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Abbruch wegen schwerer Depression

23. Juli 2016 um 13:23 Letzte Antwort: 25. Juli 2016 um 12:59

Hallo,
ich wollt hier einfach mal von meiner Situation berichten, die mich sehr belastet. Es ist die schwierigste Entscheidung in meinen Leben bisher, aber sie steht fest. Ich werde abtreiben, obwohl ich schon 33 bin, einen tollen Partner habe und sehr gut verdiene. Ich habe mit der SS wieder starke Depressionen bekommen, die ich kaum aushalte und dievielleicht nur noch mit starken Medikamenten behandelbar wären. Ich war auch bei einer Neurologin, die mir auch gesagt hat, dass das jetzige Antidepressivum nicht geeignet ist. ich emfpinde keine Freude mehr am Leben, freue mich nicht auf das Kind. Es ist das schlimmste , was ich tun kann, diese Abreibung. Aber ich werde die SS psychisch nicht verkraften. Es wäre meine zweite Abteibung, die erste geschah nach einem schlimmen Erlebnis (möchte ich nicht näher drauf eingehen). ich hasse mich sehr, aber ich weiß, dass es die besten Entscheidung ist, denn diese Kind würde nie glücklich werden, schon in meinem Bauch nicht. Ich hoffe ihr verurteilt mich nicht. Ich bin gerade selbst mein größter Kritiker. Vielen Dank fürs Lesen.

LG

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23. Juli 2016 um 18:32

Wieso
"denn diese Kind würde nie glücklich werden, schon in meinem Bauch nicht."
nicht?

Wenn die Depressionen durch die Schwangerschaft bedingt sind, dann werden sie ja nahc der Schwangerschaft eventuell weniger und dann würde das Kind sicher glücklich werden können.

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23. Juli 2016 um 19:50
In Antwort auf carn

Wieso
"denn diese Kind würde nie glücklich werden, schon in meinem Bauch nicht."
nicht?

Wenn die Depressionen durch die Schwangerschaft bedingt sind, dann werden sie ja nahc der Schwangerschaft eventuell weniger und dann würde das Kind sicher glücklich werden können.

Sowas ist leider nie sicher gesagt
Das die nach der Schwangerschaft wieder weg gehen. Meist werden sie nach der Geburt sogar noch schlimmer. So für drei Monate. Was bei der Depression eher das Problem für die Schwangerschaft ist, sind die Medikamente. Meist Antidepressiva die in einer Schwangerschaft eher gemieden werden sollten. Sie wie ich das lese nimmt sie ja schon ne schwerere Dosierung. Das ist reines gift fürs Baby und könnte schwere Folgen haben.

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23. Juli 2016 um 19:53

Du darfst nicht so hart zu dir selber sein.
Zu sich selbst ist man meist der härteste Richter. Wan kommt dein FA den aus dem Urlaub? So lange darf das alles sich auch nicht ziehen. Warum denkst du den das dieses Kind nicht glücklich werden kann oder besser auch gesagt warum könntest du damit nicht glücklich werden?

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24. Juli 2016 um 16:36
In Antwort auf artemisluna03

Sowas ist leider nie sicher gesagt
Das die nach der Schwangerschaft wieder weg gehen. Meist werden sie nach der Geburt sogar noch schlimmer. So für drei Monate. Was bei der Depression eher das Problem für die Schwangerschaft ist, sind die Medikamente. Meist Antidepressiva die in einer Schwangerschaft eher gemieden werden sollten. Sie wie ich das lese nimmt sie ja schon ne schwerere Dosierung. Das ist reines gift fürs Baby und könnte schwere Folgen haben.

Dem Punkt will ich entschieden widersprechen:
"Sie wie ich das lese nimmt sie ja schon ne schwerere Dosierung. Das ist reines gift fürs Baby und könnte schwere Folgen haben."

Sie war ja bei einer Neurologin und die hat lediglich gesagt, dass ihr momentanes Mittel gegen die Depression nicht helfen wird; würde das aktuelle Mittel irgendein relevantes Risiko haben, dann hätte die Neurologin ihr das gesagt (da sie andernfalls auf den vollen Schaden durch Behinderung verklagbar ist, was hundertausende sein können).

Momentan ist "gift" noch unpassend und momentan sind keine Folgen zu erwarten durch die Medikamente.

Kann aber natürlich sein, dass bei denen, die gegen ihren aktuellen Zustand wirksam wären, solche Risiken bestehen. Aber auch da ist "reines gift" unpassend, denn bei vielen Antidepressiva sind diese Risiken im Bereich 1 zu 100 oder drunter, was Risiken sind, die ggf. eingegangen werden müssen (vor allem wenn sie eine Abtreibung nicht verkraften würde)

Empfehlenswert hierzu:
https://www.embryotox.de/wirkstoffe-auswahl.html

Die haben den aktuellsten Stand der Risiken zu einzelnen Medikamenten.

"Sowas ist leider nie sicher gesagt"

Deswegen sagte ich auch "eventuell".
Aber ich finde, sie sollte sich jetzt nicht sagen, dass es sicher wäre, dass ihr Kind niemals glücklich werden kann.

Sie sagte damit quasi das Kind wird mit 100% wahrscheinlich nicht glücklich, ich sage, nein, es gibt durchaus eine Chance, es wird also nicht mit 100% Wahrscheinlichkeit unglücklich sein; du weist nun darauf hin, dass es aber auch nicht mit 0% Wahrscheinlichkeit unglücklich sein wird, womit du leider recht hast;
aber macht es nicht erstmal Sinn, sie darauf hinzuweisen, dass sie mit den 100% irrt?

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25. Juli 2016 um 12:59
In Antwort auf carn

Dem Punkt will ich entschieden widersprechen:
"Sie wie ich das lese nimmt sie ja schon ne schwerere Dosierung. Das ist reines gift fürs Baby und könnte schwere Folgen haben."

Sie war ja bei einer Neurologin und die hat lediglich gesagt, dass ihr momentanes Mittel gegen die Depression nicht helfen wird; würde das aktuelle Mittel irgendein relevantes Risiko haben, dann hätte die Neurologin ihr das gesagt (da sie andernfalls auf den vollen Schaden durch Behinderung verklagbar ist, was hundertausende sein können).

Momentan ist "gift" noch unpassend und momentan sind keine Folgen zu erwarten durch die Medikamente.

Kann aber natürlich sein, dass bei denen, die gegen ihren aktuellen Zustand wirksam wären, solche Risiken bestehen. Aber auch da ist "reines gift" unpassend, denn bei vielen Antidepressiva sind diese Risiken im Bereich 1 zu 100 oder drunter, was Risiken sind, die ggf. eingegangen werden müssen (vor allem wenn sie eine Abtreibung nicht verkraften würde)

Empfehlenswert hierzu:
https://www.embryotox.de/wirkstoffe-auswahl.html

Die haben den aktuellsten Stand der Risiken zu einzelnen Medikamenten.

"Sowas ist leider nie sicher gesagt"

Deswegen sagte ich auch "eventuell".
Aber ich finde, sie sollte sich jetzt nicht sagen, dass es sicher wäre, dass ihr Kind niemals glücklich werden kann.

Sie sagte damit quasi das Kind wird mit 100% wahrscheinlich nicht glücklich, ich sage, nein, es gibt durchaus eine Chance, es wird also nicht mit 100% Wahrscheinlichkeit unglücklich sein; du weist nun darauf hin, dass es aber auch nicht mit 0% Wahrscheinlichkeit unglücklich sein wird, womit du leider recht hast;
aber macht es nicht erstmal Sinn, sie darauf hinzuweisen, dass sie mit den 100% irrt?

Da ist aber ein Denkfehler drin.
Wen du glaubst das die Neurologin über die Schwangerschaft bescheid weiß. Meisten wird ne Abtreibung anonym gemacht. Sprich wen die Schwangere es nicht selber dem Arzt sagt ( das machen die wenigsten) wird kein anderer Arzt als der Arzt der die Schwangerschaft bestätigt hat und der der die Abtreibung durch führt von der schwangerschaft wissen. Nicht mal der Hausarzt wird davon was erfahren. Also kann man nicht immer davon ausgehen das sie Tabletten bekommt die für eine Schwangere gut sind.

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