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Angst vor ein Rückfall

22. September 2008 um 18:00 Letzte Antwort: 22. September 2008 um 19:41

ich weiß nicht mehr weiter...ich bin so am verzweifeln...
ich war mal ritzsüchtig, weil ich schlimme sachen in mein leben durch machen musste...nicht nur ich litt an der ritzsuch, sondern auch mein bruder...mein bruder war in der psychiatrie und ich nie...
leider habe ich ein selbstmord versuch hinter mir...ich habe am 27.märz 30schmerztabletten mit alkohol runter geschluckt und schlief dann ein...ich träumte von mein kind damals...(hatte schon eine FG) und mein kind meinte nur auf mich...noch nicht mama du musst stark für mein geschwisterchen werden...am nächsten tag wurde ich wach und habe noch gelebt...seid dem habe ich mir geschworen es niewieder zu machen und seid dem tag hat sich mein leben verändert...ich hörte auf zu ritzen, dachte nicht mehr an die schlimmen sachen...an nichts...ich lernte stark zu werden und dann der 5.5. mein schwangerschaftstest zeigte mir positiv an...ich konzentriere mich an meine schwangerschaft und tat alles um keine rückfälle mehr zu haben...aber ich habe jetzt solche angst vor ein rückfall...den zwischen mir und mein freund ist es wohl doch vorbei...kurze erzählung:
er ist bei seiner mutter in sachsen(die weiß nicht das er papa wird)...er meldet sich nie von alleine, ich bin immer die blöde die ihm schreibt und ihm anruft...was oft nicht so leicht ist...ich nahm es so hin und dachte mir die ganze zeit nur, na gut er hat urlaub und genießt seine freie zeit...am donnerstag sollte ich ihm um 20uhr anrufen...habe ich getan...plötzlich klingelte der festnetz und er meinte nur auf mich ruf mich bitte im 5min nochmal an...ok...5min später...ich versuche ihn anzurufen und was ist sein handy war 3stunden aus...und als er wieder an war, ging er einfach net ran...am freitag hatte ich leichte wehen und war damit im krankenhaus....er wieder nicht erreichbar...also war ich in der angst das die kleine jetzt kommt ganz alleine...aber als ich mit sein nick bei funkysexycoll on ging sah ich das er mit nen anderen mädchen chaten konnte das ein bild drin hat wo man sie nur im bh sieht..klar er meinte das er papa wird und sich freut aber trotzdem... am samstag haben wir dann geschrieben...dachte ich, ok alles wieder ok....jedoch seid gestern höre ich nichts mehr von ihm...ich hatte gestern leicht fieber, konnte nicht richtig atmen...mein bauch tat weh und in diesen augenblick habe ich ihn gebraucht...ich schrieb ihm verzweifelte nachrichten, versuchte ihm anzurufen...aber nichts ist und so gehts seid gestern...meine nachrichten werden gelesen aber er ignoriert mich und ernn ich dann weine spüre ich meine adern richtig in mir...ich denke mir dann nur komm schlitze jetzt deine arme auf und du hast wieder seine aufmerksammkeit....ICH WILL DAS ABER NICHT!!!! ich habe solche angst vor ein rückfall...ich weiß nicht weiter...bin total am ende und mit einer freundin möchte ich auch nicht drüber reden...habe angst vor vorwürfen...
bitte verurteilt mich jetzt nicht wegen den ritzen...ich bin so schon fertig genug
mfg maci 25ssw sophia-laila inside

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22. September 2008 um 18:12

...
ich glaube nicht das er es wert ist sich zu ritzen. sagt sich so leicht aber in deinem zustand bist du ohne ihn also ohne stress
besser dran. versuch abzuschalten dich nicht bei ihm zu melden und dich auf dein kind zu konzentrieren. und das kind ist es wert nicht zuritzen also bleib stark.
ich hoffe du schaffst es...

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22. September 2008 um 18:35

Hi
vielleicht bist du im jetzt fertig aber glaub mir mit arme ritzen werden die Probleme auch nicht besser tu
dir und vorallem deinem Baby das nicht an. Du musst jetzt stark sein für dein Baby
aber wenn du es gar nicht mehr aushälst geh doch zunächst mal zu deinem Hausarzt
und erzähl ihm das ich bin mir sicher er wird dir bestimmt einen guten Psychologen empfehlen
mit dem du reden kannst.

Du und dein Baby zusammen seit ihr stark ich bin mir sicher dein Baby wird dir viel Kraft geben und du zurück

Kopf hoch

Alles Liebe und Gute noch

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22. September 2008 um 18:44

Habe
jetzt erfahren was los ist....er hat mich grad angerufen und wir haben geredet....erst sagte er nichts und meinte nur wie soll ich es dir jetzt sagen...ich dachte in den augenblick nur er ist fremgegangen und will schluss machen....aber das ist es nicht....er hat mir das ganze jetzt nur angetan weil er angst hat es seiner mutter zu sagen und er weiß wie viel es mir bedeutet das sie es weiß...usw...wur redeten normal miteinander und das war alles jetzt nur weil er angst hat was seine mutter dann macht wenn sie es weiß(sie reagiert immer über)....
ich habe mich ja nicht geritzt und will das auch nicht machen!!! den ich weiß das es das schlimmste währ was ich tun könnte und ich möchte nicht das mein baby eine ritzsüchtige mama hat...das lasse ich niemals zu....
ich danke euch sehr für euere nachrichten....und die sache ist die...ich hatte schon viele psychische betreueng...sitzungen usw...aber leider konnte mir keiner helfen...den ich bin ein mensch der die gefühle anderen nicht zeigt....also nicht schlimme...ich lache immer nur, bin gut drauf und helfe jeden so gut es nur geht....aber selber nehme ich keine hilfe an....ich tue meine wahren gefühle also ängste usw mein freund zeigen oder meiner mutter....
nochmals danke für euere antworten...
mfg maci 25ssw sophia-laila inside

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22. September 2008 um 18:46

...
Hallo du,

verurteilen brauche ich dich nicht, das wirst du wohl selbst sehr gut beherrschen...

Es tut weh, in so einer Situation zu stecken. Und ändern kannst du viel. Du bist es jetzt nicht nur deiner kleinen Sophia schuldig, sondern vorallem DIR. Auch wenn es sich jetzt nicht so anfühlt, die Kraft etwas zu ändern hast du! Wenn ich mir deinen Text so durchlese, weiß ich das... du hast ne Menge erlebt in deinem Leben, obwohl du erst 18 Jahre hinter dir hast. Dass du diese Verhaltensauffälligkeiten und vorallem autoaggressive Verhaltensweisen sowie mind. einen Suizid hast, macht schon deutlich, dass dahinter ein Vulkan brodelt...

Jetzt hast du viel Input für diese Autoaggression, aber glaube mir - selbst wenn es sich kurzfristig so anfühlt, es hilft nicht weiter. Es macht meist nur Narben, die nie wieder verblassen...

Ich selbst entwickelte auch dieses Verhalten, neben der Anorexie. Auch auf Grund vieler unschöner und traumatischer Ereignisse in meiner Kindheit und Jugend. Eine Therapie hat bei mir wahre Wunder bewirkt! Ich wollte wieder Leben, habe meine Kraft gespürt.

Es ist jetzt wichtig, dass du einiges in deinem Leben, in deinem Verhalten und mit deiner Seele veränderst... denn deine Kleine kriegt das alles mit. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass du das möchtest.

Wende dich bitte umgehend an einen Therapeuten, an eine Beratungsstelle und an eine Person deines Vertrauens!! Es ist jetzt wichtig (damit du jetzt nicht auf dumme Gedanken kommst) und es ist für eure Zukunft wichtig, dass du eine Mama sein kannst, die mit "normalen" Problemen zu kämpfen hat.. und ihrem Kind auch diese Mama sein kann. Nichts ist schlimmer für ein Kind, als eine Mutter, die eben genau solche Probleme hat, wie du sie schilderst.

Aufmerksamkeit wirst du so oder so bekommen.. leider ist es keine echte Aufmerksamkeit, wenn du sie durch Ritzen oder sonstigen derartigen Sachen herbeiführst.

Alles Gute,
Alamea

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22. September 2008 um 18:50
In Antwort auf blonda_12506681

Habe
jetzt erfahren was los ist....er hat mich grad angerufen und wir haben geredet....erst sagte er nichts und meinte nur wie soll ich es dir jetzt sagen...ich dachte in den augenblick nur er ist fremgegangen und will schluss machen....aber das ist es nicht....er hat mir das ganze jetzt nur angetan weil er angst hat es seiner mutter zu sagen und er weiß wie viel es mir bedeutet das sie es weiß...usw...wur redeten normal miteinander und das war alles jetzt nur weil er angst hat was seine mutter dann macht wenn sie es weiß(sie reagiert immer über)....
ich habe mich ja nicht geritzt und will das auch nicht machen!!! den ich weiß das es das schlimmste währ was ich tun könnte und ich möchte nicht das mein baby eine ritzsüchtige mama hat...das lasse ich niemals zu....
ich danke euch sehr für euere nachrichten....und die sache ist die...ich hatte schon viele psychische betreueng...sitzungen usw...aber leider konnte mir keiner helfen...den ich bin ein mensch der die gefühle anderen nicht zeigt....also nicht schlimme...ich lache immer nur, bin gut drauf und helfe jeden so gut es nur geht....aber selber nehme ich keine hilfe an....ich tue meine wahren gefühle also ängste usw mein freund zeigen oder meiner mutter....
nochmals danke für euere antworten...
mfg maci 25ssw sophia-laila inside

...
Ich bin auch so, Maci.. bzw. war es bzw. DACHTE ich, ich sei so.

Aber das ist nicht der Fall. Es ist ein guter Gedanke, ein guter Schutzmechanismus, der da einsetzt. Gut, dass du schon einiges ausprobiert hast. Sehr schade, dass du nicht "den Richtigen" gefunden hast.

Den gibt es aber! Es gibt DIE Person, die dir da helfen kann! Du musst nur weiter suchen.. nur weil jetzt wieder "heile Welt" ist, bedeutet das ja nicht, dass deine ursprüngliche Problematik weg ist. Was machst du denn beim nächsten Krach? Beim nächsten Problem? Beim nächsten Verdacht?

Es ist doch ein Kreis.. und alles wiederholt sich. Etwas passiert, womit du nicht effektiv umgehen kannst und schon sind die Gedanken da. Sie mögen dir in der Vergangenheit gute Dienste geleistet haben. Aber irgendwann ist es an der Zeit, effektive und für die Zukunft sinnvolle und hilfreichere Methoden zu entwickeln, um mit Stress, psychischem Druck und Problemen umgehen zu können,

liebe Grüße,
Alamea

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22. September 2008 um 19:03

Ich
habe am mittwoch ein termin bei pro familia und da spreche ich sie deshalb an...den ich dachte bis heute das ich das vollkommen los bin....klar ich ritze nicht aber ich will endlich das ganze los werden...aber in mein leben gibt es so viel zu verarbeiten und ich will keine therapie machen wenn die kleine im bauch ist...ich muss es erstmal verdrängen...den ich will nicht das es die kleine mitbekommt...ich meine meine gefühle
den als ich vier war haben sich meine eltern geschieden und da holte meine mama für mich und mein bruder ein babysitter...und der hat mich 1jahr lang vergewaltigt...bis heute habe ich angst in dunkeln, dann wurde ich mit 7jahren, mit 13 und mit 15jahren von mein 3stiefvätern versucht vergewaltigt zu werden...
wo ich klein war hat mich meine mama geschlagen den sie war unter streß von der arbeit und meine oma hasst mich...mein opa kümmert sich nicht um mich...ich bin ihm egal...ich dachte das es alles schon schlimm genug war, aber als ich 16war ist meine schwester und mein papa gestorben....und letztes jahr eine FG...
da gibts einfach zu viel zu verarbeiten und ich möchte nicht das meine kleine die ganzen schlimmen gefühle mit zu erleben...

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22. September 2008 um 19:12

...
ich ziere mich gar net-.- ich dachte jetzt nur das es so schlimmer währ...will doch bloß der kleinen net weh tun
das sollten jetzt ja keine ausreden sein...-.-

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22. September 2008 um 19:41

...
Hallo Maci,

den passenden Zeitpunkt für eine Therapie gibt es nicht. Es gibt immer irgendetwas im Leben, das man als Grund anführen kann, dass es jetzt halt echt nicht geht. Grundsätzlich ist eine Therapie gut - es zeugt von Stärke und Einsicht, wenn man sich selbst zugesteht professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, als sie in dringenden Situationen zu verweigern. Kein Mensch ist perfekt und weiß auf alles einen Rat - muss er ja auch nicht.

Wann für dich eine Therapie sinnvoll ist, kann hier keiner sagen - nur raten oder mutmaßen. Wissen musst du es. Deine Sophia bekommt auch jetzt schon so ziemlich alles mit. Das Gefühlschaos, die Unregelmäßigkeit... sie stellt sich jetzt auf ein Leben ein, das weniger von Rhythmus und Ritualen geprägt ist, als von stürmischen und ruhigen Zeiten. Die Anlagen für ein unsaugewogenes psychisches Wohlbefinden hat sie wohl mittlerweile schon, ohne das jetzt groß anprangern zu wollen oder dir Angst zu machen. Aber geprägt ist sie auf jeden Fall und keiner kann sagen, wie sehr oder wieviel sie bisher schon aufgenommen hat.

Ich kann auch nur jedem empfehlen, sofort eine Therapie anzufangen.. kein Therapeut fängt während einer Schwangerschaft eine Traumatherapie an, das wäre grob fahrlässig. Aber bis die Vertrauensbasis und eine Basis geschaffen wird, dass man vernünftig arbeiten kann, dauert es sowieso eine ganze Weile.. du könntest jetzt die Zeit nutzen, um genau das anzugehen.

Stelle dir die Therapie so vor, als würdest du ein Haus bauen.. da fängst du auch erst mit dem Fundament an bzw. gräbst erstmal ein Loch frei.
Warum nicht jetzt damit anfangen... irgendwann wird es dich sowieso einholen; denn diese, deine, Erfahrungen sind so traumatisch.. irgendwann schafft es deine Abwehrhaltung in der Psyche nicht mehr, diese Instanz zu halten und dann wirst du womöglich in der unmöglichsten Situation damit überschwemmt.

Noch etwas anderes... ein Kind zu bekommt ist zwangsläufig damit verbunden, an die eigene Kindheit erinnert zu werden. Verhaltensweisen von damals tauchen wieder auf, Emotionen von damals tauchen wieder auf... es ist schon für manch andere schwer, die "nur" eine halbwegs normale Kindheit hatten. Wie willst du erst damit umgehen?

Weißt du.. ich kann dich ein sehr gutes Stück nachvollziehen. Meine Kindheit und Jugend war auch durchpflügt von Schicksalsschlägen, Tod und Trauer. Auch ich habe diese sexuellen Missbräuche und Vergewaltigungen in jungen Kinder- und Mädchenjahren erfahren müssen, zusätzlich kamen Depressionen meiner Mutter und die Alkoholsucht meines Vaters dazu... eine schöne Kindheit - an soetwas kann ich mich nicht erinnern. Ich hatte Lichtblicke, wenn ich bei der Oma oder bei Freunden war. Ansonsten ist da nur Schmerz, Angst und Trauer...
Ich habe mich jahrelang verkrochen in einer Höhle aus selbst zugefügtem Schmerz und einer Leere der Psyche - bis ich Menschen fand, die mir geholfen haben. War in einer Klinik, habe jahrelang Therapie gemacht... bei einem Schulpsychologen, mit dem ich heute noch ab und an Kaffee trinken gehe und mit dem ich mittlerweile eher als "Kumpel" rede, als von Patient zu Therapeut.
Ich habe all das aufgearbeitet, was garantiert nicht leicht war.. ich war oft am Aufgeben, am Verzweifeln, weil es einfach nicht besser wurde, weil die Bilder und Erinnerungen immer und immer wieder kamen und mich peinigten.

Aber mit viel Liebe, Geduld und Verständnis - auch für sich selbst !! - sind auch diese Dinge zu meistern. Es braucht viel Liebe, emotionale Wärme, Ruhe, Geduld und Zeit... und das Wissen, dass es besser wird, dass es machbar ist.

Es ist nötig, dass du das machst... denn für dein Leben ist es wichtig und vorallem für die gute und gesunde Entwicklung deiner kleinen Sophia.

liebe Grüße,
Alamea

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