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Abtreibung in Jena/ Thüringen: Wer hat es ambulant dort machen lassen?

27. April 2013 um 23:20 Letzte Antwort: 5. Januar 2014 um 12:52

Um es gleich zu sagen: Ich frage hier nicht für mich, aus dem Alter, schwanger zu sein, bin ich raus.

Eine Bekannte von mir will in Jena einen Schwangerschaftsabbruch machen lassen.
Aber nicht in einer Klinik, sondern ambulant.
Kennt jemand eine gute Ärztin/ guten Arzt der ambulant Abtreibungen vornimmt?

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27. April 2013 um 23:50

Also
in dieser Ecke kenne ich mich gar nicht aus.
Eine Abtreibung ist allerdings IMMER ambulant, auch wenn sie in einer Klinik durchgeführt wird. Also es ist kein stationärer Aufenthalt nötig, falls ihr davon ausgegangen seid...

Wenn man sehr frühzeitig abbricht, ist nicht mal ein Eingriff nötig, da kann man dann medikamentös abbrechen, also Tabletten einnehmen und direkt nach Hause gehen.

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28. April 2013 um 0:14


Ich verstehe den Sinn der Frage nicht ganz.
Vor einem Schwangerschaftsabbruch wird sie bei einer anerkannten Beratungsstelle ein Gespräch machen müssen. Dabei wird sie informiert, wo überall in der Region ein Abbruch und unter welchen Bedingungen (ambulant/stationär/Vollnarkose/Lokalanästhesie/medikamentös) möglich ist. Somit erübrigt sich wohl die Frage würde ich mal annehmen.

Auch Krankenhäuser machen Eingriffe ambulant. Jedoch ist es fallbezogen unterschiedlich, ob ein Krankenhaus dafür zu empfehlen ist. Somit steht die Frage ziemlich im luftleeren Raum. Entweder war sie noch nicht bei der Beratung, muss sich die Frage nicht stellen oder sie hat eine Liste aus der Region bekommen. Ich nehme mal an, dass in einer entsprechend großen Stadt es mehrere Möglichkeiten gibt. Aber die Beratungsstelle kann mehr dazu sagen.

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28. April 2013 um 13:07


Entsprechende Informationen erteilt die Beratungsstelle für Konfliktschwangerschaften. Ich verstehe vielleicht da ich ortskundig bin, worauf du hinauswillst, aber auch über Rückmeldung zwecks Qualität der medizinischen und menschlichen Behandlung ist die Beratungsstelle der richtige Anlaufpunkt.

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29. April 2013 um 18:13

Exe auch in Jena abgetrieben
Ich bin zwar keine Frau, aber ich wohne in Jena und meine Exe hatte eine Abtreibung letzten Sommer. Ich habe damals meine Exe auch zur Abtreibung begleitet. Sie war in so einer Abtreibungsklinik in Winzerla. Ich kann mich nicht mehr an den Namen der Klinik erinnern, aber sie war zuerst bei einer Abtreibungsberatung in so einem Kindergarten und hat dort die Abtreibungserlaubnis und eine Abtreibungsliste bekommen. Sie hat in der Abtreibungsklinik in Winzerla am schnellsten einen Termin bekommen also sind wir dorthin. Sie war dann zufrieden mit der Behandlung.

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1. Mai 2013 um 21:31


Das stimmt so nicht ganz. Ambulant ist es durch auch möglich, es bis zum Ausschöpfen der gesetzlichen Frist zu machen. Falsch ist auf jeden Fall die von dir genannte Grenze von 5.-7.Woche. Einschränken ist einzig zu sagen, dass es Ärzte gibt, eben eher solche die ambulant Abbrüche durchführen als in Kliniken, die sich selbst eine Frist auferlegen. Aber dann meist erst ab der 12. Woche, also Abbrüche jenseits der 12. Woche an Kliniken verwiesen werden. Teilweise sind es ethische Gründe, weshalb die Ärzte selbst sich eine Grenze auferlegen, teilweise auch medizinische Bedenken. Es kann gerade bei Abbrüche nahe der Frist zu Schwierigkeiten kommen. Kann. Es hängt von der eigenen Risikoeinschätzung ab und von der Ausstattung der ambulanten Praxis. Aber auch Abbrüche in der 14.SSW werden häufig ambulant angeboten.
Grund für die Überweisung an eine Klinik ist häufig auch die psychische Situation der Frau. Es sind meistens spezielle Fälle, wenn eine Frau sich so spät für einen Abbruch entscheidet. Sehr junge Frauen, welche die Schwangerschaft erst spät bemerken, Frauen, die sich nicht entscheiden können. In einem Krankenhaus ist eine intensivere psychische Betreuung gewährleistet. In der Regel ist es aber ein selbst auferlegter Kodex, sich auf eher frühe Abbrüche zu beschränken.

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2. Mai 2013 um 14:15
In Antwort auf hekla_12882460


Das stimmt so nicht ganz. Ambulant ist es durch auch möglich, es bis zum Ausschöpfen der gesetzlichen Frist zu machen. Falsch ist auf jeden Fall die von dir genannte Grenze von 5.-7.Woche. Einschränken ist einzig zu sagen, dass es Ärzte gibt, eben eher solche die ambulant Abbrüche durchführen als in Kliniken, die sich selbst eine Frist auferlegen. Aber dann meist erst ab der 12. Woche, also Abbrüche jenseits der 12. Woche an Kliniken verwiesen werden. Teilweise sind es ethische Gründe, weshalb die Ärzte selbst sich eine Grenze auferlegen, teilweise auch medizinische Bedenken. Es kann gerade bei Abbrüche nahe der Frist zu Schwierigkeiten kommen. Kann. Es hängt von der eigenen Risikoeinschätzung ab und von der Ausstattung der ambulanten Praxis. Aber auch Abbrüche in der 14.SSW werden häufig ambulant angeboten.
Grund für die Überweisung an eine Klinik ist häufig auch die psychische Situation der Frau. Es sind meistens spezielle Fälle, wenn eine Frau sich so spät für einen Abbruch entscheidet. Sehr junge Frauen, welche die Schwangerschaft erst spät bemerken, Frauen, die sich nicht entscheiden können. In einem Krankenhaus ist eine intensivere psychische Betreuung gewährleistet. In der Regel ist es aber ein selbst auferlegter Kodex, sich auf eher frühe Abbrüche zu beschränken.

Ihr beiden...
... ambulant bedeutet nichts anderes als das Gegenteil von stationär. Stationär bedeutet man wird ins Krankenhaus/ Klinik aufgenommen mit mind. einer Übernachtung.

Man kann aber durchaus auch in einer Klinik ambulant behandelt werden - ich glaube hier gibt es gerade ein Mißverständnis, kann das sein?

Allenfalls späte Abbrüche aus medizinischen Gründen werden stationär durchgeführt. Immer dann, wenn die Schwangerschaft nur noch per Einleitung und normaler Geburt möglich ist. Das ist dann aber auch keine Abtreibung mehr, wie sie wohl hier gemeint ist, sondern eine Geburtseinleitung und ab etwa der 16. Woche nötig!

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3. Mai 2013 um 16:55
In Antwort auf florina911

Ihr beiden...
... ambulant bedeutet nichts anderes als das Gegenteil von stationär. Stationär bedeutet man wird ins Krankenhaus/ Klinik aufgenommen mit mind. einer Übernachtung.

Man kann aber durchaus auch in einer Klinik ambulant behandelt werden - ich glaube hier gibt es gerade ein Mißverständnis, kann das sein?

Allenfalls späte Abbrüche aus medizinischen Gründen werden stationär durchgeführt. Immer dann, wenn die Schwangerschaft nur noch per Einleitung und normaler Geburt möglich ist. Das ist dann aber auch keine Abtreibung mehr, wie sie wohl hier gemeint ist, sondern eine Geburtseinleitung und ab etwa der 16. Woche nötig!

Danke
Hallo,

den vielen Usern die mir vor allem per PN und hier "Öffentlich" geantwortet haben meinen besten Dank.

Worüber ich mich sehr gefreut habe ist:
Keine böse Antwort von "Abtreibungsgegnern" war dabei.

Super Sache

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5. Januar 2014 um 12:52


Wo hat sie es dann gemacht? Ich habe auch das Problem und angeblich ist die Ärztin, die das früher gemacht hat in Rente.

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