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Ablauf operativer Abbruch, brauche Erfahrungen

24. Juni 2013 um 21:35 Letzte Antwort: 26. Juni 2013 um 1:02

Hallo ihr lieben...
ich melde mich mit einem trauigem thema..
ich habe morgen einen termin für einen operativen schwangerschaftsabbruch und in einer gyäkologischen klinik.
allerdings wundere ich mich darüber, dass der termin erst um etwa 15 Uhr ist. wenn ich davon ausgehen muss, dass ich eine narkose bekomme, müsste ich doch eigentlich nüchtern sein und den termin demnach auch schon am frühen morgen haben, oder?
werden schwangerschaftsabbrüche mit vollnarkose auch nachmittags durchgeführt?
und kann mir eine leidensgenossin vielleicht sagen, wie der ablauf bei der vorigen beratung (in der klinik) und dem anschließenden abbruch ist?

ich danke euch im voraus schon mal vielmals und hoffe auf baldige antworten..

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24. Juni 2013 um 22:25

Hallo liebe fraujanosch
das ist wirklich ein trauriges thema, mit dem du dich grade plagst... und du hast wahrscheinlich schon eine unglaublich schwere zeit hinter dir verstehe ich dich richtig - du hattest also noch kein op-vorgespräch bei einem arzt und weißt noch gar nicht, was morgen auf dich zu kommt?! ich meine, so eine entscheidung ist ja eh ein wahnsinn wie konntest du sie überhaupt treffen, wenn du gar noch nicht darüber aufgeklärt wurdest... bist du denn alleine oder ist jemand bei dir?
was hat wohl dazu geführt, dass du keinen anderen ausweg siehst?! du musst eigentlich bei einer beratung gewesen sein.... wenn du magst, schreib doch, ja?! ich bin noch eine weile online.
mit einem lieben gruß,
manuela

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24. Juni 2013 um 22:45

Huhu
So ein Eingriff ist relativ simpel und kann natürlich auch, wie alle OPs, am NAchmittag durchgeführt werden. Du wirst halt nen hungrigen Morgen haben aber das wird dich nciht umbringen..... Da gibts nun wirklich schlimmeres!

Wenn man so denkt müssten ALLE OPs am frühen Morgen statt finden und das ist wohl schwer machbar! Du kannst den ganzen Tag (je nach Klinik) operiert werden.

Meine Beratung fand weit vor dem Eingriff statt. Aber, ich muss zugeben, auch nciht bei jeder OP. Minimaleingriffe wurden direkt vor der OP besprochen, davor gabs nur kurzes Überfliegen.


Ablauf (nach meiner erfahrung): Du gehst hin, meldest dich an, wirst aufgenommen, hast ein fixes GEspräch mit dem Narkosearzt, bekommst Tabletten die den Muttermund weich machen und dann wartest du erstmal. die Tabletten müssen etwas Zeit bekomemn um zu wirken. Kann sich durch Ziehen im Unterleib bemerkbar machen. Danach gehts in den OP/ Behandlungsraum. dort wirst du in den Stuhl gelegt und erstmal unten bedeckt. Der Narkosearzt legt einen Zugang, man spricht ein bisschen mit dir und sobald er den Finger an die Spritze liegst schläfst du auch schon ein. Zähl bis 2, weiter kommst du nicht. Erst IN der NArkose wird man in der Regel fixiert. Der Eingriff dauert selbst nur 15 Minuten. Dann wachst du zügig auf und darfst bald (zwischen 30 Min. und 2 Stunden) wieder nach Hause. Blutungen fallen leicht aus. Schmerzen ähneln einer leichten Menstruation.

Das ist oberflächlich der Ablauf. Empfinden tut das ganze jede Frau anders. Wichtig ist nur das du dir sicher bist!
Im Grunde alles halb so wild.

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25. Juni 2013 um 7:56

Heute
hallo liebe fraujanosch,
bist du noch da? gestern abend hab ich dir noch eine pn geschrieben die hast du glaub ich noch gar nicht gesehen... eine leidensgenossin hat dich noch über den äußeren ablauf informiert. wie sie aber noch schreibt und was ich ganz, ganz wichtig finde - ist das eigene empfinden noch mal was ganz anderes. im grunde ist es das entscheidende - das, worauf es ankommt. hat dich schon jemand nach deinem ganz eigenen empfinden gefragt - und gut hingehört? ich möchte dich ermutigen... du musst da nicht hingehen, wenn du zweifel spürst oder dir einen ganz anderen weg wünschst schreib doch nochmal...
herzlich, manuela

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26. Juni 2013 um 0:55
In Antwort auf angela_11929809

Heute
hallo liebe fraujanosch,
bist du noch da? gestern abend hab ich dir noch eine pn geschrieben die hast du glaub ich noch gar nicht gesehen... eine leidensgenossin hat dich noch über den äußeren ablauf informiert. wie sie aber noch schreibt und was ich ganz, ganz wichtig finde - ist das eigene empfinden noch mal was ganz anderes. im grunde ist es das entscheidende - das, worauf es ankommt. hat dich schon jemand nach deinem ganz eigenen empfinden gefragt - und gut hingehört? ich möchte dich ermutigen... du musst da nicht hingehen, wenn du zweifel spürst oder dir einen ganz anderen weg wünschst schreib doch nochmal...
herzlich, manuela

Danke.
vielen dank für deinen beitrag <3
ich muss ehrlich sagen, dass ich mich bis heute noch niemandem anvertraut habe. gerade weil ich mich nicht verunsichern lassen möchte. niemand drängt mich, niemand bittet mich, vor niemandem verstecke ich mir. es ist eine entscheidung mit verstand. und mein herz hat mir das ok gegeben.

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26. Juni 2013 um 1:02
In Antwort auf angela_11929809

Hallo liebe fraujanosch
das ist wirklich ein trauriges thema, mit dem du dich grade plagst... und du hast wahrscheinlich schon eine unglaublich schwere zeit hinter dir verstehe ich dich richtig - du hattest also noch kein op-vorgespräch bei einem arzt und weißt noch gar nicht, was morgen auf dich zu kommt?! ich meine, so eine entscheidung ist ja eh ein wahnsinn wie konntest du sie überhaupt treffen, wenn du gar noch nicht darüber aufgeklärt wurdest... bist du denn alleine oder ist jemand bei dir?
was hat wohl dazu geführt, dass du keinen anderen ausweg siehst?! du musst eigentlich bei einer beratung gewesen sein.... wenn du magst, schreib doch, ja?! ich bin noch eine weile online.
mit einem lieben gruß,
manuela


ich wurde über den operativen abbruch nicht informiert, weil er mich nicht interessiert hat. ich wollte unbedingt einen medikamentösen abbruch. des gefühls, der wahrnehmung, der kontrolle wegen. ich habe eine für mich sehr wichtige vertrauensperson bei mir. sie unterstützt mich, egal welche entscheidung ich treffen möchte.
was dazu führt, dass ich keinen anderen ausweg sehe? meine lebensumstände. die erläuter ich hier einfach mal nicht. nicht, weil mich das stören würde, sondern weil es um das 'ob' und 'wenn' hier nicht geht. ich konnte die entscheidung nun treffen, weil mir, wenn ich die ss abbrechen möchte, nichts anderes übrig bleibt. die frauenärztin, die meine ss festgestellt hat, hat die ssw falsch 'berechnet' und so bin, anders als geplant, schon über der frist für einen medikamentösen abbruch. ich wünschte auch, es wäre anders. aber ich bin mir sicher. ich möchte das so. ich werde das tun. und ich behaupte, es ist für alle das beste. ich möchte hier bitte keine diskussion auslösen. wenn es jemandem schwer fällt meine entscheidung zu akzeptieren/respektieren/verstehen, soll er mir einfach eine pn schicken. ich kann offen über alles sprechen und stehe zu meiner entscheidung, die ich, wie eben schon verdeutlicht, selbst und vorallem selbstSICHER entschieden habe.

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