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Abtreibung alleine

5. Januar 2011 um 16:05

Hallo an alle,

ich habe immer gehofft niemals in diese Situation zu kommen, aber nun ist es doch geschehen. Ich bin ungewollt und trotz Verhütung schwanger geworden, und mir war sofort klar das ich das Baby nicht bekommen werde. Warum das so ist hat viele ,unter anderem medizinische ,Gründe.

Ich möchte von anderen Frauen wissen, wie habt ihr diesen Gang gemeistert? Seid ihr alleine gewesen oder hat euer Partner euch zur Seite gestanden, also war er mit dabei als ihr den Abbruch vorgenommen habt, oder wolltet ihr das alleine machen?

Ich bin sehr zwiegespalten was dies betrifft.

ich weiß das es hier viele Abbruchgegner gibt, aber ich möchte lediglich eine Antwort auf meine Frage und keine Anfeindungen.

Ich danke euch im vorraus!

LG


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5. Januar 2011 um 23:43

Ich
kann dir deine Frage so nicht beanworten weil ich noch keinen Abruch hatte, aber ich wollte dir nen Sack gute Wünsche da lassen und alles gute für den bevorstehenden Eingriff.

letztlich ist es egal wie die anderen frauen es machten, es ist dein Weg, wenn du jemanden dabei haben willst nimm ihn / sie mit, wenn du kurz vor dem Eingriff alleine sein willst schick ihn / sie weg, oder lass dich begleiten.

Auf jeden fall ist es wichtig dass du danach einen guten freund hast mit dem du reden kannst.

lg

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6. Januar 2011 um 9:31

Hallo
ich kann dir meine geschichte kurz erzählen... ich wurde ungewollt schwanger und mein Freund hat mich dazu gezwungen überredet, abzutreiben..... Er hat mich echt fertig gemacht, erst wollte ich das Kind allein bekommen, dann wollte ich einen Vater für mein Kind und nicht so einen Wiederlichen Menschen als den Vater meines Kindes haben.

allein in die Klinik zum abbruch konnte ich nicht, da man anschließend kein Auto fahren darf und auch eine begleitperson dabei haben musste.. Meine Mutter, freunde oder andere verwandte wollte ich nicht dabei haben, sonst wäre diese ganze sache noch schlimmer gewesen als sie schon war... also habe ich meinen Freund mitgenommen, er sollte sehen, wie ich leide, er sollte das miterleben.... Es war gut so.... Es war der schlimmste tag meines Lebens und den wollte ich nicht mit einem lieben Menschen verbringen, denn das hätte ich immer in errinnerung behalten.

Kleiner Tipp : falls dein Frauenarzt abbrüche in seiner Praxis vornimmt, fahr lieber in eine KLinik, sonst hast du jedes mal schlechte erinnerungen wenn du zu seinem Arzt zur Untersuchung musst.

Ich finde dein Freund muss an dem Tag für dich da sein. Immerhin geht diese Sache euch beiden etwas an... und jemanden der dich auffängt und dich die tage danach pflegt brauchst du auch.

Lg
ps : bei weitren fragen schreib mir gerne eine PN.

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6. Januar 2011 um 10:26

Herrje,
da hat wohl jemand nen Clown gefrühstückt.
Genau um solche Antworten hatte ich gebeten collectiondamour!

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6. Januar 2011 um 10:52


bescheuert!

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6. Januar 2011 um 11:01
In Antwort auf louisa_12714092


bescheuert!

Da
wurde wohl jemand zum Wohle aller entfernt!

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6. Januar 2011 um 14:36

Meine Geschichte
Hallo
zuerstmal möchte ich dir für deinen Mut gratulieren.

Hier meine Geschichte:
Ich habe vor knapp 3 Monaten erfahren, dass ich schwanger war. Mein Freund und ich kannten uns erst ein paar Wochen. Zuerst hatte ich Angst es ihm zu erzählen. Ich kannte ihn noch nicht gut genug und wusste nicht wie er reagieren würde. Ich hab es ihm dann letztendlich gesagt. Er war sofort für eine Abtreibung, ich auch.
Das schwierigste für mich war wirklich einzusehen, dass ich schwanger war u dass ich einen Abbruch durchführen werde. Ich habe 2-3 Wochen mit Weinen verbracht, war sehr verzweifelt, aber vor allem wütend, dass ich mich in so einer schrecklichen Situation befinde. Ich rate dir: nimm dir Zeit bevor du abtreibst, einfach um deine Entscheidung zu festigen.
Den Abbruch durchzuführen war vor allem organisatorisch schwierig. Viele Kliniken bieten einen Termin in 2-3 Wochen an, das wäre in meinem Fall schon zu spät gewesen.

Wenn du den Abbruch durchführst muss dir vor allem klar sein, dass du dort nur medizinisch versorgt wirst und NICHT psychologisch. Das ist wohl das schwierigste dabei. Du bist zwar umgeben von Leuten, die täglich mehrere Abbrüche durchführen, die dir aber mental überhaupt nicht helfen können.
Mein Freund hat mich begleitet. Ich wollte es am Anfang nicht, hab mich dann aber doch umstimmen lassen. In dem Moment als alles vorbei war und er auf mich gewartet hat, war ich dann doch sehr glücklich ihn dabei zu haben.
Ich hatte einen Abbruch mit Vollnarkose. Nach dem Eingriff habe ich nur Erleichterung empfunden, ein Zeichen, dass die Entscheidung für mich die richtige war.
Nach einem Abbruch fühlt man sich ziemlich allein, es weiß kaum einer aus meinem Umfeld, dass ich schwanger war. Viele akzeptieren nicht, dass man einen Abbruch durchführt, vollkommener Schwachsinn meiner Ansicht nach.

Ich wünsche dir vor allem Kraft für diesen Schritt.
Wenn dir dein erstes Gefühl gesagt hat, dass du einen Abbruch durchführen willst, dann ist es die richtige Entscheidung.
Ich würde mich freuen wenn du mich auf dem Laufenden halten würdest.
Falls du fragen hast, melde dich einfach.
Lg

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6. Januar 2011 um 14:58
In Antwort auf chanti_12106369

Meine Geschichte
Hallo
zuerstmal möchte ich dir für deinen Mut gratulieren.

Hier meine Geschichte:
Ich habe vor knapp 3 Monaten erfahren, dass ich schwanger war. Mein Freund und ich kannten uns erst ein paar Wochen. Zuerst hatte ich Angst es ihm zu erzählen. Ich kannte ihn noch nicht gut genug und wusste nicht wie er reagieren würde. Ich hab es ihm dann letztendlich gesagt. Er war sofort für eine Abtreibung, ich auch.
Das schwierigste für mich war wirklich einzusehen, dass ich schwanger war u dass ich einen Abbruch durchführen werde. Ich habe 2-3 Wochen mit Weinen verbracht, war sehr verzweifelt, aber vor allem wütend, dass ich mich in so einer schrecklichen Situation befinde. Ich rate dir: nimm dir Zeit bevor du abtreibst, einfach um deine Entscheidung zu festigen.
Den Abbruch durchzuführen war vor allem organisatorisch schwierig. Viele Kliniken bieten einen Termin in 2-3 Wochen an, das wäre in meinem Fall schon zu spät gewesen.

Wenn du den Abbruch durchführst muss dir vor allem klar sein, dass du dort nur medizinisch versorgt wirst und NICHT psychologisch. Das ist wohl das schwierigste dabei. Du bist zwar umgeben von Leuten, die täglich mehrere Abbrüche durchführen, die dir aber mental überhaupt nicht helfen können.
Mein Freund hat mich begleitet. Ich wollte es am Anfang nicht, hab mich dann aber doch umstimmen lassen. In dem Moment als alles vorbei war und er auf mich gewartet hat, war ich dann doch sehr glücklich ihn dabei zu haben.
Ich hatte einen Abbruch mit Vollnarkose. Nach dem Eingriff habe ich nur Erleichterung empfunden, ein Zeichen, dass die Entscheidung für mich die richtige war.
Nach einem Abbruch fühlt man sich ziemlich allein, es weiß kaum einer aus meinem Umfeld, dass ich schwanger war. Viele akzeptieren nicht, dass man einen Abbruch durchführt, vollkommener Schwachsinn meiner Ansicht nach.

Ich wünsche dir vor allem Kraft für diesen Schritt.
Wenn dir dein erstes Gefühl gesagt hat, dass du einen Abbruch durchführen willst, dann ist es die richtige Entscheidung.
Ich würde mich freuen wenn du mich auf dem Laufenden halten würdest.
Falls du fragen hast, melde dich einfach.
Lg

Habe
noch ein wenig Zeit. Bin rein rechnerisch in der 5.ten Woche.
Ich war mir von Anfang an sicher das ich den Abbruch durchführen lasse. habe auch geweint aber nur zwei Tage, und auch ähnlich wie bei Dir, eher weil ich wütend war...
Ich bin mit meiner Entscheidung völlig im Reinen, und das gibt mir ndas Gefühl den richtigen Weg zu gehen.

Auch wenn ganz viele das nicht verstehen wollen...

meiner Meinung nach müßten dann alle Abtreibungsgegener auch Veganer sein...

kannst mal mehr lesen unter dem Thread "manche spinnen glaube ich" oder so ähnlich. Da habe ich heute auch einen Kommentar reingesetzt. Das erklärt vielleicht ein bißchen auch die Entscheidung zum Abbruch.

Danke für Deine Worte!

LG

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6. Januar 2011 um 21:38

Ich war alleine dort
Ich war mit dem Erzeuger nicht zusammen und er wußte auch nichts von der SS. Meine drei engsten Freundinnen wußten es, aber alle mussten an dem Tag arbeiten, so dass ich alleine in der Praxis war und mit ihnen im SMS-Kontakt stand. Abends kamen sie aber dann bei mir vorbei.
Im Nachhinein finde ich es eigentlich ganz gut so wie es war. Ich hatte einen medikamentösen Abbruch und dass dauert ja eine zeit, zudem hatte ich so ziemlich alles an Nebenwirkungen was geht, Erbrechen, Krämpfe, Durchfall usw, und ich bin jemand der in solchen Situationen lieber allein ist, zumal es ja schon eine sehr private Angelegenheit ist.
Da es dabei keine Narkose gab, konnte ich auch problemlos alleine hin - und zurückfahren.

Ich würde an deiner Stelle die Entscheidung davon abhängig machen, welche Methode du wählst, ob du jemanden hast dem du vertraust, der dich begleiten soll, und ob du medizinische Eingriffe prinzipiell lieber alleine oder in Begleitung machen lässt.

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7. Januar 2011 um 16:04
In Antwort auf undine_12549021

Habe
noch ein wenig Zeit. Bin rein rechnerisch in der 5.ten Woche.
Ich war mir von Anfang an sicher das ich den Abbruch durchführen lasse. habe auch geweint aber nur zwei Tage, und auch ähnlich wie bei Dir, eher weil ich wütend war...
Ich bin mit meiner Entscheidung völlig im Reinen, und das gibt mir ndas Gefühl den richtigen Weg zu gehen.

Auch wenn ganz viele das nicht verstehen wollen...

meiner Meinung nach müßten dann alle Abtreibungsgegener auch Veganer sein...

kannst mal mehr lesen unter dem Thread "manche spinnen glaube ich" oder so ähnlich. Da habe ich heute auch einen Kommentar reingesetzt. Das erklärt vielleicht ein bißchen auch die Entscheidung zum Abbruch.

Danke für Deine Worte!

LG

Ich
Wünsche Dir für den bevorstehenden Eingriff gaaaaanz viel Kraft!

LG Gutemine81

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