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7./8. SSW: Baby zu klein, Herzfrequenz zu langsam

5. Mai um 20:34

Hallo ihr,

Ich war in der 6.SSW das erste Mal beim Frauenarzt, da ich mir erhofft hatte eine Schwangerschaftsbestätigung holen zu können.

Dabei würde die Schwangerschaft auf 6+0 gestuft und eine Fruchthöhle, ein Dottersack und etwas, das ein 2,6 mm großer Embryo sein könnte, festgestellt. Das würde auch genau meinem Zyklus entsprechen.

Da das Herz noch nicht sichtbar war, sollte ich 10 Tage später nochmals kommen (7+3).

Bei diesem Termin wurde die Schwangerschaft dann aber auf 6+4 vordatiert, es war nur ein langsamer Herzschlag zu sehen und der Embryo auch nur 6 mm groß (also in 10 Tagen nur 3mm gewachsen).

Der Gyn meinte es sieht so aus als würde die Schwangerschaft auf eine Fehlgeburt hinauslaufen. Aber manchmal wird er auch überrascht.

War es bei einem von euch vielleicht ähnlich? Und was ist passiert?

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11. Mai um 9:59

Ich drück dir die Daumen das dein Krümmel noch ein Entwickelungsschub macht. <3

Du musst leider mit allem rechnen,  aber versuche positiv zu denken. 

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11. Mai um 10:08

Leider wurde jetzt festgestellt, dass es unser Mini nicht geschafft hat

Danke für deine aufbauende Antwort! 

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11. Mai um 12:09
In Antwort auf rickie_18246435

Leider wurde jetzt festgestellt, dass es unser Mini nicht geschafft hat

Danke für deine aufbauende Antwort! 

Das tut mir Leid,  ich wünsche dir viel Kraft. 

Hast du eine Ausschabung gemacht oder lässt du es natürlich gehen?

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11. Mai um 13:13
In Antwort auf nadu2.0

Das tut mir Leid,  ich wünsche dir viel Kraft. 

Hast du eine Ausschabung gemacht oder lässt du es natürlich gehen?

Der Arzt hat gar nichts von einer Ausschabung erwähnt. Vielleicht weil ich noch nicht so weit in der Schwangerschaft bin?

Wenn es nicht innerhalb von 14 Tagen von selbst passiert, bekomme ich Medikamente.

 

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11. Mai um 13:58
In Antwort auf rickie_18246435

Der Arzt hat gar nichts von einer Ausschabung erwähnt. Vielleicht weil ich noch nicht so weit in der Schwangerschaft bin?

Wenn es nicht innerhalb von 14 Tagen von selbst passiert, bekomme ich Medikamente.

 

Ich würde auch das natürliche empfehlen. 

Ausser du hast starke Schmerzen oder so.
Manchmal dauert es auch etwas länger.
Aber wenn die Blutung einsetzt gehts in der Regel los. 

Du hast auch Anspruch auf eine Hebamme.

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11. Mai um 14:04
In Antwort auf nadu2.0

Ich würde auch das natürliche empfehlen. 

Ausser du hast starke Schmerzen oder so.
Manchmal dauert es auch etwas länger.
Aber wenn die Blutung einsetzt gehts in der Regel los. 

Du hast auch Anspruch auf eine Hebamme.

Bist du aus Österreich und hattest schon mal eine natürliche Fehlgeburt?

Habe keine Ahnung wie das mit Hebammen und Fehlgeburt so abläuft bzw. ob ich einen Anspruch habe? 

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11. Mai um 15:53

Tut mir Leid, bei uns war es leider auch so, der langsame Herzschlag ist svhon ein schlechtes Zeichen, meine Frauenärztin hatte damals nicht mal was gesagt, aber ich wusste, dass das Herz bei meinem 1. Kind viel schneller geschlagen hat, hatte mich da schon gewundert drüber, und dann war es bei der nächsten Untersuchung auch missed abortion. 

Normalerweise kriegst du bald Blutungen und dabei wird der Embryo mit ausgespült.

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11. Mai um 18:41
In Antwort auf oldandugly

Tut mir Leid, bei uns war es leider auch so, der langsame Herzschlag ist svhon ein schlechtes Zeichen, meine Frauenärztin hatte damals nicht mal was gesagt, aber ich wusste, dass das Herz bei meinem 1. Kind viel schneller geschlagen hat, hatte mich da schon gewundert drüber, und dann war es bei der nächsten Untersuchung auch missed abortion. 

Normalerweise kriegst du bald Blutungen und dabei wird der Embryo mit ausgespült.

Danke für deine Antwort!

Hoffe auch es ist bald geschafft. Bis jetzt noch keine Anzeichen. Habe auch ehrlich gesagt Angst davor. Vielleicht verzögert das den Beginn?
 

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11. Mai um 18:49
In Antwort auf rickie_18246435

Bist du aus Österreich und hattest schon mal eine natürliche Fehlgeburt?

Habe keine Ahnung wie das mit Hebammen und Fehlgeburt so abläuft bzw. ob ich einen Anspruch habe? 

Ich bin aus Deutschland hier steht dir eine Hebamme zu.

Ja ich hatte schon 3 Fehlgeburten. 

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11. Mai um 19:38
In Antwort auf nadu2.0

Ich bin aus Deutschland hier steht dir eine Hebamme zu.

Ja ich hatte schon 3 Fehlgeburten. 

Oje das tut mir sehr leid!

Ich glaube hier ist es nicht so selbst verständlich eine Hebamme zu bekommen:/ werde mich am Montag mal schlau machen.

Danke für den Tipp! 

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11. Mai um 22:35
In Antwort auf rickie_18246435

Oje das tut mir sehr leid!

Ich glaube hier ist es nicht so selbst verständlich eine Hebamme zu bekommen:/ werde mich am Montag mal schlau machen.

Danke für den Tipp! 

Danke dir,  bitte gerne <3

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29. Mai um 16:31

So jetzt noch ein hoffentlich abschließende Beitrag für alle, die in einer ähnlichen Situation sind und da es scheinbar in der ärztlichen Vorgangsweise große Unterschiede zeigen. 

Der Arzt hatte mir ja geraten noch 2 Wochen zu warten, damit eine natürliche Fehlgeburt passieren kann- Zeit damit der Körper es selbst einleiten kann. Das war irgendwie ein Schwebe Zustand, da ich immer gehofft hatte, dass es bald vorüber ist, gleichzeitig hatte ich auf wirklich Angst vor den Schmerzen. Das unangenehme in den zwei Wochen war für mich, mich wirklich schwanger zu fühlen in dem Wissen, dass es gar keine echte Schwangerschaft mehr ist (Übelkeit, spannende Brüste,...). 

Zwei Wochen vergingen, nichts passiert. 

Beim nächsten Termin wurde festgestellt, dass meine Plazenta weiterhin gut durchblutet wird und fleißig Schwangerschaftshormone produziert. Daher sollte nun ein medikamentöse Einleitung gemacht werden. (wurde gar nicht gefragt ob ich eine Kürettage möchte). 

Die Medikamente dazu bekommt man im Spital und darf sie (zumindest in Österreich) nur vor Ort einnehmen. Am nächsten Tag war ich dort, die meinten ich kann diese Tablette nehmen oder weiter abwarten mit regelmäßiger ärztlicher Kontrolle.
Ich habe die erste Tablette bekommen, die sozusagen Vorarbeit leistet, 48 stunden später müssen die nächsten Tabletten genommen werden. In dem Spital ist es so, dass man bei der eigentlichen fehlgeburt dann stationär aufgenommen wird, um besser schmerzlindernd zu arbeiten und den Blutverlust zu kontrollieren . Das war für mich ein großer Schock. Rückwirkend betrachtet ist diese Vorgangsweise wirklich, wirklich sinnvoll und entspannend. 

Ich bekam ein Einzelzimmer und eine Krankenschwester war für mich zuständig und schaute regelmäßig wie es mir ging und auch mein Partner durfte bis 22 Uhr am Abend bleiben. Jede Frage oder Unsicherheit konnte man gleich äußern und gegebenfalls einen Arzt fragen. Das gibt wirklich große Sicherheit. Außerdem gibt es da diese Wochenbetteinlagen und Überholen und alles ist klinisch rein. 

Es hat nach der Einnahme der ersten Tablette dieses Tages bald begonnen. Nach etwa zwei Stunden in denen es zunächst begonnen hat zu bluten, ist ein großes Stück rausgekommen, dass ausgesehen hat wie eine Plazenta verbunden durch eine kleine Nabelschnur und daran noch ein kleineres Teil, ca 3 cm (musste auf den Leibstuhl gehen, damit sie die Blutung überwachen können). Schmerzmittel habe ich kaum gebraucht (ist aber nicht bei allen so). Mir hat die medikamentöse Fehlgeburt kaum weh getan, war ein leichtes Ziehen. Ich habe aber auch nie Regelschmerzen und die Schwester meinte schon im Vorfeld, dass es mir dann vielleicht nicht solche Schmerzen verursacht. Generell wurde mir aber gesagt, dass ich keine Angst vor Schmerzen haben brauche, da sie mich ausreichend mit Schmerzmittel versorgen werden, sobald es schmerzt.

Es gibt bei dem Spital auch einen kleinen Friedhof für viel zu frühe Geburten. Da man bei mir auf den letzten Ultraschallen allerdings keinen Embryo mehr sehen konnte, habe ich mich dagegen entschieden, etwas begraben zu lassen. 

Nach 3 Stunden habe ich nochmals Tabletten bekommen und nach weiteren 3 Stunden nochmals. Da kam dann aber eher nur Blut. 

Am nächsten Tag hat man dann im Ultraschall entdeckt, dass noch Gewebereste drinnen sind (7mm). Ein weiterer Vorteil stationär aufgenommen zu sein- man weiß gleich Bescheid und hat keine Ungewissheit ob alles geklappt hat. Daher wurde unter Einbezug meiner Wünsche die Entscheidung getroffen ein paar Tage abzuwarten, ob diese Reste von selbst abgehen. Hierzu stehen laut Ärzten die Chancen eher gut und es wäre nicht unbedingt notwendig sofort eine Kürretage zu machen (wäre unter Umständen vorschnell). 

Trotzdem war ich sehr enttäuscht, dass es nun wieder etwas ungewiss ist, ob ich nun doch eine Kürretage brauche. 

Als ich die Nachricht erhielt, dass meine Schwangerschaft nicht intakt ist, war ich mir ganz sicher, dass ich sofort eine Kürettage machen will, damit es vorbei ist. Diese hat aber mein Arzt, wie schon erzählt, gar nicht angesprochen. 

Im Nachhinein kann ich sagen, dass der Ablauf so wie ich ihn erlebt habe, sehr positiv war und ich mittlerweile wirklich nur im Notfall eine Kürretage machen wollen würde. So war es irgendwie passender, schwer zu beschreiben... Es war nicht hektisch und psychisch nicht so stressend, sondern irgendwie harmonischer. Das Tempo war für mich so, dass ich es emotional besser verarbeiten und begreifen konnte. 

Jetzt hoffe ich sehr, dass alles gut abgegangen ist.

Jetzt ein paar Tage nach der Einleitung (und fast 4 Wochen nachdem festgestellt wurde, dass das Baby zu klein und der Herzschlag zu langsam ist), sind die Blutungen nur ganz schwach. Ich habe es mir viel schlimmer und viel schmerzhafter vorgestellt.

Hoffe ich schreibe euch nicht am Montag meine Erfahrungen mit Kürretagen!

Liebe Grüße und viel Kraft an alle, die auch vor der Entscheidung stehen wie sie am besten ihr Wunschbaby gehen lassen sollen <3

 

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29. Mai um 21:14

Hallo Sonnenblume!

ich finde es sehr mutig von Dir und rechne es Dir hoch an, dass Du davon erzählt hast. Das kann mit Sicherheit auch anderen in dieser Situation helfen. 

Ich wünsche Dir von Herzen, dass alle deine Wünsche in Erfüllung gehen und weiterhin viel Kraft ! 

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30. Mai um 18:26
In Antwort auf mausbeer

Hallo Sonnenblume!

ich finde es sehr mutig von Dir und rechne es Dir hoch an, dass Du davon erzählt hast. Das kann mit Sicherheit auch anderen in dieser Situation helfen. 

Ich wünsche Dir von Herzen, dass alle deine Wünsche in Erfüllung gehen und weiterhin viel Kraft ! 

Danke für deine lieben Herzensworte!!! 

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1. Juni um 20:36

Kleiner Nachtrag: Ich war am Freitag wieder dort. Es sind keine Gewebereste drinnen, aber die Gebärmutterschleimhaut hat sich noch nicht ganz abgebaut (10mm). Von einer Kürettage wurde mir abgeraten (macht man ab 20mm Schleimhaut). Die Ärztin meinte, dass man üblicherweise 3-4 Wochen nach einer medikamentös eingeleiteten Fehlgeburt überhaupt abwartet und dann erst die Kontrolle macht, weil mann dann erst sagen kann ob man noch eine Kürettage braucht. Habe jetzt aber sicherheitshalber nochmals Kontraktionsfördernde Medikamente bekommen (leider keine wirklichen Blutungen).

Also alle die gestresst werden, gleich am Tag oder die Tage nach einer medikamentösen FG eine Kürettage machen zu müssen- muss man scheinbar nicht!

Laut Ärtzin sollte man dem Körper jetzt die Zeit geben alles alleine runter zu fahren...

Ich bin aus Österreich und habe den Eindruck, dass hier - im Vergleich zu Deutschland- zuerst alle Wege ausgeschöpft werden und die Saugkürretage (keine Ausschabung) das letzte Mittel der Wahl darstellt.

Dürfte da massive Unterschiede zu Deutschland geben- da ich in den Foren meist von AS lese.

Schreibe in ein paar Wochen nochmal wie es letztendlich ausgegangen ist

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7. Juli um 9:35

5 Wochen später (nach Periode): keine Kürettage notwendig. Schleimhaut hat sich gut abgebaut.

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