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Abgetrieben mit der Abbruchpille

17. Juli 2013 um 1:42

Hallo Leute,

nachdem ich vor meiner Abtreibung viel im www gelesen habe, möchte ich euch nun nach der Abtreibung von meinen eigenen Erfahrungen erzählen.

Es ist meine zweite Abtreibung und bei der ersten wurde ausgeschabt, Da es nicht richtig durchgeführt wurde, musste es ein zweites Mal gemacht werden.
Daher habe ich mich diesmal auch für die medikamentöse Methode entschieden, welche mir aber auch vom Arzt empfohlen wurde.
Ich war Anfang 7. Woche und nach dem Beratungsgespräch habe ich dann vergangenen Samstag zuhause die 3 Tabletten Mifegyne eingenommen. Ganz leichte Unterleibs- und Kopfschmerzen haben eingesetzt, die aber auch nach wenigen Stunden weg waren.

Dann am Montag musste in die Praxis, wo ich zwei weitere Tabletten (Prostaglandine) einnehmen musste. Diese musste ich erst für eine halbe Stunde im Mund aufbewahren und dann runterspülen. Dazu habe ich noch eine 400er Ibuprofen bekommen.
Dann habe ich in einem Ruheraum darauf gewartet, das die Blutungen einsetzen und "es" ausgestoßen wird. Nach etwa einer Stunde wurden die Unterleibsschmerzen etwas mehr aber auf alle Fälle aushaltbar. (Vor den Schmerzen hatte ich die meiste Angst!)
Nach einer weiteren Stunde hatte ich etwas mehr Blutungen, doch Spuren der Frucht waren noch nicht zu sehen. Bin immer wieder auf die Toilette.

Nach einer weiteren halben Stunde, in der nichts passiert ist, haben wir entschieden, das ich nach Hause gehen kann.
Auf dem Weg dorthin ging es dann los.. als ich zuhause ankam, war meine Hose, trotz zwei dicker Binden voller Blut und sobald ich mich aufs Klo gesetzt hab, kam auch alles raus.
Es war ein schreckliches Gefühl, und obwohl ich die ganze Zeit "cool" war, da es eine 100 prozentige Entscheidung war, konnte ich in dem Moment nicht mehr und die Tränen flossen.
Es kam soviel, das ich dachte, ich verblute. Ich saß bestimmt eine halbe Stunde auf dem Klo und immer wieder kamen Klumpen raus. Währenddessen hatte ich dann auch die "Wehen", die aber Gott sei Dank noch erträglich waren. Dann habe ich mich getraut, aufzustehen, zu duschen und mich aufs Sofa zu setzten. Bin aber immernoch alle 10 Minuten aufs Klo und noch immer schoss es aus mir raus. Bis es irgendwann mal nur noch Schmierblutungen waren.

Dann habe ich mich auch endlich schlafen gelegt und am Morgen festgestellt, das ich in der Nacht kein bisschen geblutet habe. Heute den Tag über auch kaum. Nur leichte Schmierblutungen.
Obwohl der Arzt und die Infoblätter sagten, das man in dem meisten Fällen ca 4 Tage starke Blutungen hat und es dann zu Schmierblutungen übergeht. Komisch... aber irgendwie auch kein Wunder, soviel wie ich gestern geblutet habe, habe ich ja garkeins mehr in mir.
Naja, jetzt geht es mir soweit ganz gut, ich merke, das in meinem Unterleib etwas passiert aber schmerzen tut es nicht. Ich hoffe, es bleibt dabei und es ist bald alles vorbei.

Nachdem ich nur beide Methoden erlebt habe, würde ich NIE WIEDER die medikamentöse wählen. Man bekommt ALLES über Tage hinweg mit und es hat mich psyschich und körperlich total fertig gemacht.
Dennoch stehe ich hinter meiner Entscheidung und bin der Meinung, das es das Richtige war.

Meeeeeeeeeeegalanger Text aber ich hoffe er bringt dem einen oder anderen etwas.

Wünsch euch alles Gute

Lg, S

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17. Juli 2013 um 15:48

Hi,
ich möchte irgendwann mal Kinder haben, das steht fest. Nur nicht jetzt. Und wenn ich geschrieben hätte, das es beim zweiten Mal trotz regelmäßig eingenommener Pille passiert ist, hätte mir das sowieso keiner geglaubt. Deswegen hab ich es einfach ausgelassen.
Aber es geht ja auch nicht darum!

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17. Juli 2013 um 17:22

Huhu
Waren die Abstände groß in denen dir die beiden Patzer passiert sind?

Wenn du solche Probleme hast eine für dich gut funktionierende Verhütung zu finden.... dann nimm doch lieber was Festeres. Spirale, Kupferkette mit NFP Kombination... irgendwas! Pille ist einfach Mist. Grad wenn man mal Kinder will wärs doch ratsam auf küsntliche Hormone zu verzichten.

Das du den Abbruch so erlebt hast ist ... ja schade möcht ichs nciht nennen. Es ist ja genau das eingetrten was passieren soll. Ich würds aber aus deinen genannten Gründen auch nie medikamentös machen lassen.. dann lieber noch paar Tage oder Wochen warten bis eine Absaugung gut durchführbar ist. Macht ja nunmal nciht jeder Arzt wenn der Embryo noch zu klein ist.....

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18. Juli 2013 um 0:19
In Antwort auf sainsaiblue

Huhu
Waren die Abstände groß in denen dir die beiden Patzer passiert sind?

Wenn du solche Probleme hast eine für dich gut funktionierende Verhütung zu finden.... dann nimm doch lieber was Festeres. Spirale, Kupferkette mit NFP Kombination... irgendwas! Pille ist einfach Mist. Grad wenn man mal Kinder will wärs doch ratsam auf küsntliche Hormone zu verzichten.

Das du den Abbruch so erlebt hast ist ... ja schade möcht ichs nciht nennen. Es ist ja genau das eingetrten was passieren soll. Ich würds aber aus deinen genannten Gründen auch nie medikamentös machen lassen.. dann lieber noch paar Tage oder Wochen warten bis eine Absaugung gut durchführbar ist. Macht ja nunmal nciht jeder Arzt wenn der Embryo noch zu klein ist.....

Hallo
das erste Mal ist 4 Jahre her.
Ich werde mich, nachdem diese Sache komplett vorbei ist, mit meinem Arzt zusammensetzten und nach einer für mich passenden Alternative zur Pille suchen.

Nachdem die Absaugung beim ersten Mal so schief gelaufen ist, wollte ich das nicht noch einmal durchmachen.
Und wie gesagt, wäre das auch garnicht gegangen, da der Arzt bei der Untersuchung festegestellt hat, das meine Gebärmutter zur Seite gekippt ist.
Ich bin jetzt einfach nur froh, das soweit alles vorbei ist und hoffe eine vernünftige Verhütung für mich finden zu können

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18. Juli 2013 um 15:40

Methode
Hallo

Natürlich glaube ich Dir, dass Du trotz Pille schwanger geworden bist, denn das kann passieren, dass sie nicht wirkt.

Ich selber würde auch nie eine medikamentöse Methode wählen, käme mit dem Erleben nicht zurecht. Aber für andere mag das eine gute Methode sein. Ich selber würde eher eine Absaugmethode wählen, welche rasch geht und wo man eigentlich nichts mitbekommt.

Bei uns in der Schweiz werden 2/3 der Abtreibungen medikamentös durchgeführt. Die meisten Abtreibungen sind bis in der 7 Woche. In Deutschland ist das Verhältnis eher umgekehrt.

Hoffe, dass die Verhütung klappt, bis Du bereit bist für Nachwuchs.

Liebe Grüsse

tm

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19. Juli 2013 um 22:05

Also
zunächst bekommt man den Eindruck, dass Du den Ablauf als nicht allzu schlimm empfunden hast.
Umso erstaunter war ich dann, als ich am Ende las, dass Du das Prozedere doch als so schlimm empfunden hast, dass Du diese Methode nie wieder wählen würdest...
Natürlich blutet man sehr stark, was einem aber auch nach dem operativen Abbruch passieren kann!

Gerade das bewußte Erleben ist für viele Frauen wichtig, aus diesem Grund kommt man auch bei der Absaugung immer mehr von der Vollnarkose weg (natürlich auch weil es medizinisch unnötig ist).

Und nebenbei muß ich noch erwähnen, dass das Vorgehen der Praxis völlig absurd ist:
Da läßt man die Frau ganze ZWEI Stunden in der Praxis hocken, BIS dann die Blutung in vollem Gange ist und DANN schickt man sie auf den Heimweg
Völlig BANANE

Da lob ich mir meinen damaligen Arzt, der mir nahelegte, sofort auf direktem Weg nach Hause zu gehen, damit ich eben NICHT völlig verblutet unterwegs bin...

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21. Juli 2013 um 12:54


..."Dennoch stehe ich hinter meiner Entscheidung und bin der Meinung, das es das Richtige war...".

Wie könntest du auch etwas anderes Aussagen und danach nach einem 2. male ..... noch weiterleben ?

Und das stelle ich nur ganz sachlich fest ,es ist keine Verurteilung ,ich habe selbst auch abgetrieben ....

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21. Juli 2013 um 15:49

Mit möglicher
Komplikation ist eigentlich lediglich eine starke, sehr starke Blutung gemeint....
Deshalb ziemlich witzlos, die Frau gehen zu lassen während die Blutung noch relativ leicht ist, also BEVOR es zur Sache geht.
..."dass alles so abläuft wie es soll..." auch Quatsch, denn bis dahin wußte man ja noch nicht, ob es denn so ablaufen wird wie es soll
Verstehst?
Man behält sie zur Beobachtung da, obwohl sich die evtl. Probleme in diesem Fall ohnehin erst später zeigen.

Meiner Meinung nach alles nur um eine gewisse Fürsorgsorglichkeit zu vermitteln und um den Eingriff nicht als Spaziergang darzustellen!
Wahrscheinlich gings grad in Richtung Mittagspause

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21. Juli 2013 um 16:06
In Antwort auf florina911

Also
zunächst bekommt man den Eindruck, dass Du den Ablauf als nicht allzu schlimm empfunden hast.
Umso erstaunter war ich dann, als ich am Ende las, dass Du das Prozedere doch als so schlimm empfunden hast, dass Du diese Methode nie wieder wählen würdest...
Natürlich blutet man sehr stark, was einem aber auch nach dem operativen Abbruch passieren kann!

Gerade das bewußte Erleben ist für viele Frauen wichtig, aus diesem Grund kommt man auch bei der Absaugung immer mehr von der Vollnarkose weg (natürlich auch weil es medizinisch unnötig ist).

Und nebenbei muß ich noch erwähnen, dass das Vorgehen der Praxis völlig absurd ist:
Da läßt man die Frau ganze ZWEI Stunden in der Praxis hocken, BIS dann die Blutung in vollem Gange ist und DANN schickt man sie auf den Heimweg
Völlig BANANE

Da lob ich mir meinen damaligen Arzt, der mir nahelegte, sofort auf direktem Weg nach Hause zu gehen, damit ich eben NICHT völlig verblutet unterwegs bin...

..
Klar blutet man auch noch nach einem operativen Eingriff aber nicht so. Es war ja auch nicht nur Blut, sondern auch sehr viel Gewebe/Frucht. Also normal war das nicht.

Und der Arzt hat mich ja nicht einfach so heim geschickt. Er kam immer wieder zu mir und hat sich erkundigt, wie es mir geht, ob Blutungen schon eingesetzt haben. Ich hatte ja wirklich nur leichte Blutungen und es wurde nicht mehr. Er meinte auch, das es unterwegs zu stärkeren Blutungen kommen kann.. durch das Laufen.
Er hat gefragt, ob ich bleiben oder gehen will

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21. Juli 2013 um 16:23
In Antwort auf qt1987

..
Klar blutet man auch noch nach einem operativen Eingriff aber nicht so. Es war ja auch nicht nur Blut, sondern auch sehr viel Gewebe/Frucht. Also normal war das nicht.

Und der Arzt hat mich ja nicht einfach so heim geschickt. Er kam immer wieder zu mir und hat sich erkundigt, wie es mir geht, ob Blutungen schon eingesetzt haben. Ich hatte ja wirklich nur leichte Blutungen und es wurde nicht mehr. Er meinte auch, das es unterwegs zu stärkeren Blutungen kommen kann.. durch das Laufen.
Er hat gefragt, ob ich bleiben oder gehen will

Hm,
ich glaube da eher dass Du nicht den eigentlichen Ablauf schlimm fandest, sondern eher durch das viele Blut und dergleichen irritiert und verängstigt warst!
Denn sonst klagst Du ja weder über Schmerzen, noch über lang anhaltende Blutungen.

Naja, wenn der Arzt es dem Patient überläßt ob er gehen oder bleiben möchte weil er sich dort evtl. sicherer fühlt, ist das ja was anderes und okay. Dann ist die Situation auch eher harmlos wenn die Wahl besteht...


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23. Juli 2013 um 4:59

..
Deinen Sarkasmus kannst du dir echt sparen. Es ist meine Entscheidung, ob es dir gefällt oder nicht, interessiert mich kein Stück. Genauso wenig, wie du nicht über andere Menschen und deren Entscheidungen urteilen solltest!

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23. Juli 2013 um 5:00
In Antwort auf olivia_12297582


..."Dennoch stehe ich hinter meiner Entscheidung und bin der Meinung, das es das Richtige war...".

Wie könntest du auch etwas anderes Aussagen und danach nach einem 2. male ..... noch weiterleben ?

Und das stelle ich nur ganz sachlich fest ,es ist keine Verurteilung ,ich habe selbst auch abgetrieben ....

..
Ich verstehe nicht so recht, was du damit sagen willst

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23. Juli 2013 um 5:05

..
Sanft inwiefern?

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23. Juli 2013 um 11:35
In Antwort auf sainsaiblue

Huhu
Waren die Abstände groß in denen dir die beiden Patzer passiert sind?

Wenn du solche Probleme hast eine für dich gut funktionierende Verhütung zu finden.... dann nimm doch lieber was Festeres. Spirale, Kupferkette mit NFP Kombination... irgendwas! Pille ist einfach Mist. Grad wenn man mal Kinder will wärs doch ratsam auf küsntliche Hormone zu verzichten.

Das du den Abbruch so erlebt hast ist ... ja schade möcht ichs nciht nennen. Es ist ja genau das eingetrten was passieren soll. Ich würds aber aus deinen genannten Gründen auch nie medikamentös machen lassen.. dann lieber noch paar Tage oder Wochen warten bis eine Absaugung gut durchführbar ist. Macht ja nunmal nciht jeder Arzt wenn der Embryo noch zu klein ist.....

Wieso nicht medikamentös?
Hallo Sainsa,

du befüwortest die Absaugung und würdest aus welchem Grund genau nicht medikamentös abtreiben? Um das nicht so mitzuerleben?!
Da sträubt sich leider was in mir. Vorab: Natürlich ist das jeder Frau selbst überlassen, wie genau sie abtreiben möchte.

Dennoch finde ich es absolut verwerflich, mit voller Absicht den Embryo, der nicht lebendig zur Welt kommen darf, wachsen und gedeihen zu lassen - für die Absaugung! o.O
Das ist doch das Letzte, was man tun soll; Den Embryo, den man nicht behalten möchte, noch solange als möglich in einem zu tragen mit all den üblichen Schwangerschaftswehwehchen wie Übelkeit, Kotzerei und letzlich dem Gefühl, dass einem der eigene Körper im Moment nicht alleine gehört.
Sobald man von der SS weiß, der 49. Tag nach Beginn der letzten Periode noch nicht angebrochen ist und man das Baby keinesfalls austragen möchte, sollte man alles für den medikamentösen Abbruch in die Wege leiten. Das ist meine Meinung, denn alles andere ergibt weder für die eigene Psyche noch für das entstehende auszulöschende Leben keinen Sinn.
Die bewusste Nutzung der Absaugung ist meiner Ansicht was für Feiglinge. Das ist, wie wenn man "angegriffen" wird und nur den Kopf in den Sand steckt.
Hauptsache nicht sehen, was mit einem geschieht und dabei auch noch üble Verletzungen in Kauf nehmen. Macht dich der Gedanke daran, dass ein Arzt dir unten rumfummelt - mit einem lautem Gerät und danach auch noch mit einem LÖFFEL herumkratzt, nicht irre? Brr! Und das auch noch, wo du bei Vollnarkose völlig wehrlos bist...
Da blute ich lieber für wenige Stunden stärker als dass mir ein wildfremder Grobian herumsaugen- und kratzen kann, wie er meint. Ich krieg schon Gänsehaut beim Gedanken daran.
Komplikationen können bei jeder Form auftreten, da beißt die Maus keinen Faden ab. Die Komplis bei Myfegine sind meines Wissens nach aber deutlich niedriger/seltener (2% sagte mir die Gyn) als bei ner Ausschabung, eben weil viele Frauen nach dem Auslöffeln eine schmerzhafte Gebärmutterentzündung bekommen.

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23. Juli 2013 um 11:47

Ist
"Nachdem die Absaugung beim ersten Mal so schief gelaufen ist, wollte ich das nicht noch einmal durchmachen.
Und wie gesagt, wäre das auch garnicht gegangen, da der Arzt bei der Untersuchung festegestellt hat, das meine Gebärmutter zur Seite gekippt ist. "

eine gekippte Gebärmutter ein Dauerzustand?
Wieso ist dadurch eine Absaugung nicht möglich?
(iach frage nach, da google mir nix klares Ausspucken wollte)


"Nachdem ich nur beide Methoden erlebt habe, würde ich NIE WIEDER die medikamentöse wählen."

"Nachdem die Absaugung beim ersten Mal so schief gelaufen ist, wollte ich das nicht noch einmal durchmachen."

Was hälst du davon, das nächste Mal Option 3 - nicht abtreiben - zu wählen?

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23. Juli 2013 um 15:12
In Antwort auf qt1987

..
Sanft inwiefern?

Der
Muttermund muß nicht geöffnet werden, es muß kein Instrument eingeführt werden und die Gefahr eine entsprechenden Verletzung der Gebärmutter ist dadurch völlig ausgeschlossen.

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23. Juli 2013 um 15:17
In Antwort auf qt1987

..
Ich verstehe nicht so recht, was du damit sagen willst


Sie meint Du belügst uns hier ganz dreist und in Wirklichkeit stehst Du eben NICHT hinter Deiner Entscheidung!
Das ist ihr Wunschdenken, sie möchte dass jede Frau nach einer Abtreibung ewig bereut und leidet!

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23. Juli 2013 um 15:23
In Antwort auf florina911


Sie meint Du belügst uns hier ganz dreist und in Wirklichkeit stehst Du eben NICHT hinter Deiner Entscheidung!
Das ist ihr Wunschdenken, sie möchte dass jede Frau nach einer Abtreibung ewig bereut und leidet!

Sie unterstellt,
dass sie sich selbst belügt.

Das ist deshalb relevant, denn wenn man sich selbst belügt und diese Lüge auch anderen erzählt, ist es keine dreiste Lüge, denn man weis es ja selbst nicht besser.

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23. Juli 2013 um 19:43
In Antwort auf lilsis89

Wieso nicht medikamentös?
Hallo Sainsa,

du befüwortest die Absaugung und würdest aus welchem Grund genau nicht medikamentös abtreiben? Um das nicht so mitzuerleben?!
Da sträubt sich leider was in mir. Vorab: Natürlich ist das jeder Frau selbst überlassen, wie genau sie abtreiben möchte.

Dennoch finde ich es absolut verwerflich, mit voller Absicht den Embryo, der nicht lebendig zur Welt kommen darf, wachsen und gedeihen zu lassen - für die Absaugung! o.O
Das ist doch das Letzte, was man tun soll; Den Embryo, den man nicht behalten möchte, noch solange als möglich in einem zu tragen mit all den üblichen Schwangerschaftswehwehchen wie Übelkeit, Kotzerei und letzlich dem Gefühl, dass einem der eigene Körper im Moment nicht alleine gehört.
Sobald man von der SS weiß, der 49. Tag nach Beginn der letzten Periode noch nicht angebrochen ist und man das Baby keinesfalls austragen möchte, sollte man alles für den medikamentösen Abbruch in die Wege leiten. Das ist meine Meinung, denn alles andere ergibt weder für die eigene Psyche noch für das entstehende auszulöschende Leben keinen Sinn.
Die bewusste Nutzung der Absaugung ist meiner Ansicht was für Feiglinge. Das ist, wie wenn man "angegriffen" wird und nur den Kopf in den Sand steckt.
Hauptsache nicht sehen, was mit einem geschieht und dabei auch noch üble Verletzungen in Kauf nehmen. Macht dich der Gedanke daran, dass ein Arzt dir unten rumfummelt - mit einem lautem Gerät und danach auch noch mit einem LÖFFEL herumkratzt, nicht irre? Brr! Und das auch noch, wo du bei Vollnarkose völlig wehrlos bist...
Da blute ich lieber für wenige Stunden stärker als dass mir ein wildfremder Grobian herumsaugen- und kratzen kann, wie er meint. Ich krieg schon Gänsehaut beim Gedanken daran.
Komplikationen können bei jeder Form auftreten, da beißt die Maus keinen Faden ab. Die Komplis bei Myfegine sind meines Wissens nach aber deutlich niedriger/seltener (2% sagte mir die Gyn) als bei ner Ausschabung, eben weil viele Frauen nach dem Auslöffeln eine schmerzhafte Gebärmutterentzündung bekommen.

Ich wollte dir schon antworten
aber dann hab ich deinen Text nochmal genauer gelesen. Und gesehen dass das sinnfrei wäre.
Warum? Ganz einfach:
" Das ist meine Meinung, denn alles andere ergibt weder für die eigene Psyche noch für das entstehende auszulöschende Leben keinen Sinn."

Alles was gegen deine Meinung geht macht keinen Sinn. Was soll ich mir jetzt die ZEit nehmen dir da zu schreiben? Du hast es ja beantwortet... macht keinen Sinn.

Ansonsten siehe von:justliveyourlife1.
Absaugung und Ausscahbung ist nciht das Selbe. Und da du Ärzte offenbar eher als Spatenschwingende Schlächter - oder wie du es nennst, wildfremder Grobian - ansiehst brauchen wir über Vorgänge und deren Sinn nciht diskutieren.

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23. Juli 2013 um 22:09

Wir wissen nicht,
ob sie von Anfang an die Wahl hatte zwischen Gehen und Bleiben oder eben erst als sich nach Stunden nichts getan hat...ich denke eher, dass sie erst später die Wahl hatte.
Wie auch immer, sie war genau in der heftigen Phase auf dem Heimweg, saß evtl. am Steuer usw...!
Das kann nicht Sinn der Sache sein!

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23. Juli 2013 um 22:16

Wir wissen nicht,
ob sie von Anfang an die Wahl hatte zwischen Gehen und Bleiben oder eben erst als sich nach Stunden nichts getan hat...ich denke eher, dass sie erst später die Wahl hatte.
Wie auch immer, sie war genau in der heftigen Phase auf dem Heimweg, saß evtl. am Steuer usw...!
Das kann nicht Sinn der Sache sein!

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23. Juli 2013 um 22:31
In Antwort auf jillie_12165270

Ist
"Nachdem die Absaugung beim ersten Mal so schief gelaufen ist, wollte ich das nicht noch einmal durchmachen.
Und wie gesagt, wäre das auch garnicht gegangen, da der Arzt bei der Untersuchung festegestellt hat, das meine Gebärmutter zur Seite gekippt ist. "

eine gekippte Gebärmutter ein Dauerzustand?
Wieso ist dadurch eine Absaugung nicht möglich?
(iach frage nach, da google mir nix klares Ausspucken wollte)


"Nachdem ich nur beide Methoden erlebt habe, würde ich NIE WIEDER die medikamentöse wählen."

"Nachdem die Absaugung beim ersten Mal so schief gelaufen ist, wollte ich das nicht noch einmal durchmachen."

Was hälst du davon, das nächste Mal Option 3 - nicht abtreiben - zu wählen?

..
ich habe geschrieben "wenn...". ich werde nie wieder in diese sizuation kommen.
was ich damit sagen wollte, ist, das ich diese methode als sehr schlimm empfunden habe!

der arzt meinte, das durch die gekippte gebärmutter, die wahrscheinlichkeit zu groß wäre, das nichts alles abgesaugt werden kann. also das quasi der sauger nicht überall rankommt.

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23. Juli 2013 um 22:36
In Antwort auf florina911

Wir wissen nicht,
ob sie von Anfang an die Wahl hatte zwischen Gehen und Bleiben oder eben erst als sich nach Stunden nichts getan hat...ich denke eher, dass sie erst später die Wahl hatte.
Wie auch immer, sie war genau in der heftigen Phase auf dem Heimweg, saß evtl. am Steuer usw...!
Das kann nicht Sinn der Sache sein!

..
ich hatte erst später die wahl. das ich einige zeit dort bleiben muss, wurde mir von anfang an gesagt.

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26. Juli 2013 um 2:53

..
Ekelhaft ist, dich so unangebracht über Entscheidungen anderer Leute auszulassen!

Und wo bitte erwähne ich auch nur ansatzweise, das es bei mir nicht funktioniert hat und ich deswegen rumheule?
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil

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