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2. Schwangerschaft - Kritik an anderem Verhalten

24. April 2017 um 17:24 Letzte Antwort: 24. April 2017 um 23:04

Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll.

Also mein Problem richtet sich eher an die Mehrfach-Mama's diesmal. 

Ich bin derzeit in der 22. Woche schwanger mit dem 2. Kind.
Unsere Erstgeborene ist derzeit ein absolutes Nervenbündel. Sie wird im Mai 5 Jahre alt und hat absolute Stimmungswechsel. Ich versuche mir viel Zeit für sie zu nehmen. Abends wird gemeinsam gekuschelt und eine Geschichte gelesen. Sie klammert immer genau dann, wenn es nicht passt. 
Sowohl bei mir als auch bei meinem Mann.
Auf der anderen Seite will sie eine große Schwester sein. Sie will einen großen Stuhl und nicht ihren Triptrap. Sie möchte ein großes Messer und kein kleines usw.

Das ist derzeit sehr anstrengend aber machbar. Auch neben Arbeit und Haushalt. Nur diese Wutausbrüche kriege ich kaum in den Griff. Es sind Kleinigkeiten die nicht so laufen wie sie es sich vorgestellt hat und schon geht die Welt unter.
Sie schreit, trampelt und was am schlimmsten ist, sie kratzt regelrecht um sich. Jede Woche hab ich an den Händen und Armen neue Wunden. Alle oberflächlich aber gerade dadurch total schmerzhaft.
Ich bin abends einfach nur froh wenn sie im Bett liegt und selig schlummert. Ich Fall dann nur noch aufs Sofa.

Aber alles machbar.

Gestern jedoch meinte mein Mann zu mir ich wäre komplett anders. Ich würde mich nur über den Bauch der so langsam kommt beschweren. Ich würde mir den Bauch kaum streicheln bzw mit dem Kind reden.
Ganz ehrlich ich glaub er hat recht. Aber ich hab auch nicht die Kapazität wie beim ersten Mal.

Seh ich das falsch oder hat er recht?
Wie habt ihr die Schwangerschaft mit Kind wahrgenommen und durchlebt?

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24. April 2017 um 19:12
In Antwort auf sumselsum

Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll.

Also mein Problem richtet sich eher an die Mehrfach-Mama's diesmal. 

Ich bin derzeit in der 22. Woche schwanger mit dem 2. Kind.
Unsere Erstgeborene ist derzeit ein absolutes Nervenbündel. Sie wird im Mai 5 Jahre alt und hat absolute Stimmungswechsel. Ich versuche mir viel Zeit für sie zu nehmen. Abends wird gemeinsam gekuschelt und eine Geschichte gelesen. Sie klammert immer genau dann, wenn es nicht passt. 
Sowohl bei mir als auch bei meinem Mann.
Auf der anderen Seite will sie eine große Schwester sein. Sie will einen großen Stuhl und nicht ihren Triptrap. Sie möchte ein großes Messer und kein kleines usw.

Das ist derzeit sehr anstrengend aber machbar. Auch neben Arbeit und Haushalt. Nur diese Wutausbrüche kriege ich kaum in den Griff. Es sind Kleinigkeiten die nicht so laufen wie sie es sich vorgestellt hat und schon geht die Welt unter.
Sie schreit, trampelt und was am schlimmsten ist, sie kratzt regelrecht um sich. Jede Woche hab ich an den Händen und Armen neue Wunden. Alle oberflächlich aber gerade dadurch total schmerzhaft.
Ich bin abends einfach nur froh wenn sie im Bett liegt und selig schlummert. Ich Fall dann nur noch aufs Sofa.

Aber alles machbar.

Gestern jedoch meinte mein Mann zu mir ich wäre komplett anders. Ich würde mich nur über den Bauch der so langsam kommt beschweren. Ich würde mir den Bauch kaum streicheln bzw mit dem Kind reden.
Ganz ehrlich ich glaub er hat recht. Aber ich hab auch nicht die Kapazität wie beim ersten Mal.

Seh ich das falsch oder hat er recht?
Wie habt ihr die Schwangerschaft mit Kind wahrgenommen und durchlebt?

?
Streichelt er denn deinen Bauch und spricht mit ihm regelmäßig? Warum hat er denn solche Ansichten? Mutter und Ungeborenes bauen doch nicht nur dadurch eine Bindung zueinander auf. Ich kann jedenfalls deine Gefühlslage verstehen. Ich habe eine 7-jährige Tochter und bin gerade mit meinem 2. Kind in der 38.ssw schwanger. Meine Große hat auch ihre Macken und sucht nach Aufmerksamkeit. Wohl gerade auch etwas stärker, weil sie merkt, dass der Fokus langsam auf einen neuen Menschen fällt, was nicht heißt, dass sie bald "abgeschrieben" ist. Nur war sie bisher eben immer im Mittelpunkt. Einzelkind mit voller Beachtung. Und nun muss sie bald lernen zu teilen. Das spürt sie und lässt es uns merken. Aber wir können nur immerwieder mit ihr reden und ihr nie nahende Zukunft erklären. Wir werden sie mit einbeziehen und ihr das Gefühl geben, dass wir sie jetzt als große Schwester sehr brauchen, bzw. ihr Bruder. Einfach das sie merkt gebraucht zu werden. Das stärkt. Vielleicht ist es ja genau das selbe bei euch?

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24. April 2017 um 23:04

@omelalla:
Hm eine sehr gute Frage. Meist abends im Bett mal. Aber da fehlen mir die Vergleichswerte. Er war bei der ersten Schwangerschaft als LKW-Fahrer unterwegs viel.

Danke erstmal an Euch. Das beruhigt das es nicht ganz unnormal ist. Und ja meist fehlt mir einfach die Energie für mehr und man macht es dann doch irgendwie unbewusst auch vieles.

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