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Adoption oder Samenbank Weiß jemand weiter??

10. November 2008 um 19:45



Hallo.

Mal ganz kurz: Mein Mann undich wir wünschen uns schon lange ein Baby. Nur Leider wurden wirnicht mit dem Glück gesegnet. Seit zwei Jahren versuchenwir es nun schon, aber vergebens. Wir haben jetzt beide einen Fruchtbarkeitstest gemacht und da kam Raus, dass die Spermiendichte meines Mannes sehr sehr gering und auch qualitativ "schlecht" (zu langsam, oder überhaupt ohne Schwänzchen)
Die Ärzte haben uns aber von einer IV-Befruchtung abgeraten, da die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind, falls es sich überhaupt in meiner Gebärmutter einnisten wird, mit großer Wahrscheinlichkeit behindert ist.

Natürlich hab ich mir immer Kinder gewünscht, aber wenns das Schicksal nicht will, dann gehts eben nicht. Nur deswegen werde ich ihn sicher nicht verlassen. Aber mein Mann möchte selbst gerne Kinder und seit wir uns untersuchen haben lassen, ist er deprimiert und völlig niedergeschlagen und meint immer nur "Ich verstehe wenn du nicht mit mir zusammen sein willst" "Ich halte dich von deinem Glück ab" ...

Deswegen haben wir uns jetzt dazu entschieden, dass wir irgendwie anders ein Kind zeugen wollen/werden.

Also meine Frage: Hat jemand Erfahrung mit Adoption oder mit einer Samenbank gemacht?

Ein Adoptievkind zu bekommen ist ja nicht so leicht, vor allem, wenn man ein Baby will. Es wäre mir eigentlich egal, ob weiß, gelb schwarz oder sonst wie, aber ich weiß von Bekannten, dass sie ewig versucht haben, eines zu adoptieren, aber es ihnen nicht gelang.

Eine Alternative wäre eine Samenbank. Nur weiß ich nicht,ob mein Mann das Baby dann auch als "sein Baby" akzeptieren wird. Oder ob er es immer nur als mein Kind sehen wird. Bei einem adoptierten Baby wäre es was anderes, da wäre unsere Stellung gleich. Er wäre Adoptievpapa, ich Adoptievmama...

Oder sollenwirdoch eine künstliche Befruchtung durch seine Spermien wagen??


Wir wären euch sehr dankbar, wenn ihr uns von euren Erfahrungen berichten könntet,
lg
Melanie

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10. November 2008 um 21:30

Hauptsache Eltern werden!
Hallo!

Bei uns ist es ähnlich - bei meinem Mann ist fast nichts im Spermiogramm, wir haben zwei künstliche Befruchtungsversuche hinter uns, dabei kam raus, dass meine Eizellen auch nicht Top sind.
Ich kann Dir meine Erfahrungen schildern und Du kannst überlegen, ob das Dir irgtendwie weiterhelfen kann.

Also, für uns war es wichtig, es auf jeden Fall erst mal zu versuchen. Ich stelle mir immer vor, wie es ist, wenn man gleich aufgibt. Warum nicht mit fremden Spermien? Wenn er gut dazu stehen kann... Sobald die Kleinen in Dir drin sind, sind es eure Kinder. Also noch viel früher als bei der Adoption. Dazu habe ich gehört, dass die schon drauf achten, dass es genetisch und vom Aussehen her zusammenpasst. Aber das Wichtigste ist, dass ihr alle Schritte in Richtung Familie gemeinsam geht.
Kinderwunschzentren kooperieren ja mit Samenbanken und können da Kontakte vermitteln. Wasserdicht ist das Ganze auf jeden Fall...ich weiß von einem Paar, da dauerte es ewig, bis sie Spermien bekamen, weil die sich echt anstrengen, das Passende zu finden! Ich denke, es ist besser, gleich so anzufangen, denn man will ja eine gewisse Erfolgschanche bei dem ganzen Geld, was man in die Sache steckt!
Auf der anderen Seite muss ich sagen, so wichtig es war, die beiden Versuche zu machen, fühle ich mich jetzt gut mit der Entscheidung, demnächst ein Pflegekind zu nehmen. O. K, es ist kein eigenes, aber wir haben es versucht und können nun guten Gewissens sagen, es sollte wohl nicht anders sein.
Warum gehen die Ärzte davon aus, dass das Kind behindert sein könnte???
Das ist überhaupt eine total bescheuerte Aussage!!! Selbst hochgradige Risikoschwangerschaften können zu kerngesunden Kindern führen. Da kann man keine Prognose treffen. Man muss sich wohl der Tatsache bewusst sein, dass Fehlgeburten etwas häufiger vorkommen und überlegen, ob man damit leben kann.

Ich hoffe, Du kannst was damit anfangen. Lass von Dir hören, wenn Du möchtest, wie ihr euch entschieden habt!
lg, Nici

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26. November 2008 um 21:43

Wunsch durch Samenspende erfüllt.
Meinem Mann und mir ging es vor ein paar Jahren ähnlich.....

Wir haben uns dann zu einer künstlichen Befruchtung mit Fremdsperma entschlossen. Heute ist unsere Tochter 6 Jahre alt, alle sagen sie sieht Ihrem "PAPA" wie aus dem Gesicht geschnitten.... Wir denken gar nicht daran, dass es da einen "anderen Vater" gibt, ich sag selbst so oft zu meinem Mann, das hat sie von Dir, oder sie ist genau wie Du, und nur manchmal ganz selten fällt mir ein, dass es genetisch nicht sein kann. Fü uns war es die BESTE Entscheidung!!!!!!!!!

Informiert Euch mal und macht euch mal, vielleicht könnt ihr Euch auch so euren Wunsch erfüllen.

Wünsch Euch alles GUTE

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4. Dezember 2008 um 16:12

Ich als "falscher Papa"
kann nur sagen, macht den Versuch in Richtung Samenbank.
Die Warnung vor einem kranken Kind solltet Ihr nicht zu leicht nehmen !!

Ich Liebe MEINEN Sohn.....mehr kann ein richtiger Vater auch nicht lieben !!!!


Viel Erfolg , glück und segen

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