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Abbruch und das Leiden danach

31. Januar um 14:38 Letzte Antwort: 31. Januar um 20:23

Vor einem Jahr habe ich eine SS festgestellt. Mein Freund und ich sind Mitte 20. Im ersten Moment war ich schockiert und vollkommen überrumpelt da ich mit sowas absolut nicht geplant habe und Kinder bei uns sowieso nicht geplant waren. Mein Freund hat nie ein Geheimnis darum gemacht, dass er Kinder nicht mag und keine haben möchte. Das war (ist?) eigentlich auch meine Meinung, aus mehreren Gründen.

Ich verstehe selber nicht, was passiert ist, aber in diesen paar „bewussten“ SS-Wochen die ich hatte, hat sich meine komplette Welt gewandelt. Obwohl ich immer dachte, dass falls mir sowas passieren würde ich nicht zögern würde, hatte ich von Anfang an eine innere Blockade gegen diesen Schritt. Es war nicht geplant und ich wollte es nicht aber die Idee des Abbruchs erschien mir plötzlich als absurd und unmöglich.
Das Problem war, dass mein Freund seine Meinung beibehielt. Bzw. eigentlich bin in diesem Fall ja ich das Problem, da ich meine geändert habe.

Ich habe viel mit ihm darüber geredet, allerding blieb er bei seiner Meinung. Ich fühlte mich bereit und wollte es mit ihm teilen aber er machte mir klar, dass er es nicht möchte. Er sagte, dass er sein Leben genießen wolle, dass er sich um niemandem kümmern will und Dinge machen möchte, die er will. Er wolle nicht, dass sich etwas ändert. Er sagte mir zwar, dass ich mich dafür entscheiden könnte wenn ich wirklich will im selben Atemzug sagte er aber auch, es ist ihm lieber dass ich ein paar Tage traurig bin wegen einem Abbruch als dass sein restliches Leben ruiniert wird. Also habe ich es ihm zu liebe gemacht.

Es gab bis heute keinen einzigen Tag an dem ich nicht geweint habe, an dem ich mich nicht selbst für diese Entscheidung gehasst habe. Ich schäme mich so, ich bin ein Monster. Unsere Beziehung leidet auch sehr darunter. Er kann es nicht verstehen. Für ihn stand von Anfang an fest, was passieren wird und nun ist die Sache für ihn vorbei und abgeschlossen. Er merkt zwar, dass es mir nicht gut geht, redet mit mir aber nicht darüber (wenn, dann lässt er mich sprechen, hat aber selbst nichts mehr zu dem Thema zu sagen sondern ist eher genervt, dass ich wieder damit anfange).

Ich bin selber Schuld, das weiß ich. Ich hätte mich anders entscheiden können, habe es aber nicht getan. Ich dachte, dass ich später immer noch Kinder haben könnte, aber dass es ihn nur einmal gibt. Nun weiß ich nicht mal, ob ich mir ein Leben mit ihm vorstellen kann.  
Er wollte sein sorgenloses Leben behalten und ich habe sie ihm gelassen, indem ich mit meinem eigenen bezahlt habe. Nun sagt er, ich habe mich verändert und dass er damit nicht glücklich ist. Ich versuche nach vorne zu schauen, aber ich kann es einfach nicht. Ich weiß nicht, wie ich mit meiner Situation umgehen soll, ich wünschte, das alles wäre nicht passiert. Am liebsten würde ich einfach aussteigen.

Tut mir leid für den langen Text, danke falls jemand ihn sich trotzdem durchgelesen hat.
 

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31. Januar um 15:07

Hallo. 

Du solltest anfangen dir selbst zu verzeihen. Überlege wie du dir deine Zukunft vorstellst. Deine Vergangenheit kannst du leider nicht mehr ändern, aber deine Zukunft kannst du selbst gestalten. Ich wünsche dir alles Gute 🤗

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31. Januar um 15:40
In Antwort auf imina

Vor einem Jahr habe ich eine SS festgestellt. Mein Freund und ich sind Mitte 20. Im ersten Moment war ich schockiert und vollkommen überrumpelt da ich mit sowas absolut nicht geplant habe und Kinder bei uns sowieso nicht geplant waren. Mein Freund hat nie ein Geheimnis darum gemacht, dass er Kinder nicht mag und keine haben möchte. Das war (ist?) eigentlich auch meine Meinung, aus mehreren Gründen.

Ich verstehe selber nicht, was passiert ist, aber in diesen paar „bewussten“ SS-Wochen die ich hatte, hat sich meine komplette Welt gewandelt. Obwohl ich immer dachte, dass falls mir sowas passieren würde ich nicht zögern würde, hatte ich von Anfang an eine innere Blockade gegen diesen Schritt. Es war nicht geplant und ich wollte es nicht aber die Idee des Abbruchs erschien mir plötzlich als absurd und unmöglich.
Das Problem war, dass mein Freund seine Meinung beibehielt. Bzw. eigentlich bin in diesem Fall ja ich das Problem, da ich meine geändert habe.

Ich habe viel mit ihm darüber geredet, allerding blieb er bei seiner Meinung. Ich fühlte mich bereit und wollte es mit ihm teilen aber er machte mir klar, dass er es nicht möchte. Er sagte, dass er sein Leben genießen wolle, dass er sich um niemandem kümmern will und Dinge machen möchte, die er will. Er wolle nicht, dass sich etwas ändert. Er sagte mir zwar, dass ich mich dafür entscheiden könnte wenn ich wirklich will im selben Atemzug sagte er aber auch, es ist ihm lieber dass ich ein paar Tage traurig bin wegen einem Abbruch als dass sein restliches Leben ruiniert wird. Also habe ich es ihm zu liebe gemacht.

Es gab bis heute keinen einzigen Tag an dem ich nicht geweint habe, an dem ich mich nicht selbst für diese Entscheidung gehasst habe. Ich schäme mich so, ich bin ein Monster. Unsere Beziehung leidet auch sehr darunter. Er kann es nicht verstehen. Für ihn stand von Anfang an fest, was passieren wird und nun ist die Sache für ihn vorbei und abgeschlossen. Er merkt zwar, dass es mir nicht gut geht, redet mit mir aber nicht darüber (wenn, dann lässt er mich sprechen, hat aber selbst nichts mehr zu dem Thema zu sagen sondern ist eher genervt, dass ich wieder damit anfange).

Ich bin selber Schuld, das weiß ich. Ich hätte mich anders entscheiden können, habe es aber nicht getan. Ich dachte, dass ich später immer noch Kinder haben könnte, aber dass es ihn nur einmal gibt. Nun weiß ich nicht mal, ob ich mir ein Leben mit ihm vorstellen kann.  
Er wollte sein sorgenloses Leben behalten und ich habe sie ihm gelassen, indem ich mit meinem eigenen bezahlt habe. Nun sagt er, ich habe mich verändert und dass er damit nicht glücklich ist. Ich versuche nach vorne zu schauen, aber ich kann es einfach nicht. Ich weiß nicht, wie ich mit meiner Situation umgehen soll, ich wünschte, das alles wäre nicht passiert. Am liebsten würde ich einfach aussteigen.

Tut mir leid für den langen Text, danke falls jemand ihn sich trotzdem durchgelesen hat.
 

Aha. Der Herr bringt dich also dazu, abzutreiben, und ist jetzt kurz davor, sich von dir zu trennen, weil du nicht einfach weiter glücklich bist. Klingt nach einem einfühlsamen, netten Herrn, der dich sehr liebt.... Anstatt dass er dich mal ernsthaft fragt, was du möchtest und wie es dir damit geht, geht er seine Egoschiene und verlangt von dir, dass du so tust, als wäre nichts.

Ich glaube nicht, dass er dich wirklich liebt. Allein schon die Aussage, er will sich um niemanden kümmern wollen... Was ist denn mit dir, wenn du mal richtig krank wirst? Wäre ihm das auch lästig und er würde weiter seinen Spaß haben wollen? Ganz ehrlich: Trenn dich lieber und sag ihm dann, dass er sich dann tatsächlich nur noch um sich kümmern kann und auf niemanden mehr Rücksicht nehmen muss. So ein A***!

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31. Januar um 16:47
In Antwort auf imina

Vor einem Jahr habe ich eine SS festgestellt. Mein Freund und ich sind Mitte 20. Im ersten Moment war ich schockiert und vollkommen überrumpelt da ich mit sowas absolut nicht geplant habe und Kinder bei uns sowieso nicht geplant waren. Mein Freund hat nie ein Geheimnis darum gemacht, dass er Kinder nicht mag und keine haben möchte. Das war (ist?) eigentlich auch meine Meinung, aus mehreren Gründen.

Ich verstehe selber nicht, was passiert ist, aber in diesen paar „bewussten“ SS-Wochen die ich hatte, hat sich meine komplette Welt gewandelt. Obwohl ich immer dachte, dass falls mir sowas passieren würde ich nicht zögern würde, hatte ich von Anfang an eine innere Blockade gegen diesen Schritt. Es war nicht geplant und ich wollte es nicht aber die Idee des Abbruchs erschien mir plötzlich als absurd und unmöglich.
Das Problem war, dass mein Freund seine Meinung beibehielt. Bzw. eigentlich bin in diesem Fall ja ich das Problem, da ich meine geändert habe.

Ich habe viel mit ihm darüber geredet, allerding blieb er bei seiner Meinung. Ich fühlte mich bereit und wollte es mit ihm teilen aber er machte mir klar, dass er es nicht möchte. Er sagte, dass er sein Leben genießen wolle, dass er sich um niemandem kümmern will und Dinge machen möchte, die er will. Er wolle nicht, dass sich etwas ändert. Er sagte mir zwar, dass ich mich dafür entscheiden könnte wenn ich wirklich will im selben Atemzug sagte er aber auch, es ist ihm lieber dass ich ein paar Tage traurig bin wegen einem Abbruch als dass sein restliches Leben ruiniert wird. Also habe ich es ihm zu liebe gemacht.

Es gab bis heute keinen einzigen Tag an dem ich nicht geweint habe, an dem ich mich nicht selbst für diese Entscheidung gehasst habe. Ich schäme mich so, ich bin ein Monster. Unsere Beziehung leidet auch sehr darunter. Er kann es nicht verstehen. Für ihn stand von Anfang an fest, was passieren wird und nun ist die Sache für ihn vorbei und abgeschlossen. Er merkt zwar, dass es mir nicht gut geht, redet mit mir aber nicht darüber (wenn, dann lässt er mich sprechen, hat aber selbst nichts mehr zu dem Thema zu sagen sondern ist eher genervt, dass ich wieder damit anfange).

Ich bin selber Schuld, das weiß ich. Ich hätte mich anders entscheiden können, habe es aber nicht getan. Ich dachte, dass ich später immer noch Kinder haben könnte, aber dass es ihn nur einmal gibt. Nun weiß ich nicht mal, ob ich mir ein Leben mit ihm vorstellen kann.  
Er wollte sein sorgenloses Leben behalten und ich habe sie ihm gelassen, indem ich mit meinem eigenen bezahlt habe. Nun sagt er, ich habe mich verändert und dass er damit nicht glücklich ist. Ich versuche nach vorne zu schauen, aber ich kann es einfach nicht. Ich weiß nicht, wie ich mit meiner Situation umgehen soll, ich wünschte, das alles wäre nicht passiert. Am liebsten würde ich einfach aussteigen.

Tut mir leid für den langen Text, danke falls jemand ihn sich trotzdem durchgelesen hat.
 

aus liebe zum Partner eine Abtreibung 

würde mein Partner mich dazu "zwingen" könnte ich unmöglich die Beziehung weiterführen!!

Wahnsinn dass du noch bei ihm bist

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31. Januar um 16:59
In Antwort auf whitecookie

Aha. Der Herr bringt dich also dazu, abzutreiben, und ist jetzt kurz davor, sich von dir zu trennen, weil du nicht einfach weiter glücklich bist. Klingt nach einem einfühlsamen, netten Herrn, der dich sehr liebt.... Anstatt dass er dich mal ernsthaft fragt, was du möchtest und wie es dir damit geht, geht er seine Egoschiene und verlangt von dir, dass du so tust, als wäre nichts.

Ich glaube nicht, dass er dich wirklich liebt. Allein schon die Aussage, er will sich um niemanden kümmern wollen... Was ist denn mit dir, wenn du mal richtig krank wirst? Wäre ihm das auch lästig und er würde weiter seinen Spaß haben wollen? Ganz ehrlich: Trenn dich lieber und sag ihm dann, dass er sich dann tatsächlich nur noch um sich kümmern kann und auf niemanden mehr Rücksicht nehmen muss. So ein A***!

Ganz meine Meinung. 

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31. Januar um 17:03
In Antwort auf imina

Vor einem Jahr habe ich eine SS festgestellt. Mein Freund und ich sind Mitte 20. Im ersten Moment war ich schockiert und vollkommen überrumpelt da ich mit sowas absolut nicht geplant habe und Kinder bei uns sowieso nicht geplant waren. Mein Freund hat nie ein Geheimnis darum gemacht, dass er Kinder nicht mag und keine haben möchte. Das war (ist?) eigentlich auch meine Meinung, aus mehreren Gründen.

Ich verstehe selber nicht, was passiert ist, aber in diesen paar „bewussten“ SS-Wochen die ich hatte, hat sich meine komplette Welt gewandelt. Obwohl ich immer dachte, dass falls mir sowas passieren würde ich nicht zögern würde, hatte ich von Anfang an eine innere Blockade gegen diesen Schritt. Es war nicht geplant und ich wollte es nicht aber die Idee des Abbruchs erschien mir plötzlich als absurd und unmöglich.
Das Problem war, dass mein Freund seine Meinung beibehielt. Bzw. eigentlich bin in diesem Fall ja ich das Problem, da ich meine geändert habe.

Ich habe viel mit ihm darüber geredet, allerding blieb er bei seiner Meinung. Ich fühlte mich bereit und wollte es mit ihm teilen aber er machte mir klar, dass er es nicht möchte. Er sagte, dass er sein Leben genießen wolle, dass er sich um niemandem kümmern will und Dinge machen möchte, die er will. Er wolle nicht, dass sich etwas ändert. Er sagte mir zwar, dass ich mich dafür entscheiden könnte wenn ich wirklich will im selben Atemzug sagte er aber auch, es ist ihm lieber dass ich ein paar Tage traurig bin wegen einem Abbruch als dass sein restliches Leben ruiniert wird. Also habe ich es ihm zu liebe gemacht.

Es gab bis heute keinen einzigen Tag an dem ich nicht geweint habe, an dem ich mich nicht selbst für diese Entscheidung gehasst habe. Ich schäme mich so, ich bin ein Monster. Unsere Beziehung leidet auch sehr darunter. Er kann es nicht verstehen. Für ihn stand von Anfang an fest, was passieren wird und nun ist die Sache für ihn vorbei und abgeschlossen. Er merkt zwar, dass es mir nicht gut geht, redet mit mir aber nicht darüber (wenn, dann lässt er mich sprechen, hat aber selbst nichts mehr zu dem Thema zu sagen sondern ist eher genervt, dass ich wieder damit anfange).

Ich bin selber Schuld, das weiß ich. Ich hätte mich anders entscheiden können, habe es aber nicht getan. Ich dachte, dass ich später immer noch Kinder haben könnte, aber dass es ihn nur einmal gibt. Nun weiß ich nicht mal, ob ich mir ein Leben mit ihm vorstellen kann.  
Er wollte sein sorgenloses Leben behalten und ich habe sie ihm gelassen, indem ich mit meinem eigenen bezahlt habe. Nun sagt er, ich habe mich verändert und dass er damit nicht glücklich ist. Ich versuche nach vorne zu schauen, aber ich kann es einfach nicht. Ich weiß nicht, wie ich mit meiner Situation umgehen soll, ich wünschte, das alles wäre nicht passiert. Am liebsten würde ich einfach aussteigen.

Tut mir leid für den langen Text, danke falls jemand ihn sich trotzdem durchgelesen hat.
 

Ganz ehrlich, ich glaube für dich wäre vielleicht ein guter Weg mit der Sache abzuschließen, indem du dich von deinem dich offensichtlich nicht liebenden Partner trennst und mit einem anderen, liebevollen Mann ein Kind bekommst.

Dein Freund steht deinem Glück im Weg, nein er tritt es mit Füßen. Es ist an der Zeit nicht weiter kostbare Lebenszeit an diesen Menschen zu verschwenden und endlich glücklich zu werden, auch wenns am Anfang weh tun wird. 

Das wird deine Wunden etwas heilen. 

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31. Januar um 20:23
In Antwort auf imina

Vor einem Jahr habe ich eine SS festgestellt. Mein Freund und ich sind Mitte 20. Im ersten Moment war ich schockiert und vollkommen überrumpelt da ich mit sowas absolut nicht geplant habe und Kinder bei uns sowieso nicht geplant waren. Mein Freund hat nie ein Geheimnis darum gemacht, dass er Kinder nicht mag und keine haben möchte. Das war (ist?) eigentlich auch meine Meinung, aus mehreren Gründen.

Ich verstehe selber nicht, was passiert ist, aber in diesen paar „bewussten“ SS-Wochen die ich hatte, hat sich meine komplette Welt gewandelt. Obwohl ich immer dachte, dass falls mir sowas passieren würde ich nicht zögern würde, hatte ich von Anfang an eine innere Blockade gegen diesen Schritt. Es war nicht geplant und ich wollte es nicht aber die Idee des Abbruchs erschien mir plötzlich als absurd und unmöglich.
Das Problem war, dass mein Freund seine Meinung beibehielt. Bzw. eigentlich bin in diesem Fall ja ich das Problem, da ich meine geändert habe.

Ich habe viel mit ihm darüber geredet, allerding blieb er bei seiner Meinung. Ich fühlte mich bereit und wollte es mit ihm teilen aber er machte mir klar, dass er es nicht möchte. Er sagte, dass er sein Leben genießen wolle, dass er sich um niemandem kümmern will und Dinge machen möchte, die er will. Er wolle nicht, dass sich etwas ändert. Er sagte mir zwar, dass ich mich dafür entscheiden könnte wenn ich wirklich will im selben Atemzug sagte er aber auch, es ist ihm lieber dass ich ein paar Tage traurig bin wegen einem Abbruch als dass sein restliches Leben ruiniert wird. Also habe ich es ihm zu liebe gemacht.

Es gab bis heute keinen einzigen Tag an dem ich nicht geweint habe, an dem ich mich nicht selbst für diese Entscheidung gehasst habe. Ich schäme mich so, ich bin ein Monster. Unsere Beziehung leidet auch sehr darunter. Er kann es nicht verstehen. Für ihn stand von Anfang an fest, was passieren wird und nun ist die Sache für ihn vorbei und abgeschlossen. Er merkt zwar, dass es mir nicht gut geht, redet mit mir aber nicht darüber (wenn, dann lässt er mich sprechen, hat aber selbst nichts mehr zu dem Thema zu sagen sondern ist eher genervt, dass ich wieder damit anfange).

Ich bin selber Schuld, das weiß ich. Ich hätte mich anders entscheiden können, habe es aber nicht getan. Ich dachte, dass ich später immer noch Kinder haben könnte, aber dass es ihn nur einmal gibt. Nun weiß ich nicht mal, ob ich mir ein Leben mit ihm vorstellen kann.  
Er wollte sein sorgenloses Leben behalten und ich habe sie ihm gelassen, indem ich mit meinem eigenen bezahlt habe. Nun sagt er, ich habe mich verändert und dass er damit nicht glücklich ist. Ich versuche nach vorne zu schauen, aber ich kann es einfach nicht. Ich weiß nicht, wie ich mit meiner Situation umgehen soll, ich wünschte, das alles wäre nicht passiert. Am liebsten würde ich einfach aussteigen.

Tut mir leid für den langen Text, danke falls jemand ihn sich trotzdem durchgelesen hat.
 

Du weisst also jetzt, dass du doch Kinder möchtest. Dein Partner hat von Anfang an mit offenen Karten gespielt. Er will keine.

Erster vernünftiger (auch wenn für dich vlt. schwieriger) Schitt ist es, dich zu trennen. So ein unempathischer Egoist brauchst du nicht.

Hast du Familie/ Freunde, die dich unterstützen?
Melde dich bei einer Beratungsstelle, die sind dafür ausgebildet.

"lieber ein paar Tage traurig, als das ganze Leben zerstören.." Dein Freund hat keinen blassen Schimmer davon, was eine Abtreibung für dich bedeutet...
Trenn dich wirklich von so viel Balast..

Ich wünsche dir, dass du gute Fachleute findest, um deinen Schmerz zu verarbeiten, sowie einen liebenden Partner mit der du eine Familie gründen willst.

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