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Abtreibung?

3. Dezember 2019 um 22:05 Letzte Antwort: 10. Dezember 2019 um 15:26

Ungeplant bin ich von einem Partner, eher gute Affäre, schwanger geworden. Ich tendierte zwar sofort dazu, es nicht bekommen zu wollen. Aber, wie ich es jetzt sehe, hat er voll suggestiv auf mich eingeredet, dass ich es bekommen soll. Inzwischen sehe ich, dass die Beziehung keine Zukunft hat, möchte ihn gar nicht sehen. Und in ruhigen Momenten sehe ich, dass ich auch unabhängig vom Partner nicht bereit für ein Kind bin. Leider bin ich in der 10., bald 11. Woche. Hat jemand so spät schon Mal einen Abbruch gemacht? War es eine komplizierte OP? 

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4. Dezember 2019 um 10:37

11 Woche und du hast nur jetzt verstanden, dass du das Kind nicht will???????Ehrlich?
Weiß du nicht, dass je länger die SS dauert, desto mehr Komplikationen hat man. 
Die medizinische Abtreibung in der 11. Woche ist zu spät, weil das fruchtbare Ei bereits gut an der Gebärmutterwand befestigt ist, könnte die Methode unwirksam sein. Operative Abtreibung passt dazu, aber Gefahr ist zu hoch!
Ich kenne eine Frau, die mit 21 hat ne Abtreibung gemacht. Die Situation war wie bei dir! Sie wollte kein Baby und mit dem Vater hatte sie keine Zukunft.
Sie hat in der 12. Woche Abtreibung gemacht. 10 Jahre später traf sie die Liebe ihres Lebens. Wenn es zu Babyplanung kam, konnten sie nicht. Unfruchtbar!
Also denk mal, wie deine Zukunft sein kann.
Jetzt willst du kein Kind, aber das Leben ist lang. Und ja, man denkt, im Leben soll man manchmal ein Risiko eingehen. Aber das ist nicht der Fall. 
Du wirst es noch bedauern,  das getan zu haben. 

Ich verstehe dich, ehrlich. Du bist nicht fürs Baby bereit und du willst vlt, dass dein Kind mit Papa groß wird. Aber das Kinder kann auch glücklich sein, wenn die Eltern getrennt sind. 
Ich hoffe, du triffst die richtige Entscheidung!
LG

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4. Dezember 2019 um 11:06

Liebe Gerstine,
 
wenn ich Deine Zeilen lese, möchte ich mich in Gedanken gerne zu Dir setzen und mir erzählen lassen, was in den letzten Wochen passiert ist.

Du weißt gar nicht so recht wie Du die Beziehung zu dem Vater Deines Kindes beschreiben sollst. Offenbar lebt ihr nicht zusammen, aber es verbindet Euch doch sehr viel Gutes. Bist Du grundsätzlich lieber eigenständig, dass sowohl eine feste Beziehung als auch ein Baby, für Dich zuviel „Verbindlichkeit“ bedeuten würde?

Was meinst Du, wenn Du schreibst, Du bist nicht bereit für ein Kind?

Vielleicht ist Dir erst in den letzten Tagen bewusst geworden, welche Veränderungen das mit sich bringt, oder weißt Du erst seit kurzem von der Schwangerschaft?
Wenn der Vater das Kind gerne bekommen würde, wäre es doch möglich verschiedene Varianten für die Zukunft zu durchdenken. Habt ihr darüber gesprochen? Es gibt ja nicht nur das Vater-Mutter-Kind „Konzept“ wo alle unter einem Dach zusammenleben. Vielleicht kann er sich vorstellen als alleinerziehender Vater zu leben und ihr habt Kontakt so, wie Du Dir das vorstellen kannst?

Ich würde mich freuen, wenn Du nochmal schreibst. Ich schau wieder rein hier.
Liebe Grüße Lilly
 

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4. Dezember 2019 um 15:35

In Anbetracht deiner Lebenssituation schreibe ich kein Wort.
Ich schreibe, was das für deine Gesundheit heißt.
- ewige starke Unterleibsschmerzen;
-  Herz-Kreislauf-Komplikationen;
- Verletzungen der Gebärmuttergewebe;
- Infektionen;
- Fehlgeburten oder überhaupt Unfruchtbarkeit.
Oder, wenn du doch Glück hast, in ein paar Jahren wieder Schwanger zu werden, bekommst du ein Baby mit Syndromen.
Denk erst dran!
 

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4. Dezember 2019 um 16:10

Puh, ganz schön katastrophale Aussichten, die hier zum Teil beschrieben werden. Ich meine, das sind ja Risiken, die passieren können, aber eben nicht müssen. Auch dass die TE es ganz ganz sicher ihr Leben lang bereuen wird, ist so erstmal nicht richtig. Kann sein, muss aber nicht.
@ TE: du solltest so schnell es geht eine Beratung machen, denn wie du weißt, hast du nicht mehr viel Zeit, falls du dich zu einem Abbruch entscheiden solltest.
Wäre es denn eine Option, das Kind zur Adoption frei zu geben? Oder wäre es eine Option, dass der Vater des Kindes es zu sich nimmt und aufzieht? Was könnte/würde er denn konkret beisteuern an Hilfen? Gibt es ein funktionierendes soziales Stützsystem (Großeltern z.B. deinerseits und seinerseits)? Ein Kind muss ja nicht zwingend bei der Mutter aufwachsen, nur weil sie die Mutter ist. Ein Vater ist nicht automatisch der schlechtere/ungeeignetere Elternteil.
Vielleicht gibt es ja eine Lösung, wenn du mit dem Kindsvater konkret über deine Ängste sprichst. Oder es ergibt sich für dich die klarere Entscheidung für Adoption/Abtreibung nach dem Motto "Baby haben schön und gut, aber ICH ziehe das nicht auf, das muss schon die Mutter machen". Auch das könnte dir deine Entscheidung erleichtern.
Und bitte bedenke: es ist auch sein Kind.

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6. Dezember 2019 um 10:34

Hallo Du Liebe,

vielleicht hast Du nach der ersten Antwort hier garnicht mehr weitergelesen. Wie geht es Dir inzwischen? Orchideenblatt hat nun auch noch einige Ideen eingebracht. Kannst Du das eine oder andere für Dich nehmen - drüber reden - ?
Ich schick Dir noch eine private Nachricht und hoffe Du findest sie - wenn Du Dich einloggst. Ich wünsche Dir wirklich von Herzen gute Gesprächspartner, die Deine Sorgen und Ängste ernst nehmen und mit Dir zusammen nach einer guten Lösung schauen!

Ganz liebe Mut-mach-Grüße Lilly

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6. Dezember 2019 um 10:55
In Antwort auf gerstine

Ungeplant bin ich von einem Partner, eher gute Affäre, schwanger geworden. Ich tendierte zwar sofort dazu, es nicht bekommen zu wollen. Aber, wie ich es jetzt sehe, hat er voll suggestiv auf mich eingeredet, dass ich es bekommen soll. Inzwischen sehe ich, dass die Beziehung keine Zukunft hat, möchte ihn gar nicht sehen. Und in ruhigen Momenten sehe ich, dass ich auch unabhängig vom Partner nicht bereit für ein Kind bin. Leider bin ich in der 10., bald 11. Woche. Hat jemand so spät schon Mal einen Abbruch gemacht? War es eine komplizierte OP? 

Tja, das wird knapp. Eine Abtreibung ist in Deutschland nur bis zur 12. Woche möglich. Ausnahmen sind medizinische Notfälle, etwa wenn das Leben der Mutter bderoht ist oder das Kind schwerst behindert ist. Erst musst du einen Termin bei der Schwangerschaftsberatung bekommen. Wenn du den für die Abtreibung erforderlichen Zettel von der Schwangerschaftsberatung bekommen hast, gibt es eine bestimmte Anzahl Tage (ich glaube zwei oder drei), in denen du sozusagen Bedenkzeit nehmen sollst. In dieser Zeit bekommst du keinen Termin für die Abtreibung. Danach hängt es halt davon ab, wann der Arzt dir einen Termin geben kann. Ich fürchte, das klappt nicht mehr.

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6. Dezember 2019 um 10:59
In Antwort auf klarissa87

In Anbetracht deiner Lebenssituation schreibe ich kein Wort.
Ich schreibe, was das für deine Gesundheit heißt.
- ewige starke Unterleibsschmerzen;
-  Herz-Kreislauf-Komplikationen;
- Verletzungen der Gebärmuttergewebe;
- Infektionen;
- Fehlgeburten oder überhaupt Unfruchtbarkeit.
Oder, wenn du doch Glück hast, in ein paar Jahren wieder Schwanger zu werden, bekommst du ein Baby mit Syndromen.
Denk erst dran!
 

Äh, wo hast du das denn her? Heutzutage treten solche Komplikation so gut wie nie auf. Die Ärzte heute sind keine Engelmacher.

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9. Dezember 2019 um 3:03

wieso dann nicht verhütet?

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9. Dezember 2019 um 23:57
In Antwort auf carina2019

wieso dann nicht verhütet?

Wo steht, dass nicht verhütet wurde?
Es kann auch mit Verhütung zu einer Schwangerschaft kommen.
Es gibt in meinem Bekanntenkreis zwei Frauen, die trotz Spirale (Kupferspirale und Hormonspirale) schwanger wurden.

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10. Dezember 2019 um 9:14
In Antwort auf gerstine

Ungeplant bin ich von einem Partner, eher gute Affäre, schwanger geworden. Ich tendierte zwar sofort dazu, es nicht bekommen zu wollen. Aber, wie ich es jetzt sehe, hat er voll suggestiv auf mich eingeredet, dass ich es bekommen soll. Inzwischen sehe ich, dass die Beziehung keine Zukunft hat, möchte ihn gar nicht sehen. Und in ruhigen Momenten sehe ich, dass ich auch unabhängig vom Partner nicht bereit für ein Kind bin. Leider bin ich in der 10., bald 11. Woche. Hat jemand so spät schon Mal einen Abbruch gemacht? War es eine komplizierte OP? 

Nur eine Frage - Wie kann eine Frau 11 Wochen schwanger sein und dann plötzlich kapieren, dass sie will einen Abbruch machen?
Das kann ich garn ich verstehen. Wan hast du denn Test gemacht? Du schreibst so, als ob du den Test erst gestern gemacht hast.
Wann hast du verstanden, dass du keine Zukunft mit deinem Liebhaber hast? Das Wort "Affäre" spricht schon für sich selbst.
Habt ihr verhütet? Wenn nein, war das dumm. Ungeschützten GV mit einem Liebhaber haben und Risiko nicht verstehen...Tja..
Wenn du auch unabhängig vom Partner nicht bereit für ein Kind bist, dann musst du erst gut alle Optionen abwägen.
Wenn du durch 100 % für den Abbruch entscheidest, denk dran, dass es ein Grund sein kann, dass du in der Zukunft keine Kinder mehr bekommst.
Aber stell dir doch andere Option vor.
Du sagst, dass dein Partner wäre nicht gegen das Baby, oder?
Der hat auch Recht auf  dieses Kind wie du. Der muss auch sein Schicksal entscheiden. Das muss du unbedingt mit ihm besprechen, willst du das oder nicht.
Vielleicht kann das Baby euch doch näher bringen und ihr werdet eine gute Familie.
Ich kenne viele Lebensgeschichten, wenn das Kind zwei Menschen zusammengebracht hat, obwohl sie sich keine Zukunft als eine Familie vorgestellt haben.
Denk alles noch einmal gut durch, bevor du den größten Fehler deines Lebens machst.

 

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10. Dezember 2019 um 15:26
In Antwort auf gerstine

Ungeplant bin ich von einem Partner, eher gute Affäre, schwanger geworden. Ich tendierte zwar sofort dazu, es nicht bekommen zu wollen. Aber, wie ich es jetzt sehe, hat er voll suggestiv auf mich eingeredet, dass ich es bekommen soll. Inzwischen sehe ich, dass die Beziehung keine Zukunft hat, möchte ihn gar nicht sehen. Und in ruhigen Momenten sehe ich, dass ich auch unabhängig vom Partner nicht bereit für ein Kind bin. Leider bin ich in der 10., bald 11. Woche. Hat jemand so spät schon Mal einen Abbruch gemacht? War es eine komplizierte OP? 

Ich wundere mich auch wie andere hier darüber, dass du so spät mitbekommen hast, dass du Abtreibung machen willst. Warum ist es so spät passiert?
Später Abbruch ist ja gefährlich!
Wäre es 2-6 Woche, dann vielleicht wäre es okay. Aber jetzt schon...
Dein Partner will doch das Baby haben. Das ist doch potenzieller Vater. Er muss auch Entscheidung treffen. Sei nicht so egoistisch. Denk ans Kind!
Wenn du fürs Baby nicht bereit, kannst du es bei deinem Partner lassen. Wenn ich richtig verstanden habe, würde er gerne das Baby auch alleine erziehen. Aber die Frage ist, wie du damit so ruhig leben wirst! Es wird die auf jeden Fall schwer fallen.
Ich kenne ein paar alleinerziehende Väter, die aus verschiedenen Gründen mit dem Kind geblieben sind. Sie kümmern sich perfekt um ihre Kids.
Das Baby deinem Partner lassen wäre besser als ihn einfach töten.
Es kling vielleicht so, dass ich dich beschuldige?? Nein, auf gar keinen Fall.
Tut mir leid, dass es so passiert ist. Aber es ist schon zu spät, im Internet auf Ratschläge zu hoffen...


 

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