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Als Schwangere nachts Zeitungen austragen

7. Januar 2009 um 22:26

Ich hab seit ein paar Tagen dauernd Debatten mit meinem Freund um ein und dasselbe Thema. Ich bin Studentin und hab bisher Bafög bekommen, das wurde mir aber nun für dieses Semester und alle weiteren abgelehnt, da ich nicht genügend Scheine erbracht habe. Schwangerschaft war für die kein Grund, dass ich etwas länger brauchen könnte. Da ich aber finanziell bnicht von meinem Freund abhängig sein möchte würde ich gerne wenigstens auf 400-Euro Basis arbeiten. Ich weiß, dass zur Zeit für nachts zwischen 3.00 Uhr und 6.00 Uhr Austräger für die Morgenpost gesucht werden, das würde ich auch machen, da ich eh eine Nachteule bin, doch mein Freund meint, ich hab sie nicht mehr alle, das wäre viel zu gefährlich und zu kalt für mich und das Baby. Was meint ihr? Übertreibt er oder sehe ich das irgendwie als zu leger?

Lg

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7. Januar 2009 um 22:52

Wie weit
bist du denn?? Also ganz ehrlich, ich hab mich während meiner Schwangerschaft nicht so gut gefühlt dass ich nachts bei Eiseskälte hätte Zeitungen austragen können. Hatte in der sechste Woche schon Blutungen und danach hatte ich eh Angst mich zu überanstrengen. War zwar ganz normal arbeiten, bin aber "nur" Sekretärin und hab einen 'Sitzjob gehabt. Hatte dann in der 12. Woche wieder Blutungen und musste dann 2 Wochen liegen. Und dann hat mir noch eine Fehlgeburt gedrocht. Musste dann in der Mutterschutzzeit auch wieder die ganze Zeit liegen. Als der Arzt meinte, so jetzt dürfen sie wieder langsam was machen, wenn der Kleine jetzt kommt wär es nicht schlimm, hab ich ein bisschen Hausarbeit gemacht und promt am nächsten Tag Wehen gehabt und meinen Kleinen entbunden.

Ich würd es nicht machen, da wär mir das Risiko zu groß, zumal du wirklich gleich ausfallen würdest wenn du Blutungen bekommen würdest, weil du dich dann schonen musst. Und dann bräuchtest du jemand der für dich einspringt. Außerdem war ich total müde während der Schwangerschaft. Ich wär so früh gar nicht aus dem Bett gekommen.

Ganz ehrlich, wenn dein Freund bereit ist dich zu unterstützen, dann nimm das Angebot an. Du arbeitest doch schwer!!! Lässt immerhin ein Kind wachsen. Arbeiten kannst du später auch noch....ehrt dich zwar aber denk an das Wurm. Dann bekommst du später ja Kindergeld und Elterngeld... und dann kannst du immernoch arbeiten gehen...

Genieß die Schwangerschaft und alles Gute

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7. Januar 2009 um 23:07

Hallo
An sich denke ich, solltest Du es selbst entscheiden. Allerdings wäre es in meinen Augen schon verantwortungsvoller nicht nachts in der Kälte rum zu laufen und Zeitungen auszutragen.
Die Problematik ist allerdings eine andere. Gemäß Mutterschutzgesetz dürfen werdende und stillende Mütter nicht in der Nacht zwischen 20 und 6 Uhr beschäftigt werden.
Hier der Link: http://bundesrecht.juris.de/muschg/__8.html
Weiterhin müsstest Du die Zeitungen ja auch transportieren. Man sollte aber ja eigentlich nicht mehr als 5 kg heben, in Ausnahmefällen max. 10 kg. Aber Zeitungspacken sind schwer. Gut, dafür könntest Du ein Wägelchen oder nen Einkaufstrolley nehmen.
Aber einen EUR 400 Job sollte man doch auch woanders finden. Z. B. im Supermarkt an der Kasse.

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10. Januar 2009 um 1:48

Nachtarbeit
Nachtarbeit ist in der schwangerschaft verboten (mu-schu-Gesetz)! Die werden dich dann eh nicht einstellen, denk ich mal.

lg braut

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