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Abtreibung gegen Pro-Leben; Was ist noch legal

25. Januar 2014 um 2:24 Letzte Antwort: 28. Januar 2014 um 19:14

Hallo, Ihr Lieben.

Schon seit längerem lese ich die interessanten Berichte in diesem Forum und subjektiv habe ich den Eindruck, das Pro-Life-Mitglieder deutlich "radikaler" sind, als die Vertreter von Pro-Choice. Irre ich mich ?

Fortwährend lese ich, das Frauen die Abtreiben "Mörderinnen" sind, die die "Beine nicht zusammen lassen konnten" und obendrein zu "dumm" zum verhüten waren ect.

Nun meine Frage:
Weshalb wird nie, wirklich NIE ein Wort über den Vater erwähnt ? Die Männer haben ihren Spaß und werden nie zur Verantwortung gezogen! Stattdessen, müssen sich Frauen im Forum übel beschimpfen lassen!
Was läuft denn da schief, bitte ?

Auch beschäftigten mich Aktionen der "Lebensrechtsbewegung".

Vertreter der LB (ich kürze mal ab ) haben in Amerika dafür gesorgt, das Schreiben an Krankenschwestern gingen, die sie den Patientinnen vor dem Abbruch vorlegen sollten. In ihnen wurde sentimental über die "Einzigartigkeit und den Schutz des unschuldigen Lebens" geschrieben, mit dem Ziel die Patientin zu beeinflusse!. Es wurden bewusst (!) falsche Informationen bezogen auf Folgeerkrankungen gegeben; z.B. ein Zusammenhang zwischen Abtreibung und Brustkrebs!
Auch wurde das oft erwähnte "Post-Arbortion-Syndrom" nie als Krankheit offiziell anerkannt.

Des weiteren wurden und werden Ärzte und Klinik-Personal attackiert: Morddrohungen, Anschlägen mit Brandsätzen, Säuren und Bomben !

Auch werden die oft gezeigten Bilder, abgetriebener Föten, nachträglich retuschiert um sie noch "emotionaler" zu gestalten.


Weshalb wird darüber nie gesprochen ?
Warum scheint es so schwierig, eine schwangere Frau in einer vernünftigen Diskussion, auf Augenhöhe, vom positiven Aspekt der Schwangerschaft zu überzeugen ?
Warum können viele Abtreibungsgegener scheinbar nicht objektiv sein ?

Mehr lesen

25. Januar 2014 um 7:25

Nie trifft auf dieses Forum nicht zu:
http://forum.gofeminin.de/forum/f117/__f5993_f117-Ungewollt-schwanger.html#128936

http://forum.gofeminin.de/forum/f117/__f5968_p2_f117-Freundin-ist-schwanger-und-ich-vollig-verzweifelt.html#126730

Es finden sich hier nur selten Männer im Forum. Aber keine Sorge, wenn hier einer ist, der erwägt, seine Frau/Freundin zum Abbruch zu drängen oder solches Verhalten gutheißt, dann höre ich natürlich auf statt wie sonst üblich nett und freundlich zu sein und ziehe die Samthandschuhe aus.

"Was läuft denn da schief, bitte ?"

Viele Frauen und noch viel mehr Männer haben die PC-Philosophie verinnerlicht, dass eine Abtreibung doch nichts tragisches ist, weswegen die Männer ohne Gewissensbisse die Frauen zur Abtreibung drängen oder für den Fall des Austragens drohen, z.b. mit Trennung, und die Frauen viel zu oft den Eindruck haben, sie wären irrational, wenn sie wegen sowas völlig Untragischem Streit mit dem Partner riskieren.

Die Lösung ergibt sich nur, wenn man sowohl Männern als auch Frauen bewusst macht, dass es eigentlich falsch ist, ungeborene Menschen zu töten.

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25. Januar 2014 um 8:03

Was ich an diesen Gegner der Märsche fürs Leben besonders lustig finde:
Kreuze in die Spree Aktion.


Da sind die doch glatt angekündigt am hellichten Tag in der Öffentlichkeit auf einer belebten Straße (da da grad Demo war) zu friedlich ein Kreuz tragenden Personen hingegangen, um diesen das Kreuz aus den Händen zu reißen und anschliessend durch Wurf in den Fluss letztlich zu zerstören (das Ding kriegt man ja nicht wieder).


Mich haut gar nicht so sehr um, dass es hier um angekündigte Straftaten geht, wo die Polizei eigentlich jemanden vorher hätte verhaften können. Sondern es handelt sich um Raub. Raub StGB 249.

Und das Problem ist nicht mal, dass man dafür wirklich lange in den Knast kommen kann. Das Problem ist, dass bei Raub die Gebotenheit einer Notwehrhandlung eigentlich nicht mehr in Frage steht. Und nachdem die dem das Kreuz entrissen haben, hat der die Hände frei. Wie kann man nur bescheuert sein, sich bewusst und geplant in eine Situation zu begeben, bei der man selbst die Hände voll hat, wenige Meter von dem anderen weg ist und der die Hände frei hat und eventuell ziehen dürfte?


Bei diesen Leuten fehlt einfach Hirn!!!

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25. Januar 2014 um 10:10
In Antwort auf birkir_12165290

Nie trifft auf dieses Forum nicht zu:
http://forum.gofeminin.de/forum/f117/__f5993_f117-Ungewollt-schwanger.html#128936

http://forum.gofeminin.de/forum/f117/__f5968_p2_f117-Freundin-ist-schwanger-und-ich-vollig-verzweifelt.html#126730

Es finden sich hier nur selten Männer im Forum. Aber keine Sorge, wenn hier einer ist, der erwägt, seine Frau/Freundin zum Abbruch zu drängen oder solches Verhalten gutheißt, dann höre ich natürlich auf statt wie sonst üblich nett und freundlich zu sein und ziehe die Samthandschuhe aus.

"Was läuft denn da schief, bitte ?"

Viele Frauen und noch viel mehr Männer haben die PC-Philosophie verinnerlicht, dass eine Abtreibung doch nichts tragisches ist, weswegen die Männer ohne Gewissensbisse die Frauen zur Abtreibung drängen oder für den Fall des Austragens drohen, z.b. mit Trennung, und die Frauen viel zu oft den Eindruck haben, sie wären irrational, wenn sie wegen sowas völlig Untragischem Streit mit dem Partner riskieren.

Die Lösung ergibt sich nur, wenn man sowohl Männern als auch Frauen bewusst macht, dass es eigentlich falsch ist, ungeborene Menschen zu töten.

Nicht
"eigentlich falsch".

Definitiv falsch.

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25. Januar 2014 um 11:59
In Antwort auf birkir_12165290

Nie trifft auf dieses Forum nicht zu:
http://forum.gofeminin.de/forum/f117/__f5993_f117-Ungewollt-schwanger.html#128936

http://forum.gofeminin.de/forum/f117/__f5968_p2_f117-Freundin-ist-schwanger-und-ich-vollig-verzweifelt.html#126730

Es finden sich hier nur selten Männer im Forum. Aber keine Sorge, wenn hier einer ist, der erwägt, seine Frau/Freundin zum Abbruch zu drängen oder solches Verhalten gutheißt, dann höre ich natürlich auf statt wie sonst üblich nett und freundlich zu sein und ziehe die Samthandschuhe aus.

"Was läuft denn da schief, bitte ?"

Viele Frauen und noch viel mehr Männer haben die PC-Philosophie verinnerlicht, dass eine Abtreibung doch nichts tragisches ist, weswegen die Männer ohne Gewissensbisse die Frauen zur Abtreibung drängen oder für den Fall des Austragens drohen, z.b. mit Trennung, und die Frauen viel zu oft den Eindruck haben, sie wären irrational, wenn sie wegen sowas völlig Untragischem Streit mit dem Partner riskieren.

Die Lösung ergibt sich nur, wenn man sowohl Männern als auch Frauen bewusst macht, dass es eigentlich falsch ist, ungeborene Menschen zu töten.

Vor allem sollte sich die Tatsache ändern,
dass das Vaterwerden ausserhalb einer festen Beziehung für den Mann mehr Nachteile als alles andere mit sich bringt.

Es geht meiner Meinung unter keine Kuhhaut, was einem Mann so alles abgenüpft wird, Summen, die völlig am realistischen Verbrauch vorbei gehen.
Gerade so als hätte er etwas verbrochen und müßte nun bestraft werden, ähnlich eines Schmerzensgeldanspruchs.





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25. Januar 2014 um 13:52


mutterschiff.....
Ich kann dir nicht jeden einzelnen Beleg raussuchen, finde ich auch Unsinnig, du kannst mir glauben, oder nicht. Sollte ich etwas finden, poste ich es gerne.
Vieles haben wir im Biologie LK besprochen, oder in Lesungen mitbekommen, oder durch anderes.

Das PL, (sehr radikale, zumindest in Amerika), Bilder bearbeiten, kannst du glaube ich selber googeln.
Es wurden z.B. Bilder weiter entwickelter Föten genommen und mit einem falschen Datum markiert,z.B. ein Bild aus der 12 SSW. genommen und 9. SSW darunter geschrieben.

Des weiteren besteht ein Zusammenhang, zwischen psychischen Erkrankungen nach Abtreibungen, die mit der Stigmatisierung (!!!), der Gesellschaft zusammen hängen.

Massive Schuldgefühle sind kein Produkt, das einfach vom Himmel fällt, sondern steht in Verbindung mit den Normen und Werten die innerhalb einer Gesellschaft gültig sind.
Das Gewissen wird maßgeblich von der Gesellschaft mit geprägt, somit sind auch die Schuldgefühle einer Frau, das Produkt ihrer Umwelt.

Wenn also einer Frau immer ein schlechtes Gewissen nach einer Abtreibung gemacht wird, und sie immer wieder mit Vorwüfen und Druck konfrontiert wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie psychisch Erkrankt. Die Kausalkette geht weiter: Das ist bei Mobbing ja auch der Fall.
Und nebenbei: kann in den schlimmsten Fällen auch zu Suizid führen!
Ausschlaggebend ist doch, ob sie durch Familie, ect. dazu gedrängt wurde, oder nicht. Wenn nicht empfinden viele diesen Schritt als befreiiend und sagen das sie richtig handelten.

Und zu dem Post-arbortion-syndrome:
Es wird nicht als offizielle, eigenständige Krankheit geführt.

Zum Brustkrebs:
http://www.brustkrebs-web.de/aktuell/archiv/1191_abtreibung.php

http://www.bcaction.de/bcaction/brustkrebs-schluss-mit-mythen/

Guck mal auf Medizinischen Seiten nach und nicht auf Seiten die von PL gesponsert werden!


Zimtschnecke:
Ich denke es liegt aber auch in der Verantwortung der Frau! Ganz im Ernst, die Frauen wissen, doch, das sie ein potentielles Leben abtreiben und keinen Fußball!

Danach die "Schuld" auf die Beratung zu schieben, finde ich wirklich schlimm! Zumal sie Dame 30 ist und keine 15.
https://www.vorabtreibung.net/forum/der-pro-familia-ist-dein-kind-egal
Auch wenn sie keine ausdrückliche Schuld nennt, warnt sie ja dennoch davor und sagte, das es hätte anders kommen können.
Diese Leute in Familienzentren, sollen nur über Optionen aufklären und kein medizinisches Gutachten erstellen, dafür hat man seinen FA und für alles weitere gibt es genügend Psychologen und Therapeuten.

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25. Januar 2014 um 14:00

Hallo una
Fortwährend lese ich, das Frauen die Abtreiben "Mörderinnen" sind, die die "Beine nicht zusammen lassen konnten" und obendrein zu "dumm" zum verhüten waren ect.

das wird meist im zusammenhang mit spätabtreibungen gesagt, wo ein baby getötet wird, weil er nicht so ist, wie die mutter es wollte.da es eine tödliche spritze ins herz bekommt, um zu sterben, ist es für mich z.b. mord.

als was würdest du es denn bezeichen, wenn es von seite des kindes aus, keinen grund für diese tat gibt.


Nun meine Frage:
Weshalb wird nie, wirklich NIE ein Wort über den Vater erwähnt ? Die Männer haben ihren Spaß und werden nie zur Verantwortung gezogen! Stattdessen, müssen sich Frauen im Forum übel beschimpfen lassen!
Was läuft denn da schief, bitte ?


öhm, es gab hier auch schon väter die ihr baby unbedingt wollten, aber gesagt wurde, das hat nur die frau allein zu entscheiden.Männer haben doch gar kein mitspracherecht. und ehrlich gesagt, warum wird geschrieben, das männer mit zu der verantwortung gezogen werden sollen, wenn se doch eh nichts zu melden haben.

will der mann das kind, frau aber nicht, hat er es zu akzeptieren, das sie sein baby wegmacht.
und soll noch zu ihr stehen...


will er kein baby , frau behält es trotzdem, er trennt sich dann, ist er ein a...... warum? sie darf alles für sich entscheiden, und der mann nicht?


der mann ist es jedoch der sehr lange unterhalt zahlen muss, und dafür sein kind im schlimmsten fall nicht mal sehen darf.

ob ihr baby leben darf oder nicht, haben männer nichts zu sagen, aber unterhalt zahlen, das dürfen sie. warum, ist das dann nicht auch die alleinige sache der frau.

möcht nicht wissen wieviele männer für fremde kinder zahlen. da wundert es mich nicht, wenn männer irgendwann keine kinder mehr wollen. von irgendwas leben sollten männer auch dürfen.

Weshalb wird darüber nie gesprochen ?
Warum scheint es so schwierig, eine schwangere Frau in einer vernünftigen Diskussion, auf Augenhöhe, vom positiven Aspekt der Schwangerschaft zu überzeugen ?
Warum können viele Abtreibungsgegener scheinbar nicht objektiv sein ?

warum muss man darüber überhaupt diskutieren? frau hat sex, frau kann schwanger werden, frau behält baby.ohne die möglichkeit abtreiben zu können, wäre es ganz normal, das man die ss austrägt, ohne zu diskutieren.

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25. Januar 2014 um 14:22


Hallo Zauberfee.

Für mich gibt es keinen Grund zu sagen: "Lass deine Beine zusammen", "Du hast nicht verhütet/warst zu dumm dazu" ect. Das wird hier oft genug geschrieben, egal in welcher SSW.

Und mit den Vätern frage ich mich: Die Frau wird als Übel dargestellt, die "böse" "Kinderabtreiberin". Aber das der Mann seinen Spaß dabei hatte und kaum erwähnt wird, das er es auch wegmachen will, geht oft völlig unter.

Ich sehe es so: Wenn der Mann das Kind nicht will, die Frau ja, soll sie später nicht klagen, dass er sich nicht kümmert. Man kann keine Gefühle erzwingen.
Aber wie willst du dem Mann ein Mitspracherecht einräumen ?
Sie will abtreiben, er nicht, und dann ?

Und was Abtreibung angeht:
Ich vertrete PC, da die Frauen immer abgetrieben haben und es auch immer tun werden. Die Frauen ist nur, was man daraus macht. Man sollte einfühlsam versuchen die Frauen vom Austragen eines Kindes zu überzeugen, aber wenn sie nicht wollen finde ich es besser, dass sie in einer Klink abtreiben, anstatt sie es mit einer Nadel machen, Gift schlucken, oder sich von einer Treppe werfen!

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25. Januar 2014 um 14:39

Gäbe es Beweise, dass diese Aussagen:
"es eben keine abtreibungsmöglichkeit wie es jetzt ist würden frauen eh abtreiben.

haben sie vor hunderten von jahren schon gemacht ..es gab schon immer ärzte die es gemacht haben ...und es wird die auch immer geben."
überhaupt nicht stimmen, würde das trotzdem keinen interessieren.


Bezüglich vor hunderten von Jahren weiß man übrigens eines sicher: Abtreibungen, so sie denn gemacht wurden, waren furchtbar gefährlich. Womit man einfach sich Lebenserwartungen und Todeszeitpunkt sowie mögliche Ursachen anschauen kann und eines ganz sicher weiß:
So viel abgetrieben wie heute wurde vor Hunderten von Jahren nicht. Die Frauen starben reihenweise bei Geburten, aber nicht bei Abtreibungen. Wären sie aber, wenn es so viele gegeben hätte wie heute. Also haben sie nicht so oft abgetrieben.

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25. Januar 2014 um 14:57
In Antwort auf lux_12918422


Hallo Zauberfee.

Für mich gibt es keinen Grund zu sagen: "Lass deine Beine zusammen", "Du hast nicht verhütet/warst zu dumm dazu" ect. Das wird hier oft genug geschrieben, egal in welcher SSW.

Und mit den Vätern frage ich mich: Die Frau wird als Übel dargestellt, die "böse" "Kinderabtreiberin". Aber das der Mann seinen Spaß dabei hatte und kaum erwähnt wird, das er es auch wegmachen will, geht oft völlig unter.

Ich sehe es so: Wenn der Mann das Kind nicht will, die Frau ja, soll sie später nicht klagen, dass er sich nicht kümmert. Man kann keine Gefühle erzwingen.
Aber wie willst du dem Mann ein Mitspracherecht einräumen ?
Sie will abtreiben, er nicht, und dann ?

Und was Abtreibung angeht:
Ich vertrete PC, da die Frauen immer abgetrieben haben und es auch immer tun werden. Die Frauen ist nur, was man daraus macht. Man sollte einfühlsam versuchen die Frauen vom Austragen eines Kindes zu überzeugen, aber wenn sie nicht wollen finde ich es besser, dass sie in einer Klink abtreiben, anstatt sie es mit einer Nadel machen, Gift schlucken, oder sich von einer Treppe werfen!

Hi
Und mit den Vätern frage ich mich: Die Frau wird als Übel dargestellt, die "böse" "Kinderabtreiberin". Aber das der Mann seinen Spaß dabei hatte und kaum erwähnt wird, das er es auch wegmachen will, geht oft völlig unter.

vll. sollte man sich in einer bez. vorher einig werden, was man macht, wenns passiert.und seine meinung klar darlegen.

wie schon geschrieben, er ist der jenige der jahrelang zahlen muss, nicht sie. dann ist es nicht verwunderlich wenn nicht jeder mann ein kind will.und auch wenn er es nicht will, interessiert das doch keinen, sie macht doch eh was sie will.

ich glaub da wird eher gejammert, wenn der unterhalt net kommt, als darum das der mann sich nicht kümmert.

Aber wie willst du dem Mann ein Mitspracherecht einräumen ?
Sie will abtreiben, er nicht, und dann ?

dann sollte sie vll. nicht mit einem mann sex haben, der ein baby behalten würde. in dem fall sag ich, erst reden, dann (nach deinen worten) die beine aufmachen

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25. Januar 2014 um 17:29

Nun, genau wissen wird man es wohl NIE
schließlich stand keiner von uns daneben.

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25. Januar 2014 um 19:03
In Antwort auf birkir_12165290

Gäbe es Beweise, dass diese Aussagen:
"es eben keine abtreibungsmöglichkeit wie es jetzt ist würden frauen eh abtreiben.

haben sie vor hunderten von jahren schon gemacht ..es gab schon immer ärzte die es gemacht haben ...und es wird die auch immer geben."
überhaupt nicht stimmen, würde das trotzdem keinen interessieren.


Bezüglich vor hunderten von Jahren weiß man übrigens eines sicher: Abtreibungen, so sie denn gemacht wurden, waren furchtbar gefährlich. Womit man einfach sich Lebenserwartungen und Todeszeitpunkt sowie mögliche Ursachen anschauen kann und eines ganz sicher weiß:
So viel abgetrieben wie heute wurde vor Hunderten von Jahren nicht. Die Frauen starben reihenweise bei Geburten, aber nicht bei Abtreibungen. Wären sie aber, wenn es so viele gegeben hätte wie heute. Also haben sie nicht so oft abgetrieben.

Vor hunderten von Jahren
...hat man ein unerwünschtes Neugeborenes einfach seinem Schicksal überlassen und es ist verhungert. Ausgezehrte Frauen, die selber nix zu essen haben können in der Regel auch nicht wirklich stillen und somit hat sich das Problem auf ganz natürliche Weise erledigt. Alternativ hat man das Kind verscherbelt, so wie es heute noch in Regionen mit zu viel Kindern und zu wenig Auskommen üblich ist.

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25. Januar 2014 um 20:20
In Antwort auf an0N_1269329299z

Nun, genau wissen wird man es wohl NIE
schließlich stand keiner von uns daneben.

Doch,
wenn man es wissen wollte, dann könnte man das erforschen und ermitteln. Aber glaubst du irgendwer hat Bock zu forschen und am Ende eine Studie zu veröffentlichen mit der Zusammenfassung: "Soweit abschätzbar wurden in verschiedenen Zeiträumen erheblich weniger Abtreibungen durchgeführt als heute...."?

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25. Januar 2014 um 20:50
In Antwort auf birkir_12165290

Doch,
wenn man es wissen wollte, dann könnte man das erforschen und ermitteln. Aber glaubst du irgendwer hat Bock zu forschen und am Ende eine Studie zu veröffentlichen mit der Zusammenfassung: "Soweit abschätzbar wurden in verschiedenen Zeiträumen erheblich weniger Abtreibungen durchgeführt als heute...."?

Ist
es eigentlich nicht logisch, dass in Zeiten, in denen bestimmte Eingriffe noch nicht Standard waren, diese auch seltener vorkamen.
Ehe es früher zum Kaiserschnitt kam, hat man einfach alles versucht, diesen und die damit verbundenen Risiken zu umgehen. Heute ist er sicher und wird eher ohne lang zu fackeln durchgeführt.

Ich kann mir schon vorstellen, dass so eine Auf- und Abspringmethode häufig versucht wurde, aber eher selten zum Erfolg geführt hat. Versucht wurde es sicher in ähnlichem Umfang wie heute.

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25. Januar 2014 um 21:05

@ Mutterschiff
Kannst du auch NEUTRALE Seiten bzw. Quellen benennen oder nur jene von PL, die strikt gegen Abtreibung sind?

Da PL-Seiten versuchen eine Frau von einer Abtreibung abzubringen ist diese mitnichten neutral. Bitte suche doch noch eine seriöse und neutrale Quelle für deine Behauptungen heraus. Anderenfalls kann man dein Gezeter über Pro Familia nicht ernst nehmen.

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25. Januar 2014 um 21:21
In Antwort auf florina911

Vor allem sollte sich die Tatsache ändern,
dass das Vaterwerden ausserhalb einer festen Beziehung für den Mann mehr Nachteile als alles andere mit sich bringt.

Es geht meiner Meinung unter keine Kuhhaut, was einem Mann so alles abgenüpft wird, Summen, die völlig am realistischen Verbrauch vorbei gehen.
Gerade so als hätte er etwas verbrochen und müßte nun bestraft werden, ähnlich eines Schmerzensgeldanspruchs.





Unsummen
Da kann ich dir nicht wirklich zustimmen. Wenn ich die Summen zusammen zähle, die mich mein Kind kostet, dann kann ich den gängigen Unterhaltsanspruch nicht als "Unsumme" betrachten.
Ich bin alleinerziehend und bekomme keinen Unterhalt, er kümmert sich auch nicht, obwohl er das Kind unbedingt wollte. Demnach lastet die gesamte Verantwortung auf mir, womit ich mich wieder komplett einschränken, aber arbeiten wie ein Esel muss, damit wir über die Runden kommen. Dafür dürfte der feine Herr "Papa" gern *Unsummen* zahlen. Aber nö, er ist fein raus

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25. Januar 2014 um 21:38
In Antwort auf fusselbine

Unsummen
Da kann ich dir nicht wirklich zustimmen. Wenn ich die Summen zusammen zähle, die mich mein Kind kostet, dann kann ich den gängigen Unterhaltsanspruch nicht als "Unsumme" betrachten.
Ich bin alleinerziehend und bekomme keinen Unterhalt, er kümmert sich auch nicht, obwohl er das Kind unbedingt wollte. Demnach lastet die gesamte Verantwortung auf mir, womit ich mich wieder komplett einschränken, aber arbeiten wie ein Esel muss, damit wir über die Runden kommen. Dafür dürfte der feine Herr "Papa" gern *Unsummen* zahlen. Aber nö, er ist fein raus

Geringster
Satz liegt bei 225.-, dann hast Du noch 184.-, ergibt zusammen 409.- nur fürs Kind!
Für kleinere Kinder sollte das doch reichen?

Klar gibts Herren mit denen man kein Mitleid haben braucht, aber es gibt eben zum Glück auch die anderen.

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25. Januar 2014 um 21:45
In Antwort auf birkir_12165290

Doch,
wenn man es wissen wollte, dann könnte man das erforschen und ermitteln. Aber glaubst du irgendwer hat Bock zu forschen und am Ende eine Studie zu veröffentlichen mit der Zusammenfassung: "Soweit abschätzbar wurden in verschiedenen Zeiträumen erheblich weniger Abtreibungen durchgeführt als heute...."?

@ Carn
"... Zusammenfassung: "Soweit abschätzbar wurden in verschiedenen Zeiträumen erheblich weniger Abtreibungen durchgeführt als heute...."?"

So wie Frauen damals schon mit allehand Mittelchen und Wegen versucht haben zu verhüten, so haben sie auch VERSUCHT abzutreiben. Meine Großmutter hat es beim dritten Kind auch versucht, was aber nicht geklappt hat. Mein Onkel wurde geboren.

Du kannst damals nicht mit heute gleichsetzen. Damals hat man es mit seinen zur Verfügung stehenden Mitteln versucht, diese Mittel waren aber nicht zwingend von Erfolg gekrönt. Mal hat es geklappt, mal nicht. Heute klappt es immer, weil die Methoden inzwischen "radikaler" sind. Ein Hausmittelchen kannst du nicht mit einem operativen Eingriff oder einem wehenfördernden Medikament gleichsetzen.

Die Erforschung und Ermittlung würde daher keine korrekten Zahlen liefern können, sondern allenfalls grobe Vermutungen. Und wären die Hausmittelchen damals wirkungsvoller gewesen, dann hätte es sicher genau so viele Abtreibungen gegeben wie heute. Damals musste man sich eben mit dem Versuch begnügen und hoffen, dass es klappt.

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25. Januar 2014 um 23:20
In Antwort auf wyn_12347882

Hi
Und mit den Vätern frage ich mich: Die Frau wird als Übel dargestellt, die "böse" "Kinderabtreiberin". Aber das der Mann seinen Spaß dabei hatte und kaum erwähnt wird, das er es auch wegmachen will, geht oft völlig unter.

vll. sollte man sich in einer bez. vorher einig werden, was man macht, wenns passiert.und seine meinung klar darlegen.

wie schon geschrieben, er ist der jenige der jahrelang zahlen muss, nicht sie. dann ist es nicht verwunderlich wenn nicht jeder mann ein kind will.und auch wenn er es nicht will, interessiert das doch keinen, sie macht doch eh was sie will.

ich glaub da wird eher gejammert, wenn der unterhalt net kommt, als darum das der mann sich nicht kümmert.

Aber wie willst du dem Mann ein Mitspracherecht einräumen ?
Sie will abtreiben, er nicht, und dann ?

dann sollte sie vll. nicht mit einem mann sex haben, der ein baby behalten würde. in dem fall sag ich, erst reden, dann (nach deinen worten) die beine aufmachen


Ich weis manchmal nicht ob ich da eindeutig eine Seite wählen kann.
Fakt ist, das Männer einfacher verhüten können. Ein Mann kann sich z.B. mit Anfang 20 Sterilisieren lassen und später mit 30 wieder Kinder bekommen. Bei einer Frau ist so ein Eingriff erst mit Ende 20, Anfang 30 Möglich und endgültig.

Über Unterhalt zu jammern finde ich dumm. Soweit ich weis, kann man den bei der Kindergeldkasse anfordern. Schlimm finde ich es, wenn die Frauen sich wundern, weil sich der Vater nicht kümmern will, obwohl er vorher sagte, dass er keine Kinder will.

Mitspracherecht wird nie möglich sein, da hast du recht. Eben so wenig wird es eine Einigung geben ob Abtreibung "gut", oder "schlecht" ist. Aber in der Praxis ist es schwierig. Wenn ich schwanger wäre, würde mein Freund bestimmt nicht sagen: Los treib ab! Er wäre dafür, das ich mich entscheide und bestimmt eher froh, wenn ich es behalte. *rumspekulier*

Darf ich ehrlich sein ?
Ich fordere transparente Verhütungsmethoden!
Warum darf ich mich mit 24 Jahren nicht sterilisieren lassen, aber rauchen, Alkohol trinken, mein Konto überziehen ect. ?
Warum werden Frauen in katholischen Krankenhäusern für "die Pille danach" abgewiesen ?
Solange man diese Missstände nicht behoben sind, darf man sich über Abtreibungen nicht wundern und beschweren!

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26. Januar 2014 um 6:08

Du irrst Dich
Liest offensichtlich noch nicht lange genug mit.

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26. Januar 2014 um 6:27
In Antwort auf florina911

Ist
es eigentlich nicht logisch, dass in Zeiten, in denen bestimmte Eingriffe noch nicht Standard waren, diese auch seltener vorkamen.
Ehe es früher zum Kaiserschnitt kam, hat man einfach alles versucht, diesen und die damit verbundenen Risiken zu umgehen. Heute ist er sicher und wird eher ohne lang zu fackeln durchgeführt.

Ich kann mir schon vorstellen, dass so eine Auf- und Abspringmethode häufig versucht wurde, aber eher selten zum Erfolg geführt hat. Versucht wurde es sicher in ähnlichem Umfang wie heute.

@fusselbiene, florina911
Ja, ihr könntet beide recht haben.

Der Punkt war in dem Fall nur, dass zimt hier gestern und heute einfach gleichgesetzt hat:
"haben sie vor hunderten von jahren schon gemacht ..es gab schon immer ärzte die es gemacht haben ...und es wird die auch immer geben.
es gab schon imemr frauen mütter/omas ..tanten die dann den betroffenen frauen tips gaben und es wird die immer geben,"

Jedenfalls kann ich da nichts anderes reinlesen, als das es heute und früher so ziemlich gleich war.

Wie florina sagt:
"Ist es eigentlich nicht logisch, dass in Zeiten, in denen bestimmte Eingriffe noch nicht Standard waren, diese auch seltener vorkamen."

Ja, wäre logisch, trotzdem kannst du dich darauf verlassen, dass entsprechende PC Statistiken genau das Gegenteil behaupten (da habe ich Zahlen für die Schweiz, aber egal was ihr Schweizer sagt, letztlich unterscheidet ihr euch von D hauptsächlich durch Berge und eine vernünftige Steuergesetzgebung):
http://www.svss-uspda.ch/pdf/fakten-und-zahlen.pdf
Seite 2, die behaupten effektiv, dass aufgrund der Legalisierung statt illegaler Abtreibung das Kind ausgetragen wurde. Der Hölle friert zu, bevor die diese Schätzungen korrigieren würden.

Hat übrigens schon jemand darauf hingewiesen, dass das eigentlich nicht stimmen kann:
http://www.abortions.ch/Abtreibungsstatistiken.pdf
Seite 29:
"Die durch Stamm angegebene Letalität kombiniert mit seiner Schätzung der ISSA in der Schweiz(50000) würde landesweit jährlich 175 Todesfälle von Frauen wegen den ISSA bedeuten." (ISSA= illegaler Schwangerschaftsabbruch)
"von 1950 bis 1955 jährlich höchstens zwischen 11 bis 15 Todesfälle... 1960-68: 1-9"
" schließt man auf jährlich 290 bis 2600 ISSA ...(1961-68)"
statt den 10000-30000 die die PC-Organisation angibt.


Aber sowas ist einfach völlig egal, interessiert keinen.

Und zwar weil es gar nicht die eigentlichen Argumente sind, das Argument "Abtreibungen gabs schon immer, machen wir sie legal, damit es weniger gefährlich ist." ist ein Scheinargument, denn keine PC-Organisation, die es äußert, vertritt tatsächlich die Ansicht, dass wenn die Annahme "Abtreibungen gabs schon immer" falsch wäre, dass dann die Shlussfolgerung falsch wäre. Die Schlussfolgerung "machen wir sie legal" wird eh beibehalten, nur die Annahme davor wird halt geändert.


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26. Januar 2014 um 10:32


Da ich die von Asophien genannte Unterscheidung "praktiziere", will ich mal versuchen, sie zu erklären.
Obwohl ich - ich sage es einfach mal so wie es ist - davon ausgehen, dass Du, und etliche andere hier, das Ganze sowieso nicht verstehen WOLLT.

Die Schuldige eines Mordes?

Ist ganz einfach "Frau xyz, die eines Mordes beschuldigt wird, angeklagt wird" - halt je nach Verfahrensstufe.
Selbst bei rechtskräftiger Verurteilung bleibt sie das - "Frau xyz, die wegen Mordes verurteilt wurde."

Wenn ich mit Personen sprechen, auf die das zutrifft, rede ich die ganz normal mit "Frau xyz" oder "Herr abc" an.
Und spreche ich über Personen, die wegen Mordes verurteilt wurden, dann spreche ich auch nicht von "Mörderin xyz" oder "Mörder abc" - sondern selbstverständlich ebenfalls von "Frau xyz" und "Herrn abc".


Ich verwende das Wort "Mörder", soweit es sich vermeiden läßt nicht.
Weil einen Menschen FÜR MICH weitaus mehr ausmacht, als ein derart "kleiner Ausschnitt" seines Lebens.

Der "Mörder", die "Mörderin" hat noch 100.000de andere Facetten, andere "Rollen", in seiner, resp. ihrer Persönlichkeit.
- Sohn oder Tochter von Eltern
- Bruder oder Schwester von Geschwistern
- Enkel von Großeltern
- Partner, Partnerin
- Vater, Mutter
- Onkel, Tante
- Bekannter, Freund/Freundin
- Arbeitskollege/Arbeitskollegin
- Nachbar/Nachbarin
- Sports/Mannschaftskamerad
- irgendwelche HobbysBetreibender
- vielleicht gar Ehrenamtlich Tätiger
- vielleicht Tierbesitzer
usw. usf.

Und in diesen Bereichen seines Lebens kann er liebevoll, gut, ruhig, verantwortungsbewußt, zuverlässig, fair, mit anpackend, hilfsbereit, geschätzt, großzügig, lustig, humorvoll, empathisch, gerecht...
einfach ein durchaus guter, feiner Mensch sein.

Der "Ausschnitt" "Mord", der auch zu seinem Leben gehört, negiert diese Dinge nicht - jedenfalls nicht in meinen Augen.
So dass es für mich nicht gerechtfertigt ist, als Anrede, oder Bezeichnung für einen solchen Menschen die "kleinste" und "schlechteste" Rolle seines Leben zu wählen.

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26. Januar 2014 um 11:09
In Antwort auf birkir_12165290

@fusselbiene, florina911
Ja, ihr könntet beide recht haben.

Der Punkt war in dem Fall nur, dass zimt hier gestern und heute einfach gleichgesetzt hat:
"haben sie vor hunderten von jahren schon gemacht ..es gab schon immer ärzte die es gemacht haben ...und es wird die auch immer geben.
es gab schon imemr frauen mütter/omas ..tanten die dann den betroffenen frauen tips gaben und es wird die immer geben,"

Jedenfalls kann ich da nichts anderes reinlesen, als das es heute und früher so ziemlich gleich war.

Wie florina sagt:
"Ist es eigentlich nicht logisch, dass in Zeiten, in denen bestimmte Eingriffe noch nicht Standard waren, diese auch seltener vorkamen."

Ja, wäre logisch, trotzdem kannst du dich darauf verlassen, dass entsprechende PC Statistiken genau das Gegenteil behaupten (da habe ich Zahlen für die Schweiz, aber egal was ihr Schweizer sagt, letztlich unterscheidet ihr euch von D hauptsächlich durch Berge und eine vernünftige Steuergesetzgebung):
http://www.svss-uspda.ch/pdf/fakten-und-zahlen.pdf
Seite 2, die behaupten effektiv, dass aufgrund der Legalisierung statt illegaler Abtreibung das Kind ausgetragen wurde. Der Hölle friert zu, bevor die diese Schätzungen korrigieren würden.

Hat übrigens schon jemand darauf hingewiesen, dass das eigentlich nicht stimmen kann:
http://www.abortions.ch/Abtreibungsstatistiken.pdf
Seite 29:
"Die durch Stamm angegebene Letalität kombiniert mit seiner Schätzung der ISSA in der Schweiz(50000) würde landesweit jährlich 175 Todesfälle von Frauen wegen den ISSA bedeuten." (ISSA= illegaler Schwangerschaftsabbruch)
"von 1950 bis 1955 jährlich höchstens zwischen 11 bis 15 Todesfälle... 1960-68: 1-9"
" schließt man auf jährlich 290 bis 2600 ISSA ...(1961-68)"
statt den 10000-30000 die die PC-Organisation angibt.


Aber sowas ist einfach völlig egal, interessiert keinen.

Und zwar weil es gar nicht die eigentlichen Argumente sind, das Argument "Abtreibungen gabs schon immer, machen wir sie legal, damit es weniger gefährlich ist." ist ein Scheinargument, denn keine PC-Organisation, die es äußert, vertritt tatsächlich die Ansicht, dass wenn die Annahme "Abtreibungen gabs schon immer" falsch wäre, dass dann die Shlussfolgerung falsch wäre. Die Schlussfolgerung "machen wir sie legal" wird eh beibehalten, nur die Annahme davor wird halt geändert.



Vielen Dank, Carn, für die Mühe, die Du Dir hier gemacht hast.

Sehr interessant, wie in der Schweiz Statistiken verfälscht werden.
Ich wußte schon, warum ich nichts, aber auch gar nichts von den Seiten unser allseits geschätzten Zollikofen halte.
Und der Artikel über das Zustandekommen entsprechender, auf den Seiten genannter Zahlen bestärkt mich in meiner Haltung.

Wer es nötig hat, seine Seiten mit gefälschten Statistiken aufzuhübschen, dem geht es mit Sicherheit nicht darum, seriös und in alle Richtungen offen, objektiv zu informieren.

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26. Januar 2014 um 12:29
In Antwort auf lux_12918422


Ich weis manchmal nicht ob ich da eindeutig eine Seite wählen kann.
Fakt ist, das Männer einfacher verhüten können. Ein Mann kann sich z.B. mit Anfang 20 Sterilisieren lassen und später mit 30 wieder Kinder bekommen. Bei einer Frau ist so ein Eingriff erst mit Ende 20, Anfang 30 Möglich und endgültig.

Über Unterhalt zu jammern finde ich dumm. Soweit ich weis, kann man den bei der Kindergeldkasse anfordern. Schlimm finde ich es, wenn die Frauen sich wundern, weil sich der Vater nicht kümmern will, obwohl er vorher sagte, dass er keine Kinder will.

Mitspracherecht wird nie möglich sein, da hast du recht. Eben so wenig wird es eine Einigung geben ob Abtreibung "gut", oder "schlecht" ist. Aber in der Praxis ist es schwierig. Wenn ich schwanger wäre, würde mein Freund bestimmt nicht sagen: Los treib ab! Er wäre dafür, das ich mich entscheide und bestimmt eher froh, wenn ich es behalte. *rumspekulier*

Darf ich ehrlich sein ?
Ich fordere transparente Verhütungsmethoden!
Warum darf ich mich mit 24 Jahren nicht sterilisieren lassen, aber rauchen, Alkohol trinken, mein Konto überziehen ect. ?
Warum werden Frauen in katholischen Krankenhäusern für "die Pille danach" abgewiesen ?
Solange man diese Missstände nicht behoben sind, darf man sich über Abtreibungen nicht wundern und beschweren!

Unterhalt
"Über Unterhalt zu jammern finde ich dumm. Soweit ich weis, kann man den bei der Kindergeldkasse anfordern."

Nee, da liegst du falsch. Unterhalt einfach über die Kindergeldkasse kannst du nicht anfordern. Kindergeld und Unterhalt sind zwei verschiedene Schuhe.

Unterhalt kann vom Staat über einen Vorschuss gewährt werden, WENN der Vater nicht zahlen will oder nicht zahlen kann. Dieser Vorschuss wird aber vom Vater zurück verlangt, sofern er zahlen könnte oder irgendwann zahlen kann. Darüber hinaus ist die Zahlung von Unterhaltsvorschuss zeitlich begrenzt, wird also nicht 18 Jahre lang gezahlt, sondern nur sechs - und auch deutlich weniger als normaler Kindesunterhalt. Sind die sechs Jahre Bezug voll, gibts auch kein Geld mehr, auch wenn das Kind grade erst acht ist.

Unterhaltsvorschuss wird aus Steuermitteln finanziert, also von jedermann. Die Frage ist doch, warum jedermann für ein Kind zahlen soll, nur weil "Papi" keine Lust hat? Er hat das Kind gemacht, also muss er es auch unterhalten. Und nicht die Allgemeinheit.

Unterhalt ist keine Strafe, sondern notwendig. Getrennt lebende Eltern leisten entweder Betreuungsunterhalt oder eben Barunterhalt. Wenn Mutter also betreut und erzieht, das Kind bei ihr lebt, so muss der Vater eben seinen Beitrag in Geldmitteln erbringen. Und das finde ich auch korrekt, denn wer sich schon nicht kümmern will, der muss wenigstens anders versorgen!

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26. Januar 2014 um 12:38

@ Mutterschiff
"Frauen können wählen zwischen Pest und Cholera ...eine tolle Wahl finde ich ..und so was im 2014"

Nein, Frauen können zwischen Eigenständigkeit und Freiheit sowie zwischen Abhängigkeit und Verpflichtung wählen.

Das System in Deutschland ist nicht schlecht. Hier muss niemand verhungern und auf der Straße leben. Wer in Not ist - grade mit Kindern - der kann überall Gelder beantragen. Von der Schwangerschaftsbekleidung über die Babyerstausstattung bis hin zu Miete und Lebensunterhalt. Was verlangst du noch? Goldene Löffel und seidene Windeln?

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26. Januar 2014 um 14:37

Und was soll das
"EINE FRAU FINDET IMMER EINEN WEG!"
anderes aussagen als dass alle abtreibungswilligen Frauen auch immer, überall, always, garantiert, mit absoluter Sicherheit, ausschlieslich, zu 100%, so sicher wie das Amen in der Kirche abgetrieben haben?

Damit machst du eine Aussage über die wirkliche Welt. Die stimmt oder stimmt nicht. Das kann man wissenschaftlich klären oder auch nicht (je nachdem wie genau Daten man ermitteln kann). Und es ist keine Sache persönlicher Meinung. Ist das verständlich? Entweder haben die unwilligen alle abgetrieben oder sie haben nicht.

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26. Januar 2014 um 15:00

Und wieder mal rauswinden,
"Wie willst du messen was in mittelalter am küchentish passierte und wie ift?"

Falsche Reihenfolge, werte Biologin. Erst überlegt man sich, was man genau aussagen will. Wenn man das weiß, dann kann man klären, ob und wie man es überprüfen könnte.

"frauen haben trotzdem ein weg gefunden ( kräuter irgendwelche sachen reinschiben.. kind aus dem bauch schlagen) es liszuwerden wenns in ss nicht geklappt hat dann eben dannach."
Also was nun?
Entweder haben alle Frauen, die wollten, einen Weg gefunden abzutreiben oder es haben nicht alle einen Weg gefunden. Du kannst ja kaum beide Aussagen vertreten.

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26. Januar 2014 um 15:14

@ Mutterschiff
"Ich bitte dich nur um eines ,wenn du nicht bereit bist diese Angaben deiner schlechten Erfahrunbgen zu liefern ,dann bitte schweige darüber in der öffentlichkeit . Sonst denkt man du wärst eine Schwäzerin ...die keine Belege bringen kann ..."

Wie soll Zimtschnecke denn eine persönliche Erfahrung nachweisen? Sie hat es so erlebt, wie sie es beschreibt. Warum soll sie lügen? Sie hat ihr Kind trotzdem bekommen und hätte keinen Grund falsche Behauptungen vorzutragen!

Dir ist doch nur nicht genehm, dass man etwas negatives über diese Organisation sagt. Es könnte ja ein paar Frauen abschrecken. Und je mehr Frauen unneutral bequatscht werden, desto besser, nicht wahr?

Kannst du denn Belege bringen, dass du angeblich an PAS erkrankt bist? Liegt dir ein medizinisches Gutachten eines anerkannten Mediziners/Psychologen mit dieser Diagnose vor? Oder stellst du auch nur Behauptungen auf, die du letztendlich nicht belegen kannst?

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26. Januar 2014 um 15:33
In Antwort auf florina911

Geringster
Satz liegt bei 225.-, dann hast Du noch 184.-, ergibt zusammen 409.- nur fürs Kind!
Für kleinere Kinder sollte das doch reichen?

Klar gibts Herren mit denen man kein Mitleid haben braucht, aber es gibt eben zum Glück auch die anderen.

...
409 Euro reichen mit Sicherheit, sofern die 225 Euro denn dann gezahlt werden. Ich muss diesen Betrag allein aufbringen, interessieren tut es niemanden.

Daher habe ich auch wenig Mitleid mit anderen, es wird sowohl einen Grund haben, dass das Kind existiert, dass die Beziehung nicht mehr besteht und dass man den Satz gerichtlich festlegen musste... Ich kenne nämlich auch Männer, die sich vorbildlich um ihre Kinder kümmern und nur die Hälfte zahlen, weil man sich privat geeinigt hat.

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26. Januar 2014 um 16:08


mutterschiff:
Wenn ich kranken Menschen in Not helfen will, dann arbeite ich in einem Krankenhaus. Wenn ich Menschen in Not Helfen will unter dem Gesichtspunkt der Religion, dann arbeite ich in einer kirchlichen Einrichtung!
Da hat jemand eindeutig einen falschen Job gewählt!
Es darf aber nicht zu Lasten der betroffenen Menschen in Not werden!
Das wäre ja noch schöner, jedes katholische Krankenhaus weist Frauen ab, die die Pille-danach haben wollen, und Homosexuelle ab. Wünschen sie sich bestimmt... .
------------------------------
fusselbine:
Das meinte ich. Ich habe meinen Unterhalt selber vor Gericht erklagen müssen und musste dann lief es über die Familienkasse, die ja auch Kindergeld zahlt.
Aber fakt ist, das man Geld bekommt.

Das mit dem Unterhalt ist eine komplizierte Sache.
Es ist auch verwerflich, dass es zum Schluss am Steuerzahler hängen bleibt, da hast du Recht, aber trotzdem gibt es viele Möglichkeiten für die Betroffenen Frauen.

Aber eigentlich wollte ich darauf hinaus, das Männer eben bei der Thematik Abtreibung sehr selten erwähnt werden und ich meine nicht in dem Sinne "er will, dass ich abtreibe", sondern das man auch den Mann "verantwortlich" macht, für den Fötus welcher im Bauch der Frau heranwächst.

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26. Januar 2014 um 16:18

Was wurde denn
gelöscht.

Ich kann nicht erkennen, dass hier Beiträge verschwunden wären.

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26. Januar 2014 um 16:36
In Antwort auf lux_12918422


mutterschiff:
Wenn ich kranken Menschen in Not helfen will, dann arbeite ich in einem Krankenhaus. Wenn ich Menschen in Not Helfen will unter dem Gesichtspunkt der Religion, dann arbeite ich in einer kirchlichen Einrichtung!
Da hat jemand eindeutig einen falschen Job gewählt!
Es darf aber nicht zu Lasten der betroffenen Menschen in Not werden!
Das wäre ja noch schöner, jedes katholische Krankenhaus weist Frauen ab, die die Pille-danach haben wollen, und Homosexuelle ab. Wünschen sie sich bestimmt... .
------------------------------
fusselbine:
Das meinte ich. Ich habe meinen Unterhalt selber vor Gericht erklagen müssen und musste dann lief es über die Familienkasse, die ja auch Kindergeld zahlt.
Aber fakt ist, das man Geld bekommt.

Das mit dem Unterhalt ist eine komplizierte Sache.
Es ist auch verwerflich, dass es zum Schluss am Steuerzahler hängen bleibt, da hast du Recht, aber trotzdem gibt es viele Möglichkeiten für die Betroffenen Frauen.

Aber eigentlich wollte ich darauf hinaus, das Männer eben bei der Thematik Abtreibung sehr selten erwähnt werden und ich meine nicht in dem Sinne "er will, dass ich abtreibe", sondern das man auch den Mann "verantwortlich" macht, für den Fötus welcher im Bauch der Frau heranwächst.


Seit wann sind schwangere Frauen kranke Menschen in Not?

Und - wenn Du es nicht richtig findest, dass katholische Krankenhäuser die Pille danach nicht verschreiben,

wie stehst Du dann dazu, dass hierzulande jeder Arzt die Entscheidung, ob er Abtreibungen vornimmt, alleine treffen kann und nicht gezwungen werden kann, abtreibungswillige Frauen zu unterstützen?

Findest Du das auch falsch?

Wenn Du das falsch findest - wie hoch stufst Du dann das Recht auf Meinungsfreiheit und das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit ein?

Kommt das nur Frauen zu, die abtreiben wollen?
Und Ärzte etc. haben diese Rechte nicht?

Darf Zwang nur auf Seiten abtreibungswilliger Frauen NICHT ausgeübt werden?
Und bei Menschen, die eine andere Auffassung vertreten, die Werten, Prinzipien anhängen, die mit einer Abtreibung nicht vereinbar sind, die DÜRFEN gezwungen werden? Die müssen ihre Meinung aufgeben?
Die MÜSSEN behandeln? Auch wenn dieses "Behandeln-Müssen" dann für sie bedeutet, an der Tötung eines Menschen mitwirken zu müssen?

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26. Januar 2014 um 16:50
In Antwort auf an0N_1269329299z


Seit wann sind schwangere Frauen kranke Menschen in Not?

Und - wenn Du es nicht richtig findest, dass katholische Krankenhäuser die Pille danach nicht verschreiben,

wie stehst Du dann dazu, dass hierzulande jeder Arzt die Entscheidung, ob er Abtreibungen vornimmt, alleine treffen kann und nicht gezwungen werden kann, abtreibungswillige Frauen zu unterstützen?

Findest Du das auch falsch?

Wenn Du das falsch findest - wie hoch stufst Du dann das Recht auf Meinungsfreiheit und das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit ein?

Kommt das nur Frauen zu, die abtreiben wollen?
Und Ärzte etc. haben diese Rechte nicht?

Darf Zwang nur auf Seiten abtreibungswilliger Frauen NICHT ausgeübt werden?
Und bei Menschen, die eine andere Auffassung vertreten, die Werten, Prinzipien anhängen, die mit einer Abtreibung nicht vereinbar sind, die DÜRFEN gezwungen werden? Die müssen ihre Meinung aufgeben?
Die MÜSSEN behandeln? Auch wenn dieses "Behandeln-Müssen" dann für sie bedeutet, an der Tötung eines Menschen mitwirken zu müssen?


Wachsperle:
Ich bin natürlich dafür, das ein Arzt im eigenen Ermessen Entscheidungen treffen darf. Aber wie weit dürfen die denn gehen ?
Es ging in dem einen Fall ja nicht mal um Abtreibung, sondern um die Pille danach. Und bitte jetzt keine ethische Diskussion über die Befruchtung lostreten... .

Mir geht es eher darum ,die Schuld nicht bei der Frau zu suchen, sondern beim behandelnden Arzt. Und die Reaktionen darauf, zeigen ja wohl eindeutig, das viele Menschen in Deutschland absolut gegen diesen Arzt waren.

Es ist so, als würde ich Tierarzt sein und mich weigern ein krankes Tier einzuschläfern. Es gehört zu meinem Beruf dazu und wenn es mir nicht genehm ist, dann wechsel ich.

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26. Januar 2014 um 17:18

Das Problem ist das du gar nicht festlegst, was du meinst:
1. Aussage: "trotzdem gabs genauschon früher wie heute abtreibung.
EINE FRAU FINDET IMMER EINEN WEG!"

Kann man eigentlich nur so verstehen als "eine Frau findet immer einen Weg abzutreiben"

2. Aussage:
"frauen haben trotzdem ein weg gefunden ( kräuter irgendwelche sachen reinschiben.. kind aus dem bauch schlagen) es liszuwerden wenns in ss nicht geklappt hat dann eben dannach." = einige Frauen fanden eben doch keinen Weg abzutreiben, sondern haben nachgeburtlich entsorgt

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26. Januar 2014 um 23:06
In Antwort auf fusselbine

Unterhalt
"Über Unterhalt zu jammern finde ich dumm. Soweit ich weis, kann man den bei der Kindergeldkasse anfordern."

Nee, da liegst du falsch. Unterhalt einfach über die Kindergeldkasse kannst du nicht anfordern. Kindergeld und Unterhalt sind zwei verschiedene Schuhe.

Unterhalt kann vom Staat über einen Vorschuss gewährt werden, WENN der Vater nicht zahlen will oder nicht zahlen kann. Dieser Vorschuss wird aber vom Vater zurück verlangt, sofern er zahlen könnte oder irgendwann zahlen kann. Darüber hinaus ist die Zahlung von Unterhaltsvorschuss zeitlich begrenzt, wird also nicht 18 Jahre lang gezahlt, sondern nur sechs - und auch deutlich weniger als normaler Kindesunterhalt. Sind die sechs Jahre Bezug voll, gibts auch kein Geld mehr, auch wenn das Kind grade erst acht ist.

Unterhaltsvorschuss wird aus Steuermitteln finanziert, also von jedermann. Die Frage ist doch, warum jedermann für ein Kind zahlen soll, nur weil "Papi" keine Lust hat? Er hat das Kind gemacht, also muss er es auch unterhalten. Und nicht die Allgemeinheit.

Unterhalt ist keine Strafe, sondern notwendig. Getrennt lebende Eltern leisten entweder Betreuungsunterhalt oder eben Barunterhalt. Wenn Mutter also betreut und erzieht, das Kind bei ihr lebt, so muss der Vater eben seinen Beitrag in Geldmitteln erbringen. Und das finde ich auch korrekt, denn wer sich schon nicht kümmern will, der muss wenigstens anders versorgen!


huhu
Unterhalt ist keine Strafe, sondern notwendig. Getrennt lebende Eltern leisten entweder Betreuungsunterhalt oder eben Barunterhalt. Wenn Mutter also betreut und erzieht, das Kind bei ihr lebt, so muss der Vater eben seinen Beitrag in Geldmitteln erbringen. Und das finde ich auch korrekt, denn wer sich schon nicht kümmern will, der muss wenigstens anders versorgen!

im gewissen sinne seh ich das schon als strafe an. die frau trennt sich, heiratet neu, trennt sich , hat wieder nen anderen und mit jedem nen kind.so das man auch ja nicht selber arbeiten muss. der vater der ersten kinder will sich kümmern, sie verhindert es, so darf er es vll. 1 mal im jahr sehen.dafür darf er aber soviel unterhalt zahlen, das ihm gerade sein eigenanteil bleibt.....während sie sich weitere kinder anschaffen kann, kann der mann eine neue bez. mit kindern fast vergessen. denn dafür bleibt nicht mehr wirklich viel geld übrig.

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27. Januar 2014 um 8:33
In Antwort auf lux_12918422


Wachsperle:
Ich bin natürlich dafür, das ein Arzt im eigenen Ermessen Entscheidungen treffen darf. Aber wie weit dürfen die denn gehen ?
Es ging in dem einen Fall ja nicht mal um Abtreibung, sondern um die Pille danach. Und bitte jetzt keine ethische Diskussion über die Befruchtung lostreten... .

Mir geht es eher darum ,die Schuld nicht bei der Frau zu suchen, sondern beim behandelnden Arzt. Und die Reaktionen darauf, zeigen ja wohl eindeutig, das viele Menschen in Deutschland absolut gegen diesen Arzt waren.

Es ist so, als würde ich Tierarzt sein und mich weigern ein krankes Tier einzuschläfern. Es gehört zu meinem Beruf dazu und wenn es mir nicht genehm ist, dann wechsel ich.

Doch, es ging um Abtreibung,
"Es ging in dem einen Fall ja nicht mal um Abtreibung, sondern um die Pille danach."
da es wissenschaftlich nicht vollkommen eindeutig ist, ob die Pille danach nur eisprungverhindernd oder auch abtreibend wirkt (bzw. als die damaligen Richtlinien der kath. Krankenhäuser festgelegt wurden, war es noch nicht eindeutig).

Wenn ein Arzt sagt "Ich denke, dass dieses Mittel abtreibend wirkt, und ich habe gute Gründe das zu denken, siehe Studie ..., deshalb verschreibe ich es nicht.", dann darf er nicht gezwungen werden.


(Ich persönlich vermute, dass die Abtreibungswirkung der PiDaNa gering oder 0 ist; kann man durch Vergleich mit Spirale erkennen, die wirkt ein paar Tage nach dem Sex noch nahezu zu 100%, die PiDaNa nicht)

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27. Januar 2014 um 9:02

Bis auf ein zwei Ausnahmen
ist mir das noch nicht aufgefallen

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27. Januar 2014 um 21:24
In Antwort auf birkir_12165290

Doch, es ging um Abtreibung,
"Es ging in dem einen Fall ja nicht mal um Abtreibung, sondern um die Pille danach."
da es wissenschaftlich nicht vollkommen eindeutig ist, ob die Pille danach nur eisprungverhindernd oder auch abtreibend wirkt (bzw. als die damaligen Richtlinien der kath. Krankenhäuser festgelegt wurden, war es noch nicht eindeutig).

Wenn ein Arzt sagt "Ich denke, dass dieses Mittel abtreibend wirkt, und ich habe gute Gründe das zu denken, siehe Studie ..., deshalb verschreibe ich es nicht.", dann darf er nicht gezwungen werden.


(Ich persönlich vermute, dass die Abtreibungswirkung der PiDaNa gering oder 0 ist; kann man durch Vergleich mit Spirale erkennen, die wirkt ein paar Tage nach dem Sex noch nahezu zu 100%, die PiDaNa nicht)


Tja, und genau da haben wir die Auslegung!

Darüber streiten sich doch so viele, ist es eine Abtreibung oder nicht ?
Ich habe die Pille Danach selber mal genommen und mir hat meine Frauenärztin gesagt, das ich mir keine Sorgen machen solle, es sei KEINE Abtreibung!
Ob die Eizelle (sofern eine da war) innerhalb der 10 Stunden befruchtet wurde, kann ich nicht feststellen und ich mache mir da keine Gedanken.

Vielleicht sollte man die Pille danach verbieten und wenn die Frauen schwanger sind, können sie abtreiben, dann wissen sie es ja zu 100 %.

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27. Januar 2014 um 21:40
In Antwort auf lux_12918422


Tja, und genau da haben wir die Auslegung!

Darüber streiten sich doch so viele, ist es eine Abtreibung oder nicht ?
Ich habe die Pille Danach selber mal genommen und mir hat meine Frauenärztin gesagt, das ich mir keine Sorgen machen solle, es sei KEINE Abtreibung!
Ob die Eizelle (sofern eine da war) innerhalb der 10 Stunden befruchtet wurde, kann ich nicht feststellen und ich mache mir da keine Gedanken.

Vielleicht sollte man die Pille danach verbieten und wenn die Frauen schwanger sind, können sie abtreiben, dann wissen sie es ja zu 100 %.

Meines Wissens
"Darüber streiten sich doch so viele, ist es eine Abtreibung oder nicht ?"
geht der Streit geht darum, ob nur der Eisprung verhindert wird oder ob auch oft die Einnistung verhindert wird.
Würde die Einnistung verhindert, wäre meines Wissens die Weigerung aus Gewissensgründen zulässig.

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27. Januar 2014 um 21:58

Wo war nochmal definiert,
dass eine Schwangerschaft 1 Woche nach der Befruchtung beginnt?

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28. Januar 2014 um 4:41

Es lohnt sich immer wieder mal, die Fußnoten von wiki anzuschauen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwangerschaftsabbruch#Schwan gerschaftsabbruch
"Eingriffe vor der Nidation (Einnistung der Blastozyste in der Schleimhaut der Gebärmutter) gelten im Allgemeinen nicht als Abbruch.[3]"
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwangerschaftsabbruch#cite_note-3
" Siehe z. B. 218 Abs. 1 S. 2 des deutschen Strafgesetzbuches). Dies soll allerdings nach herrschender Meinung in der Strafrechtswissenschaft nicht materiell-rechtliche, also im Grunde ethische oder verfassungsrechtliche Gründe haben, sondern mit den typischen Beweisproblemen erklärbar sein, die hinsichtlich der Zeit zwischen der Befruchtung der Eizelle und der Einnistung vorliegen (Lackner/Kühl: Strafgesetzbuch, Kommentar. 25. Auflage. 218 Rn. 8)."

Da wird also gar nicht für alle verbindlich definiert, dass eine Schwangerschaft 1 Woche nach Befruchtung beginnt, sondern lediglich, dass vorher noch nicht sinnvoll irgendwas beweisbar ist und das Strafrecht deshalb nicht anwendbar ist, denn damit darf man nur kommen, wenn auch irgendwas beweisbar ist.

Also bitte nächster Versuch.

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28. Januar 2014 um 8:22

Und?
http://www.finanztip.de/recht/sozialrecht/ur21g98086.html

"Im konkreten Fall bestätigte ein vom Landesarbeitsgericht im Rahmen des Kündigungsschutzverfahrens eingeholtes medizinisches Sachverständigengutachten, dass die Nidation, das heißt die Einnistung der befruchteten Eizelle in der Gebärmutter frühestens 19 Tage nach Ausspruch der Kündigung stattgefunden haben kann. Die Kündigungsschutzklage der Frau wurde daher in allen Instanzen abgewiesen."

Ich lese da nur, dass anhand des Nidationszeitpunktes nachgewiesen wurde, dass sie zum Zeitpunkt der Kündigung noch nicht schwanger war.

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28. Januar 2014 um 8:24
In Antwort auf fusselbine

...
409 Euro reichen mit Sicherheit, sofern die 225 Euro denn dann gezahlt werden. Ich muss diesen Betrag allein aufbringen, interessieren tut es niemanden.

Daher habe ich auch wenig Mitleid mit anderen, es wird sowohl einen Grund haben, dass das Kind existiert, dass die Beziehung nicht mehr besteht und dass man den Satz gerichtlich festlegen musste... Ich kenne nämlich auch Männer, die sich vorbildlich um ihre Kinder kümmern und nur die Hälfte zahlen, weil man sich privat geeinigt hat.

Wäre mal interessant zu wissen,
in wie vielen Fällen, in denen man gut miteinander kommunizieren kann, man sich nicht nach der Tabelle richtet, sondern nach tatsächlich anfallenden Beträgen.

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28. Januar 2014 um 9:54
In Antwort auf fusselbine

Unterhalt
"Über Unterhalt zu jammern finde ich dumm. Soweit ich weis, kann man den bei der Kindergeldkasse anfordern."

Nee, da liegst du falsch. Unterhalt einfach über die Kindergeldkasse kannst du nicht anfordern. Kindergeld und Unterhalt sind zwei verschiedene Schuhe.

Unterhalt kann vom Staat über einen Vorschuss gewährt werden, WENN der Vater nicht zahlen will oder nicht zahlen kann. Dieser Vorschuss wird aber vom Vater zurück verlangt, sofern er zahlen könnte oder irgendwann zahlen kann. Darüber hinaus ist die Zahlung von Unterhaltsvorschuss zeitlich begrenzt, wird also nicht 18 Jahre lang gezahlt, sondern nur sechs - und auch deutlich weniger als normaler Kindesunterhalt. Sind die sechs Jahre Bezug voll, gibts auch kein Geld mehr, auch wenn das Kind grade erst acht ist.

Unterhaltsvorschuss wird aus Steuermitteln finanziert, also von jedermann. Die Frage ist doch, warum jedermann für ein Kind zahlen soll, nur weil "Papi" keine Lust hat? Er hat das Kind gemacht, also muss er es auch unterhalten. Und nicht die Allgemeinheit.

Unterhalt ist keine Strafe, sondern notwendig. Getrennt lebende Eltern leisten entweder Betreuungsunterhalt oder eben Barunterhalt. Wenn Mutter also betreut und erzieht, das Kind bei ihr lebt, so muss der Vater eben seinen Beitrag in Geldmitteln erbringen. Und das finde ich auch korrekt, denn wer sich schon nicht kümmern will, der muss wenigstens anders versorgen!

Das Unfaire daran ist aber,
dass derjenige den Barunterhalt zu leisten hat, der nicht mit dem Kind in einem Haushalt lebt. Also auch Väter, die ihrer Vaterrolle nachkommen und sich regelmäßig, über das gängige Umgangsrecht hinaus, kümmern.
Sofern sie dürfen.
Sie bekommen nicht die Möglichkeit irgendwas an Summe x zu rütteln, egal welches Engagement sie an den Tag legen.

Während Frau frei entscheiden darf, inwieweit sie die Betreuung des Kindes selbst ausübt, muß Mann auf ihr Entgegenkommen hoffen - alles sehr fair.

Und nein, in den ersten Jahren ist Unterhalt nicht notwendig, 409.- Euro benötigt kein Baby und kein Kleinkind.

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28. Januar 2014 um 19:14
In Antwort auf fusselbine

...
409 Euro reichen mit Sicherheit, sofern die 225 Euro denn dann gezahlt werden. Ich muss diesen Betrag allein aufbringen, interessieren tut es niemanden.

Daher habe ich auch wenig Mitleid mit anderen, es wird sowohl einen Grund haben, dass das Kind existiert, dass die Beziehung nicht mehr besteht und dass man den Satz gerichtlich festlegen musste... Ich kenne nämlich auch Männer, die sich vorbildlich um ihre Kinder kümmern und nur die Hälfte zahlen, weil man sich privat geeinigt hat.


es gibt aber auch männer die für 2 kinder zahlen dürfen, und nicht mal wissen , obs seine sind. die gute den mann in den hintern tritt, neu heiratet , ein kind macht, sich scheiden lässt, nen freund hat, nen kind macht, sich trennt , wieder nen anderen hat, und schön vom unterhalt lebt, ohne jemals selber einen finger krumm gemacht, während der erste mann 12 std arbeitet geht für einen mindestselbstbehalt von 1100.und der mann auch noch der depp ist, der nen vaterschaftstest blechen muss, weil er beweisen muss ob er der vater ist oder nicht, während sie wohl wissen sollte, mit wievielen sie in der kiste war....da wundert es mich nicht, das manche männer keine lust mehr haben zu zahlen.

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