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Abtreibung

26. Mai 2013 um 13:45

Hallo zusammen,
ich habe am Donnerstag herausgefunden, dass ich schwanger bin. Müsste die 4.-5. Woche sein. Leider hatte mein Frauenarzt Urlaub und so habe ich morgen erst einen Termin.
Meine Entscheidung abzutreiben steht fest. Auch wenn viele Leute versuchen mir das auszureden ist es trotzdem meine Entscheidung. Erstens tu ich es für mich, und zweitens fürs Kind. Da ich gerade mal 19 Jahre alt bin, mein Abitur mache, noch keine Ausbildung habe und mich auch noch nicht bereit für ein Kind fühle, genauso wie mein Freund. Ebenso denke ich, dass wenn ich das Kind trotzdem bekommen würde, dass ich es nichts bieten kann.
Natürlich nimmt mich das mit, da ist etwas in mir, aber ich kann und möchte nicht anders...
Nun zu meinen Fragen, ich hab mich im Internet schlau gemacht und hab gelesen, dass ich nach dem Frauenarzttermin zu einem Beratungsgespräch muss, wo ich einen Beratungsschein bekomme, mit dem ich zur Krankenkasse muss. Allerdings bekommt man diese Scheine nicht mehr in kath. Einrichtungen, nur das Gespräch. An wen muss ich mich dann wenden? :/
Ausserdem habe ich Angst vor diesem Eingriff selbst. Wäre toll wenn mich jmd etwas aufklären könnte ?

Mit freundl. Grüßen

Nadii

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26. Mai 2013 um 16:40

Also
wenn du einfach nur den Schein willst mit geringem Risiko, dass die andere Seite nochmal erklärt haben will, wieso Abtreibung sein muss, ist vermutlich ProFamilia zu empfehlen:
http://www.profamilia.de/angebote-vor-ort.html


"Erstens tu ich es für mich, und zweitens fürs Kind. Da ich gerade mal 19 Jahre alt bin, mein Abitur mache, noch keine Ausbildung habe und mich auch noch nicht bereit für ein Kind fühle, genauso wie mein Freund. Ebenso denke ich, dass wenn ich das Kind trotzdem bekommen würde, dass ich es nichts bieten kann."

Du tust es für dich, nicht für dein Kind. Egal was du deinem Kind bieten könntest, es ist besser als der Tod. Ferner ist, selbst wenn du ihm wirklich wenig bieten kannst, Adoption allemal besser als der Tod.

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26. Mai 2013 um 19:33

ProFamilia
dort kannst du beraten werden und dir den Schein holen. Die Katholoken werden dich nur mit irgendwelchen Bilder maltretieren auf denen man sieht wie 5-6 Monta alte Embryos zerlegt werden mit dem Mahnfinger "so sieht dein Kind schon aus" Das spar dir mal lieber. Egal wie du dich entscheidest, das braucht keiner.

Lass die Info doch aber erstmal sacken... Fäll keine Entscheidung einfach so aus dem Bauch heraus und schau nochmal.

Ansonsten: Arzttermin, dann Profamilia, 3 Tage Bedenkzeit, (Krankenkasse in der Zeit anlaufen)und dann kannst du nen Termin machen für den Abbruch.

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28. Mai 2013 um 18:42

Antwort
Danke für die Antworten,
ich war heute bei Pro Familia und hab ne ganz tolle Beratung bekommen, Gestern war ich beim Frauenarzt und bin in der 6. SSW, also minus Befruchtungszeit in der 4. Woche.
Nächste Woche ist schon der Eingriff, da ich auch noch ne blöde Blutgruppe (A1 Rh negativ) habe, muss schnell gehandelt werden, da ich jederzeit Antikörper entwickeln kann und es so abstosse. Mein Entschluss steht aber schon 100% fest, bekomme von allen Seiten Unterstützung von meinem Freund und Eltern.
Die Angst wurde mir genommen, jetzt nur noch hoffen, dass alles klappt.

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28. Mai 2013 um 18:55
In Antwort auf carn

Also
wenn du einfach nur den Schein willst mit geringem Risiko, dass die andere Seite nochmal erklärt haben will, wieso Abtreibung sein muss, ist vermutlich ProFamilia zu empfehlen:
http://www.profamilia.de/angebote-vor-ort.html


"Erstens tu ich es für mich, und zweitens fürs Kind. Da ich gerade mal 19 Jahre alt bin, mein Abitur mache, noch keine Ausbildung habe und mich auch noch nicht bereit für ein Kind fühle, genauso wie mein Freund. Ebenso denke ich, dass wenn ich das Kind trotzdem bekommen würde, dass ich es nichts bieten kann."

Du tust es für dich, nicht für dein Kind. Egal was du deinem Kind bieten könntest, es ist besser als der Tod. Ferner ist, selbst wenn du ihm wirklich wenig bieten kannst, Adoption allemal besser als der Tod.


Wenigstens einer, der es direkt und ungeschönt bei Namen nennt.

Immer diese Schöngetue und Herausgerede - man treibt das Kind zu dessen eigenen Besten ab.

Aber klar doch - tot zu sein ist ja auch immer besser, als zu leben.

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28. Mai 2013 um 22:10

Dann mal alles Gute!
Wobei ich finde das ein vorzeitiges, eigenständiges Ausstoßen doch auch was für sich hätte! Würd es aber, genau wie du, trotzdem so schnell wie möglich hinter mich bringen!

Willst du medikamentös abbrechen?

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14. Juni 2013 um 18:58

...
Am besten lässt du dich beim Arzt auch nochmal wegen Verhütung beraten.
Es ist dein Körper und du hast dein ganzes Leben noch vor dir und das solltest du dir nicht von einem Kind verbauen lassen. Von daher lass nicht in diesem Forum nicht zuquatschen, dass du ein schlechter Mensch bist. Der keiner hier wird dich unterstützen, wenn das Kind erstmal da ist. Und das Pro und Contra zum Thema Abtreibung ist sowieso ne NEVER ENDING STORY! Wenn du dich für die Abtreibung entscheidest, wünsche ich dir alles Gute!

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14. Juni 2013 um 20:15

Du bist....
in einer guten Umgebung.Dein Freund und Deine Familie begleiten und unterstützen dich!Dann schaffst du den Rest auch

Du wirst das schon schaffen!
Für welche methode hast du dich entschlossen?

Ich hatte eine Absaugung mit Vollnarkose und es war nicht schlimm.Würde es wohl der Medikamentösen Methode vorziehen,weil man es nicht mitbekommt und es geht schnell.

Wünsche dir alles Gute

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14. Juni 2013 um 20:16
In Antwort auf wachsperle11


Wenigstens einer, der es direkt und ungeschönt bei Namen nennt.

Immer diese Schöngetue und Herausgerede - man treibt das Kind zu dessen eigenen Besten ab.

Aber klar doch - tot zu sein ist ja auch immer besser, als zu leben.


Ohne Worte....

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17. Juni 2013 um 16:35
In Antwort auf pyper22

Du bist....
in einer guten Umgebung.Dein Freund und Deine Familie begleiten und unterstützen dich!Dann schaffst du den Rest auch

Du wirst das schon schaffen!
Für welche methode hast du dich entschlossen?

Ich hatte eine Absaugung mit Vollnarkose und es war nicht schlimm.Würde es wohl der Medikamentösen Methode vorziehen,weil man es nicht mitbekommt und es geht schnell.

Wünsche dir alles Gute

Danke!
Ja, ich hatte die gleiche Weise.. Gab nur nen Probleme mit der Tablette, hatte Kreislaufprobleme und Erbrechen, aber hat zum Glück alles gut geklappt.
Dummerweise hatte mein Arzt keine Narkoseärzte mehr da, also musst ich zu einem anderen. War nich so toll. Leider ging es nich anders, da ich schon anfing das abzustossen und somit musste sofort operiert werden.
Hatte die OP letzte Woche Dienstag,a ber mir gehts wieder gut

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17. Juni 2013 um 18:13
In Antwort auf cinzia_12276951

Danke!
Ja, ich hatte die gleiche Weise.. Gab nur nen Probleme mit der Tablette, hatte Kreislaufprobleme und Erbrechen, aber hat zum Glück alles gut geklappt.
Dummerweise hatte mein Arzt keine Narkoseärzte mehr da, also musst ich zu einem anderen. War nich so toll. Leider ging es nich anders, da ich schon anfing das abzustossen und somit musste sofort operiert werden.
Hatte die OP letzte Woche Dienstag,a ber mir gehts wieder gut


na, dann hast du es ja nun endlich auch hinter dir.

wünsch dir alles gute!

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17. Juni 2013 um 18:14
In Antwort auf pyper22


Ohne Worte....


dem schließe ich mich an.

immer diese möchtegern-gutmenschen.

es gibt viel wichtigers, als mit macht und gegen den willen der frau jeden embryo am leben erhalten zu wollen.

sie hat den eingriff gut überstanden und darüber sollte man sich mit ihr freuen!

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17. Juni 2013 um 19:49

Aha
Danke für die Antworten,
für die Leute, die dagegen sind, kann ich nochmal was sagen:
Ich war MOntag beim Arzt und musste Dienstag schon Notoperiert werden. Ich hab schon angefangen abzustossen, wegen meiner Blutgruppe. Deswegen wäre es so oder so passiert.
Ausserdem weiss ich, dass es evtl. ein Leben gewesen wäre, allerdings muss ich diese Entscheidung schon mit mir selbst ausmachen und damit leben können.
Nach der Nachricht, die OP müsse sofort eingeleitet werden, da es sonst üble Folgen für mich hätte geben können, frag ich die Leute mal, die dagegen snd: Was hättet ihr denn dann gemacht ? Abgesehen von meiner eigenen Entscheidung ?

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17. Juni 2013 um 19:57
In Antwort auf cinzia_12276951

Aha
Danke für die Antworten,
für die Leute, die dagegen sind, kann ich nochmal was sagen:
Ich war MOntag beim Arzt und musste Dienstag schon Notoperiert werden. Ich hab schon angefangen abzustossen, wegen meiner Blutgruppe. Deswegen wäre es so oder so passiert.
Ausserdem weiss ich, dass es evtl. ein Leben gewesen wäre, allerdings muss ich diese Entscheidung schon mit mir selbst ausmachen und damit leben können.
Nach der Nachricht, die OP müsse sofort eingeleitet werden, da es sonst üble Folgen für mich hätte geben können, frag ich die Leute mal, die dagegen snd: Was hättet ihr denn dann gemacht ? Abgesehen von meiner eigenen Entscheidung ?

Ist meine
Antwort darauf erwünscht?

(Ich hatte ja im Wesentlichen angemerkt, dass du es nicht für das Kind tust, sondern für dich selbst, deswegen unklar, ob ich gemeint bin.)

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17. Juni 2013 um 20:14
In Antwort auf cinzia_12276951

Aha
Danke für die Antworten,
für die Leute, die dagegen sind, kann ich nochmal was sagen:
Ich war MOntag beim Arzt und musste Dienstag schon Notoperiert werden. Ich hab schon angefangen abzustossen, wegen meiner Blutgruppe. Deswegen wäre es so oder so passiert.
Ausserdem weiss ich, dass es evtl. ein Leben gewesen wäre, allerdings muss ich diese Entscheidung schon mit mir selbst ausmachen und damit leben können.
Nach der Nachricht, die OP müsse sofort eingeleitet werden, da es sonst üble Folgen für mich hätte geben können, frag ich die Leute mal, die dagegen snd: Was hättet ihr denn dann gemacht ? Abgesehen von meiner eigenen Entscheidung ?

Rechtfertige dich nicht
Hier wird vermutlich schon aus Protest geantwortet das es natürlich hätte versucht werden müssen! Dein Leben wird erst relevant wenn der Embryo tot und du ziemlich nah dran bist.

Da es hier schon Frauen gab die nichtlebensfähige Kinder die sich nach der Geburt mit massiven Qualen und Schmerzen direkt aus dem Leben verabschieden könenn gab (und die sich dafür auch noch bejubeln lassen haben) wundern mich die meißten Antworten ohnehin nicht mehr.

Bin schon gespannt wann der Erste hier nach Steri schreit wenn deine Blutgruppe keine intakte SS erlaubt/ Gefahr für die potenziellen Embryonen besteht.

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18. Juni 2013 um 7:15

Diese Frage
habe ich auch schon mal gestellt, denn ich sehe es genauso wie du

Tja und die Antworten waren zusammengefasst, dass ich als PC halt nicht kapiere, worum es einem PL geht...
Ach ja und eine Dame hat sich massiv aufgeregt und empört, was ich mir erlauben würde, sowas zu fragen und nur weil sie PL ist, würde das ja nicht bedeuten, dass sie für alles Leid der Welt verantwortlich wäre und sich nur darum kümmern muss, die Welt zu retten usw.
Sie hat also nicht verstanden, wie die Frage gemeint war.

Ich denke, die Frage wurde schon einige Male gestellt, aber für mich nachvollziehbare Antworten waren bisher nicht dabei.
Immer nur das gleiche: Es ist ein Mensch, du tötest,...
Also die Sätze, die hier ständig vorkommen - auch auf andere Fragen.

Ich sehe es aber genauso wie du. Wenn ich mich "Pro Life" nenne, impliziert das, dass mir das Leben generell wichtig ist. Es muss ja keiner losrennen und die Welt retten. Aber es gibt so viele "LEBE"-wesen, die vom Aussterben bedroht sind durch den Mensch und seine Verbrechen an Umwelt und Natur. Aber Hauptsache noch nen Embryo retten, der vielleicht später mal das letzte Nashorn abschlachtet.

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18. Juni 2013 um 7:17
In Antwort auf kiwischale

Diese Frage
habe ich auch schon mal gestellt, denn ich sehe es genauso wie du

Tja und die Antworten waren zusammengefasst, dass ich als PC halt nicht kapiere, worum es einem PL geht...
Ach ja und eine Dame hat sich massiv aufgeregt und empört, was ich mir erlauben würde, sowas zu fragen und nur weil sie PL ist, würde das ja nicht bedeuten, dass sie für alles Leid der Welt verantwortlich wäre und sich nur darum kümmern muss, die Welt zu retten usw.
Sie hat also nicht verstanden, wie die Frage gemeint war.

Ich denke, die Frage wurde schon einige Male gestellt, aber für mich nachvollziehbare Antworten waren bisher nicht dabei.
Immer nur das gleiche: Es ist ein Mensch, du tötest,...
Also die Sätze, die hier ständig vorkommen - auch auf andere Fragen.

Ich sehe es aber genauso wie du. Wenn ich mich "Pro Life" nenne, impliziert das, dass mir das Leben generell wichtig ist. Es muss ja keiner losrennen und die Welt retten. Aber es gibt so viele "LEBE"-wesen, die vom Aussterben bedroht sind durch den Mensch und seine Verbrechen an Umwelt und Natur. Aber Hauptsache noch nen Embryo retten, der vielleicht später mal das letzte Nashorn abschlachtet.

Ahhh @BELLA
Immer wenn ich mich erst fürs Antworten anmelde, landet mein Text ganz oben

Bella, mein Text sollte unter deinen.

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18. Juni 2013 um 12:09
In Antwort auf kiwischale

Diese Frage
habe ich auch schon mal gestellt, denn ich sehe es genauso wie du

Tja und die Antworten waren zusammengefasst, dass ich als PC halt nicht kapiere, worum es einem PL geht...
Ach ja und eine Dame hat sich massiv aufgeregt und empört, was ich mir erlauben würde, sowas zu fragen und nur weil sie PL ist, würde das ja nicht bedeuten, dass sie für alles Leid der Welt verantwortlich wäre und sich nur darum kümmern muss, die Welt zu retten usw.
Sie hat also nicht verstanden, wie die Frage gemeint war.

Ich denke, die Frage wurde schon einige Male gestellt, aber für mich nachvollziehbare Antworten waren bisher nicht dabei.
Immer nur das gleiche: Es ist ein Mensch, du tötest,...
Also die Sätze, die hier ständig vorkommen - auch auf andere Fragen.

Ich sehe es aber genauso wie du. Wenn ich mich "Pro Life" nenne, impliziert das, dass mir das Leben generell wichtig ist. Es muss ja keiner losrennen und die Welt retten. Aber es gibt so viele "LEBE"-wesen, die vom Aussterben bedroht sind durch den Mensch und seine Verbrechen an Umwelt und Natur. Aber Hauptsache noch nen Embryo retten, der vielleicht später mal das letzte Nashorn abschlachtet.

"Pro Life"
ist eine Verkürzung, die verschiedene Interpretationen zulässt. Eigentlich ist es pro-Lebensrecht-des-ungeborenen-Menschen.

Folglich können einem PLer im Prinzip die anderen Lebewesen egal sein, wobei man natürlich auch zusätzlich zu oberen für Umweltschutz oder Artenschutz sein kann. Ist halt nur ziemlich unwichtig, im Vergleich zum Lebensrecht eines Menschen. Man kann als PLer auch für oder gegen Todesstrafe sein, denn der Todesstrafenkandidat hat ja offensichtlich sein Lebensrecht genossen nur halt das anderer missachtet, weswegen ein Eingriff in sein Recht gerechtfertigt sein kann.

Ein ungeborenes Kind hat erstmal niemanden was angetan.

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18. Juni 2013 um 12:16
In Antwort auf carn2

"Pro Life"
ist eine Verkürzung, die verschiedene Interpretationen zulässt. Eigentlich ist es pro-Lebensrecht-des-ungeborenen-Menschen.

Folglich können einem PLer im Prinzip die anderen Lebewesen egal sein, wobei man natürlich auch zusätzlich zu oberen für Umweltschutz oder Artenschutz sein kann. Ist halt nur ziemlich unwichtig, im Vergleich zum Lebensrecht eines Menschen. Man kann als PLer auch für oder gegen Todesstrafe sein, denn der Todesstrafenkandidat hat ja offensichtlich sein Lebensrecht genossen nur halt das anderer missachtet, weswegen ein Eingriff in sein Recht gerechtfertigt sein kann.

Ein ungeborenes Kind hat erstmal niemanden was angetan.


Schon klar...

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18. Juni 2013 um 12:18
In Antwort auf kiwischale


Schon klar...

Was ist
unklar?

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18. Juni 2013 um 12:28
In Antwort auf carn2

Was ist
unklar?

Überzeugt mich alles nicht
Ist vielleicht nicht deine Ansicht, aber du hast es als Bsp in deinem Text genannt:

Also Hauptsache, der Embryo kommt auf die Welt. Da darf man nix gegen tun.
Aber wenn später nen Verbrecher draus wird, kann man ihn ruhig umbringen (Todesstrafe).



Was macht das jetzt für nen Sinn?

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18. Juni 2013 um 12:44
In Antwort auf kiwischale

Überzeugt mich alles nicht
Ist vielleicht nicht deine Ansicht, aber du hast es als Bsp in deinem Text genannt:

Also Hauptsache, der Embryo kommt auf die Welt. Da darf man nix gegen tun.
Aber wenn später nen Verbrecher draus wird, kann man ihn ruhig umbringen (Todesstrafe).



Was macht das jetzt für nen Sinn?

Ist doch einfach:
Jeder Mensch hat das Recht zu Leben.

Wenn man darin eingreifen will, braucht man einen sehr, sehr guten Rechtfertigungsgrund, der über "seine Existenz ist für andere Leute belastend" weit hinausgeht.

Der ist bei ungeborenen Kindern im allgemeinen nicht (oder eventuell so gut wie niemals) vorhanden.

Ein Mörder hingegen, der eventuell wieder töten würde, hat bereits anderen das Recht auf Leben genommen und deswegen ist ein Eingriff in seine Rechte, um zu strafen und um die Wiederholung zu verhindern gerechtfertigt. Einzig unklar kann sein, ob das wirklich reicht, um ein Eingriff in sein Recht auf Leben zu rechtfertigen oder ob es bei seinem Recht auf Freiheit genügt. Es ist aber vollkommen klar, dass man in seine Rechte eingreifen darf und muss. Schuld daran hat er selber. Das ungeborene Kind hat hingegen an gar nichts schuld.

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18. Juni 2013 um 12:47

Sagte ich, dass
die geborenen Menschen mir unwichtig sind?

pro-Lebensrecht-des-ungeborenen-Menschen, weil die Rechte der geborenen im Allgemeinen hierzulande gut geschützt sind und selten völlig ignoriert werden. Das Lebensrecht der ungeborenen Menschen hingegen wird geleugnet.

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18. Juni 2013 um 12:53
In Antwort auf carn2

Ist doch einfach:
Jeder Mensch hat das Recht zu Leben.

Wenn man darin eingreifen will, braucht man einen sehr, sehr guten Rechtfertigungsgrund, der über "seine Existenz ist für andere Leute belastend" weit hinausgeht.

Der ist bei ungeborenen Kindern im allgemeinen nicht (oder eventuell so gut wie niemals) vorhanden.

Ein Mörder hingegen, der eventuell wieder töten würde, hat bereits anderen das Recht auf Leben genommen und deswegen ist ein Eingriff in seine Rechte, um zu strafen und um die Wiederholung zu verhindern gerechtfertigt. Einzig unklar kann sein, ob das wirklich reicht, um ein Eingriff in sein Recht auf Leben zu rechtfertigen oder ob es bei seinem Recht auf Freiheit genügt. Es ist aber vollkommen klar, dass man in seine Rechte eingreifen darf und muss. Schuld daran hat er selber. Das ungeborene Kind hat hingegen an gar nichts schuld.

Kann man auch zerpflücken
## Wenn man darin eingreifen will, braucht man einen sehr, sehr guten Rechtfertigungsgrund, der über "seine Existenz ist für andere Leute belastend" weit hinausgeht. ##

Wer entscheidet das? Das ist doch das altbekannte Thema auf dem hier schon seit Ures rumgekaut wird.

## Ein Mörder hingegen, der eventuell wieder töten würde, hat bereits anderen das Recht auf Leben genommen und deswegen ist ein Eingriff in seine Rechte,...##

Hast du vorher nicht gesagt. Da ging es nur darum, dass ein PL auch für die Todesstrafe sein kann.
Die Todesstraße gibt es aber nicht nur für Mord.

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18. Juni 2013 um 13:08
In Antwort auf kiwischale

Kann man auch zerpflücken
## Wenn man darin eingreifen will, braucht man einen sehr, sehr guten Rechtfertigungsgrund, der über "seine Existenz ist für andere Leute belastend" weit hinausgeht. ##

Wer entscheidet das? Das ist doch das altbekannte Thema auf dem hier schon seit Ures rumgekaut wird.

## Ein Mörder hingegen, der eventuell wieder töten würde, hat bereits anderen das Recht auf Leben genommen und deswegen ist ein Eingriff in seine Rechte,...##

Hast du vorher nicht gesagt. Da ging es nur darum, dass ein PL auch für die Todesstrafe sein kann.
Die Todesstraße gibt es aber nicht nur für Mord.

Wenn
irgendwer hierzulande für die Todesstrafe ist, ist damit meistens Todesstrafe für Mord und nichts anderes gemeint, deshalb die Ungenauigkeit, entschuldigung.

"Kann man auch zerpflücken"

Klar kann man da diskutiren, ist das der Thread dafür?

"Wer entscheidet das?"

Die Parlamente machen Gesetze, wann in ein Recht auf Leben eingegriffen werden darf, und die Justiz entscheidet, ob die durch das Gesetz geschaffenen Eingriffsmöglichkeiten gerechtfertigt sind und entscheiden, ob ein konkreter Eingriff in ein Recht auf Leben gerechtfertigt was. Nennt sich Rechtsstaat. Wird hierzulande für sinnvoll erachtet.

Der Rechtsstaat ist aber nur solange Rechtsstaat, wie er die Würde des Menschen achtet, Gesetze und Handlungen die das missachten, sind null und nichtig. Folglich können bestimmte Eingriffe ins Lebensrecht niemals durch Gesetz gerechtfertigt werden.

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18. Juni 2013 um 13:15

Warum
beschwerst du dich nicht bei bella und kiwischale?

Die haben gefragt und ich beantworte nur, soweit es mir möglich ist.

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18. Juni 2013 um 13:22
In Antwort auf carn2

Wenn
irgendwer hierzulande für die Todesstrafe ist, ist damit meistens Todesstrafe für Mord und nichts anderes gemeint, deshalb die Ungenauigkeit, entschuldigung.

"Kann man auch zerpflücken"

Klar kann man da diskutiren, ist das der Thread dafür?

"Wer entscheidet das?"

Die Parlamente machen Gesetze, wann in ein Recht auf Leben eingegriffen werden darf, und die Justiz entscheidet, ob die durch das Gesetz geschaffenen Eingriffsmöglichkeiten gerechtfertigt sind und entscheiden, ob ein konkreter Eingriff in ein Recht auf Leben gerechtfertigt was. Nennt sich Rechtsstaat. Wird hierzulande für sinnvoll erachtet.

Der Rechtsstaat ist aber nur solange Rechtsstaat, wie er die Würde des Menschen achtet, Gesetze und Handlungen die das missachten, sind null und nichtig. Folglich können bestimmte Eingriffe ins Lebensrecht niemals durch Gesetz gerechtfertigt werden.

Und was tust du?


Außer Wiki auswendig lernen und Textkloppe verteilen?

Es gibt Frauen, die haben ihre Gründe und möchten kein Kind.
Es gibt aber auch genug Frauen, die vielleicht nicht abtreiben würden, wenn man ihnen zeigt, dass sie es schaffen können, wenn man ihnen die Angst nimmt usw.
Tust du irgendwas für die?

Oder sitzt du hier nur rum und kaust immer die gleichen Themen zu Brei?

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18. Juni 2013 um 13:33

Weiter unten stehts,
das Lebensrecht der ungeborenen findet nicht deshalb besondere Beachtung, weil die geborenen keins hätten, sondern weil das der geborenen anerkannt und vielfach auch geschützt wird, bei dem Lebensrecht der ungeborenen hingegen gibt es kaum Schutz und noch weniger Anerkennung.

Aber du hast recht, die Einstellung für das Lebensrecht eines jeden Menschen einzutreten, muss dich wohl abschrecken, denn die meisten PLler sehen
"zwischen Tieren und Menschen und Umwelt und Menschen" eine klare Grenze der Wertigkeit. Sonst wären ja die meisten PLler vegetarier.

Aber
"Der Mensch glaubt, er ist der König der Welt und kann alles um sich herum niedermetzeln. "
das sagte ich nicht, zwischen "ziemlich unwichtig im Vergleich zu" und "vollkommen unwichtig" liegen Welten.

Wenigstens haben wir geklärt, warum wir uns immer so angiften, bei den Positionsunterschieden wird das immer wieder passieren (jedenfalls solange man ernsthaft die Meinung des anderen diskutiert), da ich deine Einstellung menschenverachtend finde. Und Diskussionen zwischen dir und wachsperle sind vollkommen sinnlos, das kann nur Streit geben.

"Ohne die Umwelt (Natur) krepiert auch der Mensch, weil er nicht mal mehr Sauerstoff zum Atmen hätte und sich nicht mehr ernähren könnte, ohne nur noch Chemie zusich zunehmen!"

Klar, deswegen macht Umweltschutz ja Sinn, sonst leidet vielleicht noch ein Mensch unter der zerstörten Umwelt, kann man ja nie genau wissen.

Aber ich sähe halt z.b. die restlose und vollständige Ausrottung von Plasmodium falciparum als Grund für eine weltweite Freudenfeier. Leider sind die Biester nicht so leicht kalt zu machen.


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18. Juni 2013 um 14:33

Nein,
"Nun, aber genau DIESER Rechtsstaat billigt auch Frauen zu in der Frühschwangerschaft bis Woche x und danach unter medizinischen Voraussetzungen abzutreiben. "

macht er nicht, sondern er bestraft sie nicht, in der Hoffnung, sie durch Beratung von ihrem Tun abhalten zu können. Und da Eingriffe in das Recht auf Leben bei ausreichender Begründung zulässig sind, gibt es eben die Möglichkeit bei medizinischen Vorraussetzungen.

"Was ist daran also verwerflich, wenn du dem Rechtsstaat auch gestatten würdest, einen Mörder mit der Todesstrafe zu bestrafen?"

Dass der Staat den Menschen eventuell damit nicht als Mensch, sondern als Sache behandelt.

Wollen wir wegen maimomi diese Diskussion nicht lieber einstellen?

Wie kiwischale richtig bemerkt, ist vieles davon Allgemeinwisssen - z.b. dass Menschen ein Recht auf Leben haben, dass Todesstrafe hierzulande wegen Bedenken bezüglich der Menschenwürde nicht zulässig wäre/ist, dass Abtreibungen nach Beratungsregelung rechtswidrig aber straffrei sind, weil der Staat hofft so mehr Frauen zu einem Ja zum Kind zu bewegen - folglich kannst du vieles auch auf wiki unter den Stichpunkten Menschenrechte, Grundgesetz und Menschenwürde nachlesen.

@kiwischale
Zuerst fragst du. Dann findest du die Antwort nicht schlüssig. Dann machst du Vorwürfe, weil geantwortet wird. Wolltest du jetzt eine Antwort oder willst du nur Fragen posten, die dann nicht beantwortet werden, damit du dir nachher sagen kannst, dass die Position der anderen doch unsinnig sei?

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18. Juni 2013 um 14:49
In Antwort auf carn2

Nein,
"Nun, aber genau DIESER Rechtsstaat billigt auch Frauen zu in der Frühschwangerschaft bis Woche x und danach unter medizinischen Voraussetzungen abzutreiben. "

macht er nicht, sondern er bestraft sie nicht, in der Hoffnung, sie durch Beratung von ihrem Tun abhalten zu können. Und da Eingriffe in das Recht auf Leben bei ausreichender Begründung zulässig sind, gibt es eben die Möglichkeit bei medizinischen Vorraussetzungen.

"Was ist daran also verwerflich, wenn du dem Rechtsstaat auch gestatten würdest, einen Mörder mit der Todesstrafe zu bestrafen?"

Dass der Staat den Menschen eventuell damit nicht als Mensch, sondern als Sache behandelt.

Wollen wir wegen maimomi diese Diskussion nicht lieber einstellen?

Wie kiwischale richtig bemerkt, ist vieles davon Allgemeinwisssen - z.b. dass Menschen ein Recht auf Leben haben, dass Todesstrafe hierzulande wegen Bedenken bezüglich der Menschenwürde nicht zulässig wäre/ist, dass Abtreibungen nach Beratungsregelung rechtswidrig aber straffrei sind, weil der Staat hofft so mehr Frauen zu einem Ja zum Kind zu bewegen - folglich kannst du vieles auch auf wiki unter den Stichpunkten Menschenrechte, Grundgesetz und Menschenwürde nachlesen.

@kiwischale
Zuerst fragst du. Dann findest du die Antwort nicht schlüssig. Dann machst du Vorwürfe, weil geantwortet wird. Wolltest du jetzt eine Antwort oder willst du nur Fragen posten, die dann nicht beantwortet werden, damit du dir nachher sagen kannst, dass die Position der anderen doch unsinnig sei?

Sag mal
## Wie kiwischale richtig bemerkt, ist vieles davon Allgemeinwisssen - z.b. dass Menschen ein Recht auf Leben haben, dass Todesstrafe hierzulande wegen Bedenken bezüglich der Menschenwürde nicht zulässig wäre/ist, dass Abtreibungen nach Beratungsregelung rechtswidrig aber straffrei sind, weil der Staat hofft so mehr Frauen zu einem Ja zum Kind zu bewegen - folglich kannst du vieles auch auf wiki unter den Stichpunkten Menschenrechte, Grundgesetz und Menschenwürde nachlesen.##

WO zitierst du das bitte her??

Und ja, ich würge die Diskussion gerade ab. Ich habe gedacht, ich bekomme vielleicht mal ne plausible Erklärung.
Aber es ist wie gesagt nur der selbe Brei der zum 1000x aufgekocht wird.

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18. Juni 2013 um 15:06

Abtreibung
Hey nadi !
Ich finde das dass die richtige entscheidung ist, ich an deiner stelle würde das selbe machen !
Mit meine 21 jzt sogar den ich fühl mich jzt noch nicht bereit dazu

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18. Juni 2013 um 15:06
In Antwort auf kiwischale

Sag mal
## Wie kiwischale richtig bemerkt, ist vieles davon Allgemeinwisssen - z.b. dass Menschen ein Recht auf Leben haben, dass Todesstrafe hierzulande wegen Bedenken bezüglich der Menschenwürde nicht zulässig wäre/ist, dass Abtreibungen nach Beratungsregelung rechtswidrig aber straffrei sind, weil der Staat hofft so mehr Frauen zu einem Ja zum Kind zu bewegen - folglich kannst du vieles auch auf wiki unter den Stichpunkten Menschenrechte, Grundgesetz und Menschenwürde nachlesen.##

WO zitierst du das bitte her??

Und ja, ich würge die Diskussion gerade ab. Ich habe gedacht, ich bekomme vielleicht mal ne plausible Erklärung.
Aber es ist wie gesagt nur der selbe Brei der zum 1000x aufgekocht wird.

Das
"WO zitierst du das bitte her??"

"Außer Wiki auswendig lernen"

kann man so verstehen.

"Ich habe gedacht, ich bekomme vielleicht mal ne plausible Erklärung.
Aber es ist wie gesagt nur der selbe Brei der zum 1000x aufgekocht wird."

Hast du bekommen, bella wollte wissen:
"Sollten Pro-Lifer sich nicht eigentlich MEHR für das Geborene Leben einsetzen als für das ungeborene?"

und die Antwort ist, man setzt sich für die ein, die am wenigstens geschützt sind. Was ist daran unplausibel?


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18. Juni 2013 um 15:09

Ich sagte
"kaum Schutz". Vielleicht wäre die Formulierung "kaum wirksamen Schutz" klarer gewesen.

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18. Juni 2013 um 15:25
In Antwort auf emely_12290075

Abtreibung
Hey nadi !
Ich finde das dass die richtige entscheidung ist, ich an deiner stelle würde das selbe machen !
Mit meine 21 jzt sogar den ich fühl mich jzt noch nicht bereit dazu


ich denke nicht, dass das eine frage des alters ist.

hier ist eine userin mit 16 mutter geworden und scheint es zu geniessen (oder maimomi?) und ich kann mir mit über 30 nicht vorstellen, ein kind zu haben, denn ich empfinde kinder als störend und möchte mir mein leben nict einschränken.

allerdings sollte man eben auch dazu stehen, wenn man keine kinder möchte und sich dann auch nicht überreden lassen, genau, wie eine frau, die ein kind will, gegen ihren willen keinen abbruch durchführen lassen sollte.

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18. Juni 2013 um 15:29

Von
den ungeborenen Menschen wird etwa 1/6 gezielt rechtswidrig getötet, von den geborenen Menschen wird etwa 1/10000 gezielt rechtswidrig getötet.

Da sind geborene klar besser geschützt.

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18. Juni 2013 um 18:19

Wenn
"Nur weil sie "gezielt rechtswidrig getötet" wurden, sind sie doch nicht besser oder schlechter geschützt?! "

von der einen Gruppe relativ gesehen viele rechtswidrig getötete werden, von der anderen relativ gesehen weniger, dann ist die erste Gruppe offensichtlich schlechter geschützt.

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18. Juni 2013 um 21:21

Gelesen?
Ich weiss ja nicht, ob du es gelesen hast (@zitschnecke90), aber durch meine Blutgruppe (das kam am Tag vor der Notfall-OP heraus) habe ich das Kind schon angefangen abzustossen, somit musste alles in die Wege geleitet werden und hätte es so oder so nich behalten können, wenn ich gewollt hätte. Denkst du ich bin jetzt trotzdem eine "Möderin" ? Und sollte mich nich freuen, dass es mir gesundheitlich besser geht ?
Wahrscheinlich werd ich gar keine Kinder bekommen können, die Wahrscheinlichkeit für Fehl- oder Totgeburten is bei mir gross.
Hätte ich nich ie OP gehabt, hätte es schlimme Folgen für mich gegeben, zum Glück ist die Medizin so weit, dass es mir das ermöglicht hat.
Ist es deiner Meinung nach immer noch ein Verbrechen abgetrieben zu haben ?

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18. Juni 2013 um 21:54
In Antwort auf cinzia_12276951

Gelesen?
Ich weiss ja nicht, ob du es gelesen hast (@zitschnecke90), aber durch meine Blutgruppe (das kam am Tag vor der Notfall-OP heraus) habe ich das Kind schon angefangen abzustossen, somit musste alles in die Wege geleitet werden und hätte es so oder so nich behalten können, wenn ich gewollt hätte. Denkst du ich bin jetzt trotzdem eine "Möderin" ? Und sollte mich nich freuen, dass es mir gesundheitlich besser geht ?
Wahrscheinlich werd ich gar keine Kinder bekommen können, die Wahrscheinlichkeit für Fehl- oder Totgeburten is bei mir gross.
Hätte ich nich ie OP gehabt, hätte es schlimme Folgen für mich gegeben, zum Glück ist die Medizin so weit, dass es mir das ermöglicht hat.
Ist es deiner Meinung nach immer noch ein Verbrechen abgetrieben zu haben ?


Seit wann führt eine Blutgruppe zu einer Abstossung? Das ist doch Humbug, sorry für die Wortwahl, aber das ist Humbug.

Möglich ist bei einem negativen Rhesusfaktor, bei dem bei einer Erstschwangerschaft keine Antikörper gespritzt wurden (und der Fötus einen positiven Rhesusfaktor hatte) es bei der Folgeschwangerschaft Komplikationen gibt. Aber bei einer Erstschwangerschaft ist die Blutgruppe absolut unbedeutend. Ich verstehe nicht, worauf du mit diesem falsch geschilderten Sachverhalt hinaus willst. So einen Quatsch wird nie ein Arzt behauptet haben!

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18. Juni 2013 um 22:02
In Antwort auf cinzia_12276951

Gelesen?
Ich weiss ja nicht, ob du es gelesen hast (@zitschnecke90), aber durch meine Blutgruppe (das kam am Tag vor der Notfall-OP heraus) habe ich das Kind schon angefangen abzustossen, somit musste alles in die Wege geleitet werden und hätte es so oder so nich behalten können, wenn ich gewollt hätte. Denkst du ich bin jetzt trotzdem eine "Möderin" ? Und sollte mich nich freuen, dass es mir gesundheitlich besser geht ?
Wahrscheinlich werd ich gar keine Kinder bekommen können, die Wahrscheinlichkeit für Fehl- oder Totgeburten is bei mir gross.
Hätte ich nich ie OP gehabt, hätte es schlimme Folgen für mich gegeben, zum Glück ist die Medizin so weit, dass es mir das ermöglicht hat.
Ist es deiner Meinung nach immer noch ein Verbrechen abgetrieben zu haben ?

Zimtschneckes Post
war nicht an dich, sondern an mich gerichtet. Sie hält dich nicht für eine Mörderin. Ich auch nicht, aber vermutlich sind deine Fragen sowieso eher an mich gerichtet (forum ist manchmal ziemlich unübersichtlich)

"Und sollte mich nich freuen, dass es mir gesundheitlich besser geht ? "
Das ist auf jeden Fall gut.

"Wahrscheinlich werd ich gar keine Kinder bekommen können, die Wahrscheinlichkeit für Fehl- oder Totgeburten is bei mir gross."
Das tut mir leid. Vor allem, wenn die Ärzte da auch keine Idee haben, was man machen kann.

"Ist es deiner Meinung nach immer noch ein Verbrechen abgetrieben zu haben ?"

Erstens ist Verbrechen sowieso kein guter Begriff bei Abtreibung, wenn dann eher falsch oder richtig, gut oder schlecht, und zweitens wenn die Wahl nur ist du und dein Kind sterben und dein Kind stirbt und du überlebst, kann nur dein Leben gerettet werden. Dann geht das halt nur so. Besser wäre es wenn keiner sterben muss, aber manchmal ist das Leben eben so. Das ist aber trotzdem bedauerlich.

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18. Juni 2013 um 22:04
In Antwort auf hekla_12882460


Seit wann führt eine Blutgruppe zu einer Abstossung? Das ist doch Humbug, sorry für die Wortwahl, aber das ist Humbug.

Möglich ist bei einem negativen Rhesusfaktor, bei dem bei einer Erstschwangerschaft keine Antikörper gespritzt wurden (und der Fötus einen positiven Rhesusfaktor hatte) es bei der Folgeschwangerschaft Komplikationen gibt. Aber bei einer Erstschwangerschaft ist die Blutgruppe absolut unbedeutend. Ich verstehe nicht, worauf du mit diesem falsch geschilderten Sachverhalt hinaus willst. So einen Quatsch wird nie ein Arzt behauptet haben!

Ärzte
erzählen leider auch viel Mist, wenn der Tag lang ist.

Aber eventuelle Fehler der Ärzte sind nicht ihre.

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18. Juni 2013 um 22:27
In Antwort auf carn2

Ärzte
erzählen leider auch viel Mist, wenn der Tag lang ist.

Aber eventuelle Fehler der Ärzte sind nicht ihre.


Quatsch, da müssten Ärzte ja täglich schwangeren raten abzutreiben, weil sie die "falsche" Blutgruppe haben. Selbst die seltenste Blutgruppe ist mit 4% vertreten... nach der Logik gäbe es eine bestimmte Blutgruppe die zur Abstossung führt und abgetrieben werden muss. Ganz simples Gedankenspiel: Wäre mit einer bestimmten Blutgruppe eine Schwangerschaft nicht möglich, wäre diese Blutgruppe längstens im Lauf der Evolution verschwunden.

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18. Juni 2013 um 22:35

Alter....
igrnoriert den Kerl doch einfach. Der wird sich in dutzenden Foren anmelden nur um den Rest der Welt auf die Zwölf zu gehen....

Provozieren und überereiferte Reaktionen hervorrufen, das ist das einzige was er will. Verweigert ihm das doch einfach dann habt ihr Ruck Zuck Ruhe....

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18. Juni 2013 um 22:54

Wenn ich
"Oh man, du gehst aber auch immer nur auf die Hälfte ein?!"
nicht antworte, dann ist es falsch, weil dann hat man ja eine lächerliche Meinung, die keinen Sinn macht.
Wenn ich viel antworte, labert man nur dummen Mist, der sich nicht zu lesen lohnt.
Wenn ich wenig antworte, ist auch nicht recht.


Aber gut, zu dem genannten, was du ansprichts sind Umstände, die den Schutz von ungeborenen Menschen schwieriger machen als den von geborenen. Das ändert nichts daran, dass 1/6 ziemlich viel ist und deshalb Aufmerksamkeit und Mühe da angewandt werden müsste.

"Der Staat kann Schutz - egal ob bei Geborenen oder Ungeborenen - aber nur durch Gesetze und die Polizei/Jugendamt gewähren. Und damit durch Strafverfolgung. Und die gibt es, auch für Ungeborene! "

Der Staat kann noch einen Haufen andere Dinge machen. Es gibt ja kaum einen Lebensbereich, bei dem der Staat nicht mitmischt. Und er könnte seine Strfgesetze auch ändern, wenn die bisherigen unzureichend sein sollten.

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19. Juni 2013 um 0:08


Darf ich mal fragen, welche negativen Folgen es für dich hätte haben können, wenn nicht sofort ein Abbruch gemacht worden wäre?

Ich frage deshalb, weil ich das, was Du hier schilderst, so nirgendwo finden kann.

Ich habe in zig Artikeln zum Thema Rhesusunverträglichkeit überall nur gefunden, dass Antikörper von einer Schwangeren überhaupt nur dann entwickelt werden können, wenn es zu einem größeren Mengenaustausch bzw. Kontakt zwischen Blut der Mutter und Blut des Embryo/Fötus kommt.
Weshalb ab der zweiten Schwangerschaft negative Folgen für den Embryo/Fötus entstehen können, da ein solcher notwendiger größerer Kontakt der unverträglichen Blutgruppen in der Regel erst bei der Geburt des ersten Kindes überhaupt stattfindet.

Und Du warst ja nach Deinen Aussagen erst in der 6. SSW.

Warum war das bei Dir also so irgendwie anders?

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19. Juni 2013 um 8:00

Hallo
Ich bin auch mit 19 Mama geworden. Unsere Tochter witd nächsten Monat 1 Jahr alt.
Für mich und meinen Freund war von Anfang an klar, dass wir das Kind bekommen. Er arbeiter schon, ich hätte 2012 eig meine ausbildung begonnen.
Leben allerdings auch schon seit 2010 gem in einer Wohnung. Somit mussten wir nicht noch zusammen ziehen.


Ich wollte im Gegensatz zu dir immer Kinder und habe die Ss sowie alles drum herum so sehr genossen.

Dieses Jahr im August fange ich meine Ausbildung an und meine Motte kommt in den Kindergarten, hat einen U2 Platz.
Da mein Freund leider keine 2 Monate Elternzeit nehmen kann...


Hast du vergessen zu Verhüten, Pille nicht richtig eingenommen?
Finde so etwas schrecklich, daas wenn man selbst den kopf abschaltet und ein lebewesen dann getötet wird. Weil man noch Party machen will etc.

Akzeptieren muss man deine Entscheidung... Verstehen kann ich sie keinesfalls!


Viel Glück das du darüber hinweg kommet und es nicht irgendwann bereust und das du nicht ständig daran denkrn musst, dass du dein kind abgetrieben hast!
Alles Gute!

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19. Juni 2013 um 8:07

Ist
wie mit dem Recht auf Freiheit, dass hat auch jeder Mensch und ein Gericht kann auf Grundlage eines Gesetzes dem Menschen das Recht auf Freiheit im Prinzip für immer nehmen. Und man kann für das Recht auf Freiheit sein und trotzdem lebenslange Haftstrafen befürworten.

Genauso kann man auch für das Recht auf Leben sein und damit einverstanden sein, dass ein Gericht dieses auf Grundlage eines Gesetzes einem Menschen nehmen darf. Oder man sieht halt dabei eine andere Qualität und ist gegen die Todesstrafe. Beides Positionen, die in sich Sinn machen.Ich bin gegen die Todesstrafe in D.

Und an vielen Stellen entscheidet der Staat bzw. vom Staat beauftragte, wer leben darf und wer sterben darf. Z.b. (um die Kurve zum Thema zu kriegen) bei einer möglichen Spätabtreibung (bei der du ja schon einen Menschen siehst) entscheidet die Mutter und Ärzte/Psychologen darüber, ob das Kind lebt oder stirbt. Die Ärzte sind effektiv vom Staat beauftragt zu prüfen, ob die Ausnahmen des Gesetzes erfüllt sind, die zulassen, dass das Kind getötet wird. Da kann man auch mit Fehlentscheidungsquoten von 1 zu 1000 rechnen, denn die Medizin ist fast nirgendwo so präzise, dass 1 zu 1000 Fehler ausgeschlossen werden (z.b. dass irrtümlich diagnostiziert wird, dass Lebensgefahr für die Mutter besteht).

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19. Juni 2013 um 8:26


Wie viele unserer "Luxusgefängnisse" hast Du denn schon von innen gesehen?

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19. Juni 2013 um 8:31

Warum
sind dann Abtreibungen für dich nach dem Zeitpunkt zu dem du das Kind als Mensch ansiehst vertretbar?

Die Ärzte können sich in Bezug auf Gesundheitsgefahren genauso leicht irren wie richter in Bezug auf Schuld.

Außerdem fragt sich dann auch, ob und warum du es für vertretbar hälst, dass Polizisten bewaffnet sind, die irren sich nämlich auch manchmal und erschiessen dann einen der rein gar nichts auf dem Kerbholz hat.

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19. Juni 2013 um 8:45

Und in wie vielen
Gefängnisse in Asien bzw. den USA warst Du bislang?
In genauso vielen wie in Deutschland, oder?

Du kannst also aus EIGENER Wahrnehmung gar nicht beurteilen und schon gar nicht vergleichen.

Außerdem - was ist mit unschuldig Verurteilten?
Du argumentierst, dass Du gegen die Todesstrafe bist, weil kein System so einwandfrei laufe, dass Fehlurteile verhindert werden könnten.

Dann müsstest Du aber eigentlich auch dafür sein, dass in Gefängnissen menschenwürdige Zustände existieren.
Denn DA sitzen dann mutmaßlich AUCH unschuldig Verurteilte.
Einen Unschuldigen dann in menschenunwürdiger Umgebung "verrotten" zu lassen, kann es dann ja wohl auch nicht sein.

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19. Juni 2013 um 9:23

Sorry, aber
Also "Töten" darf man einen Unschuldigen nicht.
Ihn in menschenunwürdiger Umgebung "verrotten lassen" aber schon?

Wo bitte ist denn da die Logik?

Einen Unschuldigen hat man WEDER zu töten NOCH ihn menschenunwürdig zu behandeln!
(Einen schuldigen Straftäter auch nicht, aber das ist ja gerade nicht die Frage.)

Und um 100 Gefängnisse ging es nicht.
Ich finde nur in diesem Fall tatsächlich, dass man mal einen Blick in ein normales deutsches Gefängnis geworfen haben sollte, bevor man irgendwas von "Luxus" schreibt.
Und das ist ja auch möglich - auch Vollzugsanstalten veranstalten "Tag(e) der offenen Tür".
Da könnte man sich mal selbst von dem "Luxus" überzeugen.


Und richtig, ich schreibe hier im Forum - weil ich der Überzeugung bin, dass man Menschen nicht töten darf.
Für diese Überzeugung muss man keine Kinder bekommen haben, Fehlgeburten oder Abtreibungen gehabt haben.
Wäre das notwendige Voraussetzung, könnte kein Mann der Welt der Überzeugung sein, dass es falsch ist, andere Menschen zu töten.
Denn weder Geburt, noch Fehlgeburt, noch Abtreibung kann Mann am eigenen Körper erleben.

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