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Abtreibung 18 SSW, med. Indikation, Holland

26. November 2014 um 21:47

Guten Abend,

ich bin in der 17 SSW und hatte vor 2 Tage Blasensprung.
Die Ärtze empfehlen eine Abtreibung, da das Kind keine Überlebenschancen hat und ich wegen möglicher Infektion gefährdet bin. Nun meine Frage: In Deutschland wird bei so etwas eine Geburt eingeleitet und abschliessen eine Ausscharbung durchgeführt. Wieso macht man kein instrumentele Abtreibung mit Kurettage wie in Holland? Hat jemand Erfahrungen mit Spätabtreibung in Holland?
Was ist aus rein medizinische Gründen besser? Ich weiß, dass man sagt, durch Geburt kann man besser Abschied nehmen und es besser verarbeiten. Aber diese Begründung kenn ich schon. Ich möchte rein physiologische Gründe für eine Geburt und keine instrumentele Abtreibung erfahren.

Vielen Dank für eure Antworten.

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27. November 2014 um 10:06

Hallo du,
ach je, das ist ja richtig blöd mit deinem blasensprung . liegst du denn im krankenhaus mit strenger bettruhe?
mich wundert, dass die ärzte gleich abbrechen wollen. wie geht es denn dir damit?
also ich kenns so, dass erstmal abgewartet und überwacht, temperatur gemessen und die herztätigkeit des babys überprüft wird. manchmal schließt sich der riss in der fruchtblase auch wieder weitgehend, das fruchtwasser wird ja auch ständig nachgebildet. oder ist es bei dir ein richtig großer blasensprung und es geht ständig im schwall ab?
und wie geht es deinem kind bis jetzt? du hattest dich ja bestimmt schon drauf eingestellt und vielleicht schon gefreut, und nun sowas.
wär es dir jetzt eine erleichterung abzutreiben? oder hast du auch überlegt, der natur ihren lauf zu lassen und es weiter zu versuchen, ob du und dein kind es noch ein paar wochen schaffen, bis das kleine chancen hat?
also vom körperlichen her stelle ich mir die geburtseinleitung als die der natur am ähnlichsten methode vor, die bestimmt auch für den körper schonender ist. denn dabei bekommst du ja hormonelle wehenmittel, die die geburt in gang bringen, dem körper zeit geben und das kind kommen lassen, anstatt dass instrumente in deinen körper eindringen und es herausholen.
wann musst du denn entscheiden, wie und was du machen möchtest?
hast du eigentlich jetzt schon wehen?
du, ich wünsch dir jetzt mal viel kraft für heute und grüße dich herzlich,
mirjana

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28. November 2014 um 12:13

Du Arme
ich würde ehrlich gesagt durch die Geburt durch.
Bei mir war es so, dass meine Kleine Turner-Syndrom hatte und deswegen Wasseranlagerungen im Hals und um die inneren Organe. Bei ihr wurde auch durch drei Ärztinnen nur im Ultraschall bestätigt, dass sie es nicht schafft. Eine Ärztin wollte mich dann in Richtung Abbruch drängen, weil es ja so gefährlich für mich und so schmerzhaft für das Kind ist. Eine andere hat gesagt, dass das alles nicht stimmt.

Letztendlich habe ich mich gegen einen Abbruch entschieden und sie in der 21. Woche still zur Welt gebracht. Und ich bereue es nicht. Vor allem, weil man zum einen Abschied nehmen kann. Und zum anderen wenn man diese "Geburt" (egal wie durchgeführt) nicht mitbekommt, dann ist immer dieser Hintergedanke, ob du wirklich nicht mehr schwanger bist und ob da nicht was schiefgelaufen ist und ob dein Kind es wirklich nicht geschafft hat. (Zumindest hätte mich das alles geplagt)
Es ist halt schon ein richtiger Abschluss.

Dein Kind wird sehr friedlich aussehen. Als ich meine Kleine dann gesehen und auf dem Arm hatte habe ich gemerkt, dass ich noch nie ein hübscheres Baby gesehen habe.
Auch wenn die Einleitung mehr als anstrengend war (ich war insgesamt 5 Tage im Kh) bereue ich das alles nicht.

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28. November 2014 um 20:51

Hallo
Hallo,

Vielen Dank für die Antworten und Unterstützung.

Also ich hatte eine Fruchtwasseruntersuchung gehabt und am 5 Tag ist es passiert. Es ist alles auf einmal weg gewesen. Das Kind lag im Trockenen. Jetzt , nach 3 TAgen,ist das Wasser zur 1/4 wieder da. Aber der Riss hat sich nicht verschlossen. Vielleicht ein wenig, aber nicht so, dass es nicht tropfen würde. Dem kind geht es so weit gut. Infektion hat man ins Griff gekriegt. Die erste Prognose war viel negativer.
Aber laut Ärtzen ist es unwahrscheinlich, es bis zum Ende auszutragen, auch wenn ich ein paar Wochen durchhalte, es wird zu früh geboren. Und ein zur frühgeborenes Kind erwarten viele Schwierigkeiten, und dass möchte ich auf gar keinen Fall.
Hat jemand hier vielleicht einen Blasensprung sehr früh gehabt,wie ich und das Kind bis zum Ende autragen können? Oder vielleicht ist es besser, es aufzugeben?
Ärtzte sagen, es ist meine Entscheidung.


Vielen Dank für die Antworten.

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28. November 2014 um 22:11
In Antwort auf kamil_11852011

Hallo
Hallo,

Vielen Dank für die Antworten und Unterstützung.

Also ich hatte eine Fruchtwasseruntersuchung gehabt und am 5 Tag ist es passiert. Es ist alles auf einmal weg gewesen. Das Kind lag im Trockenen. Jetzt , nach 3 TAgen,ist das Wasser zur 1/4 wieder da. Aber der Riss hat sich nicht verschlossen. Vielleicht ein wenig, aber nicht so, dass es nicht tropfen würde. Dem kind geht es so weit gut. Infektion hat man ins Griff gekriegt. Die erste Prognose war viel negativer.
Aber laut Ärtzen ist es unwahrscheinlich, es bis zum Ende auszutragen, auch wenn ich ein paar Wochen durchhalte, es wird zu früh geboren. Und ein zur frühgeborenes Kind erwarten viele Schwierigkeiten, und dass möchte ich auf gar keinen Fall.
Hat jemand hier vielleicht einen Blasensprung sehr früh gehabt,wie ich und das Kind bis zum Ende autragen können? Oder vielleicht ist es besser, es aufzugeben?
Ärtzte sagen, es ist meine Entscheidung.


Vielen Dank für die Antworten.

Hallo
Also du sagst deinem Kind geht es soweit gut und das Fruchtwasser hat sich wieder etwas aufgebaut, vielleicht kann es sich noch mehr erholen. Ich würde es auf jedenfall versuchen das mein Kind eine Chance hat zu überleben, ich würde es nicht aufgeben und kämpfen dann hat es vielleicht eine Chance und schliesslich ist ein Kind ab der 25 Woche überlebensfähig und bei den heutigen Medizinischen Möglichkeiten durchaus möglich. Das alles ist ja nur passiert weil ein Eingriff von aussen stattgefunden hat, warum es jetzt umbringen anstatt ihm eine Chance zu geben? Ich würde an deiner stelle alles tun was möglich ist aber auf keinen Fall vorgreifen...ich wünsche dir und deinem Baby Kraft und alles alles Gute..

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28. November 2014 um 22:29
In Antwort auf biene7311

Hallo
Also du sagst deinem Kind geht es soweit gut und das Fruchtwasser hat sich wieder etwas aufgebaut, vielleicht kann es sich noch mehr erholen. Ich würde es auf jedenfall versuchen das mein Kind eine Chance hat zu überleben, ich würde es nicht aufgeben und kämpfen dann hat es vielleicht eine Chance und schliesslich ist ein Kind ab der 25 Woche überlebensfähig und bei den heutigen Medizinischen Möglichkeiten durchaus möglich. Das alles ist ja nur passiert weil ein Eingriff von aussen stattgefunden hat, warum es jetzt umbringen anstatt ihm eine Chance zu geben? Ich würde an deiner stelle alles tun was möglich ist aber auf keinen Fall vorgreifen...ich wünsche dir und deinem Baby Kraft und alles alles Gute..

Ich würde auch
auf jeden Fall erstmal abwarten.

Zu früh ist ja nicht sehr spezifisch, das kann auch 32. Woche sein. Ausserdem war die erste Prognose, dass dein Kleines es gar nicht schafft, die ist ja jetzt schon "besser". Und vllt wird es ja trotzdem nochmal besser?

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29. November 2014 um 1:41
In Antwort auf kamil_11852011

Hallo
Hallo,

Vielen Dank für die Antworten und Unterstützung.

Also ich hatte eine Fruchtwasseruntersuchung gehabt und am 5 Tag ist es passiert. Es ist alles auf einmal weg gewesen. Das Kind lag im Trockenen. Jetzt , nach 3 TAgen,ist das Wasser zur 1/4 wieder da. Aber der Riss hat sich nicht verschlossen. Vielleicht ein wenig, aber nicht so, dass es nicht tropfen würde. Dem kind geht es so weit gut. Infektion hat man ins Griff gekriegt. Die erste Prognose war viel negativer.
Aber laut Ärtzen ist es unwahrscheinlich, es bis zum Ende auszutragen, auch wenn ich ein paar Wochen durchhalte, es wird zu früh geboren. Und ein zur frühgeborenes Kind erwarten viele Schwierigkeiten, und dass möchte ich auf gar keinen Fall.
Hat jemand hier vielleicht einen Blasensprung sehr früh gehabt,wie ich und das Kind bis zum Ende autragen können? Oder vielleicht ist es besser, es aufzugeben?
Ärtzte sagen, es ist meine Entscheidung.


Vielen Dank für die Antworten.

Auch Frühchen
können sich völlig normal entwickeln. Natürlich ist es besser, je länger das Kind im Mutterleib wachsen kann, dennoch haben Frühchen dank der fortgeschrittenen Medizin sehr gute Chancen auf ein Leben ohne Komplikationen. Rein aus Angst vor allfälligen Schwierigkeiten ein Kind abzutreiben wäre absurd. Aber wenn ich Dir so zuhöre, erst Fruchtwasseruntersuchung (aus Angst vor Fehlbildung nehme ich an) und jetzt Abtreibung aus Angst vor Frühgeburt, scheinst Du nicht dazu bereit zu sein, ein Baby zu akzeptieren, dass nicht perfekt ist. Schade.

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29. November 2014 um 8:22
In Antwort auf kamil_11852011

Hallo
Hallo,

Vielen Dank für die Antworten und Unterstützung.

Also ich hatte eine Fruchtwasseruntersuchung gehabt und am 5 Tag ist es passiert. Es ist alles auf einmal weg gewesen. Das Kind lag im Trockenen. Jetzt , nach 3 TAgen,ist das Wasser zur 1/4 wieder da. Aber der Riss hat sich nicht verschlossen. Vielleicht ein wenig, aber nicht so, dass es nicht tropfen würde. Dem kind geht es so weit gut. Infektion hat man ins Griff gekriegt. Die erste Prognose war viel negativer.
Aber laut Ärtzen ist es unwahrscheinlich, es bis zum Ende auszutragen, auch wenn ich ein paar Wochen durchhalte, es wird zu früh geboren. Und ein zur frühgeborenes Kind erwarten viele Schwierigkeiten, und dass möchte ich auf gar keinen Fall.
Hat jemand hier vielleicht einen Blasensprung sehr früh gehabt,wie ich und das Kind bis zum Ende autragen können? Oder vielleicht ist es besser, es aufzugeben?
Ärtzte sagen, es ist meine Entscheidung.


Vielen Dank für die Antworten.

Zu früh geboren ist nicht immer das selbe...
Wie stehst du denn überhaupt zu der Schwangerschaft? Willst du das Kind gern haben oder ist es eher ein Unfall gewesen?

Wenn du das Kind gern haben möchtest, dann würde ich es probieren. Du bist jetzt vermutlich in der 18. Woche. Du müsstest jetzt noch zwingende 6 Wochen aushalten, ab der 24. Woche wäre das Kind intensivmedizinisch lebensfähig. 24. Woche wäre natürlich noch ein großes Drama, weil die Kinder hier meist immense körperliche und geistige Schäden davon tragen. Besser wäre es bis zur 30. Woche durchzuhalten, dann sieht alles wieder ganz anders aus und das Kind hat sehr gute Chancen auf einen guten Start und ein gesundes Leben.

30. Woche wären noch 12. Wochen, sprich 3 Monate. Mit viel Liegen und medizinischer Betreuung kriegt man das vielleicht hin.

So hart es klingt: Sollte das nicht klappen und das Kind irgendwann doch viel zu früh rauswollen, dann kannst du immer noch "abtreiben". Da dir Zeichen jetzt aber gar nicht so schlecht aussehen, würde ich es erstmal probieren. Vielleicht wird alles gut? Und wenn nicht, kriegt man das dann auch geregelt. Das wirst du aber erst wissen, wenn du es laufen lässt.

Dir alles Gute!

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29. November 2014 um 10:26
In Antwort auf esmi_12120735

Auch Frühchen
können sich völlig normal entwickeln. Natürlich ist es besser, je länger das Kind im Mutterleib wachsen kann, dennoch haben Frühchen dank der fortgeschrittenen Medizin sehr gute Chancen auf ein Leben ohne Komplikationen. Rein aus Angst vor allfälligen Schwierigkeiten ein Kind abzutreiben wäre absurd. Aber wenn ich Dir so zuhöre, erst Fruchtwasseruntersuchung (aus Angst vor Fehlbildung nehme ich an) und jetzt Abtreibung aus Angst vor Frühgeburt, scheinst Du nicht dazu bereit zu sein, ein Baby zu akzeptieren, dass nicht perfekt ist. Schade.

Hallo
ja , du hast recht, ich möchte es nicht akzeptieren. Ich sage nicht, dass falls etwas passiert, ic es nicht lieben könnte.
Aber das Kind wird es schwer haben, das hat er nicht verdient.
Ich möchte auf gar keinen Fall ein behindertes Kind, und zwar um das Kindeswillen. Ich selbst habe eine Zwangserkrankung, keine Behinderung naturlich, ich führe immer noch normales Leben, gehen arbeiten, habe Familie. Aber mir fällt vieles schwer. Als ich junger war, war es so schwer, dass ich mit allen aufhören wollte.Und ich habe es noch sehr gut.
Wie schwer ist es mit einer Behinderung zu leben. Nein, dass möchte ich einen Kind, einem Menschen, vor allen meinem Kind nicht antun. Naturlichs in Laufe des LEbens kann viel passieren, dann muss man es akzeptieren. Aber von Anfang an- unter schlechten Voraussetzungen , ein Kind in dieses Leben zu setzen, finde ich persönlich als unverantwortlich. Ich weiß natürlich nicht wie die Chanchen stehen werden, Artzte sagen mir nichts. Keiner kann. Deswegen bin ich ja auch in diesem Dilemma.

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29. November 2014 um 12:17
In Antwort auf kamil_11852011

Hallo
ja , du hast recht, ich möchte es nicht akzeptieren. Ich sage nicht, dass falls etwas passiert, ic es nicht lieben könnte.
Aber das Kind wird es schwer haben, das hat er nicht verdient.
Ich möchte auf gar keinen Fall ein behindertes Kind, und zwar um das Kindeswillen. Ich selbst habe eine Zwangserkrankung, keine Behinderung naturlich, ich führe immer noch normales Leben, gehen arbeiten, habe Familie. Aber mir fällt vieles schwer. Als ich junger war, war es so schwer, dass ich mit allen aufhören wollte.Und ich habe es noch sehr gut.
Wie schwer ist es mit einer Behinderung zu leben. Nein, dass möchte ich einen Kind, einem Menschen, vor allen meinem Kind nicht antun. Naturlichs in Laufe des LEbens kann viel passieren, dann muss man es akzeptieren. Aber von Anfang an- unter schlechten Voraussetzungen , ein Kind in dieses Leben zu setzen, finde ich persönlich als unverantwortlich. Ich weiß natürlich nicht wie die Chanchen stehen werden, Artzte sagen mir nichts. Keiner kann. Deswegen bin ich ja auch in diesem Dilemma.

Veraltete Informationen
Hallo!

Ich nehme stark an, dass du die Informationen, dass ein in der 24 Woche geborenes Kind, zwangsweise starke geistige und körperliche Schäden davonträgt, aus dem Internet hast.
Du musst bedenken, dass die Statistiken meist sehr veraltet sind und sich in der Frühchenmedizin allein in den letzten zehn Jahren sehr sehr sehr sehr viel getan hat.
Dein Kind kann Beeinträchtigungen haben, muss aber nicht!

Hier erzählen gerade Betroffene von ihren Erfahrungen.
http://www.urbia.de/forum/49-fruehchen/4515083-leider-nur-23-1-extrem-fruehchen-ist-da/29648784

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29. November 2014 um 19:46
In Antwort auf kamil_11852011

Hallo
ja , du hast recht, ich möchte es nicht akzeptieren. Ich sage nicht, dass falls etwas passiert, ic es nicht lieben könnte.
Aber das Kind wird es schwer haben, das hat er nicht verdient.
Ich möchte auf gar keinen Fall ein behindertes Kind, und zwar um das Kindeswillen. Ich selbst habe eine Zwangserkrankung, keine Behinderung naturlich, ich führe immer noch normales Leben, gehen arbeiten, habe Familie. Aber mir fällt vieles schwer. Als ich junger war, war es so schwer, dass ich mit allen aufhören wollte.Und ich habe es noch sehr gut.
Wie schwer ist es mit einer Behinderung zu leben. Nein, dass möchte ich einen Kind, einem Menschen, vor allen meinem Kind nicht antun. Naturlichs in Laufe des LEbens kann viel passieren, dann muss man es akzeptieren. Aber von Anfang an- unter schlechten Voraussetzungen , ein Kind in dieses Leben zu setzen, finde ich persönlich als unverantwortlich. Ich weiß natürlich nicht wie die Chanchen stehen werden, Artzte sagen mir nichts. Keiner kann. Deswegen bin ich ja auch in diesem Dilemma.

Du hast eine Zwangserkrankung?
Und wünschst Du, Du wärst tot, oder findest Du trotzdem, dass Dein Leben lebenswert ist?

Viele Menschen haben es schwer. Entweder, weil sie eine Erkrankung haben oder weil sie mit einer Lebenssituation nicht klar kommen. So gesehen müsstest Du eigentlich jeden vorzeitig von seinem Leid erlösen. Oft ist der Umgang mit einem Problem nicht irrelevant. Behinderte, die integriert sind und eine Aufabe haben bzw deren Fähigkeiten gefördert worden sind, gehen viel besser mit ihrer Behinderung um, als Behinderte, denen man ständig vermittelt, dass sie nichts können und nichts wert sind.

Eine Behinderung ist auch nicht gleich eine Behinderung. Die Folge einer Frühgeburt können z.B. Lernschwierigkeiten sein. Dem kann man mit einer gezielten Förderung entgegenwirken.

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2. Dezember 2014 um 12:02

Wie geht es dir momentan?
hallo du liebe,
hab erst jetzt wieder hier lesen können.
also ich finde es enorm, dass sich der riss in der fruchtblase verkleinert hat und schon nach 3 tagen wieder so viel fruchtwasser da war! das ist doch auf alle fälle eine positive entwicklung!
wurde denn seither nochmal die fw-menge abgeschätzt?
ist es eigentlich dein 1. kind und dir gerne willkommen? und wie ist sonst so deine situation, hast du einen lieben partner? kannst du deine sorgen mit ihm teilen? und was meint er zu allem?
du, klar kann dir nun keiner sagen, wie es weitergehen wird, auch die ärzte nicht. die können und wollen sich da normal auch nicht festnageln lassen. vom medizinischen her bist du gut betreut und es kann noch eine ganze zeitlang - trotz der schwierigen bedingungen - gut weitergehen.
ich verstehe natürlich, dass es genau diese ungewissheit ist, die es dir so schwer macht und wo du eigentlich gerne sicher gehen würdest, dass du dann ein gesundes kind im arm halten darfst. so wie ich dich verstehe, möchtest du für dein kind das beste und vor allem ein gutes gesundes leben ohne schwere zeiten. das wünscht sicher jede mutter ihrem kind, aus liebe.
wie fühlst du dich jetzt bei dem gedanken, dass du dein kind jetzt gar nicht zur welt kommen lässt, wo es sich selbst schon so weit durchgebissen hat?
ich würd dir jetzt jede menge mut und vertrauen wünschen, dass es gut weitergeht. den mut hattest du wohl immer wieder in deinem leben, wenn ich von dir lese, dass du trotz deiner zwangserkrankung ein ganz normales leben führst und jetzt da stehst, wo du dich hingearbeitet hast . du musst doch auf alle fälle eine ziemlich starke zähe frau sein, die dran geht, etwas wagt und in kauf nimmt für ihr großes ziel! da hast du bestimmt deine fähigkeiten!
wie sieht es denn jetzt im moment aus bei dir und dem kleinen? schreib doch gern wieder, wie es steht.
liebe grüße und gedanken (bin oft bei dir),
mirjana

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11. Dezember 2014 um 16:39
In Antwort auf mirjana25

Hallo du,
ach je, das ist ja richtig blöd mit deinem blasensprung . liegst du denn im krankenhaus mit strenger bettruhe?
mich wundert, dass die ärzte gleich abbrechen wollen. wie geht es denn dir damit?
also ich kenns so, dass erstmal abgewartet und überwacht, temperatur gemessen und die herztätigkeit des babys überprüft wird. manchmal schließt sich der riss in der fruchtblase auch wieder weitgehend, das fruchtwasser wird ja auch ständig nachgebildet. oder ist es bei dir ein richtig großer blasensprung und es geht ständig im schwall ab?
und wie geht es deinem kind bis jetzt? du hattest dich ja bestimmt schon drauf eingestellt und vielleicht schon gefreut, und nun sowas.
wär es dir jetzt eine erleichterung abzutreiben? oder hast du auch überlegt, der natur ihren lauf zu lassen und es weiter zu versuchen, ob du und dein kind es noch ein paar wochen schaffen, bis das kleine chancen hat?
also vom körperlichen her stelle ich mir die geburtseinleitung als die der natur am ähnlichsten methode vor, die bestimmt auch für den körper schonender ist. denn dabei bekommst du ja hormonelle wehenmittel, die die geburt in gang bringen, dem körper zeit geben und das kind kommen lassen, anstatt dass instrumente in deinen körper eindringen und es herausholen.
wann musst du denn entscheiden, wie und was du machen möchtest?
hast du eigentlich jetzt schon wehen?
du, ich wünsch dir jetzt mal viel kraft für heute und grüße dich herzlich,
mirjana

Bin wieder da, vielen Dank für Eure Antworten u nd Gebete.
Ich habe gerstern vor eine Woche meine Tochter still geboren. Ich bekam wie erwartet eine Infektion und Wehen.
Ich bin froh ma Ende, dass ich se geboren und gesehen habe. Ich war schwer als erwatet und hat mich unendlich traurig gemacht. Vorher habe ich es mir leichter vorgestell. Durch die Geburt hat sie sich materialisiert, es war nicht mehr ein abstraktes Baby. Sie wurde zu meiner kleiner Tochter.
Jetzt versuche ich nach vorner zu blicken. Ich möchte versuchen so schnell wie möglich wieder schwanger zu werden. Nur möchte ich auf jeden fall ein Mädchen, eine Tochter wierder. Ich habe jetzt Angst, mich über eine Jungen nicht freuen zu können. Ich habe schon Internet nach allen Mitteln durchgesucht, die es ermöglichen das Geschlecht zu bestimmen. Hat jemand schon Erfahrung damit, bringt es etwas oder muss man auf Gott, Glück ... vertrauen?


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11. Dezember 2014 um 17:32
In Antwort auf kamil_11852011

Bin wieder da, vielen Dank für Eure Antworten u nd Gebete.
Ich habe gerstern vor eine Woche meine Tochter still geboren. Ich bekam wie erwartet eine Infektion und Wehen.
Ich bin froh ma Ende, dass ich se geboren und gesehen habe. Ich war schwer als erwatet und hat mich unendlich traurig gemacht. Vorher habe ich es mir leichter vorgestell. Durch die Geburt hat sie sich materialisiert, es war nicht mehr ein abstraktes Baby. Sie wurde zu meiner kleiner Tochter.
Jetzt versuche ich nach vorner zu blicken. Ich möchte versuchen so schnell wie möglich wieder schwanger zu werden. Nur möchte ich auf jeden fall ein Mädchen, eine Tochter wierder. Ich habe jetzt Angst, mich über eine Jungen nicht freuen zu können. Ich habe schon Internet nach allen Mitteln durchgesucht, die es ermöglichen das Geschlecht zu bestimmen. Hat jemand schon Erfahrung damit, bringt es etwas oder muss man auf Gott, Glück ... vertrauen?


Du Liebe..
Ich schick dir eine PN... Gottes Segen

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11. Dezember 2014 um 18:07

Hallo plina9876lina,
Danke für deine Antwort.
Aber das neue Kind ist ja kein Ersatz. Meine Tochter habe ich ja nicht gekannt, ich weiß nicht welcher Persönlichkeit sie hatte und und und. Also man kann ja nichts ersetzen, was man nicht kannte.
Ich wünsche mir nur eine Tochter so sehr. Ich wollte schon vorher eine Tochter, war unheimlich glücklich eine zu bekommen, und jetzt wo das Glück so nah war, hatte ich es verloren.
Ich wünsche mir eine tochter, aknn an nichts anders mehr denken. deswegen nochmal meine Frage: Hat jemand schon versucht, das Geschlecht zu beeinflüssen, glaub Ihr daran?

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11. Dezember 2014 um 19:06
In Antwort auf kamil_11852011

Bin wieder da, vielen Dank für Eure Antworten u nd Gebete.
Ich habe gerstern vor eine Woche meine Tochter still geboren. Ich bekam wie erwartet eine Infektion und Wehen.
Ich bin froh ma Ende, dass ich se geboren und gesehen habe. Ich war schwer als erwatet und hat mich unendlich traurig gemacht. Vorher habe ich es mir leichter vorgestell. Durch die Geburt hat sie sich materialisiert, es war nicht mehr ein abstraktes Baby. Sie wurde zu meiner kleiner Tochter.
Jetzt versuche ich nach vorner zu blicken. Ich möchte versuchen so schnell wie möglich wieder schwanger zu werden. Nur möchte ich auf jeden fall ein Mädchen, eine Tochter wierder. Ich habe jetzt Angst, mich über eine Jungen nicht freuen zu können. Ich habe schon Internet nach allen Mitteln durchgesucht, die es ermöglichen das Geschlecht zu bestimmen. Hat jemand schon Erfahrung damit, bringt es etwas oder muss man auf Gott, Glück ... vertrauen?


Viel Kraft
Es tut mir unendlich leid, dass es so weit gekommen ist. Ich hätte Dir was anderes gewünscht. Ich wünsche Euch viel Kraft beim Verarbeiten.

Es gibt angeblich schon die Möglichkeit, das Geschlecht des Kindes zu beeinflussen. Dazu lässt sich auch einiges ergoogeln. Die Methoden sind allerdings sehr unzuverlässig. Wenn es danach ginge, hätten alle unsere 3 Kinder das gegenteilige Geschlecht, das sie haben. Kannst Du also vergessen. Du wirst auch einen Jungen lieb haben. Es ist, wie Du sagst, das Kind wird personalisiert, wenn Du es mal in den Armen hältst. Von da an ist es Dein Kind, egal was für ein Geschlecht es hat. Beide Geschlechter haben ihre Vorzüge. Den Jungen sagt man z.B. nach, ein viel innigeres Verhältnis zu ihrer Mutter zu haben und sie bis auf's Blut zu verteidigen. Glücklich schätzen kann sich, wer beides hat und die Chance darauf besteht bei Euch doch nach wie vor . Nimm es, wie's kommt. Jedes Kind ist ein Geschenk.

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11. Dezember 2014 um 21:55
In Antwort auf kamil_11852011

Bin wieder da, vielen Dank für Eure Antworten u nd Gebete.
Ich habe gerstern vor eine Woche meine Tochter still geboren. Ich bekam wie erwartet eine Infektion und Wehen.
Ich bin froh ma Ende, dass ich se geboren und gesehen habe. Ich war schwer als erwatet und hat mich unendlich traurig gemacht. Vorher habe ich es mir leichter vorgestell. Durch die Geburt hat sie sich materialisiert, es war nicht mehr ein abstraktes Baby. Sie wurde zu meiner kleiner Tochter.
Jetzt versuche ich nach vorner zu blicken. Ich möchte versuchen so schnell wie möglich wieder schwanger zu werden. Nur möchte ich auf jeden fall ein Mädchen, eine Tochter wierder. Ich habe jetzt Angst, mich über eine Jungen nicht freuen zu können. Ich habe schon Internet nach allen Mitteln durchgesucht, die es ermöglichen das Geschlecht zu bestimmen. Hat jemand schon Erfahrung damit, bringt es etwas oder muss man auf Gott, Glück ... vertrauen?


...
Das tut mir sehr leid! Aber es freut mich, dass du richtig Abschied von ihr nehmen konntest.

Und ich drücke dir ganz fest die Daumen für eine baldige Schwangerschaft und auch, dass du alles gut verarbeitest!

Aber ich denke, dass du ein bisschen von so einem "Wunschgeschlecht" Abstand nehmen solltest. Am Ende kommt es zu oft anders als man denkt.

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12. Dezember 2014 um 10:25

...
Hallo. Wir haben 2 Frühchen in der Familie. Das 1 kam in der 25ssw und das andere in der 28ssw. Und beide sind gesund und wohl auf. Und mittlerweile sind die fast 3 und fast 2 jahre alt.
Klar ist gerade der anfang mit einem frühchen schwer. Die erste zeit im krankenhaus ist nucht gerade leicht aber die medizin ist heute soweit, dass die kleinen keine schäden davon tragen können.
Alles gute

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12. Dezember 2014 um 11:40
In Antwort auf kamil_11852011

Bin wieder da, vielen Dank für Eure Antworten u nd Gebete.
Ich habe gerstern vor eine Woche meine Tochter still geboren. Ich bekam wie erwartet eine Infektion und Wehen.
Ich bin froh ma Ende, dass ich se geboren und gesehen habe. Ich war schwer als erwatet und hat mich unendlich traurig gemacht. Vorher habe ich es mir leichter vorgestell. Durch die Geburt hat sie sich materialisiert, es war nicht mehr ein abstraktes Baby. Sie wurde zu meiner kleiner Tochter.
Jetzt versuche ich nach vorner zu blicken. Ich möchte versuchen so schnell wie möglich wieder schwanger zu werden. Nur möchte ich auf jeden fall ein Mädchen, eine Tochter wierder. Ich habe jetzt Angst, mich über eine Jungen nicht freuen zu können. Ich habe schon Internet nach allen Mitteln durchgesucht, die es ermöglichen das Geschlecht zu bestimmen. Hat jemand schon Erfahrung damit, bringt es etwas oder muss man auf Gott, Glück ... vertrauen?


Ohjee...wie traurig
hallo du liebe,
ohjee wie traurig, dass deine kleine tochter von dir gegangen ist ! fühl dich ganz lieb gedrückt! dann war das jetzt leider der lauf der natur mit wehen und infektion. ging es dir selbst da auch richtig schlecht mit fieber...?
gut, dass du deine tochter nach der geburt sehen konntest und sie für dich nun ein gesicht hat. ich hoffe, das hilft dir, das alles zu verdauen. hoffentlich konntest du dich inzwischen auch körperlich wieder ein bisschen von allem schweren erholen. ich wünsche dir jedenfalls viel trost in deiner trauer und menschen um dich, die da sind, wenn du sie brauchst!
dass du dir nun nichts sehnlicher wünschst als wieder schwanger zu werden und wenn möglich eine tochter zu bekommen, das verstehe ich. du hattest dich so sehr auf sie gefreut. und als mutter fühlt man sich seiner tochter ja besonders verbunden, weil sie eben gleich ist.
aber vielleicht braucht dein körper nun auch erstmal ein wenig zeit, um sich zu erholen?
ich wünsche dir, dass du, wenn die zeit reif ist, dein nächstes kind dann munter und gesund in deinen Armen halten darfst. und wenn es zuerst ein junge ist (wie der papa)... dann wirst du ihn bestimmt genauso wunderbar liebhaben. ein mädchen kann dann ja immer noch danach kommen
ob und wie man da was dazutun kann, dass es vielleicht eher ein mädchen wird, das ist bestimmt so eine sache...aber frag doch mal (d)eine hebamme, die wissen manchmal solche weisheiten...
alles gute und liebe dir!
mirjana

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28. Dezember 2014 um 11:11

@ k3710
Erstmal tut es mir sehr leid, dass du dein Mädchen still geboren hast und ich hoffe sehr, dass du ganz schnell wieder schwanger wirst!

Zum Thema Wunschgeschlecht: Da kann man leider nicht wirklich viel machen, es gibt zwar viele gute Ratschläge, aber helfen müssen die nicht zwangsläufig. Ich habe wirklich sehr viel ausprobiert, aber letztendlich hat es nichts gebracht und jetzt habe ich schon fünf Jungs, aber ich bin sehr dankbar dafür, dass sie alle gesund sind und tauschen würde ich auch keinen von denen für ein Mädchen.
Jeder Mensch ist einzigartig, ein Mädchen muss daher nicht zwangsläufig besser als ein Junge sein oder umgekehrt

Vielleicht hilft es dir ja bei der nächsten Schwangerschaft: Lass dich einfach beim Geschlecht überraschen, vielen hat das schon geholfen, da man direkt nach der Einbindung eigentlich ein Glücksgefühl empfindet, wenn es ein geplantes Wunschkind ist (ich war dieses Mal sofort hin und weg, als ich den kleinen Mann gesehen habe. Mein kleinster ist jetzt am Mittwoch 6 Wochen alt geworden und ich liebe ihn immer noch über alles, obwohl ich eigentlich auch gerne mal ein Mädchen gehabt hätte).

Alles erdenklich Gute für dich!

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28. Dezember 2014 um 17:01

Das stimmt, ...
wenn man seine Kinder liebt, dann kommt die Liebe immer wieder von ihnen zurück. Tut mir sehr leid, dass dein Sohn nicht mehr lebt, daran sehe ich einmal mehr, dass man froh sein sollte, wenn man ein gesundes Kind hat und dann ist das Geschlecht auch nur noch reine Nebensache. Das war ohnehin ein sehr schlimmes Jahr, viele sind um mich schwanger geworden, aber viele hatten entweder eine Fehlgeburt, ein krankes Kind oder sie haben nach der Entbindung eine Wochenbettdepression bekommen und jetzt haben sie nichts von ihrem Kind. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich einen gesunden Sohn entbunden habe (trotz großer Probleme in der 22 SSw.)

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