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Alternativen bei Zyklus- und Fruchtbarkeitsstörungen: hier einige Tipps

8. November 2004 um 9:24 Letzte Antwort: 27. Mai 2008 um 19:53

Hallo an alle "Übenden" ,

ich hab mich mal im Internet ein wenig umgesehen, welche pflanzlichen Mittel die Fruchtbarkeit positiv beeinflussen bzw. Zyklusstörungen regulieren können...
Ist zwar etwas lang geworden, aber wer Lust hat, kann es sich ja mal durchlesen. Ich werde den ein oder anderen Tipp mal ausprobieren, vielleicht hilfts ja

Liebe Grüße
Brunch

******************

"Schätzungen zufolge bleibt etwa jedes sechste Paar ungewollt kinderlos. Für betroffene Paare wird der unerfüllte Kinderwunsch mitunter zur Zerreißprobe. Von Monat zu Monat wird dem freudigen Ereignis entgegengefiebert, bis das Regelblut zeigt, dass es wieder nicht geklappt hat. Nicht selten wird jahrelang die Lebensplanung auf den Eisprung ausgerichtet. Früher oder später sind Frust, Tränen, Selbstwertmangel und Zweifel an der Partnerschaft die Folge. 2001 mündete der Weg von etwa 3100 Schweizer Paaren in die Reproduktionsmedizin - Tendenz steigend. Viele glauben, dass Ihnen nur noch die modernste Medizin helfen könne, doch für Körper und Seele erweist sich die Reproduktionsmedizin als sehr belastend. Die Hormone, etwa Clomifen zur Auslösung des Eisprungs, können in Einzelfällen nicht nur die Eizellen zur Reifung bringen, sondern auch Myome oder Zysten wachsen lassen. So erging es zum Beispiel jener Frau, die ein kleines Myom hatte, und sich auf ärztliches Anraten hin auf eine Hormontherapie einließ. Durch die hormonelle Stimulation wuchs das Myom und musste einige Wochen später entfernt werden - inzwischen wog es 1,7 kg!
Abgesehen von den gesundheitlichen Risiken für die Frau, bleiben die Hormontherapien auch für deren Kinder nicht ohne Folgen: Wissenschaftler fanden heraus, dass durch In-Vitro-Fertilisation (IVF) erzeugte Kinder häufiger an Netzhauttumoren, an Skelettwachstumsstörungen und an Fehlbildungen innerer Organe leiden. Auch kommt es im Rahmen solcher Therapien häufiger zu Mehrlings- und Frühgeburten. Das heißt im Klartext: Die Reproduktionsmedizin steckt noch in den Kinderschuhen und Paare, die sich darauf einlassen, sind bessere Versuchskaninchen. Man bedenke, dass die Reproduktionsmedizin erst wenige Jahrzehnte alt ist. Das erste IVF- Kind ist heute gerade mal 25 Jahre alt.
Dagegen begleiten Heilpflanzen den Menschen seit Jahrtausenden. Im Gegensatz zur schulmedizinischen Hormonbehandlung, macht eine naturheilkundliche Fruchtbarkeitssteigerung, etwa mit pflanzlichen und homöopathischen Arzneien in jedem Fall gesünder und auch die Erfolge sprechen für sich. Selbst bei jahrelangem Kinderwunsch haben sich Entgiftungskuren, Entsäuerung sowie die gezielte Anwendung hormonell regulierender Heilpflanzen und homöopathischer Arzneien bewährt.
Einen Hauptgrund für die sinkende Fruchtbarkeit sehen Fachleute in dem steigenden Alter der Frauen mit Kinderwunsch. Immer mehr Frauen machen erst Karriere und wollen dann schwanger werden. Doch mit zunehmendem Alter werden die Eisprünge seltener, so dass die Wahrscheinlichkeit einer Empfängnis stetig sinkt: Statistisch gesehen muss es eine 20-Jährige, die schwanger werden will, im Durchschnitt fünf Zyklen lang probieren, eine 40-Jährige braucht bereits 20 Zyklen. Doch in vielen Fällen lässt sich der Eisprung mit Naturarzneien anregen. Bewährt haben sich zum Beispiel Teekuren mit Beifuss (Artemisia vulgaris). Beifusstee regt die hormonelle Achse an und ist angezeigt, wenn etwa nach Antibabypille die Regelblutung ins Stocken geraten ist. Am besten kombiniert man das Kraut der Mondgöttin Artemis mit anderen hormonell stimulierenden Heilpflanzen wie Damiana und Rosmarin und trinkt ab Ausklingen der Monatsblutung bis zum Eisprung täglich einen halben Liter. Der Erfolg solcher Teekuren macht sich nicht selten durch ein gesteigertes Wohlbefinden und vermehrte Lust bemerkbar.
Auch der Frauenmantel (Alchemilla vulgaris) gilt seit Urzeiten als Symbolpflanze der Fruchtbarkeit. Das becherförmige Blatt mit der glitzernden Wasserperle in der Mitte wurde stets mit dem Geburtsschoß verglichen und dieser Signatur wegen unterstellte man die Pflanze den Fruchtbarkeitsgöttinnen: Bei den Germanen war sie das Attribut der Frigga, bei den Römern hieß das Kraut Venusmantel und im Christentum wurde es als Marienmantel zur Symbolpflanze der unbefleckten Empfängnis. Kräuterkundige schätzen das Frauenmänteli bis heute als Gebärmuttertonikum und Universalmittel bei Frauenleiden. Vor allem Zubereitungen aus der frischen, blühenden Pflanze (z.B. Alchemilla Urtinktur von Alcea) regen den Eisprung an, kräftigen die Gebärmutter, verbessern die Gelbkörperhormonproduktion und lindern Regelkrämpfe. Der Schweizer Kräuterpfarrer Künzli lobte das edle Rosengewächs einst bei Neigung zu Fehlgeburt wie auch zur Verhütung des Wochenbettfiebers.



Die Homöopathie verfügt ebenfalls über zahlreiche Arzneien für die Fruchtbarkeit. Mit dem rechten Mittel kann man das Clomifen der Reproduktionsmedizin, in der Schweiz besser unter den Namen "Clomid" oder "Serophene" bekannt, durchaus ersetzen. Zum Beispiel lässt sich der Eisprung mit Hilfe von homöopathisch aufbereitetem Kupfer anregen. Der Trick stammt aus der Tiermedizin: Wenn die Kuh nicht stierig werden wollte, dann gaben die Bauern den Tieren einst Storchschnabelkraut zusammen mit Kupferfeile ins Futter - und, was der Kuh hilft, das hilft dem Menschen oftmals auch ... Heute ist gefeiltes Kupfer wegen des giftigen Grünspans nicht mehr empfehlenswert, aber das homöopathische Kupfer ist eines der wichtigsten Mittel in der Frauenheilkunde. Es regt die Nieren an und verbessert die Eisenverwertung. Außerdem ordnet man Kupfer astrologisch der Venus zu. Daher steigert eine mehrwöchige Kur, etwa mit Cuprum metallicum D6 nicht nur die Fruchtbarkeit, sondern auch die Lust und wirkt nebenbei noch krampflösend.
Ein weiteres Wundermittel für die Fruchtbarkeit ist Pulsatilla. In der Homöopathie zählt Pulsatilla, die Küchenschelle, zu den wichtigsten Frauenmitteln. Als Typenmittel passt es besonders gut zu blonden, blauäugigen und sanftmütigen Frauen, die tränenreich sind und vor der Regel unter Brustspannen, Bauchauftreibung und Stimmungsschwankungen leiden. Aber egal ob blond oder brünett: Pulsatilla D6 kann, in der ersten Zyklushälfte eingenommen den Eisprung anregen. Die homöopathisch aufbereitete Küchenschelle wirkt auch einer weiteren häufigen Ursache der Unfruchtbarkeit entgegen: dem Gelbkörpermangel. Hinweise auf eine Gelbkörperschwäche sind prämenstruelle Beschwerden wie Brustspannen oder Stimmungsschwankungen, Regelkrämpfe bei fetzig-klumpigem Blut sowie ein zögerlicher Temperaturanstieg nach dem Eisprung und eine kurze Gelbkörperphase.
Zweifelsohne haben die von Schulmedizinern verordneten Medikamente, etwa Progesteron, vielen Frauen geholfen. Doch für manche Frauen sind solche Hormonpräparate eine Tortur: Zu den häufig genannten Nebenwirkungen gehören Gewichtszunahme, Brustschmerzen, Depressionen und sexuelle Unlust. Pflanzliche Arzneien können mitunter ebenfalls zu Unlust führen, aber meistens sind sie weit verträglicher als schulmedizinische Hormone. Daher weichen Gynäkologen bei Gelbkörpermangel immer häufiger auf Agnus castus aus, ein Eisenkrautgewächs, das auch Mönchspfeffer oder Keuschlamm heißt, weil es einst als triebdämpfendes Mittel von Mönchen wie Nonnen gebraucht wurde. Untersuchungen zufolge reguliert das alte Mönchsmittel den Gelbkörperspiegel und senkt auch das erhöhte Prolaktin. Mönchspfeffer sollte jedoch nur gezielt angewendet werden bei Frauen, die zu häufig oder zu stark bluten, und die nachweislich unter Gelbkörpermangel oder erhöhtem Prolaktin leiden. Denn eine schwache oder seltene Regel kann durch Agnus castus unterdrückt werden.
Damit sind wir mit dem Kräuterlatein noch lange nicht am Ende, denn auch das Frauenmänteli und die Schafgarbe regulieren, zum Beispiel als Tee getrunken, die Gelbkörperhormone und fördern somit Empfängnis und Einnistung der befruchteten Eizelle. Doch die beste Arznei kann nicht helfen, wenn man durch falsche Lebensweise der Fruchtbarkeit den Boden nimmt. Vor allem Genussgifte wie Kaffee, Nikotin oder Alkohol sowie Dauerstress sind Gift für den Gelbkörper!
Meist ist die Unfruchtbarkeit jedoch ein multifaktorielles Geschehen, das heißt, bei vielen Paaren wirken sich drei bis vier Ursachen gleichzeitig hemmend auf die Empfängnis aus. Nicht selten treffen ein verfrühter Eisprung bei unreifer Eizelle mit einem Gelbkörpermangel und einem spermienfeindlichen Scheidenmilieu zusammen. In vielen Fällen kommen noch erschwerende Faktoren von Seiten des Mannes hinzu.

Entgegen der landläufigen Meinung tickt die biologische Uhr nämlich auch für Männer, denn mit dem Alter sinken Spermienzahl und Qualität. Wissenschaftler fanden heraus, dass die Samenzellen ab dem 35. Lebensjahr häufiger Defekte aufweisen und führen dies auf ein Nachlassen des Immunsystems zurück, das funktionsuntüchtige Samenzellen normalerweise beseitigen würde. Neben dem natürlichen Alterungsprozess können sich wiederum Stress, Genuss- oder Umweltgifte oder eine sitzende Lebensweise negativ auswirken.
Wenn Anzahl und Beweglichkeit der Spermien gesteigert werden sollen, dann empfehlen sich zunächst Kuren mit Vitamin E und Zink sowie der tägliche Genuss von Brennnesselsamen. In den Alpenländern weiß man(n) das schon lange: Die alten Leute, die etwas von den Pflanzen verstehen, essen täglich Brennnesselsamen, um ihre Gesundheit und Potenz zu erhalten. Eine Pflanze, die derart fruchtbar und zäh ist wie die Brennnessel, überträgt ihre Heilkräfte eben auch auf den Menschen. Auch Kürbiskerne oder Pastinakwurzel sollten auf den Speiseplan, denn diese Nahrungspflanzen wirken sich günstig auf Fruchtbarkeit und Potenz aus.
Immerhin gehen Gynäkologen davon aus, dass die Ursachen der Unfruchtbarkeit in etwa 40 Prozent beim Mann liegen. Bei Männern tauchen in der Krankengeschichte vielleicht Mumps, Hodenkrampfadern, latente Amalgam-, Blei- oder Pestizidvergiftungen auf, welche die Fruchtbarkeit einschränken. In vielen Fällen kann hier jedoch eine gezielte Anwendung von Heilpflanzen und Homöopathie durch erfahrene Naturheilpraktiker oder Umweltmediziner helfen. Auf keinen Fall sollten sich die betroffenen Paare und deren Therapeuten damit zufrieden geben, wenn es heißt, gynäkologisch sei alles in Ordnung oder die Ursache liege klar bei der Frau oder beim Mann. Denn Erfolg hat nur die Behandlung, die auf alle Ursachen abgestimmt ist!


Alternative Methoden um die Fruchtbarkeit zu stärken:


Der Zyklustee: 2 Kräutermischungen, die man immer in der jeweiligen Zyklushälfte trinken kann:


1 Zyklushälfte
Rosmarin (fördert ES, regt Keimdrüsen an)
Beifuss (Fördert ES, Entschlackung)
Holunderblüten (unterstützt Follikelstimulierendes Hormon in Hirnhangdrüse)
Salbei (östrogenartig)
Himbeerblätter (östrogenähnlich)


2. Zyklushälfte
Frauenmantel (gelbkörperregulierend)
Scharfgarbe (gestagenartig)
Brennnessel (Schlackenabtransport)
je 40 g, 1 Eßl. auf 200 ml. Wasser 10-15 min. ziehen lassen, 3x täglich

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8. November 2004 um 11:38

Noch mehr Tipps
Hallo Brunch und alle anderen Übenden,

vielen Dank für die Infos. Ich habe mir gleich mal deinen Beitrag ausgedruckt. Besonders den Zyklustee werde ich probieren. Allerdings weiß ich nicht so richtig, ob die Infos bzgl. IVF stimmen. Wie heißt denn die Seite, von der du die Infos hast?

Ich probiere nun auch schon einige Zeit schwanger zu werden und es hat bisher noch nicht geklappt. Bin aber zuversichtlich und mein Zyklus reguliert sich langsam aber sicher

Ich möchte allen Frauen raten, sich einen guten Frauenarzt auszusuchen, am besten aber in eine Kinderwunschpraxis zu gehen. Wenn ihr nicht überzeugt seit, sucht euch einen anderen Arzt. Mir wurde schon so viel Blödsinn beim FA erzählt, bis ich nun endlich eine tolle Kinderwunschpraxis gefunden habe.
Lasst euch dort durchchecken, um herauszufinden, woran es liegt (z.B. großer Hormon-Check, Eileiter auf Durchlässigkeit überprüfen). Vielleicht liegt es auch am Partner. Sollte euer Arzt bei euch PCO feststellen, besteht auf einen Insulinresistenztest. Sollte dieser Test positiv sein, kann man euch Medikamente verschreiben. Allerdings halte ich nicht viel davon, ein Problem mit Medikamenten zu beseitigen, ohne die Ursache richtig zu bekämpfen. Eine Insulinresistenz wird durch falsche Ernährung und zu wenig Bewegung verursacht. Also mehr Sport und wenig Zucker, Weißmehl und Süßes. Die Glyx-Diät wäre in diesem Fall zu empfehlen.

Außerdem nehme ich nun seit ca. 4 Monaten ein homöopathisches Mittel namens "Ovaria comp.". In der ersten Hälfte des Zyklus täglich 3 Globuli. Gibts in der Apotheke, ist nicht teuer und hält ewig.

Letzer Tipp: Temperatur messen.
Das ist gar nicht so aufwendig wie viele glauben. Man muss auch nicht immer pünktlich zur gleichen Zeit messen, sollte aber ungefähr 6 Stunden geschlafen haben und eine Stunde vor dem Messen nicht mehr aufstehen.
Man lernt seinen Körper besser kennen und sieht, ob ein Eisprung stattgefunden hat oder nicht. So spart man sich auch so manchen teuren Schwangerschaftstest.

So, ist nun auch lang geworden, aber vielleicht konnte ich ja einige Tipps geben.
Vielleicht hat ja noch eine von euch ein paar Tipps?

Liebe Grüße
Kimmi

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8. November 2004 um 14:32
In Antwort auf amy_11877007

Noch mehr Tipps
Hallo Brunch und alle anderen Übenden,

vielen Dank für die Infos. Ich habe mir gleich mal deinen Beitrag ausgedruckt. Besonders den Zyklustee werde ich probieren. Allerdings weiß ich nicht so richtig, ob die Infos bzgl. IVF stimmen. Wie heißt denn die Seite, von der du die Infos hast?

Ich probiere nun auch schon einige Zeit schwanger zu werden und es hat bisher noch nicht geklappt. Bin aber zuversichtlich und mein Zyklus reguliert sich langsam aber sicher

Ich möchte allen Frauen raten, sich einen guten Frauenarzt auszusuchen, am besten aber in eine Kinderwunschpraxis zu gehen. Wenn ihr nicht überzeugt seit, sucht euch einen anderen Arzt. Mir wurde schon so viel Blödsinn beim FA erzählt, bis ich nun endlich eine tolle Kinderwunschpraxis gefunden habe.
Lasst euch dort durchchecken, um herauszufinden, woran es liegt (z.B. großer Hormon-Check, Eileiter auf Durchlässigkeit überprüfen). Vielleicht liegt es auch am Partner. Sollte euer Arzt bei euch PCO feststellen, besteht auf einen Insulinresistenztest. Sollte dieser Test positiv sein, kann man euch Medikamente verschreiben. Allerdings halte ich nicht viel davon, ein Problem mit Medikamenten zu beseitigen, ohne die Ursache richtig zu bekämpfen. Eine Insulinresistenz wird durch falsche Ernährung und zu wenig Bewegung verursacht. Also mehr Sport und wenig Zucker, Weißmehl und Süßes. Die Glyx-Diät wäre in diesem Fall zu empfehlen.

Außerdem nehme ich nun seit ca. 4 Monaten ein homöopathisches Mittel namens "Ovaria comp.". In der ersten Hälfte des Zyklus täglich 3 Globuli. Gibts in der Apotheke, ist nicht teuer und hält ewig.

Letzer Tipp: Temperatur messen.
Das ist gar nicht so aufwendig wie viele glauben. Man muss auch nicht immer pünktlich zur gleichen Zeit messen, sollte aber ungefähr 6 Stunden geschlafen haben und eine Stunde vor dem Messen nicht mehr aufstehen.
Man lernt seinen Körper besser kennen und sieht, ob ein Eisprung stattgefunden hat oder nicht. So spart man sich auch so manchen teuren Schwangerschaftstest.

So, ist nun auch lang geworden, aber vielleicht konnte ich ja einige Tipps geben.
Vielleicht hat ja noch eine von euch ein paar Tipps?

Liebe Grüße
Kimmi

Hallo Kimmi!
Ist ja super, dass hier noch Tipps dazu kommen! Vielleicht wissen andere ja auch noch ein paar Sachen, dann können wir uns gegenseitig helfen!
Ich versuch auch schwanger zu werden, mein FA hat allerdings bei mir eine partielle PCO festgestellt. Hast du auch PCO? Das mit dem Insulinresistenztest ist gar nicht schlecht! Wo kann man den denn machen lassen? Beim Hausarzt?
Und was bewirkt denn dieses "Ovaria comp.", das du jetzt nimmst?
Ich werde auch auf jeden fall mal den Tee ausprobieren. Und momentan nehme ich auch Pulsatilla-Globuli, mal sehen was es bewirkt!

Funktioniert das denn bei dir mit dem Temp. messen gut? Ich hab immer gelesen, dass das nur bei regelmäßigem Zyklus sinnvoll ist. Aber man lässt ja nichts unversucht

Die Texte von meinem Thread sind übrigens zusammengewürfelt von mehreren Internetseiten. Kann dir daher nimmer genau sagen, woher ich sie hab. Aber falls ich noch was finde, setz ichs wieder hier rein!

Ab wann kann man eigentlich in eine KiWu-Praxis gehen? Und wo finde ich eine in meiner Nähe?

So, jetzt hab ich dich aber gelöchert

Freu mich über Antwort!

LG
Brunch

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8. November 2004 um 15:11
In Antwort auf chance_12833326

Hallo Kimmi!
Ist ja super, dass hier noch Tipps dazu kommen! Vielleicht wissen andere ja auch noch ein paar Sachen, dann können wir uns gegenseitig helfen!
Ich versuch auch schwanger zu werden, mein FA hat allerdings bei mir eine partielle PCO festgestellt. Hast du auch PCO? Das mit dem Insulinresistenztest ist gar nicht schlecht! Wo kann man den denn machen lassen? Beim Hausarzt?
Und was bewirkt denn dieses "Ovaria comp.", das du jetzt nimmst?
Ich werde auch auf jeden fall mal den Tee ausprobieren. Und momentan nehme ich auch Pulsatilla-Globuli, mal sehen was es bewirkt!

Funktioniert das denn bei dir mit dem Temp. messen gut? Ich hab immer gelesen, dass das nur bei regelmäßigem Zyklus sinnvoll ist. Aber man lässt ja nichts unversucht

Die Texte von meinem Thread sind übrigens zusammengewürfelt von mehreren Internetseiten. Kann dir daher nimmer genau sagen, woher ich sie hab. Aber falls ich noch was finde, setz ichs wieder hier rein!

Ab wann kann man eigentlich in eine KiWu-Praxis gehen? Und wo finde ich eine in meiner Nähe?

So, jetzt hab ich dich aber gelöchert

Freu mich über Antwort!

LG
Brunch

PCO
Sorry dass ich so doof frage, aber was bedeutet PCO und was ist das?

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8. November 2004 um 15:44
In Antwort auf xanthe_12682530

PCO
Sorry dass ich so doof frage, aber was bedeutet PCO und was ist das?

PCO
Hallo Jule,

ich habe dir mal was aus dem Internet kopiert. Ansonsten kannst du noch unter www.pco-syndrom.de nachschauen.

Viele Grüße
Kimmi

"Auch der weibliche Körper produziert männliche Hormone. Das klingt vielleicht überraschend, ist aber aus medizinischer Sicht vollkommen normal und gesund - jedenfalls, solange die Menge stimmt. Wenn der männliche Hormonspiegel dagegen dauerhaft zu hoch ist, kann das mit einer Krankheit namens Polyzystisches Ovarialsyndrom, kurz PCOS zu tun haben. Es ist die häufigste endokrinologische Erkrankung, d.h. Hormonstörung von Frauen in Deutschland. Rund eine Million Frauen in Deutschland leiden daran - die meisten, ohne es zu wissen.

Das Polyzystische Ovarialsyndrom ist eine Krankheit, die mit unterschiedlichen Symptomen einhergehen kann. Typisch sind Zyklusstörungen und ein hoher Anteil männlicher Geschlechtshormone im Blut. Typisch ist auch, dass vermehrt "Eierstockzysten" auftreten. Obwohl dies nicht bei allen betroffenen Frauen, sondern nur bei rund 70% der Fall ist, rührt der Name des gesamten Symptomkomplexes von diesen sogenannten polyzystischen Eierstöcken (= Eierstöcke mit mehreren Zysten). Diese "Zysten" sind allerdings gar keine echten Zysten im medizinischen Sinne. Eigentlich handelt es sich um abgestorbene Eibläschen. Bei gesunden Frauen springt jeden Monat ein reifes Ei aus dem Eierstock und wandert den Eileiter entlang zur Gebärmutter. Zuviel männliches Hormon im Blut bringt den Prozess durcheinander: Das Ei reift zwar aber springt nicht, und die alten Eibläschen bleiben auf den Eierstöcken haften. So kam das PCOS zu seinem Namen.

Zur Diagnose von PCOS wird neben einer umfassenden gynäkologischen Untersuchung zunächst eine gründliche Blutuntersuchung vorgenommen. Liegt ein erhöhter Spiegel männlicher Hormone vor, ist dies in 90% aller Fälle ein deutlicher Hinweis auf das Vorhandensein eines PCOS. Kommen noch ein oder mehrere weitere Symptome hinzu, wird medizinisch von PCOS ausgegangen. Die typischen Symptome auf einen Blick:
unregelmäßige oder ganz ausbleibende Monatsblutung
unerfüllter Kinderwunsch
Übergewicht
Akne
vermehrte Körperbehaarung (Hirsutismus)
Haarausfall

PCOS ist nicht heilbar. Doch es gibt verschiedene therapeutische Ansätze, die einzelnen Symptome in den Griff zu bekommen. Üblicherweise verbessern sich die Symptome etwa durch die Hormone der Pille - allerdings nur für Frauen ohne Kinderwunsch geeignet. Andere Medikamente wie zum Beispiel niedrig dosiertes Cortison erzielen zwar oft gute Erfolge bei einzelnen Symptomen, verschlimmern dadurch aber andere, so dass ein genaues Abwägen erforderlich ist und von Fall zu Fall neu entschieden werden muss. Vielversprechend aus heutiger medizinischer Sicht ist der Wirkstoff Metformin, der eigentlich bei Diabetes verschrieben wird. Obwohl man den genauen Wirkmechanismus nicht kennt, hat man bei vielen PCOS-Patientinnen deutliche Verbesserungen der Symptome feststellen können, zum Beispiel bei Akne oder Übergewicht, aber auch bei Zyklusstörungen. Häufig konnten betroffene Frauen unter Metformin wieder schwanger werden. Weil Metformin als PCO Medikament offiziell nicht zugelassen ist, wird es von den Krankenkassen nicht erstattet und muss von den Patientinnen selbst bezahlt werden.


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9. November 2004 um 9:57
In Antwort auf chance_12833326

Hallo Kimmi!
Ist ja super, dass hier noch Tipps dazu kommen! Vielleicht wissen andere ja auch noch ein paar Sachen, dann können wir uns gegenseitig helfen!
Ich versuch auch schwanger zu werden, mein FA hat allerdings bei mir eine partielle PCO festgestellt. Hast du auch PCO? Das mit dem Insulinresistenztest ist gar nicht schlecht! Wo kann man den denn machen lassen? Beim Hausarzt?
Und was bewirkt denn dieses "Ovaria comp.", das du jetzt nimmst?
Ich werde auch auf jeden fall mal den Tee ausprobieren. Und momentan nehme ich auch Pulsatilla-Globuli, mal sehen was es bewirkt!

Funktioniert das denn bei dir mit dem Temp. messen gut? Ich hab immer gelesen, dass das nur bei regelmäßigem Zyklus sinnvoll ist. Aber man lässt ja nichts unversucht

Die Texte von meinem Thread sind übrigens zusammengewürfelt von mehreren Internetseiten. Kann dir daher nimmer genau sagen, woher ich sie hab. Aber falls ich noch was finde, setz ichs wieder hier rein!

Ab wann kann man eigentlich in eine KiWu-Praxis gehen? Und wo finde ich eine in meiner Nähe?

So, jetzt hab ich dich aber gelöchert

Freu mich über Antwort!

LG
Brunch

Hallo Brunch,
schön, dass man hier jemanden findet, der das gleiche Problem hat und mit dem man sich austauschen kann

Ja ich habe auch PCO. Morgen habe ich wieder einen Termin in der Kiwu-Praxis. Da wird der Insulinresistenztest gemacht und der Hormon-Check von letzter Woche besprochen. Ehrlich gesagt ist mir schon ganz übel, wenn ich an den Test denke. Ich kann ja kein Blut sehen und es werden ca. 4-5 Blutabnahmen erforderlich sein... Es wird morgens nüchtern Blut abgenommen, dann muss man eine Zuckerlösung trinken und anschließend wird jede halbe oder ganze Stunde Blut abgenommen. Diesen Test macht bestimmt auch der Hausarzt. Ich weiß bloß nicht, ob dann die Krankenkasse zahlt. Vielleicht fragst du einfach deinen Arzt. Ich würde dir aber empfehlen in eine Kiwu-Praxis zu gehen, oder wenigstens zu einem Frauenarzt, der sich damit gut auskennt. Den Gang in eine Kiwu-Praxis würde ich auch davon abhängig machen, wie alt du bist und wie lange ihr schon übt.
Meine Kiwu-Praxis habe ich mir im Internet herausgegoogelt. Ich komme übrigens aus Berlin. Solltest du auch aus Berlin kommen, kann ich sie dir nur empfehlen und dir die Adresse geben.

"Ovaria comp." von WELA ist ein homöopathisches Mittel, welches den Zyklus regulieren soll. Ob es wirklich hilft, kann ich dir nicht versprechen, aber schaden tuts auch nicht. Mein Zyklus hat sich jedenfalls etwas gebessert. Ob es an ovaria comp liegt, weiß ich aber nicht.

Den Tee habe ich übrigens gestern in der Apotheke in Auftrag gegeben und kann ihn heute abholen. Bin ja gespannt...

Temperatur messen lohnt sich auf jeden Fall! So lernt man seinen Körper besser kennen und sieht, ob man überhaupt einen Eisprung hatte und ob es möglich ist, schwanger zu sein. Außerdem kannst du dich dann auf die bald kommende Periode einstellen. Bei einem unregelmäßigen Zyklus ist es immer blöd, nicht zu wissen "wann es losgeht". Früher habe ich mir auch häufig Schwangerschaftstests gekauft, da ich mir nie sicher war. Die brauche ich jetzt nicht mehr. Nach dem Eisprung bleibt die Temperatur 12 - 16 Tage erhöht, dann kommt die Mens. Bleibt die Temperatur erhöht und die Mens kommt nicht, ist man schwanger

Für was sind denn Pulsatilla-Globuli? Auch zur Regulierung des Zyklus?

Wäre schön, wenn wir in Kontakt bleiben könnten.

Liebe Grüße
Kimmi

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9. November 2004 um 10:05
In Antwort auf amy_11877007

PCO
Hallo Jule,

ich habe dir mal was aus dem Internet kopiert. Ansonsten kannst du noch unter www.pco-syndrom.de nachschauen.

Viele Grüße
Kimmi

"Auch der weibliche Körper produziert männliche Hormone. Das klingt vielleicht überraschend, ist aber aus medizinischer Sicht vollkommen normal und gesund - jedenfalls, solange die Menge stimmt. Wenn der männliche Hormonspiegel dagegen dauerhaft zu hoch ist, kann das mit einer Krankheit namens Polyzystisches Ovarialsyndrom, kurz PCOS zu tun haben. Es ist die häufigste endokrinologische Erkrankung, d.h. Hormonstörung von Frauen in Deutschland. Rund eine Million Frauen in Deutschland leiden daran - die meisten, ohne es zu wissen.

Das Polyzystische Ovarialsyndrom ist eine Krankheit, die mit unterschiedlichen Symptomen einhergehen kann. Typisch sind Zyklusstörungen und ein hoher Anteil männlicher Geschlechtshormone im Blut. Typisch ist auch, dass vermehrt "Eierstockzysten" auftreten. Obwohl dies nicht bei allen betroffenen Frauen, sondern nur bei rund 70% der Fall ist, rührt der Name des gesamten Symptomkomplexes von diesen sogenannten polyzystischen Eierstöcken (= Eierstöcke mit mehreren Zysten). Diese "Zysten" sind allerdings gar keine echten Zysten im medizinischen Sinne. Eigentlich handelt es sich um abgestorbene Eibläschen. Bei gesunden Frauen springt jeden Monat ein reifes Ei aus dem Eierstock und wandert den Eileiter entlang zur Gebärmutter. Zuviel männliches Hormon im Blut bringt den Prozess durcheinander: Das Ei reift zwar aber springt nicht, und die alten Eibläschen bleiben auf den Eierstöcken haften. So kam das PCOS zu seinem Namen.

Zur Diagnose von PCOS wird neben einer umfassenden gynäkologischen Untersuchung zunächst eine gründliche Blutuntersuchung vorgenommen. Liegt ein erhöhter Spiegel männlicher Hormone vor, ist dies in 90% aller Fälle ein deutlicher Hinweis auf das Vorhandensein eines PCOS. Kommen noch ein oder mehrere weitere Symptome hinzu, wird medizinisch von PCOS ausgegangen. Die typischen Symptome auf einen Blick:
unregelmäßige oder ganz ausbleibende Monatsblutung
unerfüllter Kinderwunsch
Übergewicht
Akne
vermehrte Körperbehaarung (Hirsutismus)
Haarausfall

PCOS ist nicht heilbar. Doch es gibt verschiedene therapeutische Ansätze, die einzelnen Symptome in den Griff zu bekommen. Üblicherweise verbessern sich die Symptome etwa durch die Hormone der Pille - allerdings nur für Frauen ohne Kinderwunsch geeignet. Andere Medikamente wie zum Beispiel niedrig dosiertes Cortison erzielen zwar oft gute Erfolge bei einzelnen Symptomen, verschlimmern dadurch aber andere, so dass ein genaues Abwägen erforderlich ist und von Fall zu Fall neu entschieden werden muss. Vielversprechend aus heutiger medizinischer Sicht ist der Wirkstoff Metformin, der eigentlich bei Diabetes verschrieben wird. Obwohl man den genauen Wirkmechanismus nicht kennt, hat man bei vielen PCOS-Patientinnen deutliche Verbesserungen der Symptome feststellen können, zum Beispiel bei Akne oder Übergewicht, aber auch bei Zyklusstörungen. Häufig konnten betroffene Frauen unter Metformin wieder schwanger werden. Weil Metformin als PCO Medikament offiziell nicht zugelassen ist, wird es von den Krankenkassen nicht erstattet und muss von den Patientinnen selbst bezahlt werden.


Danke Kimmi
Ich hab nicht gewusst, dass es so etwas gibt und hab deshalb auch noch nie bei meiner FÄ deswegen gefragt. Werde ich in 2 Wochen bei meinem nächsten Termin machen. Was mich jetzt interessiert.. habt ihr all dieses Symptome? Oder nur ein paar? Ich überlege natürlich grade, ob irgendwas davon auf mich zutrifft. Aber irgendwie keins so wirklich. Ich meine klar, ich hab auch mal hier und da nen Pickel und mir fallen auch schon mal Haare aus, aber ich glaube das ist normal. Wie ist das bei euch?

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9. November 2004 um 11:34
In Antwort auf xanthe_12682530

Danke Kimmi
Ich hab nicht gewusst, dass es so etwas gibt und hab deshalb auch noch nie bei meiner FÄ deswegen gefragt. Werde ich in 2 Wochen bei meinem nächsten Termin machen. Was mich jetzt interessiert.. habt ihr all dieses Symptome? Oder nur ein paar? Ich überlege natürlich grade, ob irgendwas davon auf mich zutrifft. Aber irgendwie keins so wirklich. Ich meine klar, ich hab auch mal hier und da nen Pickel und mir fallen auch schon mal Haare aus, aber ich glaube das ist normal. Wie ist das bei euch?

Hallo Jule
Bei mir ist es eigentlich ziemlich klar, daher bin ich mir auch fast sicher, dass der Insulinresistenztest morgen positiv ausfallen wird.

Ich hatte von Jugend an einen unregelmäßigen Zyklus, Akne und leichtes Übergewicht. Zwischendurch habe ich die Pille genommen und mich nicht damit beschäftigt. Danach war ich bei mehreren Ärzten, die aber nichts feststellen konnten, als eine leichte Erhöhung der männlichen Hormone. Als ich vor einem halben Jahr zum ersten Mal in der Kiwu-Praxis war, konnte man auf dem Ultraschallgerät mehrere kleine Eibläschen erkennen, die aufgereiht waren, wie auf einer Kette. Mein Arzt meinte, dass das ein typisches Zeichen für PCO sei. Eigentlich dürfte nämlich nur ein großes Ei zu sehen sein.

Ist denn dein Zyklus relativ regelmäßig? Ab und zu ein paar Pickel sind ja auch normal. Und Haare fallen nun mal aus, so lange das nicht büschelweise passiert...
Mit dem Übergewicht ist das so eine Sache. Zwar haben die meisten Frauen mit PCO Übergewicht, aber auch schlanke Frauen kann es treffen.

Ich hoffe, ich habe dich jetzt nicht verwirrt oder verunsichert. Es ist nämlich ganz normal, ungefähr ein Jahr an einer Schwangerschaft "zu basteln". Wenn du jung bist und dein Zyklus normal, würde ich mir erstmal keine großen Gedanken machen. Es ist halt nur wichtig, gut informiert zu sein für den Fall der Fälle.

Viele Grüße
Kimmi

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9. November 2004 um 11:48
In Antwort auf amy_11877007

Hallo Jule
Bei mir ist es eigentlich ziemlich klar, daher bin ich mir auch fast sicher, dass der Insulinresistenztest morgen positiv ausfallen wird.

Ich hatte von Jugend an einen unregelmäßigen Zyklus, Akne und leichtes Übergewicht. Zwischendurch habe ich die Pille genommen und mich nicht damit beschäftigt. Danach war ich bei mehreren Ärzten, die aber nichts feststellen konnten, als eine leichte Erhöhung der männlichen Hormone. Als ich vor einem halben Jahr zum ersten Mal in der Kiwu-Praxis war, konnte man auf dem Ultraschallgerät mehrere kleine Eibläschen erkennen, die aufgereiht waren, wie auf einer Kette. Mein Arzt meinte, dass das ein typisches Zeichen für PCO sei. Eigentlich dürfte nämlich nur ein großes Ei zu sehen sein.

Ist denn dein Zyklus relativ regelmäßig? Ab und zu ein paar Pickel sind ja auch normal. Und Haare fallen nun mal aus, so lange das nicht büschelweise passiert...
Mit dem Übergewicht ist das so eine Sache. Zwar haben die meisten Frauen mit PCO Übergewicht, aber auch schlanke Frauen kann es treffen.

Ich hoffe, ich habe dich jetzt nicht verwirrt oder verunsichert. Es ist nämlich ganz normal, ungefähr ein Jahr an einer Schwangerschaft "zu basteln". Wenn du jung bist und dein Zyklus normal, würde ich mir erstmal keine großen Gedanken machen. Es ist halt nur wichtig, gut informiert zu sein für den Fall der Fälle.

Viele Grüße
Kimmi

Kimmi
Also ich hab schon mit 12 meine Mens bekommen und hatte eigentlich von Anfang an einen sehr regelmäßigen Zyklus. Mit fast 16 hab ich dann mit der Pille angefangen und hatte auch weiterhin einen wirklich sehr, sehr regelmäßigen Zyklus. Kam fast immer auf den Tag genau. MAL nen Tag später. Erst als ich im August die Pille abgesetzt habe, hat sich das geändert. Die nächste Periode im September kam ein paar Tage zu spät, was ich gar nicht kannt und im Oktober hab ich sie gar nicht bekommen. Bis heute nicht... Schwangerschaftstest war aber negativ. Leider.

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9. November 2004 um 12:38
In Antwort auf amy_11877007

Hallo Brunch,
schön, dass man hier jemanden findet, der das gleiche Problem hat und mit dem man sich austauschen kann

Ja ich habe auch PCO. Morgen habe ich wieder einen Termin in der Kiwu-Praxis. Da wird der Insulinresistenztest gemacht und der Hormon-Check von letzter Woche besprochen. Ehrlich gesagt ist mir schon ganz übel, wenn ich an den Test denke. Ich kann ja kein Blut sehen und es werden ca. 4-5 Blutabnahmen erforderlich sein... Es wird morgens nüchtern Blut abgenommen, dann muss man eine Zuckerlösung trinken und anschließend wird jede halbe oder ganze Stunde Blut abgenommen. Diesen Test macht bestimmt auch der Hausarzt. Ich weiß bloß nicht, ob dann die Krankenkasse zahlt. Vielleicht fragst du einfach deinen Arzt. Ich würde dir aber empfehlen in eine Kiwu-Praxis zu gehen, oder wenigstens zu einem Frauenarzt, der sich damit gut auskennt. Den Gang in eine Kiwu-Praxis würde ich auch davon abhängig machen, wie alt du bist und wie lange ihr schon übt.
Meine Kiwu-Praxis habe ich mir im Internet herausgegoogelt. Ich komme übrigens aus Berlin. Solltest du auch aus Berlin kommen, kann ich sie dir nur empfehlen und dir die Adresse geben.

"Ovaria comp." von WELA ist ein homöopathisches Mittel, welches den Zyklus regulieren soll. Ob es wirklich hilft, kann ich dir nicht versprechen, aber schaden tuts auch nicht. Mein Zyklus hat sich jedenfalls etwas gebessert. Ob es an ovaria comp liegt, weiß ich aber nicht.

Den Tee habe ich übrigens gestern in der Apotheke in Auftrag gegeben und kann ihn heute abholen. Bin ja gespannt...

Temperatur messen lohnt sich auf jeden Fall! So lernt man seinen Körper besser kennen und sieht, ob man überhaupt einen Eisprung hatte und ob es möglich ist, schwanger zu sein. Außerdem kannst du dich dann auf die bald kommende Periode einstellen. Bei einem unregelmäßigen Zyklus ist es immer blöd, nicht zu wissen "wann es losgeht". Früher habe ich mir auch häufig Schwangerschaftstests gekauft, da ich mir nie sicher war. Die brauche ich jetzt nicht mehr. Nach dem Eisprung bleibt die Temperatur 12 - 16 Tage erhöht, dann kommt die Mens. Bleibt die Temperatur erhöht und die Mens kommt nicht, ist man schwanger

Für was sind denn Pulsatilla-Globuli? Auch zur Regulierung des Zyklus?

Wäre schön, wenn wir in Kontakt bleiben könnten.

Liebe Grüße
Kimmi

Hallo Kimmi
Schön, wieder von dir zu lesen!

Ich hab mich gerade nach eine Kiwu-Praxis mal umgesehen, aber in meinem Ort (Heilbronn) hab ich bislang nix gefunden, nur in Stuttgart..aber vielleicht werd ich dort mal einen Termin machen, die Fahrtstrecke wärs mir schon wert Zahlt die Kasse eigentlich die Behandlung, wie wenn man zu einem FA geht?

Da bin ich ja mal gespannt, was deine Untersuchung und dein Insulinresistenztest ergeben! Das mit dem Blut sehen kenn ich..besonders auf nüchternen Magen *schüttel*. Aber du kriegst das bestimmt ganz tapfer hin - ich denk an dich Wie lange übt ihr denn schon und wie alt bist du?

Ich werde demnächst 24, und wir üben "erst" seit ein paar Monaten. Aber wenn es nach mir ginge, könnte es ruhig jetzt langsam mal klappen Ich hab mich wegen dem PCO-Befund schon darauf eingestellt, dass es länger dauert, aber ich bin halt ungeduldig! Mein FA meint, nach einiger Zeit könnte er mir Hormontabletten verschreiben, aber ich möchte es möglichst noch auf alternativem Weg (homöopathisch usw.) versuchen. Bin nicht so der Fan von Chemie-Bombern...

Kann man den Tee denn einfach in der Apotheke in Auftrag geben? Das ist ja praktisch! Werde heute auch mal in die Apotheke spazieren... nach dem Tee fragen, und nach diesem ovaria comp. - hab da mal gegoogelt, es scheint ja schon einigen geholfen zu haben *hoff*. Das Pulsatilla, das ich gerade genommen hab, soll auch zyklusregulierend sein. Ich hab es in einer schwachen Dosierung genommen (C30), wurde mir von einer Kollegin empfohlen. Und prompt hatte ich einige Tage später meine Mens, obwohl ich schon dachte sie kommt gar nicht mehr (68 Tage-Zyklus...).
Jetzt hab ich auch mit Temp. messen angefangen, da mein Zyklus ja gerade wieder von neuem beginnt. Kannst du denn trotz PCO bei dir einen Eisprung feststellen? Mein FA hat gemeint, er zweifelt daran, ob ich überhaupt einen habe wg. PCO

Hier hab ich übrigens noch eine Seite gefunden, auf der viele Infos stehen - u. a. auch Tee-Tipps etc.:

http://www.wunschkinder.net/demo/sitemap.htm

Würde mich auch freuen, wenn wir in Kontakt bleiben würden! Kannst mir auch mailen wenn du magst - lateintanzpaar@gmx.de

Liebe Grüße

Brunch

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9. November 2004 um 14:08
In Antwort auf chance_12833326

Hallo Kimmi
Schön, wieder von dir zu lesen!

Ich hab mich gerade nach eine Kiwu-Praxis mal umgesehen, aber in meinem Ort (Heilbronn) hab ich bislang nix gefunden, nur in Stuttgart..aber vielleicht werd ich dort mal einen Termin machen, die Fahrtstrecke wärs mir schon wert Zahlt die Kasse eigentlich die Behandlung, wie wenn man zu einem FA geht?

Da bin ich ja mal gespannt, was deine Untersuchung und dein Insulinresistenztest ergeben! Das mit dem Blut sehen kenn ich..besonders auf nüchternen Magen *schüttel*. Aber du kriegst das bestimmt ganz tapfer hin - ich denk an dich Wie lange übt ihr denn schon und wie alt bist du?

Ich werde demnächst 24, und wir üben "erst" seit ein paar Monaten. Aber wenn es nach mir ginge, könnte es ruhig jetzt langsam mal klappen Ich hab mich wegen dem PCO-Befund schon darauf eingestellt, dass es länger dauert, aber ich bin halt ungeduldig! Mein FA meint, nach einiger Zeit könnte er mir Hormontabletten verschreiben, aber ich möchte es möglichst noch auf alternativem Weg (homöopathisch usw.) versuchen. Bin nicht so der Fan von Chemie-Bombern...

Kann man den Tee denn einfach in der Apotheke in Auftrag geben? Das ist ja praktisch! Werde heute auch mal in die Apotheke spazieren... nach dem Tee fragen, und nach diesem ovaria comp. - hab da mal gegoogelt, es scheint ja schon einigen geholfen zu haben *hoff*. Das Pulsatilla, das ich gerade genommen hab, soll auch zyklusregulierend sein. Ich hab es in einer schwachen Dosierung genommen (C30), wurde mir von einer Kollegin empfohlen. Und prompt hatte ich einige Tage später meine Mens, obwohl ich schon dachte sie kommt gar nicht mehr (68 Tage-Zyklus...).
Jetzt hab ich auch mit Temp. messen angefangen, da mein Zyklus ja gerade wieder von neuem beginnt. Kannst du denn trotz PCO bei dir einen Eisprung feststellen? Mein FA hat gemeint, er zweifelt daran, ob ich überhaupt einen habe wg. PCO

Hier hab ich übrigens noch eine Seite gefunden, auf der viele Infos stehen - u. a. auch Tee-Tipps etc.:

http://www.wunschkinder.net/demo/sitemap.htm

Würde mich auch freuen, wenn wir in Kontakt bleiben würden! Kannst mir auch mailen wenn du magst - lateintanzpaar@gmx.de

Liebe Grüße

Brunch

Hallo Brunch
Ich habe dir an deine E-Mail-Adresse geschrieben. Bis bald, Kimmi

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9. November 2004 um 14:13
In Antwort auf xanthe_12682530

Kimmi
Also ich hab schon mit 12 meine Mens bekommen und hatte eigentlich von Anfang an einen sehr regelmäßigen Zyklus. Mit fast 16 hab ich dann mit der Pille angefangen und hatte auch weiterhin einen wirklich sehr, sehr regelmäßigen Zyklus. Kam fast immer auf den Tag genau. MAL nen Tag später. Erst als ich im August die Pille abgesetzt habe, hat sich das geändert. Die nächste Periode im September kam ein paar Tage zu spät, was ich gar nicht kannt und im Oktober hab ich sie gar nicht bekommen. Bis heute nicht... Schwangerschaftstest war aber negativ. Leider.

Keine Panik
Hallo Jule,

du brauchst dir wirklich keine Sorgen zu machen. Wenn man jahrelang die Pille genommen hat, ist es ganz normal, dass sich der Zyklus erstmal einpendeln muss. Das kann auch 1/2 Jahr dauern... Wenn das im nächsten Frühling noch nicht besser ist, würde ich an deiner Stelle einen Arzt aufsuchen und mich durchchecken lassen.

Viele Grüße
Kimmi

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10. November 2004 um 9:02
In Antwort auf amy_11877007

Hallo Brunch
Ich habe dir an deine E-Mail-Adresse geschrieben. Bis bald, Kimmi

Noch keine Email...
Hallo Kimmi,

leider ist bis jetzt noch keine Email von dir angekommen

Kannst du sie vielleicht vorsichtshalber noch einmal schicken? Freu mich schon auf deine Nachricht

LG
Brunch

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10. November 2004 um 10:11
In Antwort auf amy_11877007

Keine Panik
Hallo Jule,

du brauchst dir wirklich keine Sorgen zu machen. Wenn man jahrelang die Pille genommen hat, ist es ganz normal, dass sich der Zyklus erstmal einpendeln muss. Das kann auch 1/2 Jahr dauern... Wenn das im nächsten Frühling noch nicht besser ist, würde ich an deiner Stelle einen Arzt aufsuchen und mich durchchecken lassen.

Viele Grüße
Kimmi

Termin
Ich habe sowieso nächste Woche einen Termin bei meiner FÄ. Dann werde ich ihr das alles erzählen und mal hören, was sie dazu sagt.

Danke dir jedenfalls für deine Informationen!

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11. November 2004 um 13:58
In Antwort auf chance_12833326

Noch keine Email...
Hallo Kimmi,

leider ist bis jetzt noch keine Email von dir angekommen

Kannst du sie vielleicht vorsichtshalber noch einmal schicken? Freu mich schon auf deine Nachricht

LG
Brunch

Brunch
Hallo Brunch,

habs noch mal probiert. Ist sie jetzt angekommen?

Viele Grüße
Kimmi

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11. November 2004 um 13:59
In Antwort auf xanthe_12682530

Termin
Ich habe sowieso nächste Woche einen Termin bei meiner FÄ. Dann werde ich ihr das alles erzählen und mal hören, was sie dazu sagt.

Danke dir jedenfalls für deine Informationen!

Meld dich mal
Hallo Jule,

kannst dich ja nächste Woche mal melden und erzählen, was die Ärztin erzählt hat.

Viele Grüße
Kimmi

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11. November 2004 um 14:15
In Antwort auf amy_11877007

Meld dich mal
Hallo Jule,

kannst dich ja nächste Woche mal melden und erzählen, was die Ärztin erzählt hat.

Viele Grüße
Kimmi

Klar
Hallo Kimmi!
Klar, ich sag Bescheid. Bin ja schon etwas nervös muss ich zugeben...

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19. November 2004 um 10:47
In Antwort auf xanthe_12682530

Klar
Hallo Kimmi!
Klar, ich sag Bescheid. Bin ja schon etwas nervös muss ich zugeben...

Kimmi
leider nicht...

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19. November 2004 um 11:38
In Antwort auf xanthe_12682530

Kimmi
leider nicht...

Jule
Hallo Jule,

was meinst du mit "leider nicht..."?

Wie war denn das Gespräch mit der Ärztin?
Erzähl mal, vielleicht kann ich dich ja etwas aufbauen

Liebe Grüße
Kimmi

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19. November 2004 um 11:50
In Antwort auf amy_11877007

Jule
Hallo Jule,

was meinst du mit "leider nicht..."?

Wie war denn das Gespräch mit der Ärztin?
Erzähl mal, vielleicht kann ich dich ja etwas aufbauen

Liebe Grüße
Kimmi

Nicht schwanger
Hab ja gehofft, dass der Test es einfach noch nicht angezeigt hat, wegen den Anzeichen. Ist aber wohl alles bei mir durcheinander geraten und hab deshalb nicht meine Mens gekriegt. Hab jetzt Tabletten bekommen, die sollen das wieder einpendeln.

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19. November 2004 um 12:37
In Antwort auf xanthe_12682530

Nicht schwanger
Hab ja gehofft, dass der Test es einfach noch nicht angezeigt hat, wegen den Anzeichen. Ist aber wohl alles bei mir durcheinander geraten und hab deshalb nicht meine Mens gekriegt. Hab jetzt Tabletten bekommen, die sollen das wieder einpendeln.

Schade...
... aber lass den Kopf nicht hängen. Es ist ganz natürlich, dass sich der Körper nach der Pille wieder regulieren muss.

Ich war übrigens auch beim FA um die Ergebnisse des Insulintests und der Hormone zu besprechen. Sie sind iO! Das hätte ich nie gedacht (mein Arzt auch nicht). Es gibt zwei Hormone, die etwas aus der Reihe tanzen, aber nur etwas. Nix Besorgniserregendes. Das Eiweis- und das Milchhormon. Wusste gar nicht, dass es sowas gibt. Jedenfalls kann man das regulieren. Ob sich der Zyklus dann reguliert wird sich zeigen.
Ich hatte gestern ein Gespräch mit meinem Freund. Wir wollen uns keinen Stress machen und keinen Sex nach Plan veranstalten. Nach diesem Gespräch geht es mir jetzt viel besser.

Liebe Grüße
Kimmi

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12. Dezember 2004 um 13:31
In Antwort auf amy_11877007

Noch mehr Tipps
Hallo Brunch und alle anderen Übenden,

vielen Dank für die Infos. Ich habe mir gleich mal deinen Beitrag ausgedruckt. Besonders den Zyklustee werde ich probieren. Allerdings weiß ich nicht so richtig, ob die Infos bzgl. IVF stimmen. Wie heißt denn die Seite, von der du die Infos hast?

Ich probiere nun auch schon einige Zeit schwanger zu werden und es hat bisher noch nicht geklappt. Bin aber zuversichtlich und mein Zyklus reguliert sich langsam aber sicher

Ich möchte allen Frauen raten, sich einen guten Frauenarzt auszusuchen, am besten aber in eine Kinderwunschpraxis zu gehen. Wenn ihr nicht überzeugt seit, sucht euch einen anderen Arzt. Mir wurde schon so viel Blödsinn beim FA erzählt, bis ich nun endlich eine tolle Kinderwunschpraxis gefunden habe.
Lasst euch dort durchchecken, um herauszufinden, woran es liegt (z.B. großer Hormon-Check, Eileiter auf Durchlässigkeit überprüfen). Vielleicht liegt es auch am Partner. Sollte euer Arzt bei euch PCO feststellen, besteht auf einen Insulinresistenztest. Sollte dieser Test positiv sein, kann man euch Medikamente verschreiben. Allerdings halte ich nicht viel davon, ein Problem mit Medikamenten zu beseitigen, ohne die Ursache richtig zu bekämpfen. Eine Insulinresistenz wird durch falsche Ernährung und zu wenig Bewegung verursacht. Also mehr Sport und wenig Zucker, Weißmehl und Süßes. Die Glyx-Diät wäre in diesem Fall zu empfehlen.

Außerdem nehme ich nun seit ca. 4 Monaten ein homöopathisches Mittel namens "Ovaria comp.". In der ersten Hälfte des Zyklus täglich 3 Globuli. Gibts in der Apotheke, ist nicht teuer und hält ewig.

Letzer Tipp: Temperatur messen.
Das ist gar nicht so aufwendig wie viele glauben. Man muss auch nicht immer pünktlich zur gleichen Zeit messen, sollte aber ungefähr 6 Stunden geschlafen haben und eine Stunde vor dem Messen nicht mehr aufstehen.
Man lernt seinen Körper besser kennen und sieht, ob ein Eisprung stattgefunden hat oder nicht. So spart man sich auch so manchen teuren Schwangerschaftstest.

So, ist nun auch lang geworden, aber vielleicht konnte ich ja einige Tipps geben.
Vielleicht hat ja noch eine von euch ein paar Tipps?

Liebe Grüße
Kimmi

PCO-Syndrom
Zufällig bin ich auf dieses Website gelangt, da ich einer Patientin riet, im Internet zu
suchen nach Zusammehang PCOS mit Amalgam.
Es gibt für alles, auch für die Zunahme der Zahl der kinderlosen Paare und des PCO-Syndroms
genügend gründe, und diese finden sich überwiegend in der enormen Umweltbelastung:
Amalgam, Palladium, auch manchmal zuviel Goldlegierungen(!) im Mund; Elektrosmog (es wird immer schlimmer seit Zuschalten der UMTS-Sender), Mikrowelle, Fast Food .und ..und.....

Es wäre gut, wenn Jeder "im zeugungs-/gebärfähigen Alter" über die tendenziell fatalen Auswirkungen von Amalgam auf unseren
Organismus mehr wissen würde. Ich habe noch keine junge Frau mit PCOS OHNE Amalgambelastung
gesehen! und keinen Mann mit schlechter Spermienqualität OHNE eine solche!
Wenn bei Ihnen das der Fall sein sollte, dann bitte nach einem naturheilkundlich versierten
Zahnarzt suchen ("können Sie mir Sauerstoff beim Entfernen des Amalgams geben? - arbeiten Sie mit einem naturheilkundlich erfahrenen Arzt zusammen, der Entgiftungsbehandlungen durchführt?"

Mit freundlichen grüßen
flortrebreh

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31. Januar 2005 um 14:21
In Antwort auf amy_11877007

PCO
Hallo Jule,

ich habe dir mal was aus dem Internet kopiert. Ansonsten kannst du noch unter www.pco-syndrom.de nachschauen.

Viele Grüße
Kimmi

"Auch der weibliche Körper produziert männliche Hormone. Das klingt vielleicht überraschend, ist aber aus medizinischer Sicht vollkommen normal und gesund - jedenfalls, solange die Menge stimmt. Wenn der männliche Hormonspiegel dagegen dauerhaft zu hoch ist, kann das mit einer Krankheit namens Polyzystisches Ovarialsyndrom, kurz PCOS zu tun haben. Es ist die häufigste endokrinologische Erkrankung, d.h. Hormonstörung von Frauen in Deutschland. Rund eine Million Frauen in Deutschland leiden daran - die meisten, ohne es zu wissen.

Das Polyzystische Ovarialsyndrom ist eine Krankheit, die mit unterschiedlichen Symptomen einhergehen kann. Typisch sind Zyklusstörungen und ein hoher Anteil männlicher Geschlechtshormone im Blut. Typisch ist auch, dass vermehrt "Eierstockzysten" auftreten. Obwohl dies nicht bei allen betroffenen Frauen, sondern nur bei rund 70% der Fall ist, rührt der Name des gesamten Symptomkomplexes von diesen sogenannten polyzystischen Eierstöcken (= Eierstöcke mit mehreren Zysten). Diese "Zysten" sind allerdings gar keine echten Zysten im medizinischen Sinne. Eigentlich handelt es sich um abgestorbene Eibläschen. Bei gesunden Frauen springt jeden Monat ein reifes Ei aus dem Eierstock und wandert den Eileiter entlang zur Gebärmutter. Zuviel männliches Hormon im Blut bringt den Prozess durcheinander: Das Ei reift zwar aber springt nicht, und die alten Eibläschen bleiben auf den Eierstöcken haften. So kam das PCOS zu seinem Namen.

Zur Diagnose von PCOS wird neben einer umfassenden gynäkologischen Untersuchung zunächst eine gründliche Blutuntersuchung vorgenommen. Liegt ein erhöhter Spiegel männlicher Hormone vor, ist dies in 90% aller Fälle ein deutlicher Hinweis auf das Vorhandensein eines PCOS. Kommen noch ein oder mehrere weitere Symptome hinzu, wird medizinisch von PCOS ausgegangen. Die typischen Symptome auf einen Blick:
unregelmäßige oder ganz ausbleibende Monatsblutung
unerfüllter Kinderwunsch
Übergewicht
Akne
vermehrte Körperbehaarung (Hirsutismus)
Haarausfall

PCOS ist nicht heilbar. Doch es gibt verschiedene therapeutische Ansätze, die einzelnen Symptome in den Griff zu bekommen. Üblicherweise verbessern sich die Symptome etwa durch die Hormone der Pille - allerdings nur für Frauen ohne Kinderwunsch geeignet. Andere Medikamente wie zum Beispiel niedrig dosiertes Cortison erzielen zwar oft gute Erfolge bei einzelnen Symptomen, verschlimmern dadurch aber andere, so dass ein genaues Abwägen erforderlich ist und von Fall zu Fall neu entschieden werden muss. Vielversprechend aus heutiger medizinischer Sicht ist der Wirkstoff Metformin, der eigentlich bei Diabetes verschrieben wird. Obwohl man den genauen Wirkmechanismus nicht kennt, hat man bei vielen PCOS-Patientinnen deutliche Verbesserungen der Symptome feststellen können, zum Beispiel bei Akne oder Übergewicht, aber auch bei Zyklusstörungen. Häufig konnten betroffene Frauen unter Metformin wieder schwanger werden. Weil Metformin als PCO Medikament offiziell nicht zugelassen ist, wird es von den Krankenkassen nicht erstattet und muss von den Patientinnen selbst bezahlt werden.


FÜR ALLE DIE VIELLEICHT PCOS HABEN
Hallo Mädels,

als Tipp : Wenn ihr aus der Region NRW/Ruhrgebiet kommt. In der Uniklinik Essen, Endokrinologische Abteilung, Oberarzt Dr.med. O.E.Janßen, Essen kennen die sich bestens damit aus und therapieren dort auch. Sehr nett. Hier der Link: www.pco-syndrom.de

Lieben Gruß

Sandra

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8. April 2005 um 11:03

Hallo zusammen!
Was ist denn mit 1. und 2. Zyklushälfte gemeint?

1. Hälfte vor Eisprung
2. Hälfte nach Eisprung

oder wirklich die Hälfte des Zyklus?

Vielen Dank für die Info!
Liebe Grüsse
roterfilzstift

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1. Mai 2005 um 18:00
In Antwort auf amy_11877007

Noch mehr Tipps
Hallo Brunch und alle anderen Übenden,

vielen Dank für die Infos. Ich habe mir gleich mal deinen Beitrag ausgedruckt. Besonders den Zyklustee werde ich probieren. Allerdings weiß ich nicht so richtig, ob die Infos bzgl. IVF stimmen. Wie heißt denn die Seite, von der du die Infos hast?

Ich probiere nun auch schon einige Zeit schwanger zu werden und es hat bisher noch nicht geklappt. Bin aber zuversichtlich und mein Zyklus reguliert sich langsam aber sicher

Ich möchte allen Frauen raten, sich einen guten Frauenarzt auszusuchen, am besten aber in eine Kinderwunschpraxis zu gehen. Wenn ihr nicht überzeugt seit, sucht euch einen anderen Arzt. Mir wurde schon so viel Blödsinn beim FA erzählt, bis ich nun endlich eine tolle Kinderwunschpraxis gefunden habe.
Lasst euch dort durchchecken, um herauszufinden, woran es liegt (z.B. großer Hormon-Check, Eileiter auf Durchlässigkeit überprüfen). Vielleicht liegt es auch am Partner. Sollte euer Arzt bei euch PCO feststellen, besteht auf einen Insulinresistenztest. Sollte dieser Test positiv sein, kann man euch Medikamente verschreiben. Allerdings halte ich nicht viel davon, ein Problem mit Medikamenten zu beseitigen, ohne die Ursache richtig zu bekämpfen. Eine Insulinresistenz wird durch falsche Ernährung und zu wenig Bewegung verursacht. Also mehr Sport und wenig Zucker, Weißmehl und Süßes. Die Glyx-Diät wäre in diesem Fall zu empfehlen.

Außerdem nehme ich nun seit ca. 4 Monaten ein homöopathisches Mittel namens "Ovaria comp.". In der ersten Hälfte des Zyklus täglich 3 Globuli. Gibts in der Apotheke, ist nicht teuer und hält ewig.

Letzer Tipp: Temperatur messen.
Das ist gar nicht so aufwendig wie viele glauben. Man muss auch nicht immer pünktlich zur gleichen Zeit messen, sollte aber ungefähr 6 Stunden geschlafen haben und eine Stunde vor dem Messen nicht mehr aufstehen.
Man lernt seinen Körper besser kennen und sieht, ob ein Eisprung stattgefunden hat oder nicht. So spart man sich auch so manchen teuren Schwangerschaftstest.

So, ist nun auch lang geworden, aber vielleicht konnte ich ja einige Tipps geben.
Vielleicht hat ja noch eine von euch ein paar Tipps?

Liebe Grüße
Kimmi

Wegen dem Temp messen
Hallo diese aussage muss ich korrigieren!!
Das ist gar nicht so aufwendig wie viele glauben. Man muss auch nicht immer pünktlich zur gleichen Zeit messen, sollte aber ungefähr 6 Stunden geschlafen haben und eine Stunde vor dem Messen nicht mehr aufstehen.
Man lernt seinen Körper besser kennen und sieht, ob ein Eisprung stattgefunden hat oder nicht. So spart man sich auch so manchen teuren Schwangerschaftstest.

Mann sollte sehr wohl immer um die selbe zeit messen ich messe selber Temperatur und messe immer um die selbe zeit unregelmässiges messen kann die Temp verfälschen zb wenn ich am 1 Zt um 08:00 uhr messe muss ich bis zum letzten Zt immer um 08:00 Uhr messen!
Am Wk mach ich das so ich stelle den Wecker auf 08:00 Uhr messe schribs aufund schlaaf weiter !
Und mann solte vorher mindestens 1 h nicht augestanden sein und immer mind 5-6 h geschlafen haben !
Und Ausrutscher wie zb Party alkohol schlaflose Nacht usw sollte auf der Kurve vermerkt werden!

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7. Juli 2006 um 22:54
In Antwort auf xanthe_12682530

Danke Kimmi
Ich hab nicht gewusst, dass es so etwas gibt und hab deshalb auch noch nie bei meiner FÄ deswegen gefragt. Werde ich in 2 Wochen bei meinem nächsten Termin machen. Was mich jetzt interessiert.. habt ihr all dieses Symptome? Oder nur ein paar? Ich überlege natürlich grade, ob irgendwas davon auf mich zutrifft. Aber irgendwie keins so wirklich. Ich meine klar, ich hab auch mal hier und da nen Pickel und mir fallen auch schon mal Haare aus, aber ich glaube das ist normal. Wie ist das bei euch?

Hallo Kimmi
Hallo Kimmi, ich bin 26 und habe deutliche Symptome der PCO-s, ich muss jeden Tag viertel Stunde meine kleine Häärchen aus dem Gesicht zupfen. Hab das seit ich 18 bin. Nehme deshalb Metformin an. Aber ich war nie übergewichtig.
Liebe Grüsse,
Niki.

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20. Juli 2007 um 10:54
In Antwort auf xanthe_12682530

Termin
Ich habe sowieso nächste Woche einen Termin bei meiner FÄ. Dann werde ich ihr das alles erzählen und mal hören, was sie dazu sagt.

Danke dir jedenfalls für deine Informationen!

Hallo jule
Hallo Jule,
hab Deine Beiträge gelesen und mich würde interessieren, ob Du nun schwanger geworden bist? Was hat sich beim pco test ergeben?
lg
raici

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23. Juli 2007 um 20:05

Eine Frage
Hallo,
nach der Geburt meiner Tochter 2004 wurden bei mir eine Folikelreifungsstörung festgestellt.
Ende 2006 habe in 2 Zyklen Clomifen eingenommen und bin dann endlich schwanger geworden.Zuvor habe ich Mönchspfeffer genommen.
Leider habe ich mein Baby in der 10.SSW wieder verloren.
Seither nehme ich wieder Mönchpfeffer und hoffe jeden Monat.

Nun meine Frage: können die Teemischungen auch bei mir den Zyklus günstig beeinflussen?

Was könnte noch helfen?

Mfg seffchen

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23. Juli 2007 um 20:10
In Antwort auf amy_11877007

Noch mehr Tipps
Hallo Brunch und alle anderen Übenden,

vielen Dank für die Infos. Ich habe mir gleich mal deinen Beitrag ausgedruckt. Besonders den Zyklustee werde ich probieren. Allerdings weiß ich nicht so richtig, ob die Infos bzgl. IVF stimmen. Wie heißt denn die Seite, von der du die Infos hast?

Ich probiere nun auch schon einige Zeit schwanger zu werden und es hat bisher noch nicht geklappt. Bin aber zuversichtlich und mein Zyklus reguliert sich langsam aber sicher

Ich möchte allen Frauen raten, sich einen guten Frauenarzt auszusuchen, am besten aber in eine Kinderwunschpraxis zu gehen. Wenn ihr nicht überzeugt seit, sucht euch einen anderen Arzt. Mir wurde schon so viel Blödsinn beim FA erzählt, bis ich nun endlich eine tolle Kinderwunschpraxis gefunden habe.
Lasst euch dort durchchecken, um herauszufinden, woran es liegt (z.B. großer Hormon-Check, Eileiter auf Durchlässigkeit überprüfen). Vielleicht liegt es auch am Partner. Sollte euer Arzt bei euch PCO feststellen, besteht auf einen Insulinresistenztest. Sollte dieser Test positiv sein, kann man euch Medikamente verschreiben. Allerdings halte ich nicht viel davon, ein Problem mit Medikamenten zu beseitigen, ohne die Ursache richtig zu bekämpfen. Eine Insulinresistenz wird durch falsche Ernährung und zu wenig Bewegung verursacht. Also mehr Sport und wenig Zucker, Weißmehl und Süßes. Die Glyx-Diät wäre in diesem Fall zu empfehlen.

Außerdem nehme ich nun seit ca. 4 Monaten ein homöopathisches Mittel namens "Ovaria comp.". In der ersten Hälfte des Zyklus täglich 3 Globuli. Gibts in der Apotheke, ist nicht teuer und hält ewig.

Letzer Tipp: Temperatur messen.
Das ist gar nicht so aufwendig wie viele glauben. Man muss auch nicht immer pünktlich zur gleichen Zeit messen, sollte aber ungefähr 6 Stunden geschlafen haben und eine Stunde vor dem Messen nicht mehr aufstehen.
Man lernt seinen Körper besser kennen und sieht, ob ein Eisprung stattgefunden hat oder nicht. So spart man sich auch so manchen teuren Schwangerschaftstest.

So, ist nun auch lang geworden, aber vielleicht konnte ich ja einige Tipps geben.
Vielleicht hat ja noch eine von euch ein paar Tipps?

Liebe Grüße
Kimmi

Was für ein Gerät ist gut?
Hallo,
hast du ein spezielles Gerät, oder misst Du mit einem normalem Thermometer?
Wenn ja, ist ein Ohrthermometer auch in Ordnung?

Wo trägst Du die Werte ein, hast eine Kurve vom FA ??

Mfg seffchen

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25. März 2008 um 8:24

Hallo
dein Teerezept habe ich mir aufgeschrieben, werde ich probieren. Eine Frage noch, vielleicht kennst du dich damit aus und kannst mir etwas empfehlen.Meine Situation:
bei mir wurde festgestellt, dass Follikelstimmulierendes Hormon erhöht ist, 23,3 mU/ml. mir wurde gesagt,dadurch sind meine Eizellen nicht mehr zu gebrauchen sind, d.h. sogar eine künstliche befruchtung mit eigenen Eizellen nicht in frage kommen kann. Somit wäre nur die Eizellenadoption eine Lösung. Ich bin natürlich geschockt! kennst du da ein mittel,dass das FS hormon senkt? freue mich, wenn du mir da ein tipp geben kannst oder jemand der sich damit auskennt.lg.katti

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5. Mai 2008 um 20:51
In Antwort auf ragna_12879000

Eine Frage
Hallo,
nach der Geburt meiner Tochter 2004 wurden bei mir eine Folikelreifungsstörung festgestellt.
Ende 2006 habe in 2 Zyklen Clomifen eingenommen und bin dann endlich schwanger geworden.Zuvor habe ich Mönchspfeffer genommen.
Leider habe ich mein Baby in der 10.SSW wieder verloren.
Seither nehme ich wieder Mönchpfeffer und hoffe jeden Monat.

Nun meine Frage: können die Teemischungen auch bei mir den Zyklus günstig beeinflussen?

Was könnte noch helfen?

Mfg seffchen

Zyklustee
Hallo wer kann mir sagen wie man den tee mischt und wann man den trinken soll es ist wirklich sehr wichtig und wo bekommt man den tee vielleicht im netz
Danke

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27. Mai 2008 um 19:53
In Antwort auf younes_11987848

Hallo Kimmi
Hallo Kimmi, ich bin 26 und habe deutliche Symptome der PCO-s, ich muss jeden Tag viertel Stunde meine kleine Häärchen aus dem Gesicht zupfen. Hab das seit ich 18 bin. Nehme deshalb Metformin an. Aber ich war nie übergewichtig.
Liebe Grüsse,
Niki.

Tees günstig....
Hallo,

ich habe mich auch nach diesen Tees erkundigt und musste feststellen, dass der rote Storchenschnabeltee, aber auch andere in Apotheken sehr teuer sind. Storchenschnabeltee hat man mir bei 25g für 52 Euro angeboten. Durch Zufall bin ich
dann auf diese Seite gelangt und muss sagen, die Lieferung ist Top (1 Tag) zudem haben sie fertige Mischungen und die Preise sind enorm günstig.

Hier der Link

http://www.phytofit.de/cgi-bin/shop/front/shop_mai-n.cgi?func=anzeige&wkid=535561002337709&rub1=Hauste-e&rub2=f%FCr%20die%20Sch%F6neren&vendor=&filter=&pn-=6&sort=0

LG
Claudia

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