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Abtreibung wegen Krankheit bzw. Behinderung?

1. Februar 2007 um 23:32

Ich war 2003 schwanger in der 12. SSW als ich nach der Fruchtwasseruntersuchung das niederschmetternde Ergebnis bekam:

- Down-Syndrom -

Mein Mann und ich hatten nicht viel Zeit zu überlegen, denn das Kind in mir entwickelte sich von Tag zu Tag immer mehr...

Letztendlich entschieden wir uns zum Wohl des Kindes ( und auch zu unserem Wohl) die Schwangerschaft abzubrechen.

Kurze Zeit später wurde ich wieder schwanger und brachte 9 Monate später eine süße gesunde Tochter zur Welt, die uns sehr viel Freude bereitet und über das schwere Schicksal, welches uns zuvor getroffen hat, hilft hinwegzukommen.

Gibt es Frauen hier, die sich aus einem ähnlichen Grund für einen Abbruch entschieden haben?

Ich lese hier nämlich immer nur Beiträge von irgendwelchen Abtreibungsgegnern (Beiträge von diesen werden übrigens von mir ignoriert, nur zur Info...) oder Beiträge von Frauen, die aus finanziellen oder privaten Gründen abgetrieben haben.


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6. Februar 2007 um 16:10

Downsyndrom
HALLO SOISSES
MIR GEHT ES IM MOMENT GENAUSO
HABE LETZTEN MITTWOCH ERFAHREN DAS MEIN KIND DAS DOWNSYNDROM HAT VERSUCHE MICH JETZT SEELISCH AUF DEN ABBRUCH VORZUBEREITEN LEIDER BIN ICH SCHON IN DER 16 WOCHE KANNST DU MIR SAGEN WIE ES ABLAUFEN WIRD ICH HABE SOLCHE ANGST DAVOR ABER ES GIBT MIR AUCH HOFFNUNG DAS DU NUN EIN GESUNDES BABY HAST ICH WÜNSCHTE ICH HÄTTE SCHON ALLES HINTER MIR::::::

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6. Februar 2007 um 17:10
In Antwort auf helle15

Downsyndrom
HALLO SOISSES
MIR GEHT ES IM MOMENT GENAUSO
HABE LETZTEN MITTWOCH ERFAHREN DAS MEIN KIND DAS DOWNSYNDROM HAT VERSUCHE MICH JETZT SEELISCH AUF DEN ABBRUCH VORZUBEREITEN LEIDER BIN ICH SCHON IN DER 16 WOCHE KANNST DU MIR SAGEN WIE ES ABLAUFEN WIRD ICH HABE SOLCHE ANGST DAVOR ABER ES GIBT MIR AUCH HOFFNUNG DAS DU NUN EIN GESUNDES BABY HAST ICH WÜNSCHTE ICH HÄTTE SCHON ALLES HINTER MIR::::::

Ich habe keine weitere Erfahrungen
aber ich weiß von einer guten Bekannte, sie war Schwanger und hat auch ne Fruchtwasseruntersuchung machen lassen und die Ärzte haben auch gesagt, dass das Kind das Downsyndrom hat. Trotzdem wollte Sie das Kind nicht abtreiben, da sie meinte, sie würde es auch mit Downsyndrom wollen!
Als die Kleine dann zur Welt kam, kam heraus, dass es kerngesund war!!!
Beim nächsten Kind, hat sie dann auf die Fruchtwasseruntersuchung verzichtet (für sie war es kein Thema, zu entscheiden, ob sie es abtreibt oder nicht), Sie hätte das kind zwar nicht abgetrieben, aber es war natürlich eine starke Belastung.
Also ich will damit sagen, dass man vielleicht nochmal zu einem anderen Arzt geht, damit es wirklich klargestellt ist!
Dann muss jeder selbst entscheiden, ob er dieser Behinderung gewachsen ist, oder sich das gar nicht vorstellen kann.
Ich finde es auch was extrem, wie hier über Abtreibung geredet wird. Außerdem sollte man nicht jemanden, dem man nicht kennt Vorwürfe machen, dass er abgetrieben hat. Liebe Grüße

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7. Februar 2007 um 15:06

Bei mir ist es ähnlich
Hallo,
ich bin z.Z. in der 8 SSW und habe Montag meinen Termin zum SSA. Ich habe bereits zwei Kinder, mein Sohn wird in zwei Wochen 6 und meine Tochter ist 7. Sie ist schwerst mehrfach behindert, kann weder laufen noch sprechen. Bei der Schwangerschaft mit ihr waren alle Tests in Ordnung. Damals habe ich auch immer gedacht: wenn Dir einer sagt, der Test ist nicht gut, das Baby ist krank - ich hätte es trotzdem bekommen. Jetzt habe ich ein behindertes Kind. Ich würde es nicht noch einmal machen. Daher auch der Abbruch jetzt... , ...es ist nicht leicht mit einem behinderten Kind zu leben. Jeder muß sich diese Frage selber stellen und sie auch selber beantworten, denn man muß dann das Päckchen auch selber tragen, das man sich da schnürrt....!
Keiner kann mir sagen, ob mein Baby nicht auch behindert zur Welt kommen würde, da wir nicht sicher wissen, was unsere Tochter krank gemacht hat. Es würden sicher alle Tests wieder gut aussehen. Aber wenn das Kind erst da ist, dann ist es zu spät! Dann muß man dadurch.
Ich weiß nicht was mich bei dem SSA wirklich erwarten wird, ich weiß auch nicht, wie und ob ich das überstehe. Aber ich mach das ja nicht nur für mich, für meine "Selbstverwirklichung". Ich habe keine finanziellen Gründe, ganz im Gegenteil, eigentlich hätten wir gerne noch ein drittes Kind, wenn nicht die Zweifel wären...
Ich mache das eigentlich um meine Familie zusammen zu halten, das hört sich jetzt doof an, aber mein Sohn muß wegen seiner kranken Schwester schon soviel zurückstecken, das würde noch mehr mit einem Baby, und wieviel mehr, wenn das Baby auch noch krank wäre...? Und ich? Ja, da sind doch meine persönlichen Gründe: Mich macht die Pflege und Sorge meiner Tochter eigentlich schon so fertig, das ich mehr auf dem Zahnfleisch gehe, als irgend jemand sonst. Aber trotzdem muß ich immer stark sein, für alle, für meine Tochter, für meinen Sohn, für meinen Mann. Niemand weiß, wie schlecht es mir oft geht. Selbst unsere besten Freunde sagen nur, wie toll sie es finden, das ich so super mit der Situation umgehe, wie stark ich doch bin. Von der neuen Schwangerschaft weiß niemand. Das bleibt auch so. Ich will das nur hinter mich bringen, und hoffe, dieses Kapitel am Montag abschliessen zu können.
Das wäre Super!
Ich wünsche allen Glück, denen es wie mir geht. Auch allen, die aus welchen Gründen auch immer abtreiben wollen. Niemand kann das veruteilen, wenn er/sie nicht selbst mal in dieser Situation war. Niemand.
Ich lasse mich nicht verurteilen! Ich weiß, es ist für mich der einzige richtige Weg. Es gibt für uns keine andere Lösung. Und damit kann ich leben.

Viele Grüßen an Alle
auch an die, die meinen Beitrag Kopfschüttelnd gelesen haben!

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7. Februar 2007 um 22:54
In Antwort auf pallas_11887678

Bei mir ist es ähnlich
Hallo,
ich bin z.Z. in der 8 SSW und habe Montag meinen Termin zum SSA. Ich habe bereits zwei Kinder, mein Sohn wird in zwei Wochen 6 und meine Tochter ist 7. Sie ist schwerst mehrfach behindert, kann weder laufen noch sprechen. Bei der Schwangerschaft mit ihr waren alle Tests in Ordnung. Damals habe ich auch immer gedacht: wenn Dir einer sagt, der Test ist nicht gut, das Baby ist krank - ich hätte es trotzdem bekommen. Jetzt habe ich ein behindertes Kind. Ich würde es nicht noch einmal machen. Daher auch der Abbruch jetzt... , ...es ist nicht leicht mit einem behinderten Kind zu leben. Jeder muß sich diese Frage selber stellen und sie auch selber beantworten, denn man muß dann das Päckchen auch selber tragen, das man sich da schnürrt....!
Keiner kann mir sagen, ob mein Baby nicht auch behindert zur Welt kommen würde, da wir nicht sicher wissen, was unsere Tochter krank gemacht hat. Es würden sicher alle Tests wieder gut aussehen. Aber wenn das Kind erst da ist, dann ist es zu spät! Dann muß man dadurch.
Ich weiß nicht was mich bei dem SSA wirklich erwarten wird, ich weiß auch nicht, wie und ob ich das überstehe. Aber ich mach das ja nicht nur für mich, für meine "Selbstverwirklichung". Ich habe keine finanziellen Gründe, ganz im Gegenteil, eigentlich hätten wir gerne noch ein drittes Kind, wenn nicht die Zweifel wären...
Ich mache das eigentlich um meine Familie zusammen zu halten, das hört sich jetzt doof an, aber mein Sohn muß wegen seiner kranken Schwester schon soviel zurückstecken, das würde noch mehr mit einem Baby, und wieviel mehr, wenn das Baby auch noch krank wäre...? Und ich? Ja, da sind doch meine persönlichen Gründe: Mich macht die Pflege und Sorge meiner Tochter eigentlich schon so fertig, das ich mehr auf dem Zahnfleisch gehe, als irgend jemand sonst. Aber trotzdem muß ich immer stark sein, für alle, für meine Tochter, für meinen Sohn, für meinen Mann. Niemand weiß, wie schlecht es mir oft geht. Selbst unsere besten Freunde sagen nur, wie toll sie es finden, das ich so super mit der Situation umgehe, wie stark ich doch bin. Von der neuen Schwangerschaft weiß niemand. Das bleibt auch so. Ich will das nur hinter mich bringen, und hoffe, dieses Kapitel am Montag abschliessen zu können.
Das wäre Super!
Ich wünsche allen Glück, denen es wie mir geht. Auch allen, die aus welchen Gründen auch immer abtreiben wollen. Niemand kann das veruteilen, wenn er/sie nicht selbst mal in dieser Situation war. Niemand.
Ich lasse mich nicht verurteilen! Ich weiß, es ist für mich der einzige richtige Weg. Es gibt für uns keine andere Lösung. Und damit kann ich leben.

Viele Grüßen an Alle
auch an die, die meinen Beitrag Kopfschüttelnd gelesen haben!

Ich habe großen Respekt vor dir!
Zunächst einmal will ich dir sagen, dass ich großen Respekt vor dir habe, vor dem was du leistest!
Wie stark doch eine Frau sein kann, sieht man immer wieder an Beispielen wie dir. Ich kann es mir gut vorstellen, wie schwierig es sein kann, ein behindertes Kind zu haben.

Ich verstehe auch die Situation wegen des benachteiligten Geschwister-Kindes...
Ich war selbst eines...

Daher auch die Fruchtwasseruntersuchung bei meiner Schwangerschaft. Mein Bruder (1985 +) litt unter Hämophilie, der Volksmund nennt die Krankheit auch "Bluter". Es war als Geschwisterkind nie einfach, da sich natürlich alles um den kranken Bruder gedreht hat. Auch die Sorge darüber, dass ihm etwas zustösst hat meine Kindheit geprägt...

Aufgrund dieser Tatsache (es ist eine Erbrankheit) habe ich bei meiner Schwangerschaft eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen. Dabei kam heraus (obwohl wir damit gar nicht gerechnet hatten), dass das Kind eben Down-Syndrom hat.

Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du weiterhin stark bleibst und dass es deiner Familie gut gehen wird.

Niemand wird dich für deine Entscheidung verurteilen. Alle, die hierbei "den Kopf schütteln" haben echt keine Ahnung...!!!

LG Grüße
Soisses

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7. Februar 2007 um 23:09
In Antwort auf helle15

Downsyndrom
HALLO SOISSES
MIR GEHT ES IM MOMENT GENAUSO
HABE LETZTEN MITTWOCH ERFAHREN DAS MEIN KIND DAS DOWNSYNDROM HAT VERSUCHE MICH JETZT SEELISCH AUF DEN ABBRUCH VORZUBEREITEN LEIDER BIN ICH SCHON IN DER 16 WOCHE KANNST DU MIR SAGEN WIE ES ABLAUFEN WIRD ICH HABE SOLCHE ANGST DAVOR ABER ES GIBT MIR AUCH HOFFNUNG DAS DU NUN EIN GESUNDES BABY HAST ICH WÜNSCHTE ICH HÄTTE SCHON ALLES HINTER MIR::::::

Liebe Helle!
Wie genau ein Abbruch in der 16. SSW abläuft weiß ich nicht. Vielleicht hast du noch Glück und der Abbruch findet unter Narkose statt. Es ist ja noch nicht so lange nach der 12. SSW...

Ich war damals bereits in der 20. SSW. Leider war es da nicht mehr unter Narkose möglich. Ich musste das Kind bei Bewusstsein gebähren.

Es war schlimm, ich will es nicht verheimlichen - aber denke immer daran:

Die Zeit heilt alle Wunden!

Ich habe tagelang danach geweint, habe wochenlang getrauert...
Mittlerweile sind 1 1/1 Jahre vergangen und ich bin froh darüber, dass ich es durchgestanden habe! Denn ich bin fest davon überzeugt, dass es die richtige Entscheidung war.
Denn das schwere Leben mit einem behinderten Kind ist sehr viel länger als die Zeit der Trauer über den Abbruch...

Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass es dir auch bald wieder besser geht.

LG Soisses

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7. Februar 2007 um 23:33
In Antwort auf sunshinewomen

Ich habe keine weitere Erfahrungen
aber ich weiß von einer guten Bekannte, sie war Schwanger und hat auch ne Fruchtwasseruntersuchung machen lassen und die Ärzte haben auch gesagt, dass das Kind das Downsyndrom hat. Trotzdem wollte Sie das Kind nicht abtreiben, da sie meinte, sie würde es auch mit Downsyndrom wollen!
Als die Kleine dann zur Welt kam, kam heraus, dass es kerngesund war!!!
Beim nächsten Kind, hat sie dann auf die Fruchtwasseruntersuchung verzichtet (für sie war es kein Thema, zu entscheiden, ob sie es abtreibt oder nicht), Sie hätte das kind zwar nicht abgetrieben, aber es war natürlich eine starke Belastung.
Also ich will damit sagen, dass man vielleicht nochmal zu einem anderen Arzt geht, damit es wirklich klargestellt ist!
Dann muss jeder selbst entscheiden, ob er dieser Behinderung gewachsen ist, oder sich das gar nicht vorstellen kann.
Ich finde es auch was extrem, wie hier über Abtreibung geredet wird. Außerdem sollte man nicht jemanden, dem man nicht kennt Vorwürfe machen, dass er abgetrieben hat. Liebe Grüße

Ammenmärchen...?
Also die Geschichten von Frauen, die bei einer Fruchtwasseruntersuchung das Ergebnis bekommen haben, das Kind sei behindert und krank - und bei der Geburt habe sich dann herausgestellt, dass es doch gesund ist... sind wohl leider nur Ammenmärchen...
Schöne Geschichten, aber leider völlig unrealistisch...

Die Diagnose Down-Syndrom ist am Chromosomen-Satz ganz einfach abzulesen:
Wenn z.B. beim 21.Chromosomen-Paar eine Anomalie festgestellt wird, deutet das mit 100 % Sicherheit auf Trisomie 21 hin, was widerum zum Down-Syndrom führt...
Da kann sich leider kein Arzt irren...
Das sieht man auf den ersten Blick!

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9. Februar 2007 um 21:45

Du musst die Entscheidung treffen, die Du für die richtige hälst
Hallo soisses, ich habe Deinen Beitrag gelesen, weil ich vor nunmehr schon fast 15 Jahren vor der gleichen Frage stand. Bei meinem Kind wurde damals allerdings nicht festgestellt, um welche Art von Behinderung es sich handeln würde bzw. wie schwer die Behinderung sein würde. Durch Feinultraschall wurde nur vermutet, dass mein Sohn nicht richtig versorgt würde und wahrscheinlich zu 95 % schwer körperlich und geistig behindert sein würde. Ich habe mich persönlich gegen eine Fruchtwasseruntersuchung entschieden und für die Tatsache, die Konsequenzen zu tragen, allerdings war ich damals auch schon in der 20. Schwangerschaftswoche, habe auch schon Bewegungen gespürt und hatte schon einen Sohn von 2 Jahren. Ich habe mir vorgestellt, dass mein zweiter Sohn ähnlich aussehen würde, habe sein Strampeln gemerkt, also eine andere Situation als Deine. Durch den psychischen Stress hatte ich vorzeitige Wehen und lag 3 Monate im Krankenhaus mit Infusion. Fazit: Auch Ärzte können sich irren, mein Sohn ist kerngesund, besucht die 8. Klasse Gymnasium, ist ein guter Schüler - null und nix von Behinderung. Ich persönlich habe meine Entscheidung nie bereut und würde in einem Fall wie meinem nochmal die gleiche Entscheidung treffen. In Deinem Fall verstehe ich Dich aber, erst einmal war Deine Schwangerschaft noch nicht so weit, ich nehme an, es war auch die erste, zum anderen wurde bei Dir eine genaue Diagnose gestellt. Ich kann auf jeden Fall verstehen, dass sich Frauen gegen ein behindertes Kind entscheiden, das ist nicht zu verurteilen. Ich glaube nur, dass ich damit nicht psychisch nicht fertig würde, weil für mich kein Kind ein anderes ersetzen kann. Aber ich glaube, für Dich hast Du richtig entschieden. Viel Glück mit Deiner kleinen Familie!

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10. Februar 2007 um 13:41
In Antwort auf evette_12482452

Ich habe großen Respekt vor dir!
Zunächst einmal will ich dir sagen, dass ich großen Respekt vor dir habe, vor dem was du leistest!
Wie stark doch eine Frau sein kann, sieht man immer wieder an Beispielen wie dir. Ich kann es mir gut vorstellen, wie schwierig es sein kann, ein behindertes Kind zu haben.

Ich verstehe auch die Situation wegen des benachteiligten Geschwister-Kindes...
Ich war selbst eines...

Daher auch die Fruchtwasseruntersuchung bei meiner Schwangerschaft. Mein Bruder (1985 +) litt unter Hämophilie, der Volksmund nennt die Krankheit auch "Bluter". Es war als Geschwisterkind nie einfach, da sich natürlich alles um den kranken Bruder gedreht hat. Auch die Sorge darüber, dass ihm etwas zustösst hat meine Kindheit geprägt...

Aufgrund dieser Tatsache (es ist eine Erbrankheit) habe ich bei meiner Schwangerschaft eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen. Dabei kam heraus (obwohl wir damit gar nicht gerechnet hatten), dass das Kind eben Down-Syndrom hat.

Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du weiterhin stark bleibst und dass es deiner Familie gut gehen wird.

Niemand wird dich für deine Entscheidung verurteilen. Alle, die hierbei "den Kopf schütteln" haben echt keine Ahnung...!!!

LG Grüße
Soisses

Danke...
... für Deine lieben Worte. Ich habe jetzt noch eineinhalb Tage bis zur Stunde X und weiß noch nicht, wie ich mich darauf vorbereiten soll. Mit meinem Mann habe ich seit unserer Entscheidung für den SSA nicht mehr über dieses Thema gsprochen..., es fäll mir zu schwer. Das ist jetzt etwa eine Woche her. Ich habe alles erledigt und alle nötigen Besuche gemacht. Jetzt muß ich nur noch hinfahren....
Da fährt er aber mit. Das würde ich sonst wahrscheinlich nicht schaffen.

Ich hoffe, ich kann das Thema bald abschliessen und werde nicht zu sehr darunter leiden. Das nächste wird dann wohl die Sterilisation sein...
So was wie jetzt, schaffe ich nicht noch einmal...

Danke und LG zurück
March03

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15. Februar 2008 um 21:33

Down syndrom
hallo,

ich kann dich verstehen. bin in einer ähnlichen situation.ich bin in der 20 woche schwanger. war heute bei einem besonderen ultraschall und man hat eine ziste im gehirn gefunden, was laut arzt nichts schlimmes wäre aber down sydrom kinder hätten dies auch. bin im moment in einem extremen gefühlschaos. man hat im blut nichts gefunden und sonst gab es auch keine auffälligkeiten bis heute und jetzt muss ich eine fruchtwasseruntersuchung machen. es dauert noch ewig bis ich gewissheit habe. das ergebnis dauert ja glaub ich 2-3 wochen. wenn dieser test positiv wäre würde ich mich auch gegen das kind entscheiden, weil ich finde das das kind eh kein schönes leben hätte. es müsste immer mit ablehnung leben und ich wäre immer an das kind gebunden. ich kann das auch meinem ersten kind nicht antun.
lg cathl

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16. Februar 2008 um 21:03

Tim-lebt
Hallo ihr Lieben,
ich nenne Euch zu diesem Thema mal die Internetseite www.tim-lebt.de
Wer sich damit auseinandersetzen oder informieren will, kann ja mal dort hingehen.

Seid ganz lieb gegrüßt von ahessen

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16. Februar 2008 um 21:07

Tatsache
Hallo,liebe Serpens,
dieser Bericht ähnelt vielen Tatsachenberichten die mir vorliegen.
Auch wenn die Ärzte vorher genau den Defekt benannt hatten, ist er schon häufig nicht aufgetreten. Auch Ärzte können sich täuschen.

Sei ganz lieb gegrüßt von ahessen

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16. Mai 2008 um 13:35
In Antwort auf evette_12482452

Liebe Helle!
Wie genau ein Abbruch in der 16. SSW abläuft weiß ich nicht. Vielleicht hast du noch Glück und der Abbruch findet unter Narkose statt. Es ist ja noch nicht so lange nach der 12. SSW...

Ich war damals bereits in der 20. SSW. Leider war es da nicht mehr unter Narkose möglich. Ich musste das Kind bei Bewusstsein gebähren.

Es war schlimm, ich will es nicht verheimlichen - aber denke immer daran:

Die Zeit heilt alle Wunden!

Ich habe tagelang danach geweint, habe wochenlang getrauert...
Mittlerweile sind 1 1/1 Jahre vergangen und ich bin froh darüber, dass ich es durchgestanden habe! Denn ich bin fest davon überzeugt, dass es die richtige Entscheidung war.
Denn das schwere Leben mit einem behinderten Kind ist sehr viel länger als die Zeit der Trauer über den Abbruch...

Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass es dir auch bald wieder besser geht.

LG Soisses

An lale555...
..entschuldige, aber wenn ich sowas wie "das schwere Leben mit einem behinderten Kind ist viel länger als die Zeit der Trauer über den Abbruch" lese, wird mir echt schlecht. Was ist das denn bitte für ein Verlgeich?
Außerdem sollten sich hier einige mal vor Augen führen, dass mit Trisomie 21 in der Regel eine leichte Behinderung einhergeht. Der Großteil dieser Kinder lernt sogar lesen, schreiben und ein wenig rechnen, manche (in Norwegen sogar fast alle) besuchen Regelschulen.
Ein Kind mit Down-Syndrom hat so viel zu geben und das Argument, dass es eh kein schönes Leben hätte ist (wie hier schon geschrieben wurde) reiner Selbstschutz der Eltern, denn so ist es in der Regel einfach nicht.
Entschuldigt dass ich dieses ältere Thema wieder aufgegriffen habe, aber das musste ich mir jetzt einfach von der Seele schreiben.
LG

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16. Mai 2008 um 17:35

Ich hatte keine Wahl....
Ich habe grade vor 6 Wochen einen Sohn mit Down-Syndrom entbunden. Man erkannte in der SChwangerschaft schon leichte anzeichen aber die Nackenfalte war total in Ordnung es waren 3 Anzeichen die bis zur Geburt fast verschwunden waren bis auf die zu kurzen Beine. Da ich ein Hämatom hatte rieten mir die Ärzte von einer Fruchtwasseruntersuchung ab. Am Tag der Geburt war gleich ein Kinderarzt zur Stelle und es gab nur 2 Anzeichen für das Down dann endlich nach einer weiteren Woche warten kam das Ergebnis er hat es. Für mich ist eine WElt zusammen gebrochen weil ich es auch gerne abgetrieben hätte wenn ich es gewusst hätte aber doch auch nur weil ich Angst hatte vor dem unbekannten. Weil ich nicht wusste was auf mich zukommt und weil es in unsere Welt nicht rein passt. Doch jetzt wo er 6 Wochen alt ist ich mich ein wenig belesen habe möchte ich ihn schon gar nicht mehr hergeben. so was von lieb und pflegeleicht. ich wünsche allen die vor dieser entscheidung stehen viel kraft
Liebe Grüße
Angie

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20. Mai 2008 um 13:20

Hi
nun ich weiß noch nicht ob mein baby eventuell etwas hat, aber der sohn meines patenonkels hat auch das down syndrom und ist ein ganz toller junge und obwoh er sicherlich mehr arbeit macht als ein gesundes kind, haben sie gewollt noch ein zweites bekommen das dann gesund gewesen ist.
ich persönlich stelle mich auch jeden tag der frage was ich mache wenn mein kind behindert ist und im mom bin ich auf dem standpunkt das ich abtreiben würde (nur angern) wenn das baby eine behinderung hätte wo es aus eigener kraft nicht leben kann also an maschinen muss.
ich kenen viele menschen mit down syndrom und das sind glückliche und sehr nette menschen, vielleicht anders als gesunde aber ebenso liebenswert.
du wirst dich schon richtig entschieden haben.
ich freu mich das du nun eine gesunde tochter hast.
naja...
lg jenny
13+2ssw

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20. Mai 2008 um 14:59

Also
ich bin ss in der 29ssw und ich habe 2 gesunde kinder bisher ich habe die nakenflatenmessung nicht gemacht ich weis also nicht ob es mongoloid sein wird aber ich weis das ich es sowiso lieben werde... es ist jedem seine endscheidung wen man das ergebniss hat down syndrom und es dan leider abtreiben lässt ich könnte das nicht verantworten

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20. Mai 2008 um 15:25

Meine Freundin hat einen behinderten Bruder
Die Eltern sind beide verstorben.

Er (35) ist zwar in einem Pflegeheim, aber es wird schon verlangt, das sie ihn öfters auch am WE abholt.

Er ist noch nicht sauber. Wer wickelt gern einen 35 jährigen Mann??

Er kann immer noch nicht richtig essen, er muss gefüttert werden. Oft wirft er mit dem Essen um sich...

Er braucht immer unterhaltung, die WE die er da ist, müssen genau auf ihn zugeschnitten werden...

Es ist anstrengend, es ist nevend das kann sich keiner vorstellen...

Er hat bis zum Tode bei den Eltern gelebt. Die Eltern konnten nirgends hin. Sie haben ihr eigenes Leben aufgeben bis zum Tod...

Kurz bevor ihr Vater starb, hatte er zu meiner Freundin gesagt, dass er ins Heim soll. Sie soll sich nicht mit ihm ihr eigenes Leben verbauen.

Sie hat uns erzählt, wie sie als Kind unter ihrem Bruder gelitten hat, alles musste sich nur um ihn drehen, keiner hatte so richtig Zeit, sich um sie zu kümmern. Deshalb ist sie auch so früh wie möglich von zu Hause ausgezogen...

Bei jeder schwangerschaft hat sie eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen mit der 100% Gewissheit, dass sie es abteiben lassen würde...

Sie würde, dass was sie mitgemacht hat und jetzt noch bei seinen Besuchen mitmacht, ihren eigenen Kindern niemals zumuten wollen.

Deine Entscheidung war völlig richtig. Man sollte auch an alle Familienmitglieder denken, wenn man die Entscheidung trifft, so ein Kind aufzuziehen....und daran das man sein eigenes Leben aufgeben muss....

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24. Mai 2008 um 8:47

Abtreibung wegen Trisomie 12 ?
schön dass ich Deinen Beitrag gefunden habe - ich stehe gerade vor der Entscheidung Baby bekommen oder nicht - und ich weiß einfach nicht was ich tun soll....
Wie hast Du den späten Abbruch verkraftet?

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16. Dezember 2008 um 11:20

Abtreibung nach der 24ten SSW
Hallo ,
wir brauchen eure Hilfe.

Meine Frau ist in der 25ten SSW. Leider mußten wir jetzt nach einer Fruchtwasseruntersuchung feststellen, das unser Kind warscheinlich nicht lange überleben wird (ca. 3-5Jahre). Wir haben uns jetzt schweren Herzens dazu entschlossen die SS abzubrechen, um es nocheinmal zu versuchen.

Wir suchen eine Arzt der den Abbruch durchführt

Nach entlosen gesprächen mit Ärzten + Psychologen haben wir von allen das OK, aber keiner will es tun.

Bitte helft uns, denn die Zeit ist gegen uns.

PS. wir haben schon eine kleine gesundeTochter

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16. Dezember 2008 um 12:49

Die wenigsten...
... Behinderungen können vor der Geburt entdeckt werden... ganz einfach....

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2. Januar 2009 um 14:32
In Antwort auf ahessen

Tim-lebt
Hallo ihr Lieben,
ich nenne Euch zu diesem Thema mal die Internetseite www.tim-lebt.de
Wer sich damit auseinandersetzen oder informieren will, kann ja mal dort hingehen.

Seid ganz lieb gegrüßt von ahessen

Never..
für mich wäre eine Behinderung, nichtmal den Gedanken an eine Abtreibung wert! Also mal ehrlich...
was in mir wächst, ist doch mein Kind!?
Ich wollte es, also wird es auch geboren! fertig, was gibt es da zu diskutieren?^^

wäre mein Sohn behindert, wäre es mir nicht egal, aber ich hätte ihn niemals abgetrieben..ob nun Körperkich oder Geistig Behindert..ist doch scheiß egal, es ist doch mein Kind!

ich würde selbst ein schwerstbehindertes Kind austragen, selbst wenn es evtl "nur" ein paar Std oder Minuten leben würde..
ich denke mir das folgendermaßen:
ich würde meinem Kind die Zeit die es leben kann auch ermöglichen wollen. Ich würde es normal gebären (wenn möglich) und in meinen Armen sterben lassen..
Aber die Zeit die es nur hat, würde ich ihm alles Liebe entgegen bringen die das würmchen nur verdient!
und für mich ist ein "behinderter" Mensch ( ich hasse dieses Wort) nicht mehr oder weniger wert als jeder andere gesunde Mensch auch!

und ein behindertes Baby hat es trotzdem verdient das Licht der Welt zu erblicken, finde ich.

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2. Oktober 2009 um 12:09

Hallo
Hallo erstmal,
ich war am 16.sep.2009 zur Nackenfaltenmessung bei meine FA als er gesehen hat das die falte mehr als 6 mm hatte , würde ich am näschten tag zu den späzialisten geschickt die haben dann fruchtwasser aus meiner plazenta genommen 2 tage später habe ich das resolltat bekommen das mein kind die Trisomie 13 hat. das war für mich wie ein Schlag ins gesicht, ich bin zwar erst 20 aba diese kind habe ich mit seit 2 jahren gewunscht, dachte das ich nicht schwanger werden konnte und dann kam der beweis das es ging und 3 monate später das es krank ist , dieses gefühl wünsche ich keiner frau auf der welt. 1 woche später lag ich im krankenhaus und dürfte mein kind tod zur welt bringen ihr könnt euch garnicht vorstellen wie ich mich gefühlt habe und das beste ich war auch noch ganz alleine auf der tollete gewessen... ja seit 1 woche bin ich wieder aus dem krankenhaus draussen und denke ununterbrochen an mein kleinen es war nähmlich ein junge
das schlimmste daran ist das mein man sich nicht richtig um mich kümmern tuht ich fühl mich vernachlässig und ungeliebt weis nicht ich das ändern kann für meine launen hat er auch kein verständnis !
Meine größte Angst ist das vlt bei dem zweiten kind es auch passieren kann obwohl mein man und ich vollkommen gesund sind und keine erbkrankheiten haben!
ich weis jetzt nicht wie lange ich für ein neuen start brauchen werde

danke im vorraus für zuhören und tipps geben !

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2. Oktober 2009 um 16:00

Du hast richtig entschieden!
Ich hätte es genauso gemacht.Für mich hätte es nach einer solchen Diagnose auch nur eine Wahl gegeben :Schwangerschaftsabbruch und neu versuchen.
In 80 % der Fälle werden die Ehen mit behinderten Kindern geaschieden,weil der Ehepartner damit nicht klarkommt und nachher stehst du alleine da mit behindertem Kind und evtl. noch weitern Kindern.
Man muß sein Schicksal ,dank modernster Medizin nicht noch herrausfordern.
Allerdings würde ich jeder Frau empfehlen die Chorionzottenbiopsie bis zur 11 Woche zu wählen und dann bei entsprechendem Befund die gängige Absaugmethode zu wählen.
Also, ein Kind mit Down-Syndrom ist auch nicht entwicklungsverzögert ,es ist und bleibt immer geistig behindert,auch mit allen "Hilfsmittel" ist dieser Gendefekt nie reparabel.

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28. November 2009 um 23:54
In Antwort auf terry_12379185

Hallo
Hallo erstmal,
ich war am 16.sep.2009 zur Nackenfaltenmessung bei meine FA als er gesehen hat das die falte mehr als 6 mm hatte , würde ich am näschten tag zu den späzialisten geschickt die haben dann fruchtwasser aus meiner plazenta genommen 2 tage später habe ich das resolltat bekommen das mein kind die Trisomie 13 hat. das war für mich wie ein Schlag ins gesicht, ich bin zwar erst 20 aba diese kind habe ich mit seit 2 jahren gewunscht, dachte das ich nicht schwanger werden konnte und dann kam der beweis das es ging und 3 monate später das es krank ist , dieses gefühl wünsche ich keiner frau auf der welt. 1 woche später lag ich im krankenhaus und dürfte mein kind tod zur welt bringen ihr könnt euch garnicht vorstellen wie ich mich gefühlt habe und das beste ich war auch noch ganz alleine auf der tollete gewessen... ja seit 1 woche bin ich wieder aus dem krankenhaus draussen und denke ununterbrochen an mein kleinen es war nähmlich ein junge
das schlimmste daran ist das mein man sich nicht richtig um mich kümmern tuht ich fühl mich vernachlässig und ungeliebt weis nicht ich das ändern kann für meine launen hat er auch kein verständnis !
Meine größte Angst ist das vlt bei dem zweiten kind es auch passieren kann obwohl mein man und ich vollkommen gesund sind und keine erbkrankheiten haben!
ich weis jetzt nicht wie lange ich für ein neuen start brauchen werde

danke im vorraus für zuhören und tipps geben !

Ich kann mit dir fühlen!!
Hallo,

ich kann total mit dir fühlen. Ich war in der 14. SSW und bei der Ultraschalluntersuchung wurde festgestellt, dass das Herz meines Babys ausserhalb des Körpers gewachsen ist. Ich musste ebenfalls in die Klinik und nach drei Tagen bekam ich endlich Wehen um das Zwergle am vierten Tag tot zur Welt zu bringen.

Leider ist es bei mir erst ein paar Tage her und mir geht es auch so verdammt schlecht. Mein Mann hat viel Verständnis für mich und tröstet mich sehr, aber das hilft auch nicht, aus diesem Tief zu kommen.

Wie lange hat es denn bei dir etwa gedauert, wieder etwas positiver in die Zukunft zu blicken? Und konnte dir Jemand dabei helfen?

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29. November 2009 um 9:36

Zum Wohle des Kindes
wenigstens da sollte man so ehrlich bleiben, und sich doch eingestehen, dass es zu seinem eigenen Wohle ist kein behindertes Kind zu bekommen. Ich kenne zwei Down-Syndrom Menschen, die studieren mit meiner Schwester Medizin, das zum Thema Behinderung. Ich denke mir, dass gerade das Down Syndrom so viele Möglichkeiten bietet, und dass es so viele Varianten gibt. Down Syndrom jedenfalls ist keine schwere Behinderung. Ich bin nur erschüttert, wenn so wenig Aufklärung herrscht. Hat Down Syndrom oh zum Wohle des Kindes muss abgetrieben werden... das finde ich nicht. Es gibt allerdings wirklich schwere Behinderungen verbunden mit schweren organischen Fehlbildungen, wo man eventuell wirklich zum Wohle des Kindes entscheiden könnte... Die bösen Abtreibungsgegner sagen im Grunde nur die Wahrheit, und es ist euer schlechtes Gewissen das schreit, sodass ihr davon nix hören wollt. lg

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29. November 2009 um 12:48


down syndrom wird meiner meinung nach erkannt bei der nackenfalten messung, hier stimmt doch was nicht

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29. November 2009 um 16:59

Auch ich!!!
ich lese hier wie viele der meinung sind das du das Kind nicht abtreiben hättest sollen. Und das ihr es nur um euren wohlbefinden getan habt.
Aber auch wenn schon
Ich HÄTTE es auch so gemacht wie du.
Es ist schwer sowas aber ich muss erlich sein und würde es tun damit ich mir die ganze Arbeit sparre.
Vielleicht würde ich das Kind auf dcie welt bringen aber es weg geben. Ich könnte es einfach nicht das Kind selbst gross zu ziehen. SAchwer würde es mir fahlen aber ich könnt es nicht.

Es ist schön das ihr eine Tochter bekommen habt.
Ich kann mir garnicht vorstellen wie gross die Angst in der zweiten Schwangerschaft war das das Kind auch behindert sein könnte.
Aber glück habt ihr ein tolles Mädchen!!

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1. Dezember 2009 um 23:12

Gleiche Erfahrung
Hallo,

auch ich habe eine ähnliche situation erlebt. Meine Abtreibung war am 3.12.2007, ich kann mich daran erinnern als ob es gestern wäre. Ich habe mich auch erst erschreckt, als ich den positiven Schwangerschaftstest in der Hand hielt, danach habe ich mich über das Kind sehr gefreut, weil es für mich eigentlich nicht in Frage kam abzutreiben (schließlich ist es ein Geschenk der Natur (die an Gott glauben, Geschenk Gottes). Doch als ich da auf diesem Komischen Stuhl lag und der Arzt ein Ultraschallbild machte, zeigte er mir die Nackenfalte (Down-Syndrom) dass damit etw. nicht stimme. Und da war ich bereits schon in der 11. Woche. D. h. ich hatte nur noch knapp 1 Woche zu entscheiden. Ich hatte damit nie gerechnet dass ich schon so weit bin.

Später stellte es sich heraus, dass es mit einem Down-Syndrom zur Welt kommen würde. ich muss dazu sagen, ich hatte angst davor es meiner familie zu berichten (zu viele probleme) und so weiter. Und habe mich eigentlich gegen das Kind nur aufgrund der Meinung anderen (bzw. nur an meine Familie gedacht) entschieden.

Ich weiß nicht wie du dich fühlst, aber ich bereue es sehr. Ich denke jeden Tag darüber nach, und glaub mir ich würde alles absolut alles tun um es rückgängig machen zu können. Mir wäre jedes Mittel recht. Weil ein Down-Syndrom ist nicht so sehr ausgeprägt, wie manche anderen Behinderungen.

Zusätzlich hat meine Freundin vor kurzem Entbunden, sie hatte das gleiche problem und trotzdem hat sie ein gesundes Mädchen auf die Welt gebracht.. Das zerreißt mir mein ganzes Herz.

Hoffe dass du darauf antwortest

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1. Dezember 2009 um 23:20

Jaaaa
HAben in der 24ssw letztes jahr erfahren durch FWU, das unser sohn eine seltene Chromosomströrung hatte!
Bis jetzt gabs sie nur 40x überhaupt auf der welt also nicht momentan sondern in der med. geschichte!
Haben uns auch für einen Abbruch entschieden weil so viele schlimme erkrankungen miteinher gegangen wären: Herzfehler, Muskelschwund, Gelenkerkr, gesitige Behinderung,
klumpfüsse ( operabel)!
Naja und die ärtze meinten sie wüssten nicht was noch alles dazu käme!

Haben uns schweren herzen gegen das bebi entschieden, es tut immernoch weh aber wir haben unserer meinung nach das richtige getan!

LIEBE HEIST AUCH LOSLASSEN ZU KÖNNEN!!!!!!!!!

Bin wieder S und mein Bebi ist gesund

Trotzdem denke ich jeden Tag an meinen Yunus und gehe regelmäßig zum grab!!

SOOO UND NUN KÖNNT IHR ABTREIBUNGSGEGNER HERAUSKOMMEN UND MICH ALS "MÖRDERIN" BESCHIMPFEN!!!!!!!

Menschen die nicht in unsere Haut stecken oder steckten haben keine ahnung wovon sie reden!!


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2. Dezember 2009 um 0:18

Der Thread ist zwar von 2007,
dennoch möchte ich sagen, dass ich es anmaßend und eine Frechheit finde, selbst abgetrieben zu haben, sich aber über andere Frauen zu stellen, die es aus anderen Gründen getan haben !

Unglaublich!!!

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2. Dezember 2009 um 7:39
In Antwort auf jadzia_11937190


down syndrom wird meiner meinung nach erkannt bei der nackenfalten messung, hier stimmt doch was nicht

Down Syndrom
Hallo,
die NFT gibt kein eindeutiges Ergebnis, man bekommt nur eine %zahl...
Wir haben DS in der Family, mein Mann hat eine Blutuntersuchung gemacht, ob es genetisch bedingt ist!In seiner Family war es nur eine "Laune der Natur"
Um sicher zu gehn kann man noch eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen.
Gruß

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2. Dezember 2009 um 7:48


In unseren Familien gibt es neben Down Syndrom (durch Sauerstoffmangel während der Geburt schwerbehindert) auch noch Autismus, schwere körperliche& geistige Behinderung und Kiefer-Gaumen- Rachenspaltung...glaub mir,wenn man es in nahen Umfeld hat, dann sieht man, mit welchen Problemen die Familien zu kämpfen haben...
In unserer heutigen Gesellschaft kommt nur weiter, wer schön und erfolgreich ist...
Du weißt überhaupt nicht wie es ist, wenn man keine Hilfe bekommt und welchen Belastungen die Elten ausgesetzt sind!
Ich wünsche allen, die so eine schwere Entscheidung betrifft, alles Gute und viel Kraft!
rehlein

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18. Dezember 2009 um 14:27

Down syndrom 2009
halllo....

wir haben bereits eine gesunde süße tochter die im januar 3 jahre alt wird. heute bin ich 37 jahre alt geworden und in der 14 ssw. ich dachte eigentlich das wäre nicht ZU alt für das zweite Kind. Vor zwei wochen haben wir eine nackenfaltenmessung machen lassen - messung war eigentlich ok aber die blutwerte waren ziemlich schlecht. darauf hin rieten uns einige ärzte eine chorionzottenbisopsie machen zu lassen da man da dass ergebnis am nächsten tag hat. leider erhielten wir auch das ergibnis trisomie 21 und das kind hat außerdem noch einen herzfehler. Für uns ist eine Welt zusammengebrochen!
wir haben uns aber auch letztendlich dafür entschieden es weder dem kind noch uns anzutun und haben am dienstag den termin in der klinik. ich wünsche KEINEM das er jemals in so eine situation kommt. ich glaube eine schlimmere entscheidung zu treffen gibt es nicht!!!!

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20. Dezember 2009 um 7:22



ich habe 2 behinderte Kinder.

Ein Sohn Taub und fast Blindes und eine Tochter das das Rett Syndrom hat.

Ich bereue es NICHT meine 2 Bekommen zu haben.

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22. Dezember 2009 um 14:51

Auch down syndrom
ich bin 25 jahre alt und habe letzten Donnerstag(12 Woche) das furchtbare Ergebniss bekommen das unser Kind das Down Syndrom hat.In meinem Alter ist es ja eine freiwillige Untersuchung die nicht von der Kasse gezahlt wird. Erst wollte ich sie nicht machen. Aber mein Partner (auch unter 30 ) hatte soetwas in der Nachbarschaft als Jugendlicher miterlebt und mich dazu gedrängt sich abzusichern. Damit hatten wir nie gerechnet.
Morgen muß ich ins krankenhaus.Ich habe solche angst!
Fühle mich ganz schlecht. Aber wir wollen dieses Schicksal dem Kind nicht antun.
Man gut es jetzt zu wissen nicht erst bei der Geburt.

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22. Dezember 2009 um 21:37
In Antwort auf visnja_12098965

Auch down syndrom
ich bin 25 jahre alt und habe letzten Donnerstag(12 Woche) das furchtbare Ergebniss bekommen das unser Kind das Down Syndrom hat.In meinem Alter ist es ja eine freiwillige Untersuchung die nicht von der Kasse gezahlt wird. Erst wollte ich sie nicht machen. Aber mein Partner (auch unter 30 ) hatte soetwas in der Nachbarschaft als Jugendlicher miterlebt und mich dazu gedrängt sich abzusichern. Damit hatten wir nie gerechnet.
Morgen muß ich ins krankenhaus.Ich habe solche angst!
Fühle mich ganz schlecht. Aber wir wollen dieses Schicksal dem Kind nicht antun.
Man gut es jetzt zu wissen nicht erst bei der Geburt.

Hallo littleange............
Welche Untersuchung hast du denn genau machen lassen?
Ist diese auch 100% sicher?
Lasse doch noch eine 2. sichere Chromosomenanalyse machen ,bevor du abtreibst.Nicht dass der Arzt oder das Labor irrt (hat es leider auch schon gegeben)und du es nachher bitter bereust.
Bei dieser Behinderung kannst du doch auch noch nach der 12.Woche abtreiben, wenn du dieses Kind absolut nicht annehmen kannst.Lieber 100% Gewissheit, als 1% Unsicherheit.

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25. Dezember 2009 um 8:28


Also auch wenn die Threderstellerinddiesen thread schon 2007 geöffnet hat aber ich bin im moment selbst in Behandlung wegen meinem Baby und familiärer vorbelastung wegen downsyndrom und andere Behinderungen von mütterlicher seite.

doch eins weiß ich 100%ig sicher das man in der 12.ssw keine FWU machen lassen kann erst ab der 16.SSW weil dort erst genügen Fruchtwasser vorhanden ist für diesen eingriff entweder hat sie sich verschrieben oder es ist was faul dran sorry das ich so skeptisch bin aber bei solchen sachen sollte man nicht spaßen.

Bei mir selbst ist anhand eine Chromosomen Analyse ein ungleiches Chromosom festgestellt worden was aber unklar ist ob sich das aufs Kind auswirkt denk NF messung + blutwerte waren Top.
Am 7.1.2010 muss ich zur FWU und bekomme dann endlich klarheit was mit meinen kleinen Würmchen ist doch ob ich dann wenn ich erfahre das es ein down syndrom hat eine abbruch mache bin ich mir sehr unsicher denn kinder mit down syndrom sind eigentlich sehr liebe und nette kinder.

Man wird sehn sorry für die Skepsis aber 12.ssw und FWU sehr unwahrscheinlich.

lg Vroni + Mini inside 13+5

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26. Dezember 2009 um 19:23
In Antwort auf evette_12482452

Ammenmärchen...?
Also die Geschichten von Frauen, die bei einer Fruchtwasseruntersuchung das Ergebnis bekommen haben, das Kind sei behindert und krank - und bei der Geburt habe sich dann herausgestellt, dass es doch gesund ist... sind wohl leider nur Ammenmärchen...
Schöne Geschichten, aber leider völlig unrealistisch...

Die Diagnose Down-Syndrom ist am Chromosomen-Satz ganz einfach abzulesen:
Wenn z.B. beim 21.Chromosomen-Paar eine Anomalie festgestellt wird, deutet das mit 100 % Sicherheit auf Trisomie 21 hin, was widerum zum Down-Syndrom führt...
Da kann sich leider kein Arzt irren...
Das sieht man auf den ersten Blick!

Ja, es ist eine schwere Krankheit, aber.....
Ich gebe zu, dass das Down Syndrom eine schlimme Krankheit ist, das möchte ich auch keines falls abstreiten und verharmlosen Allerdings muss ich aus meiner derzeitigen und genrellen Situation und Sicht sagen, dass es einen schlimmer treffen kann.

Ich habe in der 18. SSW nach dem ich das Ergebnis der Fruchtwasseruntersuchung hatte, erfahren dass mein Kind das Cri-du-Chat Syndrom in einer außergewöhnlichen schwere haben wird. Leider ist diese Krankheit in der Familie meines Mannes ein großes Thema,da mein Schwager mit dem Syndrom auf die Welt gekommen ist und geistig im Alter von 11 stehengeblieben ist und auch sonst nichts eigenständig kann.

Wir haben uns dann aufgrund der schwere zu einem Abbruch entschieden, der unsere Meinung und Ansicht nach das beste für unseren kleinen Engel gewesen ist. Dennoch besteht weiterhin bei mir und meinem Mann der Wunsch ein Kind zu bekommen. Wir hoffen stark dass es beim zweiten endlich klappt!!!

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27. Dezember 2009 um 14:55

Auch
wenn dieser Thread ein paar Jahre alt ist möchte ich kurz drauf antworten.

Ich habe schweren Herzens vor 6 Jahren abgetrieben als wir das Ergebnis der Fruchtwasseruntersuchung (nach Auffälligkeiten der FU) bekommen hatten: Edwards Syndrom oder auch Trisomie 18.

Ich muss dazu sagen, dass ich bei Trisomie 21 es evtl. nicht getan hätte. Aber das muss jeder für sich entscheiden und ich wollte kein Kind in meinen Armen sterben sehen. Ich hätte es psychisch nicht gepackt und ich hatte Angst, dass die Beziehung zu meinem Freund darunter kaputt gehen könnte und mein Leben damit verpfuscht wäre.
Ich möchte nicht sagen, dass ein Leben mit einem behinderten Kind nicht lebenswert ist, aber es ist eben nicht leicht und man muss viel zurückstecken. Sicher wird man das Kind trotzdem lieben so wie es ist.

Ich bin froh, dass man es heutzutage so entscheiden kann.

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28. Dezember 2009 um 16:40
In Antwort auf josie_12186400

Du musst die Entscheidung treffen, die Du für die richtige hälst
Hallo soisses, ich habe Deinen Beitrag gelesen, weil ich vor nunmehr schon fast 15 Jahren vor der gleichen Frage stand. Bei meinem Kind wurde damals allerdings nicht festgestellt, um welche Art von Behinderung es sich handeln würde bzw. wie schwer die Behinderung sein würde. Durch Feinultraschall wurde nur vermutet, dass mein Sohn nicht richtig versorgt würde und wahrscheinlich zu 95 % schwer körperlich und geistig behindert sein würde. Ich habe mich persönlich gegen eine Fruchtwasseruntersuchung entschieden und für die Tatsache, die Konsequenzen zu tragen, allerdings war ich damals auch schon in der 20. Schwangerschaftswoche, habe auch schon Bewegungen gespürt und hatte schon einen Sohn von 2 Jahren. Ich habe mir vorgestellt, dass mein zweiter Sohn ähnlich aussehen würde, habe sein Strampeln gemerkt, also eine andere Situation als Deine. Durch den psychischen Stress hatte ich vorzeitige Wehen und lag 3 Monate im Krankenhaus mit Infusion. Fazit: Auch Ärzte können sich irren, mein Sohn ist kerngesund, besucht die 8. Klasse Gymnasium, ist ein guter Schüler - null und nix von Behinderung. Ich persönlich habe meine Entscheidung nie bereut und würde in einem Fall wie meinem nochmal die gleiche Entscheidung treffen. In Deinem Fall verstehe ich Dich aber, erst einmal war Deine Schwangerschaft noch nicht so weit, ich nehme an, es war auch die erste, zum anderen wurde bei Dir eine genaue Diagnose gestellt. Ich kann auf jeden Fall verstehen, dass sich Frauen gegen ein behindertes Kind entscheiden, das ist nicht zu verurteilen. Ich glaube nur, dass ich damit nicht psychisch nicht fertig würde, weil für mich kein Kind ein anderes ersetzen kann. Aber ich glaube, für Dich hast Du richtig entschieden. Viel Glück mit Deiner kleinen Familie!

...
Down Syndrom ist kein Grund zur Abtreibung.
ausserdem sind die Teste nicht aussagekräftig. ich kenne 3 Kinder die darunter leiden sollten, alle kamen gesund zur Welt.

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1. Januar 2010 um 21:50
In Antwort auf kaetzchen873


Also auch wenn die Threderstellerinddiesen thread schon 2007 geöffnet hat aber ich bin im moment selbst in Behandlung wegen meinem Baby und familiärer vorbelastung wegen downsyndrom und andere Behinderungen von mütterlicher seite.

doch eins weiß ich 100%ig sicher das man in der 12.ssw keine FWU machen lassen kann erst ab der 16.SSW weil dort erst genügen Fruchtwasser vorhanden ist für diesen eingriff entweder hat sie sich verschrieben oder es ist was faul dran sorry das ich so skeptisch bin aber bei solchen sachen sollte man nicht spaßen.

Bei mir selbst ist anhand eine Chromosomen Analyse ein ungleiches Chromosom festgestellt worden was aber unklar ist ob sich das aufs Kind auswirkt denk NF messung + blutwerte waren Top.
Am 7.1.2010 muss ich zur FWU und bekomme dann endlich klarheit was mit meinen kleinen Würmchen ist doch ob ich dann wenn ich erfahre das es ein down syndrom hat eine abbruch mache bin ich mir sehr unsicher denn kinder mit down syndrom sind eigentlich sehr liebe und nette kinder.

Man wird sehn sorry für die Skepsis aber 12.ssw und FWU sehr unwahrscheinlich.

lg Vroni + Mini inside 13+5

Mir wurde
in der 12SSW auch eine Fruchtwasseruntersuchung angeboten. In meiner Familie ist das Down Syndrom auch ein Thema.

Ich wurde damals zu einer Spezialärztin geschickt, die auch die Nackenfalte vermessen hatte. Sie riet mir damals (vor gut 2 jahren) es jetzt machen zu lassen. Wenn die Kinder größer werden, ist zwar mehr Fruchtwasser vorhanden das ist richtig. Aber die sind dann beweglicher und der Platz wird enger. Die Gefahr das man sie mit der Kanüle verletzt wäre höher.

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2. Januar 2010 um 13:28
In Antwort auf anthea_12071067



ich habe 2 behinderte Kinder.

Ein Sohn Taub und fast Blindes und eine Tochter das das Rett Syndrom hat.

Ich bereue es NICHT meine 2 Bekommen zu haben.

Unglaublich!
Respekt! Tolle starke mama! Einfach Respekt!

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24. Januar 2010 um 20:38


Ich kenne auch ein Down Kind und ich muss sagen es ist ein glückliches Kind, das sich toll entwickelt mit seinen Freunden spielt und einfach fröhlich und zufrieden ist.
Wenn man sagt "ich will das dem Kind nicht antun" dann finde ich sollte man das nicht bei down kindern sagen, denn sie sind glücklich man muss sie doch nur anschauen dann sieht man das.
Wenn ein Kind, nichts selbstständig machen könnte, nicht essen nicht atmen, nicht reden, nicht sehen, nicht laufen dann würde ich mich fragen ob ich das dem Kind antun könnte, weil sowas ist kein Leben, nur dahin vegetieren.
Jeder muss es für sich selbst entscheiden und das selbst mit seinem gewissen vereinbarn, aber ICH würde kein Kind das Trisomie 21 hat abtreiben.

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30. Januar 2010 um 22:05

Schwangerschaftsabruch in der 20. woche
ich hab mich sehr gefreut entlich schwanger zu sein .. als ich mit meinen freund am 5.1. zum arzt sind kam der schlag mitten ins gesicht unser kind hat keine schädeldecke und es würde nicht überleben .. wir hatten eine schwere entscheidung zu treffen entweder uns die restliche zeit ersparen wo wir das kind spüren würden wie es in mir strampelt oder es bis zum schluss austragen und hinterher einen noch größeren schmerz erleiden ... wir haben uns entschieden zum wohl unserer tochter und zu unseren wohl es abtreiben zu lassen ... wir hatten nichtviel zeit zum überlegen aber sind uns immer noch sicher das es richtig war .. am 23.1. kam die kleine dann zur welt hat nur 120 grann auf die waage gebracht ich wollte sie nicht sehen es tat so schon genug in der seele weh .. jetz haben wir ein bild zur erinnerung an sie .. wir vermissen sie schon riesig und sind sehr traurig das es so gekommen ist aber es gibt situationen wo man nicht anders kann und es besser ist so zu handeln .. ich weine immer noch ab und an aber irgendwann wird das besser werden wir stützen uns gegenseitig ...

liebe grüße nanca2

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30. Januar 2010 um 22:16
In Antwort auf luana_12575177

Schwangerschaftsabruch in der 20. woche
ich hab mich sehr gefreut entlich schwanger zu sein .. als ich mit meinen freund am 5.1. zum arzt sind kam der schlag mitten ins gesicht unser kind hat keine schädeldecke und es würde nicht überleben .. wir hatten eine schwere entscheidung zu treffen entweder uns die restliche zeit ersparen wo wir das kind spüren würden wie es in mir strampelt oder es bis zum schluss austragen und hinterher einen noch größeren schmerz erleiden ... wir haben uns entschieden zum wohl unserer tochter und zu unseren wohl es abtreiben zu lassen ... wir hatten nichtviel zeit zum überlegen aber sind uns immer noch sicher das es richtig war .. am 23.1. kam die kleine dann zur welt hat nur 120 grann auf die waage gebracht ich wollte sie nicht sehen es tat so schon genug in der seele weh .. jetz haben wir ein bild zur erinnerung an sie .. wir vermissen sie schon riesig und sind sehr traurig das es so gekommen ist aber es gibt situationen wo man nicht anders kann und es besser ist so zu handeln .. ich weine immer noch ab und an aber irgendwann wird das besser werden wir stützen uns gegenseitig ...

liebe grüße nanca2

Kleene
Nicht den Kopf hängen lassen,höre dir gerne zu!
Bin da wenn was is...
LG Bianka

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30. Januar 2010 um 22:25
In Antwort auf babywunsch88

Kleene
Nicht den Kopf hängen lassen,höre dir gerne zu!
Bin da wenn was is...
LG Bianka

Danke dir
danke dir werde ich machen ...
es wird mir schon etwas leichter fallen wenn ichmit leuten schreiben kann die das gleich durchmachen und durchgemacht haben ...

lg

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1. Februar 2010 um 10:12

Feige???
ich sage mal so hätte meine kleine nur das down symdrom gehabt hätte ich sie nicht weg machen lassen .. nur meine kleine hatte keine schädeldecke es konnte sich bei ihr kein großhirn bilden .. sie wäre keineswegs lebensfähig gewesen sie hätte sogar in mir noch sterben können .. nein es ist mir nicht leicht gefallen mich zu entscheiden sie weg machen zu lassen aber es würde noch mehr weh tun mitten in der schwangerschaft zu erfahren ich trage ein totes kind in mir .. oder sogar es dann normal zur weltzubringen nd dann noch 5 minuten im arm zu halten und dann wird sie mir eh genommen weil sie tot ist .. also ich will nicht sagen das ich feige war im gegenteil es wa sehr mutig von mir ewesen diesen schritt zu gehen und mir und den kind manches elend zu ersparen .. kla trauer ich um meine kleine ist ja auch noch nicht so lange her aber ich mach mich deswegen nicht fertig weil dadurch mein kinderwunsch nur noch größer geworden ist ... also sage nicht es ist feige in solch einer situation zu diesen weg zu gehen , jeder der sowas durchmacht hat mein mitgefühl und ich verstehe es auch ich bin eigendlich gegen abtreibung aber da handelt man halt so ..

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1. Februar 2010 um 12:53

Hmm
in meinen ersten beitrag hatte ich das mit der schädeldecke erwähnt aber das ist auch egal wenn ein baby keine schädeldecke hat kann sich das großhirn nicht entwickeln und hat defenitiv keine chancen da brauch ich keinen arzt um das zu wissen .. ich gebe dir dennoch recht das ärzte auch fehler machen aber da konnte man kein fehler machen ich hab es auf dem ultraschall selber gesehen das etwas fehlt.. ich hab michsehr auf sie gefreut wa ja schon im 5. monat wo normelerweise kein abbruch mehr gemacht wird aber er wurde aus ärztlicher sicht empfohlen im krankenhaus hab ich jeden tag geweint weil ich gerne zeit zurückdrehen würde und hoffen das sie doch gesund wird aber das bringt nichts sie ist es nicht gewesen und ich hab mich abgefunden damit sie wird in meinen herzen weiterleben und ich werde sie nie vergessen ... lg nancy

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1. Februar 2010 um 20:08


sorry ich habe 2 Schwersbehinderte Kinder,wo ich erst nach der geburt und erst nach 7 Monaten erfahren habe das sie nie ein Normales Leben haben werden.

Meine 2 Kinder (von 5Kindern) werden wie alle Kinder von mir Normal behandelt.

Entscheiden für und gegen das Kind kam für mich nie in frage.

Aber wenn eine Frau dann ein gesundes kind bekommt ist es okay.

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1. Februar 2010 um 20:50
In Antwort auf anthea_12071067


sorry ich habe 2 Schwersbehinderte Kinder,wo ich erst nach der geburt und erst nach 7 Monaten erfahren habe das sie nie ein Normales Leben haben werden.

Meine 2 Kinder (von 5Kindern) werden wie alle Kinder von mir Normal behandelt.

Entscheiden für und gegen das Kind kam für mich nie in frage.

Aber wenn eine Frau dann ein gesundes kind bekommt ist es okay.


daumen hoch für dich ... finde es schön das du alle deine kinder normal behandels so muss es auch sein man darf sie nicht gesondert behandeln kla etwas vorsichtiger ist man bestimmt aber man sollte es auch nicht übertreiben ...

viel glück dir noch lg nancy

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