Wobei ich hiervon spreche, wenn ich vor der Geburt schon weiß das es behindert zur Welt kommen wird.
Was glaubst Du denn was das für eine Familie dann erst bedeuten würde?? Beide würden daran zu Grunde gehen. Die Familie weil sie es abgeben müssen und das Kind weil es abgeschoben wird dann. Das finde ich doch wohl noch um Vieles schlimmer als dann von vorn herein zu sagen, nein es geht nicht.

Und ich habe auch nie gesagt das ich mein Kind nach der Geburt weggeben würde wenn es behindert zur Welt käme. Ich habe nur gesagt, dass ich mich jetzt dann schweren Herzens dazu entschließen würde, und alleine der Gedanke daran zerreißt einen schon fast innerlich.

Warum glaubst du wohl werden dieses ganzen Untersuchungen denn bei bestimmten mediz. Indikationen vorab alle gemacht???

Und auch dein Satz oben von wegen wenn ich mir den "Luxus" gönnen kann ein Kind abzutreiben ist schon eine wirklich unverschämt dreiste Aussage und ein Schlag in jedes Mutterherz.

Zudem ich nicht meine eigenen Bedürfnisse in den Vorgergrund stelle, sondern die meiner bereits existierenden Familie und des Kindes.

Wie gesagt, ich bewundere die Frauen die es trotz allem auf sich nehmen, aber man sollte uns deswegen nicht an den Pranger stellen, vor allem nicht, wenn man nicht selber einmal in dieser Situation war oder sich gerade befindet.

...
Ich stelle euch ja nicht an den pranger. Wie gesagt, ich finde es nur verdammt schade.

"
Und auch dein Satz oben von wegen wenn ich mir den "Luxus" gönnen kann ein Kind abzutreiben ist schon eine wirklich unverschämt dreiste Aussage und ein Schlag in jedes Mutterherz."

Und für jeden, der sich sehnlichst ein Kind gewünscht hat oder es noch versucht, zu bekommen, es sehr lange versucht hat, daran auch fast zugrunde ging, für den ist eine solche Aussage wie die, auf die sich diese Aussage bezogen hat, auch einen Schlag ins Herz, und zwar ein richtig schwerer Schlag.

"Zudem ich nicht meine eigenen Bedürfnisse in den Vorgergrund stelle, sondern die meiner bereits existierenden Familie und des Kindes."
Ach, und eine Abtreibung ist das beste für das Kind? Hast du eigentlich schonmal mit deiner Familie darüber gesprochen, wie es sein könnte? Wer weiß, ob deine Kinder das ganz anders sehen. Ich vermute, sie sind schon älter, oder?

Ich stelle euch nicht an den Pranger, aber ich finde es einfach nur schade, dass wegen sowas Kinder abgetrieben werden, und das hab ich schon oft genug erwähnt, oder?

"Ich finde es nämlich nicht gerade prickelnd mein Kind was ich vlt. die ersten Jahre noch prima alleine versorgt bekomme dann in ein Heim abschieben zu müssen.Wobei ich hiervon spreche, wenn ich vor der Geburt schon weiß das es behindert zur Welt kommen wird."

Ich fände es schöner für ein Kind, ein unbeschwertes Leben in einem Behindertinheim zu leben, es ist ja nicht immer so dass diese dort eingesperrt leben müssen.
Vor der Geburt, schön und gut, aber es kann ja auch sein, dass eines deiner älteren Kinder einen Unfall hat und dann behindert ist. Was machst du dann?

"Was glaubst Du denn was das für eine Familie dann erst bedeuten würde?? Beide würden daran zu Grunde gehen. Die Familie weil sie es abgeben müssen und das Kind weil es abgeschoben wird dann. Das finde ich doch wohl noch um Vieles schlimmer als dann von vorn herein zu sagen, nein es geht nicht."

Ich kenne mich mit der Problematik aus und arbeite auch mit betroffenen Familien zusammen. Es geht niemand daran zugrunde, denn es ist meist für beide Besser. Das Kind wird ja nicht abgeschoben, sondern lebt an einem Ort, mit Menschen, die ein gleiches Schicksal haben, zusammen. Wirklich, würde ich nicht selber in so einem Heim arbeiten, könnte ich es nicht glauben, aber meist blühen die Behinderten erst so richtig auf. Sie merken, dass es Leute mit den gleichen Schicksalen gibt und fühlen sich dann nicht mehr allein.

Das ist meine Sicht der Dinge, und deine ist deine, aber du bist 12 Jahre älter als ich und ich habe nicht das Recht, dir zu sagen, was du machen sollst. Es ist ganz allein deine Entscheidung bzw. deiner Familie. Aber ich würde es machen, auch die ganzen medizinischen Untersuchungen machen, aber nicht, um dann es abzutreiben, sondern um mich darauf vorzubereiten. Es dauert ja auch eine Weile, sich in so eine Situation reinzufinden und ich glaube nicht, dass die Untersuchungen dazu da sind, um eine Abtreibung vornehmen zu lassen. Das ist nur eine Möglichkeit, aber eine scheis* möglichkeit, ehrlich gesagt.

Ich kann nur an dein Mutterherz appellieren, es nicht zu machen, aber es ist letztendlich deine bzw. eure Entscheidung.

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27. Januar 2007 um 18:19
In Antwort auf gayle_12948509

...
Ich stelle euch ja nicht an den pranger. Wie gesagt, ich finde es nur verdammt schade.

"
Und auch dein Satz oben von wegen wenn ich mir den "Luxus" gönnen kann ein Kind abzutreiben ist schon eine wirklich unverschämt dreiste Aussage und ein Schlag in jedes Mutterherz."

Und für jeden, der sich sehnlichst ein Kind gewünscht hat oder es noch versucht, zu bekommen, es sehr lange versucht hat, daran auch fast zugrunde ging, für den ist eine solche Aussage wie die, auf die sich diese Aussage bezogen hat, auch einen Schlag ins Herz, und zwar ein richtig schwerer Schlag.

"Zudem ich nicht meine eigenen Bedürfnisse in den Vorgergrund stelle, sondern die meiner bereits existierenden Familie und des Kindes."
Ach, und eine Abtreibung ist das beste für das Kind? Hast du eigentlich schonmal mit deiner Familie darüber gesprochen, wie es sein könnte? Wer weiß, ob deine Kinder das ganz anders sehen. Ich vermute, sie sind schon älter, oder?

Ich stelle euch nicht an den Pranger, aber ich finde es einfach nur schade, dass wegen sowas Kinder abgetrieben werden, und das hab ich schon oft genug erwähnt, oder?

"Ich finde es nämlich nicht gerade prickelnd mein Kind was ich vlt. die ersten Jahre noch prima alleine versorgt bekomme dann in ein Heim abschieben zu müssen.Wobei ich hiervon spreche, wenn ich vor der Geburt schon weiß das es behindert zur Welt kommen wird."

Ich fände es schöner für ein Kind, ein unbeschwertes Leben in einem Behindertinheim zu leben, es ist ja nicht immer so dass diese dort eingesperrt leben müssen.
Vor der Geburt, schön und gut, aber es kann ja auch sein, dass eines deiner älteren Kinder einen Unfall hat und dann behindert ist. Was machst du dann?

"Was glaubst Du denn was das für eine Familie dann erst bedeuten würde?? Beide würden daran zu Grunde gehen. Die Familie weil sie es abgeben müssen und das Kind weil es abgeschoben wird dann. Das finde ich doch wohl noch um Vieles schlimmer als dann von vorn herein zu sagen, nein es geht nicht."

Ich kenne mich mit der Problematik aus und arbeite auch mit betroffenen Familien zusammen. Es geht niemand daran zugrunde, denn es ist meist für beide Besser. Das Kind wird ja nicht abgeschoben, sondern lebt an einem Ort, mit Menschen, die ein gleiches Schicksal haben, zusammen. Wirklich, würde ich nicht selber in so einem Heim arbeiten, könnte ich es nicht glauben, aber meist blühen die Behinderten erst so richtig auf. Sie merken, dass es Leute mit den gleichen Schicksalen gibt und fühlen sich dann nicht mehr allein.

Das ist meine Sicht der Dinge, und deine ist deine, aber du bist 12 Jahre älter als ich und ich habe nicht das Recht, dir zu sagen, was du machen sollst. Es ist ganz allein deine Entscheidung bzw. deiner Familie. Aber ich würde es machen, auch die ganzen medizinischen Untersuchungen machen, aber nicht, um dann es abzutreiben, sondern um mich darauf vorzubereiten. Es dauert ja auch eine Weile, sich in so eine Situation reinzufinden und ich glaube nicht, dass die Untersuchungen dazu da sind, um eine Abtreibung vornehmen zu lassen. Das ist nur eine Möglichkeit, aber eine scheis* möglichkeit, ehrlich gesagt.

Ich kann nur an dein Mutterherz appellieren, es nicht zu machen, aber es ist letztendlich deine bzw. eure Entscheidung.

@nikalein...
ich dachte du bist erst 19?? also dann bin ich sogar schon 23 jahre Älter als du.

Nun ja du vertritts Deine Meinung und wenn Du es für Dich so entschieden hast ist das für mich doch vollkommen OK.

Meine Kinder wissen um was es geht. Wir haben es lange und ausführlich genug mit ihnen besprochen und sie haben es auch verstanden.

Aber ich kann Dich beruhigen. Ich werde mein Kind nicht abtreiben lassen. Ich habe die Untersuchung ja machen lassen und heute kam wie erwartet der Bescheid, dass alles OK ist. Keinerlei Auffälligkeiten. Wir dürfen uns also jetzt wirklich darauf freuen im Sommer noch mal einen gesunden Jungen zu bekommen.

Habe zwar Ende Feb. nochmal die Feindiagnostik, aber ich denke auch die wird nichts Negatives bringen und die auch nur eigentlich, weil ich meine FA solange damit in den Ohren gelegen habe, bis sie ja gesagt hat.

Jetzt können wir also nur warten und hoffen, dass er sich weiterhin so gut entwickelt und mir nicht noch mein hoher Blutdruck dazwischenfunkt.

Und wie Du selber sagst, es muss jeder für sich selber entscheiden. Der eine kann damit leben, der anderen halt nun mal nicht. So ist das nun einmal im Leben.

gruss
mama4210 + Junior(inside) 16+2SSW

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