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Ananassaft statt Ananas??!!

22. Januar 2010 um 15:01

Hi Mädels!

Ich hab im Moment wieder zielmlich Wassereinlagerungen. Meine Hebamme gab mir mal den Tip, dass dagegen Ananas sehr gut helfen soll. Kann man statt Ananas zu essen (die vertrag ich nämlich gar nicht gut wegen der vielen Säure) auch Ananassaft trinken (also ich hab jetzt einen 100% Direktsaft gekauft...)? Der ist viel ja viel milder als frische Ananas, aber sind deshalb vielleicht auch die entwässernden Stoffe geringer??!! Dann würde das ganze ja wenig Sinn machen...

Danke und liebe Grüße,

Bianca + Loredana 33.SSW

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22. Januar 2010 um 15:21

Schiiiiiiiieb

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22. Januar 2010 um 16:38


also ich wäre vorsichtig mit Säften, denke nicht das Ananas-Saft eine entwässernde Wirkung hat, im Gegenteil, sind absoluten Zuckerbomben...ich würde auf die frische Ananas umsteigen

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22. Januar 2010 um 16:43

Hi
ich vertrage eigentlich auch ananas nicht so gut,da ich einen empfindlichen magen habe und zur zeit auch sodbrennen!
am freitag habe ich allerdings eine anans gekauft ,weil ich so eine lust darauf hatte! die ananas war sehr sehr süß und dann merkt man die saäure ja auch nicht mehr so! also,es ist auch nicht mehr so viel säure vorhanden und ich habe sie prima vertragen! gerade hade ich eine halbe ananas alleine aufgegessen und bislang ohne nebenwirkungen

vielleicht ist jetzt auch gerade die richtige zeit für ananas...probiere es doch einfach noch mal aus mit einer gaaanz süßen!

lg,anneka

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22. Januar 2010 um 17:41

Saft ist auch o.k
wenn es wie du geschrieben hast ein Direktsaft ist - da ist dann kein Zuckerzusatz drin.
Wenn Ananas nicht geht versuch mal Brennesseltee - der entwässert auch sehr stark.
Oder leg einen Reistag ein, dh du darfst gekochten Reis essen so viel Du willst - allerdings sollte er am Besten ohne Salz gekocht sein.
Trocken ist das nicht gerade lecker aber zB im Joghurt oder mit etwas Brühe gehts - ist ja nur 1 Tag...

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23. Januar 2010 um 12:39


Ich weiß nicht, warum sowas immer noch empfohlen wird...
Ich habe auch Wassereinlagerungen ohne Ende, trage deswegen Kompressionsstrumpfhosen, meinen Ehering trag ich auch nicht, weil er nicht mehr passt, aber entwässernde Maßnahmen sind ein No-Go, das ist nicht gut fürs Kind. Man hat sowas früher verordnet, aber mittlerweile weiß man, daß man das lassen sollte. Steht auch in jedem aktuellen Schwangerschaftsratgeber drin.
Man soll viel trinken und viel Salz und Eiweiß zu sich nehmen.
Teilweise trinke ich 3 Liter am Tag und geh nur 2-3Mal auf die Toilette, aber sobald ich liege geht die Töpfchenrennerei los. Solange das so ist, das Wasser also im Liegen wieder aus dem Gewebe verschwindet ist das ok.
Wenn das nicht so ist, sollte man ins KH und die Nierenfunktion überprüfen lassen. Ansonsten muss man halt mit den Wassereinlagerungen leben und das beste draus machen.
Ich trinke am Tag 1 Liter Schwangerschaftstee nach Stadelmann, da ist zwar auch Brennessel drin, aber eben in so geringer Menge, daß es nicht stark entwässert.
Wassereinlagerungen sind, solange sie nicht mit hohem Blutdruck und Eiweiß im Urin einhergehen äußerst lästig, aber nicht schädlich.
Ich selber hab bisher 25kg zugenommen und seh aus wie aufgeschwemmt. Meine Tante hat in der SS 40kg zugenommen. Das ist aber alles nur Wasser und verschwindet nach der SS wieder.
Lass das mit der Entwässerei besser bleiben.

LG,

Joolez, 32+3

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23. Januar 2010 um 15:06

@Charlie
Aus http://www.vks-kalisalz.de/images/pdfs/VKS_InfoA4_Schwanger.pdf

"Zur Behandlung der schwangerschaftsbedingten Ödembildungen wurde und wird gelegentlich auch heute noch eine Einschränkung der Kochsalzzufuhr empfohlen. Das ist nicht richtig. Die Schwangerschaft ist keine Zeit für eine Salzeinschränkung, auch wenn sich Ödeme bilden (Deutsche Gesellschaft für Ernährung). Wie eine aktuelle Studie feststellt, führt die Salzeinsparung zu keinem gesundheitlichen Vorteil für Schwangere. Sie ist kontraproduktiv."
[...]
"Im Gegenteil: Die Erfahrung betroffener Frauen seit 20 Jahren haben gezeigt, dass zusätzliches Salz dazu führen kann, dass sich innerhalb von Stunden die Symptome der EPH-Gestose einschließlich Blutdruck verbessern."

Weiter bei http://www.baby-und-familie.de/Schwangerschaft---Ernaehrung/Schwangerschaft-Reis--und-Obst tage-sind-A050805ANOND000021.h tml

"Im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel (Trimenon) bestehen 90 Prozent des Blutplasmas aus Wasser, darin gelöst finden sich Elektrolyte (Salzbestandteile wie Natrium und Chlorid). Diese müssen in ausreichender Menge enthalten sein, damit sie die zusätzliche Wassermenge im Blut binden. Salz- und Wassermangel dicken das Blut ein, indem Wasser sich ins umliegende Gewebe einlagert (Ödeme). Bestimmte Bluteiweiße wie die Elektrolyte sind notwendig, um die richtige Wasserverteilung im Körper aufrecht zu erhalten."


Grundsätzlich musst Du also zwischen Ödemen in der Schwangerschaft und Ödemen wegen Bluthochdruck, Fettleibigkeit, etc. unterscheiden.
Ne Freundin von mir ist adipös und hat auch Probleme mit Ödemen, aber bei ihr ist Salzreduktion und Entwässerung (Reis und Ananas) angebracht, weil ihr Blutvolumen ja nicht erhöht ist.
Ich persönlich pfeif mir an ganz aufgeschwemmten Tagen 1-2 Liter Brühe rein und das macht es bei mir besser. Bei meiner Freundin würde es das viel schlimmer machen.

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23. Januar 2010 um 16:47

Ich kenne
brennesseltee oder getrocknete cranberries, das soll auch helfen.
es geht um die gerbstoffe, nicht um die enzyme. saft ist also auch ok, wenn es denn direktsaft ist. wollte dich nur vorwarnen, der hat genauso viel säure wie ne normale ananas, ist ja nur ausgepresst. also sodbrennen kriegste davon bestimmt (ich krieg in der ss von fast allen säften sodrennen, it aber auch normal weil der säurehaushalt anders läuft).
pürier dir ne frische ananas und misch sie mit milch und evtl. etwas zucker oder sahne, dann haste nen ananas-shake. oder schneid sie ganz klein und misch sie mit joghurt. in verbindung mit milchprodukten dürftest du nicht solche probleme mit der säure bekommen.

lg
julia und ben-adam (36. ssw)

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23. Januar 2010 um 16:51

Ach so
und soweit ich weiss ist salzarme ernährung nicht gedacht um wassereinlagerungen zu vermindern, sondern um bluthochdruck zu reduzieren! ihr verwechselt da was, weil diese beiden symptome einer ss-diabetes meist gleichzeitig auftreten...

ich hatte immer niedrigen blutdruck, meine fä meinte das ich mich salzreicher ernähren sollte. also ist es dann wohl auch logisch das sie bei umgekehrten symptomen das gegenteil empfehlen wollte...
zu wenig salz ist auch nicht gut!

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