Home / Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch / Schwangerschaft mit über 35 Jahren / 7-8 SSW Fruchthöle und Dottersack vorhanden, doch kein Embryo

7-8 SSW Fruchthöle und Dottersack vorhanden, doch kein Embryo

29. September 2012 um 15:02 Letzte Antwort: 11. Oktober 2012 um 20:21

Hallo.
Ich habe lange überlegt und mich hier durchgelesen, doch leider habe ich keinen Artikel entdeckt, der sich meiner Geschichte gleicht. Nun bin ich mitlerweile so verunsichert und will hier nun meine Geschichte schildern. Vielleicht hat jemand das gleiche durchmachen müssen.

Angefangen hat es vor zwei Wochen. Also am Anfang meiner 5-6 SSW. Warum ich immer eine "bis" Angabe schreibe hat den Grund das ich meine genaue Schwangerschaftswoche leider noch nicht korrekt errechnet bekommen habe.

Laut erster Tag meiner letzten Periode wäre ich jetzt in der 7+4. Laut Empfängnis in. 6+0. Da man ja nicht genau weiß wann man genau "befruchtet" wurde. kann es auch noch etwas jünger sein.

Also lange Rede. Vor zwei Wochen bekam ich leichte Schmierblutung. Da es meine erste Schwangerschaft ist bekam ich Angst und ging zu meinem Frauenarzt. Dieser war aber im Urlaub und ich musste zur Vertretung. Die wiederrum schickte mich mit Verdacht auf eine Eileiterschwangerschaft ins KH. Dort wurde Blut genommen um den HCG Wert zu ermitteln. Dieser lag zu diesen Zeitpunkt bei etwas über 4000. Die Fruchthöle war zu sehen, doch leider kein Dottersack. Mit der Aussage, es sieht soweit ganz gut aus, ABER der Dottersack ist nicht sichtbar. Das wäre untypisch.Ich sollte in zwei Tagen zur Kontrolle kommen. Eileiterschwangerschaft wurde aber noch nicht ausgeschlossen.

Zwei Tage später. Wieder Blut genommen. HCG Wert etwas über 6000. Diesesmal war ein leichter Schein von einem Dottersack sichtbar. Die Ärzte im KH meinten.. ja das sieht soweit gut aus, ABER es ist keine Embryonale Struktur. Es kann leider nicht von einer normalentwickelnden SS aus gegangen werden. Ich solle in zwei Tagen nochmal zur Kontrolle. Eileiterschwangerschaft wurde ausgeschlossen, doch nun wurde der Verdacht auf ein Blasenmol ausgesprochen.

Wieder zwei Tage später. Wieder Blut genommen. HCG Wert etwas über 8000. Dottersack sehr gut sichtbar. Furchthöle und Dottersack weiter gewachsen. Doch keine Embryonale Struktur. Diesesmal mit OberArzt abgeklärt. Der meinte ich solle erst in 4 Tagen wieder kommen und mir keinen Kopf machen. Der Verdacht auf ein Blasenmol wurde aber nicht zurück genommen.

4 Tage später. Gleich Gespräch und Untersuchung vom Oberarzt. Fruchthöle und Dottersack sind weiterhin gewachsen. Mir wurde Blut abgenommen um den HCG Wert nochmal zu ermitteln. Der Oberarzt meinte aber, das der Wert die letzten Male leider nicht normal anstiegen sei und er mir zu einer Ausscharbung rät.
Embyonale Struktur wurde wieder nicht bestätigt. Ich solle wegen den Wert am Abend aber nochmal telefonisch nachfragen.
Am nächsten Tag (Wert wurde am vereinarten Tag nicht im Labor bearbeitet) Wert stieg auf knapp 14300 an.
ich solle am Montag nochmal zur Untersuchung kommen.

Am Montag bei der Untersuchung. Kein Embryo, kein Herzschlag. Dottersack und Furchthöle weiterhin gewachsen.
Am Abend Bauchweh. Zum Hausarzt, der mit einer Einweisung in die Uniklinik.
In der Uniklinik, wieder Ultraschalluntersuchung. Die Ärzte dort fanden in der Gebärmutter ein Hämatom. Einen Dottersack und hinterm Dottersack eine Embryonale Strucktur von 3,5Milimeter. Laut UniÄrzte solle ich in einer Woche zum Frauenarzt gehen. Das Hämatom muss nichts bedeuten, aber es könnte auf eine Fehlschwangerschaft hinweisen.

Gestern war ich wegen nochmaliger ganz leichter Schmierblutung bei meinem Frauenarzt. Dieser wurde immer noch vertreten wegen Urlaub. Nun war das mitlerweile die 6te oder 7te Ärztin die mich untersucht hat.
Diese meinte nun, das der Dottersack im Gegensatz zu meiner Fruchthöle viel zu groß sein würde. Fruchthöle 26 Milimeter Dottersack 7 Milimeter. Das Hämatom hat sich laut meiner Beobachtung von Montag auf Gestern vergrößert. Die Ärztin Gestern konnte aber wieder keinen Embryo entdecken.
Jetzt soll ich nochmal bis Dienstag warten und zu meinem FA gehen.

Ich weiß ich habe sehr viel geschrieben, aber ich bin nervlich am Ende und habe furchtbare Angst mit meinem Baby oder mir stimmt was nicht.
Wer hat sowas änliches erlebt und wie ist es bei Euch ausgegangen. Ich bin für jede Antwort dankbar.

An Alle liebe Grüße
und schon einmal Danke falls Ihr meine Geschichte gelesen habt.

Mehr lesen

3. Oktober 2012 um 23:49

Ich wäre.....
......glaube genauso am ende.
Man weiß ja nimmer was man denken soll.....
Hoffe es hat sich alles geklärt,
Wie geht es dir ?

Gefällt mir
4. Oktober 2012 um 11:33
In Antwort auf adele_12514056

Ich wäre.....
......glaube genauso am ende.
Man weiß ja nimmer was man denken soll.....
Hoffe es hat sich alles geklärt,
Wie geht es dir ?

... die Ungewissheit reisst nicht ab.
... Zum weiteren Verlauf. Am Dienstag qar ich wieder beim FA. Er hörte sich meinen ganzen bisherigen Verlauf an. Danach bat er mich ins Untersuchungszimmer. Er machte Ultraschall und das am Freitag noch gesehene Hämaton hatte sich um mehr als die Hälfte verkleinert. Er sagte das wäre unbedenklich. Die Größe des Dottersacks war auf 1,3 cm vergrößert was für die angehende 8 SSW normal wäre. Also nichts von zu Groß. Die Fruchthöle entsprach auch der norm, alles also soweit in Ordnung, ABER keine Embryonale Struktur erkennbar. ich dachte ich fall vom Stuhl. Dann plötzlich hieß es, nein die SS ist nicht in Ordnung,er rät mir so bald wie möglich zu einer AS. Da ich aber noch keine Schmerzen habe und keine Blutung könne ich um sicher zu gehen noch eine weitere Woche warten. ABER er gibt mir keine reale Chance. Ich war fix fertig. Konnte keinen Ton mehr sagen. Mein Mann war diesesmal zum Glück dabei und entschied, das der Arzt die Einweisungspapiere fürs KH schon einmal mitgeben soll. Nach dem Termin bin ich in mein Auto gestiegen und habe übers Internet nach einen anderen Frauenarzt gesucht, der ein großes Ultraschallbild macht. Da bei meinem normaken FA das Gerät ein reinstes Schneegestöber ist, halte ich noch an der Hoffnung fest, das man deswegen einfach nichts sieht. In der Uniklinik wurde mir ja schon eine Embryonale Struktur bestätigt, also muss doch was da sein. Ich hab einen Arzt gefunden wo ich heute Nachmittag auch einen Termin habe. Leider muss ich trotzdem ins Klinikum um die Voruntersuchung für eine AS über mich ergehen lassen, denn wenn der FA heute Mittag auch nichts sieht, dann habe ich wenigstens und dann auch hoffentlich zum baldmöglichsten Termin die AS. Da ich es nervlich sonst nicht mehr schaffen würde. Es wäre vielleicht nicht ganz so eine nervliche Anspannung in mir, wenn nicht ständig diese Untersuchunfen gewesen wären. Klar muss man abklären warum Schmierblutungen auftreten um evtl. gefahren für Kind und einen Selbst ausgeschlossen werden, aber nervlich ist das unerträglich und ich würde mur wünschen das dies keine Frau der Welt mitmachen müsste, doch wie es aus sieht Gibt es relativ viele solcher Fälle. Danke für alle die mir geschrieben haben oder meinen Text lesen.

3 LikesGefällt mir
5. Oktober 2012 um 0:10

Lasse dich zu nichts drängen
Ich habe gerade etwas ähnliches erlebt und bin in dieses Forum gegangen um denen Mut zu machen, bei denen vielleicht noch Hoffnung besteht. Bin am Montag ins Krankenhaus weil ich nach GV leichte Blutungen hatte. War Ende 9. SSW. Dort konnte man mir die SS nicht bestätigen, weil keine Herztöne mehr abgrenzbar waren. Die Ärztin äußerte ihr Beileid und diagnostizierte "Missed Abortion" (Verhaltene Fehlgeburt).
Mein Gefühl sagte mir, dass das nicht stimmen kann, weil ich weiterhin alle SS-Beschwerden habe. Hatte am Montag eine volle Blase. Das Ultraschallbild war sehr schlecht und die Ärztin hat den Schallkopf nicht einen Moment ruhig gehalten. War heute auf Empfehlung meiner Hebamme bei einer Urlaubsvertretung meiner FÄ. Die hat mir eine völlig intakte Schwangerschaft bestätigt. Herzaktivität war klar zu erkennen, selbst für mich. Wurde wegen voller Blase vor dem Schall zum KLo geschickt um ein besseres Bild zu bekommen. Habe der Ärztin erst im Nachgang den Bericht vom Krhs gezeigt. Die konnte das gar nicht nachvollziehen, sagte aber, dass Ärzte im Krhs sehr schnell mit Negativ-Diagnosen bei der Hand sind. Soll auch bei einigen FÄ der Fall sein, habe ich im Internet gelesen. Daher empfehle ich dir, warte bis deine Ärztin zurück aus dem Urlaub ist. Sie wird sich vielleicht mehr Zeit nehmen. Bei mir wurden auch unterschiedliche SSW berechnet. Du weisst am ehesten, wie weit du sein kannst. höre auf dein Bauchgefühl und lasse dich zu nichts drängen. Bei meiner ersten SS vor 14 Jahren wurde mir nach leichten Blutungen in der 6. SSW zunächst auch eine Eileiter-SS diagnostiziert, weil dort eine Flüssigkeitsansammlung war aber in der Gebährmutter keine Fruchthülle sichtbar war. Sollte am nächsten Tag operiert werden. Hatte ein so sicheres Gefühl, dass die Ärzte falsch liegen und behielt recht. Am nächsten morgen wurde ich auf mein Drängen hin nochmals untersucht und die Fruchthülle war sichtbar. Ab da verlief alles komplikationslos. Scheint so, dass ich jedes Mal so einen Schrecken durchmachen muss. Kann daher sehr gut nachvollziehen, wie du dich fühlst. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und alles Gute.

Gefällt mir
10. Oktober 2012 um 19:13

...
meine Fortsetzung.
Nachdem ich nun bei einem Ultraschallspezialisten war, konnte ich auf einen rießen Bildschirm in 3D Optik und in Farbe mit in meinen Bauchraum blicken.
Die Ärztin die mich untersuchte war sehr nett und hatte mir alles genau erklärt. Man merkte auch Ihre besorgte Art, nachdem Sie meinen zu großen Dottersack gesehen hatte und sagte zu mir, dass es keinen Zweifel gibt, diese Schwangerschaft ist nicht in Ordnung.
Das war zum ersten Mal eine KLARE und EHRLICHE Aussage und damit konnte ich besser umgehen, als die vielen Ärzte mir Ihren ABER vielleicht, ABER vielleicht nicht.
Nun war es leider an der Zeit der Wahrheit ins Auge zu blicken und es war auch klar erkennbar, das keine Embryonale Struktur sich in der Gebärmutter befand. Weder innerhalb noch ausserhalb. Sie untersuchte wirklich alles und jeden einzelnen Winkel in einer ganz ruhigen Art ab und ich konnte alles genau mitverfolgen.
Nachdem ich dann ein ganzes Wochenende hatte mich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, das meine Schwangerschaft leider keine Chance hatte zu bestehen, konnte ich mich seelisch davon verabschieden. Es tat trotzdem sehr weh und die letzten Wochen waren für mich sehr hart, vor allem seelisch.
Gestern hatte ich nun meine Ausschabung und konnte nach einigen Stunden Krankenhausaufenthalt auch wieder nach Hause. So ganz realisiert habe ich es jedoch noch nicht, das nun alles vorbei ist. Doch seit heute Mittag nehmen etwas die Schmerzen zu und mir wird immer bewusster, das es nun kein Zurück mehr gibt. Ja ich weiß, es hätte eh keinen Sinn mehr gemacht.
Einerseits bin ich froh, dass es nun vorbei ist. Auch wenn das für manche hart klingen mag. Das was ich,,, oder auch andere Frauen, die das gleiche erleben müssen in solchen Wochen der Ungewissheit durchmachen müssen, das ist unerträglich. Doch für die Gesellschaft hat man nur eine FG oder es hat halt einfach nicht geklappt... DIESESMAL.. vielleicht beim nächsten MAL... ja sollche Sprüche kann man schnell äussern. Aber die inneren Wunden kann man nicht einfach so aus einem räumen und die ANGST BEI EINEM NÄCHSTEN MAL wird von MAL zu MAL steigen es wieder zu verlieren. Wie soll man das ertragen?
Ich wünsche allen trotz meiner Worte eine schöne Schwangerschaft und hoffentlich ohne Ängste und Sorgen.

ES IST UND BLEIBT EIN WUNDER.

Gefällt mir
11. Oktober 2012 um 11:40
In Antwort auf carly_12938226

...
meine Fortsetzung.
Nachdem ich nun bei einem Ultraschallspezialisten war, konnte ich auf einen rießen Bildschirm in 3D Optik und in Farbe mit in meinen Bauchraum blicken.
Die Ärztin die mich untersuchte war sehr nett und hatte mir alles genau erklärt. Man merkte auch Ihre besorgte Art, nachdem Sie meinen zu großen Dottersack gesehen hatte und sagte zu mir, dass es keinen Zweifel gibt, diese Schwangerschaft ist nicht in Ordnung.
Das war zum ersten Mal eine KLARE und EHRLICHE Aussage und damit konnte ich besser umgehen, als die vielen Ärzte mir Ihren ABER vielleicht, ABER vielleicht nicht.
Nun war es leider an der Zeit der Wahrheit ins Auge zu blicken und es war auch klar erkennbar, das keine Embryonale Struktur sich in der Gebärmutter befand. Weder innerhalb noch ausserhalb. Sie untersuchte wirklich alles und jeden einzelnen Winkel in einer ganz ruhigen Art ab und ich konnte alles genau mitverfolgen.
Nachdem ich dann ein ganzes Wochenende hatte mich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, das meine Schwangerschaft leider keine Chance hatte zu bestehen, konnte ich mich seelisch davon verabschieden. Es tat trotzdem sehr weh und die letzten Wochen waren für mich sehr hart, vor allem seelisch.
Gestern hatte ich nun meine Ausschabung und konnte nach einigen Stunden Krankenhausaufenthalt auch wieder nach Hause. So ganz realisiert habe ich es jedoch noch nicht, das nun alles vorbei ist. Doch seit heute Mittag nehmen etwas die Schmerzen zu und mir wird immer bewusster, das es nun kein Zurück mehr gibt. Ja ich weiß, es hätte eh keinen Sinn mehr gemacht.
Einerseits bin ich froh, dass es nun vorbei ist. Auch wenn das für manche hart klingen mag. Das was ich,,, oder auch andere Frauen, die das gleiche erleben müssen in solchen Wochen der Ungewissheit durchmachen müssen, das ist unerträglich. Doch für die Gesellschaft hat man nur eine FG oder es hat halt einfach nicht geklappt... DIESESMAL.. vielleicht beim nächsten MAL... ja sollche Sprüche kann man schnell äussern. Aber die inneren Wunden kann man nicht einfach so aus einem räumen und die ANGST BEI EINEM NÄCHSTEN MAL wird von MAL zu MAL steigen es wieder zu verlieren. Wie soll man das ertragen?
Ich wünsche allen trotz meiner Worte eine schöne Schwangerschaft und hoffentlich ohne Ängste und Sorgen.

ES IST UND BLEIBT EIN WUNDER.

Es tut mir soooo leid für dich,
hatte dir von ganzem Herzen das Beste gewünscht.
Ich wünsche dir recht bald eine gesunde Schwangerschaft und dass wir dich hier bald wiedertreffen.
Bleibe strak und gebe die Hoffnung auf ein gesundes Baby niemals auf. Ich musste 14 Jahre darauf warten und es klappte, als ich nicht mehr damit rechntete.
Alles, alles Gute für dich.

1 LikesGefällt mir
11. Oktober 2012 um 20:21
In Antwort auf keeley_12073359

Es tut mir soooo leid für dich,
hatte dir von ganzem Herzen das Beste gewünscht.
Ich wünsche dir recht bald eine gesunde Schwangerschaft und dass wir dich hier bald wiedertreffen.
Bleibe strak und gebe die Hoffnung auf ein gesundes Baby niemals auf. Ich musste 14 Jahre darauf warten und es klappte, als ich nicht mehr damit rechntete.
Alles, alles Gute für dich.

...
vielen Dank für Deine lieben Worte. Auch Dir und allen anderen Wünsche ich das alles gut geht.

Gefällt mir