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2. schwangerschaft und jetzt allein...

7. Oktober 2015 um 21:23 Letzte Antwort: 2. November 2015 um 20:48

Hallo, jetzt ist das eingetroffen was ich eigentlich nie wollte: Alleinerziehend. Mein Sohn ist jetzt 16 Monate jung. Mit seinem Vater gab es eigentlich schon immer Turbulenzen, aber irgendwie ging es immer. Am 23.12.2014 war es dann allerdings eskaliert und er ist ausgezogen, aber nur vorübergehend. Unser Sohn hat ihn offensichtlich vermisst denn er schaute sich immer wieder in jedem Raum unserer Wohnung um und schien ihn zu suchen. Der Kontakt zu ihm ist aber nicht wirklich komplett abgebrochen und 8 Wochen später war er wieder bei uns. Alles schien perfekt. Anfang Mai haben wir dann festgestellt das ich wieder schwanger bin. Ungünstiger hätte es nicht kommen können da ich erst ein paar Tage vorher meinen Arbeitsvertrag unterschrieben habe.. Eine Abtreibung kam aber trotz allem nie in Frage. Was kann der kleine Wurm dafür!? Ende August ist mein Partner dann ein zweites Mal ausgezogen. Für mich ist es dieses mal endgültig. Schließlich bin ich kein Club in dem man(n) kommen und gehen kann wie man will.... Dieses mal scheint unser Kleiner ihn auch nicht zu vermissen. Dazu muß ich sagen das der Kleine die letzten Wochen auch nicht sehr viel von seinem Vater hatte. Aber ich muß sagen das mir in den letzten Wochen meine kleine Welt total um die Ohren geflogen ist, was sich auch sehr auf meinen Gemütszustand auswirkt.... Zuerst die ungeplante Schwangerschaft, dann ist einer unserer Hunde plötzlich gestorben (ok, er war alt, aber es gab keine Anzeichen das er uns SO schnell verlässt, dann die Trennung von meinem Partner, teilweise viel Streß an der Arbeit, zwischendurch noch irgendwie die Pferde versorgt usw usw... Gerade wächst mir alles über den Kopf und ich hab keine Ahnung wie ich in Zukunft weiter funktionieren soll. Ich hatte weder Zeit um unseren Hund zu trauern noch für einen Ausritt. Alles mußte im Schnelldurchlauf passieren. Da mein Partner jetzt weg ist war ich gezwungen mein Hobby aufzugeben. Nach über 29 Jahren mut eigenen Pferden habe ich am Sonntag meine 2 verkaufen müssen. Zwar habe ich ein tolles Zuhause für sie gefunden und die neue Besitzerin sagte schon mehrfach das es trotzdem auch weiterhin meine Pferde sein werden, das ich die jederzeit besuchen und auch mal mitreiten darf. Aber es ist nicht dasselbe. Ob ich, wie es ursprünglich geplant war, nächstes Jahr nach den 8 Wochen wieder arbeiten gehen kann steht auch noch nicht fest. Ich hab zum Glück noch meine Familie im Rücken die mir helfen. Trotzdem habe ich immer ein schlechtes Gewissen wenn ich für ein paar Stunden meinen Sohn abgebe um mal einen schönen Spaziergang mit dem (übrig gebliebenen) Hund zu machen oder mal meine Wohnung auf Vordermann zu bringen. Meine Mutter ist seit einiger Zeit auch nervlich ziemlich angeschlagen. Das will sie nicht zugeben, sie will alles schaffen. Aber weil es so offensichtlich ist hab ich ja das schlechte Gewissen... Irgendwie bin ich grad an einem Punkt wo ich (für mich eigentlich sehr untypisch) resigniere. Ich weiß nicht wo ich noch die Kraft hernehmen soll um meinem Sohn eine gute Mutter sein zu können und wie ich das dann ab Ende des Jahres mit einem weiteren Baby schaffen soll. Zwar ist meine Mutter und meine Schwester da. Aber was mache ich wenn nachts plötzlich beide Kinder wach werden? Wo fange ich an? Ist hier vielleicht jemand in einer ähnlichen Situation und Gemütslage?

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7. Oktober 2015 um 22:06

Absolut nachvollziehbar....
Hallo,
Ich war/bbin vielleicht nicht ganz in der selben Situation aber ich kann es nachempfinden und dir Mut machen. Ich habe im April 2011 meine Tochter bekommen, Turbulenzen in der Beziehung waren auch immer irgendwie schon da. Elternzeit hatte ich 1 Jahr geplant anschließend wollte meine Mama auf die Kleine aufpassen bis sie dann mit 2 in die Kita gehen sollte. März 2012 erfuhren wir das meine Mutter Krebs hat, Lungenkrebs. Chemo, OP alles ziemlich schnell dazu musste ich während der Arbeit schauen das meine Tochter immer wo anders unter kommen musste. Im Sommer hatte meine Mama dann Metastasen im Kopf, es ging alles recht schnell aber Juli war klar das sie bettlegerig ist und bleibt und sie gepflegt werden muss. Ich hab mich dann entschieden sie zu Hause zu pflegen da ich es mit Teilzeit immer noch besser konnte als der Rest der Familie. Also Arbeit, Kind, Mutter und einen Freund der mich null unterstützt hat im Gegenteil.... Oktober ist meine Mama dann verstorben und ich hab mich im Dezember getrennt. Mein Ex ist sehr temperamentvoll und wollte das nicht hin nehmen. Immer wieder Stress etc. Bin dann im April in Kur mit der kleinen gefahren.... lange Rede kurzer sind. Wenn es drauf ankommt wachsen wir über uns hinaus auch wenn es immer mal Momente des Zusammenbruchs kommen. Doch man schafft es und ich muss sagen ich bereue nichts. Es waren alles richtige Entscheidungen und auch wenn ich nie damit gerechnet hätte habe ich sehr kurze Zeit später meinen neuen Partner kennengelernt womit ich niemals gerechnet habe und es eigentlich auch nicht wollte. Ich bin über glücklich, bekommen im Dezember unser gemeinsames Baby und stehen kurz vor der Hochzeit. Es wendet sich zum guten denn wir haben es verdient. Nur nicht aufgeben. Vielleicht hast du auch die Möglichkeit in Kur zu fahren wenn dein 2. Kind etwas älter ist dann kannst du all das erlebte besser verarbeiten. Wünsche dir viel Glück

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8. Oktober 2015 um 15:01

Kopf hoch! Du schaffst das.
Ich bin zwar nicht in der gleichen Situation, kann aber vieles nachvollziehen.
Eine Bekannte ist auch alleinerziehend. Hat sie aber super hinbekommen und ihre Kinder sind ab und zu bei uns am spielen.
Jetzt nach meinem zweiten Baby habe ich das Reiten auch erstmal aufgegeben. Wann ich wieder anfange, weiß ich leider nicht. Gut, ich hatte kein eigenes Pferd, das ich verkaufen musste.
Da mein Mann auf Tagschicht arbeitet, bin ich sogesehen den ganzen Tag alleine mit den beiden Kindern. Es gibt Tage, wo sie quengeln (Entwicklungsschub, Krankheit), aber das legt sich wieder. Und wenn mein Mann mal frei hat, kommt meist irgendwer vorbei, weil er Hilfe braucht. Was mich dann am meisten nervt, ist, dass mein Mann nicht "Nein" sagen kann.
In der SS hat mich das damals so genervt, dass ich vor Stress richtige Bauchschmerzen bekommen habe. (Wir sind zwischendurch einfach in den Urlaub gefahren, damit wir unsere Ruhe haben.)
Auch die erste Zeit mit dem Baby war anstrengend, vor allem, wenn mein Mann irgendwo hin sollte. Ich finde, so nach 2-3 Monate ist der gewohnte Alltag wieder da.
Wenn du finanziell mit dem Elterngeld klar kommst, würde ich nicht nach 8 Wochen wieder arbeiten gehen. Denn das kann anstrengend werden. Nachts aufstehen und morgens schon wieder fit sein. Denk dran, viele Kinder holen sich Nachts die Nähe zu den Bezugspersonen, die ihnen tagsüber gefehlt hat. Ich bin ganz schön froh, dass ich nicht in aller Frühe aufstehen muss.
Du schaffst das! Denk dran, nur die erste Zeit ist stressig. es wird aber immer leichter, je älter die Babys werden!

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8. Oktober 2015 um 21:14
In Antwort auf lillifee883

Kopf hoch! Du schaffst das.
Ich bin zwar nicht in der gleichen Situation, kann aber vieles nachvollziehen.
Eine Bekannte ist auch alleinerziehend. Hat sie aber super hinbekommen und ihre Kinder sind ab und zu bei uns am spielen.
Jetzt nach meinem zweiten Baby habe ich das Reiten auch erstmal aufgegeben. Wann ich wieder anfange, weiß ich leider nicht. Gut, ich hatte kein eigenes Pferd, das ich verkaufen musste.
Da mein Mann auf Tagschicht arbeitet, bin ich sogesehen den ganzen Tag alleine mit den beiden Kindern. Es gibt Tage, wo sie quengeln (Entwicklungsschub, Krankheit), aber das legt sich wieder. Und wenn mein Mann mal frei hat, kommt meist irgendwer vorbei, weil er Hilfe braucht. Was mich dann am meisten nervt, ist, dass mein Mann nicht "Nein" sagen kann.
In der SS hat mich das damals so genervt, dass ich vor Stress richtige Bauchschmerzen bekommen habe. (Wir sind zwischendurch einfach in den Urlaub gefahren, damit wir unsere Ruhe haben.)
Auch die erste Zeit mit dem Baby war anstrengend, vor allem, wenn mein Mann irgendwo hin sollte. Ich finde, so nach 2-3 Monate ist der gewohnte Alltag wieder da.
Wenn du finanziell mit dem Elterngeld klar kommst, würde ich nicht nach 8 Wochen wieder arbeiten gehen. Denn das kann anstrengend werden. Nachts aufstehen und morgens schon wieder fit sein. Denk dran, viele Kinder holen sich Nachts die Nähe zu den Bezugspersonen, die ihnen tagsüber gefehlt hat. Ich bin ganz schön froh, dass ich nicht in aller Frühe aufstehen muss.
Du schaffst das! Denk dran, nur die erste Zeit ist stressig. es wird aber immer leichter, je älter die Babys werden!

Das mit der arbeit..
... ist so eine Sache für sich ... Ich hatte erstmals im April 2013 dort angefangen. Das war für ein echt toller Job. Auch meine Chefin hat es sehr entspannt aufgenommen. Nach meinem Sohn war ich 1 Jahr zuhause. Nun war ich glücklich das ich wieder dort anfangen durfte und hab einen neuen Zeitvertrag bis Dezember 2016 bekommen. Die Chefin hat auch die Nachricht meiner 2. Schwangerschaft sehr gut aufgenommen. Ich sagte ihr, dass ich geplant habe das ich nach den 8 Wochen gern wieder arbeiten würde damit ich nicht schon wieder so lange ausfalle und vielleicht meinen Vertrag nicht verlängert bekomme.. Geplant war, das in der Zeit der Papa zuhause auf die Kinder aufpasst. So hätten wir das mit meinem Schlaf sicher auch irgendwie hinbekommen.. Aber durch seinen Auszug ist ja nun alles anders geworden. Zwar habe ich über die veränderte Situation noch nicht mit der Chefin gesprochen und vielleicht nache ich mich auch im Vorfeld selber verrückt. Aber ich hab eben Angst das ich den Job endgültig los bin wenn ich jetzt wieder so lange zuhause bleibe..

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8. Oktober 2015 um 21:37
In Antwort auf tovah_12708015

Absolut nachvollziehbar....
Hallo,
Ich war/bbin vielleicht nicht ganz in der selben Situation aber ich kann es nachempfinden und dir Mut machen. Ich habe im April 2011 meine Tochter bekommen, Turbulenzen in der Beziehung waren auch immer irgendwie schon da. Elternzeit hatte ich 1 Jahr geplant anschließend wollte meine Mama auf die Kleine aufpassen bis sie dann mit 2 in die Kita gehen sollte. März 2012 erfuhren wir das meine Mutter Krebs hat, Lungenkrebs. Chemo, OP alles ziemlich schnell dazu musste ich während der Arbeit schauen das meine Tochter immer wo anders unter kommen musste. Im Sommer hatte meine Mama dann Metastasen im Kopf, es ging alles recht schnell aber Juli war klar das sie bettlegerig ist und bleibt und sie gepflegt werden muss. Ich hab mich dann entschieden sie zu Hause zu pflegen da ich es mit Teilzeit immer noch besser konnte als der Rest der Familie. Also Arbeit, Kind, Mutter und einen Freund der mich null unterstützt hat im Gegenteil.... Oktober ist meine Mama dann verstorben und ich hab mich im Dezember getrennt. Mein Ex ist sehr temperamentvoll und wollte das nicht hin nehmen. Immer wieder Stress etc. Bin dann im April in Kur mit der kleinen gefahren.... lange Rede kurzer sind. Wenn es drauf ankommt wachsen wir über uns hinaus auch wenn es immer mal Momente des Zusammenbruchs kommen. Doch man schafft es und ich muss sagen ich bereue nichts. Es waren alles richtige Entscheidungen und auch wenn ich nie damit gerechnet hätte habe ich sehr kurze Zeit später meinen neuen Partner kennengelernt womit ich niemals gerechnet habe und es eigentlich auch nicht wollte. Ich bin über glücklich, bekommen im Dezember unser gemeinsames Baby und stehen kurz vor der Hochzeit. Es wendet sich zum guten denn wir haben es verdient. Nur nicht aufgeben. Vielleicht hast du auch die Möglichkeit in Kur zu fahren wenn dein 2. Kind etwas älter ist dann kannst du all das erlebte besser verarbeiten. Wünsche dir viel Glück

Danke..
... für Deine lieben Worte. Auch von Deiner Vorrednerin die hier geantwortet hat. Ich bin grad etwas erschüttert weil ich mich hier ausheule und es doch Menschen (wie Dich) gibt, die es noch schlimmer trifft... Es tut mir sehr leid mit Deiner Mutter. Daran dürfte ich gar nicht denken das meiner Mutter oder auch meinem Vater so etwas passiert . Mein Kopf weiß ja das es irgendwie weiter geht bzw weitergehen muß. Momentan sehe ich aber irgendwie alles in ziemlich dunklen Farben. Dabei sollte ich sehr glücklich sein das ich ein so tolles Kind habe! Aber ich fühl mich grad sehr allein gelassen. Eigentlich ist das Blödsinn, meine Eltern und meine Schwester sind ja da und helfen mir ja wo sie können. Ich war vor meinem Sohn aber auch keine typische Frau und irgendwie schon gar kein Muttertyp.. Ich war fast 10 Jahre mit dem Lkw unterwegs, arbeite jetzt (noch) im Steinbruch.. Auch war ich sonst immer lieber den ganzen Tag draußen mit in der Werkstatt oder mit den Tieren unterwegs anstatt Staub in meiner Wohnung zu jagen.. All das fällt jetzt von hier auf jetzt weg. Manchmal fühle ich mich wirklich wie ein Tiger im Käfig - eingesperrt! Mein komplettes Leben hat sich einmal von links auf rechts gedreht, nichts ist mehr wie es war und wird es so schnell auch nicht mehr. Irgendwie komm ich mit dieser Umstellung nicht klar. Bis vor 3 Jahren habe ich mir durch meine Zeit im Lkw ein ordentliches Selbstbewusstsein aufgebaut. Auch während der Zeit in der Werkstatt habe ich mir sehr viel handwerkliches Geschick angeeignet. Ich bin kein Profi, aber dennoch sehr stolz auf das was ich kann. Bevor mein Ex endgültig ging hatten wir eine Unterhaltung über dies und das. Er ist noch Lkwfahrer und es hat ihm, glaube ich, nie wirklich geschmeckt das er mir auf dem Gebiet nicht sehr viel erzählen konnte.. Dann sagte er das es viele Männer gebe die Angst vor solchen Frauen wie mir haben. Wenn eine Frau zuviel könnte was eigentlich Männersache sei würde sich der Mann so ersetzbar fühlen.. Vor Jahren habe ich schon mal gesagt bekommen das ich nicht vergessen soll das ich eine Frau bin und ich sollte mich doch langsam mal so benehmen. Aber was soll ich machen wenn ich von einem Modepüppchen weit entfernt bin und eher der "rauhere" Typ bin? Aber all diese Aussagen lassen mich jetzt grübeln..

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9. Oktober 2015 um 8:31

Liebe Bibiblocksberg
Das hört sich alles ziemlich tourbolent an, was da grad bei dir los ist!! Alles scheint irgendwie durcheinander gekommen zu sein... Aber dennoch, du machst auf mich den Eindruck, als wärst du einr starke Frau, und eine tolle Mama! Du hast große Entscheidungen getroffen, für dein 2. Kind und auch noch für das Beste für deine Pferde! Sei nicht so streng mit dir! Dein Sohn hat eine tolle Mama, die das Beste für ihn will und geb ihn ruhig mal ab, dass du was für dich tun kannst. Dann bist du entspannter und das kommt auch ihm zu Gute! Vertau auf dich! Du versuchst das Beste zu geben und das Beste zu tun und das genau richtig! Mehr kann man auch als Mama nicht tun!
Vielleicht suchst du dir jem. bei dem du dich immer wieder "auskotzen" kannst, mir hilft das sehr!
Ich wünsch dir und deiner kleinen Familie alles Liebe!
Viele Grüße Lilly

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11. Oktober 2015 um 0:29
In Antwort auf an0N_1294290599z

Liebe Bibiblocksberg
Das hört sich alles ziemlich tourbolent an, was da grad bei dir los ist!! Alles scheint irgendwie durcheinander gekommen zu sein... Aber dennoch, du machst auf mich den Eindruck, als wärst du einr starke Frau, und eine tolle Mama! Du hast große Entscheidungen getroffen, für dein 2. Kind und auch noch für das Beste für deine Pferde! Sei nicht so streng mit dir! Dein Sohn hat eine tolle Mama, die das Beste für ihn will und geb ihn ruhig mal ab, dass du was für dich tun kannst. Dann bist du entspannter und das kommt auch ihm zu Gute! Vertau auf dich! Du versuchst das Beste zu geben und das Beste zu tun und das genau richtig! Mehr kann man auch als Mama nicht tun!
Vielleicht suchst du dir jem. bei dem du dich immer wieder "auskotzen" kannst, mir hilft das sehr!
Ich wünsch dir und deiner kleinen Familie alles Liebe!
Viele Grüße Lilly

Danke..
Hallo Lilly, auch Dir danke für Deine aufbauenden Worte. Natürlich versuche ich immer mein Bestes zu geben. Wenn man aber des Öfteren kritisiert wird (Das kannst Du aber so doch nicht machen; Mach das so; etc) dann zweifel ich doch schon oft an mir.. Nicht so streng zu mir selbst zu sein, da hast Du gar nicht mal so Unrecht mit. Ich bin, wie wohl viele, sehr ehrgeizig. Wenn ich was anfange will ich es zu 100% richtig machen. Natürlich weiß ich, dass das nicht immer funktionieren kann. Wenn ich nur jemanden hätte wo ich mich immer mal wieder auskotzen könnte. Bisher hab ich mir immer die Sorgen von anderen angehört und meine Probleme hinten dran gestellt. Aber jetzt bin ich an dem Punkt angelangt wo grad nichts mehr geht. Leider...

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30. Oktober 2015 um 16:16
In Antwort auf neo_11951049

Danke..
... für Deine lieben Worte. Auch von Deiner Vorrednerin die hier geantwortet hat. Ich bin grad etwas erschüttert weil ich mich hier ausheule und es doch Menschen (wie Dich) gibt, die es noch schlimmer trifft... Es tut mir sehr leid mit Deiner Mutter. Daran dürfte ich gar nicht denken das meiner Mutter oder auch meinem Vater so etwas passiert . Mein Kopf weiß ja das es irgendwie weiter geht bzw weitergehen muß. Momentan sehe ich aber irgendwie alles in ziemlich dunklen Farben. Dabei sollte ich sehr glücklich sein das ich ein so tolles Kind habe! Aber ich fühl mich grad sehr allein gelassen. Eigentlich ist das Blödsinn, meine Eltern und meine Schwester sind ja da und helfen mir ja wo sie können. Ich war vor meinem Sohn aber auch keine typische Frau und irgendwie schon gar kein Muttertyp.. Ich war fast 10 Jahre mit dem Lkw unterwegs, arbeite jetzt (noch) im Steinbruch.. Auch war ich sonst immer lieber den ganzen Tag draußen mit in der Werkstatt oder mit den Tieren unterwegs anstatt Staub in meiner Wohnung zu jagen.. All das fällt jetzt von hier auf jetzt weg. Manchmal fühle ich mich wirklich wie ein Tiger im Käfig - eingesperrt! Mein komplettes Leben hat sich einmal von links auf rechts gedreht, nichts ist mehr wie es war und wird es so schnell auch nicht mehr. Irgendwie komm ich mit dieser Umstellung nicht klar. Bis vor 3 Jahren habe ich mir durch meine Zeit im Lkw ein ordentliches Selbstbewusstsein aufgebaut. Auch während der Zeit in der Werkstatt habe ich mir sehr viel handwerkliches Geschick angeeignet. Ich bin kein Profi, aber dennoch sehr stolz auf das was ich kann. Bevor mein Ex endgültig ging hatten wir eine Unterhaltung über dies und das. Er ist noch Lkwfahrer und es hat ihm, glaube ich, nie wirklich geschmeckt das er mir auf dem Gebiet nicht sehr viel erzählen konnte.. Dann sagte er das es viele Männer gebe die Angst vor solchen Frauen wie mir haben. Wenn eine Frau zuviel könnte was eigentlich Männersache sei würde sich der Mann so ersetzbar fühlen.. Vor Jahren habe ich schon mal gesagt bekommen das ich nicht vergessen soll das ich eine Frau bin und ich sollte mich doch langsam mal so benehmen. Aber was soll ich machen wenn ich von einem Modepüppchen weit entfernt bin und eher der "rauhere" Typ bin? Aber all diese Aussagen lassen mich jetzt grübeln..

Männer wollen gebraucht werden
...das habe ich auch immer wieder zu spüren bekommen. Bin auch lieber der Typ der alles selbst macht als einen Mann darum zu bitten. Aber auch ich habe gelernt das es manchmal ganz gut tun kann wenn man sich einfach helfen lässt auch wenn man es selbst könnte. Einfach auch mal um den Kopf frei zu bekommen.

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2. November 2015 um 20:48
In Antwort auf tovah_12708015

Männer wollen gebraucht werden
...das habe ich auch immer wieder zu spüren bekommen. Bin auch lieber der Typ der alles selbst macht als einen Mann darum zu bitten. Aber auch ich habe gelernt das es manchmal ganz gut tun kann wenn man sich einfach helfen lässt auch wenn man es selbst könnte. Einfach auch mal um den Kopf frei zu bekommen.

Gut tut es auf jeden fall
Aber es fällt mir sehr schwer.. Mal davon abgesehen gibt es kaum jemanden den ich bitten könnte. Wenn ich meinen Ex um irgendwas gebeten habe konnte ich tagelang warten bis etwas gemacht wurde. Da kann ich nicht wirklich ruhig bleiben..

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Schwanger oder nicht - Schwangerschaftstests
Von: an0N_1233246999z
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2. November 2015 um 18:48
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