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Abtreibungsgegner raus.....

13. August 2007 um 16:08

Tut euch den Gefallen und bleibt aus diesen Forum raus. Ich habe vorhin erst eine Disk.eröffnet und muss mich nun fragen wieso eigentlich?
Die ein oder andere wird schon ihre Gründe für nen Abbruch haben..
Ich werde da auch nicht mehr reinstöbern denn da tut mir echt das Herz weh wennich soviel gequirlte scheisse lesen muss und wie gesagt hier gehören wir Abtreibungsgegener einfach nicht her!

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13. August 2007 um 16:11

Ja, da hast du recht
mir gings da oft genauso. Aber wenn ich lese, dass jemand abtreiben will, weil erst die Ausbildung zuende gemacht werden soll oder so, denke ich immer, ich kann die Leute ermutigen, nochmal drüber nachzudenken, indem ich von meinen Erfahrungen berichte... versuchen kann mans ja!

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13. August 2007 um 16:14

...
Langeweile?
so werden mal wieder alle über einen Kamm gezogen.

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13. August 2007 um 20:54

Fragt sich nur
wer hier Scheiße lesen muss???
Du bist doch net ganz sauber.

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13. August 2007 um 21:53

Du bist doch gar keiner
weil du ja Abtreibung,wenn man Verhütet hat (was schief geht) und aus medizinischem Grund ja ok findest. Also bist du kein Abtreibungsgegner...sondern Eine die sich das gern so zurrecht legt,wie es ihr grad in den Kram passt.

Man kann nicht alle über einen Kamm scheren. Find Abtreibung auch nicht gut,beleidige aber die Frauen hier nicht. Das ist echt unterste Schublade und zeugt von wenig Intelligenz.

Gruß

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14. August 2007 um 9:29

Kannste dich mal entscheiden???
Im vorher gegangenem Beitrag schreibst du, wie man sein Kind umbringen kann, weil man zu blöd ist zu verhüten und nun sagst du, Abtreibungsgegner sollen draußen bleiben????
Entscheide dich mal bitte!!!

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14. August 2007 um 9:54

Ja, bitte
tu uns den Gefallen und bleib weg! Du bist besser aufgehoben auf solch verlogenen Seiten wie abtreibung.de. Du gehörst auch zu jenen militanten Abtreibungsgegnern, denen Einzelschicksale und die Menschen, die dahinter stehen egal sind, dir geht es nur um ein beschissenes Prinzip. Ich hoffe, dass du in deinem Leben auch mal einen Fehler machst und dann auf die Hilfe und das Verständnis anderer angewiesen bist. Vielleicht wirst du dann menschlich!

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15. August 2007 um 0:31
In Antwort auf nadine_11892681

Ja, da hast du recht
mir gings da oft genauso. Aber wenn ich lese, dass jemand abtreiben will, weil erst die Ausbildung zuende gemacht werden soll oder so, denke ich immer, ich kann die Leute ermutigen, nochmal drüber nachzudenken, indem ich von meinen Erfahrungen berichte... versuchen kann mans ja!

...
hallo ihr lieben...
ich bin eher durch zufall hier...mich beschäftigt dieses thema aber natürlich trotzdem..ich finde es immer interessant verschiedene meinungen zu hören...vielleicht steckt ihr mich dann auch in die kategorie "legt es sich zurecht wie sie es braucht!"

meine meinung zu dem thema....man kann es nicht auf jede frau pauschalisieren....
sannalina, du meinst es sicher gut, wenn du den frauen, die sich zur abtreibung entschließen wollen, positiv ins gewissen zu reden...nur nicht jede frau entscheidet sich auch aus freien stücken für einen abbruch...eine abtreibung ist auch fast immer mit einem riesigen gewissenskonflikt verbunden...und nicht jede frau kann auf hilfreiche unterstützung in der familie oder sonst vertrauen...

ich kann sowohl abtreibungsgegner verstehen, als auch die frauen die abtreiben nachvollziehen...ich sag auch niemals nie...und da kommt das thema vergewaltigung, lebensbedrohliche missbildungen etc. ins gespräch....

jede frau sollte sowohl die verantwortung für die verhütung als auch für die konsequenzen verantwortung tragen...aber damit muss leider jede einzelne leben...was nützt es den abtreibungsgegnern eine mutter zur geburt des kindes zu bewegen...wenn die mutter danach keinerlei perspektiven hat, das kind zu versorgen oder selbst daran depressiv wird, weil sie es alleine nicht schafft...wer hilft ihr dann? der staat? der abtreibungsgegner mit geldspenden?...man sollte wirklich den einzelnen fall "Werdende Mutter" betrachten...nicht alle mütter die sich gegen ihr kind entscheiden, verurteilen...es gibt sicher einige schwarze schafe...aber:

Wer wenn man als abtreibungsgegner schreit: Übernimm verantwortung für deine verhütung also auch für eine ungewollte schwangerschaft...dann soll sich die frau auch selbstverantwortlich dafür oder dagegen entscheiden dürfen...ohne das von aussenstehenden druck auf sie ausgeübt wird!...sie muss das mit ihrem gewissen selbst klar machen!...da kann ihr auch keine beherzte abtreibungsgegnerin die miete zahlen oder für den lebensunterhalt sorgen...

also ich bin weder dafür noch dagegen...jeder soll das für sich selbst entscheiden und dann aber auch dahinter stehen!

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15. August 2007 um 8:30
In Antwort auf ashlyn_12489440

...
hallo ihr lieben...
ich bin eher durch zufall hier...mich beschäftigt dieses thema aber natürlich trotzdem..ich finde es immer interessant verschiedene meinungen zu hören...vielleicht steckt ihr mich dann auch in die kategorie "legt es sich zurecht wie sie es braucht!"

meine meinung zu dem thema....man kann es nicht auf jede frau pauschalisieren....
sannalina, du meinst es sicher gut, wenn du den frauen, die sich zur abtreibung entschließen wollen, positiv ins gewissen zu reden...nur nicht jede frau entscheidet sich auch aus freien stücken für einen abbruch...eine abtreibung ist auch fast immer mit einem riesigen gewissenskonflikt verbunden...und nicht jede frau kann auf hilfreiche unterstützung in der familie oder sonst vertrauen...

ich kann sowohl abtreibungsgegner verstehen, als auch die frauen die abtreiben nachvollziehen...ich sag auch niemals nie...und da kommt das thema vergewaltigung, lebensbedrohliche missbildungen etc. ins gespräch....

jede frau sollte sowohl die verantwortung für die verhütung als auch für die konsequenzen verantwortung tragen...aber damit muss leider jede einzelne leben...was nützt es den abtreibungsgegnern eine mutter zur geburt des kindes zu bewegen...wenn die mutter danach keinerlei perspektiven hat, das kind zu versorgen oder selbst daran depressiv wird, weil sie es alleine nicht schafft...wer hilft ihr dann? der staat? der abtreibungsgegner mit geldspenden?...man sollte wirklich den einzelnen fall "Werdende Mutter" betrachten...nicht alle mütter die sich gegen ihr kind entscheiden, verurteilen...es gibt sicher einige schwarze schafe...aber:

Wer wenn man als abtreibungsgegner schreit: Übernimm verantwortung für deine verhütung also auch für eine ungewollte schwangerschaft...dann soll sich die frau auch selbstverantwortlich dafür oder dagegen entscheiden dürfen...ohne das von aussenstehenden druck auf sie ausgeübt wird!...sie muss das mit ihrem gewissen selbst klar machen!...da kann ihr auch keine beherzte abtreibungsgegnerin die miete zahlen oder für den lebensunterhalt sorgen...

also ich bin weder dafür noch dagegen...jeder soll das für sich selbst entscheiden und dann aber auch dahinter stehen!

Hallo baby
Es geht auch nicht darum, wer nachher die Miete zahlt (da hilft zur Not ja auch Vater Staat), sondern dass ein Kind kein "Problem" ist, was man sich mal eben vom Hals schafft. Und wer so labil ist, dass ihn ein Kind zu bekommen, depressiv machen würde, sollte sich vielleicht sterilisieren lassen, statt nachher bereits wachsendes Leben zu beenden.

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15. August 2007 um 9:29
In Antwort auf tanner_11890257

Hallo baby
Es geht auch nicht darum, wer nachher die Miete zahlt (da hilft zur Not ja auch Vater Staat), sondern dass ein Kind kein "Problem" ist, was man sich mal eben vom Hals schafft. Und wer so labil ist, dass ihn ein Kind zu bekommen, depressiv machen würde, sollte sich vielleicht sterilisieren lassen, statt nachher bereits wachsendes Leben zu beenden.

...
hallo bloomy...
damit magst du recht haben...nur wie gesagt, man sollte nicht eine frau mit einer anderen vergleichen...und nur von der stütze von vater staat kann man auch nicht leben...überleben vielleicht eher...ich habe selbst 2 kinder und war 2 jahre auf hartzIV...absolut beschissen...

und eine frau muss sich nicht gleich sterilisieren lassen, wenn sie in einer unglücklichen situation schwanger wird...dann kann man auch sagen...habt keinen sex wenn ihr kein kind wollt!
denn wenn sich eine frau auf sex einlässt trägt sie immer das risiko schwanger zu werden, eine 100-prozentige verhütung gibt es nicht...ausser sterilisation...aber deshalb gleich zu endgültigen waffen greifen?!...
ich habe mich ausserdem weder für noch gegen abtreibung ausgesprochen, sondern dafür, das das jede frau mit ihrem eigenen gewissen auszumachen hat, ohne dafür auch noch von aussenstehenden den dampf abzukriegen...ich denke nicht das es sich jede frau mit ihrer entscheidung zur abtreibung einfach macht...man muss zwangsläufig die persönlichen umstände miteinbeziehen!

ich selbst musste bisher nicht abtreiben und hoffe auch das meine pille weiterhin gut funktioniert und ihren dienst tut...aber wie gesagt unter bestimmten voraussetzungen kann ich eine abtreibung nachvollziehen...sage aber nicht das ich das gut finde...aber immer noch besser, als dem kind danach nichts bieten zu können oder gar meine wut daran auszulassen...kommt ja nicht zu selten vor, das manche kinder ihren eltern mehr oder weniger nur ein klotz am bein bedeuten....medien sprechen bände...

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15. August 2007 um 10:46

...
"Nein, eine Sterilisation kann eben so wenig verlangt werden, wie eine Bestrafung nach dem Abbruch, das sehe ich genauso."

Das sehe ich aber doch so. Abtreibung in der Form, wie sie bei uns zulässig ist, gibt es z. B. für Vergewaltigungsopfer, die einen Abbruch vornehmen lassen können, ohne dafür bestraft zu werden.
Dass heute unzählige Frauen ihre Kinder wegmachen lassen, weil sie lieber Party machen oder sonstwas, statt ihr Kind großzuziehen, ist reiner Massenmord.

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15. August 2007 um 10:47
In Antwort auf ashlyn_12489440

...
hallo bloomy...
damit magst du recht haben...nur wie gesagt, man sollte nicht eine frau mit einer anderen vergleichen...und nur von der stütze von vater staat kann man auch nicht leben...überleben vielleicht eher...ich habe selbst 2 kinder und war 2 jahre auf hartzIV...absolut beschissen...

und eine frau muss sich nicht gleich sterilisieren lassen, wenn sie in einer unglücklichen situation schwanger wird...dann kann man auch sagen...habt keinen sex wenn ihr kein kind wollt!
denn wenn sich eine frau auf sex einlässt trägt sie immer das risiko schwanger zu werden, eine 100-prozentige verhütung gibt es nicht...ausser sterilisation...aber deshalb gleich zu endgültigen waffen greifen?!...
ich habe mich ausserdem weder für noch gegen abtreibung ausgesprochen, sondern dafür, das das jede frau mit ihrem eigenen gewissen auszumachen hat, ohne dafür auch noch von aussenstehenden den dampf abzukriegen...ich denke nicht das es sich jede frau mit ihrer entscheidung zur abtreibung einfach macht...man muss zwangsläufig die persönlichen umstände miteinbeziehen!

ich selbst musste bisher nicht abtreiben und hoffe auch das meine pille weiterhin gut funktioniert und ihren dienst tut...aber wie gesagt unter bestimmten voraussetzungen kann ich eine abtreibung nachvollziehen...sage aber nicht das ich das gut finde...aber immer noch besser, als dem kind danach nichts bieten zu können oder gar meine wut daran auszulassen...kommt ja nicht zu selten vor, das manche kinder ihren eltern mehr oder weniger nur ein klotz am bein bedeuten....medien sprechen bände...

Jeder kann seine Meinung kund tun und das ist gut so
Abtreibungsgegner wenn ich das schon lese wird mir schlecht
es geht nicht um ne Lappalie,
ich versteh nicht warum das immer sooooooooooooo abgetahn wird als gehe man sich nen Lolli kaufen.

In vielen Ländern ist es Gesätzlich verboten, warum wohl? Weil es MORD ist !

das hat nichts mit gegner zutun.

Es ist genau so schäbig von Papa Staat sich aushalten zu lassen wenn man vorab schon weiß das man das alleine nicht schaft, denn was die meisten gerne verdrängen

WIR STEUERZAHLER finanzieren EUCH die Hälfte meines Gehaltes geht unteranderem dafür weg, das jemand sein Hirn vorm Poppen ins Regalgelegt hat das ist scheiße.

Alle wolln erwachsen sein sind aber zu blöd zu verhüten

Ich kann das nicht verstehen,da giebts solange nichts zu diskutieren solange der Staat das mit trägt.

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15. August 2007 um 10:59
In Antwort auf nero_11964984

Jeder kann seine Meinung kund tun und das ist gut so
Abtreibungsgegner wenn ich das schon lese wird mir schlecht
es geht nicht um ne Lappalie,
ich versteh nicht warum das immer sooooooooooooo abgetahn wird als gehe man sich nen Lolli kaufen.

In vielen Ländern ist es Gesätzlich verboten, warum wohl? Weil es MORD ist !

das hat nichts mit gegner zutun.

Es ist genau so schäbig von Papa Staat sich aushalten zu lassen wenn man vorab schon weiß das man das alleine nicht schaft, denn was die meisten gerne verdrängen

WIR STEUERZAHLER finanzieren EUCH die Hälfte meines Gehaltes geht unteranderem dafür weg, das jemand sein Hirn vorm Poppen ins Regalgelegt hat das ist scheiße.

Alle wolln erwachsen sein sind aber zu blöd zu verhüten

Ich kann das nicht verstehen,da giebts solange nichts zu diskutieren solange der Staat das mit trägt.

Versteh ich nicht
Abtreibung ist für dich Mord (für mich auch). Aber du hast ein Problem damit, dass der Staat Menschen, die Unterstützung brauchen, hilft. Ich persönlich finde es gut, dass das möglich ist (auch wenn es AUCH mein Geld ist, was in die Staatskasse fließt). Was ist denn jetzt dein Standpunkt?

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15. August 2007 um 17:27

Bitte nicht alle über einen Kamm
Ich möchte mich mal kurz mit einklinken...

Ich bin 29 und muss jetzt (morgen) einen Abbruch vornehmen lassen. Ich hatte keine große Wahl. Denn ich leide seit meinem 6.Lebensjahr an der Fibrösen Dysplasie. Dies ist eine Knochenkrankheit welche auf der Hormonellen Basis fungiert. Nach der letzten 14 Stündigen OP vor 10 Jahren ist die Krankheit zum

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15. August 2007 um 17:35

Bitte nicht alle über einen Kamm...
Sorry hatte die Hälfte meines Textes nicht mit eingestellt...

Ich möchte mich mal kurz mit einklinken...

Ich bin 29 und muss jetzt (morgen) einen Abbruch vornehmen lassen. Ich hatte keine große Wahl. Denn ich leide seit meinem 6.Lebensjahr an der Fibrösen Dysplasie. Dies ist eine Knochenkrankheit welche auf der Hormonellen Basis fungiert. Nach der letzten 14 Stündigen OP vor 10 Jahren ist die Krankheit zum Stillstand gekommen. Jetzt musste ich mir durch einen Zufallsbefund mitteilen lassen, dass ich Schwanger bin. In der 9. Woche. Zu einer Schwangerschaft kam es in meinem Fall, weil mein Behandelnder Zahnarzt es nicht für nötig hilt mich darüber zu informieren, dass er seit Wochen einen Zahn mit Antibiotika direkt an der Wurzel behandelte. 16 jahre nehme ich bereits die Pille.

Da meine Krankheit durch die Hormonelle Umstellung wieder aktiv werden kann, habe ich mich bewusst für mich und mein Leben entschieden.
Ich bitte alle Abtreibungsgegener dies zu bedenken...nicht jede Frau hat eine Wahl. Und wenn dann ist sie wahnsinnig schwer.
Bitte nicht alle über einen Kamm schären. Auch meine Seele weint doch mit so mansch Kommentaren die ich hier zu lesen bekam wurde das noch schlimmer.

Ich wünsche jedem hier viel Glück in seinem weiteren Leben und das Gefühl, egal wie auch immer...richtig entschieden zu haben....

Vielen Dank und ich klinke mich jetzt wieder aus.

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15. August 2007 um 20:20
In Antwort auf edana_12577596

Bitte nicht alle über einen Kamm...
Sorry hatte die Hälfte meines Textes nicht mit eingestellt...

Ich möchte mich mal kurz mit einklinken...

Ich bin 29 und muss jetzt (morgen) einen Abbruch vornehmen lassen. Ich hatte keine große Wahl. Denn ich leide seit meinem 6.Lebensjahr an der Fibrösen Dysplasie. Dies ist eine Knochenkrankheit welche auf der Hormonellen Basis fungiert. Nach der letzten 14 Stündigen OP vor 10 Jahren ist die Krankheit zum Stillstand gekommen. Jetzt musste ich mir durch einen Zufallsbefund mitteilen lassen, dass ich Schwanger bin. In der 9. Woche. Zu einer Schwangerschaft kam es in meinem Fall, weil mein Behandelnder Zahnarzt es nicht für nötig hilt mich darüber zu informieren, dass er seit Wochen einen Zahn mit Antibiotika direkt an der Wurzel behandelte. 16 jahre nehme ich bereits die Pille.

Da meine Krankheit durch die Hormonelle Umstellung wieder aktiv werden kann, habe ich mich bewusst für mich und mein Leben entschieden.
Ich bitte alle Abtreibungsgegener dies zu bedenken...nicht jede Frau hat eine Wahl. Und wenn dann ist sie wahnsinnig schwer.
Bitte nicht alle über einen Kamm schären. Auch meine Seele weint doch mit so mansch Kommentaren die ich hier zu lesen bekam wurde das noch schlimmer.

Ich wünsche jedem hier viel Glück in seinem weiteren Leben und das Gefühl, egal wie auch immer...richtig entschieden zu haben....

Vielen Dank und ich klinke mich jetzt wieder aus.

das ist doch kokoloris
Du weißt doch ob Du beim Zahnarzt warst oder nicht , hört doch auf mit Euren blöden Ausreden ich bin 25Jahre und hab bestimmt schon 40 x Antibiotika bekommen aber wenn ich was vom Arzt bekomme egal welches Medikament nehm ich verdamt noch mal nen Gummy.

Ich war noch nicht schwanger und ich garantiere das ichs auch die nächsten 6 J nicht werde weil ich ausreichend Gehirntellen habe zu VERHÜTEN.

Und wenn das Kind in brunnen gefallen ist muß man auch dazu stehen - daraus lernen Gummys kaufen und ab dann VERHÜTEN.

jeder kann durch nen blöden Umstand ma den Job verlieren dagegen giebt es weder nen Gummy noch ne Pille da versteh ich, dass die Person Hilfe braucht und bin auch gerne bereit das mit zu tragen aber ich finde es das letzte das VIELE (nicht alle) hilfe schreien wenn Sie scheiße gebaut haben. Aber ich geb meiner ich glaub vorvor Rednerin Recht wers nicht schnallt kapierts wohl nimmer mehr.

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16. August 2007 um 9:32
In Antwort auf edana_12577596

Bitte nicht alle über einen Kamm
Ich möchte mich mal kurz mit einklinken...

Ich bin 29 und muss jetzt (morgen) einen Abbruch vornehmen lassen. Ich hatte keine große Wahl. Denn ich leide seit meinem 6.Lebensjahr an der Fibrösen Dysplasie. Dies ist eine Knochenkrankheit welche auf der Hormonellen Basis fungiert. Nach der letzten 14 Stündigen OP vor 10 Jahren ist die Krankheit zum

Sachliche Klärung
Hallo,

ich bin noch nicht lang in dem Forum und habe mich auch bisher eher selten mit den besprochenen Thematiken - allen voran Abtreibung - auseinandergesetzt. Bei der Lektüre der ganzen Einträge musste ich feststellen, da ich in Bezug auf die herrschende Meinung in Deutschland wohl lange Zeit voll hinter dem Mond gelebt habe: gerade im Vergleich mit konservativen Ländern wie Brasilien oder Peru war ich immer der Ansicht, dass Deutschland in Bezug auf Abtreibung sehr liberal ist (vgl. mit Holland) und die Mehrheit grundsätzlich für Abtreibung ist. Dies scheint ja keineswegs der Fall zu sein. Auch scheinen ja viele (nicht-vatikanische) Wissenschaftler mit ihren Erkenntnissen, dass der Embryo bzw. Fötus ein Bewußtsein erst nach 4 bis 5 Monaten entwickelt und erst dann von menschl. bewußtseinsfähigem Leben gesprochen werden kann, völlig falsch zu liegen. Abtreibung wird hier pauschalisierend - egal zu welchem Zeitpunkt, mit welchen Hintergründen etc. - als Mord deklariert.
Aus diesem Grund würde mich mal interessieren, ob es hier in dem Forum Fachkundige gibt, die den aktuellen Stand der Forschung zu dem Thema wiedergeben können.

Gruss Andreas

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17. August 2007 um 15:36
In Antwort auf iosif_11879110

Sachliche Klärung
Hallo,

ich bin noch nicht lang in dem Forum und habe mich auch bisher eher selten mit den besprochenen Thematiken - allen voran Abtreibung - auseinandergesetzt. Bei der Lektüre der ganzen Einträge musste ich feststellen, da ich in Bezug auf die herrschende Meinung in Deutschland wohl lange Zeit voll hinter dem Mond gelebt habe: gerade im Vergleich mit konservativen Ländern wie Brasilien oder Peru war ich immer der Ansicht, dass Deutschland in Bezug auf Abtreibung sehr liberal ist (vgl. mit Holland) und die Mehrheit grundsätzlich für Abtreibung ist. Dies scheint ja keineswegs der Fall zu sein. Auch scheinen ja viele (nicht-vatikanische) Wissenschaftler mit ihren Erkenntnissen, dass der Embryo bzw. Fötus ein Bewußtsein erst nach 4 bis 5 Monaten entwickelt und erst dann von menschl. bewußtseinsfähigem Leben gesprochen werden kann, völlig falsch zu liegen. Abtreibung wird hier pauschalisierend - egal zu welchem Zeitpunkt, mit welchen Hintergründen etc. - als Mord deklariert.
Aus diesem Grund würde mich mal interessieren, ob es hier in dem Forum Fachkundige gibt, die den aktuellen Stand der Forschung zu dem Thema wiedergeben können.

Gruss Andreas

@Andreas betr. herrschende Meinung
(Mir scheint, da ist mein Beitrag vom 17. August um 13.59 verschwunden. Wird dieses Forum von jemandem moderiert? Werden da gewisse Beiträge gelöscht? Oder hat bloss die Technik ein Problem?
Ich versuche es nochmals):
Die herrschende Meinung in Deutschland ist liberal, wie auch in der Schweiz. Aber wir haben in der Schweiz die Erfahrung gemacht, dass AbtreibungsgegnerInnen besonders eifrig missionieren. So waren vor der Volksabstimmung von 2002, wo die Fristenregelung mit 72,2% der Stimmen angenommen wurde, die Leserbriefspalten in den Zeitungen im Verhältnis von etwa 3 zu 1 von den GegnerInnen beherrscht wie auch diese Foren.
Was den Stand der Forschung betr. embryonale Entwicklung betrifft, findest Du Informationen mit Quellenangaben auf www.abtreibung-avortement.info/de/facts/biologie.h-tm
Auch zu anderen Themen finden sich auf dieser Website die aktuellen Fakten.

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29. August 2007 um 15:33
In Antwort auf bettin_11904783

@Andreas betr. herrschende Meinung
(Mir scheint, da ist mein Beitrag vom 17. August um 13.59 verschwunden. Wird dieses Forum von jemandem moderiert? Werden da gewisse Beiträge gelöscht? Oder hat bloss die Technik ein Problem?
Ich versuche es nochmals):
Die herrschende Meinung in Deutschland ist liberal, wie auch in der Schweiz. Aber wir haben in der Schweiz die Erfahrung gemacht, dass AbtreibungsgegnerInnen besonders eifrig missionieren. So waren vor der Volksabstimmung von 2002, wo die Fristenregelung mit 72,2% der Stimmen angenommen wurde, die Leserbriefspalten in den Zeitungen im Verhältnis von etwa 3 zu 1 von den GegnerInnen beherrscht wie auch diese Foren.
Was den Stand der Forschung betr. embryonale Entwicklung betrifft, findest Du Informationen mit Quellenangaben auf www.abtreibung-avortement.info/de/facts/biologie.h-tm
Auch zu anderen Themen finden sich auf dieser Website die aktuellen Fakten.

Radikale Minderheiten
Danke für die ausführliche Information. Das habe ich mir schon gedacht, dass die Abtreibungsgegner den Tenor beherrschen. Mancur Olson (ein us-amerikanischer Politikwissenschaftler) hat vor Jahrzehnten einmal die Theorie aufgestellt, dass kleine radikale Minderheiten die herrschende Meinung besser beeinflussen oder zumindest überschatten können als große, aber eher stille oder moderate Mehrheiten. Er hat damit in vielen Bereichen recht behalten - wohl leider auch in diesem Bereich.

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29. August 2007 um 16:01
In Antwort auf iosif_11879110

Radikale Minderheiten
Danke für die ausführliche Information. Das habe ich mir schon gedacht, dass die Abtreibungsgegner den Tenor beherrschen. Mancur Olson (ein us-amerikanischer Politikwissenschaftler) hat vor Jahrzehnten einmal die Theorie aufgestellt, dass kleine radikale Minderheiten die herrschende Meinung besser beeinflussen oder zumindest überschatten können als große, aber eher stille oder moderate Mehrheiten. Er hat damit in vielen Bereichen recht behalten - wohl leider auch in diesem Bereich.

Ja lead
nur warum ist wohl die große Mehrheit so still?? Weil es ihnen nämlich klar ist, dass es keine tolle Leistung ist, sein Kind zu töten - dann auch noch laut rumschreien, das wärs ja noch!

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29. August 2007 um 16:54
In Antwort auf tanner_11890257

Ja lead
nur warum ist wohl die große Mehrheit so still?? Weil es ihnen nämlich klar ist, dass es keine tolle Leistung ist, sein Kind zu töten - dann auch noch laut rumschreien, das wärs ja noch!

Nicht nur das!
Auch hier gibt es Abtreibungsbefürworter,die selbst noch nie eine Schwangerschaft bis zum Ende miterlebt haben und allen Ernstes behaupten,dass ein Kind erst ab dem 7. SSM Schmerzempfinden und dergleichen hat. Die waren niemals auf einer Frühgeborenenstation,wo Kinder in Brutkästen lagen,die Ende des 4. SSM zur Welt kamen und sehr wohl kalt und warm voneinander unterscheiden konnten und selbstverständlich auch geschrien haben,wenn ihnen Blut aus der Ferse entnommen wurde.

Alle Wissenschaftler und Abtreibungsärzten können nicht wissen ob und ab wann ein Leben etwas fühlen kann,sie stecken nun mal nicht in deren Haut und nicht alles läßt sich immer mit der ach so tollen Wissenschaft beweisen und erklären.Wie heißt es doch so schön in einem alten Lied: "Die Wissenschaft hat festgestellt..."

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31. August 2007 um 17:50
In Antwort auf epona_12323348

Nicht nur das!
Auch hier gibt es Abtreibungsbefürworter,die selbst noch nie eine Schwangerschaft bis zum Ende miterlebt haben und allen Ernstes behaupten,dass ein Kind erst ab dem 7. SSM Schmerzempfinden und dergleichen hat. Die waren niemals auf einer Frühgeborenenstation,wo Kinder in Brutkästen lagen,die Ende des 4. SSM zur Welt kamen und sehr wohl kalt und warm voneinander unterscheiden konnten und selbstverständlich auch geschrien haben,wenn ihnen Blut aus der Ferse entnommen wurde.

Alle Wissenschaftler und Abtreibungsärzten können nicht wissen ob und ab wann ein Leben etwas fühlen kann,sie stecken nun mal nicht in deren Haut und nicht alles läßt sich immer mit der ach so tollen Wissenschaft beweisen und erklären.Wie heißt es doch so schön in einem alten Lied: "Die Wissenschaft hat festgestellt..."

Schmerzempfinden
Liebe Christine
mit "Abtreibungsbefürworter" meinst du wohl mich. Also:
Erstens: "Abtreibungsbefürworter" gibt es nicht, niemand sagt: Abtreibung ist eine tolle Sache, treibt ab soviel ihr könnt... Wir befürworten das Selbstbestimmungsrecht der Frau. Sie selbst muss für sich entscheiden, was in ihrer Situation das Beste ist. Es ist nicht an uns, über sie zu entscheiden und in ihrem Fall eine Abtreibung zu befürworten - oder abzulehnen.
Zweitens: ich habe selbst eine total ungewollte Schwangerschaft abbrechen lassen können, vor über 40 Jahren - ich habe es nie bereut. Und ich habe 3 Wunschkinder geboren - und bin sehr glücklich darüber. Sie sind alle 3 wunderbare Menschen geworden.
Drittens: Dass ein Fötus frühestens gegen Ende des 6. Schwangerschaftsmonats zu bewussten Wahrnehmungen fähig ist, das ist der neueste Stand der embryologischen und der neurologischen Forschung, keine Behauptung. Aber du scheinst ja der Wissenschaft keine Bedeutung beizumessen.
Viertens: Das mit den Frühgeborenen Ende des 4. Schwangerschaftsmonats glaubst du wohl selbst nicht. Das würde einem fötalen Alter (ab Befruchtung) von 15 Wochen entsprechen (4x30 Tage ab der letzten Periode, minus 14 Tage bis zum mutmasslichen Tag der Befruchtung = 106 Tage, ergibt 15 Wochen) - da ist kein Frühgeborenes überlebensfähig... Aber vielleicht hast du dich ja vertippt und wolltest "Ende des 6. SSM" schreiben - dann wären wir uns ja einig.

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1. September 2007 um 15:48
In Antwort auf bettin_11904783

Schmerzempfinden
Liebe Christine
mit "Abtreibungsbefürworter" meinst du wohl mich. Also:
Erstens: "Abtreibungsbefürworter" gibt es nicht, niemand sagt: Abtreibung ist eine tolle Sache, treibt ab soviel ihr könnt... Wir befürworten das Selbstbestimmungsrecht der Frau. Sie selbst muss für sich entscheiden, was in ihrer Situation das Beste ist. Es ist nicht an uns, über sie zu entscheiden und in ihrem Fall eine Abtreibung zu befürworten - oder abzulehnen.
Zweitens: ich habe selbst eine total ungewollte Schwangerschaft abbrechen lassen können, vor über 40 Jahren - ich habe es nie bereut. Und ich habe 3 Wunschkinder geboren - und bin sehr glücklich darüber. Sie sind alle 3 wunderbare Menschen geworden.
Drittens: Dass ein Fötus frühestens gegen Ende des 6. Schwangerschaftsmonats zu bewussten Wahrnehmungen fähig ist, das ist der neueste Stand der embryologischen und der neurologischen Forschung, keine Behauptung. Aber du scheinst ja der Wissenschaft keine Bedeutung beizumessen.
Viertens: Das mit den Frühgeborenen Ende des 4. Schwangerschaftsmonats glaubst du wohl selbst nicht. Das würde einem fötalen Alter (ab Befruchtung) von 15 Wochen entsprechen (4x30 Tage ab der letzten Periode, minus 14 Tage bis zum mutmasslichen Tag der Befruchtung = 106 Tage, ergibt 15 Wochen) - da ist kein Frühgeborenes überlebensfähig... Aber vielleicht hast du dich ja vertippt und wolltest "Ende des 6. SSM" schreiben - dann wären wir uns ja einig.

Einig?!
Liebe Zollikofen,
wenn überhaupt sind wir uns darüber einig,dass wir nicht die Entscheidung der abtreibungswilligen Frauen treffen und darüber urteilen können.Abtreibungsbefürworter gibt es in diesem Forum sehr wohl,wenn man mal genau durchliest wie manche hier den Eingriff als solches schon verharmlosen,indem die Kinder als Ding etc.bezeichnet werden.

Zu Deinem Punkt 2: Auch ich bin Mutter von drei Kindern,die sich wunderbar entwickeln,das tut aber hier nichts zur Sache.

Zu Deinen anderen Ausführungen kann ich nur den Kopf schütteln,denn auf der einen Seite unterstellst Du mir,dass mir die wissenschaftlichen Untersuchungen nichts bedeuten,auf der anderen Seite aber gehst Du hin und berichtigst die - ebenfalls an wissenschaftlichen Untersuchungen festgelegte - Berechnung der SSW sowie SSM wie es Dir gerade in den Kram passt und bedenkst nicht,dass es durchaus Menschen gibt,die Erfahrungen gemacht haben,die jeder Wissenschaft nicht nur widersprechen,sondern auch Stand halten.
Ich selber hatte ein viertel Jahr vor der Schwangerschaft mit meinem ersten Sohn eine Fehlgeburt erlitten und eine Bekannte,die Ende des vierten SSM ihre heute 14 jährige Tochter entbunden hat.Gleichzeitig mit ihrer Tochter war ein Baby auf der Frühchenstation,dass in der gleichen SSW bzw. SSM geboren wurde und sofort nach der Geburt zur Adoption freigegeben worden war,weil die Mutter es nicht wollte.Die Mutter kam bis zur Entlassung nicht ein einziges Mal zu dem Kind um das sogen. Känguhruhn mit ihm zu machen und ihm die nötige Körperwärme zu geben.Da ich merkte wie gut es mir tat diesem Wesen zu helfen,habe ich es gemacht und bin mit meiner Bekannten zweimal täglich hingefahren.Von daher kann ich mit Fug und Recht behaupten,dass sich die Wissenschaft in diesem Punkt ganz gehörig irrt,denn wie mir die Schwestern auf dieser Station berichteten kommt das nicht nur zweimal im Jahr vor,sondern sehr viel öfter.
Mag ja sein,dass sich ein Mensch nicht mehr daran erinnern kann,was er in so einem zarten Alter schon ausgehalten und erlebt hat.Dennoch sollte sich - meines Erachtens - die Wissenschaft auch mal fragen woher Ängste kommen,die nur im frühkindlichen Lebensalter entstanden sein können.Wie z.B. die Angst vor weiß gekleideten Menschen bei Jugendlichen,die - außer durch Frügeburt - noch nie Krankenhauserfahrungen gemacht haben,ist nur ein Beispiel von vielen.Und dazu gibt es auch wiederum wissenschaftlich bestätigte Untersuchungen,die aber in der frühkindlichen Psychologie anzutreffen sind ( Freud ).

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2. September 2007 um 8:50
In Antwort auf epona_12323348

Einig?!
Liebe Zollikofen,
wenn überhaupt sind wir uns darüber einig,dass wir nicht die Entscheidung der abtreibungswilligen Frauen treffen und darüber urteilen können.Abtreibungsbefürworter gibt es in diesem Forum sehr wohl,wenn man mal genau durchliest wie manche hier den Eingriff als solches schon verharmlosen,indem die Kinder als Ding etc.bezeichnet werden.

Zu Deinem Punkt 2: Auch ich bin Mutter von drei Kindern,die sich wunderbar entwickeln,das tut aber hier nichts zur Sache.

Zu Deinen anderen Ausführungen kann ich nur den Kopf schütteln,denn auf der einen Seite unterstellst Du mir,dass mir die wissenschaftlichen Untersuchungen nichts bedeuten,auf der anderen Seite aber gehst Du hin und berichtigst die - ebenfalls an wissenschaftlichen Untersuchungen festgelegte - Berechnung der SSW sowie SSM wie es Dir gerade in den Kram passt und bedenkst nicht,dass es durchaus Menschen gibt,die Erfahrungen gemacht haben,die jeder Wissenschaft nicht nur widersprechen,sondern auch Stand halten.
Ich selber hatte ein viertel Jahr vor der Schwangerschaft mit meinem ersten Sohn eine Fehlgeburt erlitten und eine Bekannte,die Ende des vierten SSM ihre heute 14 jährige Tochter entbunden hat.Gleichzeitig mit ihrer Tochter war ein Baby auf der Frühchenstation,dass in der gleichen SSW bzw. SSM geboren wurde und sofort nach der Geburt zur Adoption freigegeben worden war,weil die Mutter es nicht wollte.Die Mutter kam bis zur Entlassung nicht ein einziges Mal zu dem Kind um das sogen. Känguhruhn mit ihm zu machen und ihm die nötige Körperwärme zu geben.Da ich merkte wie gut es mir tat diesem Wesen zu helfen,habe ich es gemacht und bin mit meiner Bekannten zweimal täglich hingefahren.Von daher kann ich mit Fug und Recht behaupten,dass sich die Wissenschaft in diesem Punkt ganz gehörig irrt,denn wie mir die Schwestern auf dieser Station berichteten kommt das nicht nur zweimal im Jahr vor,sondern sehr viel öfter.
Mag ja sein,dass sich ein Mensch nicht mehr daran erinnern kann,was er in so einem zarten Alter schon ausgehalten und erlebt hat.Dennoch sollte sich - meines Erachtens - die Wissenschaft auch mal fragen woher Ängste kommen,die nur im frühkindlichen Lebensalter entstanden sein können.Wie z.B. die Angst vor weiß gekleideten Menschen bei Jugendlichen,die - außer durch Frügeburt - noch nie Krankenhauserfahrungen gemacht haben,ist nur ein Beispiel von vielen.Und dazu gibt es auch wiederum wissenschaftlich bestätigte Untersuchungen,die aber in der frühkindlichen Psychologie anzutreffen sind ( Freud ).

4. SSM
na, dann erklär mir doch mal, was du unter Ende 4. SSM verstehst (unter Präzisierung, ob du ab letzter Periode oder ab Befruchtung rechnest)...

P.S. Das wegen der 3-fachen Mutter habe ich nur geschrieben, weil du sagtest: "Abtreibungsbefürworter [bin ich wie gesagt nicht, ich befürworte die Fristenregelung], die selbst noch nie eine Schwangerschaft bis zum Ende miterlebt haben"

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2. September 2007 um 14:02
In Antwort auf bettin_11904783

4. SSM
na, dann erklär mir doch mal, was du unter Ende 4. SSM verstehst (unter Präzisierung, ob du ab letzter Periode oder ab Befruchtung rechnest)...

P.S. Das wegen der 3-fachen Mutter habe ich nur geschrieben, weil du sagtest: "Abtreibungsbefürworter [bin ich wie gesagt nicht, ich befürworte die Fristenregelung], die selbst noch nie eine Schwangerschaft bis zum Ende miterlebt haben"

Nun,präziser gesagt
ist damit die Zeitrechnung ab der letzten Periode gemeint,wie sie auch von den Ärzten berechnet wird.
Wenn man eine Grundlage zur Diskussion haben will,dann denke ich sollte man gerade bei diesem Thema die Berechnung nehmen,für die man sich in der Medizin entschieden hat und da ist es nun mal so,dass nicht von 9 SSM die Rede ist,sondern von 10.Die Begründung liegt darin,dass sich so genauer der Zeitpunkt der Geburt bestimmen läßt,da es durchaus schon Fälle gegeben haben soll,die noch während der Periode ihren nächsten Eisprung hatten.( Kann ich mir persönlich zwar nicht vorstellen,aber erfahrungsgemäß weiß ich mittlerweile,dass es Dinge gibt,die sich nicht logisch erklären lassen.)

Was ich sehr schön finde ist,dass wir hier im Stande sind einen normalen und nicht beleidigenden Ton der Diskussion zu finden und uns auch darüber einig sind,dass die Fristenlösung eine gute Sache ist.Das soll aber jetzt nicht heißen,dass ich der Meinung bin,dass menschliches Leben erst ab dem 4.SSM beginnt.Das Gute sehe ich darin,dass eine begrenzte Zeit der Entscheidung der Frau gegeben wird,die sie nutzen kann sich zu informieren wie der Eingriff gemacht wird und was für Auswege und Hilfen es noch gibt,um vielleicht diesem kleinen Menschen das Leben doch zu ermöglichen.

Dir noch einen schönen Sonntag.

LG

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3. September 2007 um 13:08
In Antwort auf epona_12323348

Nun,präziser gesagt
ist damit die Zeitrechnung ab der letzten Periode gemeint,wie sie auch von den Ärzten berechnet wird.
Wenn man eine Grundlage zur Diskussion haben will,dann denke ich sollte man gerade bei diesem Thema die Berechnung nehmen,für die man sich in der Medizin entschieden hat und da ist es nun mal so,dass nicht von 9 SSM die Rede ist,sondern von 10.Die Begründung liegt darin,dass sich so genauer der Zeitpunkt der Geburt bestimmen läßt,da es durchaus schon Fälle gegeben haben soll,die noch während der Periode ihren nächsten Eisprung hatten.( Kann ich mir persönlich zwar nicht vorstellen,aber erfahrungsgemäß weiß ich mittlerweile,dass es Dinge gibt,die sich nicht logisch erklären lassen.)

Was ich sehr schön finde ist,dass wir hier im Stande sind einen normalen und nicht beleidigenden Ton der Diskussion zu finden und uns auch darüber einig sind,dass die Fristenlösung eine gute Sache ist.Das soll aber jetzt nicht heißen,dass ich der Meinung bin,dass menschliches Leben erst ab dem 4.SSM beginnt.Das Gute sehe ich darin,dass eine begrenzte Zeit der Entscheidung der Frau gegeben wird,die sie nutzen kann sich zu informieren wie der Eingriff gemacht wird und was für Auswege und Hilfen es noch gibt,um vielleicht diesem kleinen Menschen das Leben doch zu ermöglichen.

Dir noch einen schönen Sonntag.

LG

Überlebensfähigkeit
hallo Christine
auch mich freut es, dass es möglich ist, in anständigem Ton zu diskutieren - das scheint nicht immer selbstverständlich, wenn es um das Thema Abtreibung geht.

Wir sind uns also einig: die Berechnung der SSW/SSM beginnt ab dem 1. Tag der letzten Periode. Aber du sagst, das Kind deiner Bekannten sei Ende des 4. SSM zur Welt gekommen und sei heute 14 Jahre alt... willst du allen Ernstes sagen, eine Früh- bzw. Fehlgeburt könne mit 17 Wochen (ab der letzten Periode, also etwa 15 Wochen nach Befruchtung) - das entspräche Ende des 4. SSM - überleben??? Das früheste, was bisher publik wurde, war ein Früchchen, das nach 21 Wochen (ab Befruchtung, es war eine in vitro Fertilisation, würde also 23 Wochen ab letzter Periode oder Ende 6. SSM entsprechen) überlebt hat. Vor der 22. SSW werden Frühchen normalerweise gar nicht in die Intensivstation gebracht, jedenfalls in der Schweiz... Würde mich schon interessieren, in welchem deutschen Spital diese Babys nach 17 SSW überlebt haben sollen???

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3. September 2007 um 14:29
In Antwort auf bettin_11904783

Überlebensfähigkeit
hallo Christine
auch mich freut es, dass es möglich ist, in anständigem Ton zu diskutieren - das scheint nicht immer selbstverständlich, wenn es um das Thema Abtreibung geht.

Wir sind uns also einig: die Berechnung der SSW/SSM beginnt ab dem 1. Tag der letzten Periode. Aber du sagst, das Kind deiner Bekannten sei Ende des 4. SSM zur Welt gekommen und sei heute 14 Jahre alt... willst du allen Ernstes sagen, eine Früh- bzw. Fehlgeburt könne mit 17 Wochen (ab der letzten Periode, also etwa 15 Wochen nach Befruchtung) - das entspräche Ende des 4. SSM - überleben??? Das früheste, was bisher publik wurde, war ein Früchchen, das nach 21 Wochen (ab Befruchtung, es war eine in vitro Fertilisation, würde also 23 Wochen ab letzter Periode oder Ende 6. SSM entsprechen) überlebt hat. Vor der 22. SSW werden Frühchen normalerweise gar nicht in die Intensivstation gebracht, jedenfalls in der Schweiz... Würde mich schon interessieren, in welchem deutschen Spital diese Babys nach 17 SSW überlebt haben sollen???

Es gibt auch Fälle,
wo die Eltern sich mit Händen und Füßen erfolgreich gegen eine Publizierung ihres Erlebten sträuben und genau das haben die Eltern dieser Kinder getan.

Die beiden Kleinen waren in einer Uniklinik hier in NRW - die sich schon mit mehreren riskanten Dingen befasst und so einen guten Namen gemacht hat.Zugegeben,selbst der Arzt dieser Station sprach immer wieder davon,dass kaum ein Kind in diesem Stadium der Schwangerschaft überleben würde und sprach dieses Wunder nur der sehr guten körperlichen Entwicklung dieser Kinder zu.
Wenn ich selbst nicht die Eintragung im Untersuchungsheft gesehen hätte,hätte ich es vermutlich auch nicht geglaubt.

Eigentlich wollte ich aber mit meiner Berichterstattung von diesem Kind nur mal darauf eingehen,was hier so oft von sich gegeben wird,nämlich die fatale Behauptung,dass das Ungeborene erst in der 21.SSW Empfindungen haben wie z.B. Schmerzen o.a.

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3. September 2007 um 14:38
In Antwort auf bettin_11904783

Überlebensfähigkeit
hallo Christine
auch mich freut es, dass es möglich ist, in anständigem Ton zu diskutieren - das scheint nicht immer selbstverständlich, wenn es um das Thema Abtreibung geht.

Wir sind uns also einig: die Berechnung der SSW/SSM beginnt ab dem 1. Tag der letzten Periode. Aber du sagst, das Kind deiner Bekannten sei Ende des 4. SSM zur Welt gekommen und sei heute 14 Jahre alt... willst du allen Ernstes sagen, eine Früh- bzw. Fehlgeburt könne mit 17 Wochen (ab der letzten Periode, also etwa 15 Wochen nach Befruchtung) - das entspräche Ende des 4. SSM - überleben??? Das früheste, was bisher publik wurde, war ein Früchchen, das nach 21 Wochen (ab Befruchtung, es war eine in vitro Fertilisation, würde also 23 Wochen ab letzter Periode oder Ende 6. SSM entsprechen) überlebt hat. Vor der 22. SSW werden Frühchen normalerweise gar nicht in die Intensivstation gebracht, jedenfalls in der Schweiz... Würde mich schon interessieren, in welchem deutschen Spital diese Babys nach 17 SSW überlebt haben sollen???

...
das stimmt ich kenne auch einen Fall wo das Kind in der 21 SSW geboren wurde das überlebt hat. Die Chancen sind natürlich gering. Hier wird jedes Frühchen auf die Intensiv gebracht aber ich kenne keins was vor der 21 SSw geboren wurde und überlebt hat.

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6. September 2007 um 14:17

Wäre auch traurig...
...wenn man in manchen Fällen nicht die Mäglichkeit hätte abzutreiben.
Kinder entstehen nicht nur durch die Nachsicht zweier Partner - es gibt auch ganz andere Situationen in denen ein neues Lebewesen entstehen kann.

Vor zwei Jahren gab es glaube ich den fall eines 9 jährigen Mädchens, was durch missbrauch schwanger geworden war. Ihre Familie war streng katholisch, jeder Arzt riet jedoch zu einer Abtreibung weil sie die schwangerschaft lebensgefährlich hätte ausgehen können. Ihre Familie war jedoch dagegen...

Solche Fälle finde ich schon eine härtenummer der besonderen gangart.
Frage mich, was die Abtreibungsgegner zu Vergewaltigung und Missbrauch sagen....

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10. September 2007 um 22:30

Abtreibungsbefürworter???
Auf www.wasistabtreibung.de kannst du alle wichtigen Infos zu Abtreibung nachlesen.

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14. September 2007 um 9:29

Ende 4. SSM: Keine Überlebenschance
Christine1166 schrieb (siehe ganz unten):
"... Kinder in Brutkästen, die Ende des 4. SSM zur Welt kamen... eine Bekannte, die Ende des vierten SSM ihre heute 14-jährige Tochter entbunden hat. Gleichzeitig mit ihrer Tochter war ein Baby auf der Frühchenstation, das in der gleichen SSW bzw. SSM geboren wurde (damit ist die Zeitrechnung ab der letzten Periode gemeint)... wie mir die Schwestern auf dieser Station berichteten, kommt das nicht nur zweimal im Jahr vor, sondern sehr viel öfter... Die beiden Kleinen waren in einer Uniklinik hier in NRW."

Das konnte ich nicht glauben und habe mich daher mit folgendem Mail bei allen Unikliniken in NRW erkundigt: Vor kurzem habe ich eine Zuschrift erhalten, wonach angeblich in einem Universitätsspital in Nordrhein-Westfalen (vor etwa 14 Jahren) fast gleichzeitig zwei Kinder Ende des 4. Schwangerschaftsmonats (also etwa in der 17. SSW, fötales Alter ab Befruchtung knapp über 15 Wochen) geboren worden sein und überlebt haben sollen. Mich würde sehr interessieren, ob Ihnen ein solcher Fall an einer Ihrer Kliniken bekannt ist. Ich habe grosse Zweifel, ob dieser Bericht den Tatsachen entspricht. Unter den bisher publik gewordenen Meldungen über sehr früh geborene Kinder, die überlebt haben, war das kleinste mit 21 Wochen und 6 Tagen zur Welt gekommen. In Grossbritannien gibt es meines Wissens Richtlinien der Gynäkologengesellschat (RCOG), es sei ethisch gerechtfertigt, Frühchen vor der 22. SSW nicht auf die Intensivstation zu verlegen.

Hier die Antworten, die ich erhalten habe:

Dr. med. Rainer Callies, stellvertretender Direktor Uni-Frauenklinik, Essen (telefonisch): So wie das hier beschrieben ist, ist es Unsinn. Die Frau muss sich verrechnet haben. Vor der 20.-22. Schwangerschaftswoche ist das nicht möglich. Bei uns werden in der Regel vor 24 Wochen keine Massnahmen zur Lebenserhaltung getroffen. Auch mit diesen Frühchen haben wir noch erhebliche Probleme.

Priv. Doz. Dr. med. Walter Klockenbusch, Leiter Geburtshilfe, Uniklinik Münster: Die Grenze der Lebensfähigkeit liegt weit nach der 20. SSW und erreicht in der 25. SSW etwa 50%. Ein Überleben nach Geburt in der 17. SSW ist nicht möglich.

Prof. Dr. Dr. Peter Bartmann, Abt. Neonatologie, Uniklinik Bonn: Das kann ich mir nicht gut vorstellen. Jedenfalls ist es nicht in Bonn passiert.

Prof. Dr. med. Werner H. Rath, Direktor der Unifrauenklinik, Aachen: In meiner über 30jährigen Praxis an Universitätskliniken ist mir bisher nicht vorgekommen, dass Kinder in der 17. SSW. längere Zeit überlebt haben. Es kann sein, dass die Kinder zunächst lebend zur Welt gekommen sind, die Frage ist nur wie lange (einige Minuten oder?). Mir ist dieser Fall nicht bekannt, ich halte ihn auch für höchst unwahrscheinlich, ja sogar unmöglich.

Prof. Dr. Christian Rieger, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Bochum, (Neonatologie) : Mir ist dieser Fall nicht bekannt. Er ist eigentlich auch nicht denkbar. Bei uns gibt es dieselbe Richtlinie wie in England, da Kinder unter 22 Wochen bisher als nicht überlebensfähig angesehen werden.

Dasselbe aus der Schweiz:
Auf meine telefonische Anfrage nach einer Fernsehsendung über Frühgeborene antwortete PD Dr. Beatrix Latal, leitende Ärztin Universitäts-Kinderklinik, Zürich: Mit 22 Wochen ist es sehr selten, dass ein Frühchen überlebt. Bei 22 und 23 Wochen sind wir in der Schweiz sehr zurückhaltend mit Lebenserhaltungsversuchen. Ende 4. Monat, also 17. Woche nein, das stimmt so nicht, das ist unmöglich. In der Sendung wurde ausserdem erwähnt, dass von Kindern, die mit 25 Wochen oder früher zur Welt kamen und überlebten, nur 20% völlig gesund waren, 46% jedoch mittelgradig bis schwer behindert.

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14. September 2007 um 9:37

Anmassende Einbildung
Welche freche Anmassung zu glauben, ohne eure Gehirnwäsche würden Frauen nicht einmal nachdenken...
Du bist offenbar von einem messianischen Eifer erfüllt?

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14. September 2007 um 10:50
In Antwort auf bettin_11904783

Ende 4. SSM: Keine Überlebenschance
Christine1166 schrieb (siehe ganz unten):
"... Kinder in Brutkästen, die Ende des 4. SSM zur Welt kamen... eine Bekannte, die Ende des vierten SSM ihre heute 14-jährige Tochter entbunden hat. Gleichzeitig mit ihrer Tochter war ein Baby auf der Frühchenstation, das in der gleichen SSW bzw. SSM geboren wurde (damit ist die Zeitrechnung ab der letzten Periode gemeint)... wie mir die Schwestern auf dieser Station berichteten, kommt das nicht nur zweimal im Jahr vor, sondern sehr viel öfter... Die beiden Kleinen waren in einer Uniklinik hier in NRW."

Das konnte ich nicht glauben und habe mich daher mit folgendem Mail bei allen Unikliniken in NRW erkundigt: Vor kurzem habe ich eine Zuschrift erhalten, wonach angeblich in einem Universitätsspital in Nordrhein-Westfalen (vor etwa 14 Jahren) fast gleichzeitig zwei Kinder Ende des 4. Schwangerschaftsmonats (also etwa in der 17. SSW, fötales Alter ab Befruchtung knapp über 15 Wochen) geboren worden sein und überlebt haben sollen. Mich würde sehr interessieren, ob Ihnen ein solcher Fall an einer Ihrer Kliniken bekannt ist. Ich habe grosse Zweifel, ob dieser Bericht den Tatsachen entspricht. Unter den bisher publik gewordenen Meldungen über sehr früh geborene Kinder, die überlebt haben, war das kleinste mit 21 Wochen und 6 Tagen zur Welt gekommen. In Grossbritannien gibt es meines Wissens Richtlinien der Gynäkologengesellschat (RCOG), es sei ethisch gerechtfertigt, Frühchen vor der 22. SSW nicht auf die Intensivstation zu verlegen.

Hier die Antworten, die ich erhalten habe:

Dr. med. Rainer Callies, stellvertretender Direktor Uni-Frauenklinik, Essen (telefonisch): So wie das hier beschrieben ist, ist es Unsinn. Die Frau muss sich verrechnet haben. Vor der 20.-22. Schwangerschaftswoche ist das nicht möglich. Bei uns werden in der Regel vor 24 Wochen keine Massnahmen zur Lebenserhaltung getroffen. Auch mit diesen Frühchen haben wir noch erhebliche Probleme.

Priv. Doz. Dr. med. Walter Klockenbusch, Leiter Geburtshilfe, Uniklinik Münster: Die Grenze der Lebensfähigkeit liegt weit nach der 20. SSW und erreicht in der 25. SSW etwa 50%. Ein Überleben nach Geburt in der 17. SSW ist nicht möglich.

Prof. Dr. Dr. Peter Bartmann, Abt. Neonatologie, Uniklinik Bonn: Das kann ich mir nicht gut vorstellen. Jedenfalls ist es nicht in Bonn passiert.

Prof. Dr. med. Werner H. Rath, Direktor der Unifrauenklinik, Aachen: In meiner über 30jährigen Praxis an Universitätskliniken ist mir bisher nicht vorgekommen, dass Kinder in der 17. SSW. längere Zeit überlebt haben. Es kann sein, dass die Kinder zunächst lebend zur Welt gekommen sind, die Frage ist nur wie lange (einige Minuten oder?). Mir ist dieser Fall nicht bekannt, ich halte ihn auch für höchst unwahrscheinlich, ja sogar unmöglich.

Prof. Dr. Christian Rieger, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Bochum, (Neonatologie) : Mir ist dieser Fall nicht bekannt. Er ist eigentlich auch nicht denkbar. Bei uns gibt es dieselbe Richtlinie wie in England, da Kinder unter 22 Wochen bisher als nicht überlebensfähig angesehen werden.

Dasselbe aus der Schweiz:
Auf meine telefonische Anfrage nach einer Fernsehsendung über Frühgeborene antwortete PD Dr. Beatrix Latal, leitende Ärztin Universitäts-Kinderklinik, Zürich: Mit 22 Wochen ist es sehr selten, dass ein Frühchen überlebt. Bei 22 und 23 Wochen sind wir in der Schweiz sehr zurückhaltend mit Lebenserhaltungsversuchen. Ende 4. Monat, also 17. Woche nein, das stimmt so nicht, das ist unmöglich. In der Sendung wurde ausserdem erwähnt, dass von Kindern, die mit 25 Wochen oder früher zur Welt kamen und überlebten, nur 20% völlig gesund waren, 46% jedoch mittelgradig bis schwer behindert.

Nachtrag
ich habe das nur gepostet, weil behauptet wurde, ein 15 Wochen alter Fötus könne bereits Schmerz empfinden...
Wissenschaftlich ist erwiesen, dass eine bewusste Schmerzempfindung in diesem Entwicklungsstadium noch nicht möglich ist.

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14. September 2007 um 11:08
In Antwort auf bettin_11904783

Nachtrag
ich habe das nur gepostet, weil behauptet wurde, ein 15 Wochen alter Fötus könne bereits Schmerz empfinden...
Wissenschaftlich ist erwiesen, dass eine bewusste Schmerzempfindung in diesem Entwicklungsstadium noch nicht möglich ist.

Stimmt,
auch in andern Spitälern wurde mir gesagt, die Überlebenschance mit 22 Wochen sei extrem gering, das Risiko schwerer Behinderungen gross, und unter 24 Wochen sehe man von der Intensivstation ab.

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17. September 2007 um 10:57
In Antwort auf epona_12323348

Es gibt auch Fälle,
wo die Eltern sich mit Händen und Füßen erfolgreich gegen eine Publizierung ihres Erlebten sträuben und genau das haben die Eltern dieser Kinder getan.

Die beiden Kleinen waren in einer Uniklinik hier in NRW - die sich schon mit mehreren riskanten Dingen befasst und so einen guten Namen gemacht hat.Zugegeben,selbst der Arzt dieser Station sprach immer wieder davon,dass kaum ein Kind in diesem Stadium der Schwangerschaft überleben würde und sprach dieses Wunder nur der sehr guten körperlichen Entwicklung dieser Kinder zu.
Wenn ich selbst nicht die Eintragung im Untersuchungsheft gesehen hätte,hätte ich es vermutlich auch nicht geglaubt.

Eigentlich wollte ich aber mit meiner Berichterstattung von diesem Kind nur mal darauf eingehen,was hier so oft von sich gegeben wird,nämlich die fatale Behauptung,dass das Ungeborene erst in der 21.SSW Empfindungen haben wie z.B. Schmerzen o.a.

Ich versuch's nochmals
ob dieser Thread aktualisiert wird...
und verweise auf mein posting vom 14. September mit meinen detaillierten Abklärungen in den Spitälern von NRW betr. Frühchen und ihre Überlebenschancen.

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