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2 unter 2! Was ist realistisch

26. September 2012 um 11:09 Letzte Antwort: 26. September 2012 um 11:50

Hallo,
ich möchte mich nicht ausheulen, sondern nur wissen was von meinen Vorstellungen realistisch ist. Ich falle gerade irgendwie in ein tiefes Loch.
Im Januar erwarten wir unser zweites Töchterchen. Danach wollte ich ein Jahr daheim bleiben udn dann aufgrund besser einteilbarer arbeitszeiten udn besseren Lohnes arbeiten gehen. Unsere erste tochter ist jetzt 14 Monate alt und ich habe 2 jahre erziehungsurlaub angekündigt.
Die Verwandschaft wohnt weiter weg. Meine 1 1/2 stunden udn von meinen mann 8 stunden. also keine großmütter die aufpassen. Umso doller war dre Schlag als ich wieder in meiner Heimat war und niemand daran glaubt, dass ich eine neue lehre mache oder überhaupt arbeiten gehe. Selbst meine mutter sagt, da keine großmutter da ist kann ich es abschminken, da ich keine hilfe habe. und kinder in kita so früh zu schicken wäre unmenschlich.
Bei meiner großmutter habe ich es ja verstanden. sie war eine andere generation und hat 7 kinder zur welt gebracht.
aber das mir das niemand zutraut. ich kenne eine die hat 4 kinder und studiert. Da kommt sofort die gegenrede "sie hat auch die großmutterda"
ist meine vrostellung wirklich unrealistisch?
einerseits fühle ich mich in meinen alten beruf nicht wohl und zweitens tue ich dieses ja auch für meine kinder. Um meinen urlaub selber einzuteilen und das geld nicht nur für den arbeitsweg ausgeben zu können.

Gibt es hier welche in der selben Situation? Gibt es hier Mütter mit 2 Kindern unter 2. Wie habt ihr den weg ins arbeitsleben wieder geschafft? Sind meine Vorstellungen wirklich so unrealistisch?
Ich weiß, die erste zeit wird hart. wir haben es uns ja so ausgesucht. deshalb bleibe ich dann noch daheim. aber danach?
Würde mich über antworten freuen. Auch wenn sie negativ sind, damit ich weiß, wo ich stehe.

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26. September 2012 um 11:29

Kita
ich dachte auch erst, es wird schlimm. so zusagen ist meine tochter ja die ersten 3 jahre daheim geblieben nur die kleine nicht. aber in der krabbelgruppe ist sie schon so offenherzig udn ich merke wie ihr es gut tut mit anderen kindern beisammen zu sein, dass es schon gar nicht so scwher fällt. wir haben ja auch keine verwandschaft mit kindern in der nähe. deswegen ist mir der kontakt mit anderen kindern für meine kleinen sehr wichtig.

mein mann selber arbeitet eine 34 stundenwoche. er ist ab und zu auf geschäftsreisen ja, aber er kann das ganze variieren udn es werden nicht mehr arbeitsstunden, was er garantieren konnte, da stellen abgebaut werden müssen udn von einigen leuten die arbeitszeiten.

auch weil kitas nur bestimmte zeiten haben, könnte ich in meinen alten beruf nicht vollzeit arbeiten udn für halbzeit würde das gesamte geld fast nur für das pendeln drauf gehen. noch dazu war es bisher so, dass dre arbeitgeber von 28 tagen 21 selber bestimmen konnte udn man möchte ja auch so mal frei nehmen, um mit kindern in den urlaub zu fahren und nicht sagen zu müssen "kinder fahrt alleine, mein urlaub ist aufgebraucht, dadurch das mein chef uruab gemacht hat.

deswegen ist mir ein neuer job auch wichtig.

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26. September 2012 um 11:34

Ja..
an tagesmütter hatte ich auch nebenbei schon gedacht gehabt, da sie flexibler wären.
Es hört sich gut an ppositive ereignisse zu hören.

Habe auch daran gedacht, dass berufsschule und prüfungen wieder dran kommen, aber mein mann hat ( wenn er nicht auf reisen ist) flexible arbeitszeiten.

auch von solchen patenschaften habe ich gehört, da mein mann zwar die ersten wochen nach dre geburt frei nehmen kann, es vom finanziellen her aber nicht klappt erziehungsurlaub zu nehmen. nur fand ich nie eine optimale adresse. ich wohne jetzt in einer kleinstadt. sind vor kurzem aus bonn gezogen. wohnen aber noch in der nähe.

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26. September 2012 um 11:46

Hallo!
Ich war einer solchen Situation. Meine Söhne sind 1 Jahr auseinander, ich hab während beider Schwangerschaften studiert und war genau zur Geburt meines 2. Sohnes mit dem Studium fertig.
Nach einem knappen Jahr wieder arbeiten, Haus gebaut, auf neue Stelle gewechselt, beide Elternteile 40 Stunden/Woche, beide Kinder in (super) Kita.
Das schaff ich alles mit Links hab ich geschrieen. Keine Familie in der Nähe, im Gegenteil, die verlangte natürlich auch noch ihre Aufmerksamkeit...
Mein 2. Sohn war ein Schreikind, das heißt die ersten 14 Monate habe ich keine Nacht länger als eine Stunde am Stück geschlafen... ich bin über diese ganze Situation chronisch erkrankt.
Dennoch haben wir uns bewußt für ein 3. Kind entschieden. ICh bin seit Beginn der SS zu Hause mit einem BV und rückblickend muss ich sagen, ein Hoch auf meinen Optimismus und meine damalige Motivation das alles mit Links zu schaffen, ABER das würde ich SO NIE WIEDER haben wollen.
Ich beneide auch keine Mutter, die das mit Links so schultert, sollen sie mal machen, ich werde mir für die ZUkunft ein anderes Konzept überlegen MÜSSEN und wollen.

Es war "schön" jeden Tag auf der Arbeit mit den anderen Müttern zu stehen, die wesentlich weniger arbeiten, später kamen, früher gingen etc. ... die einen bemitleidend anguckten und fragten "Wie schaffst du das nur?" ...... ... um halb fünf die Kinder abholen, die nach 2 Stunden ins Bett mussten, weil wir um 6 Uhr wieder aufstehen mussten.... ....
Allen meinte ich es beweisen zu müssen, aber keiner ist heute da und hilft mir, und kommt mal um die Ecke um mir auf die Schulter zu klopfen ....
Ich lebe auch jetzt so mit einem guten Gefühl, mehr brauche ich nicht, um glücklich zu sein (außer noch gesund zu sein)... nach meienr Elternzeit werde ich wesentlich weniger arbeiten gehen, und das fühlt sich derzeit noch zuviel an.

Ich würde an deiner Stelle auch überlegen, ob das so schnell sein muss. Wenn irh es euch leisten könnt, fang ein Jahr, oder zwei Jahre später an. Es wird noch anstrengend genug mit 2 unter 2 ...

Was du letztendlich aus der Situation machst, ist deine Entscheidung, ich habe nur meine GEschichte aufgeschrieben, weil ich damals auch so entsetzt war, weil mir das keiner zugetraut hat... heute weiß ich , wieso... *g*
auch wenn ich es letztendlcich geschafft habe...

LG Lebensflieger mit 2 Jungs (5+4 Jahre) und Minimum 32.SSW

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26. September 2012 um 11:50

Sehe da kein Problem
wir haben auch keine Verwandtschaft in der Nähe. Nach meiner Großen bin ich nach 1Jahr wieder arbeiten gegangen 30h/Woche und sie in die Krippe. Und jetzt nach der Kleinen geh ich im November wieder 30h/Woche plus Bereitschaftsdienste arbeiten, da ist sie 10 Monate (die Große dann 3,5J) - sie wird von ner Tagesmutter betreut. Mein Mann arbeitet voll ist aber zeitlich flexibel. Ok, meine waren 2,5J auseinander - aber so ein riesen Unterschied ist das auch nicht.
Klar, es ist stressig, man muß Kita/Tagesmutter-urlaub und Krankheiten alles alleine abdecken, der private Urlaub fällt erst einmal weg - aber das ist einem ja auch klar, bevor man das zweite Kind plant, oder?? Außerdem, wenn die beiden in der SChule sind, wird das mit dem Urlaub eher noch schwieriger! Kitas haben 3 Wochen im Jahr zu, Schulferien gibts da häufiger...
Ich denke, das schaffen so viele Eltern, das werdet ihr auch hinbekommen - und Kinder in die Krippe geben machen doch andere auch ohne das es den Kindern schadet.

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