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2: Eileiterschwangerschaft

17. November 2012 um 18:13 Letzte Antwort: 18. November 2012 um 16:51

ich habe ein grauenvolles jahr hinter mir mit traurigem ende.
Anfang diesen Jahres wurde bei mir Gebährmutterhals Krebs festgestellt, ich bin 27 und hatte vorher nie probleme. ich wurde im Mai operiert und zum glück konnte alles ohne bisher weitere auffälligkeiten komplett entfernt werden. das war mein erster schock ich wurde immer wieder gefragt wie es mit der kinderplanung bei mir aussieht bis dahin hatte ich noch keine pläne. nach der op blutete ich bis zum 27.07.12 durch mit starken schmerzen, ich brach zuhause zusammen und im krankenhaus sagte man mir ich sei schwanger jedoch leider eine eileiterschwangerschaft. ich wurde sofort in op gebracht da ich in letzter minute kahm ich hatte blut im bauch und der eileiter war nicht mehr zu retten. in den wochen danach hab ich mich gefragt wie sowas passieren kann war immerhin mehr als genug beim arzt und niemand hat was gesehen oder gemerkt... von da an wünschten wir uns ein kind und mein frauenarzt beruhigte mich und meinte mit einem eileiter könne man auch kinder bekommen wir sollen es ruhig probieren . . ich verhütete nicht und ließ mich langsam darauf ein. ich wurde sofort wieder schwanger jedoch hatte ich am 30.09.12 eine fehlgeburt ein einfacher abort ohne ausscharbung in den ersten wochen. Auch da sagte mein Frauenarzt wir können es weiter probieren. am 01.11.12 kontrolle beim frauenarzt und blutabnahme tatsächlich war ich wieder schwanger die freude war so groß wir konnten es kaum glauben der hcg wert verdoppelte sich gut jedoch hatte ich schon kurz danach mit kreislauf probleme und ging da mein arzt im urlaub war zur sicherheit ins krankenhaus. die konnten leider keine fruchthöhle sehen.
ich googlte tag und nacht um antworten zu finden jedoch redet man sich ein das es ein grund geben könnte und versucht die enttäuschung zu unterdrücken. in regelmäßiger kontrolle im krankenhaus wurde hcg gemessen und ich sollte dann am 12.11.12 beim frauenarzt zum ultraschall und blutabnahme. der jedoch schrieh mich an wieso ich ohne termin komme ich solle warten und mich nicht verrückt machen lassen. er wollte erst am 16.11.12 ultraschall machen. meine angst war so groß das ich sauer die praxis verließ und ins krankenhaus fuhr da ich immer fast bewusstlos wurde behielten sie mich da und wollten bis zum 14.11.12 konrolieren ob die fruchthöhle noch kommt. . leider kahm es garnicht so weit am 13.11.12 wurde ich noch operiert da sie im ultraschall ganz klar die eileiterschwangerschaft endeckt haben. da ich richtig traurig war und mein mann mich mit nachhause nehmen wollte durfte ich am nächsten abend das krankenhaus verlassen ich wohn ja auch im notfall nicht weit davon weg.. ich kann es immer noch nicht glauben und weiß garnicht wie ich damit klar kommen soll. in 6 wochen wollen sie mein eileiter der zum glück erhalten bleiben konnte durchspülen und testen ob er noch funktioniert oder auch raus muss. meine familie und mein mann versuchen mich aufzumuntern aber alles was sie sagen macht mich nur wütend : es wäre schlimmer das kind im 5 monat zu verlieren und sowas . . es ist mir keine hilfe und ich bin nur am weinen . . finde befruchtungen so unnatürlich . . die ärtzte sagen 2 eileiterschwangerschaften in einem jahr sind nicht oft vorgekommen .. kann mir jemand sagen wie ich mit dem verlust umgehen kann ? ich habe angst depressionen zu bekommen wenn ich sie nicht schon habe das ganze jahr war du krass um es zu verarbeiten ...

liebe grüße ceylan

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17. November 2012 um 19:02

...
ist es normal das ich erst jetzt 3 tage nach der op richtig doll blute ? ich habe jetzt mehr schmerzen als nach der op ...
beim letzten mal hatte ich den blutschlauch 3 tage im bauch und habe untenrum dann garnicht mehr geblutet bis zur regel.

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18. November 2012 um 16:51

Kopf hoch!!!
Hallo Du,
Ich habe eben deine Geschichte gelesen-es tut mir so leid für dich!Mir ist etwas ganz ähnliches passiert!

Ich bin 2010 spontan SS geworden und verlor mein Baby in der 8.SSW-ich dachte ganu wie DU es zieht mir den Boden unter den Füßen weg-ich war ebenfalls untröstlich und hätte vor Schmerz schreien können-ja so fühlt es sich an-niemand kann einen da trösten!

Ein halbes Jahr später wurde ich auch wieder SS und hatte eine Eileiter SS-da brach für mich wieder eine Welt zuammen,weil ich dachte so viel Pech kann man doch nicht haben....

Ich ließ dann nach der OP alles `heilen und gönnte meinem Körper und meiner Psyche die nötige Ruhe-aber ich weinte i.d zeit sehr sehr viel und war völlig fertig!Ich kann dich sooooo sehr verstehen-das tut alles wahnsinnig weh....

Einige Monate später ließ ich operativ meine Eileiter durchspülen/überprüfen und es kam dabei heraus das sie nicht mehr durchgängig waren!Ich war wieder am Boden und wusste nun,das wir nur noch über IVF/ICSI-behandlung die Möglichkeit haben,evtl doch noch Eltern zu werden!

Also begaben wir uns in eine KIWU-KLinik und machten unsere erste ICSI-Behandlung-erfolglos.
In der Zwischenzeit wechselte ich aber auch die Kiwu-Klinik-nun sind wir in Wels bei Dr.Loimer in Behandlung-dort bin ich sehr zufrieden.
Jetzt im Dezember werden wir dort den 2.ICSI-Versuch starten und hoffen ebenfalls auf Ein HAPPY END...

Nimm den Kopf hoch und unternehmt gemeinsam alle Anstrengungen auf dem Weg zu eurem Baby,auch wenn es n.ganz einfach ist...

GLG Jasmin

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