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Angst und Sorge

22. Januar um 14:07 Letzte Antwort: 16. Februar um 9:52

Hallo ihr Lieben,

ich bin neu hier und wollte mich gerne mit Euch austauschen.

Zu mir:
ich bin 31 Jahre jung stehe mit beiden Beinen fest im Leben und bin glücklich vergeben.
Aktuell lebe ich in Scheidung.
Als der Ex und ich noch glücklich verheiratet waren, wollten wir gerne Kinder haben. Bereits nach dem 1.ÜZ wurde ich schwanger.

Ich selbst war sehr glücklich, lediglich mein damaliger Partner konnte seine Freude nie ganz zeigen.
Wie dem auch sei...
Leider verlor ich das Krümelchen in der 9 SSW.

Nach der OP war ich 3 Wochen lag ein Wrack.. lag nur auf dem Sofa, konnte mich nicht ablenken,.. dieses Szenario kennen ja leider viele nur zu gut.

Jetzt sind gut 3 Jahre vergangen, aktuell lebe ich in Scheidung. Über diese Entscheidung bin ich mehr als nur froh!!! Klingt zwar hart und vll. auch gemein, aber diesem Mann und der dazugehörigen Familien wollte ich mich nicht mehr unterstellen.

Mittlerweile lebe ich in einer unfassbar glücklichen, ehrlichen, aufrichtigen Beziehung. Selbstverständlich gibt es hier auch ab und an mal ärger, allerdings sehr überschaubar und im Großen und Ganzen ist es Harmonie pur.

Wir wollen auch eine Familie gründen, haben viel darüber geredet und sind uns in allen Punkten einig.
Über diese Entscheidung bin ich wirklich froh und kann es kaum erwarten.

Nun zum eigentlich Punkt.. die Angst.
Mich hatte die Nachricht der Fehlgeburt wirklich sehr hart getroffen. Bisher hatte ich noch nie ein solches Gefühlschaos. Angst, selbstzweifel, hass, wut, trauer, hilflosigkeit..
Das Gefühl einen positiven Test in der Hand zu halten, die Gesichter der Menschen zu sehen die sich mit einem freuen, .. und dann der harte Schlag auf den Boden.

Gerne wollte ich mich hier austauschen. Wie geht man am Besten mit dieser Angst um, so etwas vielleicht nochmal durchleben zu müssen?
Wie ist / war das bei euch?
Wie kann man die Sorge minimieren?
Dass die Angst davor immer da sein wird ist klar, dennoch würde ich mich über evtl. ein paar Tips, wie man mit der Sorge umgehen kann, sehr freuen.

Liebste Grüße
FrauHase

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22. Januar um 14:42

Hallo!
Schade, dass du so was überlebt hast. Aber weiß du was, vielleicht sollte es eigentlich passieren. Dein Ex konnte seine Freude doch nicht zeigen. Das liegt in Gottes Hand.
Gut, dass du jetzt den richtigen Mann gefunden.
Aber ich verstehe deine Angst. Es ist nicht leicht, alles einfach zu vergessen.
An deiner Stelle hätte ich auch eine panische Angst.
Aber wenn du wirklich vom Baby träumst, musst du deine Angst losgehen lassen. Mach das für sich selbst und fürs Baby.
Denk positiv.
Mach vielleicht Urlaub, fliege ans Meer und entspann dich richtig. Positive Erlebnisse und Emotionen sind erforderlich! Und dann los an Baby arbeiten.
Ich hoffe, ihr schafft das.
Kopf hoch.

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22. Januar um 14:55
In Antwort auf rocha

Hallo!
Schade, dass du so was überlebt hast. Aber weiß du was, vielleicht sollte es eigentlich passieren. Dein Ex konnte seine Freude doch nicht zeigen. Das liegt in Gottes Hand.
Gut, dass du jetzt den richtigen Mann gefunden.
Aber ich verstehe deine Angst. Es ist nicht leicht, alles einfach zu vergessen.
An deiner Stelle hätte ich auch eine panische Angst.
Aber wenn du wirklich vom Baby träumst, musst du deine Angst losgehen lassen. Mach das für sich selbst und fürs Baby.
Denk positiv.
Mach vielleicht Urlaub, fliege ans Meer und entspann dich richtig. Positive Erlebnisse und Emotionen sind erforderlich! Und dann los an Baby arbeiten.
Ich hoffe, ihr schafft das.
Kopf hoch.

Vielen lieben Dank für deine süßen Worte!
Um ehrlich zu sein denke ich da schon auch so.. Es klingt einfach immer so gemein. Aber im Endeffekt hätte es nicht sollen sein.

Momentan überwiegt die Freude vor dem hoffentlich bald kommenden neuen Kapitel, dazwischen schleicht sich einfach immer diese Angst ein.. Was wenn?
Wie schaffe ich es, mich während der Schwangerschaft nicht so verrückt zu machen?

Aber du hast schon recht, ich muss da Positiv rangehen. Fällt nur jetzt schon nicht ganz so leicht und ich will nicht während der Zeit, die ich genießen sollte, in Angst zerfallen..

Schön, dass du mich verstehen kannst

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22. Januar um 15:08

Leider hatte ich schon mehrere FG's. Aber die erste war die Schlimmste. Da ging es mir auch richtig dreckig danach. Bei der ersten Schwangerschaft, die gut bis zum Schluss verlaufen ist, hatte ich beim allerersten Usbild sofort ein gutes Gefühl. Und das hat dann ja auch gestimmt. Trotzdem hatte ich die ersten Wochen bei jedem Toilettengang Angst, dass wieder eine Blutung einsetzt.
Ganz unabhängig davon, war uns klar, dass wir eine Schwangerschaft grundsätzlich nicht vor der 12. Woche verkünden. Eben weil es schon schwer genug ist, alleine bzw als Paar damit klarzukommen. Da will ich auch keine mitleidigen Blicke von anderen oder dass man am Ende noch andere trösten soll, weil sie jetzt doch nicht Oma, Opa etc. werden.
Ansonsten sind FG's leider ein Stück weit normal und es gibt soo viele Betroffene Frauen. Und trotzdem bekommen die meisten dann doch gesunde Kinder. Das ist doch irgendwie tröstlich. 

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23. Januar um 15:04
In Antwort auf mikesch07

Leider hatte ich schon mehrere FG's. Aber die erste war die Schlimmste. Da ging es mir auch richtig dreckig danach. Bei der ersten Schwangerschaft, die gut bis zum Schluss verlaufen ist, hatte ich beim allerersten Usbild sofort ein gutes Gefühl. Und das hat dann ja auch gestimmt. Trotzdem hatte ich die ersten Wochen bei jedem Toilettengang Angst, dass wieder eine Blutung einsetzt.
Ganz unabhängig davon, war uns klar, dass wir eine Schwangerschaft grundsätzlich nicht vor der 12. Woche verkünden. Eben weil es schon schwer genug ist, alleine bzw als Paar damit klarzukommen. Da will ich auch keine mitleidigen Blicke von anderen oder dass man am Ende noch andere trösten soll, weil sie jetzt doch nicht Oma, Opa etc. werden.
Ansonsten sind FG's leider ein Stück weit normal und es gibt soo viele Betroffene Frauen. Und trotzdem bekommen die meisten dann doch gesunde Kinder. Das ist doch irgendwie tröstlich. 

Vielen Danke für deine liebe Nachricht,
naja.. für mich war es damals die beste Entscheidung, es bereits so früh meinen Eltern gesagt zu haben.
Die haben mich aufgefangen. Aber das sieht natürlich jeder anders, ich würde es jederzeit vor der 12.Woche preisgeben (also nur Familienintern-- Eltern, Geschwister, engste Freunde,.das wars dann auch).

Eine FG ist absolut normal, das passiert. Darum ging es mir ja auch nicht.

Aber deine Nachricht tut dann schon auch gut zu lesen, danke dir.

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23. Januar um 15:14

Hallo!
Tut mir leid...
Das Einzige, was ich dir empfehlen kann, ist Ablenkung.
Finde etwas, damit du dich für ein paar Monate beschäftigen kannst. Hobby, neue Menschen, Sprachlernen, Reisen...
Wie gesagt, Fehlgeburt ist kein Urteil!!
Die Mehrheit bekommt danach gesunde Kids.
Also lass negative Gedanken​ los!

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23. Januar um 16:29
In Antwort auf christinawel

Hallo!
Tut mir leid...
Das Einzige, was ich dir empfehlen kann, ist Ablenkung.
Finde etwas, damit du dich für ein paar Monate beschäftigen kannst. Hobby, neue Menschen, Sprachlernen, Reisen...
Wie gesagt, Fehlgeburt ist kein Urteil!!
Die Mehrheit bekommt danach gesunde Kids.
Also lass negative Gedanken​ los!

Lieben Dank für deine Nachricht
Mit deiner Aussage hast du natürlich vollkommen recht.
Hoffentlich schaffe ich es, wenn es denn soweit ist, dass ich die negativen Gedanken los werde.
Ab und an werden sich wohl die Ängste einschleichen, das wird auch nicht vermeidbar sein.
 

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16. Februar um 9:52

Ich hatte vier FG, bevor ich endlich meine Maus im Arm halten durfte. Die erste war die schlimmste und bei den nä positiven Tests konnte ich mich jedes Mal weniger freuen, jedes Mal war die Angst da, dass es wieder schief gehen könnte. 
bei mir ging die Angst erst weg, als ich mein Baby spüren konnte. Und die Freude kam erst, als sie geboren war. 

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