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Adoption statt Abtreibung

15. Januar 2009 um 22:04 Letzte Antwort: 30. März 2009 um 6:24

Hallo Mädels,

wieso überlegt ihr nicht euer Kind auszutragen und zu Adoption freizugeben? Das wäre doch auch eine Lösung, wo sich doch so viele Paare ein Kind wünschen und keines bekommen können. Lehne Abrteibung nicht absolut ab, lese aber oft genug Gründe, die nicht eine Notlage erkennen lassen, die einen Abbruch rechtfertigen würde.

lg
d

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15. Januar 2009 um 23:00

Ganz einfach....
... damit meine Gene nicht von Menschen wie dir erzogen werden, die von Dingen sprechen, von denen sie keine Ahnung haben... eine Schwangerschaft ist alles andere als ein zuckerschlecken... und hätte für viele Frauen, die sich gegen ein Kind entscheiden ähnliche Konsequenzen, wie das Kind...

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16. Januar 2009 um 6:21

....
Ich denke dafür gibt es mehrere Gründe... Zum einen kann man eine Schwangerschaft nicht verstecken... Nich vor Familie,Freunden,Arbeitskolleg en und vor allem nicht vor Kindern,die man bereits schon hat. Viele würden vielleicht ihre Kinder lieber zur Adoption frei geben, aber wie so oft, macht es einem das Umfeld nicht wirklich leicht, sowas auch wirklich zu tun, Ich glaube nur die wenigsten Leute, könnten sowas im Ernstfall wirklich gut heißen, wenn sie es im direkten Umfeld mitbekommen würden, wenn eine Frau-die sich in deren Augen nicht wirklich in einer Notsituation befindet-ihr Kind abgibt.
Und zu zweiten,..ganz ehrlich? Ich bin nicht gegen Abtreibungen,aber auch nicht unbedingt dafür. Trotzdem würde ich persönlich es eher ertragen,ein Kind in den frühen SSW abzutreiben,als es neun Monate unter meinem Herzen zu tragen,es auf dem US zu sehen, die Herztöne zu hören, die Bewegungen zu fühlen und dann zu wissen-ich bringe es auf die Welt und esw ird von der ersten Sekunde an alleine sein. Es wird nicht direkt mit dem Baby gekuschelt,geschmust.. Es kommt nicht auf die Welt und spürt vom ersten Moment an, Geborgenheit,Liebe oder das es willkommen ist. Das würde ich mir nie verzeihen können.
Und weiterhin denke ich, das man in die Frauen nie hineinschauen kann. Eio liebevoller Ehemann,Rückhalt der Familie und finanzielle Abgesicherheit, schliessen noch lange keine Notsituation aus. Wenn die Frau weiß, das sie so schon mit ihrem eigenem Leben und Problemen überfordert ist, und es nicht schafft auch noch für ein Kind zu sorgen, dann ist das für mich eher eine Notsituation, als eine alleinerziehende Mutter, die sich das Kind wünscht,dadurch aber in Hart4 rutscht.. Man steckt in den Leuten nicht din. Daher sollte man auch nicht leichtfertig sagen "Treibt nicht ab-gebt es zur Adoption frei".......

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16. Januar 2009 um 6:23
In Antwort auf nava_12970871

....
Ich denke dafür gibt es mehrere Gründe... Zum einen kann man eine Schwangerschaft nicht verstecken... Nich vor Familie,Freunden,Arbeitskolleg en und vor allem nicht vor Kindern,die man bereits schon hat. Viele würden vielleicht ihre Kinder lieber zur Adoption frei geben, aber wie so oft, macht es einem das Umfeld nicht wirklich leicht, sowas auch wirklich zu tun, Ich glaube nur die wenigsten Leute, könnten sowas im Ernstfall wirklich gut heißen, wenn sie es im direkten Umfeld mitbekommen würden, wenn eine Frau-die sich in deren Augen nicht wirklich in einer Notsituation befindet-ihr Kind abgibt.
Und zu zweiten,..ganz ehrlich? Ich bin nicht gegen Abtreibungen,aber auch nicht unbedingt dafür. Trotzdem würde ich persönlich es eher ertragen,ein Kind in den frühen SSW abzutreiben,als es neun Monate unter meinem Herzen zu tragen,es auf dem US zu sehen, die Herztöne zu hören, die Bewegungen zu fühlen und dann zu wissen-ich bringe es auf die Welt und esw ird von der ersten Sekunde an alleine sein. Es wird nicht direkt mit dem Baby gekuschelt,geschmust.. Es kommt nicht auf die Welt und spürt vom ersten Moment an, Geborgenheit,Liebe oder das es willkommen ist. Das würde ich mir nie verzeihen können.
Und weiterhin denke ich, das man in die Frauen nie hineinschauen kann. Eio liebevoller Ehemann,Rückhalt der Familie und finanzielle Abgesicherheit, schliessen noch lange keine Notsituation aus. Wenn die Frau weiß, das sie so schon mit ihrem eigenem Leben und Problemen überfordert ist, und es nicht schafft auch noch für ein Kind zu sorgen, dann ist das für mich eher eine Notsituation, als eine alleinerziehende Mutter, die sich das Kind wünscht,dadurch aber in Hart4 rutscht.. Man steckt in den Leuten nicht din. Daher sollte man auch nicht leichtfertig sagen "Treibt nicht ab-gebt es zur Adoption frei".......

Grrr...
Sorry für das viele "Buchstaben-Vergessen"... Wenn man nicht schnell tippen kann,sollte man es auch besser sein lassen und lieber langsamer schreiben..*lach*

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16. Januar 2009 um 10:54

Nein--
--- und ich bin froh, dass die meisten Abtreibungen NICHT aus einer Notlage heraus passieren, sondern, weil beiner Frau, die (grade im Augenblick, in dem sie sich befindet ) kein Kind will, aus irgendeinem Grund (sei es nun eigene Blödheit oder einfach nur Pech) kein Kind will und sich an dieser Einstellung nichts ändert, auch wenn sie schwanger ist.
Ich sehr froh, dass diese Frau dann auch keine Schwangerschaft austragen MUSS für andere Leute, die das Pech haben keine Kinder zu bekommen.
Eine Abtreibung ist kein Spazierang, eine Schwangerschaft aber noch viel weniger... sie schränkt den Körper einer Frau ein, verändert ihn nachhaltig.
Ich bin grade Schwanger, und meine Ärztin hat mir jetzt schon gesagt, dass ich damit rechnen kann, schon ab der 20. Woche nicht mehr arbeiten zu können... DIESEN STRESS kann ich nur mit machen, weil ich persönlich grade ein Kind will.
Aber meine Nächstenliebe geht leider nicht so weit, dass ich für arrogante Menschen wie den Thread-Ersteller, die auch gerne, nur weil sie ein Kind adoptieren wollen, sich wie die besten Menschen der Welt dar stellen, bereit bin, so einen Stress mit zu machen.

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16. Januar 2009 um 11:09

Es gibt doch einen großen Unterschied...
..zwischen einer Abbruch eine sChwangerschaft, den niemand erfahren muss, von dem niemand weiß, wo das Leben so weitergeht wie bisher, usw...

...und das erleben der kompletten Schwangerschaft mit den Untersuchungen, dem bekommen eines Bauches, den Veränderungen der Figur, Mutterschtz, Entbindung,... den 8 Wochen, die man warten MUSS bis man gesetzlich zur Adoption freigeben darf, das gesamte Umfeld bekommt es mit... usw..., es werden Fragen gestellt,..

Und dann kommt noch hinzu dass ein Leben lang das Bewusstsein da ist, dass irgedwo ein Kind lebt, dass man geobren hat, dass in einem aufgewachsen ist und man nicht weiss wie es ihm geht und was es macht.

Da gibt es einen Unterschied und das ist der Grund dass viele Frauen sich für den Abbruch und Gegen die Adoption entscheiden.

"Meine Schuld wird nie vergehen"
Das ist ein Buch über eine Frau die ihr Kind zur Adoption freigegeben hat in der Hoffung, es hat ein gutes LEben. Das Kind wurde von den Adoptiveltern umgebracht!

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16. Januar 2009 um 11:38

Na ja..
...Veranlagerung.
Meine Mutter lag bei jedem Kind (und es waren 8 Schwangerschaften) ein halbes Jahr lang flach... und ihr Körper ist auch nicht schöner geworden..

Und viele Menschen müssen wegen einer Schwangeschaft aus ihrem gewohnten Alltag raus..
Man sollte vielleicht aufhören zu Rauchen und sollte keinen Alkohol mehr trinken (denn Menschen, die ein Kind Adoptieren wollen, wollen dann ja auch ein gesundes).. ich muss meine Medikamente Absetzen, ohne die ich nur sehr schwer arbeiten kann ... und und und...
Als ich z.B. ungewollt schwanger war kam dazu, dass ich den damaligen Job, mit dem ich mein Studium finanziert habe, hätte aufgeben müssen.. denn in dem Labor waren Schwangere nicht zugelassen. Wie hätte ich mich dann weiter finanzieren sollen?

wenn man ein Kind will, ist das alles kein Problem, dann fallen solche Dinge überhaupt nicht schwer.. dann kann ich mich mit all diesen Veränderungen anfreunden.. es hat ja für einen persönlich einen Grund

Wenn ich ein Kind aber nicht will und durch eine Schwangerschaft so in seinem Alltag eingeschränkt wird - und das ist ja einer der Gründe, warum man oft ein Kind nicht will, weil man sein Leben, dass man so gerne hat, wie man es grade liebt - dann macht es für die psychologie der Frau keinen Unterschied, ob man das Kind bekommt oder nicht...

btw. ich habe immer noch kein richtiges Freudegefühl, eher ein "ich zieh das jetzt durch" --- im Moment "kotzt" mich diese ganze Schwangerschaft auch einfach nur an... und es gab mehr als einen Augenblick, in dem ich das ganze bereut habe...

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16. Januar 2009 um 19:25
In Antwort auf andra_12440639

Nein--
--- und ich bin froh, dass die meisten Abtreibungen NICHT aus einer Notlage heraus passieren, sondern, weil beiner Frau, die (grade im Augenblick, in dem sie sich befindet ) kein Kind will, aus irgendeinem Grund (sei es nun eigene Blödheit oder einfach nur Pech) kein Kind will und sich an dieser Einstellung nichts ändert, auch wenn sie schwanger ist.
Ich sehr froh, dass diese Frau dann auch keine Schwangerschaft austragen MUSS für andere Leute, die das Pech haben keine Kinder zu bekommen.
Eine Abtreibung ist kein Spazierang, eine Schwangerschaft aber noch viel weniger... sie schränkt den Körper einer Frau ein, verändert ihn nachhaltig.
Ich bin grade Schwanger, und meine Ärztin hat mir jetzt schon gesagt, dass ich damit rechnen kann, schon ab der 20. Woche nicht mehr arbeiten zu können... DIESEN STRESS kann ich nur mit machen, weil ich persönlich grade ein Kind will.
Aber meine Nächstenliebe geht leider nicht so weit, dass ich für arrogante Menschen wie den Thread-Ersteller, die auch gerne, nur weil sie ein Kind adoptieren wollen, sich wie die besten Menschen der Welt dar stellen, bereit bin, so einen Stress mit zu machen.

Ich will gar kein Kind adoptieren
Zum Glück habe ich das Glück eine leibliche Tochter zu haben.
Anderenfalls wäre eine Adoption sicherlich in Betracht gekommen, aber so war es nicht notwendig.

Außerdem bin ich nicht arrogant, sondern war blos neugierig auf eure Antworten. Für mich käme eine Abtreibung eben nur in einer schlimmen Notlage in Frage.

lg
d

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16. Januar 2009 um 19:34
In Antwort auf andra_12440639

Ganz einfach....
... damit meine Gene nicht von Menschen wie dir erzogen werden, die von Dingen sprechen, von denen sie keine Ahnung haben... eine Schwangerschaft ist alles andere als ein zuckerschlecken... und hätte für viele Frauen, die sich gegen ein Kind entscheiden ähnliche Konsequenzen, wie das Kind...

Du machst es dir sehr einfach
mit deiner Argumentation. Andersdenkende wie ich sind einfach ahnungslos. Das ist doch keine Art zu diskutieren. Du hättest auch gar nicht antworten zu brauchen,denn so hat das Forum keinen Sinn.
Ich war selbst schwanger und habe jetzt eine wunderbare Tochter. Während der SS musste ich drei Wochen liegen, da Blutungen aufgetreten sind. Der ARzt hat mich krankgeschrieben. Das ist nichts Außergewöhnliches und sicherlich kein Grund eine SS abzubrechen.

lg
d

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16. Januar 2009 um 19:39
In Antwort auf andra_12440639

Nein--
--- und ich bin froh, dass die meisten Abtreibungen NICHT aus einer Notlage heraus passieren, sondern, weil beiner Frau, die (grade im Augenblick, in dem sie sich befindet ) kein Kind will, aus irgendeinem Grund (sei es nun eigene Blödheit oder einfach nur Pech) kein Kind will und sich an dieser Einstellung nichts ändert, auch wenn sie schwanger ist.
Ich sehr froh, dass diese Frau dann auch keine Schwangerschaft austragen MUSS für andere Leute, die das Pech haben keine Kinder zu bekommen.
Eine Abtreibung ist kein Spazierang, eine Schwangerschaft aber noch viel weniger... sie schränkt den Körper einer Frau ein, verändert ihn nachhaltig.
Ich bin grade Schwanger, und meine Ärztin hat mir jetzt schon gesagt, dass ich damit rechnen kann, schon ab der 20. Woche nicht mehr arbeiten zu können... DIESEN STRESS kann ich nur mit machen, weil ich persönlich grade ein Kind will.
Aber meine Nächstenliebe geht leider nicht so weit, dass ich für arrogante Menschen wie den Thread-Ersteller, die auch gerne, nur weil sie ein Kind adoptieren wollen, sich wie die besten Menschen der Welt dar stellen, bereit bin, so einen Stress mit zu machen.

Abtreibung ist keine verspätete Verhütung!
Ich kann schon verstehen, dass eine SS nicht immer in die Lebensplanung reinpasst. Aber immerhin geht es hier um Leben und Tod also ist es meiner Meinung nach ohne erkenntliche Notlage nicht richtig abzutreiben. Das Leben des Kindes wiegt in diesen Fällen mehr. meine SS verlief auch nicht ohne Komplikationen, musste 3 Wochen liegen. Aber jetzt bin ich Mutter einer einjährigen Tochter. Es hat sich also ausgezahlt. An zu viel Stress als Argumentation für einen Abbruch hätte ich nicht mal gedacht.
lg
d

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16. Januar 2009 um 19:44
In Antwort auf elsa_12079345

Abtreibung ist keine verspätete Verhütung!
Ich kann schon verstehen, dass eine SS nicht immer in die Lebensplanung reinpasst. Aber immerhin geht es hier um Leben und Tod also ist es meiner Meinung nach ohne erkenntliche Notlage nicht richtig abzutreiben. Das Leben des Kindes wiegt in diesen Fällen mehr. meine SS verlief auch nicht ohne Komplikationen, musste 3 Wochen liegen. Aber jetzt bin ich Mutter einer einjährigen Tochter. Es hat sich also ausgezahlt. An zu viel Stress als Argumentation für einen Abbruch hätte ich nicht mal gedacht.
lg
d

Natuerlich ist Abtreibung keine Verhuetung..
... aber nur dadurch, das man schwanger wird, ist man nicht ploetzlich bereit, ein Kind zu bekommen... wenn man Kinder will, verhuetet man nicht, will man keine... aber keine Methode ist 100% sicher... leider
es geht nicht um zu viel Stress, sondern darum, dass ich mein Leben so leben will wie ich will und mir nicht vorschreiben lassen moechte, was ich mit meinem Koerper mache!

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17. Januar 2009 um 21:35

Nein
heutzutage hat ja jedes Kind ein Recht darauf zu wissen, woher es kommt.

Mal ehrlich wer will schon das nach ein paar jahren ein Kind auf der Matte steht und irgendwelche Rechte einfordert. Alles was man für sich schon verarbeitet hatte,wird wieder nach oben geholt und man muss Rede und Antwort stehen.

nein, dann lieber abtreiben, als dieses Theater ein paar Jahre später mit zu machen.

Ein Bekannte hatte sich vor ein paar Jahren zur Adoption entschlossen und nun, bricht ein völlig unbekanntes Kind in die Familie ein und bringt alles durch einander.
Im nach hinein sagte sie letzten, hätte sie nur abgetrieben dieses Theater was jetzt schon monatelang dauert wäre ihr und ihrer Familie erspart geblieben. Es heisst ja immer eine Abteibung löst alle vewandschaftlichen Verhältnisse auf. Aber es ist nicht so. Diese adoptierten Kinder, die ja sogar über das Fernseh ihre leiblichen Mütter blos stellen wollen.

Und was hat dann das Paar davon wenn das Kind ja doch auf die Suche nach der leiblichen Mutter macht??


Nichts..

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18. Januar 2009 um 13:13
In Antwort auf elsa_12079345

Du machst es dir sehr einfach
mit deiner Argumentation. Andersdenkende wie ich sind einfach ahnungslos. Das ist doch keine Art zu diskutieren. Du hättest auch gar nicht antworten zu brauchen,denn so hat das Forum keinen Sinn.
Ich war selbst schwanger und habe jetzt eine wunderbare Tochter. Während der SS musste ich drei Wochen liegen, da Blutungen aufgetreten sind. Der ARzt hat mich krankgeschrieben. Das ist nichts Außergewöhnliches und sicherlich kein Grund eine SS abzubrechen.

lg
d

Wenn man das kind will...
....ist esauch kein Problem, sich einzuschränken.
Jetzt stört es mich auch nicht.
Wenn man aber ein Kind NICHT will, ist es auch kein Grund...
Was machst du hier, wenn du dich mit Abtreibung noch nicht beschäftigt hast?
Warum eröffnest du einen sinnlosen Thread?

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18. Januar 2009 um 15:35

Bei den meisten eben nicht.
Rechtliche Informationen

In rechtlicher Hinsicht sind folgende Rahmenbedingungen zu sehen:

* Grundsätzlich schützt das sog. "Adoptionsgeheimnis" die Adoptivfamilie vor Ausforschungen Außenstehender. Tatsachen, die geeignet sind, die Adoption und ihre Umstände aufzudecken, dürfen nur offenbart oder ausgeforscht werden, wenn das Adoptivkind und die Annehmenden zugestimmt haben ( 1758 Bürgerliches Gesetzbuch).
* Demgegenüber steht das Grundrecht von Adoptierten auf Kenntnis der eigenen Abstammung. Das Bundesverfassungsgericht leitet dieses Recht in ständiger Rechtsprechung (z. B. Urteil vom 31.1.1989) aus dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht (Art. 2 GG) ab. Für die Praxis bedeutet dies, dass zumindest volljährige Adoptierte bei ihrer Suche nach der Herkunft von den Adoptionsvermittlungsstellen grundsätzlich auch gegen den Willen der Adoptiveltern unterstützt werden können. Das Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung bedeutet nicht, dass die Adoptionsvermittlungsstellen jede erdenkliche Nachforschung anstellen müssten, um die Herkunft zu klären. Es schützt aber davor, dass den Suchenden Informationen vorenthalten werden, über welche die Adoptionsvermittlungsstelle bereits verfügt.
* Seit 1.1.2002 ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Akten über die Adoptionsvermittlung 60 Jahre ab Geburtsdatum des Kindes aufbewahrt werden müssen. Wird die Adoptionsvermittlungsstelle aufgelöst, sind die Akten derjenigen Stelle zu übergeben, die ihre Aufgaben übernimmt. Anderenfalls sind sie der zentralen Adoptionsstelle des Landesjugendamts zu übergeben ( 9b Abs. 1 Adoptionsvermittlungsgesetz).
* Wenn Adoptierte das 16. Lebensjahr vollendet haben, haben sie ein Recht auf Akteneinsicht in die Vermittlungsakte, soweit sie deren Herkunft und Lebensgeschichte betrifft. Die Akteneinsicht erfolgt unter Anleitung einer Fachkraft der Adoptionsvermittlungsstelle. Die Datenschutzbelange und Persönlichkeitsrechte z. B. der leiblichen Eltern oder der Adoptiveltern müssen dabei beachtet werden. Angaben zur Lebensweise der Mutter oder zu mutmaßlichen Vätern, deren Vaterschaft nicht feststeht, sind daher nur zulässig, wenn eine Einwilligung vorliegt oder das Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung im konkreten Einzelfall höher zu bewerten ist als das Interesse der Betroffenen an einer Geheimhaltung. Insofern ist durch die Fachkraft eine entsprechende Güterabwägung vorzunehmen ( 9b Abs. 2 Adoptionsvermittlungsgesetz).
* Adoptierte können ab Vollendung des 16. Lebensjahrs ohne Zustimmung ihrer Adoptiveltern in den Geburtseintrag Einsicht nehmen oder eine Abstammungsurkunde erhalten. Aus diesen Dokumenten gehen die damaligen Personalien der leiblichen Eltern hervor ( 61 Abs. 2 Personenstandsgesetz).

Ansprechpartner

* Adoptierte können sich grundsätzlich an die Adoptionsvermittlungsstelle des örtlichen Jugendamts oder eines freien Trägers wenden. Hier erhalten sie Beratung zu ihrem Anliegen. Für die konkrete Suche ist eine Nachfrage bei der Vermittlungsstelle sinnvoll, die die Adoptionsvermittlung durchgeführt und die Adoptionsakte geführt hat (häufig am damaligen Wohnort der leiblichen Mutter oder der Adoptiveltern).
* Liegt die Adoption schon längere Zeit zurück, existiert evtl. keine Vermittlungsakte mehr oder sie enthält keine aussagekräftigen Informationen. Außerdem war bei Adoptionen, die vor 1977 durchgeführt wurden, evtl. keine Adoptionsvermittlungsstelle beteiligt. Die Adoption erfolgte damals noch durch einen notariellen Vertrag, der vom Amtsgericht bestätigt wurde. Eine Nachfrage beim beteiligten Gericht kann hier möglicherweise weiterführen.
* Das Geburtenbuch wird beim Standesamt des Geburtsorts geführt.
* Ansprechpartner von Selbsthilfegruppen Adoptierter können bei den örtlichen Adoptionsvermittlungsstellen oder bei den zentralen Adoptionsstellen der Landesjugendämter erfragt werden.

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18. Januar 2009 um 16:42

Genau.
.... das ist einer der Gründe, warum "Fremdspenden" in Deutschland nicht erlaubt sind - zumindest nicht offiziell.
Da es das Verfahren in Deutschland nicht gibt, hat der Fremdspender rein theoretisch die gleichen Rechte und Pflichten wie ein normaler Biologischer Vater.
Das ist in so fern interessant, als dass der Spender auch auf Unterhalt verklagt werden könnten - wenn es nicht vorher Vertraglich anders geregelt wird
http://kinderwunsch.suite101.de/article.cfm/mit_samenspende_zum_wunschkind


In Amerika sieht das was anderes aus, hier sind ja Fremdspenden durchaus gängig.
Hier hat der Spender afaik das Recht, annonym zu bleiben.

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18. Januar 2009 um 17:00

Hm...
...genau das habe ich doch geschrieben...
In Deutschland hat der Spende-Vater im Falle eines Falles die gleichen Pflichten wie ein "normaler" Biologischer Vater...
eben auch die Gefahr der Unterhaltsansprüche.
und das Kind hat ein Recht darauf, den Vater kennenzulernen.
Aber gegen die Unterhaltsansprüche kann man sich Vertraglich wohl absichern...

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30. Januar 2009 um 20:25
In Antwort auf andra_12440639

Wenn man das kind will...
....ist esauch kein Problem, sich einzuschränken.
Jetzt stört es mich auch nicht.
Wenn man aber ein Kind NICHT will, ist es auch kein Grund...
Was machst du hier, wenn du dich mit Abtreibung noch nicht beschäftigt hast?
Warum eröffnest du einen sinnlosen Thread?

Abtreibung
ist doch ein Thema, über das sich (fast) alle Menschen Gedanken machen. Ichhabe diese Diskussion eröffnet,weil ich neugierig auf eure Antworten war.

machs gut
d

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30. Januar 2009 um 20:29
In Antwort auf elsa_12079345

Abtreibung
ist doch ein Thema, über das sich (fast) alle Menschen Gedanken machen. Ichhabe diese Diskussion eröffnet,weil ich neugierig auf eure Antworten war.

machs gut
d

Von dem man aber erst Ahnung hat, wenn man in der Situation ist..
...ich kann nur sagen, dass ich durch meine Schwangerschaft alles verloren habe, dass mir je was bedeutet hat.... (abgesehen von ein paar Freunden).. selbst wenn ich das Kind abgebe, was ich tun werde, ist es für mein Leben erst mal zu spät...
habe heute mein Diplom geschmissen, weil ich nicht mehr kann

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30. Januar 2009 um 22:05

Seit bekannt wurde, dass ich schwanger bin..
...bin ich dort, wo ich Diplomarbeit schreibe, nur noch gemobbt worden.
Lief alles unter dem Motto "schutz für schwangere" - was in der Form nicht nötig war.
Wenn man in der Kaffeepause nur noch alleine da steht, wenn der Prof einem sagt, dass er die versprochene Stelle doch wen anderem gibt.. ich hatte irgendwann nicht mehr die Kraft auch nur noch einen Tag weiter hin zu gehen...

eine 2. Chance habe ich wohl noch... aber im Moment ist das nicht drinnen.. es macht mich einfach nur fertig, da ich bis auf die Arbeit fertig war...

naja, bin nun erst mal bei meinen Eltern

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30. Januar 2009 um 22:11
In Antwort auf andra_12440639

Seit bekannt wurde, dass ich schwanger bin..
...bin ich dort, wo ich Diplomarbeit schreibe, nur noch gemobbt worden.
Lief alles unter dem Motto "schutz für schwangere" - was in der Form nicht nötig war.
Wenn man in der Kaffeepause nur noch alleine da steht, wenn der Prof einem sagt, dass er die versprochene Stelle doch wen anderem gibt.. ich hatte irgendwann nicht mehr die Kraft auch nur noch einen Tag weiter hin zu gehen...

eine 2. Chance habe ich wohl noch... aber im Moment ist das nicht drinnen.. es macht mich einfach nur fertig, da ich bis auf die Arbeit fertig war...

naja, bin nun erst mal bei meinen Eltern

Und bevor die Frage kommt..
...naürlich war ich schon bei unsere Gleichstellungsbüro und kläre grade mit deren Hilfe, was ich Juristisch tun kann, aber das hilft mir grade bei meinen Gefühlen leider nicht

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7. Februar 2009 um 8:48

Ist kein thema
würde ich mein baby austragen, könnte ich es nicht mehr abgeben...

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23. Februar 2009 um 20:19
In Antwort auf loris_12267891

Ist kein thema
würde ich mein baby austragen, könnte ich es nicht mehr abgeben...


Aber wenn du weißt, dass du es lieben würdest, wieso läßt du es dann wegmachen? Natürlich kommt jetzt eine ganze Reihe von rationellen Gründen (Geld, Karriere usw), aber wenn dich ein rein emotionaler Grund von einer Adoption abhält, wieso dann nicht auch von einer Abtreibung?

lg
d

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24. Februar 2009 um 20:47

Also...
wahrscheinlich werde ich wieder als krank abgestempelt aber ich finde wenn ICH mein baby nicht haben kann, dann soll es KEINER bekommen!

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15. März 2009 um 2:17

Habe in diesem forum bereits geschrieben
dass ich nicht verstehe wieso manche hier FÜR abtreibung aber GEGEN das weggebn eines Kindes sind? ich sehe das mit der abtreibung so :
In den seltenen fällen in denen es durch vergewaltigung oder trotz richtig angewandter verhütung zu einer ss kommt ist ein abbruch für mich nachvollziehber.
aber ich finde es unmöglich wenn es heisst "jede frau hat das recht zu entscheiden ob sie gerade ein kind will oder nicht" in den 98prozent der fälle in denen man einfach mit dem feuer gespielt oder mit den verhüterli nachlässig war.. wenn ich abtreibung in 13ten woche lese wrde ich ganz wild weil es doch mittlerweile bekannt ist dass sich die nervenzellen schon entwickeln und das BABY ein schmerzempfinden hat und dann auseinandegeschnippelt wird. das ist ekelhaft und ich werde wahnsinnig traurig darüber.

Nachgewiesener Weise ist es so, dass eine abtreibung psychisch viel belastender ist als eine ss die mit adoption endet.

ich habe 2 adoptierte freunde. deren aussagen decken sich: "Ich bin meiner Mama dankbar dass sie mir das Leben geschenkt hat anstelle aus bequemlichkeit abzutreiben"
Horrorszenarien vom adoptivpapa der das kind misshandelt sind unbegründet - das geschieht fast NIE weil diese eltern auf herz und nieren geprüft werden bevor man ihnen ein kind überlässt - und selbst dann werden sie weiterhin vom jugendamt kontrolliert. das sind paare die sich seit langem nichts sehnlicher wünschen als ein kind!

RESPEKT an die wenigen Frauen, die sich dazu entscheiden.
MITLEID für alle, die einfach abtreiben.
Abtreibung ist feige und wer sagt es berühre ihn nicht und er bereut es nicht ist meiner meinung nach kein guter mensch - da fehlt doch auf emotionaler ebene etwas ganz wichtiges. die meisten treiben ab weil sie keinen ausweg sehen und weil in der gesellschaft abtreibung weitgehend akzeptiert ist und verstanden wird (ja mehr noch als adoption ... Wie tief sind wir nur gesunken??!!!) und bereuen es später ganz bitterlich und das ist furchtbar. man sollte mehr über die folgen einer abtreibung aufklären damit hätte man vielen mädels großes leid ersparen können.

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17. März 2009 um 14:20

Warum???
na weil es der körper einer jeden frau ist und wenn man dazu nicht steht, dass im bauch etwas wächst hat man ein enormes problem. wenn ich das jetzt auf mich persönlich beziehe... ich würde auch kein kind austragen wollen alleine wegen den körperlichen beschwerden, wär ein absolutes no go und dazu noch das risiko bei der geburt komplikationen zu bekommen... nee nee, dann würd ich lieber gleich abtreiben lassen. bin mal gespannt was jetzt wieder für böse antworten kommen von einigen abtreibungsgegnern.
lg

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17. März 2009 um 17:18

Nein
das hat nix mit provokativ zu tun, ist nur meine meinung dazu!

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18. März 2009 um 11:53

Würd ich liebend gerne machen lassen,
doch leider geht es gesetzlich nicht, man muss ü30 sein und mind. 1 kind haben, eigentlich sehr schade, denn es ist ja meine entscheidung.
klar kann nicht jede frau so denken... aber ich persönlich bin noch nie in dieses typische gesellschaftschema reingefallen sprich heiraten gehen, kinder bekommen, etc., ist eben jede frau anders!

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18. März 2009 um 16:20

Keine ahnung,
mir wurde es von meinem fa so gesagt... aber man kann ja auch anders verhüten würd ich mal sagen!

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18. März 2009 um 19:43

Vielleicht.
MAn kann vielleicht weiter leben damit. Die eine kann es besser die andere nicht so gut. Die eine kann eine Adoption in Betracht ziehen, die andere nicht.

ICh wollte gar nciht wissen was du für Mord hältst oder nicht. Dieses Adoptierte Kind wurde umgebracht als es schon einige Jahre alt war. Das ist Mord. Nur mal so zur Info.

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19. März 2009 um 11:44

...
habe gestern abend im übrigen gelesen, dass eine sterilistaion frühzeitig zu den wechseljahren führen kann, da ich sowieso mit pms etc. schwer zu kämpfen habe (vertrag auch leider keine pille) käme das nicht für mich in frage. zum glück kenn ich meinen körper sehr gut und weiss genau wann ich den eisprung habe...

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19. März 2009 um 13:42

Anna
tja, in sachen verhütung ist es ab und an kein zuckerschlecken. wir verwenden an den fruchtbaren tagen auch kondome, etwas anderes bleibt uns ja nicht übrig. sterilisation beim mann verursacht oft psychische probleme, sprich es könnte sein, dass er keine erektion mehr bekommt, nun das wollen wir ja auch nicht. dann gäbe es ja noch die spirale, die ich aber auch nicht nehmen kann, weil ich zu schmal gebaut bin und das wär bei mir mit übelsten schmerzen verbunden. das gute bei mir ist, dass ich den eisprung schon 4 tage vorher merke, dann am tag des eisprungs starke schmerzen. quasi können wir nur vor und während den tagen ohne, aber man gewöhnt sich daran und es funkioniert so auch prima!

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30. März 2009 um 6:24
In Antwort auf naomh_12744558

Nein
heutzutage hat ja jedes Kind ein Recht darauf zu wissen, woher es kommt.

Mal ehrlich wer will schon das nach ein paar jahren ein Kind auf der Matte steht und irgendwelche Rechte einfordert. Alles was man für sich schon verarbeitet hatte,wird wieder nach oben geholt und man muss Rede und Antwort stehen.

nein, dann lieber abtreiben, als dieses Theater ein paar Jahre später mit zu machen.

Ein Bekannte hatte sich vor ein paar Jahren zur Adoption entschlossen und nun, bricht ein völlig unbekanntes Kind in die Familie ein und bringt alles durch einander.
Im nach hinein sagte sie letzten, hätte sie nur abgetrieben dieses Theater was jetzt schon monatelang dauert wäre ihr und ihrer Familie erspart geblieben. Es heisst ja immer eine Abteibung löst alle vewandschaftlichen Verhältnisse auf. Aber es ist nicht so. Diese adoptierten Kinder, die ja sogar über das Fernseh ihre leiblichen Mütter blos stellen wollen.

Und was hat dann das Paar davon wenn das Kind ja doch auf die Suche nach der leiblichen Mutter macht??


Nichts..

????????????????
das ist doch nicht irgend ein kind sondern seins????
und damit muß man rechnen bzw das ist doch auch was gute!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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