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Abbruch oder nicht Abbruch, das ist hier die Frage (Alleinerziehend?)

27. November 2017 um 21:34

Ihr Lieben,

falls das jemand von euch liest, die alleinerziehende Mam ist, würde ich mich sehr über Rückmeldung freuen (von allen anderen natürlich auch).
Ich bin Anfang der fünften Schwangerschaftswoche - das Kind war nicht geplant und ist per se durch persönliche Verhütungs-Dummheit (verzeiht die flappsige Wortwahl) entstanden.
Der Vater mit dem ich zwar gut befreundet bin aber nicht verliebt und keine Beziehung habe ( allerdings seit einiger Zeit eine Affäre), will das Kind überhaupt nicht und hält es, zitat "für den größten Fehler den man machen könnte" oder "die schlimmste Situation in der man sich befinden könnte. 

Ich bin 26 und am Ende meines Masterstudiums, habe noch keine Stelle in Aussicht, und eigentlich vor allem Berufsperspektiven im Ausland (oder zumindest nicht hier in der Gegend wo auch meine Eltern wohnen).

Vor dem GEspräch mit ihm gestern war ich eigentlich positv gestimmt. Aber jetzt denke ich mir doch: Ruiniert das nicht alles? Ist das nicht dumm ? Und unverantwortlich?

Heute mittag habe ich Termine zur Schwangerschaftskonfliktberatung und auch gleich in der Klinik für einen Abbruchstermin ausgemacht.
Seither breche ich alle 10 Minuten in Tränen aus. Wenn ich das richtig deute, bedeutet das, dass ich mit dem Gedanken eines Abbruchs überhaupt nicht klarkomme (Eigentlich habe ich auch einen großen Kinderwunsch).

Daher meine Frage: Kann ich das auch alleine schaffen? Ist es möglich? Ist es sinnvoll?
Ich habe bereits so viel von dieser Schwangerschaft (Inklusive der Einnistung und seither Dehnungsschmerzen) mitbekommen - ich habe schon jetzt viele Nebenwirkungen (obwohl ich erst 4+5 bin).

Ich dank euch!
 

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27. November 2017 um 21:45

Klar kann man es auch alleine schaffen - ich bin jetzt seit, ach, ewig und drei Tagen alleinerziehend - erst mit 2 und jetzt mit 3 Kindern - und schaffe es sehr gut. Manchmal denk ich mir, dass ein Mann mich nur stören würde 😅
Du musst halt schauen, wie es finanziell passt. Im Grunde könnte ich mir sogar vorstellen, dass du mit dem Kind ins Ausland gehen kannst, gerade wenn es nur eines ist und du ansonsten ungebunden bist. In vielen Ländern gibt es gute Unterstützungsmöglichkeiten mit Kindern, hier in D. wirds meist schwieriger.
Wenn du es nicht übers Herz bringst, dann lass es. Lassndich nochmal beraten in Bezug darauf, dass du das Kind behalten möchtest, damit du weißt, welche Fördermöglichkeiten es gibt. Damit du auf jeden Fall beide Seiten kennst.

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28. November 2017 um 9:10

Klar ist es ein großet Fehler,  weil der Mann zahlen muss...

Lass dich nicht bequatschen, du liebst dein Baby jetzt schon, sonst würdest du nicht weinen.
Was bringt es wenn du in 3 Jahren wieder schwanger bist, nur weil du dann eine Zeit gearbeitet hast?
Dann ist dein erstes Wunschbaby abgetrieben, kannst du dir das verzeihen? 

Man kann es auch alleine, mit Kind schaffen.  
Dein Studium ist bald angeschlossen. Wenn du nach den Mutterschutz oder sogar erst nach der Elternzeit arbeiten willst, gibt es Kinderbetreuung.

Alles gute. 

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28. November 2017 um 9:53

Hey 
fühl dich mal aus der ferne gedrückt.

ich bin zwar nicht alleinerziehend, aber mein mann geht im schichtdienst arbeiten und nebenbei besucht er noch die abendschule. Er ist so gut wie nie zu hause, daher bin ich die meiste zeit alleine. 
Also ich fühle mich manchmal schon als alleinerziehend und komme bis jetzt gut klar. Man wächst ja auch mit seinen kindern und den damit verbundenen Aufgaben langsam zusammen. 

und ich stimme den anderen zu, du kannst in 2 jahren immernoch arbeiten gehen und sogar auch noch ins ausland. 
Wenn die Kids so klein sind ist das noch unkompliziert, im Gegensatz zu älteren kids, die schon richtige freunde usw haben 

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28. November 2017 um 10:22
In Antwort auf andersmacherin

Ihr Lieben,

falls das jemand von euch liest, die alleinerziehende Mam ist, würde ich mich sehr über Rückmeldung freuen (von allen anderen natürlich auch).
Ich bin Anfang der fünften Schwangerschaftswoche - das Kind war nicht geplant und ist per se durch persönliche Verhütungs-Dummheit (verzeiht die flappsige Wortwahl) entstanden.
Der Vater mit dem ich zwar gut befreundet bin aber nicht verliebt und keine Beziehung habe ( allerdings seit einiger Zeit eine Affäre), will das Kind überhaupt nicht und hält es, zitat "für den größten Fehler den man machen könnte" oder "die schlimmste Situation in der man sich befinden könnte. 

Ich bin 26 und am Ende meines Masterstudiums, habe noch keine Stelle in Aussicht, und eigentlich vor allem Berufsperspektiven im Ausland (oder zumindest nicht hier in der Gegend wo auch meine Eltern wohnen).

Vor dem GEspräch mit ihm gestern war ich eigentlich positv gestimmt. Aber jetzt denke ich mir doch: Ruiniert das nicht alles? Ist das nicht dumm ? Und unverantwortlich?

Heute mittag habe ich Termine zur Schwangerschaftskonfliktberatung und auch gleich in der Klinik für einen Abbruchstermin ausgemacht.
Seither breche ich alle 10 Minuten in Tränen aus. Wenn ich das richtig deute, bedeutet das, dass ich mit dem Gedanken eines Abbruchs überhaupt nicht klarkomme (Eigentlich habe ich auch einen großen Kinderwunsch).

Daher meine Frage: Kann ich das auch alleine schaffen? Ist es möglich? Ist es sinnvoll?
Ich habe bereits so viel von dieser Schwangerschaft (Inklusive der Einnistung und seither Dehnungsschmerzen) mitbekommen - ich habe schon jetzt viele Nebenwirkungen (obwohl ich erst 4+5 bin).

Ich dank euch!
 

Hallo liebe – was für ein schöner Name! – Andersmacherin!!
Anders machen – als alle? Als jemand anders von dir erwartet? Dann ist doch klar, dass du seit diesem irgendwie erzwungenen Entschluss alle 10 Minuten weinst. Du tust nicht, was du willst. Und das geht nicht gut.
Warum tust du es? Hat dich das Gespräch vorgestern so enttäuscht?
Mit welchem Gefühl hast du diese Termine gemacht? Aus einer Art Trotz, aus Sehnsucht nach ihm, aus Enttäuschung? Oder aus vernünftiger Einsicht? Hat er dich beschämt, dass du „so etwas“ willst, was doch „kein Mensch will“. War er bisschen überheblich zu dir? Oder selbst voller Angst, was auf ihn jetzt zukommen könnte!?

So wie die anderen hier, denke ich, dass du das Kind keinesfalls abtreiben solltest, weil du schon fest mit ihm verbunden bist! So ein positives Gefühl so früh in der Schwangerschaft haben wenige Frauen! Dass Du Dehnungsschmerzen und Nebenwirkungen wie einen „schönen Gruß“ vom Kleinen annimmst. . Das ist wirklich besonders. Besonders schön!!

Deine Fragen nun (erst habe ja ich welche gestellt ....):
Kann ich das auch alleine schaffen? – Ganz bestimmt! Nicht nur einfach deshalb, weil viele andere es auch schaffen. Du wirst es schaffen, weil du es willst und weil du etwas kannst. So zielstrebig, wie du mit 26 schon am Ende deines Masterstudium angelangt bist, hast du auf jeden Fall die Organisationsfähigkeit dazu! Und wirklich allein wirst du auch nicht sein. Alleinerziehend – ein Wort, hinter dem sich so viele Situationen auftun können. Es heißt erstmal nur, dass eine Frau mit ihrem Kind oder ihren Kindern allein in einer Wohnung lebt, oder? Man erzieht ein Kind nie allein. Es gibt Situationen, in denen man sich allein fühlt. Aber solche Situationen gibt es auch in Familien mit beiden Elternteilen.
Es gibt ja einen Papa – und da ist durchaus noch Luft nach oben, was Beziehung angeht. Ihr findet euch ja nicht abstoßend.  Und manche stabile Beziehung beginnt so.
Oder du findest einen anderen Partner, wo klar, ist, dass man eine Beziehung will und nicht eine Affäre. Lässt sich ja prinzipiell immer das eine ins andere „umwandeln“.
Ist es möglich? – Ja!
Ist es sinnvoll? – Aber ja!!

Mit wem hast du denn diese letzten Wochen, seit deiner Ahnung, so gesprochen? Mit deinen Eltern auch schon? Und seit wann mit ihm? War es gestern mit ihm das erste Gespräch? Oder das erste „richtige“?
Wie meint er das denn, dass ein Kind der größte Fehler oder die schlimmste Situation sein könnte? Meint er das überhaupt (also die Sinnfrage) oder im Moment? Meint er es für sich oder für dich oder allgemein für jeden Menschen auf der Welt?

Wann ist jetzt das Beratungsgespräch? Wenn es eine gute Beratung ist, kannst du denen gar nicht weißmachen, dass du abtreiben willst. 
Frage dann lieber alles, was du brauchst und was du für dich wissen willst.
Und den Termin in der Klinik: Absagen! Aber überleg´ nochmal, welches Gefühl dich bewogen hat, den Termin überhaupt zu machen!
Vielleicht magst du einen Termin mit einer Mami aus der Uni machen? Wie sie alles gemacht hat und was sie nun vorhat? (Hoffe, da gibt es eine .....!!)
Liebe Grüße von Catie
 

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28. November 2017 um 18:49

Du willst das Kind, also behalte es. Wer ein anspruchsvolles Masterstudium schafft, hat auch genug Organisationstalent für ein Kind!

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28. November 2017 um 19:53

Hey ich bin in der gleichen Situation wie du nur das ich mittlerweile in der 38 SSW schon bin
Ich bin auch von nem Guten Freund (dachte ich bis dahin zumindest) Schwanger geworden. 
Er will nichts vom Kind wissen und bat mich sogar drum ihn nicht anzugeben und das er halt kein Unterhalt zahlen möchte.
Mittlerweile hab ich mitbekommen das er 3 Monate nachdem ich ihm sagte das ich Schwanger bin eine Feste Freundin aufeinmal hat (das mit unserer Freundschaft Plus Geschichte lief über 5 Jahre).
Naja zurück zum Thema... Ich hab nur eine Teilzeit Stelle als Verkäuferin daher verdiene ich auch nicht wirklich viel und ich hab mir wirklich Gedanken gemacht ob ich es schaffe aber die Liebe zu der kleinen ist einfach viel größer 
Da du jetzt schon bei dem Gedanken eines Abbruchs weinen musst dann sagt dir dein Mutterherz schon das du es behalten möchtest
Und spätestens beim ersten Ultraschallbild wird man erstrecht weich
Lass dich von dem Idioten nicht runterziehen!
Der Erzeuger meiner kleinen wollte Freundschaftlich trotzdem für mich da sein und selbst das kann er nicht mal mehr ich denke allein durch die ablenkung seiner Freundin. 
Ich hatte mir wirklich erhofft das er irgendwann Interesse an dem Kind zeigt zumindest Fragt wie es mir geht oder was es wird aber nein nichts. 
Mittlerweile bin ich drüber hinweg und freue mich nur noch auf meine kleine Maus 

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28. November 2017 um 21:50

Hier ist eine Mami aus der Uni 

Zwar war meine Ausgangssituation eine andere (verheiratet seit 2011), aber auch bei mir hat sich 2011 eine Schwangerschaft im Studium (B.A.) eingeschlichen. Da mein Mann unter der Woche in einer anderen Stadt gearbeitet hat, war ich faktisch unter der Woche auch alleinerziehend. Mit Studium, Nebenjobs und Haushalt. Aber ich habe es geschafft, auch wenn es anstrengend war und sich der Abschluss etwas verzögert hat. 2014, als ich gerade fertig geworden bin, sind wir nach Peking gezogen, wo ich nach einiger Suche und „nur“ einem B.A. eine gute Berufseinstiegschance in einem bekannten deutschen Unternehmen erhalten habe. Auch wenn sich dies nicht glücklich entwickelt hat, lagen die Ursachen ganz woanders.

2016 hatte ich leider eine späte Fehlgeburt in der 19.SSW, für die ich mir auch jetzt noch manches Mal starke Vorwürfe mache, obwohl ich nichts dafür konnte. Zwar war ich (für mich) immer ein Abtreibungsgegner, aber ich frage mich: wenn ich mir bei einer FG schon so heftige Vorwürfe mache, wie würde es dann erst bei einer Abtreibung sein? 

Wäge gut ab, was du tun wirst, und triff die Entscheidung einzig und allein für dich. Die Konsequenzen wirst du tragen müssen. Überlege dir gut: Was sind Argumente wie Geld, Karriere und Gesicht gegen das Leben eines Kindes? Aber falls du dich doch für eine Abtreibung entscheiden solltest: bitte warte nicht bis zum allerletzten Moment.

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28. November 2017 um 21:57

Meine Schwester ist auch zweifach alleinerziehende Mami, habe ich vergessen zu erwähnen. Ihre Ausgangssituation ist noch schlechter gewesen - sie hatte gerade ihren Job gekündigt und hat ein Studium mit Studienkredit anfangen, und war dann von ihrem Freund (von dem sie sich gerade getrennt hatte) schwanger. Mittlerweile das zweite Mal, aber der Vater interessiert sich inzwischen für beide Töchter. De facto ist sie aber auch alleinerziehend, weil die beiden getrennt leben und die Beziehung Höhen und Tiefen hat. 

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29. November 2017 um 6:09

hallo andersmacherin, 
ich war damals in etwa in der gleichen situation. auch habe ich so ziemlich das gleiche gefühlt, wie du. einerseits all die bedenken und die unsicherheit, andererseits ein tal der tränen. ich habe sofort nach dem positiven schwangerschaftstest einen termin in der abtreibungsklinik ausgemacht. mit vollster überzeugung, das richtige zu tun. danach begannen eben auch diese tagelangen zweifel und hormongeschwemmten gefühlsausbrüche. schlussendlich habe ich aber meinem allerersten impuls vertraut, und den termin wahrgenommen. die allerersten gedanken nach dem test waren nämlich: "shit! ich will das nicht! ich kann das noch nicht! katastrophe!" gleich nachdem aufwachen aus der narkose war ich auch heilfroh und extrem erleichtert. das bin ich über diese damalige entscheidung übrigens bis heute. ich schreibe das "nah am wasser gebaut zu sein" sehr den hormonen zu. ich weinte in der ersten zeit ja wegen allem möglichen (trauriges lied, furchtbarer zeitungsartikel usw.), diese sentimentalitätsschwankungen waren nach ein paar tagen auch wieder weg. heute hab ich 2 kinder und kenne jetzt auch die andere seite. ein positiver schwangerschaftstest kann durchaus auch mit einem:" juhuuuuu! ich bin schwanger!!!!!" kommentiert werden, wenn es passt. 

wie meine vorschreiberinnen schon sagten, kann dir diese entscheidung absolut niemand abnehmen. ich kann dir nur raten auf dein bauchgefühl (und das war anwesend, als du den test gesehen hast) zu hören. sich FÜR ein kind zu entscheiden, war noch nie eine RATIONALE entscheidung. es ist IMMER eine gefühlsentscheidung. auch wenn man es "plant". rational würde ein kind nämlich immer das leben schwieriger machen (geld,zeit,sorgen) und niemand würde kinder bekommen. sich gegen ein kind zu entscheiden, auch wenn es passiert ist, sollte meiner meinung nach auch vom gefühl entschieden werden dürfen. das gefühl spricht meist zu allererst,...dann kommen bedenken und überlegungen,...eben der ratio. 

wenn du dir wirklich, wirklich, wirklich von niemandem dreinreden lässt und mit der schwangerschaft keine hoffnungen an irgendetwas oder jemanden knüpfst, und aus dir selbst heraus die entscheidung triffst, wirst du sie niemals bereuen. dann wirst du niemals bereuen, wie es viele hier für sich SELBST entschieden haben, das kind zu bekommen und andrerseits wirst du es, wie ich auch nicht bereuen, es nicht bekommen zu haben. 

schaffen kann man es sowieso in unseren breiten als alleinerziehende mutter IMMER. entscheidend ist das gefühl, ob du es dann GERNE und mit LIEBE schaffst, oder ob es ein SCHAFFEN MÜSSEN mit ungewollten entbehrungen wird. davon hängt ja schlussendlich auch die qualität in der beziehung zu deinem kind dann ab. 

alles liebe! 
 

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29. November 2017 um 8:07
In Antwort auf andersmacherin

Ihr Lieben,

falls das jemand von euch liest, die alleinerziehende Mam ist, würde ich mich sehr über Rückmeldung freuen (von allen anderen natürlich auch).
Ich bin Anfang der fünften Schwangerschaftswoche - das Kind war nicht geplant und ist per se durch persönliche Verhütungs-Dummheit (verzeiht die flappsige Wortwahl) entstanden.
Der Vater mit dem ich zwar gut befreundet bin aber nicht verliebt und keine Beziehung habe ( allerdings seit einiger Zeit eine Affäre), will das Kind überhaupt nicht und hält es, zitat "für den größten Fehler den man machen könnte" oder "die schlimmste Situation in der man sich befinden könnte. 

Ich bin 26 und am Ende meines Masterstudiums, habe noch keine Stelle in Aussicht, und eigentlich vor allem Berufsperspektiven im Ausland (oder zumindest nicht hier in der Gegend wo auch meine Eltern wohnen).

Vor dem GEspräch mit ihm gestern war ich eigentlich positv gestimmt. Aber jetzt denke ich mir doch: Ruiniert das nicht alles? Ist das nicht dumm ? Und unverantwortlich?

Heute mittag habe ich Termine zur Schwangerschaftskonfliktberatung und auch gleich in der Klinik für einen Abbruchstermin ausgemacht.
Seither breche ich alle 10 Minuten in Tränen aus. Wenn ich das richtig deute, bedeutet das, dass ich mit dem Gedanken eines Abbruchs überhaupt nicht klarkomme (Eigentlich habe ich auch einen großen Kinderwunsch).

Daher meine Frage: Kann ich das auch alleine schaffen? Ist es möglich? Ist es sinnvoll?
Ich habe bereits so viel von dieser Schwangerschaft (Inklusive der Einnistung und seither Dehnungsschmerzen) mitbekommen - ich habe schon jetzt viele Nebenwirkungen (obwohl ich erst 4+5 bin).

Ich dank euch!
 

Guten Morgen Andersmacherin, ich hoffe die Gefühle konnten sich die Tage etwas ordnen und du und dein Baby bisschen zur Ruhe kommen.
- also zuerst obwohl dsd Wort Alleinerziehende heißt bist du nicht alleine. Bezieh deine Familie mit ein und das wird dir einen Trost und Sicherheit geben 😊 

Es ist eine schwierige Entscheidung. Da man immer mit sich selber am rangen ist. Jedoch hast du dich ja schon für Dein Kleines Wunder entschieden ❤️ Es ist immer ein Teil von dir und Karriere kann man im heutigen Zeitalter auch mit einem Kind meistern  

meine Mama war auch Alleinerziehende , ist mir zwei Kindern nach Deutschland ausgewandert und hat sich hier ein Leben aufgebaut! Ganz ohne Mann! 😊 und dafür bewundern mein Bruder und ich sie bis heute! 

Mach die Entscheidung nicht von ihm abhängig. Höre auf dein Gefühl du wirst wissen was das richtige ist. 😊

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29. November 2017 um 9:28
In Antwort auf andersmacherin

Ihr Lieben,

falls das jemand von euch liest, die alleinerziehende Mam ist, würde ich mich sehr über Rückmeldung freuen (von allen anderen natürlich auch).
Ich bin Anfang der fünften Schwangerschaftswoche - das Kind war nicht geplant und ist per se durch persönliche Verhütungs-Dummheit (verzeiht die flappsige Wortwahl) entstanden.
Der Vater mit dem ich zwar gut befreundet bin aber nicht verliebt und keine Beziehung habe ( allerdings seit einiger Zeit eine Affäre), will das Kind überhaupt nicht und hält es, zitat "für den größten Fehler den man machen könnte" oder "die schlimmste Situation in der man sich befinden könnte. 

Ich bin 26 und am Ende meines Masterstudiums, habe noch keine Stelle in Aussicht, und eigentlich vor allem Berufsperspektiven im Ausland (oder zumindest nicht hier in der Gegend wo auch meine Eltern wohnen).

Vor dem GEspräch mit ihm gestern war ich eigentlich positv gestimmt. Aber jetzt denke ich mir doch: Ruiniert das nicht alles? Ist das nicht dumm ? Und unverantwortlich?

Heute mittag habe ich Termine zur Schwangerschaftskonfliktberatung und auch gleich in der Klinik für einen Abbruchstermin ausgemacht.
Seither breche ich alle 10 Minuten in Tränen aus. Wenn ich das richtig deute, bedeutet das, dass ich mit dem Gedanken eines Abbruchs überhaupt nicht klarkomme (Eigentlich habe ich auch einen großen Kinderwunsch).

Daher meine Frage: Kann ich das auch alleine schaffen? Ist es möglich? Ist es sinnvoll?
Ich habe bereits so viel von dieser Schwangerschaft (Inklusive der Einnistung und seither Dehnungsschmerzen) mitbekommen - ich habe schon jetzt viele Nebenwirkungen (obwohl ich erst 4+5 bin).

Ich dank euch!
 

Guten Morgen. Erstmal muss ich sagen, ich war 17 als ich meine Tochter bekam. Noch in der Schule gewesen, vor der mittlerenreife. Familie hatte ich nicht, der erzeuger war auch nicht da. Jetzt ist meine Prinzessin mittlerweile 5 Jahre alt, ein wirklich offenes herzliches Kind. Ich stehe mit beiden Füßen im Leben, hab nach 2 Jahren meine Ausbildung angefangen, sie jetzt erfolgreich beendet mit meiner mittleren reife noch dazu. Ob es klappen kann? Nicht KANN sondern WIRD. Weil du es willst und wenn du es willst das schaffst du alles. Der kleine zwerg wird dir vielleicht mal die Nerven rauben, aber auch unendlich viel Kraft geben. Im positiven Sinne, wirst du ein anderer Mensch. Naja was heißt anders, du bleibst du, nur noch stärker. Wisch dir deine Tränen aus dem Gesicht oder mach sie zu Freuden Tränen, vergiss den Typen und genieße deine Schwangerschaft. Diese Liebe wird vergehen mit dem Mann, doch die Liebe zu deinem Kind. Die bleibt für immer und ewig. liebe Grüße

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30. November 2017 um 16:08
In Antwort auf xxjayjayxx

Hey ich bin in der gleichen Situation wie du nur das ich mittlerweile in der 38 SSW schon bin
Ich bin auch von nem Guten Freund (dachte ich bis dahin zumindest) Schwanger geworden. 
Er will nichts vom Kind wissen und bat mich sogar drum ihn nicht anzugeben und das er halt kein Unterhalt zahlen möchte.
Mittlerweile hab ich mitbekommen das er 3 Monate nachdem ich ihm sagte das ich Schwanger bin eine Feste Freundin aufeinmal hat (das mit unserer Freundschaft Plus Geschichte lief über 5 Jahre).
Naja zurück zum Thema... Ich hab nur eine Teilzeit Stelle als Verkäuferin daher verdiene ich auch nicht wirklich viel und ich hab mir wirklich Gedanken gemacht ob ich es schaffe aber die Liebe zu der kleinen ist einfach viel größer 
Da du jetzt schon bei dem Gedanken eines Abbruchs weinen musst dann sagt dir dein Mutterherz schon das du es behalten möchtest
Und spätestens beim ersten Ultraschallbild wird man erstrecht weich
Lass dich von dem Idioten nicht runterziehen!
Der Erzeuger meiner kleinen wollte Freundschaftlich trotzdem für mich da sein und selbst das kann er nicht mal mehr ich denke allein durch die ablenkung seiner Freundin. 
Ich hatte mir wirklich erhofft das er irgendwann Interesse an dem Kind zeigt zumindest Fragt wie es mir geht oder was es wird aber nein nichts. 
Mittlerweile bin ich drüber hinweg und freue mich nur noch auf meine kleine Maus 

Liebe xxjayjayxx,

vielen lieben Dank für deine Rückmeldung. Leider komme ich erst jetzt dazu, dir zu antworten, weil mein Internet hier irgendwie mit dem Forum gesponnen hat.
Vielleicht hast du ja Lust ein bisschen zu erläutern (gerne auch in einer PN) was letztlich für dich den Ausschlag gegeben hat?

Ganz liebe Grüße
Andersmacherin

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30. November 2017 um 16:17
In Antwort auf

Guten Morgen. Erstmal muss ich sagen, ich war 17 als ich meine Tochter bekam. Noch in der Schule gewesen, vor der mittlerenreife. Familie hatte ich nicht, der erzeuger war auch nicht da. Jetzt ist meine Prinzessin mittlerweile 5 Jahre alt, ein wirklich offenes herzliches Kind. Ich stehe mit beiden Füßen im Leben, hab nach 2 Jahren meine Ausbildung angefangen, sie jetzt erfolgreich beendet mit meiner mittleren reife noch dazu. Ob es klappen kann? Nicht KANN sondern WIRD. Weil du es willst und wenn du es willst das schaffst du alles. Der kleine zwerg wird dir vielleicht mal die Nerven rauben, aber auch unendlich viel Kraft geben. Im positiven Sinne, wirst du ein anderer Mensch. Naja was heißt anders, du bleibst du, nur noch stärker. Wisch dir deine Tränen aus dem Gesicht oder mach sie zu Freuden Tränen, vergiss den Typen und genieße deine Schwangerschaft. Diese Liebe wird vergehen mit dem Mann, doch die Liebe zu deinem Kind. Die bleibt für immer und ewig. liebe Grüße

Liebe Alle,

sooo viele so persönliche Geschichten und so viele gute Ratschläge und herzliche, aufbauende Worte! Euch allen sei dafür gedacht. Auch wenn ich erst jetzt wieder schreibe, habe ich dieser Tage viel gelesen und mich immer wieder gefreut, wenn eine Antwort kam.

Für mich ist die Entscheidung enorm schwierig und mittlweile tendiere ich fast schon wieder zu einem Abbruch - eben weil der Papa so überhaupt nicht mit im Boot ist - vor allem aber, weil es sehr viele Dinge, die ich mir für die Zukunft vorgestellt habe (zwar nicht unmöglich) aber doch so extrem schwierig machen würde.
Noch ist die Entscheidung allerdings nicht gefällt - und ich nehme derzeit alle Impulse sehr ernst.

Mein erster Impuls/Bauchgefühl war tatsächlich: Kind behalten.
Der zweite war: ohhh das wird aber verdammt schwierig.
Der derzeitige (samt seiner emotionalen Höhen und Tiefen) informierte Standpunkt ist: für mich selbst und meine persönliche, individuelle eigene Zukunft, wäre es einfacher kein Baby/Kind zu haben - zumindest nicht an diesem Punkt.

Wir werden sehen wie es weiter geht...
in jedem Fall hatte ich nun einige Gespräche mit diversen Personen und auch einer sehr guten Beraterin (mit der ich zuvor gemailt hatte).
Emotionale Ausbrüche hatte ich seit Montag nicht mehr. Aber mal sehen, wie es noch so läuft...

Eine verdammt schwierige und komplizierte Entscheidung.

Alles Liebe euch,

Andersmacherin
 

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2. Dezember 2017 um 10:58
In Antwort auf andersmacherin

Ihr Lieben,

falls das jemand von euch liest, die alleinerziehende Mam ist, würde ich mich sehr über Rückmeldung freuen (von allen anderen natürlich auch).
Ich bin Anfang der fünften Schwangerschaftswoche - das Kind war nicht geplant und ist per se durch persönliche Verhütungs-Dummheit (verzeiht die flappsige Wortwahl) entstanden.
Der Vater mit dem ich zwar gut befreundet bin aber nicht verliebt und keine Beziehung habe ( allerdings seit einiger Zeit eine Affäre), will das Kind überhaupt nicht und hält es, zitat "für den größten Fehler den man machen könnte" oder "die schlimmste Situation in der man sich befinden könnte. 

Ich bin 26 und am Ende meines Masterstudiums, habe noch keine Stelle in Aussicht, und eigentlich vor allem Berufsperspektiven im Ausland (oder zumindest nicht hier in der Gegend wo auch meine Eltern wohnen).

Vor dem GEspräch mit ihm gestern war ich eigentlich positv gestimmt. Aber jetzt denke ich mir doch: Ruiniert das nicht alles? Ist das nicht dumm ? Und unverantwortlich?

Heute mittag habe ich Termine zur Schwangerschaftskonfliktberatung und auch gleich in der Klinik für einen Abbruchstermin ausgemacht.
Seither breche ich alle 10 Minuten in Tränen aus. Wenn ich das richtig deute, bedeutet das, dass ich mit dem Gedanken eines Abbruchs überhaupt nicht klarkomme (Eigentlich habe ich auch einen großen Kinderwunsch).

Daher meine Frage: Kann ich das auch alleine schaffen? Ist es möglich? Ist es sinnvoll?
Ich habe bereits so viel von dieser Schwangerschaft (Inklusive der Einnistung und seither Dehnungsschmerzen) mitbekommen - ich habe schon jetzt viele Nebenwirkungen (obwohl ich erst 4+5 bin).

Ich dank euch!
 

Naja, ganz so positiv und euphorisch sehe ich die ganze Situation nicht. Ja, man kann alles irgendwie immer schaffen. Man sollte aber auch daran denken, dass über 40% der alleinerziehenden Frauen (sind ja meistens Frauen) es nicht mal so eben gewuppt kriegen und hartz4 beziehen. Unterhalt von den Vätern ist ja auch immer so eine Sache. Ob deine Auslandspläne noch funktionieren können, musst du selbst entscheiden.
Ich will dir jetzt keine Angst machen, aber bitte gehe an deine Situation realistisch dran und vergiß dein eigenes Leben und deine Träume nicht.

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3. Dezember 2017 um 23:51
In Antwort auf andersmacherin

Ihr Lieben,

falls das jemand von euch liest, die alleinerziehende Mam ist, würde ich mich sehr über Rückmeldung freuen (von allen anderen natürlich auch).
Ich bin Anfang der fünften Schwangerschaftswoche - das Kind war nicht geplant und ist per se durch persönliche Verhütungs-Dummheit (verzeiht die flappsige Wortwahl) entstanden.
Der Vater mit dem ich zwar gut befreundet bin aber nicht verliebt und keine Beziehung habe ( allerdings seit einiger Zeit eine Affäre), will das Kind überhaupt nicht und hält es, zitat "für den größten Fehler den man machen könnte" oder "die schlimmste Situation in der man sich befinden könnte. 

Ich bin 26 und am Ende meines Masterstudiums, habe noch keine Stelle in Aussicht, und eigentlich vor allem Berufsperspektiven im Ausland (oder zumindest nicht hier in der Gegend wo auch meine Eltern wohnen).

Vor dem GEspräch mit ihm gestern war ich eigentlich positv gestimmt. Aber jetzt denke ich mir doch: Ruiniert das nicht alles? Ist das nicht dumm ? Und unverantwortlich?

Heute mittag habe ich Termine zur Schwangerschaftskonfliktberatung und auch gleich in der Klinik für einen Abbruchstermin ausgemacht.
Seither breche ich alle 10 Minuten in Tränen aus. Wenn ich das richtig deute, bedeutet das, dass ich mit dem Gedanken eines Abbruchs überhaupt nicht klarkomme (Eigentlich habe ich auch einen großen Kinderwunsch).

Daher meine Frage: Kann ich das auch alleine schaffen? Ist es möglich? Ist es sinnvoll?
Ich habe bereits so viel von dieser Schwangerschaft (Inklusive der Einnistung und seither Dehnungsschmerzen) mitbekommen - ich habe schon jetzt viele Nebenwirkungen (obwohl ich erst 4+5 bin).

Ich dank euch!
 

Sowas zu beantworten 
ist immer sehr schwierig ....

.ja alleine ist es möglich,....
nun wenn du schon alles in Wege geleitet hast diesen Schritt schon gegangen bist ...

du kannst auch wieder 🤰Werden. 

Schlaf nochmal drüber 

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4. Dezember 2017 um 6:52

Ich sehe das genauso. Aber ob man nun mit 25 das erste Mal Mutter (oder auch Vater) wird, oder erst mit 40: ich würde immer wieder den frühen Karriereeinschnitt wählen (natürlich nur dann, wenn ein "Unfall" passiert ist, oder/und den passenden Partner hat). Dann habe ich es nämlich hinter mir, und der Kinderwunsch "versaut" mir meine Karriere nicht, wenn ich vielleicht mit Ende dreißig an meinem Karrierehöhepunkt stehe. Und, um ehrlich zu sein, denke ich NICHT, dass das Studium der schlechteste Zeitpunkt ist, Kinder zu bekommen...

Das einzig Blöde ist natürlich, dass der Erzeuger (Vater kann man die Pfeife ja nicht nennen) sich so nicht einbringen würde. Der hat wahrscheinlich nur keinen Bock auf die Unterhaltszahlungen, die dir in jedem Fall zustünden.

 

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4. Dezember 2017 um 6:58

Naja, das ist immer Ansichtssache.

18+ Jahre ist etwas übertrieben. Klar, vielleicht will das eigene Kind selber auch studieren o.Ä., und dann noch im Ausland, aber die Kinder werden ja auch immer selbstständiger. Mein sechsjähriger "Unfall" macht jetzt schon kaum noch "Arbeit" (klar, ich darf früh aufstehen, ihn zum Vorschulbus bringen, ihn abholen, und beschäftigen sollte man sich mit seinem Kind natürlich auch), aber wenn man denkt, dass Kinder einem das Leben ruinieren, sollte man vielleicht gar nicht erst welche bekommen... und wer sagt denn, dass die "guten Jahre" unbedingt die "jungen Jahre" sein müssen?

Wie gesagt, alles Ansichtssache.

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4. Dezember 2017 um 7:00

Liebe Andersmacherin,

hast du schon eine Entscheidung gefällt? Ich wünsche dir, dass du sie nicht zu vorschnell triffst oder getroffen hast und wünsche dir alles Gute. Meld dich doch mal!

Liebe Grüße,

Julia

 

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4. Dezember 2017 um 13:19
In Antwort auf andersmacherin

Ihr Lieben,

falls das jemand von euch liest, die alleinerziehende Mam ist, würde ich mich sehr über Rückmeldung freuen (von allen anderen natürlich auch).
Ich bin Anfang der fünften Schwangerschaftswoche - das Kind war nicht geplant und ist per se durch persönliche Verhütungs-Dummheit (verzeiht die flappsige Wortwahl) entstanden.
Der Vater mit dem ich zwar gut befreundet bin aber nicht verliebt und keine Beziehung habe ( allerdings seit einiger Zeit eine Affäre), will das Kind überhaupt nicht und hält es, zitat "für den größten Fehler den man machen könnte" oder "die schlimmste Situation in der man sich befinden könnte. 

Ich bin 26 und am Ende meines Masterstudiums, habe noch keine Stelle in Aussicht, und eigentlich vor allem Berufsperspektiven im Ausland (oder zumindest nicht hier in der Gegend wo auch meine Eltern wohnen).

Vor dem GEspräch mit ihm gestern war ich eigentlich positv gestimmt. Aber jetzt denke ich mir doch: Ruiniert das nicht alles? Ist das nicht dumm ? Und unverantwortlich?

Heute mittag habe ich Termine zur Schwangerschaftskonfliktberatung und auch gleich in der Klinik für einen Abbruchstermin ausgemacht.
Seither breche ich alle 10 Minuten in Tränen aus. Wenn ich das richtig deute, bedeutet das, dass ich mit dem Gedanken eines Abbruchs überhaupt nicht klarkomme (Eigentlich habe ich auch einen großen Kinderwunsch).

Daher meine Frage: Kann ich das auch alleine schaffen? Ist es möglich? Ist es sinnvoll?
Ich habe bereits so viel von dieser Schwangerschaft (Inklusive der Einnistung und seither Dehnungsschmerzen) mitbekommen - ich habe schon jetzt viele Nebenwirkungen (obwohl ich erst 4+5 bin).

Ich dank euch!
 

Huhu

erstmal Kopf Hoch. 

Ich kann zwar nicht viel mehr als alle anderen mamis hier schreiben da sie schon sehr viel geschrieben haben aber..

...Es gibt heutzutage soviel Unterstützung die man als alleinerziehnde mami in anspruch nehmen kann.
Genauso gut hast du geschrieben du hast einen großen Kinderwunsch du weinst sehr oft wenn du darüber nach denkst und das tust du nur weil du dein Kind behalten möchtest.
arbeiten oder ins Ausland gehen kannst du mit Kind dann auch. ))
(Mann weiss auch nie ob es später mit einen Kind noch klappt) dies soll kein angriff sein bitte den satz nicht böse nehmen.

Eine Schwangerschaft kann man nie richtig planen und es gibt auch keinen perfekten Zeitpunkt dafür. Eine SS ist ein Geschenk und etwas ganz ganz wunderbares  
deine Entscheidung kann dir letztendlich keiner abnehmen aber ich denke du triffst bestimmt die richtige.

lg





 

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4. Dezember 2017 um 14:59
In Antwort auf anna210916

Huhu

erstmal Kopf Hoch. 

Ich kann zwar nicht viel mehr als alle anderen mamis hier schreiben da sie schon sehr viel geschrieben haben aber..

...Es gibt heutzutage soviel Unterstützung die man als alleinerziehnde mami in anspruch nehmen kann.
Genauso gut hast du geschrieben du hast einen großen Kinderwunsch du weinst sehr oft wenn du darüber nach denkst und das tust du nur weil du dein Kind behalten möchtest.
arbeiten oder ins Ausland gehen kannst du mit Kind dann auch. ))
(Mann weiss auch nie ob es später mit einen Kind noch klappt) dies soll kein angriff sein bitte den satz nicht böse nehmen.

Eine Schwangerschaft kann man nie richtig planen und es gibt auch keinen perfekten Zeitpunkt dafür. Eine SS ist ein Geschenk und etwas ganz ganz wunderbares  
deine Entscheidung kann dir letztendlich keiner abnehmen aber ich denke du triffst bestimmt die richtige.

lg





 

Hallo Andersmacherin,
ich dachte, ich hätte dir eine private Nachricht geschrieben. Jetzt finde ich sie gar nicht. Aber egal. Du hast ja eh wieder im Thread geschrieben.
Jetzt stehst du (schon seit ein paar Tagen) mitten zwischen erstem Gefühl und den darauffolgenden großen Fragen auf einem „informierten Standpunkt“. Aber auch der ist nicht fest, sondern mit Höhen und Tiefen. Nicht mehr so schlimm wie anfangs (also keine Weinanfälle), aber doch noch.
Vielleicht hast du ja inzwischen die Entscheidung schon gefällt?! 
Du hast auf jeden Fall Recht: einfacher ist es ohne Kind! Eigentlich ist es immer einfacher ohne Kind. Das kann glaub´ jede Frau in jeder Siuation sagen. Und das hättest du ja auch nicht gescheut, denke ich.
Du machst dann noch die Einschränkung: an diesem Punkt. Der Punkt ist, dass du echt allein wärst und genau das nicht wolltest, oder? Obwohl der Wunsch nach einem Kind ja da war.
Wie hast du das mit der Beziehung – und da hängt ja nun doch viel dran – für dich bis dato hinbekommen mit diesem Wunsch im Herzen? War etwas ausgesprochen zwischen euch? Was geschehen würde, wenn geschehen würde, was so leicht geschehen kann? War dir selbst dieses Risiko (oder dieses Chance!?) bewusst?
Dass er nun, wo es eingetreten ist, so klar dagegen war, macht dir natürlich viel aus. Das Gespräch mit ihm hat für dich alles in Frage gestellt. Und das ist voll schade und echt schwer für dich. 
 
Ein bisschen „wir“ hast du ja schon. Diverse Personen und eine gute Beraterin. Das ist natürlich nicht vergleichbar mit der Basis einer Partnerschaft. Es wäre aber ein kleines Willkommen. Menschen, die sich doch freuen würden! - Aber die berufliche Perspektive ist auch schwierig – gerade jetzt am Start und mit der Aussicht v.a. auf gute Auslandsstellen, wo dann auch großelterliche Unterstützung schwer möglich wäre. Echt nicht einfach alles. Allein wolltest du nicht .....
Kamen denn noch Impulse die letzten Tage? Du hast geschrieben, dass du dafür offen bist und dass du sehen willst, "wie es läuft". Irgendwie erwartungsvoll. Auf etwas, was man nicht "machen" kann. - Manchmal kommt ja echt so etwas wie ein Zeichen vom Himmel und dann ist etwas klar. Wenn dir das am liebsten wäre – ich wünsch´ es dir!
Irgendwie braucht man ja Sicherheit.
Ganz liebe Grüße von Catie



 

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4. Dezember 2017 um 15:04


Hallo Andersmacherin,
ich glaube, ich hatte dir eine private Nachricht geschrieben. Jetzt finde ich sie gar nicht. Aber egal. Du hast ja eh wieder im Thread geschrieben.
Jetzt stehst du (schon seit ein paar Tagen) mitten zwischen erstem Gefühl und den darauffolgenden großen Fragen auf einem „informierten Standpunkt“. Aber auch der ist nicht so sicher und hat Höhen und Tiefen. Nicht mehr so schlimm wie anfangs (also keine Weinanfälle), aber doch noch.
Vielleicht ist ja inzwischen die Entscheidung schon gefällt?
Du hast natürlich recht: einfacher ist es ohne Kind! Das ist es immer! Das kann glaub´ jeder Frau sagen. Aber das ist für dich auch nicht der Grund. Dass ein Kind eine Herausforderung ist, war dir sicher klar.

Du machst dann die Einschränkung: an diesem Punkt. Der Punkt ist, dass du echt allein wärst und das nicht wolltest, oder? Obwohl der Wunsch nach einem Kind ja da war.
Wie hast du das mit der Beziehung – und da hängt ja nun doch viel dran – für dich hinbekommen? War etwas ausgesprochen zwischen euch? Was geschehen würde, wenn geschehen würde, was so leicht geschehen kann? War dir selbst dieses Risiko bewusst. Dass er nun, wo es eingetreten ist, so klar dagegen war, macht natürlich viel aus. Und das ist voll schade und schwer für dich und tut mir so leid.  Das Gespräch mit ihm hat doch irgendwie alles gewendet und du hast dann hier geschrieben ... Habt ihr euch denn seither wieder gesehen? Oder geht ihr euch eher aus dem Weg?
 
Ein bisschen „wir“ hast du ja schon. Diverse Personen und eine gute Beraterin. Das ist natürlich nicht die Basis einer Partnerschaft. Aber es würde sich doch jemand freuen. - Dann aber die berufliche Perspektive. Sie ist schwierig – gerade jetzt am Start und mit der Aussicht v.a. auf gute Auslandsstellen, wo dann auch großelterliche Unterstützung schwer möglich wäre. Echt nicht einfach alles. Allein wolltest du nicht .....

Kamen noch Impulse die letzten Tage? Du hast geschrieben, dass du dafür offen bist und sehen willst, wie es läuft. - Manchmal kommt ja echt so etwas wie ein Zeichen vom Himmel und dann ist etwas klar. Wenn dir das am liebsten wäre – ich wünsch´ es dir!
Irgendwie braucht man ja Sicherheit.
Ganz liebe Grüße von Catie


 

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4. Dezember 2017 um 15:06

Hallo Andersmacherin,
ich glaube, ich hatte dir eine private Nachricht geschrieben. Jetzt finde ich sie gar nicht. Aber egal. Du hast ja eh wieder im Thread geschrieben.
Jetzt stehst du (schon seit ein paar Tagen) mitten zwischen erstem Gefühl und den darauffolgenden großen Fragen auf einem „informierten Standpunkt“. Aber auch der ist nicht so sicher und hat Höhen und Tiefen. Nicht mehr so schlimm wie anfangs (also keine Weinanfälle), aber doch noch.
Vielleicht ist ja inzwischen die Entscheidung schon gefällt? 
Du hast natürlich recht: einfacher ist es ohne Kind! Das ist es immer! Das kann glaub´ jeder Frau sagen. Aber das ist für dich auch nicht der Grund. Dass ein Kind eine Herausforderung ist, war dir sicher klar.

Du machst dann die Einschränkung: an diesem Punkt. Der Punkt ist, dass du echt allein wärst und das nicht wolltest, oder? Obwohl der Wunsch nach einem Kind ja da war.
Wie hast du das mit der Beziehung – und da hängt ja nun doch viel dran – für dich hinbekommen? War etwas ausgesprochen zwischen euch? Was geschehen würde, wenn geschehen würde, was so leicht geschehen kann? War dir selbst dieses Risiko bewusst. Dass er nun, wo es eingetreten ist, so klar dagegen war, macht natürlich viel aus. Und das ist voll schade und schwer für dich und tut mir so leid.   Das Gespräch mit ihm hat doch irgendwie alles gewendet und du hast dann hier geschrieben ... Habt ihr euch denn seither wieder gesehen? Oder geht ihr euch eher aus dem Weg?
 
Ein bisschen „wir“ hast du ja schon. Diverse Personen und eine gute Beraterin. Das ist natürlich nicht die Basis einer Partnerschaft. Aber es würde sich doch jemand freuen. - Dann aber die berufliche Perspektive. Sie ist schwierig – gerade jetzt am Start und mit der Aussicht v.a. auf gute Auslandsstellen, wo dann auch großelterliche Unterstützung schwer möglich wäre. Echt nicht einfach alles. Allein wolltest du nicht .....

Kamen noch Impulse die letzten Tage? Du hast geschrieben, dass du dafür offen bist und sehen willst, wie es läuft. - Manchmal kommt ja echt so etwas wie ein Zeichen vom Himmel und dann ist etwas klar. Wenn dir das am liebsten wäre – ich wünsch´ es dir!
Irgendwie braucht man ja Sicherheit.
Ganz liebe Grüße von Catie
 


 

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4. Dezember 2017 um 15:09
In Antwort auf catie09

Hallo Andersmacherin,
ich glaube, ich hatte dir eine private Nachricht geschrieben. Jetzt finde ich sie gar nicht. Aber egal. Du hast ja eh wieder im Thread geschrieben.
Jetzt stehst du (schon seit ein paar Tagen) mitten zwischen erstem Gefühl und den darauffolgenden großen Fragen auf einem „informierten Standpunkt“. Aber auch der ist nicht so sicher und hat Höhen und Tiefen. Nicht mehr so schlimm wie anfangs (also keine Weinanfälle), aber doch noch.
Vielleicht ist ja inzwischen die Entscheidung schon gefällt? 
Du hast natürlich recht: einfacher ist es ohne Kind! Das ist es immer! Das kann glaub´ jeder Frau sagen. Aber das ist für dich auch nicht der Grund. Dass ein Kind eine Herausforderung ist, war dir sicher klar.

Du machst dann die Einschränkung: an diesem Punkt. Der Punkt ist, dass du echt allein wärst und das nicht wolltest, oder? Obwohl der Wunsch nach einem Kind ja da war.
Wie hast du das mit der Beziehung – und da hängt ja nun doch viel dran – für dich hinbekommen? War etwas ausgesprochen zwischen euch? Was geschehen würde, wenn geschehen würde, was so leicht geschehen kann? War dir selbst dieses Risiko bewusst. Dass er nun, wo es eingetreten ist, so klar dagegen war, macht natürlich viel aus. Und das ist voll schade und schwer für dich und tut mir so leid.   Das Gespräch mit ihm hat doch irgendwie alles gewendet und du hast dann hier geschrieben ... Habt ihr euch denn seither wieder gesehen? Oder geht ihr euch eher aus dem Weg?
 
Ein bisschen „wir“ hast du ja schon. Diverse Personen und eine gute Beraterin. Das ist natürlich nicht die Basis einer Partnerschaft. Aber es würde sich doch jemand freuen. - Dann aber die berufliche Perspektive. Sie ist schwierig – gerade jetzt am Start und mit der Aussicht v.a. auf gute Auslandsstellen, wo dann auch großelterliche Unterstützung schwer möglich wäre. Echt nicht einfach alles. Allein wolltest du nicht .....

Kamen noch Impulse die letzten Tage? Du hast geschrieben, dass du dafür offen bist und sehen willst, wie es läuft. - Manchmal kommt ja echt so etwas wie ein Zeichen vom Himmel und dann ist etwas klar. Wenn dir das am liebsten wäre – ich wünsch´ es dir!
Irgendwie braucht man ja Sicherheit.
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Sorry!!! Weiß nicht, wie das dreimal kam!!! 

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6. Dezember 2017 um 9:49

Ich werde ihn angeben nach der Geburt auf jedenfall. Mit der Schwangerschaft und meinem Bauch bin auch ich mit meinem Selbstbewusstsein gewachsen daher ist mir klar geworden es geht um MEIN Kind und er ist obwohl wir uns 10 Jahre kennen keine Freundschaft mehr Wert. 
Ich freue mich nun einfach auf meine kleine Maus und genieße die Zeit mit ihr  und alles andere wird dann halt übers Jugendamt geklärt. 
Vielen Dank  

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6. Dezember 2017 um 18:55

Naja, Pubertät ist jetzt kein Argument für mich Dass die irgendwann kommt, ist doch klar...

Und wie gesagt: ich habe mit null Arbeitserfahrung, Kind und einem langen Studium eine gute Stelle bekommen. Genausogut kann es einem aber auch passieren, dass man mit Topstudium und ohne Kinder keine gute Stelle findet.. Was die Zukunft bringt, kann man leider nicht vorhersagen. Wichtig ist, dass man sich einfach durchbeißt. Daher sollte man das tun, was man für richtig erachtet, um seine Entscheidungen später nicht zu bereuen.

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6. Dezember 2017 um 21:07
In Antwort auf andersmacherin

Ihr Lieben,

falls das jemand von euch liest, die alleinerziehende Mam ist, würde ich mich sehr über Rückmeldung freuen (von allen anderen natürlich auch).
Ich bin Anfang der fünften Schwangerschaftswoche - das Kind war nicht geplant und ist per se durch persönliche Verhütungs-Dummheit (verzeiht die flappsige Wortwahl) entstanden.
Der Vater mit dem ich zwar gut befreundet bin aber nicht verliebt und keine Beziehung habe ( allerdings seit einiger Zeit eine Affäre), will das Kind überhaupt nicht und hält es, zitat "für den größten Fehler den man machen könnte" oder "die schlimmste Situation in der man sich befinden könnte. 

Ich bin 26 und am Ende meines Masterstudiums, habe noch keine Stelle in Aussicht, und eigentlich vor allem Berufsperspektiven im Ausland (oder zumindest nicht hier in der Gegend wo auch meine Eltern wohnen).

Vor dem GEspräch mit ihm gestern war ich eigentlich positv gestimmt. Aber jetzt denke ich mir doch: Ruiniert das nicht alles? Ist das nicht dumm ? Und unverantwortlich?

Heute mittag habe ich Termine zur Schwangerschaftskonfliktberatung und auch gleich in der Klinik für einen Abbruchstermin ausgemacht.
Seither breche ich alle 10 Minuten in Tränen aus. Wenn ich das richtig deute, bedeutet das, dass ich mit dem Gedanken eines Abbruchs überhaupt nicht klarkomme (Eigentlich habe ich auch einen großen Kinderwunsch).

Daher meine Frage: Kann ich das auch alleine schaffen? Ist es möglich? Ist es sinnvoll?
Ich habe bereits so viel von dieser Schwangerschaft (Inklusive der Einnistung und seither Dehnungsschmerzen) mitbekommen - ich habe schon jetzt viele Nebenwirkungen (obwohl ich erst 4+5 bin).

Ich dank euch!
 

Hey du, 

dass ganze ist natürlich nur deine Entscheidung. 
Ich hab damals den selben Fehler gemacht und habe mir auch viel einreden lassen. 
Heute bereue ich es sehr und wünschte ich könnte das ganze Rückgängig machen.
Wenn du nicht der überzeugung bist, dass du ein Abruch machen möchtest, wird es dich seelisch kaputt machen.. Ich weinte die Tage vor dem Termin im Kh rotz und wasser und die leute ermutigten mich dazu, dass es das richtige sei. ( Was völliger Schwachsinn war). Die Tage, Wochen und Monate danach waren der Horror. 
Ich konnte nicht einmal Tv schauen ohne bei dem Anblick von Babys, ( Serien, Werbung und und und ) in Tränen auszubrechen. Mir fällt es heute, ein jahr später immer noch schwer und wenn ich daran denke, frage ich mich wie dumm ich nur war. 

Bitte tu das nicht .. 

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7. Dezember 2017 um 11:13

Ich stimme schon zu, dass es individuell unterschiedlich sein kann. Und wir kennen die TE nicht persönlich, da kann es schon sein, dass sie gut damit zurechtkommen würde, einen Abbruch vorzunehmen. Über die Konsequenzen für Ihre Psyche kann sie nur selbst am Besten einschätzen.

Andererseits spürt man den Zwiespalt, in dem die TE steckt, schon sehr stark. Zudem sind Argumente wie "Ich möchte meinem Kind später etwas bieten." "Ich finde keine Arbeit, wenn ich jetzt ein Kind bekomme." selbstverständlich realistisch. Aber wie oben schon geschrieben: man weiß vorher nie, was kommen wird, und es gibt auch genug Fälle, wo so etwas positiv ausgeht. Letzten Endes ist das Wichtigste, was man einem Kind bieten kann, Liebe. In Deutschland hat man so viele Möglichkeiten, Unterstützung zu bekommen, also leben die Kinder auch nicht "von Liebe allein". 
Und das viele Frauen nach einer Abtreibung früher oder später psychisch unter ihrer "Tat" leiden, ist ja auch keine Seltenheit.  

Jedenfalls hoffe ich, dass es der TE gut geht mit dem, wofür sie sich entscheidet oder bereits entschieden hat.

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7. Dezember 2017 um 11:16
In Antwort auf selinali1234

Hey du, 

dass ganze ist natürlich nur deine Entscheidung. 
Ich hab damals den selben Fehler gemacht und habe mir auch viel einreden lassen. 
Heute bereue ich es sehr und wünschte ich könnte das ganze Rückgängig machen.
Wenn du nicht der überzeugung bist, dass du ein Abruch machen möchtest, wird es dich seelisch kaputt machen.. Ich weinte die Tage vor dem Termin im Kh rotz und wasser und die leute ermutigten mich dazu, dass es das richtige sei. ( Was völliger Schwachsinn war). Die Tage, Wochen und Monate danach waren der Horror. 
Ich konnte nicht einmal Tv schauen ohne bei dem Anblick von Babys, ( Serien, Werbung und und und ) in Tränen auszubrechen. Mir fällt es heute, ein jahr später immer noch schwer und wenn ich daran denke, frage ich mich wie dumm ich nur war. 

Bitte tu das nicht .. 

Liebe Selinali,

mein aufrichtiges Beileid, dass du diese Erfahrung machen musstest... ich hoffe, dass es dir bald besser gehen wird. Wenn du jemanden zum Reden brauchst, kannst du mir gerne eine PN schreiben.

Liebe Grüße,

Julia

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8. Dezember 2017 um 6:38

Habe ich auch nirgendwo mit keinem Wort geschrieben.. nur, dass es nicht selten vorkommt. 

Ich denke, am Schlimmsten ist es vor allem für diejenigen, die nicht 100%ig hinter dieser Entscheidung stehen. Z.B., weil sie sich vom Partner/der Familie/Freunden dazu gedrängt fühlen, oder den äußeren Umständen. Oder für einen Vater, der das Kind auch mit Freude alleine großgezogen hätte, der aber nichts machen konnte, weil die Mutter das Kind unter keinen Umständen austragen wollte. Gibt es ja auch.

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