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Abbruch schief gegangen- meine Geschichte

8. August 2011 um 17:32

ich habe erst Ende letzten Monats erfahren, dass ich in der 5.Woche bin.
Das war ein reiner Kontrolltermin beim Arzt, dementsprechend war ich geschockt..

Aus diversen Gründen war mir sofort klar, ich werde es nicht behalten. Diese Entscheidung traf ich mit meinem Freund zusammen, der hinter mir stand und für mich da war.

Gleich am nächsten Tag ging es zur Konfliktberatung, ich war mir sicher, dass ich NUR den operativen Abbruch wollte, und auch jetzt würde ich jedem dazu raten, der sich nicht sicher ist.
Mir hat es regelrecht vor dem Medikamentösem gegraut, ich konnte mir nicht vorstellen, dass Embryo selber mit den Tabletten abzutöten, um es dann ein paar Tage später rausbluten zu lassen!

Nun war die OP, ich lag da und es gab kein Zurück mehr. Ich war sehr nervös, da jede OP ein gewisses Risiko bedeutet. Aber meine Sorge war völlig unbegründet. Ich wachte aus der Narkose auf, und merkte lediglich ein leichtes Ziehen im Unterleib und Schmerzen beim Wasser lassen.
Kurz danach war ich fit, und lief auf dem Gang ein wenig hin und her. Der Arzt wollte mich schon heimschicken, und bat mich ein letztes Mal zur Untersuchung.

Dann der Schock: Das Kind war noch da und deutlich auf dem Bildschirm zu erkennen. In diesem Moment brach für mich eine Welt zusammen, mein Gedanke war, dass mein Arzt zu unfähig ist, eine ordnungsgemäße Abtreibung durchzuführen.
Es war aber nicht seine Schuld, sondern die meiner Anatomie.
Es stellte sich heraus, dass ich eine herzförmige Gebärmutter habe, mit zwei getrennten Höhlen- das Kind war während der Operation genau in der Falschen.

Ich bin ein Schicksalsmensch und dachte, dann will es leben. Das kann kein Zufall sein.
Aber schnell holte mich meine bereits gefallene Entscheidung und die Realität ein.
Beim nächsten Termin meinte mein Arzt, er würde mich ungern operieren da es bei mir verstärkt zu Verletzungen der Gebärmutter kommen kann, und hat mir auf diesem Weg doch den medikamentösen Abbruch empfohlen, da ich eine Frühschwangerschaft hatte und bisher auch nur eine Fruchthöhle zu erkennen war- noch kein Kind.

Noch am selben Tag nahm ich 3 Tabletten Mifegyne unter ärztlicher Aufsicht und durfte heim.
Ich kann nicht beschreiben was in mir vorging. Ich empfand einfach nichts war wie betäubt.. Mein Freund war die ganze Zeit bei mir, das half unheimlich.
2 Tage später bekam ich eine weitere Tablette vom Arzt eingeführt, diese sollte nun zum eigentlichen Abbruch führen.
Ich kann alle beruhigen und aus eigener Erfahrung sprechen- es fühlte sich an wie eine ganz normale Regelblutung. Es war weder ein Embryo im Blut zu erkennen, noch sonst irgendwelche Anzeichen außer einer zusätzlichen leichten Schmierblutung..

Gestern, auch noch an meinem Geburtstag, musste ich zur Nachkontrolle ins Krankenhaus. Der Arzt bestätigte, dass keine Schwangerschaft mehr vorhanden war, lediglich eine angestaute Blutung die sich angesammelt hat und raus müsste. So bekam ich 2 Tabletten Cytotec, welche ich heute morgen einnahm. Dieses soll die Blutung anregen.. Ich muss sagen, auch davon merke ich noch nichts.
Übermorgen habe ich einen Kontrolltermin bei meinem Frauenarzt, und hoffe sehr dass ich zusätzlich keine Ausschabung benötige.. Mittlerweile sind über 2 Wochen vergangen, an denen ich an nichts anderes denke, will nur wieder normal leben.

Ich bin ein Ausnahmefall, dass haben mir mehrere Ärzte bestätigt. Natürlich muss dass bei euch nicht so sein.

Egal wie ihr euch entscheidet, es ist eure Verwantwortung, ihr müsst später klarkommen, nicht die Abtreibungsgegner die den Frauen das Leben zur Hölle machen wollen. Nur ihr allein.

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9. August 2011 um 22:48

Hmm
Ihr vorwürfe zu machen find ich nicht gut. Es war doch ihre entscheidung! Außerdem hat sie das ding ja nich so richtig umgebracht. Ich glaub nicht, dass das kind das gespürt hat, sonst wäre eine abtreibung ja verboten wenn man dem ding wehtut oder so...

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10. August 2011 um 3:23

Das ist noch kein baby
also, nach 5 wochen schwangerschaft kann auf keinen fall von einem "baby" die rede sein, wobei es natürlich auch kein "ding" ist, es ist eben ein zellhaufen/embryo (aber noch ohne beine, ohne augen etc.), der spürt ganz bestimmt nichts. ich würde zwar selbst nicht abtreiben, aber kann es verstehen, wenn jemand es tut, schließlich will man dem kind etwas bieten können, das macht einen noch lange nicht zum mörder (solange es in den ersten SSW passiert), sondern eben zu einem menschen, der kein kind in die welt setzen will, das eigentlich ungewollt ist und dem man nicht das bieten kann, was man einem kind bieten will..
und stell dir vor, das kind hätte später erfahren, dass es eigentlich "abgetrieben" wurde, wie würde es sich dann fühlen? es würde in tiefe depressionen verfallen und sein leben lang denken, dass es eigentlich nicht gewünscht war.

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10. August 2011 um 9:43

@ schwimmbubel
du befindest dich hier in einem Abtreibungsforum, wenn du ein Problem mit Frauen hast die das tun, dann gesell dich lieber zu den werdenden Mütter und freue dich mit ihnen, ehe du jemanden wie mich verurteilst.
Ich übernehme Verantwortung, und will meine Kids später nicht von Hartz IV ernähren, so wie viele andere!
Auch habe ich lediglich geschildert wie das alles bei mir ablief, um auch Frauen die sich für eine Abtreibung entscheiden, die Angst davor zu nehmen!!
So Leute wie dich, brauchen diese Frauen nicht!!

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10. August 2011 um 14:24

Wenn
du dir wirklich 100%ig sicher warst ist es doch vollkommen in ordnung... ich habe im moment dasselbe problem ich bin in der 8ten woche und am freitag ist der op termin... ich habe wahnsinnige angst aber ein drittes kind passt einfach nicht in meine welt... bei mir hat die pille versagt und ich war genau wie du nur zu einer reinen vorsorgeuntersuchung beim arzt... ich verstehe wie geschockt du warst und ich wünsche dir ganz viel kraft das es dir weiterhin gut geht und du nicht zu oft daran denkst was hätte sein können denn das amcht alles bestimmt nur schlimmer
gruß

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10. August 2011 um 15:10

@schwimmbubel
ich habe sogar eine sehr solide Grundlage, abgeschlossene Ausbildung und Berufserfahrung; bin im Öffentlichen Dienst bekomm genug Geld usw.
Aber ich erwarte von meinem Leben einfach mehr als ein 1-Familienhaus was mir gehört wohlbetont, ich möchte beruflich weiterkommen, bald verbeamtet werden usw.. Meinen Kindern einfach was bieten!! Auch du solltest lernen das Ansprüche im Leben ihren Sinn haben! Aber wenn du mit weniger zufrieden bist- auch gut dass muss jeder für sich wissen.
Ich habe mich so unwohl wie noch nie gefühlt als ich das mit der Schwangerschaft erfahren habe! Ich bereue nichts und steh dazu! Ich bin kerngesund und fühle mich gut, weil das eine BEWUSSTE Entscheidung war.
Und an alle die dies widerlich finden und verabscheuen, spart euch bitte eure sinnlosen Kommentare und Hetzereien, wenn ihr selber noch nie in einer solchen Lage wart!
Ihr helft hier bestimmt keinem weiter!

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10. August 2011 um 15:47

Ich hab das vid
gesehn..aber der embryo war da 12 WOCHEN alt, und nicht 5. Also kannst du das nicht wirklich miteinander vergleichen. Mach dem Mädel doch keine vorwürfe! Ich find das okay was sie gemacht hat und es ist auch gut so, was soll sie denn ein kind bekommen, welches sie nicht ernähren könnte oder sich nicht drum kümmern könnte? In die Babyklappe stecken ist auch keine gute lösung. Wenn das kind dann erfährt es ist adoptiert oder so bricht auch ne welt zusammen.
Und Paare, die sich kinder wünschen können doch lieber eins aus einem armen Land adoptieren, dann hilft man doch mehr, find ich zumindest.

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10. August 2011 um 20:17

Gehts noch?!
Hallo?! Wenn sie schon die pille nimmt ist das doch schon ein zeichen für verantwortung oder nicht? Echt schlimm, wie du drauf bist, bei dir ist Sex=Kind oder wie? Einfach nur dumm, dein Kommentar. Aber Leute wie du werden das wohl nicht verstehen..

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10. August 2011 um 20:23

Na und?
Ja, sie könnte. Ich könnte es auch irgendwie. Aber können und wollen ist doch ein Unterschied. Auch wenn sie genug Geld hat, das ist doch dann ihre Sache ob sie das Kind möchte und sich bereit dafür fühlt. Hast du ihren beitrag nicht gelesen? Sie möchte sich mehr auf ihre Arbeit konzentrieren, das ist doch auch okay oder nicht? Du kannst sie doch nicht dazu zwingen, deine Einstellung ist echt lächerlich!

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10. August 2011 um 21:49

Vielleicht geht es weder darum -
ob es Schmerzen empfindet (sagt man ja Tieren in der 80ern auch noch nach .. oder und nun wissen wir es besser) sondern mehr darum, dass es einfach schrecklich ist, sein eigenes Fleisch und Blut zu zerstückelt - ist halt meine Meinung! Finde es nicht ganz so schrecklich, wenn es im Frühsstadium ist - aber so wie es in dem Film (und real ist der) passiert - ist es meiner Meinung nach Mord .. schon mal 3D US gesehen, wie die Kleinen da aussehen .. also von Zellhaufen kann man da nimmer sprechen.
Und man sieht eindeutig, dass der Fötus versucht sich zu "verkriechen" aber wohin.

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10. August 2011 um 22:11

Seh..
..ich genauso

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10. August 2011 um 22:29

Und im Übrigen...
find ich diese Artikel auch als Propagande FÜR Abtreibung!
Sie suggerieren, dass es sich um ein Nichts handelt und das man ohne schlechtes Gewissen, diese Zellanhäufungen entfernen lassen kann.
Nur was wissen wir - wir Menschen sind so was von überheblich - Vor 500 Jahren wurden Menschen als Ketzer bezeichnet, weil sie meinten es sei die Sonne der Mittelpunkt des Universums, vor 60 Jahren waren sie der Meinung Wale fressen Menschen (siehe Mobby Dick), und das geht meiner Meinung nach bis in die heutige Zeit. Wir sind so selbstverliebt, dass wir denken, wir wissen es besser - ja nach dem heutigen Stand der Wissenschaft. Was wenn es in ein paar Jahren wieder andere Einsichten gibt
Ich bin selbst Naturwissenschaftlerin und was vor 10 Jahren noch als unersetzbar (in manchem Bereichen leider noch heute) galt, wie Tierversuche, wird heute durch andere Methoden abgedeckt - ohne dass Leben sterben muss!
Ich finde beides nicht richtig - weder sollte man wen verteufeln wenn er in der Frühstschwangerschaft (so wie du) abtreibt - bin aber in der 12. Woche vollkommen anderer Meinung! - noch sollte man Abtreibung als die Lösung der Welt darstellen!

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10. August 2011 um 22:34

Du bist ja wirklich noch ein Kind!!!
Man du bist 13 - was tust du in einem Abtreibungsforum
Nicht dass ich wen ausschliessen möcht .. aber du solltest meiner Meinung nach noch nicht mal über Sex nachdenken sondern vielleicht über Küsse!
Ach du meine Scheisse (sorry für den Kraftausdruck) was kommt da mit 2 Töchtern auf mich zu.. na da muss ich viel tun! Sich so früh herzugeben ist einfach traurig!

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11. August 2011 um 10:47


Da hast du ja echt etwas durchgemacht!
Ich hoffe, dir geht es wieder besser!

Ich hatte auch einen medikamentösen Abbruch und es hat auch sehr lange gedauert, bis alles an Gewebe abgestoßen war (knapp 3 Wochen), aber eine Ausschabung musste trotzdem nicht gemacht werden

Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe, dass deine Entscheidung die richtige für euch war.

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11. August 2011 um 10:48

Ich glaube warum es Prolifer
immer wieder verwenden ist einfach um Frauen deutlich zu machen, dass es in der 12. Woche einfach kein Zellhaufen mehr ist, sondern, dass es schon sehr menschlich ist.

Ich persönlich würde mich eben nicht trauen (ist zwar heutiger Stand der Wissenschaft - aber das kann sich immer ändern), zu sagen, dass ein Embryo keinen Schmerz empfindet und das ganze nicht bewusst mitbekommt.
Das Thema Bewusstsein ist so und so ein sehr schwieriges Thema - es gibt so viele Stufen des Bewusstseins - von voll da, ich träume vor mich hin, ich bin bewusstlos, Koma - und einige Wissenschaftler sind sogar der ansicht, dass selbst im Tod noch ein gewisses Mass (dann aber natürlich minimal) von Bewusstsein vorhanden ist.
Und ich finde eben das tragisch (bin auch der Meinung, dass in der 5. SSW noch kein Bewusstsein vorhanden ist .. oder hoffe es zumindest), dass selbst Frauen die in der 10. Woche und später abtreiben meinen, dass hat doch davon garnichts mitbekommen.. ich befürchte das da von der Abtreibungslobby Propaganda betrieben wird! Selbst Fliegen und Nacktschnecken "wehren" sich gegen die Tötung - ein Regenwurm versucht zu fliehen, wenn ich ihn rette und von der Strasse in mein Blumenbeet setze! - Glaubst du persönlich also wirklich, dass ein Embryo in der 10 Woche von seiner Tötung NULL mitbekommt??? Und wenn er darunter leidet - ist es das dann wirklich wert und ist das wirklich noch menschlich was wir da machen??? Aus Egoismus (wie auch immer geartet - manchmal wie bei dieser Threadstellerin und bei Monica - für mich persönlich halt tiefster Egoismus - oder bei manchen aus panischer Existenzangst - für die hab ich aber weit mehr Verständnis) ein Leben zu beenden.
Rein wissenschaftlich find ich deinen Vergleich mit dem Organspenden gut - aber ethisch denk ich, dass er unangebracht ist.
Wenn ein Mensch heroisch ist und unter (in wie weit bewusst und unter Schmerzen) seine Organe spendet und sie nicht zum Verwesen mit ins Grab nimmt - rettet er damit ein bis viele Leben oder macht die wieder lebenswert.
Abtreibung rettet kein Leben! Es nimmt eines!

Und noch was - es gibt für mich auch Szenarien, in denen ich einen qualvollsten Tod sterben würde (Zb um meine Kinder zu retten)! Aber das entscheide ich für mich!!!! Der Embryo (für mich ja noch viel schlimmer in der USA und CO .. in der 20. Woche ein Fötus, mit Charakter, Vorlieben, der schon Freude an Musik und Streicheleinheiten empfindet! - Aber wenn man ausserhalb der Mutter nicht überlebensfähig ist - hat man dort keine Rechte!) kann nicht entscheiden - es wird wortwörtlich über seinen Kopf hinweg entschieden.
Seh ich das ethisch so falsch?

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13. August 2011 um 13:56


wer ein entstehendes leben als ding bezeichnet tickt eh nicht ganz richtig hoffe das gewissen meldet sich irgendwann mal

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13. August 2011 um 17:37


Wie viele Leute hier meinen, ihre dämlichen niveaulosen Kommentare abgeben zu müssen
Wenn ihr ein Problem mit Abtreibungen habt, dann gebt bitte konstruktive Kritik oder geht ins Schwangerschafts oder Babyforum! Bitte...
Es hilft hier doch keinem, wenn ihr hier so rummotzt

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13. August 2011 um 21:17

Ich finde es krass
dass immer wieder behauptet wird, der Film, oder Abtreibunsbilder, alles eben, was die Grausamkeit der Abtreibung zeigt, unecht, manipuliert etc ist. Waren wir denn dabei? Vielleicht sind sie manipuliert, vielleicht aber auch nicht. Vielleicht spürte der Fötus seine Abtreibung, vielleicht auch nicht. Reicht nicht schon die Annahme, dass er es tut, um mit dem Thema vorsichtiger umzugehen? Weist man mit der Behauptung der Manipulation nicht mögliche Tatsachen von sich, die eben grausamer sind, als man das gern hätte und womöglich unsere Entscheidung in ein ganz anderes Licht rücken? Die Wissenschaft macht manchmal den Fehler zu sagen: solange wir annehmen dürfen, dass dies und das nicht ist, ist es eben nicht. Wie oft waren die Annahmen der Wissenschaft falsch!

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13. August 2011 um 23:30


Hm. Hab mir das ganze noch einmal durchgelesen und muss noch einmal etwas dazu sagen:
Ich finde es total schade, dass so viele Threads immer in dieser Grundsatzdiskussion, ob Abtreibungen - einfach gesagt - gut oder böse sind.
Der Beitrag hat so viel Potenzial über Gefühle etc. zu sprechen und sich auszutauschen,
aber das wird dermaßen kaputt "geschrieben", dass dies kaum möglich ist.
Jeder hat doch sein ganz eigenes Recht was er mit sich und seinem Körper tut.
Hier lassen sich viele so extrem emotional treiben, dass es nervt.
Wenn jemand konstruktiv diskutiert finde ich das toll, vor allem wenn auch verschiedene Standpunkte zum Tragen kommen.
Aber dieses ewige 'du hast es getötet' 'wer alt genug für sex ist, ist alt genug für Kinder' Gerede ist auf deutsch gesagt - ziemlich furchtbar.
Viele beachten weder den Hintergrund, vor dem diese Handlung geschehen ist, noch die Person oder deren Gefühle.
Da wird eiskalt drauf rumgeritten, auf dieser sehr schwerwiegenden Entscheidung.

Die TE wollte ihre Geschichte erzählen, und am meisten erntet sie Hass / Unverständnis.
Klar muss das nicht jeder nachvollziehen, warum sie es getan habt, aber Respekt sollte doch bleiben. Und Achtung vor ihrer Persönlichkeit!

Ich kann es nur wiederholen:
Wer ein extremer ProLifer ist: eröffnet bitte euren eigenen Thread, in dem ihr darüber diskutiert oder
geht ins Baby oder Schwangerschaftsforum.

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14. August 2011 um 22:09
In Antwort auf nadja2808


wer ein entstehendes leben als ding bezeichnet tickt eh nicht ganz richtig hoffe das gewissen meldet sich irgendwann mal

Naja
Ja nur weil ich einmal den Zellhaufen oder Embryo als Ding bezeichnet hab tick ich nicht ganz richtig? -.-

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14. August 2011 um 22:21
In Antwort auf naomh_12508201

Naja
Ja nur weil ich einmal den Zellhaufen oder Embryo als Ding bezeichnet hab tick ich nicht ganz richtig? -.-

Mäuschen .. ohne dir auf den Schlipps
treten zu wollen - du hast keine Ahnung .. du bist 13..
Du hast mich gefragt, in welchem Jahrhundert ich lebe (wurde gelöscht) weil ich nicht der Meinung bin, dass du mit 13 über Sex nachdenken solltest, sondern finde du sollst deine Kindheit geniessen.
Ja, ich komme noch aus dem "letzten" Jahrhundert .. du auch noch grad
Aber zu "meiner" Zeit, waren wir 15 - 16.
Die, die so früh Sex hatten, kamen aus sozial schwachen Familien, wo sich keiner um sie gescherrt hat und sie dann die Liebe durch schnellen Sex glaubten zu bekommen.
Und wenn eine Erwachsene einen Emrbyo als Zellhaufen oder Ding bezeichnet, werd ich wütend.
Bei dir hab ich eher Mitleid - da ich hoff, du redest nur gross daher und hast selbst noch keinen Sex gehabt. Wenn schon, schade!, dass du dachtest du verpasst was.
Dadurch hast du dir nur deine Kindheit genommen.
Weil Sex mit 13 hat nix mit Sex zu tun (war zwar beim ersten Mal 15 - und dazumals eine absoluter Frühstarter, die 3. in meiner Klasse). Aber das ist, wie wenn deine Mutter mit dir reden würd, ich hab es damals auch nicht geglaubt.
Mit 13, 15, 18 ... das sind noch keine Orgasmen.. nein das fängt viel später an. Und das weiss ich nicht NUR von mir, sondern von VIELEN! Freundinnen. Erst wenn man erwachsen ist, wird Sex überhaupt lebenswert.

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14. August 2011 um 22:43

Das ist ja der Grund warum sie gemutet ist...
ihr armen I-Phone Leser tut mir leid... ihr müsst das noch ertragen ...
und - nein leider ist die nicht 12.. ... aber es gibt auch Erwachsene, die nicht weiter als 12 sind.. obwohl ich auch keine 12 Jährigen beleidigen will. Davon gibt es auch viele, die ganz weit sind und sehr bedacht schreiben.

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16. August 2011 um 21:49
In Antwort auf opal_12967797

Mäuschen .. ohne dir auf den Schlipps
treten zu wollen - du hast keine Ahnung .. du bist 13..
Du hast mich gefragt, in welchem Jahrhundert ich lebe (wurde gelöscht) weil ich nicht der Meinung bin, dass du mit 13 über Sex nachdenken solltest, sondern finde du sollst deine Kindheit geniessen.
Ja, ich komme noch aus dem "letzten" Jahrhundert .. du auch noch grad
Aber zu "meiner" Zeit, waren wir 15 - 16.
Die, die so früh Sex hatten, kamen aus sozial schwachen Familien, wo sich keiner um sie gescherrt hat und sie dann die Liebe durch schnellen Sex glaubten zu bekommen.
Und wenn eine Erwachsene einen Emrbyo als Zellhaufen oder Ding bezeichnet, werd ich wütend.
Bei dir hab ich eher Mitleid - da ich hoff, du redest nur gross daher und hast selbst noch keinen Sex gehabt. Wenn schon, schade!, dass du dachtest du verpasst was.
Dadurch hast du dir nur deine Kindheit genommen.
Weil Sex mit 13 hat nix mit Sex zu tun (war zwar beim ersten Mal 15 - und dazumals eine absoluter Frühstarter, die 3. in meiner Klasse). Aber das ist, wie wenn deine Mutter mit dir reden würd, ich hab es damals auch nicht geglaubt.
Mit 13, 15, 18 ... das sind noch keine Orgasmen.. nein das fängt viel später an. Und das weiss ich nicht NUR von mir, sondern von VIELEN! Freundinnen. Erst wenn man erwachsen ist, wird Sex überhaupt lebenswert.


Ganz ehrlich? Ich bin deiner Meinung. Ich finde es selbst unschön, wenn eine 13 Jährige schon Sex hat. (Ich wurde vergewaltigt mit 7 aber sonst hatte ich auch noch nie)

Ich wusste halt nur nicht, ob man den Embryo schon als solcher werten kann, weil so richtig leben tut er ja mit 5 Wochen noch nicht (glaub ich, aber ich hab keine Ahnung)
Ich kenn selber Leute in meinem Alter, die wollen nur Sex, dann kommt der nächste, und dann wieder der nächste..da merk ich selbst, sowas hat nichts mit Liebe und Zärtlichkeit zu tun, da geht es einfach nur um fi*ken. Und das finde ich, genau wie du, einfach nur traurig.

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17. August 2011 um 2:48
In Antwort auf honey_11949605


Hm. Hab mir das ganze noch einmal durchgelesen und muss noch einmal etwas dazu sagen:
Ich finde es total schade, dass so viele Threads immer in dieser Grundsatzdiskussion, ob Abtreibungen - einfach gesagt - gut oder böse sind.
Der Beitrag hat so viel Potenzial über Gefühle etc. zu sprechen und sich auszutauschen,
aber das wird dermaßen kaputt "geschrieben", dass dies kaum möglich ist.
Jeder hat doch sein ganz eigenes Recht was er mit sich und seinem Körper tut.
Hier lassen sich viele so extrem emotional treiben, dass es nervt.
Wenn jemand konstruktiv diskutiert finde ich das toll, vor allem wenn auch verschiedene Standpunkte zum Tragen kommen.
Aber dieses ewige 'du hast es getötet' 'wer alt genug für sex ist, ist alt genug für Kinder' Gerede ist auf deutsch gesagt - ziemlich furchtbar.
Viele beachten weder den Hintergrund, vor dem diese Handlung geschehen ist, noch die Person oder deren Gefühle.
Da wird eiskalt drauf rumgeritten, auf dieser sehr schwerwiegenden Entscheidung.

Die TE wollte ihre Geschichte erzählen, und am meisten erntet sie Hass / Unverständnis.
Klar muss das nicht jeder nachvollziehen, warum sie es getan habt, aber Respekt sollte doch bleiben. Und Achtung vor ihrer Persönlichkeit!

Ich kann es nur wiederholen:
Wer ein extremer ProLifer ist: eröffnet bitte euren eigenen Thread, in dem ihr darüber diskutiert oder
geht ins Baby oder Schwangerschaftsforum.

Hallo liebe Fayth1
ich bin zwar eher Abtreibungsgegnerin aber das meiste was Du da so geschrieben hast finde ich ganz ok. Und manch Kommentare von "extremen ProLifer'n" finde ich unter aller sau.

Was ich aber nicht verstehe ist wenn Du schreibst "Jeder hat doch sein ganz eigenes Recht was er mit sich und seinem Körper tut." Ja aber was ist denn mit dem Recht des ungeborenen Babys/Embryos, das lebt doch auch schon, hat auch seinen Körper. Was ist mit dessen Recht? Was ist mit dem Recht auf Schutz und Unversehrtheit von jemandem wo sich einfach nicht selber schützen kann (wie eben einem Ungeborenen), verliert denn jemand wo sich nicht selber schützen kann das Recht auf Schutz weil sie/er sich nicht selber schützen kann?
Also bei den "Abtreibungsbeführwortern" geht es immer nur um das Recht der Mutter.
Das verstehe ich nicht.
Grüße,

.

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17. August 2011 um 8:42
In Antwort auf naomh_12508201


Ganz ehrlich? Ich bin deiner Meinung. Ich finde es selbst unschön, wenn eine 13 Jährige schon Sex hat. (Ich wurde vergewaltigt mit 7 aber sonst hatte ich auch noch nie)

Ich wusste halt nur nicht, ob man den Embryo schon als solcher werten kann, weil so richtig leben tut er ja mit 5 Wochen noch nicht (glaub ich, aber ich hab keine Ahnung)
Ich kenn selber Leute in meinem Alter, die wollen nur Sex, dann kommt der nächste, und dann wieder der nächste..da merk ich selbst, sowas hat nichts mit Liebe und Zärtlichkeit zu tun, da geht es einfach nur um fi*ken. Und das finde ich, genau wie du, einfach nur traurig.

OH mein Gott ...
Wie schrecklich - wurde der Jenige zu Verantwortung gezogen?
Wie verkraftest du das? Schlimm, dass es solche Menschen gibt, die sich an einem 7-Jährigen Kind vergreifen.. was für eine schreckliche Welt.

Ist das der Grund, dass du dich mit sowas traurigem beschäftigst??
Hoffe sonst deine Einstellung bleibt so - zu früh bring Sex nix. Später ist es dann schöner"

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18. August 2011 um 21:02
In Antwort auf opal_12967797

OH mein Gott ...
Wie schrecklich - wurde der Jenige zu Verantwortung gezogen?
Wie verkraftest du das? Schlimm, dass es solche Menschen gibt, die sich an einem 7-Jährigen Kind vergreifen.. was für eine schreckliche Welt.

Ist das der Grund, dass du dich mit sowas traurigem beschäftigst??
Hoffe sonst deine Einstellung bleibt so - zu früh bring Sex nix. Später ist es dann schöner"

Ach naja
Nein, derjenige wurde nicht zur verantwortung gezogen. Der Täter ist ja auch mein bruder.. Ich komm damit nicht so gut klar aber ich hab gerade meine Therapie wieder aufgenommen (Nachdem ich sie abgebrochen hatte) und versuch jetzt, das alles ein bisschen besser zu verkraften. Ja, aber sowas gibt's halt in unserer Welt. Aber das ist ja ein anderes Thema...
Mehr oder weniger ja.

Die Einstellung wird mit sicherheit so bleiben

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19. August 2011 um 16:46

Ich find es echt schade und egoistisch
ich finde es nich gut das du dein baby abgetrieben hast, wenn man ein kind nicht möchte gibt es noch viele wege die man einschlagen kann warum immer gleich umbrinngen??!! ich kann das ehrlich nicht verstehen ich habe eine 3 jährige tochter und ich bin froh sie haben zu dürfen sie hat aus mir einen ganz anderen menschen gemacht morgens wenn ich aufwache und in ihr süsses gesicht schaue bin ich der glücklichste mensch ich hatte 2010 eine fehlgeburt gehabt ich war am boden zerstört meine tochter hat mir wirklich geholfen...es ist nicht selbstverständlich schwanger zu sein viele frauen wünschen sich viele kinder und tun alles dafür und es klappt nicht oder sie verlieren es und du hast dein glück einfach so weggeschmissen

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19. August 2011 um 19:07

Musst nur eine PC brauchen zum lesen
dann ist Zauberfrau wie weggezaubert und es ist mega friedlich

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20. August 2011 um 16:28
In Antwort auf amrei_12496621

Hallo liebe Fayth1
ich bin zwar eher Abtreibungsgegnerin aber das meiste was Du da so geschrieben hast finde ich ganz ok. Und manch Kommentare von "extremen ProLifer'n" finde ich unter aller sau.

Was ich aber nicht verstehe ist wenn Du schreibst "Jeder hat doch sein ganz eigenes Recht was er mit sich und seinem Körper tut." Ja aber was ist denn mit dem Recht des ungeborenen Babys/Embryos, das lebt doch auch schon, hat auch seinen Körper. Was ist mit dessen Recht? Was ist mit dem Recht auf Schutz und Unversehrtheit von jemandem wo sich einfach nicht selber schützen kann (wie eben einem Ungeborenen), verliert denn jemand wo sich nicht selber schützen kann das Recht auf Schutz weil sie/er sich nicht selber schützen kann?
Also bei den "Abtreibungsbeführwortern" geht es immer nur um das Recht der Mutter.
Das verstehe ich nicht.
Grüße,

.


hallo infanstueri,
ich sehe schon ein, dass ein kind ein recht zu leben hat, na klar. aber für mich ist ein abbruch bis zur 10. SSW vertretbar. Irgendwo muss man nun einmal für sich die grenzen ziehen, meine persönliche liegt da.
der embyro ist lebendig und das ist mir auch klar, dennoch muss man auch den willen der mutter achten.
und lieber ein abbruch als eine depressive mutter + schwierige situation + (vernachlässigtes) kind...

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21. August 2011 um 2:03


eine bestimmte person hier ist so ekelhaft, dass ich bei den kommentaren denke: wieso hat ihre mutter nicht so gedacht -.- ich verachte leute, die SO reden... ich nenne keine namen -.-

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1. September 2011 um 17:40


Der Herzschlag ist ein Reflex... Nicht mehr... Und den Begriff Mäuschen würde ich mit kleinen Wesen mit Zellen, die sich zusammenziehen ersetzen...
Kann man nicht einmal realistisch sein?!?
Es kann bei jeder Verhütung was schief gehen! Warum sind denn hunderte Frauen vor Jahren auf die Straße gegangen um diese Freiheit zu erkämpfen?!?
Behalte dir bitte dein Mitleid...

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6. September 2011 um 22:53

Ist nicht mehr schneller
wenn man Zeugs lesen muss, das man gar nicht lesen will und schlechter für die Nerven ist es auch.

Ältere Beiträge sind noch drin und einige sind mal erschienen wahrscheinlich weil sie eben daran arbeiten, dass auch die Iphones gemutete Beiträge nicht mehr anzeigen. Freu mich drauf.

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7. September 2011 um 11:14
In Antwort auf honey_11949605


Hm. Hab mir das ganze noch einmal durchgelesen und muss noch einmal etwas dazu sagen:
Ich finde es total schade, dass so viele Threads immer in dieser Grundsatzdiskussion, ob Abtreibungen - einfach gesagt - gut oder böse sind.
Der Beitrag hat so viel Potenzial über Gefühle etc. zu sprechen und sich auszutauschen,
aber das wird dermaßen kaputt "geschrieben", dass dies kaum möglich ist.
Jeder hat doch sein ganz eigenes Recht was er mit sich und seinem Körper tut.
Hier lassen sich viele so extrem emotional treiben, dass es nervt.
Wenn jemand konstruktiv diskutiert finde ich das toll, vor allem wenn auch verschiedene Standpunkte zum Tragen kommen.
Aber dieses ewige 'du hast es getötet' 'wer alt genug für sex ist, ist alt genug für Kinder' Gerede ist auf deutsch gesagt - ziemlich furchtbar.
Viele beachten weder den Hintergrund, vor dem diese Handlung geschehen ist, noch die Person oder deren Gefühle.
Da wird eiskalt drauf rumgeritten, auf dieser sehr schwerwiegenden Entscheidung.

Die TE wollte ihre Geschichte erzählen, und am meisten erntet sie Hass / Unverständnis.
Klar muss das nicht jeder nachvollziehen, warum sie es getan habt, aber Respekt sollte doch bleiben. Und Achtung vor ihrer Persönlichkeit!

Ich kann es nur wiederholen:
Wer ein extremer ProLifer ist: eröffnet bitte euren eigenen Thread, in dem ihr darüber diskutiert oder
geht ins Baby oder Schwangerschaftsforum.

Das
unterschreibe ich mal so!

Wenns danach ginge, müssten wir's so handhaben, das man Sex nur noch hat, wenn man ein Kind zeugen möchte.

Ich selbst könnte es mir in meiner Situation auch nicht vorstellen, ein Kind in die Welt zu setzen. Allein schon finanziell. Ein Kind wird nun mal nicht nur ausschließlich mit Liebe und Zuneigung groß. Es hat auch irgendwann materielle Ansprüche.

Jetzt mögen zwar viele sagen: "alles Erziehungssache". Nunja, teils teils. Will man als Eltern jedes Mal in die Schule rennen, wenn das Kind gehänselt wird, weils diese oder jene Sachen nicht hat, oder gar nicht mit auf Klassenfahrt gehen kann, weil einfach die Kohle nicht da ist?

Oder, was ist mit den Arbeitslosen. Sollen die fleißig weiterhin Kinder in die Welt setzen und sich vom Staat finanzieren lassen?? Wieviele setzen Jahr für Jahr Kinder in die Welt um schön das Kinder- und Elterngeld zu kassieren, damit sie nicht arbeiten müssen. Genug.

Meiner Meinung nach ist ein Kind eine Entscheidung fürs Leben, die gewisse Rechte und Pflichten mit sich bringt und kein Spielball, den man bei Bedarf mal in die Ecke stellen kann.

Warum sollte dann jemand dafür bestraft werden, wenn er bzw. sie weiß, dass ein Kind einfach nicht in die jetzige Situation passt, weil eben das Geld knapp ist, man seine Ausbildung nicht beendet hat, noch kein großes Geld verdient hat und überhaupt, finanziell knapp bei Kasse ist?

Es gibt heutzutage leider nichts mehr geschenkt!

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7. September 2011 um 19:08

Man kann günstig leben
wenn man das möchte. Nur leider ist das scheinbar etwas, wofür man sich schämen muss. Ich trage auch gerade eine Second-Hand-Jeans von Ebay. Schande über mich. Meine Kinder tragen auch nur Gebrauchtes oder Geschenktes. Also biete ich ihnen in den Augen vieler nichts. Na schön.

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8. September 2011 um 13:13

Teils Teils
Ich denke jeder kann es bewerkstelligen, dass ein Kind keinen Hunger leiden muss... Aber dennoch... Bei der Verhütung kann immer was schief gehen... Mir ist auch schon mal ein Kondom gerissen, aber nichts passiert... Der nächste hat vielleicht nicht soviel "Glück"... Ich lebe doch in erster Linie für mich selber... Und ich möchte nie in die Situation kommen, dass ich für mich selbst kein Geld mehr ausgeben kann, weil es sonst nicht zum Leben reicht...
Es versteht sich von selbst, dass erst das Kind dran ist, aber ich will selbst auch glücklich sein... Mit Kind, Partner und meinen Lebensstandard...
Ich genieße lieber jeden Augenblick, als ständig jeden Cent 1000 mal umzudrehen...

Soll ich denn meine Lebenseinstellung aufgeben, nur weil eine Abtreibung nicht "gesellschaftsfähig" ist?!?

Überleg doch mal, welchen Druck Schüler/Studenten haben...

Und vom Einkommen meines Mannes möchte ich erst recht nicht abhängig sein...

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8. September 2011 um 19:03
In Antwort auf farah_12524490

Teils Teils
Ich denke jeder kann es bewerkstelligen, dass ein Kind keinen Hunger leiden muss... Aber dennoch... Bei der Verhütung kann immer was schief gehen... Mir ist auch schon mal ein Kondom gerissen, aber nichts passiert... Der nächste hat vielleicht nicht soviel "Glück"... Ich lebe doch in erster Linie für mich selber... Und ich möchte nie in die Situation kommen, dass ich für mich selbst kein Geld mehr ausgeben kann, weil es sonst nicht zum Leben reicht...
Es versteht sich von selbst, dass erst das Kind dran ist, aber ich will selbst auch glücklich sein... Mit Kind, Partner und meinen Lebensstandard...
Ich genieße lieber jeden Augenblick, als ständig jeden Cent 1000 mal umzudrehen...

Soll ich denn meine Lebenseinstellung aufgeben, nur weil eine Abtreibung nicht "gesellschaftsfähig" ist?!?

Überleg doch mal, welchen Druck Schüler/Studenten haben...

Und vom Einkommen meines Mannes möchte ich erst recht nicht abhängig sein...

Warst Du mal / bist Du Studentin?
Das Geld ist knapp und trotzdem geht's irgendwie und ich behaupte, die meisten Studis sind deswegen nicht unglücklich. Nach der Studienzeit geht man arbeiten und kann sich immer noch das leisten, wovon man immer geträumt hat. Es muss doch nicht immer alles jetzt und hier sein.

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8. September 2011 um 22:35

Unbeschwerte Jugend
Naja, gewisse Jugendliche studieren bis Mitte zwanzig oder länger und haben auch kaum Geld. War bei mir auch so. Nix mit Schönheitsstudio, ständig den neusten Klamotten und teurem Urlaub. Und trotzdem hab ich's genossen, weil mein Leben zum Glück nicht vom Materialismus abhängt. Gewisse Dinge habe ich mir erst später geleistet, als ich MUTTER war, nachdem ich mir was angespart und nebenher gearbeitet hatte.

Und ja, wer ständig Geld für unnützes Zeugs ausgibt und keinen Cent für Leute hat, die kaum wissen, wie sie ihr Essen bezahlen sollen, halte ich für egoistisch. Man kann einfach mal dankbar sein, dass wir ein angenehmes Leben führen, und dies ausdrücken, indem wir mal auf Luxus verzichten, um anderen etwas Leid zu ersparen. Denk mal daran, wie es Dir ginge, wenn Du auf Müllhaufen nach Essen suchst, während ein fetter Tourist in seinem Mercedes an Dir vorbeirollt, um sich irgendwo in einem teuren Restaurant die Pauke vollzuschlagen, nachdem er sich gerade hat das Gesicht straffen lassen.

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8. September 2011 um 22:48

Bewusst leben
geht auch normal. Das weisst Du bestimmt auch. Es gibt genug Möglichkeiten, zwischen verschiedenen Produkten, die unterschiedlich hergestellt worden sind, zu wählen.

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9. September 2011 um 8:51

Anamarie
Ich habe deine Geschichte gelesen und bin irgendwie geschockt was dir passiert ist, du gings ja durch die Hölle.
Wenn man sich gegen eine Schwangerschaft entscheidet hat man schon genug mit sich zu kämpfen wenn es aber noch schief geht muss ja schrecklich sein.
Ich war auch immer gegen Abtreibung, habe Frauen die sich zu diesem Schritt entschieden haben verurteilt, als unkompetent tituliert (wegen Verhütung), mittlerweile weiss ich es besser und erlaube mir kein Urteil mehr.
Ich bin der Meinung, man kann nur eine gute Mutter sein wenn man eine zufriedene Frau ist, wenn man sich auf eine Schwangerschaft einlässt obwohl man nicht darauf vorbereitet ist und seine eigene Gefühle zurücksteckt wegen einer falschen Moral holt diese Unzufriedenheit ein irgendwann wieder ein, vielleicht geauso wie die Entscheidung eines Abbruchs.
Die Abtreibungsgegnerin reden hier viel über die Rechte des Embryos, ich denke aber eher an die Rechte der Frau die sich ein ganzes Leben auf eine Verantwortung einlässt die sie vielleicht nicht übernehmen kann und vielleicht leidet dieser Embryo später Kind vielleicht ein lebenlang unter einer unzufriedener Mutter oder aber einen gehetzten Mutter die jedem es recht machen will.
Das Thema Abdoption wird auch öfter angesprochen und ich muss sagen es ist naiv zu denken dass es einfacher für eine Frau ist, die keine Schwangerschaft will, sich 9 Monate quält und dann die Geburt durchsteht die beste Lösung sein soll. Später sucht das Kind nach seinen Wurzeln und wird mit einer harten Realität konfrontiert.
Einen Abbruch im frühen Stadium ist absolut vertretbar wenn es für Frau so am besten ist, denn die Frauen müssen mit den Konsequenzen leben.
Jedem seine Meinung aber es ist nicht immer alles schwarz oder weiss.

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9. September 2011 um 9:51
In Antwort auf esmi_12120735

Warst Du mal / bist Du Studentin?
Das Geld ist knapp und trotzdem geht's irgendwie und ich behaupte, die meisten Studis sind deswegen nicht unglücklich. Nach der Studienzeit geht man arbeiten und kann sich immer noch das leisten, wovon man immer geträumt hat. Es muss doch nicht immer alles jetzt und hier sein.

Ich kann nur vom Bekanntenkreis sprechen...
aber ich glaube einen Studi geht es nicht soooo schlecht, zumindest nicht hier in Dresden...

Bafög liegt irgendwo bei 650 + Kindegeld 185 + 400 die du verdienen darfst...
Das sind, wenn man nicht ganz faul ist 1235 jeden Monat... Und ich kenn ne Menge Arbeitnehmer, die weniger haben, trotz 40 Stundenwoche...
Und man darf auch nicht vergessen, dass ein Studi 1000e Vergünstigungen bekommt... Semesterticket, bei Apple 12% Rabatt, jede Software fürn Computer für fast nix, Zeitungen nahezu umsonst...

So schlecht gehts den nicht...

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9. September 2011 um 9:54

Selbst wenn,
wir hier weniger essen, und weniger wegschmeißen wird sich in China nichts ändern... Die fahren nur die Produktion runter...

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9. September 2011 um 14:00

Und
von den 3 m mehr land ernähren wir dann Chinababies?!?

Ich finde es schlimm, wenn man zuerst da hinschaut wo man noch nie gewesen ist... Auch in Deutschland fehlt es manchen Kindern am nötigsten...
Unterstützt die Arche, bevor ihr Reisfelder baut...

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9. September 2011 um 19:33

Erinnert mich an Carsten Maschmeyer
Mit miesesten Methoden kam der zu Reichtum, hat Villen überall, 650 Mio Euro Vermögen. Es war Anfang Jahr im TV. Tausende Kleinanleger hat er finanziell ruiniert und sie stottern jeden Monat Berge von Schulden ab. Maschmeyer sagt noch nicht mal was dazu, drückt sich um jedes Interview. Dann taucht er geschniegelt auf einer Spendengala auf und spendet eine Million, wenn ALLE es sehen, und allen fällt die Kinnlade runter. Wenn ein normaler Bürger in gleichem Verhältnis spendet, schaut keiner hin. Es sind ja vielleicht nur 200 Euro. Soviel zu Leistung und grosszügigen Spenden. Ja, manche arbeiten hart für das, was sie haben. Aber viele sind so reich, so hart kann man gar nicht arbeiten. Und wieviele arbeiten hart und kommen gerade über die Runden, vor allem in Drittweltländern. Ich glaube, von Gerechtigkeit im Arbeitsleben sind wir noch weit entfernt.

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9. September 2011 um 19:40
In Antwort auf farah_12524490

Ich kann nur vom Bekanntenkreis sprechen...
aber ich glaube einen Studi geht es nicht soooo schlecht, zumindest nicht hier in Dresden...

Bafög liegt irgendwo bei 650 + Kindegeld 185 + 400 die du verdienen darfst...
Das sind, wenn man nicht ganz faul ist 1235 jeden Monat... Und ich kenn ne Menge Arbeitnehmer, die weniger haben, trotz 40 Stundenwoche...
Und man darf auch nicht vergessen, dass ein Studi 1000e Vergünstigungen bekommt... Semesterticket, bei Apple 12% Rabatt, jede Software fürn Computer für fast nix, Zeitungen nahezu umsonst...

So schlecht gehts den nicht...

Das ist Deutschland
In den Nachbarländern gibt's sowas nicht. Da hast Du, was Du in den Semesterferien verdienst und was die Eltern Dir zustecken. Da lernst Du, sparsam zu leben und so schlimm ist das nicht.

Wenn Euer System tatsächlich so gut ist, können ja auch Studis sehr gut ein Kind ernähren. Für dieses gibt's ja auch nochmal Kindergeld und finanzielle Unterstützung vom Staat. Womöglich haben Mütter noch mehr zur Verfügung als reguläre Studis.

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10. September 2011 um 10:42
In Antwort auf esmi_12120735

Das ist Deutschland
In den Nachbarländern gibt's sowas nicht. Da hast Du, was Du in den Semesterferien verdienst und was die Eltern Dir zustecken. Da lernst Du, sparsam zu leben und so schlimm ist das nicht.

Wenn Euer System tatsächlich so gut ist, können ja auch Studis sehr gut ein Kind ernähren. Für dieses gibt's ja auch nochmal Kindergeld und finanzielle Unterstützung vom Staat. Womöglich haben Mütter noch mehr zur Verfügung als reguläre Studis.

Das kann ich dir nicht sagen
Ich kenne keine Studis mit Kind, sorry...

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10. September 2011 um 19:03
In Antwort auf farah_12524490

Das kann ich dir nicht sagen
Ich kenne keine Studis mit Kind, sorry...

Ich schon
und denen ging's gut, sogar ohne Bafög.

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10. September 2011 um 19:06

So ist es
Und warum soll man von diesem Glück nicht ein bisschen abgeben für Menschen, die das Glück eben nicht hatten? Aus Dankbarkeit und Menschlichkeit?

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4. März 2012 um 18:45

Abtreibung
Hallo. Ich weis nicht so recht wie ich das hier schreiben soll.
Ich kam leider auch in die Situation ungewollt schwanger zu sein. Der Vater des Kindes und ich entschlossen uns aus verschiedenen Gründen für eine Abtreibung. Vorletzte Woche war es dann soweit. Nach dem Eingriff ging es mir relativ gut und die Übelkeit lies auch gleich nach. Allerdings hatte ich eine Woche gleich bleibende Blutungen. Als ich dann wieder beim Arzt war, sagte er meine Gebärmutter sei noch zu groß und er konnte garnichts "richtiges" erkennen, außer das sie gefüllt war und die dicke Schleimhaut konnte man sehen und einige kleine schwarze Punkte. Dann nahm er mir Blut ab um den HCG Wert zu kontrollieren. Ich habe auch eine Herzförmige Gebärmutter und zu allem Übel habe ich mittlerweile das Gefühl noch immer schwanger zu sein. Alles fühlt sich wieder genauso an wie vor dem Eingriff. Und ich habe das Gefühl das meine Gebärmutter weiterhin wächst anstatt sich zusammen zu ziehen. Das macht mir schon sehr große Angst! Ich soll noch eine Woche warten bis der Arzt mich wieder sehen will. Aber die Zeit rennt und ich habe nun auch gemerkt das ich mit diesem Mann auf keinen Fall ein Kind haben kann. Seine Entscheidung steht fest und am Ende werde ich alleine da stehen. Ich aber habe schon sowas wie Panik! Ich meine so ein Eingriff ist doch sicher nicht ohne Schaden an dem Embryo vorbei gegangen, oder? Und eigentlich bin ich nicht unbedingt eine Beführworterin solcher Eingriffe...
Als ich diesen Schritt ging, konnte ich noch hinter meiner Entscheidung stehen. Mittlerweile frisst mich diese Ungewissheit auf!
Kannst du mir bitte etwas genauer schildern wie schnell das alles ging, also von der Erkenntnis das diese SS noch bestand, bis zum Eingreifen des Arztes mit diesem Medikament?

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13. März 2012 um 19:30

Beleidigend!
Deine Antwort @ rachel17 ist voll daneben!!!!!!!

Ich glaube nicht das ich hier in allen Einzelheiten erklären muss wie wir verhütet haben und wie und wann es dann doch schief gegangen ist! Ich sage dir nur mal so viel (weil deine Art über Frauen wie mich zu urteilen schon hart, gemein und anmaßend ist!!!!): wir haben verhütet!! Schließlich sind wir erwachsen und erst recht nicht von gestern! Und wenn du schon so genau bist solltest du eigentlich auch wissen das es keinen 100%igen Schutz gibt! Weder durch die Pille, Kondome, die Spirale oder andere Verhütungsmittel!

Und du kennst nicht mal meine persönliche Lage! Ich finde es anmaßend über Entscheidungen anderer Menschen so zu urteilen! Zumal du einmal von Mutter und Kind als Opfer sprichst und dann wieder der Mutter die alleinige Schuld gibst das sie schwanger geworden ist! Ist sie denn "schuldig", wenn zB ein Kondom doch mal seinen Zweck nicht erfüllt?

Mal im Ernst, das ist Mist und ich bin mir sicher, wenn das hier kein Forum wäre, so würde man auch bei dir was finden worüber man sich aufregen könnte!

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