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Abtreibung - richtig oder faslsch?

12. Juli 2016 um 11:41 Letzte Antwort: 16. Juli 2019 um 8:13

Hallo, mich würde eure Meinung über Abtreibung in folgenden Fällen interessieren:

1. Junges Mädchen ohne Schulabschluss und Ausbildung
2. Schwangerschaft durch Vergewaltigung
3. Gesundheitsrisiko für die Mutter

Würdet ihr in diesen Fällen eine Abtreibung für richtig oder falsch halten?

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12. Juli 2016 um 12:40

Lässt sich
meiner Ansicht nach unabhängig vom genauen Standpunkt so pauschal nicht sagen.

Z.b. gibt es Frauen, die nach Vergewaltigung das Kind austragen, es liebevoll erziehen und quasi "Heilung" dadurch finden; für mich (bin Mann) klingt das ein ganz klein wenig gaga; aber wenn eine Frau so drauf ist, wäre eine Abtreibung doch unabhängig vom Standpunkt zu Abtreibung ziemlich sinnlos.

Z.b. gibt es wenn auch ziemlich wenige Frauen, die sich quasi nichts schöneres im Leben vorstellen können, als mit dem geeigneten Mann 5 - 10 Kinder zu haben; wenn da der geeignete Mann schon da ist, stört dann kein Schulabschluss ihrerseits nicht, da die nächsten 20-30 Jahre irgendwas arbeiten sowieso nicht in Frage kommt, und jung ist dann sogar sinnvoll, denn wer 10 schaffen will, sollte früh anfangen.

Z.b. gibt es ganz unterschiedliche Gesundheitsrisiken und die werden von Frauen auch ganz unterschiedlich gesehen; für die eine mag ein 1% Risiko bei der Schwangerschaft drauf zu gehen inakzeptabel sein, eine andere mag auch noch bei 30% sagen, dass sie als Mutter selbstverständlich ein 30%-Risiko für ihr Kind in Kauf nehmen wird; wieder anderen mag sogar von Ärzten dringend zwecks eigenem Überleben die Abtreibung empfohlen worden sein, aber sie sind rein aus Prinzip gegen die Tötung ihres ungeborenen Kindes, um dann einen Witwer und 4 Halbweisen zu hinerlassen, die aber als Trost der Heiligsprechung der eigenen Mutter beiwohnen dürfen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gianna_Beretta_Molla
Und dann gibt es noch Gesundheitsrisiken in Verbindung mit Schwangerschaften, die gar nicht tödlich sind, aber trotzdem sehr unangenehm sein können.

Also unabhängig von der allgemeinen Wertung der Abtreibung ist das ein wenig unpräzise.

Dennoch meine Antwort:
In allen 3 Fällen ist es richtig, wenn die Schwangere sich irgendwie zu einer Entscheidung gegen die Tötung ihres eigenen Kindes durchringen kann.

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12. Juli 2016 um 18:14

Richtig
Aber ich hab auch allgemein kein Problem mit Abtreibungen.
Sollte die Schwangere allerdings gegen diese Abtreibung sein, ist das der für sie falsche Weg, ändert aber nichts daran, dass Abtreibungen im allgemeinen für mich nicht falsch sind.

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6. August 2016 um 10:44

Wie trainiert man sich
genau das Schamgefühl ab, um solche menschenverachtende Ansichten wie die deinige nicht nur zu haben, sondern auch noch von sich zu geben?

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6. August 2016 um 12:08

Klar darf sich die Meinung
unterscheiden, nur ist eine menschenverachtende Meinung eben eine menschenverachtende Meinung.

Und die Meinung, dass Menschen mit Downsyndrom besser nie hätten leben sollen ist menschenverachtend.

Ich zietiere als Beleg dafür einfach mal einen Aufruf der vom Downsyndrom netzwerk publiziert wurde:
http://www.down-syndrom-netzwerk.de/index.php?option=com_simplecalendar&view=detail&catid=3:baden-wuerttemberg&id=36&Itemid=118

"Es ist kaum eine schlimmere Diskriminierung denkbar als die, einer Bevölkerungsgruppe mit einem vorgeburtlichen Gentest, der auf Selektion gerichtet ist, ihr Lebensrecht abzusprechen. Menschen mit Down-Syndrom verdienen die gleiche Achtung und haben das gleiche Lebensrecht wie alle anderen Menschen. Sie sind genauso liebenswert und wertvoll und bereichern ihre Familien und unsere ganze Gesellschaft. Eine vorgeburtliche Diagnostik, die allein darauf abzielt, die Geburt dieser Menschen durch Abtreibung zu verhindern, ist deshalb skandalös.

Wenn Sie es einrichten können, kommen Sie bitte unbedingt zu dieser Kundgebung, an der Herr Prof. Dr. Holm Schneider aus Erlangen teilnehmen wird. U. a. wird Michaela Schatz, eine junge Frau mit Down-Syndrom, zu uns sprechen."

Ich finde zwar auch, dass zu schnell gemotzt wird, irgendwas sei menschenverachtend, aber wenn Leute mit Down-Syndrom sich darüber beschweren, dass es skandalös sei, dass man ihresgleichen per vorgeburtlicher Diagnose und Abtreibung möglichst alle erwischen will, dann weiß ich einfach nicht, welcher Begriff sonst passen soll.

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6. August 2016 um 14:20
In Antwort auf carn

Wie trainiert man sich
genau das Schamgefühl ab, um solche menschenverachtende Ansichten wie die deinige nicht nur zu haben, sondern auch noch von sich zu geben?

Viele treiben ihre Kinder ab weil eine Erkrankung fest gestellt wird.
Voralem wen man weiß das diese Erkrankung das Kind alleine nicht lebensfähig macht. Viele Menschen fühlen sich dem einfach nicht gewachsen generell einen Menschen zu Hause zu pflegen 24 Stunden 7 Tage die Woche lang und das ohne Pause. Nicht nur das welche sich nicht gewachsen fühlen ist es ja auch so das viele einfach sagen " das ist doch kein Leben". Es gibt Krankheiten wo diese Kinder total leiden. Bei einigen Fällen sagt der Arzt sogar das das Kind nicht lange lebt und qualvoll sterben wird. Das viele Eltern sagen das sie das nicht mit machen können, weil sie emotional das nicht ertragen oder dieses Kind nicht leiden sehen können. Dan hat das meiner Meinung nach nichts mit Menschenverachtung zu tun. Natürlich gibt es auch Dinge wo ich mir sage " was soll das für nen scheiß?". Wie zum Beispiel hab ich Frauen kennen gelernt wo während der Schwangerschaft Diabetes oder auch wo bei einem Kind ein Arm gefehlt hat. Das sind so Dinge damit kann man leben. Diabetes lässt sich in den Griff bekommen. Und ein Kind wird ohne Arm geboren. Mein Gott das Kind wird den fehlenden Arm nicht vermissen, es wägst ja so damit auf. Für andere unvorstellbar aber dieses Kind wird es nicht anders kennen. Also das sind so Lappalien wo eine Abtreibung nicht nötig ist.

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6. August 2016 um 20:18

Was soll Träumerei
"Mir kommt es etwa so vor, als wärst du ein wenig ein Träumer."
daran sein, festzustellen, dass Diskriminierung aufgrund von Behinderung menschenverachtend ist?

Und nein, ich rede nicht von den Eltern, die eine solche Entscheidung treffen. Sondern ich rede davon, wenn jemand es gut findet, dass viele Eltern eine solche Entscheidung treffen, statt es einfach zu bedauern, dass es trotz des vermeintlichen und/oder echten Reichtums unserer Gesellschaft nicht möglich ist, Platz auch für und ein Leben mit Behinderten zu schaffen.

"Gewisse Organisationen setzen einem den Floh ins Ohr, dass Kinder mit Down Syndrom eine Bereicherung der Familie oder gar der Gesellschaft seien. So ist es eben nicht."

Diese gewissen Organisationen sind glaube ich Behindertenverbände.

Keine Ahnung ob du das nachvollziehen kannst, aber ich kann nachvollziehen, dass es einen ziemlich ankotzen würde, wenn die Gesellschaft einem klar mitteilt, dass jemand wie man selbst doch bitte besser nie geboren werden sollte.

Abgesehen davon gibts eine Menge Menschen, die nun leider wirklich keine Bereicherung der Gesellschaft darzustellen scheinen (z.b. gewalttätige Links- und Rechtsradikale); es deshalb zu begrüßen, dass solche Menschen per Gentest rechtzeitig vor Geburt identifiziert und entsorgt werden, ist menschenverachtend.

"Die Zahlen sprechen für sich und meine Einstellung entspricht dem eben."

Das Argument, dass die Mehrheit irgendetwas befürwortet und es deshalb ethisch richtig sei, ist doch immer wieder sowas von überzeugend.

"Was gar nicht geht, ist aggressiv aufzutreten gegenüber Menschen, die eine andere Meinung vertreten."

Du warst zuerst aggressiv indem du das Lebensrecht und das Menschsein daran geknüpft hast, dass jemand nicht behindert ist, indem du das nicht-geboren werden von behinderten begrüßt hast.

Und ich bin ziemlich dickpelzig was vieles angeht, aber wie man als deutschsprachiger nicht erkennen kann, was daran ethisch fragwürdig sein könnte, ist mir schleierhaft. Im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst?

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7. August 2016 um 11:39
In Antwort auf artemisluna03

Viele treiben ihre Kinder ab weil eine Erkrankung fest gestellt wird.
Voralem wen man weiß das diese Erkrankung das Kind alleine nicht lebensfähig macht. Viele Menschen fühlen sich dem einfach nicht gewachsen generell einen Menschen zu Hause zu pflegen 24 Stunden 7 Tage die Woche lang und das ohne Pause. Nicht nur das welche sich nicht gewachsen fühlen ist es ja auch so das viele einfach sagen " das ist doch kein Leben". Es gibt Krankheiten wo diese Kinder total leiden. Bei einigen Fällen sagt der Arzt sogar das das Kind nicht lange lebt und qualvoll sterben wird. Das viele Eltern sagen das sie das nicht mit machen können, weil sie emotional das nicht ertragen oder dieses Kind nicht leiden sehen können. Dan hat das meiner Meinung nach nichts mit Menschenverachtung zu tun. Natürlich gibt es auch Dinge wo ich mir sage " was soll das für nen scheiß?". Wie zum Beispiel hab ich Frauen kennen gelernt wo während der Schwangerschaft Diabetes oder auch wo bei einem Kind ein Arm gefehlt hat. Das sind so Dinge damit kann man leben. Diabetes lässt sich in den Griff bekommen. Und ein Kind wird ohne Arm geboren. Mein Gott das Kind wird den fehlenden Arm nicht vermissen, es wägst ja so damit auf. Für andere unvorstellbar aber dieses Kind wird es nicht anders kennen. Also das sind so Lappalien wo eine Abtreibung nicht nötig ist.

Rundumrund
"Voralem wen man weiß das diese Erkrankung das Kind alleine nicht lebensfähig macht. Viele Menschen fühlen sich dem einfach nicht gewachsen generell einen Menschen zu Hause zu pflegen 24 Stunden 7 Tage die Woche lang und das ohne Pause. Nicht nur das welche sich nicht gewachsen fühlen ist es ja auch so das viele einfach sagen " das ist doch kein Leben". Es gibt Krankheiten wo diese Kinder total leiden. Bei einigen Fällen sagt der Arzt sogar das das Kind nicht lange lebt und qualvoll sterben wird."

sprach aber explizit von "Downföten" also gerade nicht von den Fällen, die du hier meinst.

Weder ist das Leben von Menschen mit Down-Syndrom qualvoll noch bedeutet dieses Diagnose immer eine 24/7 Pflege.

"Das viele Eltern sagen das sie das nicht mit machen können, weil sie emotional das nicht ertragen oder dieses Kind nicht leiden sehen können."

Und rundumrund hat explizit begrüßt, dass meistens abgetrieben wird, also dass meistens Eltern sich nicht in der Lage sehen, mit einem Kind mit Down-Syndrom zu leben.

Ist es nicht offensichtlich, dass es menschenverachtend ist, wenn es jemand begrüßt, dass viele Eltern nicht die Kraft finden, zu ihrem behinderten Kind Ja zu sagen?

"Mein Gott das Kind wird den fehlenden Arm nicht vermissen, es wägst ja so damit auf."

Menschen mit Down-Syndrom kommen emotional meist gut damit zu recht, dass sie dieses Handicap haben.


"Dan hat das meiner Meinung nach nichts mit Menschenverachtung zu tun."

Hätte rundumrund von den von dir genannten Fällen gesprochen, dann hätte ich sicher auch nicht von Menschenverachtung gesprochen; aber sie sprach nunmal von Down-Syndrom und es zu begrüßen, dass die meisten mit Down-Syndrom durch Diagnose und Abtreibung ausgesiebt werden, ist menschenverachtend.

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7. August 2016 um 11:54

Und
"Das Dritte Reich war ein Verbrecherstaat, der Geisteskranke, Downbelastete etc. tötete, die bereits Teil der Gesellschaft waren."

"Downföten" in der 20. SSW sind noch kein Teil der Gesellschaft?
In der 24. SSW?
In der 28.?
32.?

Zur Info, ungeborene sind rein vom Staat her auch Teil der Gesellschaft in dem Sinne, dass ihr Leben und ihre Würde zu schützen sind.

"Sind die Bundesrepublik, Grossbritannien, die Niederlande und die meisten europäischen Staaten Verbrecherstaaten, weil die Abtreibung gewisser Föten mit Gendefekten erlaubt, ja sogar gefördert wird durch die Aufhebung einer zeitlichen Begrenzung für Abbrüche und der Zurverfügungstellung geeigneter Testverfahren und Screeningangeboten?"

Da die BRD die Abtreibung nicht aufgrund der Behinderung erlaubt, trifft die BRD dieser Vorwurf nicht.

Erlaubt ist die Spätabtreibung, wenn eine Gefahr für körperliche oder seelische Gesundheit der Mutter besteht, die beispielsweise dann bestehen kann, wenn die Mutter mit der Pflege des behinderten Kindes in irgendeiner Weise vollkommen überfordert wäre.

Irrelevante Spitzfindigkeit?

Nein, denn bei der Regelung in D ist klar, dass das eigentlich bedauerlich ist, dass es mit diesem Kind zu schwer wäre, und dass die Gesellschaft sich gefälligst bemühen sollte sich so zu ändern, dass es Eltern leichter fällt mit einem behinderten Kind zu Recht zu kommen; da kann z.b. bei Downsyndrom einiges erreicht werden.

Und ferner ist eindeutig klar, dass nichts begrüßenswertes daran ist, dass die meisten "Downföten" abgetrieben werden, sondern dass ist eher ein Makel unserer Gesellschaft und sicher nichts, was wir begrüßen sollten.

Über die anderen Staaten, meines Wissens würde da auch niemand "begrüßen", dass die meisten "Downföten" abgetrieben werden; insoweit ein Staat das offiziell begrüßen würde, wäre er ein Verbrecherstaat.

"Sind dir denn die Zustände in grossen Teilen Südamerikas und Afrikas bezüglich vorzeitiger Beendigung von Schwangerschaften etwa lieber?"

Was genau hat das damit zu tun, dass du es in menschenverachtender Weise begrüßt hast, dass die meisten "Downföten" abgetrieben werden, statt es einfach zu bedauern, dass wir es als Gesellschaft so schlecht schaffen, auch solchen Menschen einen Platz und ihren Eltern mehr Rückhalt zu bieten?

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8. August 2016 um 12:34
In Antwort auf carn

Rundumrund
"Voralem wen man weiß das diese Erkrankung das Kind alleine nicht lebensfähig macht. Viele Menschen fühlen sich dem einfach nicht gewachsen generell einen Menschen zu Hause zu pflegen 24 Stunden 7 Tage die Woche lang und das ohne Pause. Nicht nur das welche sich nicht gewachsen fühlen ist es ja auch so das viele einfach sagen " das ist doch kein Leben". Es gibt Krankheiten wo diese Kinder total leiden. Bei einigen Fällen sagt der Arzt sogar das das Kind nicht lange lebt und qualvoll sterben wird."

sprach aber explizit von "Downföten" also gerade nicht von den Fällen, die du hier meinst.

Weder ist das Leben von Menschen mit Down-Syndrom qualvoll noch bedeutet dieses Diagnose immer eine 24/7 Pflege.

"Das viele Eltern sagen das sie das nicht mit machen können, weil sie emotional das nicht ertragen oder dieses Kind nicht leiden sehen können."

Und rundumrund hat explizit begrüßt, dass meistens abgetrieben wird, also dass meistens Eltern sich nicht in der Lage sehen, mit einem Kind mit Down-Syndrom zu leben.

Ist es nicht offensichtlich, dass es menschenverachtend ist, wenn es jemand begrüßt, dass viele Eltern nicht die Kraft finden, zu ihrem behinderten Kind Ja zu sagen?

"Mein Gott das Kind wird den fehlenden Arm nicht vermissen, es wägst ja so damit auf."

Menschen mit Down-Syndrom kommen emotional meist gut damit zu recht, dass sie dieses Handicap haben.


"Dan hat das meiner Meinung nach nichts mit Menschenverachtung zu tun."

Hätte rundumrund von den von dir genannten Fällen gesprochen, dann hätte ich sicher auch nicht von Menschenverachtung gesprochen; aber sie sprach nunmal von Down-Syndrom und es zu begrüßen, dass die meisten mit Down-Syndrom durch Diagnose und Abtreibung ausgesiebt werden, ist menschenverachtend.

Deswegen sagte ich ja es gibt Krankheiten oder behinderungen
Wo ich eine Abtreibung für ungerechtfertigt finde. Bei mir waren es allgemeine Beispiele. Down- Syndrom hat ja auch mehrere Stufen und ich meine das die ganz schlimmen Stufen eher selten sind. Also die wo man sagen könnte " das ist kein Leben". Zumindest hab ich noch nicht einen in einem erschwerten Stadium/ Stufe kennen gelernt und ich kenne viele mit down - Syndrom. Auch viele Kinder. Das sind die feinsten Sonnenscheine Down- Syndrom ist zwar eine Krankheit aber viele reden davon als " ein anders geführter Lebensstil " . Also kein Grund abzutreiben.

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9. August 2016 um 15:10
In Antwort auf carn

Und
"Das Dritte Reich war ein Verbrecherstaat, der Geisteskranke, Downbelastete etc. tötete, die bereits Teil der Gesellschaft waren."

"Downföten" in der 20. SSW sind noch kein Teil der Gesellschaft?
In der 24. SSW?
In der 28.?
32.?

Zur Info, ungeborene sind rein vom Staat her auch Teil der Gesellschaft in dem Sinne, dass ihr Leben und ihre Würde zu schützen sind.

"Sind die Bundesrepublik, Grossbritannien, die Niederlande und die meisten europäischen Staaten Verbrecherstaaten, weil die Abtreibung gewisser Föten mit Gendefekten erlaubt, ja sogar gefördert wird durch die Aufhebung einer zeitlichen Begrenzung für Abbrüche und der Zurverfügungstellung geeigneter Testverfahren und Screeningangeboten?"

Da die BRD die Abtreibung nicht aufgrund der Behinderung erlaubt, trifft die BRD dieser Vorwurf nicht.

Erlaubt ist die Spätabtreibung, wenn eine Gefahr für körperliche oder seelische Gesundheit der Mutter besteht, die beispielsweise dann bestehen kann, wenn die Mutter mit der Pflege des behinderten Kindes in irgendeiner Weise vollkommen überfordert wäre.

Irrelevante Spitzfindigkeit?

Nein, denn bei der Regelung in D ist klar, dass das eigentlich bedauerlich ist, dass es mit diesem Kind zu schwer wäre, und dass die Gesellschaft sich gefälligst bemühen sollte sich so zu ändern, dass es Eltern leichter fällt mit einem behinderten Kind zu Recht zu kommen; da kann z.b. bei Downsyndrom einiges erreicht werden.

Und ferner ist eindeutig klar, dass nichts begrüßenswertes daran ist, dass die meisten "Downföten" abgetrieben werden, sondern dass ist eher ein Makel unserer Gesellschaft und sicher nichts, was wir begrüßen sollten.

Über die anderen Staaten, meines Wissens würde da auch niemand "begrüßen", dass die meisten "Downföten" abgetrieben werden; insoweit ein Staat das offiziell begrüßen würde, wäre er ein Verbrecherstaat.

"Sind dir denn die Zustände in grossen Teilen Südamerikas und Afrikas bezüglich vorzeitiger Beendigung von Schwangerschaften etwa lieber?"

Was genau hat das damit zu tun, dass du es in menschenverachtender Weise begrüßt hast, dass die meisten "Downföten" abgetrieben werden, statt es einfach zu bedauern, dass wir es als Gesellschaft so schlecht schaffen, auch solchen Menschen einen Platz und ihren Eltern mehr Rückhalt zu bieten?

Also ich persönlich...
...finde es hat nichts mit der Gesellschaft zu tun, ob Eltern mit einem behinderten Kind umgehen können, oder nicht.

Ich z.B. kann mit Kindern generell nicht umgehen, und wenn ich mir auch nur vorstelle, ein behindertes Kind in der Familie zu haben, ist das für mich eine Horror Vorstellung!

Ich hab neulich erst einen alten Artikel gelesen, da hat ein kleines Mädchen versucht seinen kleinen behinderten Bruder "loszuwerden", weil sie es gehasst hat, das er so viel Aufmerksamkeit und Fürsorge brauchte.

Dieses Mädchen wäre besser dran gewesen, wenn die Eltern den behinderten Fötus abgetrieben, und ein weiteres, gesundes Kind bekommen hätten.

Allein so Sachen wie sich gegenseitig ärgern, sich mal kloppen, um die Gunst der Eltern buhlen, sich in der Schule nacheifern oder helfen, fehlen einfach fast komplett...

Wie kann man einem gesunden Kind ein behindertes Geschwisterkind "antun"? Wie kann man von einem Kind ständige Rücksichtname, ständiges zurückstecken erwarten?

DAS finde ICH unmenschlich!

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9. August 2016 um 19:35
In Antwort auf crissi1983

Also ich persönlich...
...finde es hat nichts mit der Gesellschaft zu tun, ob Eltern mit einem behinderten Kind umgehen können, oder nicht.

Ich z.B. kann mit Kindern generell nicht umgehen, und wenn ich mir auch nur vorstelle, ein behindertes Kind in der Familie zu haben, ist das für mich eine Horror Vorstellung!

Ich hab neulich erst einen alten Artikel gelesen, da hat ein kleines Mädchen versucht seinen kleinen behinderten Bruder "loszuwerden", weil sie es gehasst hat, das er so viel Aufmerksamkeit und Fürsorge brauchte.

Dieses Mädchen wäre besser dran gewesen, wenn die Eltern den behinderten Fötus abgetrieben, und ein weiteres, gesundes Kind bekommen hätten.

Allein so Sachen wie sich gegenseitig ärgern, sich mal kloppen, um die Gunst der Eltern buhlen, sich in der Schule nacheifern oder helfen, fehlen einfach fast komplett...

Wie kann man einem gesunden Kind ein behindertes Geschwisterkind "antun"? Wie kann man von einem Kind ständige Rücksichtname, ständiges zurückstecken erwarten?

DAS finde ICH unmenschlich!

Hmmm
Ja das kann schon hart für die Geschwister Teile sein oder werden. Mhhhhhhh

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9. August 2016 um 21:19
In Antwort auf crissi1983

Also ich persönlich...
...finde es hat nichts mit der Gesellschaft zu tun, ob Eltern mit einem behinderten Kind umgehen können, oder nicht.

Ich z.B. kann mit Kindern generell nicht umgehen, und wenn ich mir auch nur vorstelle, ein behindertes Kind in der Familie zu haben, ist das für mich eine Horror Vorstellung!

Ich hab neulich erst einen alten Artikel gelesen, da hat ein kleines Mädchen versucht seinen kleinen behinderten Bruder "loszuwerden", weil sie es gehasst hat, das er so viel Aufmerksamkeit und Fürsorge brauchte.

Dieses Mädchen wäre besser dran gewesen, wenn die Eltern den behinderten Fötus abgetrieben, und ein weiteres, gesundes Kind bekommen hätten.

Allein so Sachen wie sich gegenseitig ärgern, sich mal kloppen, um die Gunst der Eltern buhlen, sich in der Schule nacheifern oder helfen, fehlen einfach fast komplett...

Wie kann man einem gesunden Kind ein behindertes Geschwisterkind "antun"? Wie kann man von einem Kind ständige Rücksichtname, ständiges zurückstecken erwarten?

DAS finde ICH unmenschlich!

Ist immer die gleiche Variation
des gleichen Arguments, dass die Existenz von Behinderten für wen auch immer nicht tragbar ist und es deswegen moralisch richtig sei, Behinderte auf die eine oder andere Art loszuwerden.

Genau so haben die Nazis auch argumentiert, sie haben nur eine andere Betonung gehabt, für wen Behinderte untragbar seien.

"Wie kann man von einem Kind ständige Rücksichtname, ständiges zurückstecken erwarten?"

Da durchaus einige auch ganz gut mit behinderten Geschwistern zurechtkommen, wäre es nicht das eigentlich menschliche, zu lernen und zu verstehen, wann das klappt?

Oder sollte man das ganze nicht wenigstens statistisch abklären, in wieveiel Prozent der Fälle Geschwister damit nicht zurecht kommen, bevor man aufgrund EINES EINZIGEN FALLES von dem man man IRGENDWO gelesen hat beschliesst, dass NUR TÖTEN MENSCHLICH SEI?

Das ist wohl das für mich merkwürdigste an dem ganzen Umgang mit Abtreibung; nicht dass irgendwer für die völlige Freigabe von Abtreibung bis zum Verlassen des Geburtskanals oder auch noch ein paar Sekunden danach ist; nicht, dass komischerweise viele Leute nicht nachvollziehen können, warum man was gegen Abtreibung haben sollte; nicht, wie wichtig eine möglichst schnelle und hindernislose Abtreibung als Frauenrecht angesehen wird, obwohl ein relevanter Anteil von Frauen mehr oder minder von MÄNNERN genötigt wird (und ja, da habe ich mir Statistiken angelesen, nicht nur aus einem Einzelfall gefolgert).

Sondern diese unglaubliche Schlampigkeit beim Nachdenken, man liest irgendwo, irgendwas, es fühlt sich richtig an, daraus bildet man seine Meinung und fertig, man glaubt recht zu haben.

Warum ist es untragbar, wenns ums Töten von etwas geht, das zumindest in gewissem Sinne ein Mensch sein könnte (und das ist hier unbestreitbar, da bei Behinderungen es auch um Abtreibungen nach 24. SSW geht, womit die idiotische "Es ist kein Mensch, weil ich das so sehe"-Gymnastik sein gelassen werden kann), warum kann man dann nicht wenigstens sorgfältig nachdenken?

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10. August 2016 um 17:57

"Herzlich" Willkommen ZURÜCK!
Kann es sein, dass Du der kleine nette Forentroll bist, der hier in der Vergangenheit, in der Regel mit mehreren Accounts gleichzeitig mit immer den gleichen Ansichten versucht hat, Stimmung zu machen?

Der rannte hier auch immer rum, mit Ansichten wie
- Abtreibung Behinderte ist zu begrüßen
- Praenatest ist super, da wird man die "fehlerhaften" Embryos los
- Zwangsabtreibungen in China sind zu begrüßen
und lauter solchem Mist.
Der las sich ganz genau so wie Du.

Und dessen Profile bzw. Profilbilder ähnelten dem Deinen doch sehr - Frauen mit großen Oberweiten, teils in freizügigen Posen, und Fotoalben mit jeweils EINEM Foto, dass die Damen oder ihre "Töchter" im Urlaub zeigen.

Magst Du den Mist nicht endlich mal aufgeben?
Ich wette, wenn sich hier Userinnen nach "Deinem" Urlaubsfotos auf die Suche machen würden, dann würde sie diesbezüglich auf irgendwelchen perversen Seiten fündig werden.

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10. August 2016 um 18:04

Für Falsch
auf jeden Fall in den ersten beiden Beispielen.

Beim Gesundheitsrisiko für die Mutter wäre zu klären, wie hoch bzw. um was für ein Risiko es sich überhaupt handelt.
Droht die Mutter durch die Schwangerschaft/Geburt zu versterben, dann wäre ein Abbruch zu akzeptieren.

Hat sie lediglich "Beschwerden", aber keine ernsthaften Schäden zu befürchten, dann wäre eine Abtreibung auch in diesem Fall falsch.

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10. August 2016 um 20:37

Das ist aber trotzdem hart .
Einige Eltern bekommen kranke Kinder die echt schwer krank sind, weil sie es nicht über das Herz bringen. Ich denke das muss aber auch eine der härtesten Entscheidungen sein. Aus liebe zu einem Kind ein anderes Kind abzutreiben. Das ist echt niemanden zu wünschen.

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11. August 2016 um 8:21

Wenn wir die Anwesenheit
aller Menschen ablehnen, deren Anwesenheit dritten eine schwere Last auferlegt, dann wären das ziemlich viele und wir wären eine sehr unmenschliche Gesellschaft.

"Es ist eben zu bedenken, dass geistig Beschränkte heutzutage ein Alter erreichen können, bei dem sie in der Regel die Eltern überleben."

Es ist also ein Problem, dass die medizinische und soziale Versorgung "gesitig Beschränkter" soweit verbessert wurde, dass die auch mal 60 Jahre alt werden können? Bzw. weil wir sie besser versorgen, sollten wir mehr von ihnen wegmachen lassen?

Wie kann man das schreiben, ohne zumindest zu merken, dass andere solche Aussagen als ziemlich unmenschlich ansehen könnten?


Ich mein, ich habe auch öfters mal Aussagen getätigt, die andere dann als was auch immer verschrien haben; mir war da nur im Allgemeinen klar, warum die so rummotzen könnten.

Z.b. bei der folgenden Aussage ist es mir schon klar, dass die unfreundlich ist, aber wenn wir uns schon auf dem Niveau bewegen, die Existenz anderer Menschen als problematisch anzusehen:
"ohne jemals danach gefragt worden sein, ob sie Opfer bringen wollen. Es ist eben zu bedenken, dass geistig Beschränkte heutzutage ein Alter erreichen können,"

Ok, berechtigter Punkt, geistig beschränkte können heutzutage ein Alter erreichen, in dem sie in Foren geistig beschränkten Müll posten und dann andere User ungefragt diese beschränkten Posts ertragen müssen.

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22. August 2016 um 22:26
In Antwort auf carn

Wenn wir die Anwesenheit
aller Menschen ablehnen, deren Anwesenheit dritten eine schwere Last auferlegt, dann wären das ziemlich viele und wir wären eine sehr unmenschliche Gesellschaft.

"Es ist eben zu bedenken, dass geistig Beschränkte heutzutage ein Alter erreichen können, bei dem sie in der Regel die Eltern überleben."

Es ist also ein Problem, dass die medizinische und soziale Versorgung "gesitig Beschränkter" soweit verbessert wurde, dass die auch mal 60 Jahre alt werden können? Bzw. weil wir sie besser versorgen, sollten wir mehr von ihnen wegmachen lassen?

Wie kann man das schreiben, ohne zumindest zu merken, dass andere solche Aussagen als ziemlich unmenschlich ansehen könnten?


Ich mein, ich habe auch öfters mal Aussagen getätigt, die andere dann als was auch immer verschrien haben; mir war da nur im Allgemeinen klar, warum die so rummotzen könnten.

Z.b. bei der folgenden Aussage ist es mir schon klar, dass die unfreundlich ist, aber wenn wir uns schon auf dem Niveau bewegen, die Existenz anderer Menschen als problematisch anzusehen:
"ohne jemals danach gefragt worden sein, ob sie Opfer bringen wollen. Es ist eben zu bedenken, dass geistig Beschränkte heutzutage ein Alter erreichen können,"

Ok, berechtigter Punkt, geistig beschränkte können heutzutage ein Alter erreichen, in dem sie in Foren geistig beschränkten Müll posten und dann andere User ungefragt diese beschränkten Posts ertragen müssen.

Sie ging grade nur auf das Thema ein
Das es genau so unmenschlich von Eltern sein kein, einem Geschwister Teil eine bürde auf zu erlegen die das ganze Leben verändert.

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23. August 2016 um 6:31
In Antwort auf artemisluna03

Sie ging grade nur auf das Thema ein
Das es genau so unmenschlich von Eltern sein kein, einem Geschwister Teil eine bürde auf zu erlegen die das ganze Leben verändert.

Nein,
es ist niemals unmenschlich von Eltern obwohl es anderen das Leben schwer macht, ihr eigenes Kind nicht töten zu lassen.

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23. August 2016 um 16:35

Alles richtig...
... sofern es die schwangere Frau selbst und ohne Bedrängnis möchte.

In so einem höchstpersönlichen Bereich wie einer Schwangerschaft gibt es kein richtig oder falsch, denn niemand darf über den Körper und das Leben der Frau bestimmen. Nur sie selbst.

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23. August 2016 um 20:02
In Antwort auf carn

Nein,
es ist niemals unmenschlich von Eltern obwohl es anderen das Leben schwer macht, ihr eigenes Kind nicht töten zu lassen.

Es ist sehr wohl unmenschlich einem Kind auf zu erlegen
Sich sein leben lang um ein geschwisternteil kümmern zu müssen, weil dieses nicht alleine leben kann. Hast du so eine Kindheit schon mal mit erlebt? Wen Eltern ein Kind in die Welt setzen das Pflege braucht, dan doch bitte ohne die Planung " wir haben ja noch ein gesundes Kind, das kann ja mit helfen" oder besser noch " wen wir mal sterben dan kannst du dich ja um dein/e schwerkranken Bruder/Schwester kümmern". Sowas ist definitiv nicht richtig.

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23. August 2016 um 20:30
In Antwort auf artemisluna03

Es ist sehr wohl unmenschlich einem Kind auf zu erlegen
Sich sein leben lang um ein geschwisternteil kümmern zu müssen, weil dieses nicht alleine leben kann. Hast du so eine Kindheit schon mal mit erlebt? Wen Eltern ein Kind in die Welt setzen das Pflege braucht, dan doch bitte ohne die Planung " wir haben ja noch ein gesundes Kind, das kann ja mit helfen" oder besser noch " wen wir mal sterben dan kannst du dich ja um dein/e schwerkranken Bruder/Schwester kümmern". Sowas ist definitiv nicht richtig.

"Menschlich" ist es folglich,
das behinderte Geschwisterchen rechtzeitig zu töten?

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23. August 2016 um 22:45
In Antwort auf carn

"Menschlich" ist es folglich,
das behinderte Geschwisterchen rechtzeitig zu töten?

Ist es menschlich ein anderes Leben damit zu verbauen?
Viel zu viele dieser Eltern würden ihren gesunden Kindern ein Leben auf das weder von ihnen gewollt noch ein Leben zu nennen ist. Viel zu viele dieser Eltern stüzen sich auf das gesunde Kind um es mit einem krankenkind zu schaffen. Das findest du richtig? Das Kinder vernachlässigt werden ( zwar nicht gewollt aber anders geht es mit einem kranken Kind nicht) und Entbehrungen hin nehmen müssen die nicht gerecht dem kind gegenüber sind. Das sie meist von Anfang an die Pflege mit übernehmen müssen, egal wie alt sie sind. Man kann nicht auf schon ein existierendes Kind scheißen um ein anderes zu bekommen.

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24. August 2016 um 6:02
In Antwort auf artemisluna03

Ist es menschlich ein anderes Leben damit zu verbauen?
Viel zu viele dieser Eltern würden ihren gesunden Kindern ein Leben auf das weder von ihnen gewollt noch ein Leben zu nennen ist. Viel zu viele dieser Eltern stüzen sich auf das gesunde Kind um es mit einem krankenkind zu schaffen. Das findest du richtig? Das Kinder vernachlässigt werden ( zwar nicht gewollt aber anders geht es mit einem kranken Kind nicht) und Entbehrungen hin nehmen müssen die nicht gerecht dem kind gegenüber sind. Das sie meist von Anfang an die Pflege mit übernehmen müssen, egal wie alt sie sind. Man kann nicht auf schon ein existierendes Kind scheißen um ein anderes zu bekommen.

Habe dich gefragt,
ob es somit "menschlich" ist, bei entsprechender Diagnose dem schon geborenen Geschwisterchen zu Liebe eine Spätabtreibung vorzunehmen. Ist das also "menschlich" richtig?

Bezüglich meiner Einstellung, ich finde es grundsätzlich nicht falsch, dass wenn jemand vor der einzigen Wahl steht, einen unschuldigen und wehrlosen Menschen gezielt und beabsichtigt zu töten (bzw. töten zu lassen) oder irgendwas zu machen, was nicht das gezielte und beabsichtigte Töten von unschuldigen und wehrlosen Menschen beinhaltet, wenn dieser jemand dann letzteres wählt.

Falls letzteres andere Unerfreulichkeiten mit sich bringt, dann sind die natürlich zu minimieren, wobei auch die Gesellschaft zu helfen hat. Und falls letzteres besonders unerfreulich ist, ist selbstverständlich auch genau zu schauen, obs nicht eine Option 3 gibt (was hier z.b. Freigabe zur Adoption oder Unterbringung bei Verwandten/Freunden sein könnte; wenn man einem Kind aufgrund eines anderen Kindes nicht mehr gerecht werden kann, dann sucht man einem von den beiden Kindern ein anderes zu Hause und tötet nicht eines von beiden Kindern).

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24. August 2016 um 13:40
In Antwort auf carn

Habe dich gefragt,
ob es somit "menschlich" ist, bei entsprechender Diagnose dem schon geborenen Geschwisterchen zu Liebe eine Spätabtreibung vorzunehmen. Ist das also "menschlich" richtig?

Bezüglich meiner Einstellung, ich finde es grundsätzlich nicht falsch, dass wenn jemand vor der einzigen Wahl steht, einen unschuldigen und wehrlosen Menschen gezielt und beabsichtigt zu töten (bzw. töten zu lassen) oder irgendwas zu machen, was nicht das gezielte und beabsichtigte Töten von unschuldigen und wehrlosen Menschen beinhaltet, wenn dieser jemand dann letzteres wählt.

Falls letzteres andere Unerfreulichkeiten mit sich bringt, dann sind die natürlich zu minimieren, wobei auch die Gesellschaft zu helfen hat. Und falls letzteres besonders unerfreulich ist, ist selbstverständlich auch genau zu schauen, obs nicht eine Option 3 gibt (was hier z.b. Freigabe zur Adoption oder Unterbringung bei Verwandten/Freunden sein könnte; wenn man einem Kind aufgrund eines anderen Kindes nicht mehr gerecht werden kann, dann sucht man einem von den beiden Kindern ein anderes zu Hause und tötet nicht eines von beiden Kindern).

Töten ist eine Straftat
Abtreibung nicht. Es ist richtig Rücksicht auf schon existierendes Kind zu nehmen. Wen man weiß das das Ungeborene eine Aufopferung des gesamten Lebens heißt. Wo runter andere Kinder zu leiden haben. Welches Kind würdest du dan bitte abgeben, das gesunde oder das kranke? So zu denken ist auch unmenschlich.

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24. August 2016 um 14:36
In Antwort auf artemisluna03

Töten ist eine Straftat
Abtreibung nicht. Es ist richtig Rücksicht auf schon existierendes Kind zu nehmen. Wen man weiß das das Ungeborene eine Aufopferung des gesamten Lebens heißt. Wo runter andere Kinder zu leiden haben. Welches Kind würdest du dan bitte abgeben, das gesunde oder das kranke? So zu denken ist auch unmenschlich.

Wieder meine Frage nicht beantwortet,
wenn du mir schon sagst, dass meine Einstellung "unmenschlich" sei, solltst du wenigstens klar sagen, welche Einstellung dann "menschlich" sei.

Ist es deiner Ansicht nach "menschlich" richtig bei entsprechender Diagnose dem schon geborenen Geschwisterchen zu Liebe eine Spätabtreibung vorzunehmen?

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24. August 2016 um 16:37
In Antwort auf carn

Wieder meine Frage nicht beantwortet,
wenn du mir schon sagst, dass meine Einstellung "unmenschlich" sei, solltst du wenigstens klar sagen, welche Einstellung dann "menschlich" sei.

Ist es deiner Ansicht nach "menschlich" richtig bei entsprechender Diagnose dem schon geborenen Geschwisterchen zu Liebe eine Spätabtreibung vorzunehmen?

Das ist meine Antwort.
Genau so wie ich es geschrieben habe. Welches Kind würdest du den abgeben?

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24. August 2016 um 19:45
In Antwort auf artemisluna03

Das ist meine Antwort.
Genau so wie ich es geschrieben habe. Welches Kind würdest du den abgeben?

Das verstehe ich dann mal
als:
Ja, es ist "menschlich" richtig bei entsprechender Diagnose dem schon geborenen Geschwisterchen zu Liebe eine Spätabtreibung vorzunehmen.

"Welches Kind würdest du den abgeben?"

Wie soll ich denn beurteilen, was da besser ist? Ich weiß alleine, dass unschuldige und wehrlose Menschen bevorzugt nicht gezielt zu töten sind, auch wenn irgendwer deshalb irgendwelche großen Schwierigkeiten bekommt.

Mit den Schwierigkeiten muss man dann versuchen so gut wie möglich umzugehen.

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24. August 2016 um 21:15
In Antwort auf carn

Das verstehe ich dann mal
als:
Ja, es ist "menschlich" richtig bei entsprechender Diagnose dem schon geborenen Geschwisterchen zu Liebe eine Spätabtreibung vorzunehmen.

"Welches Kind würdest du den abgeben?"

Wie soll ich denn beurteilen, was da besser ist? Ich weiß alleine, dass unschuldige und wehrlose Menschen bevorzugt nicht gezielt zu töten sind, auch wenn irgendwer deshalb irgendwelche großen Schwierigkeiten bekommt.

Mit den Schwierigkeiten muss man dann versuchen so gut wie möglich umzugehen.

Und dan ist es richtig ein unschuldiges leben damit schwer zu belasten?
Das genauso hilflos ist. Das genauso Aufmerksamkeit braucht, genau so wie das die Eltern für einen da sind. Du redest immer davon das es für alles eine überwindbare Lösung gibt aber die meisten deiner Ratschläge sind oder funktionieren nur in der Theorie. Die Praxis sieht ganz anders aus. Da sind Elternteile schon mit gesunden Kindern total überfordert. Dieses ganze Gerede von " so lange du deinem Kind liebe geben kannst", weißt du eigentlich das viele Mütter ihre Kinder nicht lieben. Es ist ein Beschützer Instinkt der dafür sorgt das die Mutter für ihre Kinder da ist. Mit der Geburt sorgt ein Hormon dafür das die Mutter sich überhaupt für das Kind interessiert und es nicht einfach links liegen gelassen wird. Wen dieses Hormon fehlt heißt es gleich die Frau sei krank. Was totaler Schwachsinn ist, weil das ein natürliches Verhalten ist. Aber das muss ja geändert werden und die Mutter wird mit Medikamenten voll gestopft wie eine Kuh. Mutterlieber kommt auch erst mit der Zeit und bei vielen Frauen kommt sie gar nicht. Bei denen ist es ein Pflichtgefühl und schämen sich dafür das sie so empfinden. Im Moment läuft eine Studie und die bisherigen Ergebnisse sind ziemlich für manchen erschüttert. Die besagt das die meisten Mütter es rückgängig machen würden Kinder bekommen zu haben. Angeregt wurde diese Studie durch ein veröffentlichtes buch. Wo 23 mutige Mütter öffentlich zu ihrer GefühlsWelt bekannt haben über das Mutter da sein. Darunter auch omas. Das Buch heißt " Regretting Motherhood". Sowas ist in der Öffentlichkeit aber ein Tabu Thema. Den wie reagiert man wen man hört " ich liebe mein Kind nicht". Es ist nicht immer alles mit Mutter Glück bestückt so wie du das gerne sehen möchtest. So wie es ein abartiger Vorschlag, als eine Lösung zu sehen darin das ein Kind zugunsten eines anderen Weg zu geben. Gibt man das kranke Kind ab ist das genau so scheiße wie das gesunde Kind abzugeben. In einem fortgeschrittenen Stadium abzutreiben kann wohl eine größere emotionale Belastung sein. Wen man sich dazu mal die Methoden genauer an sieht ist das barbarisch. Aber die meisten wirklich schlimmen Behinderung lassen sich schon früh feststellen. Bei anderen bräuchte man nur zwei Wochen mehr ( wen überhaupt) um genauer zu untersuchen ob der Embryo gesund ist oder nicht. Das könnte man noch verkraften. Ich hab schon Frauen erlebt die im fünften sechsten Monat abgetrieben haben. Das ist definitiv viel zu spät. Selbst wen sie eine gute Begründung hätten. Diese Frauen gehören gegeisselt. Hätten solche Frauen in der ersten Zeit nicht so geschlampt mit ihren Untersuchungen, dan hätten die abgetriebenen Kinder nicht gelitten( was sie im fünften Monat getan haben). Unmenschlichkeit scheint also im Auge des Betrachters zu liegen. Ich halte mich nicht für unmenschlich, nur weil es meiner Meinung nach gute Gründe für eine Abtreibung gibt und diese den auch machen. Nur weil das meine Meinung ist heißt das nicht das ich das Leben nicht schätze. Ich habe sehr viel Achtung vor dem leben. Ich kann nicht mal ne mükke tot schlagen, obwohl ich es gerne täte ( scheiß Viecher >.<. Da ich auch noch ein sehr Gläubiger Mensch bin ( mit nem schweren Helfer Syndrom) bin ich der Meinung das man ein Leben mit einem anderen nicht kaputt machen darf/sollte. Ich kann verstehen das einige strickt gegen Abtreibung sind. Bei einigen kommt ja selbst mir die Galle hoch wen ich deren Begründung höre/lese wesahlb die abtreiben möchten. Ich Mann aber auch verstehen wen so manche Frau sagt " ich pack das nicht, ich möchte das nicht". Damit meine ich z.B Frauen die wirklich verhütet haben und nicht die die wirkürlich durch die Gegend hünnern und sich denken " ach da wird schon nix passieren". Solche Frauen nehmen in Kauf schwanger zu werden , schon mit dem vor Gedanken " es gibt ja die Abtreibung ". Das ist einfach ekelhaft. So mit leben umzugehen.

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24. August 2016 um 21:23
In Antwort auf artemisluna03

Und dan ist es richtig ein unschuldiges leben damit schwer zu belasten?
Das genauso hilflos ist. Das genauso Aufmerksamkeit braucht, genau so wie das die Eltern für einen da sind. Du redest immer davon das es für alles eine überwindbare Lösung gibt aber die meisten deiner Ratschläge sind oder funktionieren nur in der Theorie. Die Praxis sieht ganz anders aus. Da sind Elternteile schon mit gesunden Kindern total überfordert. Dieses ganze Gerede von " so lange du deinem Kind liebe geben kannst", weißt du eigentlich das viele Mütter ihre Kinder nicht lieben. Es ist ein Beschützer Instinkt der dafür sorgt das die Mutter für ihre Kinder da ist. Mit der Geburt sorgt ein Hormon dafür das die Mutter sich überhaupt für das Kind interessiert und es nicht einfach links liegen gelassen wird. Wen dieses Hormon fehlt heißt es gleich die Frau sei krank. Was totaler Schwachsinn ist, weil das ein natürliches Verhalten ist. Aber das muss ja geändert werden und die Mutter wird mit Medikamenten voll gestopft wie eine Kuh. Mutterlieber kommt auch erst mit der Zeit und bei vielen Frauen kommt sie gar nicht. Bei denen ist es ein Pflichtgefühl und schämen sich dafür das sie so empfinden. Im Moment läuft eine Studie und die bisherigen Ergebnisse sind ziemlich für manchen erschüttert. Die besagt das die meisten Mütter es rückgängig machen würden Kinder bekommen zu haben. Angeregt wurde diese Studie durch ein veröffentlichtes buch. Wo 23 mutige Mütter öffentlich zu ihrer GefühlsWelt bekannt haben über das Mutter da sein. Darunter auch omas. Das Buch heißt " Regretting Motherhood". Sowas ist in der Öffentlichkeit aber ein Tabu Thema. Den wie reagiert man wen man hört " ich liebe mein Kind nicht". Es ist nicht immer alles mit Mutter Glück bestückt so wie du das gerne sehen möchtest. So wie es ein abartiger Vorschlag, als eine Lösung zu sehen darin das ein Kind zugunsten eines anderen Weg zu geben. Gibt man das kranke Kind ab ist das genau so scheiße wie das gesunde Kind abzugeben. In einem fortgeschrittenen Stadium abzutreiben kann wohl eine größere emotionale Belastung sein. Wen man sich dazu mal die Methoden genauer an sieht ist das barbarisch. Aber die meisten wirklich schlimmen Behinderung lassen sich schon früh feststellen. Bei anderen bräuchte man nur zwei Wochen mehr ( wen überhaupt) um genauer zu untersuchen ob der Embryo gesund ist oder nicht. Das könnte man noch verkraften. Ich hab schon Frauen erlebt die im fünften sechsten Monat abgetrieben haben. Das ist definitiv viel zu spät. Selbst wen sie eine gute Begründung hätten. Diese Frauen gehören gegeisselt. Hätten solche Frauen in der ersten Zeit nicht so geschlampt mit ihren Untersuchungen, dan hätten die abgetriebenen Kinder nicht gelitten( was sie im fünften Monat getan haben). Unmenschlichkeit scheint also im Auge des Betrachters zu liegen. Ich halte mich nicht für unmenschlich, nur weil es meiner Meinung nach gute Gründe für eine Abtreibung gibt und diese den auch machen. Nur weil das meine Meinung ist heißt das nicht das ich das Leben nicht schätze. Ich habe sehr viel Achtung vor dem leben. Ich kann nicht mal ne mükke tot schlagen, obwohl ich es gerne täte ( scheiß Viecher >.<. Da ich auch noch ein sehr Gläubiger Mensch bin ( mit nem schweren Helfer Syndrom) bin ich der Meinung das man ein Leben mit einem anderen nicht kaputt machen darf/sollte. Ich kann verstehen das einige strickt gegen Abtreibung sind. Bei einigen kommt ja selbst mir die Galle hoch wen ich deren Begründung höre/lese wesahlb die abtreiben möchten. Ich Mann aber auch verstehen wen so manche Frau sagt " ich pack das nicht, ich möchte das nicht". Damit meine ich z.B Frauen die wirklich verhütet haben und nicht die die wirkürlich durch die Gegend hünnern und sich denken " ach da wird schon nix passieren". Solche Frauen nehmen in Kauf schwanger zu werden , schon mit dem vor Gedanken " es gibt ja die Abtreibung ". Das ist einfach ekelhaft. So mit leben umzugehen.

Ohh
Scheiß autokorrektur >.<

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24. August 2016 um 22:37
In Antwort auf artemisluna03

Und dan ist es richtig ein unschuldiges leben damit schwer zu belasten?
Das genauso hilflos ist. Das genauso Aufmerksamkeit braucht, genau so wie das die Eltern für einen da sind. Du redest immer davon das es für alles eine überwindbare Lösung gibt aber die meisten deiner Ratschläge sind oder funktionieren nur in der Theorie. Die Praxis sieht ganz anders aus. Da sind Elternteile schon mit gesunden Kindern total überfordert. Dieses ganze Gerede von " so lange du deinem Kind liebe geben kannst", weißt du eigentlich das viele Mütter ihre Kinder nicht lieben. Es ist ein Beschützer Instinkt der dafür sorgt das die Mutter für ihre Kinder da ist. Mit der Geburt sorgt ein Hormon dafür das die Mutter sich überhaupt für das Kind interessiert und es nicht einfach links liegen gelassen wird. Wen dieses Hormon fehlt heißt es gleich die Frau sei krank. Was totaler Schwachsinn ist, weil das ein natürliches Verhalten ist. Aber das muss ja geändert werden und die Mutter wird mit Medikamenten voll gestopft wie eine Kuh. Mutterlieber kommt auch erst mit der Zeit und bei vielen Frauen kommt sie gar nicht. Bei denen ist es ein Pflichtgefühl und schämen sich dafür das sie so empfinden. Im Moment läuft eine Studie und die bisherigen Ergebnisse sind ziemlich für manchen erschüttert. Die besagt das die meisten Mütter es rückgängig machen würden Kinder bekommen zu haben. Angeregt wurde diese Studie durch ein veröffentlichtes buch. Wo 23 mutige Mütter öffentlich zu ihrer GefühlsWelt bekannt haben über das Mutter da sein. Darunter auch omas. Das Buch heißt " Regretting Motherhood". Sowas ist in der Öffentlichkeit aber ein Tabu Thema. Den wie reagiert man wen man hört " ich liebe mein Kind nicht". Es ist nicht immer alles mit Mutter Glück bestückt so wie du das gerne sehen möchtest. So wie es ein abartiger Vorschlag, als eine Lösung zu sehen darin das ein Kind zugunsten eines anderen Weg zu geben. Gibt man das kranke Kind ab ist das genau so scheiße wie das gesunde Kind abzugeben. In einem fortgeschrittenen Stadium abzutreiben kann wohl eine größere emotionale Belastung sein. Wen man sich dazu mal die Methoden genauer an sieht ist das barbarisch. Aber die meisten wirklich schlimmen Behinderung lassen sich schon früh feststellen. Bei anderen bräuchte man nur zwei Wochen mehr ( wen überhaupt) um genauer zu untersuchen ob der Embryo gesund ist oder nicht. Das könnte man noch verkraften. Ich hab schon Frauen erlebt die im fünften sechsten Monat abgetrieben haben. Das ist definitiv viel zu spät. Selbst wen sie eine gute Begründung hätten. Diese Frauen gehören gegeisselt. Hätten solche Frauen in der ersten Zeit nicht so geschlampt mit ihren Untersuchungen, dan hätten die abgetriebenen Kinder nicht gelitten( was sie im fünften Monat getan haben). Unmenschlichkeit scheint also im Auge des Betrachters zu liegen. Ich halte mich nicht für unmenschlich, nur weil es meiner Meinung nach gute Gründe für eine Abtreibung gibt und diese den auch machen. Nur weil das meine Meinung ist heißt das nicht das ich das Leben nicht schätze. Ich habe sehr viel Achtung vor dem leben. Ich kann nicht mal ne mükke tot schlagen, obwohl ich es gerne täte ( scheiß Viecher >.<. Da ich auch noch ein sehr Gläubiger Mensch bin ( mit nem schweren Helfer Syndrom) bin ich der Meinung das man ein Leben mit einem anderen nicht kaputt machen darf/sollte. Ich kann verstehen das einige strickt gegen Abtreibung sind. Bei einigen kommt ja selbst mir die Galle hoch wen ich deren Begründung höre/lese wesahlb die abtreiben möchten. Ich Mann aber auch verstehen wen so manche Frau sagt " ich pack das nicht, ich möchte das nicht". Damit meine ich z.B Frauen die wirklich verhütet haben und nicht die die wirkürlich durch die Gegend hünnern und sich denken " ach da wird schon nix passieren". Solche Frauen nehmen in Kauf schwanger zu werden , schon mit dem vor Gedanken " es gibt ja die Abtreibung ". Das ist einfach ekelhaft. So mit leben umzugehen.

Wenn
"Und dan ist es richtig ein unschuldiges leben damit schwer zu belasten?"

etwas ein geringeres Übel ist als ein anderes Übel ist es immer noch ein Übel.

Da du offensichtlich ein bischen was rauslassen musstest auch mal von mir was:

Was mich so richtig ankotzt, ist wenn jemand davon redet, dass irgendwas eine ethisch schwere Entscheidung sei und da doch niemand urteilen dürfe, etc., blabla; aber dann, sobald das mal verdaut ist, zack umschaltet auf "richtig, vernünftig, neutral" und sonstiges Geschwätz mit dem dann nichts anderes zum Ausdruck gebracht wird, als das auf einmal es doch eindeutig, klar und unkompliziert ist.

Wenn irgendwas eine Wahl zwischen Pest und Cholera ist, dann hat man danach Pest oder Cholera gewählt und soll nicht so tun als sei Pest oder Cholera schön und richtig nur weil man es gewählt hat.

Wenn ich sage, es sei richtig, wenn man sich irgendwie dazu durchringen kann, sein ungeborenes Kind nicht zu töten, dann sage ich weder noch denke ich, dass man damit dann zwingend glücklicher oder überhaupt glücklich ist und dass man nicht nachher Scheiße frisst an der man verzweifeln kann. Es ist richtig, obwohl es Scheiße werden kann oder sicher sein wird.

Genau das Gegenteil machen aber Leute wie monavetterli und rundumrund und crissi1983, erst tut man so als sei man differenziert, jammert rum, dass die Radikalen doch so einseitig seien, aber dann - schwupps - ist es auf einmal eine durchweg erfreuliche Nachricht, dass 95% der Downies "rechtzeitig" erwischt werden, so als wäre das schön, weiß, klar, eindeutig und gut.

Und dann diese absolute Überzeugung, dass weil es sich für irgendwen besser anfühlt, dass es deshalb richtig sei. Was für ein Schwachsinn. Thema ist das Töten von ungeborenen Menschen weil sie behindert sind im 4., 5., 6. oder gar 7. Monat der Schwangerschaft. Klar ist es nicht egal, wie es der Mutter dabei ergeht. Aber der Elefant im Raum ist das Töten eines Menschen, dass sollte man neben den ganzen Fragen, wie das Töten wer emotional warum für richtig oder falsch hält, auch wahrnehmen.


Und bezüglich "Regretting Motherhood", ja, habe von dem Buch gehört, Studie kenn ich nicht, aber die wird dann bestimmt in den Medien breitgetreten werden. Blos sehe ich da vor allem erstmal, dass unsere Gesellschaft emotional krank und am Ende ist; 10000 oder mehr Generationen vor uns haben es irgendwie hinbekommen im wörtlich totalen Dreck lebend trotzdem noch Kinder zu bekommen und einen Teil davon einigermaßen aufzuziehen; aber unsere Gesellschaft ist so hinüber, dass viele Frauen keine Kinder bekommen wollen und vom Rest ein erheblicher Teil bereut; und statt das man fragt, was zum Geier da falsch läuft, werden die Emotionen als unantastbar heilig dargestellt, womit als einzige Lösung noch mehr Abtreibung und noch mehr Kinderfeindlichkeit bleibt.

Statt dass man es einfach einsieht:
Wenn für ein Kind in einer Gesellschaft kein Platz ist und sei es auch, weil irgendwer die Existenz emotional nicht verkraftet, dann lief vorher irgendwas falsch; dann sollte das Thema nicht sein "Ich/er/sie/wer auch immer empfindet so, blabla, es muss ein Recht geben, das Kind zu beseitigen.", sondern "Warum empfinden so viele in der Art? Wie ist es dazu gekommen? Was kann man daran ändern? Kann ja nicht angehen, dass wir alle zu Mimöschen werden, die nicht mal 1 oder 2 Kinder im Leben verkraften, wo unsere Urururgrosseltern unter viel schlechteren Bedingungen 5 oder mehr auf die Reihe bekommen haben".

Aber ne, so zu denken ist wieder böse, weil ich damit zum Ausdruck bringe irgendwas von wegen zu wenig Respekt oder Einfühlungsvermögen oder was auch immer. Gefühle und Empfindungen ersetzen Denken.

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25. August 2016 um 11:20

Hast du deine Meinung nicht schon als
"runumrund" oder "monavetterli" kundgetan?

Egal.

Das gejammere:
"Eine unschöne Sache die Schikanen mit Zwangsberatung, Schein und erzwungene Wartezeit."

wegen den "Schikanen" ist eigentlich lächerlich. In Österreich gibts sogar vor Schönheits-OPs eine verpflichtende 2 wöchige erzwungene Wartezeit nach einer verpflichtenden Beratung:
http://www.netdoktor.at/gesundheit/beauty-wellness/gesetzliche-bestimmungen-bei-schoenheitsoperationen-6690235
"Zwischen der ärztlichen Aufklärung und der schriftlichen Einwilligung des Patienten muss eine Wartefrist von zwei Wochen eingehalten werden."

Wenn für Schönheits-OPs Zwangsberatung und 2 Wochen erzwungene Wartezeit ok sind, dann ist Zwangsberatung un 3 Tage Wartezeit für "werdendes Leben" mehr als hinnehmbar und gejammere von wegen "Schikanen" ist lächerlich.

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25. August 2016 um 17:42
In Antwort auf carn

Wenn
"Und dan ist es richtig ein unschuldiges leben damit schwer zu belasten?"

etwas ein geringeres Übel ist als ein anderes Übel ist es immer noch ein Übel.

Da du offensichtlich ein bischen was rauslassen musstest auch mal von mir was:

Was mich so richtig ankotzt, ist wenn jemand davon redet, dass irgendwas eine ethisch schwere Entscheidung sei und da doch niemand urteilen dürfe, etc., blabla; aber dann, sobald das mal verdaut ist, zack umschaltet auf "richtig, vernünftig, neutral" und sonstiges Geschwätz mit dem dann nichts anderes zum Ausdruck gebracht wird, als das auf einmal es doch eindeutig, klar und unkompliziert ist.

Wenn irgendwas eine Wahl zwischen Pest und Cholera ist, dann hat man danach Pest oder Cholera gewählt und soll nicht so tun als sei Pest oder Cholera schön und richtig nur weil man es gewählt hat.

Wenn ich sage, es sei richtig, wenn man sich irgendwie dazu durchringen kann, sein ungeborenes Kind nicht zu töten, dann sage ich weder noch denke ich, dass man damit dann zwingend glücklicher oder überhaupt glücklich ist und dass man nicht nachher Scheiße frisst an der man verzweifeln kann. Es ist richtig, obwohl es Scheiße werden kann oder sicher sein wird.

Genau das Gegenteil machen aber Leute wie monavetterli und rundumrund und crissi1983, erst tut man so als sei man differenziert, jammert rum, dass die Radikalen doch so einseitig seien, aber dann - schwupps - ist es auf einmal eine durchweg erfreuliche Nachricht, dass 95% der Downies "rechtzeitig" erwischt werden, so als wäre das schön, weiß, klar, eindeutig und gut.

Und dann diese absolute Überzeugung, dass weil es sich für irgendwen besser anfühlt, dass es deshalb richtig sei. Was für ein Schwachsinn. Thema ist das Töten von ungeborenen Menschen weil sie behindert sind im 4., 5., 6. oder gar 7. Monat der Schwangerschaft. Klar ist es nicht egal, wie es der Mutter dabei ergeht. Aber der Elefant im Raum ist das Töten eines Menschen, dass sollte man neben den ganzen Fragen, wie das Töten wer emotional warum für richtig oder falsch hält, auch wahrnehmen.


Und bezüglich "Regretting Motherhood", ja, habe von dem Buch gehört, Studie kenn ich nicht, aber die wird dann bestimmt in den Medien breitgetreten werden. Blos sehe ich da vor allem erstmal, dass unsere Gesellschaft emotional krank und am Ende ist; 10000 oder mehr Generationen vor uns haben es irgendwie hinbekommen im wörtlich totalen Dreck lebend trotzdem noch Kinder zu bekommen und einen Teil davon einigermaßen aufzuziehen; aber unsere Gesellschaft ist so hinüber, dass viele Frauen keine Kinder bekommen wollen und vom Rest ein erheblicher Teil bereut; und statt das man fragt, was zum Geier da falsch läuft, werden die Emotionen als unantastbar heilig dargestellt, womit als einzige Lösung noch mehr Abtreibung und noch mehr Kinderfeindlichkeit bleibt.

Statt dass man es einfach einsieht:
Wenn für ein Kind in einer Gesellschaft kein Platz ist und sei es auch, weil irgendwer die Existenz emotional nicht verkraftet, dann lief vorher irgendwas falsch; dann sollte das Thema nicht sein "Ich/er/sie/wer auch immer empfindet so, blabla, es muss ein Recht geben, das Kind zu beseitigen.", sondern "Warum empfinden so viele in der Art? Wie ist es dazu gekommen? Was kann man daran ändern? Kann ja nicht angehen, dass wir alle zu Mimöschen werden, die nicht mal 1 oder 2 Kinder im Leben verkraften, wo unsere Urururgrosseltern unter viel schlechteren Bedingungen 5 oder mehr auf die Reihe bekommen haben".

Aber ne, so zu denken ist wieder böse, weil ich damit zum Ausdruck bringe irgendwas von wegen zu wenig Respekt oder Einfühlungsvermögen oder was auch immer. Gefühle und Empfindungen ersetzen Denken.

Und da liegt auch schon ein Gedanken Fehler.
Z.B dieses Thema über Kinder kriegen. Unsere Gesellschaft ist nicht am Ende und es läuft auch nichts schief. Die Gesellschaft ist aufgeklärter. Frauen trauen sich entlich ihre Gefühle in der Öffentlichkeit zu sagen und dazu zu stehen. Dieses Thema existiert nicht erst seit kurzem. Dieses Thema war schon immer da, auch schon früher. Da hatte Frau aber nicht das Recht sowas zu sagen. Früher ist es wie heute, es ist ein Unding wen man seine Kinder nicht liebt. Die Gesellschaft zwingt einem es auf das " du musst deine Kinder lieben"." du musst gerne Mutter sein". " Du darfst Mutter sein nicht bereuen". " Als Frau ist es das höchste Glück Kinder in die Welt zu setzen". Das ist Blödsinn. So wie Väter manchmal nicht gerne Väter sind. Sind Mütter nicht gerne Mütter. Das ist auch wen viele es nicht war haben wollen total natürlich. Früher hatten Frauen keine andere Wahl als Kinder zu bekommen. Auch als die Verhütung erfunden wurde, durfte die Frau erst mit Erlaubnis ihres Mannes verhüten. Ich kann dich sehr gut verstehen. Wegen downe Syndrom abzutreiben ist Schwachsinn. Das ist ein Handicap womit man gut leben kann. Also finde ich diese Art von Begründung für eine Abtreibung Schwachsinn. Das Frauen heut zu Tage kaum Kinder wollen, hat verschiedene Gründe. Zum mal weil welche sich einfach dagegen entscheiden ( und das keines Wegs bereuen). Die Kosten steigen. Für viele ist es nicht der richtige Zeitpunkt. Vielleicht sogar nicht der richtige Partner mit dem man Kinder möchte oder es gibt auch den umgekehrten fall, das sie vom Partner gerne Kinder möchten. Es aber nicht geht weil: er keine Kinder möchte ( weil z.B nicht will oder schon Kinder hat mit einer anderen). Es gibt auch viele Frauen die sich gegen Kinder entscheiden ( ob wohl sie gerne welche hätten) grade weil der Partner schon Kinder hat. Durch unsere neue offene Gesellschaft schmeißen Menschen ja mit Kindern um sich ( ungewollt) als wären es Haustiere. Einfach mal da bei nem ONS , oder hier mit ner Affäre, ich kenn dich zwar nicht aber verhütung brauchen wir ja nicht usw. Das das auch Auswirkungen hat ist ganz klar. Das viele so kaltherzig mit Abtreibungen um gehen liegt wohl auch bei der aufgeklärtheit. Den viele sehen nicht den Menschen oder halt das Kind. Sondern der medizinischen Richtigkeit her ein Embryo ( halt je nach Stadium). Was mal ein Kind / Mensch werden will. Mit solch einer Einstellung hat man vor einem ( wie ich schon oft lesen musste) zellhaufen wenig Respekt. Ich muss mich teilweise dieser medizinischen Richtigkeit anschließen. Es ist nun mal ne Tatsache das jetzt z.B eine befruchtete Eizelle kein Mensch ist. Sowie kein Ei ein Hunn ist oder eine Raupe kein Schmetterling ist. Das alles will es mal werden. Aber ich bin der Auffassung daß ein Leben egal wie klein es ist, nicht herabgewertet werden darf. Es gibt auch Lebewesen da erkennt man nicht mal das das Lebewesen sein sollen. Das macht das Leben aber nicht weniger wertvoll. Ich denke und bin überzeugt das jedes Leben eine Seele hat. Sei es jetzt eine Koralle oder ein " Zellhaufen" und man braucht wirklich gute Gründe um diese Seele zurück in den Himmel zu schicken. Und nicht so nen scheiß wie " der Vater gefällt mir dan doch nicht" oder " ich bin in der zwölften Woche schwanger und habe noch nicht mit Eisen Tabletten angefangen, ist es besser abzutreiben" " Hilfe mein Kind hat keine Hände/ downe Syndrom/ usw. besser ich treib ab". Sowas ist krank.

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26. August 2016 um 22:57
In Antwort auf artemisluna03

Und da liegt auch schon ein Gedanken Fehler.
Z.B dieses Thema über Kinder kriegen. Unsere Gesellschaft ist nicht am Ende und es läuft auch nichts schief. Die Gesellschaft ist aufgeklärter. Frauen trauen sich entlich ihre Gefühle in der Öffentlichkeit zu sagen und dazu zu stehen. Dieses Thema existiert nicht erst seit kurzem. Dieses Thema war schon immer da, auch schon früher. Da hatte Frau aber nicht das Recht sowas zu sagen. Früher ist es wie heute, es ist ein Unding wen man seine Kinder nicht liebt. Die Gesellschaft zwingt einem es auf das " du musst deine Kinder lieben"." du musst gerne Mutter sein". " Du darfst Mutter sein nicht bereuen". " Als Frau ist es das höchste Glück Kinder in die Welt zu setzen". Das ist Blödsinn. So wie Väter manchmal nicht gerne Väter sind. Sind Mütter nicht gerne Mütter. Das ist auch wen viele es nicht war haben wollen total natürlich. Früher hatten Frauen keine andere Wahl als Kinder zu bekommen. Auch als die Verhütung erfunden wurde, durfte die Frau erst mit Erlaubnis ihres Mannes verhüten. Ich kann dich sehr gut verstehen. Wegen downe Syndrom abzutreiben ist Schwachsinn. Das ist ein Handicap womit man gut leben kann. Also finde ich diese Art von Begründung für eine Abtreibung Schwachsinn. Das Frauen heut zu Tage kaum Kinder wollen, hat verschiedene Gründe. Zum mal weil welche sich einfach dagegen entscheiden ( und das keines Wegs bereuen). Die Kosten steigen. Für viele ist es nicht der richtige Zeitpunkt. Vielleicht sogar nicht der richtige Partner mit dem man Kinder möchte oder es gibt auch den umgekehrten fall, das sie vom Partner gerne Kinder möchten. Es aber nicht geht weil: er keine Kinder möchte ( weil z.B nicht will oder schon Kinder hat mit einer anderen). Es gibt auch viele Frauen die sich gegen Kinder entscheiden ( ob wohl sie gerne welche hätten) grade weil der Partner schon Kinder hat. Durch unsere neue offene Gesellschaft schmeißen Menschen ja mit Kindern um sich ( ungewollt) als wären es Haustiere. Einfach mal da bei nem ONS , oder hier mit ner Affäre, ich kenn dich zwar nicht aber verhütung brauchen wir ja nicht usw. Das das auch Auswirkungen hat ist ganz klar. Das viele so kaltherzig mit Abtreibungen um gehen liegt wohl auch bei der aufgeklärtheit. Den viele sehen nicht den Menschen oder halt das Kind. Sondern der medizinischen Richtigkeit her ein Embryo ( halt je nach Stadium). Was mal ein Kind / Mensch werden will. Mit solch einer Einstellung hat man vor einem ( wie ich schon oft lesen musste) zellhaufen wenig Respekt. Ich muss mich teilweise dieser medizinischen Richtigkeit anschließen. Es ist nun mal ne Tatsache das jetzt z.B eine befruchtete Eizelle kein Mensch ist. Sowie kein Ei ein Hunn ist oder eine Raupe kein Schmetterling ist. Das alles will es mal werden. Aber ich bin der Auffassung daß ein Leben egal wie klein es ist, nicht herabgewertet werden darf. Es gibt auch Lebewesen da erkennt man nicht mal das das Lebewesen sein sollen. Das macht das Leben aber nicht weniger wertvoll. Ich denke und bin überzeugt das jedes Leben eine Seele hat. Sei es jetzt eine Koralle oder ein " Zellhaufen" und man braucht wirklich gute Gründe um diese Seele zurück in den Himmel zu schicken. Und nicht so nen scheiß wie " der Vater gefällt mir dan doch nicht" oder " ich bin in der zwölften Woche schwanger und habe noch nicht mit Eisen Tabletten angefangen, ist es besser abzutreiben" " Hilfe mein Kind hat keine Hände/ downe Syndrom/ usw. besser ich treib ab". Sowas ist krank.

Da jedes einzelne
wohlhabende Land auf unter 2 Kinder pro Frau abfällt bzw. gefallen ist, sehe ich schon ein Problem; eigentlich sollte ja jedes Land wohlhabend werden; klar, 100 Jahre oder so sind weltweit 1.5 oder weniger Kinder pro Frau kein Problem; aber irgendwann wird es eines.

Desweiteren kann es auch ein Problem sein, wer so wenig Kinder bekommt; deren Werte werden langfristig eventuell deshalb an Bedeutung verlieren.

"Das ist auch wen viele es nicht war haben wollen total natürlich. Früher hatten Frauen keine andere Wahl als Kinder zu bekommen."

Ja, das gibt es natürlich, sollte auch gesagt werden dürfen und gabs auch schon früher. Trotzdem bleibt bei mir das Gefühl, dass irgendwo was verloren gegangen ist, was viel wichtiger für die Kinderarmut ist als alle Probleme, die immer genannt werden; denn Probleme gab es immer.

"Sondern der medizinischen Richtigkeit her ein Embryo ( halt je nach Stadium). Was mal ein Kind / Mensch werden will. ... Ich muss mich teilweise dieser medizinischen Richtigkeit anschließen. Es ist nun mal ne Tatsache das jetzt z.B eine befruchtete Eizelle kein Mensch ist."

Und ich lege da strikt das zu Grunde, was sonst immer als Grundwert unserer Gesellschaft hochgehalten wird: das Grundgesetz. Und nach dem ist der Unterschied zwischen Embryo und geborenen Mensch nur graduell und nichts grundsätzliches. Daran hat sich wenigstens der Staat zu halten.

Ich bin immer wieder amüsiert, wenn irgendwer in der Öffentlichkeit doch die "Grundwerte" hochlobt und hochhält und ich weiß dass zu 90% oder so diese völlig verwirrt wären, wenn ich sie nach dem Schutz ungeborener fragen würde, mich anschauen würden, als sei ich ein Irrer, aber dann - spätestens wenn ich ihnen die Rechtssprechung des BVerfG um die Ohren haue - mehr und mehr unsicher würden, von wegen "Ach dieses Urteil" rumdrucksen würden, und dann sich irgendwie wegwinden wollen würden; wären ihre eigenen Worte ihnen aber ernst, dann dürften sie nur mit einem "Klar, ungeborene sind auch zu schützen" reagieren, spätestens wenn sie sich kurz Schwangerschaftsabbruch II angelesen haben.

Sind sich wahrscheinlich einfach nicht bewusst, was das von ihnen geschätze GG so alles vorgibt.

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28. August 2016 um 17:34
In Antwort auf carn

Da jedes einzelne
wohlhabende Land auf unter 2 Kinder pro Frau abfällt bzw. gefallen ist, sehe ich schon ein Problem; eigentlich sollte ja jedes Land wohlhabend werden; klar, 100 Jahre oder so sind weltweit 1.5 oder weniger Kinder pro Frau kein Problem; aber irgendwann wird es eines.

Desweiteren kann es auch ein Problem sein, wer so wenig Kinder bekommt; deren Werte werden langfristig eventuell deshalb an Bedeutung verlieren.

"Das ist auch wen viele es nicht war haben wollen total natürlich. Früher hatten Frauen keine andere Wahl als Kinder zu bekommen."

Ja, das gibt es natürlich, sollte auch gesagt werden dürfen und gabs auch schon früher. Trotzdem bleibt bei mir das Gefühl, dass irgendwo was verloren gegangen ist, was viel wichtiger für die Kinderarmut ist als alle Probleme, die immer genannt werden; denn Probleme gab es immer.

"Sondern der medizinischen Richtigkeit her ein Embryo ( halt je nach Stadium). Was mal ein Kind / Mensch werden will. ... Ich muss mich teilweise dieser medizinischen Richtigkeit anschließen. Es ist nun mal ne Tatsache das jetzt z.B eine befruchtete Eizelle kein Mensch ist."

Und ich lege da strikt das zu Grunde, was sonst immer als Grundwert unserer Gesellschaft hochgehalten wird: das Grundgesetz. Und nach dem ist der Unterschied zwischen Embryo und geborenen Mensch nur graduell und nichts grundsätzliches. Daran hat sich wenigstens der Staat zu halten.

Ich bin immer wieder amüsiert, wenn irgendwer in der Öffentlichkeit doch die "Grundwerte" hochlobt und hochhält und ich weiß dass zu 90% oder so diese völlig verwirrt wären, wenn ich sie nach dem Schutz ungeborener fragen würde, mich anschauen würden, als sei ich ein Irrer, aber dann - spätestens wenn ich ihnen die Rechtssprechung des BVerfG um die Ohren haue - mehr und mehr unsicher würden, von wegen "Ach dieses Urteil" rumdrucksen würden, und dann sich irgendwie wegwinden wollen würden; wären ihre eigenen Worte ihnen aber ernst, dann dürften sie nur mit einem "Klar, ungeborene sind auch zu schützen" reagieren, spätestens wenn sie sich kurz Schwangerschaftsabbruch II angelesen haben.

Sind sich wahrscheinlich einfach nicht bewusst, was das von ihnen geschätze GG so alles vorgibt.

Mit den Gesetzen hast du natürlich recht
Aber leider endert es nichts an dem empfinden der Gesellschaft.
Du hast auch recht das vieles an Werte verloren geht. Der Meinung bin ich auch. Meiner Meinung nach hat es viel damit zu tun das Frauen/ Mädchen das Leben nicht mehr genug respektieren. Viele sehen Kinder bekommen als eine Flucht z.B nicht arbeiten gehen zu müssen. Kinder als Druckmittel gegen Männer zu benutzen. Männer/ Jungs an sich zu binden ( es damit zu versuchen. Oder einfach kein Wert auf Verhütung zu legen. Auf solche weie Kinder in die Welt zusetzen ist verantwortungslos. Kindern von Anfang an keine Chance auf Familie zu geben in dem man schon weiß dieses Kind wird nur einen Erzeuger und keinen papa haben. Denkst du beim Jugendamt haben die es mit vielen fällen zu tun wo die Kinder Mama und Papa haben? Nein, die meisten Fällen sind die wo die Mutter 16 ist nicht weiß wer von den 5-10 in Frage kommenden Männer der Vater ist. So sehen die meisten Fällen aus. Irgendwelche hartz4 Mütter die mit dem Arsch zu Hause sitzen, die den Kindesunterhalt ( von nem armen trotel den es erwischt hat) Veruntreuen und gar nicht daran denken an ihrem Leben etwas zu ändern. Was denkst du was für " Werte" diese Menschen ihren Kindern mit geben? Hier wo ich wohne sind fast alle Fälle so. Ich kann mir also nicht vorstellen das es in anderen Städten so viel anders ist. Das auf z.B auf ganz Deutschland gesehen ist es kein Wunder das Moral und Werte verlohren gehen.

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28. August 2016 um 19:18
In Antwort auf artemisluna03

Mit den Gesetzen hast du natürlich recht
Aber leider endert es nichts an dem empfinden der Gesellschaft.
Du hast auch recht das vieles an Werte verloren geht. Der Meinung bin ich auch. Meiner Meinung nach hat es viel damit zu tun das Frauen/ Mädchen das Leben nicht mehr genug respektieren. Viele sehen Kinder bekommen als eine Flucht z.B nicht arbeiten gehen zu müssen. Kinder als Druckmittel gegen Männer zu benutzen. Männer/ Jungs an sich zu binden ( es damit zu versuchen. Oder einfach kein Wert auf Verhütung zu legen. Auf solche weie Kinder in die Welt zusetzen ist verantwortungslos. Kindern von Anfang an keine Chance auf Familie zu geben in dem man schon weiß dieses Kind wird nur einen Erzeuger und keinen papa haben. Denkst du beim Jugendamt haben die es mit vielen fällen zu tun wo die Kinder Mama und Papa haben? Nein, die meisten Fällen sind die wo die Mutter 16 ist nicht weiß wer von den 5-10 in Frage kommenden Männer der Vater ist. So sehen die meisten Fällen aus. Irgendwelche hartz4 Mütter die mit dem Arsch zu Hause sitzen, die den Kindesunterhalt ( von nem armen trotel den es erwischt hat) Veruntreuen und gar nicht daran denken an ihrem Leben etwas zu ändern. Was denkst du was für " Werte" diese Menschen ihren Kindern mit geben? Hier wo ich wohne sind fast alle Fälle so. Ich kann mir also nicht vorstellen das es in anderen Städten so viel anders ist. Das auf z.B auf ganz Deutschland gesehen ist es kein Wunder das Moral und Werte verlohren gehen.

Ich sehe nur leider nichts,
was man daran groß ändern kann.

Hier und da ein bischen.

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28. August 2016 um 20:09
In Antwort auf carn

Ich sehe nur leider nichts,
was man daran groß ändern kann.

Hier und da ein bischen.

Ich hätte dazu schon ein paar Ideen.
Die wären aber leider nicht in Deutschland machbar, leider. Also bleibt einem nix anderes übrig als ehrlich zu sein. Zu einer 17 jährigen ohne ausbildung und im 7 Monat schwanger sagen " das ist größer Mist" und nicht " das schafst du schon. Von da und da stehen dir Gelder zu". Mütter wo die Kinder schon längst in den Kindergarten gehen und die trotzdem noch zu Hause rum gammeln wirklich das hartz4 kürzen. Meiner Meinung nach müsste sich da sogar das Jugendamt auch mit einbeziehen lassen. Auch wen Kinder nicht mißhandelt werden sollte sich die Gesellschaft für die Erziehung von Kindern interessieren. Vieles könnte man machen aber es macht keiner was oder sie haben nen vollkommen falschen Ansatz. Wie z.B hier wurde ein neues Familienzentrum gebaut. Extra damit wir hier auch die Flüchtlinge unterstützen können ( hier geben sie sich viel Mühe deutsch zu lernen und Arbeit zu finden). Ist ja alles schön und gut. Jetzt hat die Stadt Unmengen für dieses neue Gebäude und deren Kinder gerechte Einrichtung ausgegeben. Haben es aber versäumt das die Erzieher und die Kinder sich sprachlich null verstehen. Sprich wen die Eltern von morgens 8 Uhr und nach der Arbeit oder Schule ( für Integration) um 16 Uhr die Kinder wieder abholen, kann es schon mal sein das deren Kinder von morgens bis abends geheult haben, geschrien haben usw. und keine Sau wusste was diese Kinder nun haben. Da wurde ein plan schon wieder nicht bis zum Schluss gedacht. Leider wie so oft.

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13. November 2016 um 4:42
In Antwort auf carn

Ist immer die gleiche Variation
des gleichen Arguments, dass die Existenz von Behinderten für wen auch immer nicht tragbar ist und es deswegen moralisch richtig sei, Behinderte auf die eine oder andere Art loszuwerden.

Genau so haben die Nazis auch argumentiert, sie haben nur eine andere Betonung gehabt, für wen Behinderte untragbar seien.

"Wie kann man von einem Kind ständige Rücksichtname, ständiges zurückstecken erwarten?"

Da durchaus einige auch ganz gut mit behinderten Geschwistern zurechtkommen, wäre es nicht das eigentlich menschliche, zu lernen und zu verstehen, wann das klappt?

Oder sollte man das ganze nicht wenigstens statistisch abklären, in wieveiel Prozent der Fälle Geschwister damit nicht zurecht kommen, bevor man aufgrund EINES EINZIGEN FALLES von dem man man IRGENDWO gelesen hat beschliesst, dass NUR TÖTEN MENSCHLICH SEI?

Das ist wohl das für mich merkwürdigste an dem ganzen Umgang mit Abtreibung; nicht dass irgendwer für die völlige Freigabe von Abtreibung bis zum Verlassen des Geburtskanals oder auch noch ein paar Sekunden danach ist; nicht, dass komischerweise viele Leute nicht nachvollziehen können, warum man was gegen Abtreibung haben sollte; nicht, wie wichtig eine möglichst schnelle und hindernislose Abtreibung als Frauenrecht angesehen wird, obwohl ein relevanter Anteil von Frauen mehr oder minder von MÄNNERN genötigt wird (und ja, da habe ich mir Statistiken angelesen, nicht nur aus einem Einzelfall gefolgert).

Sondern diese unglaubliche Schlampigkeit beim Nachdenken, man liest irgendwo, irgendwas, es fühlt sich richtig an, daraus bildet man seine Meinung und fertig, man glaubt recht zu haben.

Warum ist es untragbar, wenns ums Töten von etwas geht, das zumindest in gewissem Sinne ein Mensch sein könnte (und das ist hier unbestreitbar, da bei Behinderungen es auch um Abtreibungen nach 24. SSW geht, womit die idiotische "Es ist kein Mensch, weil ich das so sehe"-Gymnastik sein gelassen werden kann), warum kann man dann nicht wenigstens sorgfältig nachdenken?

War lange nicht mehr hier... 
Das mit dem Artikel war ein BEISPIEL es gibt auch Studien dazu, das Geschwisterkinder von behinderten Kindern häufiger an psychischen Problemen leiden, als Kinder mit gesunden Geschwistern. Es gibt Studien dazu, kannst ja mal googlen. Das ist nicht was, was ich irgendwo aufgeschnappt und für richtig befunden habe, sondern Fakten. 

Davon abgesehen, hab ich in meinem obigen posting NICHTS von Fakten geschrieben, im Gegenteil, ich begann meinen Beitrag mit "meiner Meinung nach" eingeleitet, und mit "ICH finde" beendet. Wo DU da jetzt die "Fakten" raus liest, ist mir wirklich schleierhaft.

Übrigens finde ICH es merkwürdig, fremde Leuten ohne jede Grundlage zu beleidigen. Sie wären schlampig, uninformiert, und würden ihre sich ihre Meinung danach bilden wie sich etwas anfühlt, und es dann noch als Wissen darstellen.
Alles lügen die DU über MICH hier verbreitest. Findest du so ein Verhalten normal? Musst du unbedingt niveaulimbo tanzen?

Soviel zu deinem Verhalten, wieder zum Thema:

Manche Eltern bereuen sogar später (wenn sie selber alt und gebrechlicher werden) das sie ihr Kind nicht abgetrieben haben, da sie nicht nachgedacht haben, was passiert, wenn sie zu alt für die Pflege werden. Bei den beiden war klar, das der 40 jährige Sohn ins Pflegeheim kommt, wenn sie ihn nicht mehr pflegen können, und da darf er dann, da sie natürlich aufgrund seiner Krankheit kaum Geld haben, mit der minimalversorgung noch mindestens 25 Jahre vor sich hin vegetieren, und wird wenn er Glück hat einmal am Tag in den Garten geschoben. (Kenne jemanden der denPflegeberuf aufgegeben hat, weil sie es nicht mehr ertragen konnte, dieses elend zu sehen)

Außerdem, und da bin ICH ehrlich, bin ich hierbei auch von mir selbst ausgegangen, und ich wäre sicher um einiges unglücklicher, mit einem behinderten, statt einem beschützenden großen Bruders!

Es geht aber gar nicht darum, wie gut ein Geschwisterkinder damit klar käme, sondern das man MEINER MEINUNG NACH so etwas nicht von einem Kind verlangen darf, denn ICH FINDE man nimmt dem Kind auf jeden Fall ein Stück seiner Kindheit und Unbeschwertheit. ICH FINDE es unfair, einem lebenden Kind, das bereits auf der Welt ist, so etwas anzutun. Es ist FAKT (Achtung, das ist jetzt ein Fakt und nicht meine eigene Meinung!) das Geschwisterkinder von Behinderten Kindern früher erwachsen werden. Außerdem hat der Großteil Schuldgefühle weil er sich wünscht keinen behinderten Bruder/Schwester zu haben. 

Man an zwingt die Kinder also nicht nur zu ständiger extremer Rücksichtnahme, stellt sie bei der Aufmerksamkeit hinten an, zwingt sie Zurückhaltung bis zur Aufopferung zu üben, macht es Ihnen schwerer Freunde zu haben, nein, man bürdet ihnen auch noch beinahe zwangsweise ein schlechtes Gewissen auf, weil sie sich ein gesundes Geschwisterchen wünschen, oder weil ihnen Der Bruder/die Schwester so unangenehm ist, das sie keine Freunde mit nach Hause bringen, und so zu Außenseitern werden. 
Noch dazu verpflichtet man ja quasi sein eines Kind, das andere später mal zu versorgen, wenn die Eltern zu alt dafür werden, denn welcher herzlose Bruder/Schwester würde seinen behinderte Bruder/Schwester im Heim abstellen? Man lässt seinem gesunden Kind also die tolle Wahl, ob es mit 40 als herzloser A*sch oder Pfleger sein will.

Selbst wenn es Kinder gibt, die gut damit klar kommen, SOLLTE man das MEINER MEINUNG NACH keinem Kind antun.
(ich hoffe ich habe in diesem post deutlich genug gemacht wann es um MEINE MEINUNG und wann es um FAKTEN geht, damit du nicht wieder so verwirrt bist..)
 

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22. November 2016 um 17:19
In Antwort auf an0N_1231344699z

Hallo, mich würde eure Meinung über Abtreibung in folgenden Fällen interessieren:

1. Junges Mädchen ohne Schulabschluss und Ausbildung
2. Schwangerschaft durch Vergewaltigung
3. Gesundheitsrisiko für die Mutter

Würdet ihr in diesen Fällen eine Abtreibung für richtig oder falsch halten?

Letztendlich muss das doch jeder für sich selbst entscheiden. 
Grosses Verständnis hätte ich wenn man die eigene Gesundheit schützen will wenn sie in Gefahr ist.
Ansonsten denke ich, es gibt so viele tolle Adoptiveltern die sehnsüchtig ein Kind herbeiwünschen dass sich da doch für jedes kleine Menschlein ein Platz finden wird wo es Chance auf ein tolles Leben hat.
 Ein Kind bis dahin auszutragen finde ich durchaus zumutbar wenn wie gesagt nicht Gefahr für die Mutter besteht ( auch psychisch).
komplett risikofrei und psychisch unbeschadet kommt man eh nicht weg auch wenn man abtreibt und ich denke das eigene Gewissen ist dann doch meistens besser und wenn einem danach ist kann man ja auch evtl einen gewissen Kontakt halten... Weg ist weg und das bedeutet hier halt tot.

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17. März 2017 um 11:42
In Antwort auf herbstblume6

Letztendlich muss das doch jeder für sich selbst entscheiden. 
Grosses Verständnis hätte ich wenn man die eigene Gesundheit schützen will wenn sie in Gefahr ist.
Ansonsten denke ich, es gibt so viele tolle Adoptiveltern die sehnsüchtig ein Kind herbeiwünschen dass sich da doch für jedes kleine Menschlein ein Platz finden wird wo es Chance auf ein tolles Leben hat.
 Ein Kind bis dahin auszutragen finde ich durchaus zumutbar wenn wie gesagt nicht Gefahr für die Mutter besteht ( auch psychisch).
komplett risikofrei und psychisch unbeschadet kommt man eh nicht weg auch wenn man abtreibt und ich denke das eigene Gewissen ist dann doch meistens besser und wenn einem danach ist kann man ja auch evtl einen gewissen Kontakt halten... Weg ist weg und das bedeutet hier halt tot.

„Ansonsten denke ich, es gibt so viele tolle Adoptiveltern die sehnsüchtig ein Kind herbeiwünschen dass sich da doch für jedes kleine Menschlein ein Platz finden wird wo es Chance auf ein tolles Leben hat.“

Es gibt auf der Welt Millionen Kinder ohne Eltern, warum noch mehr „produzieren“, so lange nicht jedes Waisenkind Eltern hat?

„Ein Kind bis dahin auszutragen finde ich durchaus zumutbar wenn wie gesagt nicht Gefahr für die Mutter besteht ( auch psychisch).

Wenn du die Psychische Gefahr mit einbeziehst, ist es keiner Frau zuzumuten, ein ungewolltes Kind gegen ihren Willen auszutragen, denn das führt IMMER zu Psychischen Problemen. (Die meisten Frauen würden wohl selbst versuchen abzutreiben, wenn es ihnen verboten würde. Ich persönlich hätte damals alles getan um nicht mehr schwanger zu sein.)

„komplett risikofrei und psychisch unbeschadet kommt man eh nicht weg auch wenn man abtreibt“

Doch, die Abtreibung hat mir echt nix ausgemacht, ich war danach froh und frei.

„und ich denke das eigene Gewissen ist dann doch meistens besser und wenn einem danach ist kann man ja auch evtl einen gewissen Kontakt halten... Weg ist weg und das bedeutet hier halt tot.“

Für mein Verständnis ist bei meiner Abtreibung niemand „gestorben“ oder „getötet worden“ weil es keinen Jemand gab!

Es ist eher andersrum: Ich könnte jetzt (wenn ich denn wollte, was nicht der Fall ist) jederzeit Kinder bekommen, aber ein ungewolltes Kind was einmal da ist, kann man nicht mehr „rückgängig“ machen, es belastet einen den Rest seines Lebens… 
 

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2. Juni 2019 um 0:00

Der Tread ist zwar alt. 

Aber statt abzutreiben,  wäre eine gute Verhütung sinnvoller. 

Geht natürlich nicht bei Vergewaltigung... 

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2. Juni 2019 um 14:27

Alter Thread, aber immer noch aktuelles Thema.

Ich persönlich sehe keinen Grund, nicht abzutreiben, solange es gesetzlich erlaubt ist. Wenn ein Mädchen vergewaltigt wird und das Kind ihres Peinigers nicht behalten will, unterstütze ich ihre Entscheidungs vollkommen. Wenn eine Frau abtreibt, da sie ihre Ausbildung noch nicht abgeschlossen hat und erst Kinder in die Welt setzen will, wenn sie einen festen Job hat und finanziell abgesichert ist, sehe ich darin auch nichts Falsches (denn mal ehrlich, kein Kind der Welt möchte gerne in Armut aufwachsen!). Wenn die Schwangerschaft ein Gesundheitsrisiko für die Frau birgt oder gar lebensgefährlich ist, sehe ich erst recht nicht, was dagegen spricht die Schwangerschaft abzubrechen. Und selbst wenn eine Frau mit festem Einkommen, einer stabilen Beziehung und guter Gesundheit sich für eine Abtreibung entscheidet, einfach, weil sie kein Kind möchte, sehe ich auch kein Problem. Solange es eben in dem gesetzlich vorgegebenen Zeitraum stattfindet. Ein Kind verändert das eigene Leben und die Beziehung zum Partner tiefgreifend, daher sollte die Mutter sich wirklich dafür bereit fühlen und es wollen. Nur aus Gewissenskonflikten, sozialem Zwang oder ähnlichem ein Kind in die Welt zu setzen und es hinterher zutiefst zu bereuen, ist weder für die Mutter noch für das Kind angenehm. Viele ungewollte Mütter lassen ihren Frust leider auch gerne mal an ihrem Kind aus und reden ihm Schuldgefühle ein, diese Last würde ich keinem Kind zumuten wollen.

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16. Juli 2019 um 8:13

...wer so herzlos sein kann ein unschuldiges Leben zu töten.. und damit sein Lebenlang mit diesem schlechten Gewissen leben kann.. bitte.

Vergewaltigung ist grausam und unfassbar traumatisch - darüber braucht man nicht zu reden. Aber Gleiches mit Gleichem durchzuführen, macht es nicht besser. Es ist mir egal, welche Theorien herrschen, wann ein Kind „lebt“. Sobald die Entwicklung stattfindet ist meines Erachtens Leben vorhanden, was das Recht hat zu leben.

“Krüppel“?! Was für eine abgefuckte Ausdrucksweise! Jeder hat das Recht zu leben! Und manche Menschen mit körperlichen/psychischen Umständen schätzen das Leben weit mehr, als die, die mehr als genug haben! Und sind meist herzlicher und humorvoller als dieses Pack, dass sich so wiederlich ausdrückt!

Habt ihr schon mal gesehen, wie eine Abtreibung stattfindet? Wie unmenschlich das abläuft?! Und wie man mental gestrickt sein muss, „diesen Beruf“ auszuführen ist für mich absolut nicht begreiflich. 

Jedes Leben ist ein Geschenk Gottes - und das sollte nicht zur Verantwortung für irgendwessen Fehler gemacht werden! 

Meine persönliche Meinung. Und irrelevant von Religion und Co - es geht ums Prinzip.

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