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Abtreibungen OK?

21. August 2008 um 21:59

Hallo zusammen,

eigentlich bin ich ein absoluter Abtreibungsgegner. Aber wenn ich immer wieder in den Zeitungen lesen muss, dass Kinder verhungert sind oder keine Zukunft haben, dann ist es wohl doch besser abzutreiben.
Ich sehe es ja bei einer Verwandten von mir, die bekommt jetzt ihr 8. Kind, die Eltern arbeiten nix, die Kinder bekommen nicht regelmässig was zu essen. Die Eltern kümmern sich nicht richtig um die Kinder. Viel schlimmer und Verantwortungsloser finde ich es, wenn in der Schwangerschaft auch noch geraucht wird.
Was sind das für Eltern? Die ihren Kindern nix bieten können. Da haben die Kinder doch keine Zukunft. Da ist es in solchen Angelegenheiten besser wenn man Abtreibt.
Doch wo ich einen Hals schiebe, Frauen die ständig Abtreiben. Hallooo!!! es gibt sowas wie Verhütungsmittel.

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23. August 2008 um 8:06

Hi
wohnen deine Verwandten vlt uns gegenüber ? Damit meine ich, ich kenne auch so Familien, Kinder kriegen nur fürs kindergeld, oder einfcah so passieren lassen... dann hoffnungslose Überforderung , die Kleinen sich selbst überlassen, Jugendamt kontrolliert findet nix, da besuche sind ja angemeldet ... irgendwann landen die Kinder auf der Straße, im heim, bei Pflegefamilien (bis dahin sind sie bereits emotional und körperlich geschädigt) ..

leider sind Abtreibungen für diese Frauen kein thema , die Leidtragenden sind die Kinder.

wegen Abtreibungen als Verhütungsmittel... das glaube ich weniger, wer hat schon alle paar Monate 300,- und mehr übrig um ständig abzutreiben. das passiert vlt 1 oder 2x dann wird frau sich das schon überlegen, allein finanziell ist AB als verhütung einfach nicht machbar.

ansonsten sehe ich Abtreibungen eher pragmatisch, eine Notbremse , die für jede Frau verfügbar sein soll und bleiben muss.

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24. August 2008 um 1:12

...
Ich sehs auch wie meine vorrednerin,
nur leider muss ich meckern was es angeht wegen kindern blubb..
icb bin selbst sozusagen noch ein kind (mit zarten 18 jahren)
du hast recht man kann in dem alter nicht sagen "ach ich bin ja so reif ich kann mirn kind "anschaffen""
aaber, ich bin jetzt in der 39ten woche und erwarte ein kleines mädelchen, das hat mein leben jedenfalls kräftig umgekrempelt, hab das rauchen aufgegeben trink keinen tropfen alkohol mehr und bin vorallendingen endlich ordentlich und zuverlässiger geworden, also scheint ein kind reifer zu machen.. aber warscheinlich auch nicht bei den meisten. Mein Vater unterstüzt mich und hilft mir verantwortunsbewusstsein aufzubauen und zu erlernen, was für mich als verwöhntes einzelkind eine extreme umstellung anfangs war..

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1. September 2008 um 17:51

Hallo
Hallo,
erstmal @lea2463

"leider sind Abtreibungen für diese Frauen kein thema , die Leidtragenden sind die Kinder."

da geht mir ja der hut hoch, tickst Du noch ganz richtig?Wenn "diese Frauen" abtreiben, dann sind die Kinder tod!
Hallooo, klopf klopf...

@andrea19712
sorry erstmal, aber so ein satz is ja 'n echt übler witz.
was Du schreibst:
manchmal, wenn man sowas hört oder mal in einer dokusoup sieht, denk ich mir auch, mhhh sollten die jetzt vielleicht nicht besser verhüten oder ihre finanzen durchrechenen.
auf der anderen seite aber:
1. in unsrem land hängt leider schon sehr viel vom geld ab, aber zum glück dürfen arme noch Kinder bekommen. Willst Du ärmeren menschen echt verbieten Kinder zu bekommen oder die anzahl zu bestimmen?
sehr arm - pech gehabt, kein kind (ein sparsames haustier tuts vielleicht auch...)
arm - ok, max 1 Kind
mittelschicht - 2,3
reich - 3 und mehr...?
2. wenn menschen, aus welchen gründen auch immer (oft wohl religiöse), weder verhüten noch auf sex/liebe verzichten wollen, dann ist es ihr gutes recht und hat nichts verwerfliches. Viele Kinder sind, wie wir ja mittlerweile wissen, zumindest in deutschland gut für die gesamte Gesellschaft. das wird auch oft übersehen beim schimpfen.
3. wäre folgende einstellung nicht besser als zu diskutieren ob und wieviele Kinder man bei welchen finanziellen möglichkeiten bekommen sollen sollte:
diejenigen die sichs leisten können helfen überforderten familien finanziell oder mal mit zeit, anstatt mit dem finger auf solche familien zu zeigen und selbstgefällig "die armen kinder" oder "sind die assozial" verlauten zu lassen?

viele Grüße,
infanstueri

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1. September 2008 um 21:27
In Antwort auf amrei_12496621

Hallo
Hallo,
erstmal @lea2463

"leider sind Abtreibungen für diese Frauen kein thema , die Leidtragenden sind die Kinder."

da geht mir ja der hut hoch, tickst Du noch ganz richtig?Wenn "diese Frauen" abtreiben, dann sind die Kinder tod!
Hallooo, klopf klopf...

@andrea19712
sorry erstmal, aber so ein satz is ja 'n echt übler witz.
was Du schreibst:
manchmal, wenn man sowas hört oder mal in einer dokusoup sieht, denk ich mir auch, mhhh sollten die jetzt vielleicht nicht besser verhüten oder ihre finanzen durchrechenen.
auf der anderen seite aber:
1. in unsrem land hängt leider schon sehr viel vom geld ab, aber zum glück dürfen arme noch Kinder bekommen. Willst Du ärmeren menschen echt verbieten Kinder zu bekommen oder die anzahl zu bestimmen?
sehr arm - pech gehabt, kein kind (ein sparsames haustier tuts vielleicht auch...)
arm - ok, max 1 Kind
mittelschicht - 2,3
reich - 3 und mehr...?
2. wenn menschen, aus welchen gründen auch immer (oft wohl religiöse), weder verhüten noch auf sex/liebe verzichten wollen, dann ist es ihr gutes recht und hat nichts verwerfliches. Viele Kinder sind, wie wir ja mittlerweile wissen, zumindest in deutschland gut für die gesamte Gesellschaft. das wird auch oft übersehen beim schimpfen.
3. wäre folgende einstellung nicht besser als zu diskutieren ob und wieviele Kinder man bei welchen finanziellen möglichkeiten bekommen sollen sollte:
diejenigen die sichs leisten können helfen überforderten familien finanziell oder mal mit zeit, anstatt mit dem finger auf solche familien zu zeigen und selbstgefällig "die armen kinder" oder "sind die assozial" verlauten zu lassen?

viele Grüße,
infanstueri

@infanstueri
Na ja,

Gott sei Dank hat nicht jeder die gleiche Meinung...

Es gibt Unterschiede und das ist gut so...

Jemanden der eine andere Meinung hat als du, zu fragen ob sie noch ganz richtig tickt, finde ich sehr anmaßend.

Ich bin genau wie die TE der Meinung, dass es unverantwortlich ist, Kinder in die welt zu stetzen, wenn man sie sich nicht leisten kann...

Dieses Schmarozerei von manchen finde ich sehr schlimm...

Ich weiss, was wir an Steuern bezahlen und ich weiss, was manche der Ach so allein erziehenden Mütter mit ganz vielen Kindern von verschiedenen Väter bekommen...Wir kennen auch so eine Familie...

und das alles nur, weil das "Kinder kriegen" ohne das man es sich leisten kann, so einfach geworden ist...

Es werden teileweise zukünftige Hartz4 Empfänger gross gezogen, weil die Kinder ja nichts anderes kennen gelernt haben, das man Geld bekommt ohne das man seinen Hintern von Sofa heben muss...

Teilweise, habe diese Familien (mit oder ohne Mann) mehr finanziellen Spielraum als eine Durschschnittsfamilie wo beide arbeiten gehen damit sie zusätzlich noch die Tagesmutter bezahlen können...

Es ist mir aufgefallen, gerade hier im Forum, dass es einige so schon krankhafte Abtreibungsgegener schreiben, die sogar Kindern das Kinderkriegen "schön" reden wollen.

Auch Frauen, die wohlwissentlich, finanziell, ohne abgeschlossene Berufsausbildung (man sieht sie schon in Zukunft putzen gehen), die Glückseeligkeit in einem Kind zu finden, eingeredet wird.

Das ist unverständlich für mich....

Ich habe Kinder, ich liebe meine Kinder, aber Kinder kosten Geld....

und wenn ich mir keine Kinder leisten kann und ein Unfall passiert, muss ich mir überlegen, von was ich dieses Kind ernähre....

Und wenn ich kein Schmarozer sein will, muss ich entweder, den A... zusammen kneifen und zustätzlich zum Kind arbeiten, Organisieren und zeigen, dass Frau bin und es ohne Hilfe schaffen kann...

Oder ich gestehe mir ein, dass ich es nicht kann und treibe ab.... was in meinen Augen keine Schwäche ist, sondern gesunder Menschenverstand...

ach so... wir zahlen sehr viele Steuern, durch hart verdientes Geld und ich würde niemals finanziell helfen....Arbeit anbieten oder einen Teller Suppe... bei mir gäbe es keine Geld....

und mit Zeit helfen??.... ist ja wohl falsch ausgedrückt... die jenigen die Arbeiten und Kinder haben, haben keine Zeit um sie jemanden zu geben..

Wir sprechen jetzt nicht von Frauen, die von ihren Ehemännern verlassen worden sind und unsere Hilfe brauchen....da helfe ich sehr gern...


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2. September 2008 um 16:54
In Antwort auf naomh_12744558

@infanstueri
Na ja,

Gott sei Dank hat nicht jeder die gleiche Meinung...

Es gibt Unterschiede und das ist gut so...

Jemanden der eine andere Meinung hat als du, zu fragen ob sie noch ganz richtig tickt, finde ich sehr anmaßend.

Ich bin genau wie die TE der Meinung, dass es unverantwortlich ist, Kinder in die welt zu stetzen, wenn man sie sich nicht leisten kann...

Dieses Schmarozerei von manchen finde ich sehr schlimm...

Ich weiss, was wir an Steuern bezahlen und ich weiss, was manche der Ach so allein erziehenden Mütter mit ganz vielen Kindern von verschiedenen Väter bekommen...Wir kennen auch so eine Familie...

und das alles nur, weil das "Kinder kriegen" ohne das man es sich leisten kann, so einfach geworden ist...

Es werden teileweise zukünftige Hartz4 Empfänger gross gezogen, weil die Kinder ja nichts anderes kennen gelernt haben, das man Geld bekommt ohne das man seinen Hintern von Sofa heben muss...

Teilweise, habe diese Familien (mit oder ohne Mann) mehr finanziellen Spielraum als eine Durschschnittsfamilie wo beide arbeiten gehen damit sie zusätzlich noch die Tagesmutter bezahlen können...

Es ist mir aufgefallen, gerade hier im Forum, dass es einige so schon krankhafte Abtreibungsgegener schreiben, die sogar Kindern das Kinderkriegen "schön" reden wollen.

Auch Frauen, die wohlwissentlich, finanziell, ohne abgeschlossene Berufsausbildung (man sieht sie schon in Zukunft putzen gehen), die Glückseeligkeit in einem Kind zu finden, eingeredet wird.

Das ist unverständlich für mich....

Ich habe Kinder, ich liebe meine Kinder, aber Kinder kosten Geld....

und wenn ich mir keine Kinder leisten kann und ein Unfall passiert, muss ich mir überlegen, von was ich dieses Kind ernähre....

Und wenn ich kein Schmarozer sein will, muss ich entweder, den A... zusammen kneifen und zustätzlich zum Kind arbeiten, Organisieren und zeigen, dass Frau bin und es ohne Hilfe schaffen kann...

Oder ich gestehe mir ein, dass ich es nicht kann und treibe ab.... was in meinen Augen keine Schwäche ist, sondern gesunder Menschenverstand...

ach so... wir zahlen sehr viele Steuern, durch hart verdientes Geld und ich würde niemals finanziell helfen....Arbeit anbieten oder einen Teller Suppe... bei mir gäbe es keine Geld....

und mit Zeit helfen??.... ist ja wohl falsch ausgedrückt... die jenigen die Arbeiten und Kinder haben, haben keine Zeit um sie jemanden zu geben..

Wir sprechen jetzt nicht von Frauen, die von ihren Ehemännern verlassen worden sind und unsere Hilfe brauchen....da helfe ich sehr gern...


Liebe saraa33
wenn jemand meint die Kinder währen die Leidtragenden wenn man sie NICHT abtreibt, also man würde ihnen gutes tun wenn man sie wegmacht, da darf ist anmaßend eigentlich viel zu höflich.

Du findest es krankhaft das Menschen jungen schwangeren Frauen raten das Kind zu bekommen?
mhhh, und wenn ein Unfall passiert, wie Du auch irgendwo schreibst, die Familie in Harz vier und in Schulden stürzt aber dummerweise das oder die Kinder schon auf der Welt sind? Findest Du die Eltern sollten sie dann auch umbringen damit sie nicht die Leidtragenden sind und nicht die neue Generation von Harz4?
Und damit Dein Verständnis ungetrübt ist haben junge Schwangere ohne finanziellen Background ihre ungeborenen Kinder zu töten?

Nene, mit Zeit helfen ist nicht falsch ausgedrückt. Mein Mann arbeitet Vollzeit, ich halbtags von zuhause, wir haben 1 Kind unter 1 Jahr und ich arbeite ca 10 Stunden im Monat ehrenamtlich. Und 2,3 mal die Woche zum Sport und ein Frauenabend pro Woche sind auch noch drin. Helfen ist kein Problem - wenn man will.
Und statt Urlaub auf Barbados, einen 3-jährigen Oberklassewagen und 150 qm Doppelhaus gibts bei uns Urlaub in z.B. Italien, einen 8-jahre alten Mittelklassewagen und 100 qm Reihenhaus (was ja wohl auch echt luxus ist) und dafür Spenden wir ein zehntel unseres Nettoeinkommens.

Wer sieht (oder besser sehen will) wieviel Ehrenamtliche es in Deutschland gibt und wieviele Milliarden für "innländische" Hilfsangebote gespendet werden weiß logischerweise genau das die Sozialabgaben-Steuern bei weitem nicht ausreichen.
Aber es ist natürlich sehr bequem und den eigenen Überfluss fördernd sich einzureden mit den Steuern schon genügend getan zu haben. Und noch bequemer ist es mit den Fingern auf andere zu zeigen und die armen Kinder zu bemitleiden aber selber nicht den A.... hoch zu bekommen um den leidtragenden Kindern evl. ein klein wenig zu helfen. Nicht anmaßend sonder abstoßend wird es dann wenn man Arme Leute dann noch als pro-abtreibungs-Argument mißbraucht.

Grüße,
infanstueri

PS: Ich würde meine Kinder lieber zu Harz4-Empfängern erziehen als zu "das hab ich mir alles selber verdient, da geb ich nichts mehr von her, die sind doch bloß zu faul um den A.... hoch zukriegen und alle selber schuld"-Egoisten

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2. September 2008 um 23:26
In Antwort auf naomh_12744558

@infanstueri
Na ja,

Gott sei Dank hat nicht jeder die gleiche Meinung...

Es gibt Unterschiede und das ist gut so...

Jemanden der eine andere Meinung hat als du, zu fragen ob sie noch ganz richtig tickt, finde ich sehr anmaßend.

Ich bin genau wie die TE der Meinung, dass es unverantwortlich ist, Kinder in die welt zu stetzen, wenn man sie sich nicht leisten kann...

Dieses Schmarozerei von manchen finde ich sehr schlimm...

Ich weiss, was wir an Steuern bezahlen und ich weiss, was manche der Ach so allein erziehenden Mütter mit ganz vielen Kindern von verschiedenen Väter bekommen...Wir kennen auch so eine Familie...

und das alles nur, weil das "Kinder kriegen" ohne das man es sich leisten kann, so einfach geworden ist...

Es werden teileweise zukünftige Hartz4 Empfänger gross gezogen, weil die Kinder ja nichts anderes kennen gelernt haben, das man Geld bekommt ohne das man seinen Hintern von Sofa heben muss...

Teilweise, habe diese Familien (mit oder ohne Mann) mehr finanziellen Spielraum als eine Durschschnittsfamilie wo beide arbeiten gehen damit sie zusätzlich noch die Tagesmutter bezahlen können...

Es ist mir aufgefallen, gerade hier im Forum, dass es einige so schon krankhafte Abtreibungsgegener schreiben, die sogar Kindern das Kinderkriegen "schön" reden wollen.

Auch Frauen, die wohlwissentlich, finanziell, ohne abgeschlossene Berufsausbildung (man sieht sie schon in Zukunft putzen gehen), die Glückseeligkeit in einem Kind zu finden, eingeredet wird.

Das ist unverständlich für mich....

Ich habe Kinder, ich liebe meine Kinder, aber Kinder kosten Geld....

und wenn ich mir keine Kinder leisten kann und ein Unfall passiert, muss ich mir überlegen, von was ich dieses Kind ernähre....

Und wenn ich kein Schmarozer sein will, muss ich entweder, den A... zusammen kneifen und zustätzlich zum Kind arbeiten, Organisieren und zeigen, dass Frau bin und es ohne Hilfe schaffen kann...

Oder ich gestehe mir ein, dass ich es nicht kann und treibe ab.... was in meinen Augen keine Schwäche ist, sondern gesunder Menschenverstand...

ach so... wir zahlen sehr viele Steuern, durch hart verdientes Geld und ich würde niemals finanziell helfen....Arbeit anbieten oder einen Teller Suppe... bei mir gäbe es keine Geld....

und mit Zeit helfen??.... ist ja wohl falsch ausgedrückt... die jenigen die Arbeiten und Kinder haben, haben keine Zeit um sie jemanden zu geben..

Wir sprechen jetzt nicht von Frauen, die von ihren Ehemännern verlassen worden sind und unsere Hilfe brauchen....da helfe ich sehr gern...


Super Beitrag!!!!
Absolut realistisch!
Schließlich trägt jeder von uns auch ein bißchen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft.
Denn wenn immer mehr Leute ihr Leben und ihre Wünsche vom Staat finanzieren lassen, wird es irgendwann keinen Sozialstaat mehr geben....

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3. September 2008 um 10:24
In Antwort auf amrei_12496621

Liebe saraa33
wenn jemand meint die Kinder währen die Leidtragenden wenn man sie NICHT abtreibt, also man würde ihnen gutes tun wenn man sie wegmacht, da darf ist anmaßend eigentlich viel zu höflich.

Du findest es krankhaft das Menschen jungen schwangeren Frauen raten das Kind zu bekommen?
mhhh, und wenn ein Unfall passiert, wie Du auch irgendwo schreibst, die Familie in Harz vier und in Schulden stürzt aber dummerweise das oder die Kinder schon auf der Welt sind? Findest Du die Eltern sollten sie dann auch umbringen damit sie nicht die Leidtragenden sind und nicht die neue Generation von Harz4?
Und damit Dein Verständnis ungetrübt ist haben junge Schwangere ohne finanziellen Background ihre ungeborenen Kinder zu töten?

Nene, mit Zeit helfen ist nicht falsch ausgedrückt. Mein Mann arbeitet Vollzeit, ich halbtags von zuhause, wir haben 1 Kind unter 1 Jahr und ich arbeite ca 10 Stunden im Monat ehrenamtlich. Und 2,3 mal die Woche zum Sport und ein Frauenabend pro Woche sind auch noch drin. Helfen ist kein Problem - wenn man will.
Und statt Urlaub auf Barbados, einen 3-jährigen Oberklassewagen und 150 qm Doppelhaus gibts bei uns Urlaub in z.B. Italien, einen 8-jahre alten Mittelklassewagen und 100 qm Reihenhaus (was ja wohl auch echt luxus ist) und dafür Spenden wir ein zehntel unseres Nettoeinkommens.

Wer sieht (oder besser sehen will) wieviel Ehrenamtliche es in Deutschland gibt und wieviele Milliarden für "innländische" Hilfsangebote gespendet werden weiß logischerweise genau das die Sozialabgaben-Steuern bei weitem nicht ausreichen.
Aber es ist natürlich sehr bequem und den eigenen Überfluss fördernd sich einzureden mit den Steuern schon genügend getan zu haben. Und noch bequemer ist es mit den Fingern auf andere zu zeigen und die armen Kinder zu bemitleiden aber selber nicht den A.... hoch zu bekommen um den leidtragenden Kindern evl. ein klein wenig zu helfen. Nicht anmaßend sonder abstoßend wird es dann wenn man Arme Leute dann noch als pro-abtreibungs-Argument mißbraucht.

Grüße,
infanstueri

PS: Ich würde meine Kinder lieber zu Harz4-Empfängern erziehen als zu "das hab ich mir alles selber verdient, da geb ich nichts mehr von her, die sind doch bloß zu faul um den A.... hoch zukriegen und alle selber schuld"-Egoisten

@infanstueri
Es geht nicht darum, ob jemand unverschuldet in Hartz4 rutscht... das kann jedem Mal passieren, aber die jenigen, die arbeiten wollen, finden irgendwo irgend eine Arbeit, auch wenn Sie nicht den Vorqualifikationen entspricht.

Wieviele Frauen, die wieder nach einigen Jahren arbeiten müssen, weil die finanzielle Situation es zu Hause nicht zu lässt, müssen einen Job annehmen, der nicht der Erlernte ist...

Oder Ehefrauen, die nach Jahren vom Mann verlassen werden, müssen vorübergehend ergänzend Hartz4 beantragen...

Das ist alles völlig in Ordnung. Vorübergehend und unverschuldet in Not...

Aber ein Kind zu bekommen, ist nicht unverschuldet.... eine gewollte Tat.... das heisst ich habe mich auf etwas eingelassen ...

Als ich damals schwanger wurde, war es auch nicht unverschuldet sondern schlicht und ergreifend Blödheit von meiner Seite aus...

Das heisst dann, man muss die Konsequenzen ziehen. Entweder sich für das Kind entscheiden, mit den Konsequenzen, arbeiten, Tagesmutter etc.... oder sich gegen das Kind entscheiden um sich ein finanzielles Polster zu schaffen...

Wir haben 7 Wunsch-Kinder und wenn wir sie von Hartz4 ernährt hätten und selber zuhause auf dem Sofa gesessen wären und die Anderen für uns Arbeiten lassen würden.... Denke mal, wie hätten finanziell nicht schlecht gelebt Ohne Arbeit, ohne Stress.... viel Freizeit...

Du hast nicht richtig gelesen... von dem ich gebe nichts mehr her.... Arbeit kann ich anbieten, Essen kann ich anbieten, aber Geld gibt es keines!


Ich würde auch niemals einem Bettler Geld in die Hand drücken, sondern ein Wurstbrötchen kaufen, damit er seinen Hunger stillen kann....

Den A... nicht hoch zu bekommen... hm....

Mein Mann hat einen 14-16 Stunden Tag. Ich kann mir meine Arbeitszeit einteilen, aber es sind auch mindestens 10 Stunden....

Ehrenamtlich arbeiten.... Wir stiften unserem Fussballverein... wir sind im Ortschaftsrat vertreten und das sind Ehrenamtliche Tätigkeiten... Ach so... aber das zählt ja nicht....

Apropos Urlaub.... ganz ganz selten und wenn dann meistens in die Heimat....stell dir mal vor, wir sind Selbständig und da kann man nicht so einfach alles stehen und liegen lassen...

Und ich würde nicht meine Kinder zu Hartz4 Empfängern erziehen..... damit sie auf Kosten vom Nachbarn, der jeden Morgen um 5 aufstehen muss, damit er seine Miete bezahlen kann, leben können...







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3. September 2008 um 11:44

Heißes Thema!!
Da gehen die Meinungen weit auseinander...

Wenn man nur vorübergehend Sozialhilfe beziehen muß, ist das gar nicht das Problem.
Allerdings ist es sehr schwer nach einem Jahr wieder auf die Beine zu kommen. Ich sehe es leider auch grade bei einer Bekannten. Die bekommt jetzt gezielt das 2.Kind um nicht arbeiten zu müssen. Sie geht frühestens wieder wenn das jüngere Kind 10 Jahre alt ist.

Sie hat einen Typ verarscht,verlassen und der ist jetzt finanziell ruiniert. Er hat einen super Vorschlag gemacht: am Wochenende ist er bei den Kids während sie in ihrem Beruf in der Gastronomie arbeiten kann.
Er macht das spitze, kann super mit der großen umgehen, das wäre nicht das Problem....Der Kerl freut sich auf sein Kind und ist sich gar nicht bewußt welch miese Rolle er in diesem Film spielt....

Aber natürlich will sie nicht mit der Begründung:
Sie hat deshalb nicht mehr!! Er hätte was davon, er wäre entlastet was seine Unterhaltszahlungen für SIE betrifft.

Das ist die Einstellung die mich ärgert!!! Sich selbst komplett finanzieren zu lassen aber für andere nicht mal ein paar Stunden pro Woche zu arbeiten.

Lt. Statistik und auch aus eigener Beobachtung weiß man dass leider die Kinder aus sozialschwachen Familien sehr oft in dei Fußstapfen der Eltern treten. Grade wenn sie dann noch sehen, dass man ja trotzdem die gleichen Sachen hat wie jedes andere Kind!!
Es ist enorm prägend wie man aufwächst...
Also auf die Rentenzahler von morgen braucht man in diesen Fällen kaum hoffen (Ausnahmen klar)!

Es darf eben nicht zur Selbstverständlichkeit werden vom Staat zu leben und wir sind leider auf dem besten Weg dahin!

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3. September 2008 um 13:01

Ja...
...wenn vor mir ein 16-jähriges Mädchen steht, noch zur Schule geht und keinen Partner hat, schwanger:

Ich würde zur Abtreibung raten, denn es erfordert ein hohes Maß an Selbstdisziplin, weiter zur Schule zu gehen, dann eine Ausbildung zu machen und hinterher auch in diesem Beruf zu arbeiten!

Ich hätte es in diesem Alter niemals geschafft!
Man muß auch lernen, dass man nicht immer das machen kann kann was man grade möchte.
Ich hätte sonst mindestens drei kinder und fünf Hunde!
Aber es geht nunmal nicht, ich kann es mir nicht leisten, ich habe keine Zeit dafür weil ich ARBEITEN muß!
Hätte ich früher einen Beruf erlernt in dem man sehr gut verdient, könnte ich mir die Betreuung leisten und meinen Wunsch erfüllen. Eine ganz einfache Rechnung....

Ich will damit sagen, jeder hat Vorstellungen und Wünsche. Um sie sich zu erfüllen muß man was dafür tun.
Ich kann doch nicht die Allgemeinheit meinen Wunsch finanzieren lassen!! Schon gar nicht zehn Jahre oder länger!

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6. September 2008 um 17:50

ABTREIBUNG IST MORD
ES GIBT IN Deutschland weit mehr Paare die ein Kind adoptieren wollen, als Kinder, die zur Adoption frei gegeben werden.
Im Schnitt kommen 11 (!) Paare die ein Kind adoptieren wollen, auf ein zur Adoption frei gegebenes Kind, kann man hier nachlesen :
http://de.wikipedia.org/wiki/Adoption#Statistische_Daten_zu r_Adoption_in_Deutschland

Also das Argument, dass ungewollte Kinder oft vernachlässigt werden, zieht daher nicht.

Wenn eine Frau ihr Kind nicht will, dann soll sie es zur Adoption frei geben.

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6. September 2008 um 19:56
In Antwort auf hurrenbock

ABTREIBUNG IST MORD
ES GIBT IN Deutschland weit mehr Paare die ein Kind adoptieren wollen, als Kinder, die zur Adoption frei gegeben werden.
Im Schnitt kommen 11 (!) Paare die ein Kind adoptieren wollen, auf ein zur Adoption frei gegebenes Kind, kann man hier nachlesen :
http://de.wikipedia.org/wiki/Adoption#Statistische_Daten_zu r_Adoption_in_Deutschland

Also das Argument, dass ungewollte Kinder oft vernachlässigt werden, zieht daher nicht.

Wenn eine Frau ihr Kind nicht will, dann soll sie es zur Adoption frei geben.

Räusper
Wir Frauen sind ja keine gebärmaschinen die mal eben ein Kind auf die Welt bringen für Paare die selbst keine haben können. Was hat Abtreibung mit Adoption zu tun, außer dass beide mit A beginnen ?

Beides sind sehr persönliche Entscheidungen, für die es gesetzliche Rahmenbedingungen gibt, an die wir uns halten müssen.

punkt schluss aus.

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8. September 2008 um 9:52

Eigentliche Frage
Die Frage ist doch eigentlich, WARUM bekommen solche Leute überhaupt noch Kinder?? DAS wäre mal wichtig zu klären, nicht, ob es ok ist, abzutreiben, das ist nicht die Lösung und sollte auch niemals als Lösung gesehen werden!! Verhütung ist doch ehrlich keine Frage des IQs mehr oder???

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9. September 2008 um 1:18
In Antwort auf sofiya_11916295

Räusper
Wir Frauen sind ja keine gebärmaschinen die mal eben ein Kind auf die Welt bringen für Paare die selbst keine haben können. Was hat Abtreibung mit Adoption zu tun, außer dass beide mit A beginnen ?

Beides sind sehr persönliche Entscheidungen, für die es gesetzliche Rahmenbedingungen gibt, an die wir uns halten müssen.

punkt schluss aus.

Räusper?
immerhin bleibt das kind am leben, bei einer adoption.
hat doch nichts mit gebärmaschine zu tun. bezieht sich ja auf eine ungewollte schwangerschaft.

frag mal das kind wie persönlich es die entscheidung der mutter zur abtreibung findet...

"Das Grundgesetz verpflichtet den Staat, menschliches Leben, auch das ungeborene, zu schützen." sagt das bundesverfassungsgericht dazu weshalb in deutschland auch jede abtreibung rechtswiedrig ist (218) und unter gewissen vorraussetzungen lediglich straffrei bleibt (218a).

gruß,
infanstueri

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