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6. Monat mit 2. Kind. Trennung wegen Gewalt. Erfahrung Aggressionsstraining

17. März um 0:49

bei der letzten Diskussion ist es eskaliert. Schwanger wurde ich mehrmals umgestossen dass ich zu Boden fiel, einmal sogar mit dem Ellbogen voll in den Bauch reingehauen,zum Glueck ist dem Kleinen nichts passiert. seine Reaktion, alles ist zu 100% meine Schuld. keine Reue, keine Entschuldigung. vorher ( vor paar Monaten) ist er mal durchgedreht und hat Sachen kaputt gemacht. Bei diesem Mal war der Auslöser die Diskussion dass er bitte nicht immer mich vor den Kindern beschimpft. Fuer alles hat er eine Ausrede.. Wenn nicht im Streit ist er eine sehr hilfsbereite, liebe Person. Nur bei Diskussionen hat er keine Kontrolle mehr. Wenn ich versuche ruhig zu bleiben und in ein anderes Zimmer gehe bis sich die Gemüter beruhigt haben kommt er hinterher. Nach dem ersten Mal wo er so durchgedreht ist ( ohne physische Gewalt) hat er mir versprochen ein Aggressionstraining zu besuchen, hat es dann aber nicht gemacht.
Ich hab so ein schlechtes Gewissen den Kindern gegenüber. Da er weit weg zieht werden sie ihn kaum noch sehen resp der Ungeborene ihn nicht kennenlernen. Was soll ich tun? Es wurde bei jeder Diskussion schlimmer. Aber mich umstossen mit Baby im Bauch und Kleinkind im Arm, der hat sogar versucht mich zu schützen... es war schrecklich und ich konnte in seinen Augen sehen dass er zu mehr fähig ist.
kann so ein Aggressionstraining oder Training wie man in Stresssituationen die Kontrolle nicht verliert wirklich etwas bringen? Hat jemand Erfahrung damit?

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17. März um 11:27
In Antwort auf lorelei910

bei der letzten Diskussion ist es eskaliert. Schwanger wurde ich mehrmals umgestossen dass ich zu Boden fiel, einmal sogar mit dem Ellbogen voll in den Bauch reingehauen,zum Glueck ist dem Kleinen nichts passiert. seine Reaktion, alles ist zu 100% meine Schuld. keine Reue, keine Entschuldigung. vorher ( vor paar Monaten) ist er mal durchgedreht und hat Sachen kaputt gemacht. Bei diesem Mal war der Auslöser die Diskussion dass er bitte nicht immer mich vor den Kindern beschimpft. Fuer alles hat er eine Ausrede.. Wenn nicht im Streit ist er eine sehr hilfsbereite, liebe Person. Nur bei Diskussionen hat er keine Kontrolle mehr. Wenn ich versuche ruhig zu bleiben und in ein anderes Zimmer gehe bis sich die Gemüter beruhigt haben kommt er hinterher. Nach dem ersten Mal wo er so durchgedreht ist ( ohne physische Gewalt)  hat er mir versprochen ein Aggressionstraining zu besuchen, hat es dann aber nicht gemacht. 
Ich hab so ein schlechtes Gewissen den Kindern gegenüber. Da er weit weg zieht werden sie ihn kaum noch sehen resp der Ungeborene ihn nicht kennenlernen. Was soll ich tun? Es wurde bei jeder Diskussion schlimmer. Aber mich umstossen mit Baby im Bauch und Kleinkind im Arm, der hat sogar versucht mich zu schützen... es war schrecklich und ich konnte in seinen Augen sehen dass er zu mehr fähig ist. 
kann so ein Aggressionstraining oder Training wie man in Stresssituationen die Kontrolle nicht verliert wirklich etwas bringen? Hat jemand Erfahrung damit?

Hallo
Deine Situation tönt schrecklich und ich wünsche dir viel Kraft.
Sind es seine Kinder?

Ich würde ihm sofort das Sorgerecht entziehen lassen und gerechtlich festlegen, dass er sich seinen Kidnern nicht nähern darf. Bei Gewalt würde ich kein Auge zudrücken... Darunter leidest nicht nur du, sondern die Kinder. Und zwar massiv.

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17. März um 17:38

Liebe Lorelei,

hier ein paar Tipps aus Erfahrung:

- schütze dich und deine Kinder (körperlich und psychisch)
- schreibe alle Vorkommnisse auf, damit du den Überblick behälst
- teile dich Freunden oder Eltern und einer Beratungsstelle mit
- suche dir eine gute Anwältin (z.B. über die Beratungsstelle)
- vielleicht hilft dir re-empowerment.de, diese Seite hat mir damals sehr geholfen

Alleinerziehend zu sein kostet natürlich Kraft, aber die Situation in der du gerade lebst, kostet dich vermutlich eine Menge mehr Kraft. Sei stark, suche dir Hilfe, gehe nicht davon aus, dass der Vater Verantwortung für sein Handeln übernimmt.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft und liebe Menschen, die dich unterstützen

Charis

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17. März um 20:32

Hallo, danke für eure Antworten. Ja ich hab mich getrennt. Er sucht dauernd nach Gründen wieso es zu Streitereien gekommen ist. Obwohl ich ihm immer wieder sage, dass Streitereien bei vielen Paaren mal vorkommen und ok sind, auch wenn man mal für ein Problem keine Lösung findet, dass aber das Hauptproblem ist, dass er sich so häufig nicht mehr unter Kontrolle hat,  aber da stellt er sich überhaupt nicht in Frage.
Er hat noch 1 Kind aus einer früheren Ehe und er wird jetzt für dieses Kind (aus einer plötzlichen Laune heraus) das Wechselmodell beantragen, damit er dort nichts mehr zahlen muss. Ich habe das Gefühl er will jetzt die Mütter bestrafen. Die Ex mit Geldentzug und mich indem er sich seines Problems nicht bewusst sein will und sich nicht ums Baby kümmern will. wie gesagt ohne Meinungsverschiedenheit ist er sehr nett und hilfsbereit, nicht wie ein Narzist, nur verstehe ich eben nicht dass er seine Ausraster nicht entschuldigt oder schlimm findet ( klar würde es nicht besser machen, aber so total reuelos ist befremdlich).
Werde mich wohl oder übel auf eine einsame restliche Schwangerschaft und Geburt einstellen müssen. Hätte nie gedacht, dass ich mich so in einem Menschen täuschen könnte 😢. 

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18. März um 13:49
In Antwort auf lorelei910

bei der letzten Diskussion ist es eskaliert. Schwanger wurde ich mehrmals umgestossen dass ich zu Boden fiel, einmal sogar mit dem Ellbogen voll in den Bauch reingehauen,zum Glueck ist dem Kleinen nichts passiert. seine Reaktion, alles ist zu 100% meine Schuld. keine Reue, keine Entschuldigung. vorher ( vor paar Monaten) ist er mal durchgedreht und hat Sachen kaputt gemacht. Bei diesem Mal war der Auslöser die Diskussion dass er bitte nicht immer mich vor den Kindern beschimpft. Fuer alles hat er eine Ausrede.. Wenn nicht im Streit ist er eine sehr hilfsbereite, liebe Person. Nur bei Diskussionen hat er keine Kontrolle mehr. Wenn ich versuche ruhig zu bleiben und in ein anderes Zimmer gehe bis sich die Gemüter beruhigt haben kommt er hinterher. Nach dem ersten Mal wo er so durchgedreht ist ( ohne physische Gewalt)  hat er mir versprochen ein Aggressionstraining zu besuchen, hat es dann aber nicht gemacht. 
Ich hab so ein schlechtes Gewissen den Kindern gegenüber. Da er weit weg zieht werden sie ihn kaum noch sehen resp der Ungeborene ihn nicht kennenlernen. Was soll ich tun? Es wurde bei jeder Diskussion schlimmer. Aber mich umstossen mit Baby im Bauch und Kleinkind im Arm, der hat sogar versucht mich zu schützen... es war schrecklich und ich konnte in seinen Augen sehen dass er zu mehr fähig ist. 
kann so ein Aggressionstraining oder Training wie man in Stresssituationen die Kontrolle nicht verliert wirklich etwas bringen? Hat jemand Erfahrung damit?

Also, da du ihn ja schon verlassen hast, erstmal Glückwunsch!!!

Das war die beste Entscheidung deines Lebens!!!

Denn du tust genau das richtige für Dich und Deine Kinder.

Und bitte verschwende NIE NIE NIE wieder einen Gedanken an diese Beziehung.

Denn wenn dich jemand lieben würde, wenn auch nur im Ansatz, dann würde er dir sowas NIEMALS antun!!!

Und deinen Kindern gegenüber brauchst du kein schlechtes Gewissen haben, denn wenn du sie in seine Obhut gegeben würdest, dann müsstest du ein schlechtes Gewissen haben!

Kopf hoch - Alleinerziehend geht genauso !!!

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27. Mai um 0:50

hallo 
leider hat mein Ex sich bei meiner Freundin ausgeheult, sodass ich als boese da stehe da ich ihn verlassen habe und ihn bei der Geburt auf keinen Fall dabei haben will. Die Freundin meint trotz Gewalt sei dies sein Recht. Ich habe ihr erklärt, dass ich mich dann nicht entspannen kann, darauf die Antwort das wäre mein Problem und ich soll mich mal nicht so anstellen, es sei für einen Vater ein zu wichtiges Ereignis und eben sein Recht.
Gewalt gegenüber der Mutter wird bei Gericht für Besuchsrecht nicht geschaut. Hoffen wir dass den Kindern nichts passiert, erst dann reagieren die Behörden. Sie sagen dass man sonst viele Kinder von ihren noch mit der Mutter zusammenlebenden aggressiven Vätern schützen müsste, aber das ja auch nicht passiert.
Bin wohl etwas zu emotional so kurz vor der Geburt und im Moment ans Bett gefesselt...

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27. Mai um 2:01
In Antwort auf lorelei910

hallo 
leider hat mein Ex sich bei meiner Freundin ausgeheult, sodass ich als boese da stehe da ich ihn verlassen habe und ihn bei der Geburt auf keinen Fall dabei haben will. Die Freundin meint trotz Gewalt sei dies sein Recht. Ich habe ihr erklärt, dass ich mich dann nicht entspannen kann, darauf die Antwort das wäre mein Problem und ich soll mich mal nicht so anstellen, es sei für einen Vater ein zu wichtiges Ereignis und eben sein Recht.
Gewalt gegenüber der Mutter wird bei Gericht für Besuchsrecht nicht geschaut. Hoffen wir dass den Kindern nichts passiert, erst dann reagieren die Behörden. Sie sagen dass man sonst viele Kinder von ihren noch mit der Mutter zusammenlebenden aggressiven Vätern schützen müsste, aber das ja auch nicht passiert.
Bin wohl etwas zu emotional so kurz vor der Geburt und im Moment ans Bett gefesselt...

Guten Morgen, als erstes möchte ich Dir sagen das Deine sogenannte Freundin keine Freundin ist, denn wenn Sie es wäre würde Sie dich in Schutz nehmen und nicht auch noch das von dir verlangen. 

Du bleibst bitte bei deiner Entscheidung ihn nicht mit dabei zu haben, den eine Geburt ist eine sehr stressige Angelegenheit und wenn er wegen kleinster Kleinigkeiten schon so Ausraster möchte ich Ihn im Kreißsaal nicht erleben... 

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27. Mai um 6:13

Du hast doch sicherlich eine hebamme habrn
Die wird dir sicherlich auch dazu raten, ihn nicht mit zur Geburt zu bringen, wenn sie ihn nicht  gleich davon vornherein ausschließt. Dieses Dabei sein bei der Geburt ist ein recht für Angehörige, sofern sie hilfreich sind, weil man gemerkt hat, dass sie menachmal mehr ausrichten können als ein arzt.. Ausrichten.... Nicht anrichten... Wenn dein ex jetzt schon so komisch ist. Kein mensch weiß, was er i.. Kreißsaal veranstaltet. Vielleicht geht er aufsbaby los ach dem Motto, wenn ich es ni jt haben darf dann keiner. Och nö. War denn

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27. Mai um 8:33
In Antwort auf lorelei910

hallo 
leider hat mein Ex sich bei meiner Freundin ausgeheult, sodass ich als boese da stehe da ich ihn verlassen habe und ihn bei der Geburt auf keinen Fall dabei haben will. Die Freundin meint trotz Gewalt sei dies sein Recht. Ich habe ihr erklärt, dass ich mich dann nicht entspannen kann, darauf die Antwort das wäre mein Problem und ich soll mich mal nicht so anstellen, es sei für einen Vater ein zu wichtiges Ereignis und eben sein Recht.
Gewalt gegenüber der Mutter wird bei Gericht für Besuchsrecht nicht geschaut. Hoffen wir dass den Kindern nichts passiert, erst dann reagieren die Behörden. Sie sagen dass man sonst viele Kinder von ihren noch mit der Mutter zusammenlebenden aggressiven Vätern schützen müsste, aber das ja auch nicht passiert.
Bin wohl etwas zu emotional so kurz vor der Geburt und im Moment ans Bett gefesselt...

Was ist denn mit deiner Freundin kaputt?  ER ist gewaltig...

Lass dir sowas nicht einreden.
Du MUSST garnichts... Ausser deine Kinder schützen. 

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27. Mai um 8:35
In Antwort auf nadu2.0

Was ist denn mit deiner Freundin kaputt?  ER ist gewaltig...

Lass dir sowas nicht einreden.
Du MUSST garnichts... Ausser deine Kinder schützen. 

Gewalttätig....  Sorry autokorrektur 

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27. Mai um 15:00

Nach hat vollkommen recht, du musst gar nichts - DU allein entscheidest wer bei der Geburt anwesend ist.

Sollte er sich ggewaltsam Zutritt zum Kreißsaal verschaffen wollen hättest du Zeugen dafür, wie er tickt, ich wünsche dir sehr, dass es zu so etwas unschönem nicht kommt.

Bzgl. Kinder schützen... das scheint ein schwieriges Thema zu sein, persönlich kenne ich mich damit nicht aus, aber eine Freundin von mir, die in Frankreich lebt, hatte auch solche Probleme mit ihrem aggressiven Ex, dem Vater ihrer Tochter.

Ist eine Geldfrage, ich weiß - aber da ich mehrere Semester Jura studiert habe kann ich dir versichern dass das einzige, das in so einem Fall helfen kann, ein wirklich guter Anwalt wäre.
Mir Pflichtverteidiger kannst du es eher vergessen. Sorry, falls sich da jemand auf den Schlips getreten fühlt, aber dafür habe ich zuviel Einblick in den Fachbereich - wer wirklich gut ist (das sind eben nicht viele Anwälte) und die Möglichkeit hat, sehr gut Geld zu verdienen, arbeitet nicht als Pflichtverteidiger.

Ich würde dringend dazu raten, hier die Prioritäten richtig zu setzen - das Honorar eines guten Anwalts scheint im ersten Moment horrend hoch und man denkt sich "nee, das kann doch nicht sein."

Aber ich persönlich würde lieber lange an einer Anwaltsrechnung zurückzahlen als meine Kinder in den Händen eines aggressiven Gewalttäters zu wissen.

Ich wünsche dir und dem Baby alles Gute für die Geburt! 

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27. Mai um 15:02

Unglaublich diese blöde Autokorrektur auf dem Smartphone - so viele Fehler... ich hoffe, der Text war trotzdem verständlich.

Nadu, sollte es ganz am Anfang natürlich heißen. Nicht "nach"... 

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27. Mai um 15:16
In Antwort auf sofiasmum_

Unglaublich diese blöde Autokorrektur auf dem Smartphone - so viele Fehler... ich hoffe, der Text war trotzdem verständlich.

Nadu, sollte es ganz am Anfang natürlich heißen. Nicht "nach"... 

Ich hab dich trotzdem verstanden und gebe dir Recht

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27. Mai um 16:33
In Antwort auf lorelei910

hallo 
leider hat mein Ex sich bei meiner Freundin ausgeheult, sodass ich als boese da stehe da ich ihn verlassen habe und ihn bei der Geburt auf keinen Fall dabei haben will. Die Freundin meint trotz Gewalt sei dies sein Recht. Ich habe ihr erklärt, dass ich mich dann nicht entspannen kann, darauf die Antwort das wäre mein Problem und ich soll mich mal nicht so anstellen, es sei für einen Vater ein zu wichtiges Ereignis und eben sein Recht.
Gewalt gegenüber der Mutter wird bei Gericht für Besuchsrecht nicht geschaut. Hoffen wir dass den Kindern nichts passiert, erst dann reagieren die Behörden. Sie sagen dass man sonst viele Kinder von ihren noch mit der Mutter zusammenlebenden aggressiven Vätern schützen müsste, aber das ja auch nicht passiert.
Bin wohl etwas zu emotional so kurz vor der Geburt und im Moment ans Bett gefesselt...

als erstes: Kontakt zu deiner Freundin abbrechen!!!

das ist keine Freundin


und wenn du ihn nicht dabei haben willst dann ist das okay und verständlich

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27. Mai um 17:27
In Antwort auf sofiasmum_

Nach hat vollkommen recht, du musst gar nichts - DU allein entscheidest wer bei der Geburt anwesend ist.

Sollte er sich ggewaltsam Zutritt zum Kreißsaal verschaffen wollen hättest du Zeugen dafür, wie er tickt, ich wünsche dir sehr, dass es zu so etwas unschönem nicht kommt.

Bzgl. Kinder schützen... das scheint ein schwieriges Thema zu sein, persönlich kenne ich mich damit nicht aus, aber eine Freundin von mir, die in Frankreich lebt, hatte auch solche Probleme mit ihrem aggressiven Ex, dem Vater ihrer Tochter.

Ist eine Geldfrage, ich weiß - aber da ich mehrere Semester Jura studiert habe kann ich dir versichern dass das einzige, das in so einem Fall helfen kann, ein wirklich guter Anwalt wäre.
Mir Pflichtverteidiger kannst du es eher vergessen. Sorry, falls sich da jemand auf den Schlips getreten fühlt, aber dafür habe ich zuviel Einblick in den Fachbereich - wer wirklich gut ist (das sind eben nicht viele Anwälte) und die Möglichkeit hat, sehr gut Geld zu verdienen, arbeitet nicht als Pflichtverteidiger.

Ich würde dringend dazu raten, hier die Prioritäten richtig zu setzen - das Honorar eines guten Anwalts scheint im ersten Moment horrend hoch und man denkt sich "nee, das kann doch nicht sein."

Aber ich persönlich würde lieber lange an einer Anwaltsrechnung zurückzahlen als meine Kinder in den Händen eines aggressiven Gewalttäters zu wissen.

Ich wünsche dir und dem Baby alles Gute für die Geburt! 

Pflichtverteidiger?? Den kriegt man doch nur, wenn man ein Angeklagter ist, der sich keinen Anwalt leisten kann. Warum sollte sie einen Pflichtverteidiger bekommen???

Und jemand anderes schrieb, es sei das Recht der Angehörigen, bei der Geburt dabei zu sein. Kann ich mir auch nicht vorstellen. Denn das, worauf man ein Recht hat, kann man einklagen. Dann könnte sich der Vater ja einklagen, bei der Geburt dabei zu sein. Ehm, wohl kaum. 

Und Te: wo dein Ex sich ausheult spielt keine Rolle. Auch die Meinung deiner Freundin nicht. Die dürfen tun und denken, was sie wollen. Das gute ist ja, dass er wohl weit genug weg wohnt, um keine große Rolle mehr zu spielen.  

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27. Mai um 19:09

Orchideenblatt, es mag schwer nachvollziehbar sein, aber hierzulande könnten sich sehr viele Menschen keinen teuren Anwalt leisten.
Meine Freundin in Frankreich, die einen Doktortitel hat, zu dem Zeitpunkt aber kein gutes Gehalt hatte, hatte damals auch eine Pflichtverteidigerin. 

Abgesehen davon sind Pflichtverteidiger ja auch normale Anwälte, die man konsultieren kann - warum du dich darüber so aufregst, verstehe ich beim besten Willen nicht.

Worauf ich oben hinaus wollte ist, dass gute Anwälte erheblich mehr können (Jura ist eins der wenigen Fächer wo die Abschlussnoten tatsächlich eine große Aussagekraft haben) - und dass es in ernsten Fällen wichtig ist, sich einen sehr guten Anwalt zu leisten - auch wenn es finanziell schwierig ist.
Ich hoffe das ist bei der Themenstellerin so angekommen.

Und nein: Selbstverständlich hat überhaupt niemand das Recht dazu, bei einer Geburt anwesend zu sein, wenn die Gebärende das nicht wünscht!!
 

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27. Mai um 19:28
In Antwort auf sofiasmum_

Orchideenblatt, es mag schwer nachvollziehbar sein, aber hierzulande könnten sich sehr viele Menschen keinen teuren Anwalt leisten.
Meine Freundin in Frankreich, die einen Doktortitel hat, zu dem Zeitpunkt aber kein gutes Gehalt hatte, hatte damals auch eine Pflichtverteidigerin. 

Abgesehen davon sind Pflichtverteidiger ja auch normale Anwälte, die man konsultieren kann - warum du dich darüber so aufregst, verstehe ich beim besten Willen nicht.

Worauf ich oben hinaus wollte ist, dass gute Anwälte erheblich mehr können (Jura ist eins der wenigen Fächer wo die Abschlussnoten tatsächlich eine große Aussagekraft haben) - und dass es in ernsten Fällen wichtig ist, sich einen sehr guten Anwalt zu leisten - auch wenn es finanziell schwierig ist.
Ich hoffe das ist bei der Themenstellerin so angekommen.

Und nein: Selbstverständlich hat überhaupt niemand das Recht dazu, bei einer Geburt anwesend zu sein, wenn die Gebärende das nicht wünscht!!
 

Ehm, es geht nicht darum, dass ich mir nicht vorstellen kann, das es Leute geben soll, die sich keinen Anwalt leisten können. Sondern das du das Wort Pflichtverteidiger benutzt. Sie wird doch keines Verbrechens beschuldigt! Was du meinst, ist wohl eher sowas wie Prozesskostenhilfe oder nicht?

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27. Mai um 19:43
In Antwort auf orchideenblatt

Ehm, es geht nicht darum, dass ich mir nicht vorstellen kann, das es Leute geben soll, die sich keinen Anwalt leisten können. Sondern das du das Wort Pflichtverteidiger benutzt. Sie wird doch keines Verbrechens beschuldigt! Was du meinst, ist wohl eher sowas wie Prozesskostenhilfe oder nicht?

Ehhh!!!  ja sicher meine ich das!
(Mir brüllten heute von morgens bis abends zwei Kinder ins Ohr, anders kann ich mit das nicht erklären...)
Ja. Selbstverständlich meinte ich nicht, dass sie sich strafrechtlich etwas hätte zu schulden kommen lassen sondern allgemein die Anwälte, die in erster Linie Mandate übernehmen, die aus staatlichen Mitteln finanziert werden - sei es nun im Rahmen der Pflichtverteidigung oder allgemein Prozesskostenhilfe.

Gut, dass das geklärt wurde! 

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29. Mai um 0:15

Du hast bestimmt eine sehr ambivalente Beziehung zu deinem Expartner. Ich habe mal gelesen, dass eben genau die netten Seiten des Partners verwirrend sind und auch Hoffnung geben- das es doch noch alles gut wird. Es sind starke Grenzüberschreitungen die du da beschreibst und es wirkt als wüsstest du das schon längst insgeheim und wagst es jetzt, daran zu glauben, dass das Leben schön ist. 

Es liest sich gleichzeitig auch so als hättest du schon noch ziemliche Angst vor ihm und suchst nach einer schützenden Person. 

Du brauchst denke ich dringend jemanden, am Besten mehrere die wirklich hinter dir stehen! Kennst du da jemanden?

Ich denke, auch wenn dein Ex die Kinder auch vom Jugendamt aus, sehen dürfte, gibt es Möglichkeiten die Übergabe des Kindes mit Begleitung zu machen.

Generell klingt es so, als würde er Punkte suchen, mit denen er Macht/Kontrolle haben kann z. B. Sorgerecht, bei Geburt dabei zu sein. 

Zum Theme Geburt würde ich auch mit der Hebamme und dem Spital generell sprechen und mir auch eine andere Person mitnehmen der du sehr vertraust, vielleicht sogar zwei. 

Es ist echt scheiße glaub ich, aber denk dran, es kann wirklich jeder, jeder Frau passieren in so eine ungute Beziehungsdynamik zu geraten, in der man sich gefangen fühlt mit unsichtbaren Fesseln. 

Drück dir fest die Daumen. Es wird alles gut werden! 



 

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29. Mai um 5:16
In Antwort auf lorelei910

hallo 
leider hat mein Ex sich bei meiner Freundin ausgeheult, sodass ich als boese da stehe da ich ihn verlassen habe und ihn bei der Geburt auf keinen Fall dabei haben will. Die Freundin meint trotz Gewalt sei dies sein Recht. Ich habe ihr erklärt, dass ich mich dann nicht entspannen kann, darauf die Antwort das wäre mein Problem und ich soll mich mal nicht so anstellen, es sei für einen Vater ein zu wichtiges Ereignis und eben sein Recht.
Gewalt gegenüber der Mutter wird bei Gericht für Besuchsrecht nicht geschaut. Hoffen wir dass den Kindern nichts passiert, erst dann reagieren die Behörden. Sie sagen dass man sonst viele Kinder von ihren noch mit der Mutter zusammenlebenden aggressiven Vätern schützen müsste, aber das ja auch nicht passiert.
Bin wohl etwas zu emotional so kurz vor der Geburt und im Moment ans Bett gefesselt...

Es tut mir leid aber dann ist sie keine Freundin (mehr)! 
Ich wünschte ddir viel Kraft für die Zukunft!

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29. Mai um 7:48
In Antwort auf lorelei910

hallo 
leider hat mein Ex sich bei meiner Freundin ausgeheult, sodass ich als boese da stehe da ich ihn verlassen habe und ihn bei der Geburt auf keinen Fall dabei haben will. Die Freundin meint trotz Gewalt sei dies sein Recht. Ich habe ihr erklärt, dass ich mich dann nicht entspannen kann, darauf die Antwort das wäre mein Problem und ich soll mich mal nicht so anstellen, es sei für einen Vater ein zu wichtiges Ereignis und eben sein Recht.
Gewalt gegenüber der Mutter wird bei Gericht für Besuchsrecht nicht geschaut. Hoffen wir dass den Kindern nichts passiert, erst dann reagieren die Behörden. Sie sagen dass man sonst viele Kinder von ihren noch mit der Mutter zusammenlebenden aggressiven Vätern schützen müsste, aber das ja auch nicht passiert.
Bin wohl etwas zu emotional so kurz vor der Geburt und im Moment ans Bett gefesselt...

Natürlich wird vor Gericht auf du
je Gewalt dir gegenüber geschaut! Was hat die denn gesoffen? Ist sie seine neue Freundin oder warum erzählt sie so einen Quatsch?! Die Qrgume tation ist auch ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Wahrscheinlich zuviel RTL geschaut...
Du kannst in ded Klinik klad sagen, dass du ihn nicht dabei haben möchtest, ubd dann darf er auch gar nicht mi auf die  Station.

Es ist auch dein ureigenes Recht, dich und deine Kinder vor ihm zu schützen. Er hat da gar kein "Recht", weil zu allererst deine körperliche Unversehrtheit zählt. Lass dir da nix einreden. Warst du schon beim Jugendamt wg Beistandschaft o.ä.?

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