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7. Woche Schwanger - Mifegyne?

7. Januar 2014 um 19:53

Hallo,

War heute beim Arzt und der sagte mir, dass ich in der 7 SSW bin.
Abtreiben wollte ich mit Mifegyne aber er meinte, dass es dafür zu spät wäre.

Stimmt das oder kann man da noch irgendwas machen?-.-

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7. Januar 2014 um 20:05

Das Netz sagt:
ein Medikamentöser Abbruch, also mit Mifegyne ist nur bis zur 7.SSW möglich. Danach ist die die Wahrscheinlichkeit sehr hoch das "die Pille" nicht wirkt. Also hat dein Arzt recht.

LG

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7. Januar 2014 um 20:25

Also
in Deutschland wird der med. Abbruch meist bis zu diesem Zeitpunkt durchgeführt - es ist aber nicht so, dass es danach nicht mehr möglich wäre.

Jetzt kommt es darauf an wie weit genau Du bist - Angang oder eher Ende der 7.Ssw?
Der Arzt geht wohl auch davon aus, dass Du nochmal etwa eine Woche brauchst, bis der Termin zum Abbruch steht.

Warst Du bereits bei der Beratung?

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7. Januar 2014 um 20:33

Huhu
hab grad deinen ersten beitrag und diesen hier gelesen.
nur ein tag ist seitdem vergangen und jetzt bist du dir sicher dass du abtreiben willst, oder will das hauptsächlich dein freund?
konntest du dich schon jemandem anvertrauen?
überleg dir die entscheidung bitte sehr gut, denn sie ist unumkehrbar.
deine situation klingt natürlich nicht unbedingt rosig aber mit hilfe kann das auch gut klappen und hinterher kannst du stolz auf dich sein was du in deinen jungen jahren geschafft hast.
wann machst du denn dein abitur?
lg

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7. Januar 2014 um 20:38
In Antwort auf florina911

Also
in Deutschland wird der med. Abbruch meist bis zu diesem Zeitpunkt durchgeführt - es ist aber nicht so, dass es danach nicht mehr möglich wäre.

Jetzt kommt es darauf an wie weit genau Du bist - Angang oder eher Ende der 7.Ssw?
Der Arzt geht wohl auch davon aus, dass Du nochmal etwa eine Woche brauchst, bis der Termin zum Abbruch steht.

Warst Du bereits bei der Beratung?

.
Ich weiß nicht ob ich Anfang oder Ende bin.
Er sagte mir nur in der 7. SSW und dass der Embryo jetzt 4.7mm groß ist.

Und ja, er meinte, dass zur Zeit viel Andrang bei den Beratungsstellen ist und er Patienten hat die knappe 2 Wochen warten mussten.

Ich kann leider erst morgen bei der Beratungsstelle anrufen, weil sie heute schon geschlossen hatte bis ich aus der Praxis raus war.

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7. Januar 2014 um 20:42
In Antwort auf koenigskind2408

Huhu
hab grad deinen ersten beitrag und diesen hier gelesen.
nur ein tag ist seitdem vergangen und jetzt bist du dir sicher dass du abtreiben willst, oder will das hauptsächlich dein freund?
konntest du dich schon jemandem anvertrauen?
überleg dir die entscheidung bitte sehr gut, denn sie ist unumkehrbar.
deine situation klingt natürlich nicht unbedingt rosig aber mit hilfe kann das auch gut klappen und hinterher kannst du stolz auf dich sein was du in deinen jungen jahren geschafft hast.
wann machst du denn dein abitur?
lg

.
Ich bin mir immernoch unsicher. Der Abbruch mit Mifegyne würde womöglich machen.
Aber ein operativer Eingriff kommt für mich eigentlich nicht in Frage.
Hierbei habe ich das Problem, dass ich panische Angst vor Nadeln habe.

Ich hab nochmal mit meinem Freund geredet, aber auf seine Unterstützung kann ich nicht zählen und meine Eltern wissen auch davon und sind ebenfalls strikt dagegen das Kind zu behalten.

Deshalb glaube ich, dass der Abbruch vielleicht doch das Beste wäre.

Mein Abi mache ich Jan. 2015

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7. Januar 2014 um 21:25

9. Woche ist die Grenze
Mittlerweile kann man bis zur 9. medikamentös abtreiben.
Allerdings machen das nicht alle Ärzte, die meisten halt weiterhin his zur 7.

Der Grund ist, dass je weiter fortgeschritten die Ss ist, desto größer das Risiko, dass Gewebereste zurück bleiben und Du dann eh zur Ausschabung müsstest.

Adressen, welche Ärzte es nach der 7. noch medikamentös machen, kriegst Du evtl bei ProFamilia.

Deine Entscheidung steht sicher fest?

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7. Januar 2014 um 22:14

Seit
einiger Zeit ist eine med. Abtreibung bis zum 69. Tag möglich.
Nicht alles was machbar ist, ist empfehlenswert.
LG Yankho

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8. Januar 2014 um 11:52
In Antwort auf bettye_12569801

.
Ich bin mir immernoch unsicher. Der Abbruch mit Mifegyne würde womöglich machen.
Aber ein operativer Eingriff kommt für mich eigentlich nicht in Frage.
Hierbei habe ich das Problem, dass ich panische Angst vor Nadeln habe.

Ich hab nochmal mit meinem Freund geredet, aber auf seine Unterstützung kann ich nicht zählen und meine Eltern wissen auch davon und sind ebenfalls strikt dagegen das Kind zu behalten.

Deshalb glaube ich, dass der Abbruch vielleicht doch das Beste wäre.

Mein Abi mache ich Jan. 2015

Moment
Jetzt wird es gerade sehr, sagen wir mal "seltsam".

Die Entscheidung, ob man ein Kind bekommt oder nicht, ist sehr viel tiefgreifender als die "Angst vor Nadeln".
Hier gehts um Dein künftiges Leben!

Vor allem, wie stellst Du Dir die Geburt vor?
Da können nämlich auch mal ganz ganz schnell gleich mehrere Nadeln nötig werden.

Also ehrlich, sei mir nicht böse, aber man kann hier unmöglich die Entscheidung von der Methode des Eingriffs abhängig machen.

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8. Januar 2014 um 11:54
In Antwort auf bettye_12569801

.
Ich weiß nicht ob ich Anfang oder Ende bin.
Er sagte mir nur in der 7. SSW und dass der Embryo jetzt 4.7mm groß ist.

Und ja, er meinte, dass zur Zeit viel Andrang bei den Beratungsstellen ist und er Patienten hat die knappe 2 Wochen warten mussten.

Ich kann leider erst morgen bei der Beratungsstelle anrufen, weil sie heute schon geschlossen hatte bis ich aus der Praxis raus war.

Da kann man
schon was drehen. Sag denen am Telefon du seist bereits in der 14. SSW, dann gibts ganz schnell einen Termin.
Niemand muß ein Kind bekommen, weil die Beratungsstelle keine Zeit hat.

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8. Januar 2014 um 12:13

Liebe nadi
ich würde schon deinem arzt glauben. er hat erfahrung und kennt sich am besten aus! ja... bestimmt gibt es ärzte, die eine medikamentöse abtreibung in dem stadium noch verantworten, aber ich hab grade mal die entwicklung eines embryos in der 7. woche gegoogelt.... da schlägt das herzchen schon echt tüchtig... da kann ich dich gut verstehen, dass du dir unsicher bist, was du tun sollst.
sehr traurig, dass dein freund und deine eltern so klar gegen dein kindchen sind und dir im moment gar keine hilfe zusagen! somit hängst du richtig in der luft, fühlst dich bestimmt sehr alleine und kannst dich auf niemanden verlassen. - logisch, dass du denkst, es wäre besser dein kleines blubberherzchen nicht zu bekommen. - gibt es wirklich keine/n die/der sich mit dir in dieser schwierigen situation hinsetzt und mal mehrere möglichkeiten, die du definitiv hast, durchdenkt!? vielleicht eine beste freundin? oder hast du eine schwester oder eine liebe tante?

du wirkst auf mich sehr abgeklärt und ich hab das gefühl, du weißt im leben ganz genau was du willst! es tut mir echt leid, dass du jetzt so verunsichert bist. was denkst du bräuchtest du, um dir vorstellen zu können dein abi und studium/ausbildung, mit kind, zu schaffen? wenns wirklich wäre, auch ohne kindsvater und eltern im rückhalt...
gehen würde es und zutrauen würde ich es DIR auch! du machst auf mich echt einen starken, reifen und werteorientierten eindruck!

du, ich schaue mich jetzt nochmal um, was es alles an leistungen für so junge mütter in deiner situation gibt und werde mich nochmal melden, ok!

hast du jetzt schon einen beratungstermin? sind die beratungsstellen wirklich gerade so überlaufen, wie dein arzt sagte?

ich wünsche dir baldige klarheit und denke an dich
herzlichst,
viola

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8. Januar 2014 um 12:16

Panische Angst vor Nadeln
Bitte mache die Art und Weise eines Abbruches nicht von deiner Entscheidung abhängig.

Die panische Angst vor Nadeln sollte KEIN Kriterium für ein Kind sein, schon gar nicht in deiner Situation! Darüber hinaus wirst du bei einer Geburt erst Recht Nadeln sehen, denn auch bei einer natürlichen, vaginalen Geburt gibt es meistens einen Zugang in die Hand, falls Medikamente von Nöten sind. Und nun stelle dir bitte vor, was passiert, wenn du gar nicht normal entbinden kannst, sondern das Kind geholt werden muss. Da bekommst du ebenfalls allehand Nadeln und Spritzen. Sei es ein Wehenhemmer, ein Wehentropf, eine Lungenreifespritze oder aber ein Narkosemittel für einen Kaiserschnitt. Darüber hinaus kann bei einer Geburt ein Dammschnitt nötig sein, der hinterher genäht werden muss, wofür es ebenfalls eine Spritze gibt. Manchmal geht die Plazenta nicht richtig ab oder es kommt zu starken Nachblutungen, die eine schnelle OP nötig machen. Auch hier wirst du mit Spritzen und Medikamenten konfrontiert. Um Nadeln und Medikamente kommst du bei einer Geburt häufig nicht herum. Also sollte dies deine Entscheidung für oder gegen ein Kind NICHT beeinflussen.

Wenn du abtreiben willst, dann tu das - auch, wenn dir kein Arzt mehr die Abtreibungspillf verschreiben sollte.

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8. Januar 2014 um 13:23
In Antwort auf viola7253

Liebe nadi
ich würde schon deinem arzt glauben. er hat erfahrung und kennt sich am besten aus! ja... bestimmt gibt es ärzte, die eine medikamentöse abtreibung in dem stadium noch verantworten, aber ich hab grade mal die entwicklung eines embryos in der 7. woche gegoogelt.... da schlägt das herzchen schon echt tüchtig... da kann ich dich gut verstehen, dass du dir unsicher bist, was du tun sollst.
sehr traurig, dass dein freund und deine eltern so klar gegen dein kindchen sind und dir im moment gar keine hilfe zusagen! somit hängst du richtig in der luft, fühlst dich bestimmt sehr alleine und kannst dich auf niemanden verlassen. - logisch, dass du denkst, es wäre besser dein kleines blubberherzchen nicht zu bekommen. - gibt es wirklich keine/n die/der sich mit dir in dieser schwierigen situation hinsetzt und mal mehrere möglichkeiten, die du definitiv hast, durchdenkt!? vielleicht eine beste freundin? oder hast du eine schwester oder eine liebe tante?

du wirkst auf mich sehr abgeklärt und ich hab das gefühl, du weißt im leben ganz genau was du willst! es tut mir echt leid, dass du jetzt so verunsichert bist. was denkst du bräuchtest du, um dir vorstellen zu können dein abi und studium/ausbildung, mit kind, zu schaffen? wenns wirklich wäre, auch ohne kindsvater und eltern im rückhalt...
gehen würde es und zutrauen würde ich es DIR auch! du machst auf mich echt einen starken, reifen und werteorientierten eindruck!

du, ich schaue mich jetzt nochmal um, was es alles an leistungen für so junge mütter in deiner situation gibt und werde mich nochmal melden, ok!

hast du jetzt schon einen beratungstermin? sind die beratungsstellen wirklich gerade so überlaufen, wie dein arzt sagte?

ich wünsche dir baldige klarheit und denke an dich
herzlichst,
viola

.
Ich persönlich könnte mir vorstellen das Kind zu behalten.
Aber da mich niemand meiner Liebsten unterstützt glaube ich nicht, dass ich das schaffen würde.
Vor allem mein Freund würde sicher zu 100000% das Weite suchen.
Gerade heut kam er mit der "grandiosen" Idee ob es nicht eine "Grauzone" gäbe und man das Beratungsgespräch+Bedenkzeit umgehen könnte.
Ich mein Hallo? Das ist doch nicht kinox.to oder so -.-
Auf jeden Fall fällt er damit flach.
Und da meine Eltern auch schon gedroht haben, dass ich mit dem Kind auf keinen Fall mehr bei ihnen wohnen darf.
Und ich will auch nicht mein Abi wegwerfen -.- Ich kam von der Realschule in der 11. aufs Gymi und hab so gekämpft es zu schaffen und jetzt würde ich es letztendlich doch nicht so schaffen wie ich es mir vorgestellt hab.
Also, da keinerlei Unterstützung da ist, kann ich mir nicht vorstellen das Kind zu bekommen.

Ich hab morgen um halb 12 noch nen Termin bei der Beratung bekommen. Eben wegen der Dringlichkeit, da ich nur mit Mifegyne abtreiben möchte.

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8. Januar 2014 um 13:35
In Antwort auf bettye_12569801

.
Ich persönlich könnte mir vorstellen das Kind zu behalten.
Aber da mich niemand meiner Liebsten unterstützt glaube ich nicht, dass ich das schaffen würde.
Vor allem mein Freund würde sicher zu 100000% das Weite suchen.
Gerade heut kam er mit der "grandiosen" Idee ob es nicht eine "Grauzone" gäbe und man das Beratungsgespräch+Bedenkzeit umgehen könnte.
Ich mein Hallo? Das ist doch nicht kinox.to oder so -.-
Auf jeden Fall fällt er damit flach.
Und da meine Eltern auch schon gedroht haben, dass ich mit dem Kind auf keinen Fall mehr bei ihnen wohnen darf.
Und ich will auch nicht mein Abi wegwerfen -.- Ich kam von der Realschule in der 11. aufs Gymi und hab so gekämpft es zu schaffen und jetzt würde ich es letztendlich doch nicht so schaffen wie ich es mir vorgestellt hab.
Also, da keinerlei Unterstützung da ist, kann ich mir nicht vorstellen das Kind zu bekommen.

Ich hab morgen um halb 12 noch nen Termin bei der Beratung bekommen. Eben wegen der Dringlichkeit, da ich nur mit Mifegyne abtreiben möchte.

Wie wollen deine Eltern
"Und da meine Eltern auch schon gedroht haben, dass ich mit dem Kind auf keinen Fall mehr bei ihnen wohnen darf."
das genau durchsetzen?

Wenn du Jan 2015 Abi machst, klingt das so, als könntest du noch minderjährig sein. Da können sie dich nicht einfach vor die Tür setzen.

Abgesehen davon, falls du Lust hast deinen Eltern Nachrichten von anonymen Leuten im Internet auszurichten, richte ihnen bite von mir folgendes aus:
"Hören sie bitte auf zu versuchen, ihre Tochter zu nötigen, eine Abtreibung vornehmen zu lassen, das kann nach 240 Abs. 1 in Verbindung mit Absatz 3 und 4 Nummer 2 mit 6 Monaten bis 5 Jahren Haft geahndet werden, MFG ihre anonyme Internetrechtsberatung"

Aber vermutlich ist Nachrichten von anonymen Forennutzern auszurichten eh nicht dein Ding, ist ok, ich wollte es nur mal gesagt haben.

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8. Januar 2014 um 14:38
In Antwort auf birkir_12165290

Wie wollen deine Eltern
"Und da meine Eltern auch schon gedroht haben, dass ich mit dem Kind auf keinen Fall mehr bei ihnen wohnen darf."
das genau durchsetzen?

Wenn du Jan 2015 Abi machst, klingt das so, als könntest du noch minderjährig sein. Da können sie dich nicht einfach vor die Tür setzen.

Abgesehen davon, falls du Lust hast deinen Eltern Nachrichten von anonymen Leuten im Internet auszurichten, richte ihnen bite von mir folgendes aus:
"Hören sie bitte auf zu versuchen, ihre Tochter zu nötigen, eine Abtreibung vornehmen zu lassen, das kann nach 240 Abs. 1 in Verbindung mit Absatz 3 und 4 Nummer 2 mit 6 Monaten bis 5 Jahren Haft geahndet werden, MFG ihre anonyme Internetrechtsberatung"

Aber vermutlich ist Nachrichten von anonymen Forennutzern auszurichten eh nicht dein Ding, ist ok, ich wollte es nur mal gesagt haben.

Carn,
Du bist ein richtiger Theoretiker!
Alles schön und gut, Gesetze hin und her - wunderbar.

Wir leben nur nicht im BGB oder im Gerichtssaal sondern in diesem Fall wahrscheinlich bei den Eltern, wo auch kein Richter das Sofa teilt und dauernd auf Gesetzestexte aufmerksam macht.

Gesetz und Realität sind zweierlei Dinge!

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8. Januar 2014 um 14:48
In Antwort auf florina911

Carn,
Du bist ein richtiger Theoretiker!
Alles schön und gut, Gesetze hin und her - wunderbar.

Wir leben nur nicht im BGB oder im Gerichtssaal sondern in diesem Fall wahrscheinlich bei den Eltern, wo auch kein Richter das Sofa teilt und dauernd auf Gesetzestexte aufmerksam macht.

Gesetz und Realität sind zweierlei Dinge!

Wenn eine 17-jährige
beim Arbeitsamt mit dem Hinweis, ihre Eltern hätten sie rausgeschmissen, Hartz 4 beantragt, dann sitzt der Richter ziemlich bald bei den Eltern aufm Sofa oder die Eltern sitzen halt beim Richter, je nachdem ob der Richter Lust auf einen Ortstermin hat.

Und ich sehe nicht, was falsch daran sein soll, die TE auf ihre gesetzlichen Rechte aufmerksam zu machen oder darauf aufmerksam zu machen, dass sie im Moment gerade Opfer einer Straftat wird oder zumindest werden könnte.

Ob und inwieweit sie weit sie diese Information nützt, ist ihre Sache, aber manchen hilft es ihre Rechte zu kennen, insbesondere Opfern von Straftaten hilft es gelegentlich, wenn ihnen klar wird, dass nicht sie es sind, die sich falsch benehmen.

Wenn die Beratungsstelle zu der sie geht vernünftig arbeitet, sollten die ihr übrigens auch sagen, dass ihre Eltern sie nicht einfach so rausschmeißen dürfen.

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8. Januar 2014 um 15:50
In Antwort auf birkir_12165290

Wie wollen deine Eltern
"Und da meine Eltern auch schon gedroht haben, dass ich mit dem Kind auf keinen Fall mehr bei ihnen wohnen darf."
das genau durchsetzen?

Wenn du Jan 2015 Abi machst, klingt das so, als könntest du noch minderjährig sein. Da können sie dich nicht einfach vor die Tür setzen.

Abgesehen davon, falls du Lust hast deinen Eltern Nachrichten von anonymen Leuten im Internet auszurichten, richte ihnen bite von mir folgendes aus:
"Hören sie bitte auf zu versuchen, ihre Tochter zu nötigen, eine Abtreibung vornehmen zu lassen, das kann nach 240 Abs. 1 in Verbindung mit Absatz 3 und 4 Nummer 2 mit 6 Monaten bis 5 Jahren Haft geahndet werden, MFG ihre anonyme Internetrechtsberatung"

Aber vermutlich ist Nachrichten von anonymen Forennutzern auszurichten eh nicht dein Ding, ist ok, ich wollte es nur mal gesagt haben.

@ Carn
Die Eltern dürfen sie sehr wohl vor die Tür setzen, wenn sie mit einem Kind nach Hause kommt. Allerdings sind sie zur Zahlung von Unterhalt verpflichtet.

Und wenn sie aufs Amt geht und Leistungen beantragt, dann wird das mit dem Unterhalt verrechnet.

Aber auch wenn sie ihre Tochter weiterhin im Elternhaus wohnen lassen, so sind sie keinesfalls verpflichtet sie zu unterstützen. Sie müssen weder babysitten noch Geld für das Enkelkind aufbringen. Ihre Gewohnheiten müssen sie ebenfalls nicht ändern, um Rücksicht auf Mutter und Kind zu nehmen. Daher hilft es einer Schülerin mitten im Abi herzlich wenig nur zu Hause wohnen zu dürfen, Unterstützung sieht anders aus. Und die müssen ihr die Eltern nicht bieten.

Deshalb sollte man erst Kinder in die Welt setzen, wenn man fähig ist sich selbst zu kümmern.

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8. Januar 2014 um 16:01
In Antwort auf fusselbine

@ Carn
Die Eltern dürfen sie sehr wohl vor die Tür setzen, wenn sie mit einem Kind nach Hause kommt. Allerdings sind sie zur Zahlung von Unterhalt verpflichtet.

Und wenn sie aufs Amt geht und Leistungen beantragt, dann wird das mit dem Unterhalt verrechnet.

Aber auch wenn sie ihre Tochter weiterhin im Elternhaus wohnen lassen, so sind sie keinesfalls verpflichtet sie zu unterstützen. Sie müssen weder babysitten noch Geld für das Enkelkind aufbringen. Ihre Gewohnheiten müssen sie ebenfalls nicht ändern, um Rücksicht auf Mutter und Kind zu nehmen. Daher hilft es einer Schülerin mitten im Abi herzlich wenig nur zu Hause wohnen zu dürfen, Unterstützung sieht anders aus. Und die müssen ihr die Eltern nicht bieten.

Deshalb sollte man erst Kinder in die Welt setzen, wenn man fähig ist sich selbst zu kümmern.

Doch,
"noch Geld für das Enkelkind aufbringen."
genau das kann sein:
http://www.gesetz-dem-fall.de/recht_und_gesetz/Unterhaltspflicht_der_Grosseltern_fuer_ihre_Enkelkinder.html

Zum sonstigen, ich will nur darauf hinweisen, dass die Drohung der Eltern teilweise so nicht durchgezogen werden kann.

Und ich bitte es zu verzeihen, wenn ich aus Pingeligkeit versuche ein mögliches Opfer einer schweren Nötigung darauf hinzuweisen, dass es die Umsetzung der Drohung der möglichen Täter nur in Teilen fürchten muss. Es mag überflüssig und lästig sein, aber ich kann nicht anders.

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8. Januar 2014 um 22:54
In Antwort auf bettye_12569801

.
Ich persönlich könnte mir vorstellen das Kind zu behalten.
Aber da mich niemand meiner Liebsten unterstützt glaube ich nicht, dass ich das schaffen würde.
Vor allem mein Freund würde sicher zu 100000% das Weite suchen.
Gerade heut kam er mit der "grandiosen" Idee ob es nicht eine "Grauzone" gäbe und man das Beratungsgespräch+Bedenkzeit umgehen könnte.
Ich mein Hallo? Das ist doch nicht kinox.to oder so -.-
Auf jeden Fall fällt er damit flach.
Und da meine Eltern auch schon gedroht haben, dass ich mit dem Kind auf keinen Fall mehr bei ihnen wohnen darf.
Und ich will auch nicht mein Abi wegwerfen -.- Ich kam von der Realschule in der 11. aufs Gymi und hab so gekämpft es zu schaffen und jetzt würde ich es letztendlich doch nicht so schaffen wie ich es mir vorgestellt hab.
Also, da keinerlei Unterstützung da ist, kann ich mir nicht vorstellen das Kind zu bekommen.

Ich hab morgen um halb 12 noch nen Termin bei der Beratung bekommen. Eben wegen der Dringlichkeit, da ich nur mit Mifegyne abtreiben möchte.

Huhu
huhu du liebe. was macht diese vorstellung an ein leben mit kind denn mit dir?
ich denke im moment siehst du dich nur alleine da stehen, von deinem freund verlassen und von deinen eltern "verstoßen/im stich gelassen". das muss echt schlimm sein.
ich finde vor allem elterliche liebe sollte nicht an derartige bedingungen geknüpft sein.
stell dir vor, du treibst tatsächlich ab, denkst du, du könntest das deinen eltern verzeihen dass sie so auf die nachricht deiner ungeplanten schwangerschaft reagiert haben? also mich würde das total verletzen.
hast du eine freundin, der du dich anvertrauen kannst oder denkst du es gäbe unterstützung?
du hast echt hart "gearbeitet" für deinen schulischen erfolg, ich kann verstehen wenn dir das schwer fällt das erstmal auf eis legen zu müssen. dennoch kann ich mir gut vorstellen dass du dein Abi erfolgreich nachholen könntest.
es wird mit kind sicher nicht leichter, aber du wirst dadurch viele andere dinge erleben, die damit niemals aufzuwiegen sind.
es ist natürlich schwierig sich die zukunft jetz so vorzustellen und da mag ein abbruch erstmal als einfachere und vielleicht auch bessere lösung, wie du schreibst für alle aussehen, aber letztlich bist du diejenige die damit ihr ganzes weiteres leben damit zurechtkommen muss, eine entscheidung über leben und tod getroffen zu haben und das womöglich zu bereuen.
vielleicht wärst du auch erleichtert wenn es vorbei ist, aber das weiss halt keiner vorher.
dass dein freund so reagiert und von dem "kind" so redet ist echt traurig. aber es zeigt dass er sich davor scheut dass andere menschen von eurem missgeschick erfahren. es ist ihm wie es klingt total unangenehm.
ich würde an deiner stelle erstmal versuchen herauszufinden was DU möchtest, alles andere wird sich regeln.
notfalls kannst du auch erstmal in ein mutter-kind-heim ziehen oder aber deine eltern kriegen doch noch die kurve.
lass dich bitte gut beraten und versuch dein herz nicht dabei auszublenden.
ich lege dir sehr ans herz mal eine kostenlose hotline anzurufen und einfach mal deine gedanken zu schildern.
pro femina heisst das. kannst ja mal googlen.
hab keine angst

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8. Januar 2014 um 23:29
In Antwort auf birkir_12165290

Doch,
"noch Geld für das Enkelkind aufbringen."
genau das kann sein:
http://www.gesetz-dem-fall.de/recht_und_gesetz/Unterhaltspflicht_der_Grosseltern_fuer_ihre_Enkelkinder.html

Zum sonstigen, ich will nur darauf hinweisen, dass die Drohung der Eltern teilweise so nicht durchgezogen werden kann.

Und ich bitte es zu verzeihen, wenn ich aus Pingeligkeit versuche ein mögliches Opfer einer schweren Nötigung darauf hinzuweisen, dass es die Umsetzung der Drohung der möglichen Täter nur in Teilen fürchten muss. Es mag überflüssig und lästig sein, aber ich kann nicht anders.


Es sind die Eltern! Hier von Täter, Opfern und Straftaten zu sprechen ist schon sehr übertrieben.

Wenn die Eltern nicht helfen wollen und sagen "Werd allein fertig mit deinem Gör!" dann muss die TE das so hinnehmen. Jetzt loszuziehen und die "Täter" wegen einer "Straftat" anzuzeigen wäre vollkommen kontraproduktiv. Aber ich weiß, in deinem Rechts- und Theoriewahn ist das egal

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9. Januar 2014 um 6:12
In Antwort auf bettye_12569801

.
Ich bin mir immernoch unsicher. Der Abbruch mit Mifegyne würde womöglich machen.
Aber ein operativer Eingriff kommt für mich eigentlich nicht in Frage.
Hierbei habe ich das Problem, dass ich panische Angst vor Nadeln habe.

Ich hab nochmal mit meinem Freund geredet, aber auf seine Unterstützung kann ich nicht zählen und meine Eltern wissen auch davon und sind ebenfalls strikt dagegen das Kind zu behalten.

Deshalb glaube ich, dass der Abbruch vielleicht doch das Beste wäre.

Mein Abi mache ich Jan. 2015

Jetzt sind alle dagegen
Und wenn das Kind da ist, zanken sie sich, wer es halten darf. Ist doch immer so. Davon entmutigen lassen brauchst Du Dich nicht. Ist halt jetzt die Frage, wie stark Du bist, dass Du gegen all die negativen Äusserung trotzdem den Mut für Dein Kind hast. Am Anfang ist es für alle ein Schock, unerwartet und ungreifbar. Wenn sie dann auf ein Kind blicken, werden die Herzen weich. Auch Dir wird's so gehen.

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9. Januar 2014 um 6:19
In Antwort auf fusselbine

Panische Angst vor Nadeln
Bitte mache die Art und Weise eines Abbruches nicht von deiner Entscheidung abhängig.

Die panische Angst vor Nadeln sollte KEIN Kriterium für ein Kind sein, schon gar nicht in deiner Situation! Darüber hinaus wirst du bei einer Geburt erst Recht Nadeln sehen, denn auch bei einer natürlichen, vaginalen Geburt gibt es meistens einen Zugang in die Hand, falls Medikamente von Nöten sind. Und nun stelle dir bitte vor, was passiert, wenn du gar nicht normal entbinden kannst, sondern das Kind geholt werden muss. Da bekommst du ebenfalls allehand Nadeln und Spritzen. Sei es ein Wehenhemmer, ein Wehentropf, eine Lungenreifespritze oder aber ein Narkosemittel für einen Kaiserschnitt. Darüber hinaus kann bei einer Geburt ein Dammschnitt nötig sein, der hinterher genäht werden muss, wofür es ebenfalls eine Spritze gibt. Manchmal geht die Plazenta nicht richtig ab oder es kommt zu starken Nachblutungen, die eine schnelle OP nötig machen. Auch hier wirst du mit Spritzen und Medikamenten konfrontiert. Um Nadeln und Medikamente kommst du bei einer Geburt häufig nicht herum. Also sollte dies deine Entscheidung für oder gegen ein Kind NICHT beeinflussen.

Wenn du abtreiben willst, dann tu das - auch, wenn dir kein Arzt mehr die Abtreibungspillf verschreiben sollte.


Die Abtreibung per Pille kann auch Reste zurücklassen und sie muss zur Ausschabung. Dabei kann die Gebärmutter verletzt werden und sie muss zur Not-OP.....

Ich hatte früher eine schlimme Angst vor Ärtzten und alles, was dazugehört, auch Spritzen. Die erste Schwangerschaft und Geburt hat mich geheilt. Nadi kann es auch so ergehen.

Und nein, Du brauchst Dich bei einer Geburt nicht stechen lassen, wenn Du nicht willst. In einem Geburtshaus z.B. haben sie keine Nadeln. Dammrisse kann man mit der nötigen Vorbereitung vermeiden.

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9. Januar 2014 um 6:26
In Antwort auf fusselbine


Es sind die Eltern! Hier von Täter, Opfern und Straftaten zu sprechen ist schon sehr übertrieben.

Wenn die Eltern nicht helfen wollen und sagen "Werd allein fertig mit deinem Gör!" dann muss die TE das so hinnehmen. Jetzt loszuziehen und die "Täter" wegen einer "Straftat" anzuzeigen wäre vollkommen kontraproduktiv. Aber ich weiß, in deinem Rechts- und Theoriewahn ist das egal

Willst du etwa
Straftaten innerhalb der Familie verharmlosen?

"Wenn die Eltern nicht helfen wollen und sagen "Werd allein fertig mit deinem Gör!" dann muss die TE das so hinnehmen."

Das haben sie nicht gesagt. Sie haben ihr "gedroht" (das Wort hat die TE verwendet). Und es ist nunmal so, wer jemand anderem in verwerflicher Weise mit einem empfindlichen Übel droht, damit dieser etwas tut oder unterlässt, der macht sich strafbar wegen Nötigung bzw. versuchter Nötigung.

Das einzige was hier doch gegen eine Nötigung sprechen könnte, wäre, wenn die Eltern eigentlich meinten "Du darfst dann hier nicht mehr wohnen, aber wir finanzieren dir selbstverständlich vollständig eine in Größe deinen hier genutzten Räumen vergleichbare Wohnung." Aber das galub ich nicht.


Und ob und was Sinn macht, deshalb zu tun, muss die TE entscheiden.

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9. Januar 2014 um 7:22
In Antwort auf birkir_12165290

Willst du etwa
Straftaten innerhalb der Familie verharmlosen?

"Wenn die Eltern nicht helfen wollen und sagen "Werd allein fertig mit deinem Gör!" dann muss die TE das so hinnehmen."

Das haben sie nicht gesagt. Sie haben ihr "gedroht" (das Wort hat die TE verwendet). Und es ist nunmal so, wer jemand anderem in verwerflicher Weise mit einem empfindlichen Übel droht, damit dieser etwas tut oder unterlässt, der macht sich strafbar wegen Nötigung bzw. versuchter Nötigung.

Das einzige was hier doch gegen eine Nötigung sprechen könnte, wäre, wenn die Eltern eigentlich meinten "Du darfst dann hier nicht mehr wohnen, aber wir finanzieren dir selbstverständlich vollständig eine in Größe deinen hier genutzten Räumen vergleichbare Wohnung." Aber das galub ich nicht.


Und ob und was Sinn macht, deshalb zu tun, muss die TE entscheiden.

Und wenn du pro-choice bist,
solltest du dann nicht dafür sein, dass der TE keine Informationen vorenthalten werden, damit sie eine Entscheidung treffen kann?

Abgesehen davon gibt es neben einer Strafanzeige auch andere Möglichkeiten. Z.b. kann es bereits reichen, die Eltern darauf hinzuweisen, dass sie ihr so gar nicht drohen dürfen; es mag zwar für PCler verwirrend und rückständig sein, aber ein gewisser Prozentsatz der Menschen hält es für relevant, wenn etwas verboten ist, und neigen sogar gelgentlich dazu Verbote einzuhalten.

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9. Januar 2014 um 7:25
In Antwort auf esmi_12120735


Die Abtreibung per Pille kann auch Reste zurücklassen und sie muss zur Ausschabung. Dabei kann die Gebärmutter verletzt werden und sie muss zur Not-OP.....

Ich hatte früher eine schlimme Angst vor Ärtzten und alles, was dazugehört, auch Spritzen. Die erste Schwangerschaft und Geburt hat mich geheilt. Nadi kann es auch so ergehen.

Und nein, Du brauchst Dich bei einer Geburt nicht stechen lassen, wenn Du nicht willst. In einem Geburtshaus z.B. haben sie keine Nadeln. Dammrisse kann man mit der nötigen Vorbereitung vermeiden.

Ergänzend sei noch zu erwähnen,
dass bei einem erheblichen Anteil der Geburten, es anschliessend einen ordentlichen körpereigenen Drogenrausch gibt, der durchaus bewirken kann, dass traumatische Aspekte weniger wahrgenommen werden.

Bei Abtreibungen gibt es keinen ordentlichen Drogenrausch.

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9. Januar 2014 um 7:57
In Antwort auf florina911

Carn,
Du bist ein richtiger Theoretiker!
Alles schön und gut, Gesetze hin und her - wunderbar.

Wir leben nur nicht im BGB oder im Gerichtssaal sondern in diesem Fall wahrscheinlich bei den Eltern, wo auch kein Richter das Sofa teilt und dauernd auf Gesetzestexte aufmerksam macht.

Gesetz und Realität sind zweierlei Dinge!


Ich schätze NIEMAND lebt im BGB, StGB oder im Gerichtssaal.

Und TROTZDEM wird bei JEDEM, sollte er mal mit der Justiz in Konflikt kommen, nach eben den Gesetzen entschieden.

Ich verstehe den Einwand insofern gerade nicht.

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9. Januar 2014 um 8:13
In Antwort auf fusselbine


Es sind die Eltern! Hier von Täter, Opfern und Straftaten zu sprechen ist schon sehr übertrieben.

Wenn die Eltern nicht helfen wollen und sagen "Werd allein fertig mit deinem Gör!" dann muss die TE das so hinnehmen. Jetzt loszuziehen und die "Täter" wegen einer "Straftat" anzuzeigen wäre vollkommen kontraproduktiv. Aber ich weiß, in deinem Rechts- und Theoriewahn ist das egal


Und durch Eltern verübte Straftaten zu verharmlosen, ist in Ordnung?

Wenn hier eine TE erzählt, dass der Erzeuger "gesagt" hätte, treib ab oder ich trenne mich, dann geht das Geschreie, das sei schwere Nötigung, sofort los.

Aber wenn hier Eltern gegenüber ihre minderjährigen Tochter "erklären", mit Kind fliege sie raus, und könne sehen wo sie bleibt - DANN ist das okay? Dann haben wir es plötzlich nicht mit einer Nötigung zu tun?
Weil es ja die Eltern sind?

Können Eltern gegenüber ihren Kindern keine Straftaten begehen, oder was soll das bedeuten?
Dann können Eltern ihre Kinder also schlagen, verprügeln, sogar sexuell missbrauchen - weil - sind ja die Eltern?
Und bei "Handlungen" von Eltern gegenüber ihren Kindern von Täter und Opfer und Straftaten zu sprechen, sei ja schon sehr übertrieben?

Eine Straftat ist eine Straftat.
Auch wenn sie von Eltern verübt wird.
Auch bei Eltern fängt das StGB nicht erst dann an, Geltung zu beanspruchen, wenn es um "richtig schlimme" Dinge geht.

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9. Januar 2014 um 8:29
In Antwort auf fusselbine

@ Carn
Die Eltern dürfen sie sehr wohl vor die Tür setzen, wenn sie mit einem Kind nach Hause kommt. Allerdings sind sie zur Zahlung von Unterhalt verpflichtet.

Und wenn sie aufs Amt geht und Leistungen beantragt, dann wird das mit dem Unterhalt verrechnet.

Aber auch wenn sie ihre Tochter weiterhin im Elternhaus wohnen lassen, so sind sie keinesfalls verpflichtet sie zu unterstützen. Sie müssen weder babysitten noch Geld für das Enkelkind aufbringen. Ihre Gewohnheiten müssen sie ebenfalls nicht ändern, um Rücksicht auf Mutter und Kind zu nehmen. Daher hilft es einer Schülerin mitten im Abi herzlich wenig nur zu Hause wohnen zu dürfen, Unterstützung sieht anders aus. Und die müssen ihr die Eltern nicht bieten.

Deshalb sollte man erst Kinder in die Welt setzen, wenn man fähig ist sich selbst zu kümmern.

Woher kommt nur
diese Überzeugung, Eltern könnten ihre minderjährigen Kinder einfach so vor die Tür setzen?

Eltern haben gegenüber ihren Kindern eine Sorge-/Fürsorgepflicht, und bei Minderjährigen sogar eine Obhutspflicht. Und damit verbietet sich ein einfaches, spontanes vor die Tür setzen.


Und wie Carn zutreffend anführt, Großeltern sind ihren Enkeln gegenüber zum UNTERHALT verpflichtet!
Die Eltern der TE müssen also - sollte der Kindsvater keinen Unterhalt zahlen können - durchaus Geld für das Enkelkind aufbringen.

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9. Januar 2014 um 9:03

Hallo Nadi
ich finde es schlimm, dass Du schreibst, Du könntest Dir schon vorstellen, das Baby zu behalten; aber letztlich abtreiben willst, weil keiner Deiner "Liebsten" Dich unterstützen möchte.

Mal unabhängig davon, dass ich persönlich meine "Liebsten" wohl nicht mehr als "Liebste" bezeichnen und sehen würde, wenn sie mich so komplett im Stich lassen,
Unterstützung kann man ja nicht nur durch Freund und Eltern erfahren.

Hast Du Dich denn mal erkundigt, welche Möglichkeiten es für Dich als junge Mama geben würde? Sowohl in finanzieller als auch tatsächlicher Hinsicht?

Die Androhung Deiner Eltern, sie würden Dich rausschmeißen - nun, ganz so einfach ist das nicht.
Deine Eltern schulden Dir, und zwar bis Du eine Ausbildung, oder ein Studium abgeschlossen hast, Unterhalt - in Form von Bargeld bzw. Sachleistungen.

Auch Dein Freund ist zu Unterhaltsleistungen verpflichtet - jedenfalls dem Kind gegenüber, möglicherweise auch Dir gegenüber.

Sollte Dein Freund keinen Unterhalt für das Kind zahlen können, wären unter Umständen Deine und seine Eltern für ihr Enkelchen unterhaltspflichtig.

Ist keiner von ihnen zur Zahlung von Barunterhalt in der Lage, kannst Du Unterhaltsvorschuss beantragen.

Sofern Deine Eltern keinen Barunterhalt leisten können, wären sie gleichwohl verpflichtet, Dir Unterhalt in Form von Sachleistungen zukommen zu lassen - Du könntest also bspw. wenn eine eigene Wohnung zu teuer wäre, weiterhin bei ihnen wohnen.

Als Abiturientin bzw. Studentin steht Dir möglicherweise Bafög (bzw. als Azubi Bab (Berufsausbildungsbeihilfe) zu.

Du erhältst Kindergeld für Dein Baby; möglicherweise auch für Dich selbst.

Würdest Du nach dem Abitur erst mal zu Hause bleiben bei Deinem Kind, bekämst Du Elterngeld.

Du könntest Sozialleistungen beantragen. Als Studentin hast Du zwar keinen Anspruch darauf, solltest Du allerdings in Elternzeit gehen, stünden Dir Sozialleistungen zu.
Unabhängig davon hat Dein Kind eigene Leistungsansprüche; insbesondere dann, wenn Unterhalt nicht in hinreichender Form durch Dritte (Erzeuger, Großeltern, Vorschuss) geleistet wird.

Nicht damit das jetzt falsch verstanden wird - die vorgenannten Leistungen/Möglichkeiten greifen nicht alle gleichzeitig ein, unter Umständen werden Gelder/Ansprüche verrechnet bzw. schließen sich gegenseitig auf.
Auf jeden Fall aber gibt es durchaus mehr Möglichkeiten und Anlaufstellen, als Du wahrscheinlich vermutest.

Es gibt außerdem Möglichkeiten, Unterstützung in Form von Geld- insbesondere aber auch Sachleistungen bei Caritas oder Diakonie zu erhalten, über Mutter-Kind-Stiftungen.
Auch beim Amt (JObcenter) kannst Du Anträge auf Erstlingsausstattungen bzw. Schwangerschaftskleidung stellen, ebenso auf Erstausstattung für eine Wohnung.

Sollte eine Betreuung für das Baby notwendig sein, weil Du Schule bzw. Prüfungen hast, gibt es Möglichkeiten über das Jugendamt eine bezahlte Tagesmutter zu beziehen.


Also mach Deine Entscheidung für oder gegen das Kind nicht davon abhängig, dass Deine "Liebsten" sich verweigern.
Es ist schade und sehr traurig, dass sie Dich so hängenlassen - gerade Eltern sollten hintern ihren Kinder stehen und sie unterstützen, und Dein Freund sollte es auch - schließlich ist er nicht unwesentlich an dem Baby beteiligt -, aber Du kannst es auch ohne sie schaffen.

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9. Januar 2014 um 9:03

Selbstbehalt und andere Probleme
Das Geld, was die Eltern der TE für ihren Enkel aufbringen müssten, ist doch ein Witz. Gehe also kaum davon aus, dass es darum geht.
Aber es ist ja oft so, dass Großeltern eh unterstützen. Da wird mal Eis essen gegangen, ein neues Paar Schuhe gekauft, solche Dinge. So manche Großeltern geben viel mehr aus, als ein tatsächlicher verpflichtender Unterhalt hoch wäre. Wenn die sich hier total verweigern, ist da auch nichts raus zu holen, außer die paar Pflicht-Kröten.

Ich habe auch nichts gefunden, wo steht, dass die Eltern sie nicht rauswerfen dürfen. Klar, sie müssten Unterhalt zahlen, aber da müsste ja erstmal geprüft werden, ob sie leistungsfähig sind. Aber wo steht konkret, dass man ein 17-jähriges Kind nicht vor die Tür setzen darf? Es ist ja nicht mehr so, dass sie nicht überlebensfähig wäre. Dann geht es zum Jugendamt, die bringen sie irgendwo unter und fordern das Geld von den Eltern ein...- insofern da was zu holen ist? Oder wie?

Wo wir gerade bei Jugendamt sind... Es ist doch auch so, dass die TE für ihr Kind erstmal nicht mal die Vormundschaft erhält, sollte sie immer noch 17 sein, wenn es geboren wird. Erst wenn sie 18 ist. Sollte sie niemand haben, der da einspringt, wird das Jungendamt die Vormundschaft übernehmen. Das schmeckt sicher nicht jedem, wenn das Jugendamt mitmischt, kA ob man die wirklich wieder so einfach los wird mit Volljährigkeit.

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9. Januar 2014 um 9:14
In Antwort auf kiwischale

Selbstbehalt und andere Probleme
Das Geld, was die Eltern der TE für ihren Enkel aufbringen müssten, ist doch ein Witz. Gehe also kaum davon aus, dass es darum geht.
Aber es ist ja oft so, dass Großeltern eh unterstützen. Da wird mal Eis essen gegangen, ein neues Paar Schuhe gekauft, solche Dinge. So manche Großeltern geben viel mehr aus, als ein tatsächlicher verpflichtender Unterhalt hoch wäre. Wenn die sich hier total verweigern, ist da auch nichts raus zu holen, außer die paar Pflicht-Kröten.

Ich habe auch nichts gefunden, wo steht, dass die Eltern sie nicht rauswerfen dürfen. Klar, sie müssten Unterhalt zahlen, aber da müsste ja erstmal geprüft werden, ob sie leistungsfähig sind. Aber wo steht konkret, dass man ein 17-jähriges Kind nicht vor die Tür setzen darf? Es ist ja nicht mehr so, dass sie nicht überlebensfähig wäre. Dann geht es zum Jugendamt, die bringen sie irgendwo unter und fordern das Geld von den Eltern ein...- insofern da was zu holen ist? Oder wie?

Wo wir gerade bei Jugendamt sind... Es ist doch auch so, dass die TE für ihr Kind erstmal nicht mal die Vormundschaft erhält, sollte sie immer noch 17 sein, wenn es geboren wird. Erst wenn sie 18 ist. Sollte sie niemand haben, der da einspringt, wird das Jungendamt die Vormundschaft übernehmen. Das schmeckt sicher nicht jedem, wenn das Jugendamt mitmischt, kA ob man die wirklich wieder so einfach los wird mit Volljährigkeit.

Da stehts:
http://dejure.org/gesetze/StGB/240.html
" 240
Nötigung

(1) Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.

(3) Der Versuch ist strafbar.

(4) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
1. eine andere Person zu einer sexuellen Handlung nötigt,
2. eine Schwangere zum Schwangerschaftsabbruch nötigt oder
3. seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger mißbraucht."

Ich verweise gesondert auf "eine Schwangere zum Schwangerschaftsabbruch nötigt".

Eltern: "Du rotzfreche Gör hast dich die letzten Jahre so daneben benommen und schleppts uns auch noch deine drogensüchtigen und kriminellen Freunde ins Haus; das ist die letzte Warnung; ansonsten kannst du deine Sachen packen"

Ist voll im grünen Bereich, da kein verwerfliches Ziel.

Eltern: "Wir haben das bei deinen 2 älteren Schwestern gesehen, diese Weigerung endlich erwachsen zu werden, dieses ewige am Rockzipfel hängen; dass darf bei dir nicht auch noch passieren; deshalb suchen wir dir jetzt zusammen eine andere Bleibe, damit du besser als deine Schwestern lernst, selbstständig zu sein"

Auch grün, die Eltern geht es gerade um die Erfüllung ihrer sorgerechtlichen Pflichten.

Eltern: "Wenn du das Kind bekommst, wirst du hier nicht mehr wohnen dürfen." = Treib ab, sonst fliegst du raus

Nicht im grünen Bereich nicht mal ansatzweise. Verwerflich und zwar so was von, die wollen ja ihre Tochter dazu bringen, den Tod des eigenen Enkelkinds zu veranlassen.

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9. Januar 2014 um 9:25
In Antwort auf birkir_12165290

Da stehts:
http://dejure.org/gesetze/StGB/240.html
" 240
Nötigung

(1) Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.

(3) Der Versuch ist strafbar.

(4) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
1. eine andere Person zu einer sexuellen Handlung nötigt,
2. eine Schwangere zum Schwangerschaftsabbruch nötigt oder
3. seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger mißbraucht."

Ich verweise gesondert auf "eine Schwangere zum Schwangerschaftsabbruch nötigt".

Eltern: "Du rotzfreche Gör hast dich die letzten Jahre so daneben benommen und schleppts uns auch noch deine drogensüchtigen und kriminellen Freunde ins Haus; das ist die letzte Warnung; ansonsten kannst du deine Sachen packen"

Ist voll im grünen Bereich, da kein verwerfliches Ziel.

Eltern: "Wir haben das bei deinen 2 älteren Schwestern gesehen, diese Weigerung endlich erwachsen zu werden, dieses ewige am Rockzipfel hängen; dass darf bei dir nicht auch noch passieren; deshalb suchen wir dir jetzt zusammen eine andere Bleibe, damit du besser als deine Schwestern lernst, selbstständig zu sein"

Auch grün, die Eltern geht es gerade um die Erfüllung ihrer sorgerechtlichen Pflichten.

Eltern: "Wenn du das Kind bekommst, wirst du hier nicht mehr wohnen dürfen." = Treib ab, sonst fliegst du raus

Nicht im grünen Bereich nicht mal ansatzweise. Verwerflich und zwar so was von, die wollen ja ihre Tochter dazu bringen, den Tod des eigenen Enkelkinds zu veranlassen.

Mit dem Unterhalt gegenüber
einer schwangeren Tochter dürfen Eltern übrigens auch nicht rumzicken:
http://dejure.org/gesetze/StGB/170.html
"(2) Wer einer Schwangeren zum Unterhalt verpflichtet ist und ihr diesen Unterhalt in verwerflicher Weise vorenthält und dadurch den Schwangerschaftsabbruch bewirkt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."

Da aber bei 170 nicht der Versuch strafbar ist, sondern nur der "Erfolg" haben sich da die Eltern der TE noch nichts vorzuwerfen.

Das ihr das nicht einsehen wollt, ist nachvollziehbar. Für euch ist es halt kein Mensch, also ist euch unklar, warum man ein trara drum machen sollte, wenn irgendwer was gegenüber einer Schwangeren macht und die daraufhin oder gar deshalb abtreibt.

Für den Staat ist es aber ein Mensch (bzw. ein Nasciturus dem Menschenwürde und das Recht auf Leben zusteht). Gegen die Schwangere kann oder muss er aufgrund deren Situation nachsichtig sein, bei allen anderen gibts erstmal keinen Grund nachsichtig zu sein.

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9. Januar 2014 um 9:29
In Antwort auf birkir_12165290

Da stehts:
http://dejure.org/gesetze/StGB/240.html
" 240
Nötigung

(1) Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.

(3) Der Versuch ist strafbar.

(4) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
1. eine andere Person zu einer sexuellen Handlung nötigt,
2. eine Schwangere zum Schwangerschaftsabbruch nötigt oder
3. seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger mißbraucht."

Ich verweise gesondert auf "eine Schwangere zum Schwangerschaftsabbruch nötigt".

Eltern: "Du rotzfreche Gör hast dich die letzten Jahre so daneben benommen und schleppts uns auch noch deine drogensüchtigen und kriminellen Freunde ins Haus; das ist die letzte Warnung; ansonsten kannst du deine Sachen packen"

Ist voll im grünen Bereich, da kein verwerfliches Ziel.

Eltern: "Wir haben das bei deinen 2 älteren Schwestern gesehen, diese Weigerung endlich erwachsen zu werden, dieses ewige am Rockzipfel hängen; dass darf bei dir nicht auch noch passieren; deshalb suchen wir dir jetzt zusammen eine andere Bleibe, damit du besser als deine Schwestern lernst, selbstständig zu sein"

Auch grün, die Eltern geht es gerade um die Erfüllung ihrer sorgerechtlichen Pflichten.

Eltern: "Wenn du das Kind bekommst, wirst du hier nicht mehr wohnen dürfen." = Treib ab, sonst fliegst du raus

Nicht im grünen Bereich nicht mal ansatzweise. Verwerflich und zwar so was von, die wollen ja ihre Tochter dazu bringen, den Tod des eigenen Enkelkinds zu veranlassen.

Ich muß Dir nicht
nochmal erklären, dass es Ansichtssache ist, ob da ein "Mensch" getötet werden soll.
Sie ist in der 7.SSw, da ist es für mich und ups, ich glaube auch für einige andere, im grünen Bereich.

Übrigens gehe ich davon aus, dass Eltern die Situation oft wirklich am besten einschätzen können und es nicht immer völlig unbegründet ist, wenn sie "schwarz sehen"!

Nein, die Eltern wollen ihrer Tochter gewiss nichts Böses!

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9. Januar 2014 um 9:31
In Antwort auf birkir_12165290

Da stehts:
http://dejure.org/gesetze/StGB/240.html
" 240
Nötigung

(1) Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.

(3) Der Versuch ist strafbar.

(4) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
1. eine andere Person zu einer sexuellen Handlung nötigt,
2. eine Schwangere zum Schwangerschaftsabbruch nötigt oder
3. seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger mißbraucht."

Ich verweise gesondert auf "eine Schwangere zum Schwangerschaftsabbruch nötigt".

Eltern: "Du rotzfreche Gör hast dich die letzten Jahre so daneben benommen und schleppts uns auch noch deine drogensüchtigen und kriminellen Freunde ins Haus; das ist die letzte Warnung; ansonsten kannst du deine Sachen packen"

Ist voll im grünen Bereich, da kein verwerfliches Ziel.

Eltern: "Wir haben das bei deinen 2 älteren Schwestern gesehen, diese Weigerung endlich erwachsen zu werden, dieses ewige am Rockzipfel hängen; dass darf bei dir nicht auch noch passieren; deshalb suchen wir dir jetzt zusammen eine andere Bleibe, damit du besser als deine Schwestern lernst, selbstständig zu sein"

Auch grün, die Eltern geht es gerade um die Erfüllung ihrer sorgerechtlichen Pflichten.

Eltern: "Wenn du das Kind bekommst, wirst du hier nicht mehr wohnen dürfen." = Treib ab, sonst fliegst du raus

Nicht im grünen Bereich nicht mal ansatzweise. Verwerflich und zwar so was von, die wollen ja ihre Tochter dazu bringen, den Tod des eigenen Enkelkinds zu veranlassen.

??? Wieso
Das ist das, was florina mit Theoretiker meinte.

Die TE hat geschrieben, dass die Eltern ihr gedroht haben, sie nicht zu unterstützen, oder dass sie sie aus der Wohnung haben wollen.
Deutlicher ist sie aber nicht geworden und du warst bei dem Gespräch auch nicht dabei.

Von daher weiß man nicht, inwieweit ihr wirklich gedroht wurde oder was die Eltern dann wirklich machen würden.

Wenn sie sagen, treib ab, sonst fliegst du raus. Hört sich wie ne Drohung an.
Wenn sie sagen, gut, bekomm das Kind, aber es wär schön, wenn du dann deinen eigenen Haushalt gründen würdest, Unterstützung erhältst du laut Gesetz.
Hört sich nicht mehr so nach Drohung an, hätte aber den selben Umkehrschluss...wenn sie das Kind nicht bekäme, müsste sie auch nicht ausziehen.
Doch ein Strick wird da wohl kaum draus.

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9. Januar 2014 um 9:37
In Antwort auf florina911

Ich muß Dir nicht
nochmal erklären, dass es Ansichtssache ist, ob da ein "Mensch" getötet werden soll.
Sie ist in der 7.SSw, da ist es für mich und ups, ich glaube auch für einige andere, im grünen Bereich.

Übrigens gehe ich davon aus, dass Eltern die Situation oft wirklich am besten einschätzen können und es nicht immer völlig unbegründet ist, wenn sie "schwarz sehen"!

Nein, die Eltern wollen ihrer Tochter gewiss nichts Böses!

Wann kapierst du es endlich?
"dass es Ansichtssache ist, ob da ein "Mensch" getötet werden soll."

Für die Justiz ist das nicht Ansichtssache.

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9. Januar 2014 um 9:40
In Antwort auf birkir_12165290

Mit dem Unterhalt gegenüber
einer schwangeren Tochter dürfen Eltern übrigens auch nicht rumzicken:
http://dejure.org/gesetze/StGB/170.html
"(2) Wer einer Schwangeren zum Unterhalt verpflichtet ist und ihr diesen Unterhalt in verwerflicher Weise vorenthält und dadurch den Schwangerschaftsabbruch bewirkt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."

Da aber bei 170 nicht der Versuch strafbar ist, sondern nur der "Erfolg" haben sich da die Eltern der TE noch nichts vorzuwerfen.

Das ihr das nicht einsehen wollt, ist nachvollziehbar. Für euch ist es halt kein Mensch, also ist euch unklar, warum man ein trara drum machen sollte, wenn irgendwer was gegenüber einer Schwangeren macht und die daraufhin oder gar deshalb abtreibt.

Für den Staat ist es aber ein Mensch (bzw. ein Nasciturus dem Menschenwürde und das Recht auf Leben zusteht). Gegen die Schwangere kann oder muss er aufgrund deren Situation nachsichtig sein, bei allen anderen gibts erstmal keinen Grund nachsichtig zu sein.

Darum geht es doch jetzt gar nicht
Das hat nix mit Einsehen zu tun, weil man keinen Menschen sieht. Solche Probleme mit den Eltern können in jedem Stadium auftreten.
Also geht es an dieser Stelle doch darum, wie die Praxis in solchen Fällen aussieht.

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9. Januar 2014 um 9:49
In Antwort auf birkir_12165290

Wenn eine 17-jährige
beim Arbeitsamt mit dem Hinweis, ihre Eltern hätten sie rausgeschmissen, Hartz 4 beantragt, dann sitzt der Richter ziemlich bald bei den Eltern aufm Sofa oder die Eltern sitzen halt beim Richter, je nachdem ob der Richter Lust auf einen Ortstermin hat.

Und ich sehe nicht, was falsch daran sein soll, die TE auf ihre gesetzlichen Rechte aufmerksam zu machen oder darauf aufmerksam zu machen, dass sie im Moment gerade Opfer einer Straftat wird oder zumindest werden könnte.

Ob und inwieweit sie weit sie diese Information nützt, ist ihre Sache, aber manchen hilft es ihre Rechte zu kennen, insbesondere Opfern von Straftaten hilft es gelegentlich, wenn ihnen klar wird, dass nicht sie es sind, die sich falsch benehmen.

Wenn die Beratungsstelle zu der sie geht vernünftig arbeitet, sollten die ihr übrigens auch sagen, dass ihre Eltern sie nicht einfach so rausschmeißen dürfen.

Carn & Wachsperle
Wenn die Eltern sie ernsthaft rausschmeissen wollen, werden sie auch einen Weg finden - darauf wollte ich hinaus.

Wäre meine Mutter aufgrund einer Rechtssprechung davon abgehalten worden, mich vor die Tür zu setzen, wäre ein weiteres Zusammenleben absolut undenkbar gewesen.

Was ich sagen möchte ist, es gibt Gesetze, die praktisch nicht umsetzbar sind.
Als Beispiel fällt mir gerade das Recht eines Kindes auf Umgang mit beiden Elternteilen ein.

Wenn sich ein Elternteil dagegen sträubt, ist es praktisch nahezu unmöglich, dieses Recht durchzusetzen.
Einfach weil man weiß, der eingeklagte Umgang würde dem Kind keinen Vorteil verschaffen.
Anders gesagt: lieber keinen Umgang als einen eingeklagten
Umgang.

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9. Januar 2014 um 9:55
In Antwort auf kiwischale

Darum geht es doch jetzt gar nicht
Das hat nix mit Einsehen zu tun, weil man keinen Menschen sieht. Solche Probleme mit den Eltern können in jedem Stadium auftreten.
Also geht es an dieser Stelle doch darum, wie die Praxis in solchen Fällen aussieht.

Es ging mir darum,
die TE auf die vermutliche Rechtslage ihrer Situation hinzuweisen.

Dafür kommt es nur darauf an, wie die Situation rechtlich zu werten ist. Und dafür ist die persönliche Ansicht der Eltern erstmal irrelevant, es zählt die des Gesetzes.

Ob die TE aus der Rechtslage gegebenenfalls Nutzen ziehen kann, weiß ich nicht. Aber euer Rumdiskutieren die Rechtslage wäre nicht so, ist ziemlich sinnlos und müllt den Thread zu. Ich hätts bei dem einen Post gelassen.

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9. Januar 2014 um 9:58
In Antwort auf birkir_12165290

Wann kapierst du es endlich?
"dass es Ansichtssache ist, ob da ein "Mensch" getötet werden soll."

Für die Justiz ist das nicht Ansichtssache.

Und
wann kapierst Du endlich, dass Gesetz/Justiz (Theorie) nicht immer mit dem reellen Leben (Praxis) vereinbar sind.

Davon ganz abgesehen, stellt ein Gesetz nicht immer die bessere Lösung dar (s. Thread "Abbruch in 26. Woche").

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9. Januar 2014 um 10:04
In Antwort auf florina911

Und
wann kapierst Du endlich, dass Gesetz/Justiz (Theorie) nicht immer mit dem reellen Leben (Praxis) vereinbar sind.

Davon ganz abgesehen, stellt ein Gesetz nicht immer die bessere Lösung dar (s. Thread "Abbruch in 26. Woche").

Aber nachdem
ich blos versucht habe, die TE auf die Rechtslage hinzuweisen, welche manchmal in der Praxis hilft und manchmal nicht, ist dafür eben nur die "Theorie" relevant.

Ich kann der TE nicht sagen, ob und was in der Praxis hier machbar ist. Ich weiß viel zu wenig über die Situation.

Aber ich kann ihr guten Gewissens sagen, dass nach der "Theorie" die Drohung ihrer Eltern strafbar sein könnte und so nicht direkt durchsetzbar sein würde. Diese Information kann ihr helfen oder auch nicht. Also warum macht ihr soviel aufheben darum, dass ich ihr versucht habe diese Information mitzuteilen?

Ich tue ihr damit nichts. Ich verurteile sie damit nicht. Ich dränge sie zu nichts. Also warum kann man ein "Deine Eltern verhalten sich illegal." nicht einfach stehen lassen?

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9. Januar 2014 um 10:07

Du verstehst es nicht!
Gut möglich, dass die Eltern in so einem Fall zur Rechenschaft gezogen werden.
Dafür müßte die Tochter erstmal GEGEN die Eltern vorgehen, sie anzeigen. Wie oft wird solche Fälle geben?
Das ist nicht zu erwarten.

Desweitern würde sich daraufhin die Frage, ob ein PRAKTISCHES, ZUMUTBARES Zusammenleben weiterhin möglich ist, damit auch erübrigen.

Unterscheide bitte Theorie und Praxis!

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9. Januar 2014 um 10:11
In Antwort auf birkir_12165290

Aber nachdem
ich blos versucht habe, die TE auf die Rechtslage hinzuweisen, welche manchmal in der Praxis hilft und manchmal nicht, ist dafür eben nur die "Theorie" relevant.

Ich kann der TE nicht sagen, ob und was in der Praxis hier machbar ist. Ich weiß viel zu wenig über die Situation.

Aber ich kann ihr guten Gewissens sagen, dass nach der "Theorie" die Drohung ihrer Eltern strafbar sein könnte und so nicht direkt durchsetzbar sein würde. Diese Information kann ihr helfen oder auch nicht. Also warum macht ihr soviel aufheben darum, dass ich ihr versucht habe diese Information mitzuteilen?

Ich tue ihr damit nichts. Ich verurteile sie damit nicht. Ich dränge sie zu nichts. Also warum kann man ein "Deine Eltern verhalten sich illegal." nicht einfach stehen lassen?

Kann man stehen lassen.
Nur kann man dann bitte auch den Zusatz, dass ihr dieser Hinweis aktuell voraussichtlich nicht weiterhelfen wird, ebenfalls stehen lassen.

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9. Januar 2014 um 10:20
In Antwort auf florina911

Kann man stehen lassen.
Nur kann man dann bitte auch den Zusatz, dass ihr dieser Hinweis aktuell voraussichtlich nicht weiterhelfen wird, ebenfalls stehen lassen.

Wozu den Zusatz?
Ist doch offensichtlich, dass sie selbst sehen muss, ob ihr das was nützen kann. Effektiv hat sie damit das Mittel zur Hand, auf die Drohung ihrer Eltern mit einer glaubhaften Gegendrohung zu reagieren. Manchmal kann das richtig sein. Oft ist es falsch.

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9. Januar 2014 um 10:35
In Antwort auf birkir_12165290

Wozu den Zusatz?
Ist doch offensichtlich, dass sie selbst sehen muss, ob ihr das was nützen kann. Effektiv hat sie damit das Mittel zur Hand, auf die Drohung ihrer Eltern mit einer glaubhaften Gegendrohung zu reagieren. Manchmal kann das richtig sein. Oft ist es falsch.

Sollte
das Mädchen tatsächlich mit einer Gegendrohung reagieren, wie "wenn ihr mir weiter droht, kann ich euch für einige Jahre in den Knast bringen" ist die Wahrscheinlichkeit wohl sehr hoch, dass sich die Situation weiter zuspitzt bzw. völlig aus dem Ruder läuft.

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9. Januar 2014 um 10:53
In Antwort auf esmi_12120735


Die Abtreibung per Pille kann auch Reste zurücklassen und sie muss zur Ausschabung. Dabei kann die Gebärmutter verletzt werden und sie muss zur Not-OP.....

Ich hatte früher eine schlimme Angst vor Ärtzten und alles, was dazugehört, auch Spritzen. Die erste Schwangerschaft und Geburt hat mich geheilt. Nadi kann es auch so ergehen.

Und nein, Du brauchst Dich bei einer Geburt nicht stechen lassen, wenn Du nicht willst. In einem Geburtshaus z.B. haben sie keine Nadeln. Dammrisse kann man mit der nötigen Vorbereitung vermeiden.


Aus Rücksichtnahme auf die TE möchte ich davon absehen, groß auf Risiken einzugehen bzgl. Not-OP Ausschabung vs. Schwangerschaft/Geburt.
Einfach weil ich nicht möchte, dass die Angst ihre Entscheidung beeinflusst.

Allerdings wird sie unabhängig von ihrer Entscheidung ein "Pieksen" nicht völlig umgehen können, mit dem Gedanken sollte sie sich vertraut machen.

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9. Januar 2014 um 11:19
In Antwort auf wachsperle09

Hallo Nadi
ich finde es schlimm, dass Du schreibst, Du könntest Dir schon vorstellen, das Baby zu behalten; aber letztlich abtreiben willst, weil keiner Deiner "Liebsten" Dich unterstützen möchte.

Mal unabhängig davon, dass ich persönlich meine "Liebsten" wohl nicht mehr als "Liebste" bezeichnen und sehen würde, wenn sie mich so komplett im Stich lassen,
Unterstützung kann man ja nicht nur durch Freund und Eltern erfahren.

Hast Du Dich denn mal erkundigt, welche Möglichkeiten es für Dich als junge Mama geben würde? Sowohl in finanzieller als auch tatsächlicher Hinsicht?

Die Androhung Deiner Eltern, sie würden Dich rausschmeißen - nun, ganz so einfach ist das nicht.
Deine Eltern schulden Dir, und zwar bis Du eine Ausbildung, oder ein Studium abgeschlossen hast, Unterhalt - in Form von Bargeld bzw. Sachleistungen.

Auch Dein Freund ist zu Unterhaltsleistungen verpflichtet - jedenfalls dem Kind gegenüber, möglicherweise auch Dir gegenüber.

Sollte Dein Freund keinen Unterhalt für das Kind zahlen können, wären unter Umständen Deine und seine Eltern für ihr Enkelchen unterhaltspflichtig.

Ist keiner von ihnen zur Zahlung von Barunterhalt in der Lage, kannst Du Unterhaltsvorschuss beantragen.

Sofern Deine Eltern keinen Barunterhalt leisten können, wären sie gleichwohl verpflichtet, Dir Unterhalt in Form von Sachleistungen zukommen zu lassen - Du könntest also bspw. wenn eine eigene Wohnung zu teuer wäre, weiterhin bei ihnen wohnen.

Als Abiturientin bzw. Studentin steht Dir möglicherweise Bafög (bzw. als Azubi Bab (Berufsausbildungsbeihilfe) zu.

Du erhältst Kindergeld für Dein Baby; möglicherweise auch für Dich selbst.

Würdest Du nach dem Abitur erst mal zu Hause bleiben bei Deinem Kind, bekämst Du Elterngeld.

Du könntest Sozialleistungen beantragen. Als Studentin hast Du zwar keinen Anspruch darauf, solltest Du allerdings in Elternzeit gehen, stünden Dir Sozialleistungen zu.
Unabhängig davon hat Dein Kind eigene Leistungsansprüche; insbesondere dann, wenn Unterhalt nicht in hinreichender Form durch Dritte (Erzeuger, Großeltern, Vorschuss) geleistet wird.

Nicht damit das jetzt falsch verstanden wird - die vorgenannten Leistungen/Möglichkeiten greifen nicht alle gleichzeitig ein, unter Umständen werden Gelder/Ansprüche verrechnet bzw. schließen sich gegenseitig auf.
Auf jeden Fall aber gibt es durchaus mehr Möglichkeiten und Anlaufstellen, als Du wahrscheinlich vermutest.

Es gibt außerdem Möglichkeiten, Unterstützung in Form von Geld- insbesondere aber auch Sachleistungen bei Caritas oder Diakonie zu erhalten, über Mutter-Kind-Stiftungen.
Auch beim Amt (JObcenter) kannst Du Anträge auf Erstlingsausstattungen bzw. Schwangerschaftskleidung stellen, ebenso auf Erstausstattung für eine Wohnung.

Sollte eine Betreuung für das Baby notwendig sein, weil Du Schule bzw. Prüfungen hast, gibt es Möglichkeiten über das Jugendamt eine bezahlte Tagesmutter zu beziehen.


Also mach Deine Entscheidung für oder gegen das Kind nicht davon abhängig, dass Deine "Liebsten" sich verweigern.
Es ist schade und sehr traurig, dass sie Dich so hängenlassen - gerade Eltern sollten hintern ihren Kinder stehen und sie unterstützen, und Dein Freund sollte es auch - schließlich ist er nicht unwesentlich an dem Baby beteiligt -, aber Du kannst es auch ohne sie schaffen.

@ wachsperle
"gerade Eltern sollten hintern ihren Kinder stehen und sie unterstützen"

Das tun Eltern aber durchaus auch, wenn sie der Tochter so jung noch kein eigenes Kind zumuten möchten und lieber sehen, dass sie abtreibt. Nicht nur das bloße Hinnehmen einer Willensentscheidung eines Kindes ist Unterstützung, sondern auch das Auseinandersetzen damit, die Entscheidungsfindung und das Aufklären, dass ein Baby eben auch das ganze Leben durcheinander würfelt. Auch ist es Aufgabe der Eltern zu schauen, ob und nie reif ihr Kind ist. Beispiel: Eine ungewollt schwangere 12 Jährige kann noch nicht all ihre Entscheidungen und deren Tragweite abschätzen, beim Kinder kriegen können das ja teilweise nicht mal Erwachsene! Also gehört es auch dazu, dass man der eigenen Tochter nicht nur alles nach dem Mund plappert und nickt, sondern durchaus mal kritisch dazu Stellung nimmt oder sogar ganz deren Absichten oder Entscheidungen anzweifelt oder kritisiert.

Wir kennen die TE nicht, wir wissen nichts über sie. Und auch die Eltern kennen wir nicht.

Ich kann die Sorge der Eltern bei einer werdenden Teenager-Mutter total nachvollziehen. Ich bin auch sehr jung Mutter geworden und habe nicht auf meine eigene Mutter hören wollen, die mir das immer versucht hat auszureden und mich gebeten hat zu warten. Nö, Töchterchen wollte nicht, hat ihren eigenen Kopf durchsetzen wollen und irgendwann die Quittung dafür bekommen.

Eltern sind nicht ahnungslos, die haben die ganze Kinder-Nummer schon mindestens ein Mal durch und wissen, dass das durchaus sehr hart werden kann. Kinder und Jugendliche wissen das nicht. Daher ist es umso normaler, wenn sich Eltern kritisch, panisch, ablehnend oder sorgenvoll reagieren und ihr Kind bitten so zeitig noch kein Kind zu bekommen. Hier gehts ja auch nicht um einen Hund, den man mal allein zu Haus lassen oder in eine Tierpension bringen kann, sondern um ein Baby, was 24 Stunden volle Aufmerksamkeit braucht und das Leben erstmal gehörig durcheinander bringt. Ich kann das voll verstehen, die Eltern wollen mit Sicherheit nur das Beste für ihr Kind. Das Beste ist aber nun mal sicher nicht als Kind selbst ein Kind zu bekommen, sondern erstmal andere Dinge.

Insofern kann und darf man ruhig auch mal für die Eltern Verständnis aufbringen, zumal wir ja auch die Umstände nicht kennen. Wissen wir, wie die TE zu Hause so ist? Vielleicht gibt es dort ja bereits ohne Baby Stress, sodass die Eltern blanke Panik beim nächsten unüberlegten "Projekt" ihrer Tochter bekommen...

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9. Januar 2014 um 12:00
In Antwort auf fusselbine

@ wachsperle
"gerade Eltern sollten hintern ihren Kinder stehen und sie unterstützen"

Das tun Eltern aber durchaus auch, wenn sie der Tochter so jung noch kein eigenes Kind zumuten möchten und lieber sehen, dass sie abtreibt. Nicht nur das bloße Hinnehmen einer Willensentscheidung eines Kindes ist Unterstützung, sondern auch das Auseinandersetzen damit, die Entscheidungsfindung und das Aufklären, dass ein Baby eben auch das ganze Leben durcheinander würfelt. Auch ist es Aufgabe der Eltern zu schauen, ob und nie reif ihr Kind ist. Beispiel: Eine ungewollt schwangere 12 Jährige kann noch nicht all ihre Entscheidungen und deren Tragweite abschätzen, beim Kinder kriegen können das ja teilweise nicht mal Erwachsene! Also gehört es auch dazu, dass man der eigenen Tochter nicht nur alles nach dem Mund plappert und nickt, sondern durchaus mal kritisch dazu Stellung nimmt oder sogar ganz deren Absichten oder Entscheidungen anzweifelt oder kritisiert.

Wir kennen die TE nicht, wir wissen nichts über sie. Und auch die Eltern kennen wir nicht.

Ich kann die Sorge der Eltern bei einer werdenden Teenager-Mutter total nachvollziehen. Ich bin auch sehr jung Mutter geworden und habe nicht auf meine eigene Mutter hören wollen, die mir das immer versucht hat auszureden und mich gebeten hat zu warten. Nö, Töchterchen wollte nicht, hat ihren eigenen Kopf durchsetzen wollen und irgendwann die Quittung dafür bekommen.

Eltern sind nicht ahnungslos, die haben die ganze Kinder-Nummer schon mindestens ein Mal durch und wissen, dass das durchaus sehr hart werden kann. Kinder und Jugendliche wissen das nicht. Daher ist es umso normaler, wenn sich Eltern kritisch, panisch, ablehnend oder sorgenvoll reagieren und ihr Kind bitten so zeitig noch kein Kind zu bekommen. Hier gehts ja auch nicht um einen Hund, den man mal allein zu Haus lassen oder in eine Tierpension bringen kann, sondern um ein Baby, was 24 Stunden volle Aufmerksamkeit braucht und das Leben erstmal gehörig durcheinander bringt. Ich kann das voll verstehen, die Eltern wollen mit Sicherheit nur das Beste für ihr Kind. Das Beste ist aber nun mal sicher nicht als Kind selbst ein Kind zu bekommen, sondern erstmal andere Dinge.

Insofern kann und darf man ruhig auch mal für die Eltern Verständnis aufbringen, zumal wir ja auch die Umstände nicht kennen. Wissen wir, wie die TE zu Hause so ist? Vielleicht gibt es dort ja bereits ohne Baby Stress, sodass die Eltern blanke Panik beim nächsten unüberlegten "Projekt" ihrer Tochter bekommen...

Fusselbine
Ich stimme dir grundsätzlich zu, aber in dem Fall ist die TE ja kein Kind oder gerade erst in die Pubertät gekommener Teen mehr. Sie ist in höchstens 1 Jahr volljährig und könnte dann eh tun und lassen, was sie will...

Magst du sagen, was in deinem Fall die Quittung war?? Wie siehst du das heute? Würdest du wirklich sagen ""Hätte ich mal auf meine Mutter gehört""?

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9. Januar 2014 um 12:31
In Antwort auf florina911

Sollte
das Mädchen tatsächlich mit einer Gegendrohung reagieren, wie "wenn ihr mir weiter droht, kann ich euch für einige Jahre in den Knast bringen" ist die Wahrscheinlichkeit wohl sehr hoch, dass sich die Situation weiter zuspitzt bzw. völlig aus dem Ruder läuft.

Sie ist
reif genug, selbst zu entscheiden, ob der/die/das "setz deine Wunschbezeichnung hier ein" aus ihrem Bauch entfernt wird, aber nicht reif genug, um zu entscheiden, ob und wie sie sich einer eventuellen schweren Nötigung erwehren soll?

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9. Januar 2014 um 13:06

Bis zum 49. Tag nach dem ersten Tag deiner etzen Periode
ist es problemlos möglich.
Vereinzelt auch bis zum 63. Tag nach Beginn deiner letzten Periode aber das ist in den meisten Städten untersagt. Hat den einfach Grund, dass es nach dem 49. Tag (also ab 7+7 respektive Beginn 9.SSW) vermehrt Komplikationen beim Abbruch gibt.

Hab mit Mifegyne abgetrieben und würde es wieder tun.
Niemals würde ich die Narkose in Kauf nehmen für einen Embryo.

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9. Januar 2014 um 13:15
In Antwort auf kiwischale

Fusselbine
Ich stimme dir grundsätzlich zu, aber in dem Fall ist die TE ja kein Kind oder gerade erst in die Pubertät gekommener Teen mehr. Sie ist in höchstens 1 Jahr volljährig und könnte dann eh tun und lassen, was sie will...

Magst du sagen, was in deinem Fall die Quittung war?? Wie siehst du das heute? Würdest du wirklich sagen ""Hätte ich mal auf meine Mutter gehört""?

18
Ich bitte dich! Eine 17 Jährige ist noch ein Teen. Die meisten 18 und auch 20 Jährigen sind es ebenfalls noch! Sie sind zwar vor dem Gesetz volljährig und dürfen selbst entscheiden, dennoch ändert sich weder Reife noch Charakter mit dem Gong der Uhr am 18. Geburtstag! Bis 21 besteht auch noch eine Menge Speilraum, deshalb findet hier zum Beispiel auch oft noch das Jugendstrafrecht Anwendung. Die meisten 18 Jährigen wohnen noch zu Hause, weil sie noch zur Schule gehen, eine Ausbildung machen oder studieren. Oft verdienen sie mit 18 noch nicht mal eigenes Geld. Mit 18 muss man das erste Mal in seinem Leben Verantwortung für sich selbst übernehmen, darf eigenständig und vor dem Gesetz selbst entscheiden. Und dann sollen sie sofort und zu 100 Prozent Verantwortung für ein anderes Leben übernehmen? Dann stammt das Kind oft von der ersten großen Liebe. Wie lange hält die? Selten, sehr selten ein Leben lang bzw. so lange, bis die Kids aus dem Haus sind. Schau dich um, wie viele junge Frauen alleinerziehend sind.

Ja, auch ich habe den Fehler gemacht. Kind viel zu schnell und zu früh mit der ersten großen Liebe bekommen. Die Quittung war, dass ich alleinerziehend wurde, meine "Jugend" versäumte, allein zu Hause hockte, wickelte, fütterte und beruhigte und völlig alleinverantwortlich war. Klar, hin und wieder hat die Oma aufgepasst, damit ich mal allein raus kam, aber das Freizeitverhalten, den Drang nach Freiheit, Entdeckung und Ausleben ist doch bei einer 18 Jährigen ganz anders als bei einer 28 Jährigen! Das ist nicht vergleichbar. Tja, und irgendwann brach das raus. ich war totunglücklich, alle gingen ins Kino, feiern und trafen sich mit Freunden und ich hockte zu Hause, weil das Kind um 19 Uhr ins Bett musste. Und dann hockst du da, Kind schläft und dir fällt die Decke auf den Kopf. Und nein, andere Mütter konnten um die Uhrzeit auch nicht mehr, weil deren Kinder auch ins Bett mussten. Darüber hinaus möchte man auch mal andere Menschen sehen und kennenlernen und nicht immer nur mit den anderen Müttern auf dem Spielplatz rumhängen.

Ich würde das NIEMALS wieder so machen. Ich liebe mein Kind, natürlich. Aber heute hätte ich es später bekommen. Mit einem anderen Mann, in einem anderen Alter, mit anderen Erfahrungen.

Das Problem ist, dass das Küken immer schlauer sein will als die Henne. Die Henne hat aber mehr Erfahrung, hat die Kindererziehung schon durch und weiß, wovon sie spricht. Das Küken weiß das nicht und fällt ins Ungewisse. Ja, auch ich, weil ich meinte, das wäre ja alles so easy und toll. Heute weiß ich es besser und kann jedem nur davon abraten, übereilt und zu früh ein Kind zu bekommen.

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Von: huan_11959772
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11. Januar 2014 um 21:41
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