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Abtreibung - Beratung bei Pro Familia, Gesundheitsamt oder Diakonie?

28. November 2016 um 20:18 Letzte Antwort: 2. Dezember 2016 um 7:13

Hallo ihr Lieben,

ich habe heute erfahren, dass ich in der 6 Woche schwanger bin. Leider etwas "ungewollt". Ich bin 26, mein Partner 31 und wir sind seit 2 1/2 Jahren zusammen, dennoch ist es leider absolut kein guter Zeitpunkt für ein Kind und wir waren uns heute beide einig, dass wir noch etwas warten wollen. Nun steht morgen das Termin-Einholen bei einer Beratungsstelle an.

Habt ihr da Empfehlungen, welche Beratungsstellen die neutralsten und kompetenesten sind? Ich bin nicht religös und möchte ungern zu einer Beratung, wo mir gesagt wird, dass ich das Kind töte und alles schlecht ist, was ich tue.

Ich hatte heute bei meinem Frauenarzt schon das Unglück, schnell abgespeist zu werden, nach dem Motto "Ja, schwanger. Herzlichen Glückwunsch. Das und das nicht Essen, in 2 Wochen wiederkommen. Tschüss."

Da brauche ich nicht auch noch eine Beratung bzgl. des Abbruchs, bei der ich wie eine Nummer abgespeist werde. Man kann doch etwas Mitgefühl erwarten, oder?

Liebe Grüße

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28. November 2016 um 21:13

Wer braucht Mitgefühl? Ihr oder das Ungeborene? Sorry.

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28. November 2016 um 22:49

Wofür erwartest du Mitgefühl ?
Dafür, das du obwohl du in einer stabilen Beziehung bist, dir grundsätzlich Kinder vorstellen kannst, jetzt abtreiben willst, weil es gerade nicht passt ?

Sorry, aber Mitgefühl kommt da bei mir auch nicht hoch.
Versteh mich nicht falsch...es ist deine Entscheidung, ob du das machst oder nicht. Aber solange das Kind oder du nicht schwerkrank sind, das Kind nicht durch eine Vergewaltigung entstanden ist, solange braucht man da auch kein Mitgefühl erwarten.

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1. Dezember 2016 um 12:27
In Antwort auf liyah19901

Hallo ihr Lieben,

ich habe heute erfahren, dass ich in der 6 Woche schwanger bin. Leider etwas "ungewollt". Ich bin 26, mein Partner 31 und wir sind seit 2 1/2 Jahren zusammen, dennoch ist es leider absolut kein guter Zeitpunkt für ein Kind und wir waren uns heute beide einig, dass wir noch etwas warten wollen. Nun steht morgen das Termin-Einholen bei einer Beratungsstelle an.

Habt ihr da Empfehlungen, welche Beratungsstellen die neutralsten und kompetenesten sind? Ich bin nicht religös und möchte ungern zu einer Beratung, wo mir gesagt wird, dass ich das Kind töte und alles schlecht ist, was ich tue.

Ich hatte heute bei meinem Frauenarzt schon das Unglück, schnell abgespeist zu werden, nach dem Motto "Ja, schwanger. Herzlichen Glückwunsch. Das und das nicht Essen, in 2 Wochen wiederkommen. Tschüss."

Da brauche ich nicht auch noch eine Beratung bzgl. des Abbruchs, bei der ich wie eine Nummer abgespeist werde. Man kann doch etwas Mitgefühl erwarten, oder?

Liebe Grüße

Hallo Liyah,

das war am Montag alles ein bisschen viel auf einmal, oder? „Schock-Nachricht“, Herzlichen Glückwunsch Sie sind schwanger... dann das Überlegen, was machen wir jetzt... und die Sorge, eine mitfühlende kompetente Beratung zu finden... hast du eine gute Beratung gefunden? Wann ist denn der Beratungstermin?

Ich merke, dass du gerne jemanden haben möchtest, der sich Zeit nimmt. Der individuell auf dich und eure Situation eingeht. Ja wo du als Frau und Mensch gesehen wirst, und eben nicht als „Eine von Vielen, die stecken wir jetzt in eine Schublade“...
Der Zeitpunkt ist gerade nicht so gut... was passt jetzt nicht? Und was wäre später irgendwann besser?
Warum möchtest du abtreiben? Und wie kam es, dass es euch so schnell klar war?
Ich schicke dir ganz ganz liebe Grüße

Seerose

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1. Dezember 2016 um 21:30
In Antwort auf liyah19901

Hallo ihr Lieben,

ich habe heute erfahren, dass ich in der 6 Woche schwanger bin. Leider etwas "ungewollt". Ich bin 26, mein Partner 31 und wir sind seit 2 1/2 Jahren zusammen, dennoch ist es leider absolut kein guter Zeitpunkt für ein Kind und wir waren uns heute beide einig, dass wir noch etwas warten wollen. Nun steht morgen das Termin-Einholen bei einer Beratungsstelle an.

Habt ihr da Empfehlungen, welche Beratungsstellen die neutralsten und kompetenesten sind? Ich bin nicht religös und möchte ungern zu einer Beratung, wo mir gesagt wird, dass ich das Kind töte und alles schlecht ist, was ich tue.

Ich hatte heute bei meinem Frauenarzt schon das Unglück, schnell abgespeist zu werden, nach dem Motto "Ja, schwanger. Herzlichen Glückwunsch. Das und das nicht Essen, in 2 Wochen wiederkommen. Tschüss."

Da brauche ich nicht auch noch eine Beratung bzgl. des Abbruchs, bei der ich wie eine Nummer abgespeist werde. Man kann doch etwas Mitgefühl erwarten, oder?

Liebe Grüße

Ich glaube in Deutschland gibt es nirgendwo eine Beratung die Dir sagt, das alles was Du machst schlecht ist. Es wird nur Beratungen geben, die mehr auf Dich eingehen und andere, die Dich schneller abfertigen. Versuche doch bei verschiedenen Beratungstellen, ein Gespräch zu bekommen. Dann ist Deine Situation auf jeden Fall von mehreren Seiten beleuchtet.
VLG Yankho

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1. Dezember 2016 um 21:57

Was heißt ,,etwas warten?"
Wenn ich sowas höre... echt.. also in paar monaten wird dann einfach n neues gemacht oder wie?

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1. Dezember 2016 um 22:35
In Antwort auf mummelfee

Was heißt ,,etwas warten?"
Wenn ich sowas höre... echt.. also in paar monaten wird dann einfach n neues gemacht oder wie?

Ich kenne eine,die hat es genau so gemacht.
Erst abgetrieben, weil sie nicht bereit war und dann 6 Monate später gewollt schwanger, weils dann gepasst hat

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1. Dezember 2016 um 23:09
In Antwort auf sweetsuprise

Ich kenne eine,die hat es genau so gemacht.
Erst abgetrieben, weil sie nicht bereit war und dann 6 Monate später gewollt schwanger, weils dann gepasst hat

Ernsthaft??? Was genau hat sich in einem halben jahr verändert??

Tut mir leid, aber das kann ich nicht verstehen. Ich bin theoretisch keine abtreibungsgegnerin, aber das ist doch echt furchtbar.

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2. Dezember 2016 um 0:04
In Antwort auf sweet15112014

Ernsthaft??? Was genau hat sich in einem halben jahr verändert??

Tut mir leid, aber das kann ich nicht verstehen. Ich bin theoretisch keine abtreibungsgegnerin, aber das ist doch echt furchtbar.

Ich weiß es auch nicht. Ich kann es absolut nicht nachvollziehen.

Ich habe die Abtreibung ja sogar verstanden. Gerade 18, keine Ausbildung, 12. Klasse.
Und wirklich viel zu kindlich noch für ein eigenes Kind. Dann hat man die Schule nicht gepackt (nicht weil man getrauert hat...sondern weil man meinte zum 10 Jahre älteren Freund ziehen zu müssen...und der Dauerstudent, elternfinanziert und ein fauler Sack). Da hat man dann auf einmal ein Kind gewollt. Das ist dann nachher mehr bei ihren Eltern gewesen als bei ihr, denn die Beziehung ging auch nur noch 1 Jahr.

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2. Dezember 2016 um 6:47

Wenn ihr Kinder wollt, nimm dieses. Wer weiß, 1. ob es später klappt, 2. ob dich die Abtreibung verfolgt.

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2. Dezember 2016 um 7:12
In Antwort auf sweetsuprise

Ich weiß es auch nicht. Ich kann es absolut nicht nachvollziehen.

Ich habe die Abtreibung ja sogar verstanden. Gerade 18, keine Ausbildung, 12. Klasse.
Und wirklich viel zu kindlich noch für ein eigenes Kind. Dann hat man die Schule nicht gepackt (nicht weil man getrauert hat...sondern weil man meinte zum 10 Jahre älteren Freund ziehen zu müssen...und der Dauerstudent, elternfinanziert und ein fauler Sack). Da hat man dann auf einmal ein Kind gewollt. Das ist dann nachher mehr bei ihren Eltern gewesen als bei ihr, denn die Beziehung ging auch nur noch 1 Jahr.

Oder die neue Schwangerschaft war dazu da, um den "Verlust" des abgetriebenen Kindes zu kompensieren. liest man öfters.

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2. Dezember 2016 um 7:13
In Antwort auf liyah19901

Hallo ihr Lieben,

ich habe heute erfahren, dass ich in der 6 Woche schwanger bin. Leider etwas "ungewollt". Ich bin 26, mein Partner 31 und wir sind seit 2 1/2 Jahren zusammen, dennoch ist es leider absolut kein guter Zeitpunkt für ein Kind und wir waren uns heute beide einig, dass wir noch etwas warten wollen. Nun steht morgen das Termin-Einholen bei einer Beratungsstelle an.

Habt ihr da Empfehlungen, welche Beratungsstellen die neutralsten und kompetenesten sind? Ich bin nicht religös und möchte ungern zu einer Beratung, wo mir gesagt wird, dass ich das Kind töte und alles schlecht ist, was ich tue.

Ich hatte heute bei meinem Frauenarzt schon das Unglück, schnell abgespeist zu werden, nach dem Motto "Ja, schwanger. Herzlichen Glückwunsch. Das und das nicht Essen, in 2 Wochen wiederkommen. Tschüss."

Da brauche ich nicht auch noch eine Beratung bzgl. des Abbruchs, bei der ich wie eine Nummer abgespeist werde. Man kann doch etwas Mitgefühl erwarten, oder?

Liebe Grüße

Hallo!
Wofür genau erwartest du Mitgefühl? Für die Situation nicht richtig verhüten zu können,oder das Kind dann nicht zu wollen,wo es unterwegs ist? 
Sicher bin ich voreingenommen,da ich mein kleines verloren habe. Aber ich finde "der richtige Zeitpunkt" ist kein Grund es nicht zu bekommen . Unabhängig davon ist es ein Eingriff,der Folgen haben kann .
jedenfalls wünsche ich dir, dass du die richtige Entscheidung treffen wirst.

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