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Abtreibung

23. Januar 2014 um 13:41

Hallo

Heute war ein Artikel in einer Wochenzeitschrift, die ich jeweils lese. Den Artikel fand ich nicht gut, aber er hat mich auch verwirrt.

Da wurde geschrieben, dass Frauen, die abtreiben, oft auf den Bildschirm das Bild vom Fötus anschauen wollen und sag einen Ausdruck verlangen. Ich kann das nicht glauben.

Weiter wurde behauptet, dass bei einer Spätabtreibung der Fötus noch lebte, in einen Korb gelegt und zugedeckt wurde und er nach 1 Std. verstarb. Auch das kann ich nicht glauben. Meines Erachtens wird der Fötus im Mutterleib abgetötet. Ich hatte zwar schon gehört, dass welche lebend herauskamen, aber das werden wohl Einzelfälle oder Spezialfälle sein.

Das Sauggeräusch bei einer Absaugung sei schlimm, wurde noch geschrieben. Ich hatte mal einen Beitrag vom öffentlichen Fernsehen gesehen und da fand ich dieses Sauggeräusch nicht schlimm.

Ich möchte da niemanden verunsichern, schliesslich bin ich kein Abtreibungsgegner.

Was mich aber interessieren würde von Frauen, die abgetrieben haben:

Wolltet ihr den Bildschirm anschauen? Manche Ärzte zwingen Frauen eher dazu und die wenigsten fragen, ob sie den Bildschirm wegdrehen sollen. Falls ja, wie war das für Euch? Wolltet Ihr ein Foto?

Wie habt Ihr das Absauggeräusch empfunden, falls Ihr eine Absaugung mit Teilnarkose hattet?

Kommen bei Spätabtreibungen die Föten tot heraus und falls ein Teil lebend, wie hoch ist diese Zahl und wie wird damit umgegangen (lässt man sie einfach sterben oder hilft man nach?)?

Für Antworten von Frauen/Personen, die Erfahrungen haben, danke ich bestens.

Freundlichen Gruss

tm

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23. Januar 2014 um 13:54

Das kam mindestens einmal vor:
"Weiter wurde behauptet, dass bei einer Spätabtreibung der Fötus noch lebte, in einen Korb gelegt und zugedeckt wurde und er nach 1 Std. verstarb."

http://de.wikipedia.org/wiki/Oldenburger_Baby

Außer dass der kleine halt die Frechheit besaß auch nach 8 Stunden noch zu leben, womit man sich gezwungen sah, ihn doch mal zu versorgen.


Dürfte aber heute selteren vorkommen, eben weil Todespritzen verwendet werden. Da aber solche Spritzen auch mal das Ziel verfehlen können, kann es immer noch vorkommen.

"Kommen bei Spätabtreibungen die Föten tot heraus und falls ein Teil lebend, wie hoch ist diese Zahl und wie wird damit umgegangen ?"


Warum nennst du das eigentlich Fötus? Ich dachte nach der Geburt nennt es sich "Baby", wenn es noch lebt.

"oder hilft man nach?)"
Das passiert hoffentlich nicht. Hat einer in den USA gemacht:
http://en.wikipedia.org/wiki/Kermit_Gosnell
Gab naheliegenderweise Lebenslänglich.


Welche Wochenzeitschrift?
Und was war an dem Artikel nicht gut?

Wenn der Reporter loszieht und die meisten Abtreibungsilligen sagen ihm, dass sie ein US-Bild haben wollen, und die Klinikmitarbeiter sagen ihm "Klar, kommts vor, legen halt ne Decke drauf und irgendwann is Ruh.", kann er ja kaum anders als das dann irgendwie im Artikel zu bringen. Also kann das ja nicht für dein negatives Urteil sorgen.

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23. Januar 2014 um 14:03

Also irgendwie muß ich grade schmunzeln.
Da macht man sich ernsthaft Gedanken um die Geräusche der Geräte während eines 10-minütigen Eingriffs
Man kann sich tatsächlich an allem aufhängen
Ich habe auch schon gelesen, dass sich eine Frau daran gestört hat, dass so viel los war in der Praxis, sie sich deshalb nicht wohlgefühlt hat.
Das sind Probleme

Ich denke es ist völlig normal, dass man auf einen Monitor blicken möchte, der gerade etwas im Körperinneren zeigt.
Natürlich habe ich hingeschaut, zu diesem Zeitpunkt sah man eine aufgebaute Schleimhaut, mehr nicht.
Wenn davon die Rede ist, dass Frauen einen US-Ausdruck haben möchten, geht es hierbei sicherlich um die Entwicklungsstadien, in denen bereits ansatzweise ein Körper zu erkennen ist.

Es mag schon vorgekommen sein, dass bei einer Spätabtreibung ein baby überlebt hat.
"Nachhelfen" wird man nicht, eher noch medizinisch versorgen vor vielen Jahren hat ein Junge mit T21 die Abtreibung überlebt "Tim lebt"!
Grundsätzlich sind das einzelne Fälle und es kommt so gut wie nie vor.




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23. Januar 2014 um 14:10
In Antwort auf birkir_12165290

Das kam mindestens einmal vor:
"Weiter wurde behauptet, dass bei einer Spätabtreibung der Fötus noch lebte, in einen Korb gelegt und zugedeckt wurde und er nach 1 Std. verstarb."

http://de.wikipedia.org/wiki/Oldenburger_Baby

Außer dass der kleine halt die Frechheit besaß auch nach 8 Stunden noch zu leben, womit man sich gezwungen sah, ihn doch mal zu versorgen.


Dürfte aber heute selteren vorkommen, eben weil Todespritzen verwendet werden. Da aber solche Spritzen auch mal das Ziel verfehlen können, kann es immer noch vorkommen.

"Kommen bei Spätabtreibungen die Föten tot heraus und falls ein Teil lebend, wie hoch ist diese Zahl und wie wird damit umgegangen ?"


Warum nennst du das eigentlich Fötus? Ich dachte nach der Geburt nennt es sich "Baby", wenn es noch lebt.

"oder hilft man nach?)"
Das passiert hoffentlich nicht. Hat einer in den USA gemacht:
http://en.wikipedia.org/wiki/Kermit_Gosnell
Gab naheliegenderweise Lebenslänglich.


Welche Wochenzeitschrift?
Und was war an dem Artikel nicht gut?

Wenn der Reporter loszieht und die meisten Abtreibungsilligen sagen ihm, dass sie ein US-Bild haben wollen, und die Klinikmitarbeiter sagen ihm "Klar, kommts vor, legen halt ne Decke drauf und irgendwann is Ruh.", kann er ja kaum anders als das dann irgendwie im Artikel zu bringen. Also kann das ja nicht für dein negatives Urteil sorgen.

Ok, könnte Die Zeit sein, die gibt es ja Donnerstags,
die haben so einen Artikel auch mal vor ein paar Monaten Online gehabt:
http://www.zeit.de/2013/44/abtreibung-aerztin-moralische-bedenken

da wird ebenfalls über Körbchen und co. gesprochen, Seite 3, 5.Absatz von unten (wobei die es da "Kind" nennen), und über abtreibungswillige Frauen, die am US Bild "interessiert" sind, Seite 1, Absatz 1 und 2.

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23. Januar 2014 um 14:15
In Antwort auf florina911

Also irgendwie muß ich grade schmunzeln.
Da macht man sich ernsthaft Gedanken um die Geräusche der Geräte während eines 10-minütigen Eingriffs
Man kann sich tatsächlich an allem aufhängen
Ich habe auch schon gelesen, dass sich eine Frau daran gestört hat, dass so viel los war in der Praxis, sie sich deshalb nicht wohlgefühlt hat.
Das sind Probleme

Ich denke es ist völlig normal, dass man auf einen Monitor blicken möchte, der gerade etwas im Körperinneren zeigt.
Natürlich habe ich hingeschaut, zu diesem Zeitpunkt sah man eine aufgebaute Schleimhaut, mehr nicht.
Wenn davon die Rede ist, dass Frauen einen US-Ausdruck haben möchten, geht es hierbei sicherlich um die Entwicklungsstadien, in denen bereits ansatzweise ein Körper zu erkennen ist.

Es mag schon vorgekommen sein, dass bei einer Spätabtreibung ein baby überlebt hat.
"Nachhelfen" wird man nicht, eher noch medizinisch versorgen vor vielen Jahren hat ein Junge mit T21 die Abtreibung überlebt "Tim lebt"!
Grundsätzlich sind das einzelne Fälle und es kommt so gut wie nie vor.




Also ich find auch, dass sich Leute viel zu sehr über Kleinkram aufregen
und man es ruhig mal lustig sehen soll, aber ist "Schmunzeln" tatsächlich eine angemessene Reaktion auf:
"Weiter wurde behauptet, dass bei einer Spätabtreibung der Fötus noch lebte, in einen Korb gelegt und zugedeckt wurde und er nach 1 Std. verstarb."?

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23. Januar 2014 um 14:23
In Antwort auf birkir_12165290

Also ich find auch, dass sich Leute viel zu sehr über Kleinkram aufregen
und man es ruhig mal lustig sehen soll, aber ist "Schmunzeln" tatsächlich eine angemessene Reaktion auf:
"Weiter wurde behauptet, dass bei einer Spätabtreibung der Fötus noch lebte, in einen Korb gelegt und zugedeckt wurde und er nach 1 Std. verstarb."?

Du weißt ganz genau,
dass ich das Schmunzeln einzig auf das Stören an von med. Instrumenten ausgehenden Geräuschen bezogen habe.

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23. Januar 2014 um 14:28
In Antwort auf florina911

Du weißt ganz genau,
dass ich das Schmunzeln einzig auf das Stören an von med. Instrumenten ausgehenden Geräuschen bezogen habe.

Deine gesamte Antwort erweckte den Eindruck,
du würdest die Beunruhigung der TE wegen dem, was sie schreibt, übertrieben finden. Das kann zwar bei Sauggeräuschen und Bildern fürs Familienalbum passen, aber beim Babys unversorgt rumliegen lassen eher nicht.

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23. Januar 2014 um 15:56
In Antwort auf birkir_12165290

Ok, könnte Die Zeit sein, die gibt es ja Donnerstags,
die haben so einen Artikel auch mal vor ein paar Monaten Online gehabt:
http://www.zeit.de/2013/44/abtreibung-aerztin-moralische-bedenken

da wird ebenfalls über Körbchen und co. gesprochen, Seite 3, 5.Absatz von unten (wobei die es da "Kind" nennen), und über abtreibungswillige Frauen, die am US Bild "interessiert" sind, Seite 1, Absatz 1 und 2.

Danke
Hallo

Danke für Deinen Link.

Mich erschüttern solche Fälle von Spätabtreibungen. Wusste nicht, dass man die dann einfach liegen lässt, bis sie tot sind.

Lieben Gruss

tm

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23. Januar 2014 um 16:27

Gucken und Bilder
"Wolltet ihr den Bildschirm anschauen? Manche Ärzte zwingen Frauen eher dazu und die wenigsten fragen, ob sie den Bildschirm wegdrehen sollen. Falls ja, wie war das für Euch? Wolltet Ihr ein Foto?"

Ja, ich wollte den Bildschirm sehen und auch ein Ausdruck bekommen. Da ich bei verschiedenen Ärzten war, habe ich auch unterschiedliche Verhaltensweisen erlebt.

Eine Ärztin hat in Anbetracht meines jungen Alters damals den Bildschirm sofort weggedreht und gesagt, ich sollte mir das nicht angucken.

Bei einer Ärztin war von Abtreibung (noch) keine Rede, sodass sie mich automatisch gucken ließ, weil der Bildschirm zum Patienten gerichtet war. Hier habe ich auch ein Bild bekommen, was ich gern angenommen habe. Darauf war jedoch nur ein schwarzer Fleck mit winzig kleinem weißen Punkt, nicht als Kind oder Körper zu erkennen. Ich habe das Bild bis heute.

Ein Arzt hat mich gefragt, ob ich es mir angucken wolle, was ich bejahte.

Und der Arzt, der letztendlich die Abtreibung durchführte, der hat mich nicht gucken lassen, der Bildschirm war automatisch zu ihm gedreht. Auch die Monitore an der Wand waren aus, sodass ich kein letztes Mal gucken konnte.

Ich wollte wissen, was da hin meinem Körper ist, wie es aussieht. Daher wollte ich sowohl gucken als auch ein Bild. Ich finde das nicht ungewöhnlich. Immerhin ist es für die meisten Frauen ja Neuland und sie wollen wissen, was in ihrem Körper passiert.





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23. Januar 2014 um 16:49
In Antwort auf florina911

Also irgendwie muß ich grade schmunzeln.
Da macht man sich ernsthaft Gedanken um die Geräusche der Geräte während eines 10-minütigen Eingriffs
Man kann sich tatsächlich an allem aufhängen
Ich habe auch schon gelesen, dass sich eine Frau daran gestört hat, dass so viel los war in der Praxis, sie sich deshalb nicht wohlgefühlt hat.
Das sind Probleme

Ich denke es ist völlig normal, dass man auf einen Monitor blicken möchte, der gerade etwas im Körperinneren zeigt.
Natürlich habe ich hingeschaut, zu diesem Zeitpunkt sah man eine aufgebaute Schleimhaut, mehr nicht.
Wenn davon die Rede ist, dass Frauen einen US-Ausdruck haben möchten, geht es hierbei sicherlich um die Entwicklungsstadien, in denen bereits ansatzweise ein Körper zu erkennen ist.

Es mag schon vorgekommen sein, dass bei einer Spätabtreibung ein baby überlebt hat.
"Nachhelfen" wird man nicht, eher noch medizinisch versorgen vor vielen Jahren hat ein Junge mit T21 die Abtreibung überlebt "Tim lebt"!
Grundsätzlich sind das einzelne Fälle und es kommt so gut wie nie vor.




Danke
Hallo

Danke für Deine Antwort.

Für mich als Mann ist es interessant zu erfahren, warum eine Frau auf den Monitor schaut, wenn sie abtreiben will.
Beim Ausdruck ging es darum, dass die Frau abtreiben wollte und noch einen Ausdruck wollte, also nicht von den Entwicklungsstadien.

Lieben Gruss

tm

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23. Januar 2014 um 19:20
In Antwort auf armeskaenguru

Danke
Hallo

Danke für Deinen Link.

Mich erschüttern solche Fälle von Spätabtreibungen. Wusste nicht, dass man die dann einfach liegen lässt, bis sie tot sind.

Lieben Gruss

tm

War mir bislang auch nicht bewußt
ich bin, als Juristin, bisher von einer Behandlungspflicht für diese Kinder ausgegangen.

Ich hab jetzt eins getan, den Artikel ausgedruckt.

Und morgen werde ich einen hübschen Brief schreiben, den Artikel dazu packen, und das Ganze dann an diverse Institutionen schicken - Bundestag, Bundesrat, Regierung, Petitionsausschuss, Bundesanwaltschaft, Bundesärztekammer, Bundesrechtsanwaltskammer...
Und darum "bitten", dass man mit derartigen Tötungen durch Unterlassen gefälligst mal aufhört.

Und wenn ich künftig irgendwo hier in Deutschland sowas nochmals lesen sollte, werde ich Strafanzeige erstatten.
Gegen die unmittelbar Beteiligten,
Und außerdem gegen all die Leute in den genannten Institutionen, die dann offenbar noch immer nicht gehandelt haben und sich einen Scheiß darum scheren, dass man in diesem Land lebende Kinder wie Dreck, wie Abfall behandelt, den man achtlos zum Krepieren liegenlässt und anschließend in den Müll schmeißt.

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23. Januar 2014 um 19:41
In Antwort auf wachsperle09

War mir bislang auch nicht bewußt
ich bin, als Juristin, bisher von einer Behandlungspflicht für diese Kinder ausgegangen.

Ich hab jetzt eins getan, den Artikel ausgedruckt.

Und morgen werde ich einen hübschen Brief schreiben, den Artikel dazu packen, und das Ganze dann an diverse Institutionen schicken - Bundestag, Bundesrat, Regierung, Petitionsausschuss, Bundesanwaltschaft, Bundesärztekammer, Bundesrechtsanwaltskammer...
Und darum "bitten", dass man mit derartigen Tötungen durch Unterlassen gefälligst mal aufhört.

Und wenn ich künftig irgendwo hier in Deutschland sowas nochmals lesen sollte, werde ich Strafanzeige erstatten.
Gegen die unmittelbar Beteiligten,
Und außerdem gegen all die Leute in den genannten Institutionen, die dann offenbar noch immer nicht gehandelt haben und sich einen Scheiß darum scheren, dass man in diesem Land lebende Kinder wie Dreck, wie Abfall behandelt, den man achtlos zum Krepieren liegenlässt und anschließend in den Müll schmeißt.

Und ich dachte mir schon als ich das verlinkte,
dass ich damit zumindest einem zufällig reinklickenden Staatsanwalt den Feierabend versauen könnte.

Viel Erfolg beim Schreiben.

Weswegen ich da nichts konkretes gemacht habe, ist, dass mir die Quelle zu diffus erscheint und es so leicht geleugnet werden kann; bin da pessimistisch, aber hoffentlich irre ich mich. Schaden tuts auf jeden Fall nicht.

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23. Januar 2014 um 20:22
In Antwort auf wachsperle09

War mir bislang auch nicht bewußt
ich bin, als Juristin, bisher von einer Behandlungspflicht für diese Kinder ausgegangen.

Ich hab jetzt eins getan, den Artikel ausgedruckt.

Und morgen werde ich einen hübschen Brief schreiben, den Artikel dazu packen, und das Ganze dann an diverse Institutionen schicken - Bundestag, Bundesrat, Regierung, Petitionsausschuss, Bundesanwaltschaft, Bundesärztekammer, Bundesrechtsanwaltskammer...
Und darum "bitten", dass man mit derartigen Tötungen durch Unterlassen gefälligst mal aufhört.

Und wenn ich künftig irgendwo hier in Deutschland sowas nochmals lesen sollte, werde ich Strafanzeige erstatten.
Gegen die unmittelbar Beteiligten,
Und außerdem gegen all die Leute in den genannten Institutionen, die dann offenbar noch immer nicht gehandelt haben und sich einen Scheiß darum scheren, dass man in diesem Land lebende Kinder wie Dreck, wie Abfall behandelt, den man achtlos zum Krepieren liegenlässt und anschließend in den Müll schmeißt.

Klasse!
Könnte es evtl. daran liegen, dass entsprechende Abtreibungen vor der vollendeten 23. Ssw stattgefunden haben (im Bericht heißt es "meist zwischen der 22.und 24. Ssw) und Ärzte deshalb nicht zur Versorgung des "Frühchens" verpflichtet sind, sondern gemeinsam mit den Eltern individuell entscheiden dürfen?

Habe einen Bericht aus dem "Spiegel" zum Thema gefunden, hier ein Auszug:
"Kinder, die in der 22. oder der 23. Schwangerschaftswoche geboren werden, gelten als Frühgeburten an der Grenze der Lebensfähigkeit. In Deutschland sind das etwa hundert Babys im Jahr. Sie können, aber sie müssen nicht behandelt werden, so lauten die ärztlichen Leitlinien."

Was meinst Du?

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23. Januar 2014 um 20:51
In Antwort auf florina911

Klasse!
Könnte es evtl. daran liegen, dass entsprechende Abtreibungen vor der vollendeten 23. Ssw stattgefunden haben (im Bericht heißt es "meist zwischen der 22.und 24. Ssw) und Ärzte deshalb nicht zur Versorgung des "Frühchens" verpflichtet sind, sondern gemeinsam mit den Eltern individuell entscheiden dürfen?

Habe einen Bericht aus dem "Spiegel" zum Thema gefunden, hier ein Auszug:
"Kinder, die in der 22. oder der 23. Schwangerschaftswoche geboren werden, gelten als Frühgeburten an der Grenze der Lebensfähigkeit. In Deutschland sind das etwa hundert Babys im Jahr. Sie können, aber sie müssen nicht behandelt werden, so lauten die ärztlichen Leitlinien."

Was meinst Du?

Könnte sein,
aber wie man an dem Artikel vom Spiegel, den du zitierst, sehen kann
http://www.spiegel.de/spiegel/a-801509.html

geht es da um gewollte Kinder und da kann man erwarten, dass wenn das Kind nach ein paar Stunden noch lebt, dass die Eltern die Ärzte solange nerven, bis einer das Kind untersucht.

Und das ist die eine große Frechheit an dem Zeitartikel, nicht, dass die irgendwohin zum Sterben gestellt werden, sowas kann vorkommen, es ist mehr, dass man nicht den Eindruck hat, irgendein Arzt würde wenigstens mal kurz drauf schauen, ob man was machen kann.

Und die größere Frechheit:
"Charlotte, 28 Zentimeter klein, 460 Gramm leicht, wird sterben", aber hatte einen Namen, Charlotte, wenigstens irgendwer hat sie als Mensch behandelt; die Abtreibungsopfer, die da zum Sterben in die Abstellkammer kommen werden vielleicht nicht mal einen Namen haben.

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24. Januar 2014 um 9:31
In Antwort auf birkir_12165290

Könnte sein,
aber wie man an dem Artikel vom Spiegel, den du zitierst, sehen kann
http://www.spiegel.de/spiegel/a-801509.html

geht es da um gewollte Kinder und da kann man erwarten, dass wenn das Kind nach ein paar Stunden noch lebt, dass die Eltern die Ärzte solange nerven, bis einer das Kind untersucht.

Und das ist die eine große Frechheit an dem Zeitartikel, nicht, dass die irgendwohin zum Sterben gestellt werden, sowas kann vorkommen, es ist mehr, dass man nicht den Eindruck hat, irgendein Arzt würde wenigstens mal kurz drauf schauen, ob man was machen kann.

Und die größere Frechheit:
"Charlotte, 28 Zentimeter klein, 460 Gramm leicht, wird sterben", aber hatte einen Namen, Charlotte, wenigstens irgendwer hat sie als Mensch behandelt; die Abtreibungsopfer, die da zum Sterben in die Abstellkammer kommen werden vielleicht nicht mal einen Namen haben.

Ich wollte darauf hinaus,
wenn Ärzte selbst bei gewollten Kindern, bei denen im Vorfeld keine gesundheitlichen Einschränkungen festgestellt wurden, freie Handhabe haben, dann dürfte das ebenfalls für bewußt geholte Kinder gelten.

Ich hatte mal eine Kollegin, die ihr Kind um den 5. Monat verloren hat. Sie nannte dieses Kind "Sternchen".
Als Menschen hat sie es trotzdem gesehen.

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24. Januar 2014 um 9:55
In Antwort auf florina911

Ich wollte darauf hinaus,
wenn Ärzte selbst bei gewollten Kindern, bei denen im Vorfeld keine gesundheitlichen Einschränkungen festgestellt wurden, freie Handhabe haben, dann dürfte das ebenfalls für bewußt geholte Kinder gelten.

Ich hatte mal eine Kollegin, die ihr Kind um den 5. Monat verloren hat. Sie nannte dieses Kind "Sternchen".
Als Menschen hat sie es trotzdem gesehen.

Der Punkt ist
dass es diese freie Handhabe, die sie sich hier offenbar anmaßen, nicht geben dürfte. Dass sie die nicht haben können.

Das Recht auf Leben ist nach dem Grundgesetz ein GrundRecht, das nicht eingeschränkt werden kann.
Das also universell, generell gilt, in unserem Staat.
Außer in Fällen von Notwehr u.ä. darf in dieses Recht nicht eingegriffen werden.
Und Eingriffe müssten zudem ZWINGEND durch ein Gesetz geregelt sein.

Richtlinien der Ärztekammer haben aber grundsätzlich keine Rechtsnormqualität.
Und gerade bei einem schrankenlos gewährten Grundrecht, bei dem selbst der STaat nur mittels Gesetz eingreifen darf, wenn überhaupt - da können doch nicht irgendwelche Hanseln daherkommen und sagen - "Och, das sehen wir hier halt ein bisschen anders."

Wenn ein Fötus seine eigene Abtreibung überlebt - und lebend auf die Welt kommt, DANN ist er nach sämtlichen hier zulande geltenden Gesetzen MENSCH!
Ohne wenn und aber.

Denn irgendwelche Gesetze, die bestimmen, Menschen hätten erst ab einer bestimmten Größe, einem bestimmten Gewicht, einem bestimmten Aussehen, die Rechte eines Menschen, die existieren nach meinem Wissen nicht.

Wenn da also ein "Abtreibungsopfer" lebend daliegt, dann liegt da ein Mensch.
Den kann man doch nicht einfach liegen lassen!?
Wo sind wir denn hier?

Da muss man ja Angst kriegen, wenn man selbst mal einen Unfall hat, einen Herzinfarkt, oder was immer - das man auch irgendwo in einer Abstellkammer landet, und sich niemand einen Dreck um einen schert.
Sondern lediglich mal ab und an schaut, ob das Bett wieder frei ist.

Allein die Vorstellung, wie hier mit Menschen umgegangen wird, finde ich derart abartig.
Einfach unerträglich.
Ethik und Moral werden in der Medizin, überhaupt in diesem Staat, diesem Zeitalter, offenbar immer mehr zu Fremdwörtern.

Jedenfalls wenn sowas tatsächlich möglich ist und hier passiert.

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24. Januar 2014 um 14:26

@ Mutterschiff
Das ---"Wolltet ihr den Bildschirm anschauen? Manche Ärzte zwingen Frauen eher dazu und die wenigsten fragen, ob sie den Bildschirm wegdrehen sollen."--- ist nicht mein Zitat, sondern das von armeskaenguru!

Mir scheint, du hast meinen Beitrag nicht verstanden. Sonst hättest du begriffen, dass ich sehr wohl meinen Uterus im Ultraschall sehen und ein Bild haben wollte und auch bekommen habe. Ich hatte nie Probleme damit auf den Monitor zu gucken.

Daher ist das kein Widerspruch und deine Annahme einer "plumpen Diffamierung .... ohne Belege" nichts weiter als ein haltloser Vorwurf!

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24. Januar 2014 um 14:34
In Antwort auf birkir_12165290

Könnte sein,
aber wie man an dem Artikel vom Spiegel, den du zitierst, sehen kann
http://www.spiegel.de/spiegel/a-801509.html

geht es da um gewollte Kinder und da kann man erwarten, dass wenn das Kind nach ein paar Stunden noch lebt, dass die Eltern die Ärzte solange nerven, bis einer das Kind untersucht.

Und das ist die eine große Frechheit an dem Zeitartikel, nicht, dass die irgendwohin zum Sterben gestellt werden, sowas kann vorkommen, es ist mehr, dass man nicht den Eindruck hat, irgendein Arzt würde wenigstens mal kurz drauf schauen, ob man was machen kann.

Und die größere Frechheit:
"Charlotte, 28 Zentimeter klein, 460 Gramm leicht, wird sterben", aber hatte einen Namen, Charlotte, wenigstens irgendwer hat sie als Mensch behandelt; die Abtreibungsopfer, die da zum Sterben in die Abstellkammer kommen werden vielleicht nicht mal einen Namen haben.

@ Carn
Ob Abtreibung oder Fehlgeburt - so kleine Föten werden IN JEDEM FALL sterben.

Hast du dir Mal ein Youtube-Video einer Fehlgeburt angeguckt? Hab die letzten Tage Videos gesehen, wo es um Föten um die ~ 18. bis 20. SSW geht. Diese Kinder wurden auch NICHT untersucht. Sie wurden geboren, in eine Decke gewickelt und dann zum Sterben - sofern sie nicht schon still geboren wurden - in die Arme ihrer Eltern gelegt.

Bei so kleinen Würmern ist die Medizin machtlos, folglich wird auch nichts unternommen! Und was willst du bei Paaren machen, die sich ihr viel zu früh geborenes Kind nicht ansehen und in den Arm nehmen wollen? Sollen dann die Ärzte und Pfleger die Kinder tragen und wiegen, bis es vorbei ist? Das die Kleinen nicht in den Müll geworfen werden, sondern in ein Körbchen gelegt werden, finde ich nicht schlimm. Sie sind zum Überleben einfach viel zu klein und unreif!

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24. Januar 2014 um 14:35

Hast Du eine
Dunstabzugshaube über dem Herd oder bist schon mal mit einem Flugzeug geflogen?

Es gibt eine Reihe ähnlicher Geräusche und ganz unbewußt erträgst Du ausgerechnet den Staubsauger nicht? Ausgerechnet das Gerät, das von der Funktionsweise her an den Abtreibungssauger erinnert und sogar noch ebenfalls als "Sauger" benannt wird?

Und das auch noch, obwohl Du nicht mal wissen kannst (zumindest nicht aus eigener Erfahrung), wie der Abtreibungssauger klingt

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24. Januar 2014 um 14:49
In Antwort auf fusselbine

@ Carn
Ob Abtreibung oder Fehlgeburt - so kleine Föten werden IN JEDEM FALL sterben.

Hast du dir Mal ein Youtube-Video einer Fehlgeburt angeguckt? Hab die letzten Tage Videos gesehen, wo es um Föten um die ~ 18. bis 20. SSW geht. Diese Kinder wurden auch NICHT untersucht. Sie wurden geboren, in eine Decke gewickelt und dann zum Sterben - sofern sie nicht schon still geboren wurden - in die Arme ihrer Eltern gelegt.

Bei so kleinen Würmern ist die Medizin machtlos, folglich wird auch nichts unternommen! Und was willst du bei Paaren machen, die sich ihr viel zu früh geborenes Kind nicht ansehen und in den Arm nehmen wollen? Sollen dann die Ärzte und Pfleger die Kinder tragen und wiegen, bis es vorbei ist? Das die Kleinen nicht in den Müll geworfen werden, sondern in ein Körbchen gelegt werden, finde ich nicht schlimm. Sie sind zum Überleben einfach viel zu klein und unreif!

Woher weißt du,
dass es in dem Artikel auf den sich der TE bezieht oder in dem von mir verlinkten Artikel um BABYS (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!) geht (wieso benutzt du den Begriff Fötus, wenns geboren ist?), die in der 18- 20. Woche geboren/abgetrieben wurden?


Und warum machst du dir nicht mal die Mühe, nachzulesen worüber wir heir reden?

Aus dem von mir verlinkten Artikel:
http://www.zeit.de/2013/44/abtreibung-aerztin-moralische-bedenken/seite-3
"Sie führt jetzt auch Spätabtreibungen durch, es sind ein oder zwei im Monat. Sie finden meist zwischen der 22. und der 24. Woche statt. "

"Doch manchmal überlebt ein Kind und stirbt erst eine oder zwei Stunden nach der Geburt. Im Arm der Eltern, wenn diese das wollen; wenn sie es nicht wollen, ist es Becks Aufgabe, das Kind in einen Weidenkorb zu legen, mit dem Korb in den Abstellraum zu gehen, den einzigen Ort, an dem es im Krankenhaus ruhig ist, und dort neben dem Körbchen zu warten, bis das Kind stirbt. Manchmal ruft Beck einen der Kinderärzte, der dem Kind Morphium gegen die Schmerzen gibt. In diesen Momenten in der Abstellkammer ist ihr Beruf eine Last, die sie fast in die Knie zwingt."

Sorry, wenn eines von diesen haarlosen Primatendingern in Woche 24 lebend bei der Abtreibung zur Welt kommt und noch 2 Stunden lebt und noch so rumjammern kann, dass man Morphium reinhaut, erscheint es mir durchaus plausibel, dass eine medizinische Untersuchung zur Einschätzung der Überlebenschancen angebracht gewesen wäre (danach kann man es ja immer noch in der Abstellkammer in Ruhe sterben lassen) - jedenfalls wenn uns diese haarlosen Primatendinger irgendwie wichtig sein sollten. Aber wenn du findest, dass haarlose Primatendinger nicht wichtig sein sollten, auch ok, dann sags einfach.

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25. Januar 2014 um 11:37

Auch ich lag bereits in Vollnarkose
und das hat mit Wachkoma nichts zu tun und kann auch nicht damit verglichen werden.
Vorausgesetzt die Narkose wirkt richtig (und alles andere hättest Du auch anderweitig mitbekommen), ist es unmöglich sich im Nachhinein an Geräusche zu erinnern.

Evtl. ist es andersrum, nämlich dass Du das Geräusch des Abtreibungssaugers in Deiner Vorstellung mit dem der besagten Geräte gleichsetzt und es deshalb als unangenehm empfindest.
Also Du hörst das Staubsaugergeräusch und denkst - evtl. unbewußt - dass der Abtreibungssauger wohl ähnlich klingen wird.

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25. Januar 2014 um 12:44

Möglich ist es tatsächlich,
Dann bist Du einer von 15.000 Patienten, denen das passiert ist. Und "all die Frauen, die darüber berichten" sind auch jeweils eine von 15.000!

Trotz Vollnarkose bei Bewusstsein

"Es ist der Albtraum schlechthin: Man wird operiert und bekommt alles mit, trotz Narkose. Eine neue Studie aus Großbritannien kann derlei Ängste dämpfen. Dass Patienten während einer Vollnarkose das Bewusstsein erlangen, kommt demnach äußerst selten vor.

Die Mediziner hatten über 80 Prozent der leitenden Anästhesisten in Krankenhäusern in Großbritannien nach Fällen befragt, bei denen Patienten versehentlich trotz Narkose bei Bewusstsein geblieben waren. Demzufolge trat dies bei den fast drei Millionen Vollnarkosen im Jahr 2011 lediglich bei 153 Patienten auf. Das entspreche einem Patienten pro 15.000 Vollnarkosen, berichten die Wissenschaftler in den Zeitschriften Anaesthesia und The British Journal of Anaesthesia."

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30. Januar 2014 um 8:16

Kann jemand vielleicht erklären,
warum manche den Begriff "Fötus" für einen homo sapiens außerhalb der Mutter verwenden?

Ein Teil dürfte unabsichtlich sein (z.b. schreibt der TE oben "der Fötus noch lebte, in einen Korb gelegt und zugedeckt wurde und er nach 1 Std. verstarb.", also bezeichnet den homo sapiens der da in den Korb gelegt wurde als "Fötus", ich vermute mal ohne Absicht), aber sonst sind viele, vor allem PCler, ganz arg bedacht darauf zu betonen, dass "Baby", "Mensch" oder "Kind" nicht die richtige Bezeichnung für das etwas in der Gebärmutter ist, sondern dass da die Begriffe "Embryo" oder "Fötus" zu verwenden wären. Nur sehe ich halt öfters (nicht nur hier), dass sobald es mal draußen ist, trotzdem noch von "Fötus" gesprochen wird. Hat jemand eine Erklärung außer eben unabsichtliche Verwendung des falschen Begriffs?


Und warum mich das umtreibt, ganz praktisch hat der nette Arzt aus den USA, den ich weiter unten schon erwähnte, innerhalb seiner Arztpraxis und gegenüber dem Personal die homo sapiens außerhalb der Gebärmutter ganz selbstverständlich als "Fötus" bezeichner, obwohl er es hätte besser wissen müssen. Heißt also, die Wortwahl diente gezielt dazu, seine Taten sich selber und seinem Personal über zu verharmlosen.

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30. Januar 2014 um 10:39
In Antwort auf birkir_12165290

Kann jemand vielleicht erklären,
warum manche den Begriff "Fötus" für einen homo sapiens außerhalb der Mutter verwenden?

Ein Teil dürfte unabsichtlich sein (z.b. schreibt der TE oben "der Fötus noch lebte, in einen Korb gelegt und zugedeckt wurde und er nach 1 Std. verstarb.", also bezeichnet den homo sapiens der da in den Korb gelegt wurde als "Fötus", ich vermute mal ohne Absicht), aber sonst sind viele, vor allem PCler, ganz arg bedacht darauf zu betonen, dass "Baby", "Mensch" oder "Kind" nicht die richtige Bezeichnung für das etwas in der Gebärmutter ist, sondern dass da die Begriffe "Embryo" oder "Fötus" zu verwenden wären. Nur sehe ich halt öfters (nicht nur hier), dass sobald es mal draußen ist, trotzdem noch von "Fötus" gesprochen wird. Hat jemand eine Erklärung außer eben unabsichtliche Verwendung des falschen Begriffs?


Und warum mich das umtreibt, ganz praktisch hat der nette Arzt aus den USA, den ich weiter unten schon erwähnte, innerhalb seiner Arztpraxis und gegenüber dem Personal die homo sapiens außerhalb der Gebärmutter ganz selbstverständlich als "Fötus" bezeichner, obwohl er es hätte besser wissen müssen. Heißt also, die Wortwahl diente gezielt dazu, seine Taten sich selber und seinem Personal über zu verharmlosen.

Ich denke, das könnte
an der Gestalt eines Babys in der sagen wir mal 21.Ssw liegen.
Der Anblick erinnert mehr an einen Fötus, zumal es das ja eigentlich -im Normalfall- auch sein müßte in diesem Entwicklungsstadium, wenn man nicht eingreifen würde bzw. es nicht zu einer vorzeitigen Geburt kommt.

Auch wenn der Begriff ausserhalb des Mutterleibs nicht korrekt ist, muß da keine verschleiernde Absicht dahinter stecken (wobei ich es auch nicht ausschließen möchte).

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