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Angst über Schwangerschaft Bescheid zu sagen

16. Oktober 2013 um 18:30

Hallo Mädels,

seit nunmehr fast zwei Monaten weiß ich, dass ich schwanger bin. ET ist der 15.04.2014. Als ich den positiven Test in der Hand hielt, war ich erst geschockt, denn es ist absolut ungeplant gewesen. Doch mittlerweile freue ich mich riesig auf meinen Engel, auch weil ich mich auf die Unterstützung meines Freundes, der auch der Vater ist, und seiner Familie verlassen kann.
Es könnte also alles schön und gut sein, aber meine eigene Mutter, zu der ich eigentlich ein recht inniges und vertrautes Verhältnis habe, sagte mir noch kurz bevor ich schwanger wurde, dass falls es passiert, sie nie wieder glücklich werden würde und mein Leben dann im Arsch wär und überhaupt ich gefälligst die Pille nehmen soll, damit nichts passiert. Außerdem war sie dabei sehr hysterisch. Seitdem ich meine Tage nicht mehr habe, von denen sie behauptet, dass sie sie mir immer anmerkt, frägt sie mich fast täglich, ob ich denn nicht schwanger bin, weil ich so komisch bin und wenn ja, dass das absolut schlimm ist. Wie soll ich ihr denn so bitte "gestehen", dass ich schon längst schwanger bin.

Ich bin mir bewusst, dass die Voraussetzungen ein Baby in die Welt zu setzen nicht ideal sind: ich bin gerade mal 20, habe meine Ausbildung gerade erst begonnen und wohne mit meinem Freund noch! in einer 2Zimmer-Wohnung.

Aber mir ist bewusst, dass ich meinem Kind mehr als Luft und Liebe bieten muss und möchte auf jeden Fall meine Ausbildung beenden, wenn auch mit Pause zwischendrin. Dafür bin ich aber auf die Hilfe Anderer, u.a. meiner Mutter angewiesen.

Also wie kann ich es ihr am Besten zu verstehen geben, dass ich schwanger bin und mich darüber freue, auch wenn sie es nicht tut?

Sorry, dass es so lang geworden ist

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16. Oktober 2013 um 18:40

....
Erstmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft
Es ist schön, dass dein Freund sich mit dir freuen kann, auch wenn das Kleine nicht geplant war.

Also erstmal finde ich, dass du deiner Mutter ruhig sagen kannst, dass du schwanger bist. Das ist schließlich etwas schönes!

DENN: Du bist nicht zwangsläufig auf deine Mutter als Betreuerin angewiesen!!

Ich sage das, weil ich in der selben Situation bin, wie du!
Meine Mutter ist Alkoholikerin, meine Schwiegermutter hat Epilepsie und ich selbst bin auch mitten in der Ausbildung. Mein Mann (bin verheiratet) schafft das Geld ran und das bedeutet:
Wir MÜSSEN den Kleinen (ET ist am 29.12.) nach den 8 Wochen Mutterschutz zu einer Tagesmutter geben.

Natürlich ist der Gedanke nicht schön. Aber ich finde, selbst, wenn du sonst ein gutes Verhältnis zu deiner Mutter hast, ist es die bessere AWlternative, das Kind "fremd" betreuen zu lassen. Es kommt automatisch zu weniger Spannungen.

Und wenn du deiner Mama wirklich zu verstehen gibst, dass alles gut geht und ihr euch wirklich freut und alles gründlich durchdenkt und die Betreuung plant, bin ich sicher, dass deine Mama sich auch mit dir freuen kann.

Die Kosten werden übrigens (zumindest bei uns) nur anteilig von uns getragen. Der Mindestsatz liegt bei 104. Angerechnet wird nur das Gehalt meines Mannes, da ich ja auch in der Ausbildung bin.

Ich hoffe, bei dir geht alles weiterhin gut.
Würde mich interessieren, wie du dich entschieden hast und wie deine Mama reagiert hat.
Ich rate dir nochmal: trau dich! Eine Schwangerschaft ist etwas wunderbares. Und natürlich gibt es immer Menschen, die daran etwas auszusetzen haben. gab es bei mir auch. Aber diese Leute ignoriert man dann und bricht den Kontakt (bei mir war es meine Schwester) notfalls ganz ab!
Es geht schließlich um dich/euch und eure Zukunft

Ich wünsche dir alles Gute!

Nadine & BabyBoy 29+3

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16. Oktober 2013 um 18:43

Hey
Schnapp dir deinen Freund und geht zusammen zu deiner Mutter. Erzähl ihr dass du schwanger bist und wie ihr das alles jetzt geplant habt, vorallem dass du deine Ausbildung aufjedenfall fortsetzen willst. Vermutlich wird das ihre größte Sorge sein, war zumindest bei meiner Mutter so. (Bin 19, schwanger und auch in der Ausbildung)
Sie wird wahrscheinlich nicht begeistert sein, aber du hast dann deinen Freund bei dir, der dir den Rücken stärkt. Du bist nicht alleine.
Natürlich ist es anfänglich ein Schock für sie, aber vielleicht ,wenn sie sieht dass du und dein Freund zusammenhält und sie sich an den Gedanken Oma zu werden gewöhnt hat, freut sie sich dann ja doch auf den kleinen Schatz.

Nur sagen würde ich ihr es bald, nicht dass sie es noch anders erfährt, außerdem ist es dann auch eine Erleichterung für dich.

Ich drücke dir aufjedenfall die Daumen, dass alles gut verläuft.
Lg Franzi

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16. Oktober 2013 um 20:56

Sags ihr
Meine Mutter hat kurz, bevor ich den Test gemacht habe, auch einen Spruch rausgelassen, bei dem ich erstmal ein wenig gezweifelt habe (wir hatten mal vorsichtig erwähnt, dass wir uns ein Kind vorstellen könnten, als wir schon im zweiten ÜZ waren). Gezweifelt habe ich, obwohl ich 26 war!!
Als ich es meiner Mutter gesagt habe, war im ersten Moment Stille. Dann hat sie vor Freude geweint.
Deine Mutter macht sich Sorgen um dich, das ist klar. Aber sag es ihr, das Kind kannst du dann ja auch nicht mehr vor ihr verheimlichen. Bringe ein Ultraschallbild mit. Erzähle ihr, wie dein Plan ist, bezüglich der Ausbildung und wie du dir dein weiteres Leben vorstellst. Ich drücke dir total die Daumen, dass sie so reagiert wie meine Mama (die seit vier Wochen ihre Enkelin total süß findet, obwohl ich nicht mal wusste, dass sie die Worte "Baby" und "süß" in einem Satz miteinander verbinden kann).

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