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2 Ausschabungen nach Windei- bin ziemlich fertig

16. April 2007 um 15:38

Hallo Forumsleserinnen,

in 02/07 erfuhr ich vom Gyn, ich sei in der 5. SSWo (= 1. SS).Er gab mir nä Termin für die 8.SSW.

Ende der 7.SSW hatte ich Stechen im Unterleib und musste, da ich woanders war, zum anderen Gyn; dieser stellte per US fest, dass sich in der Gebärmutter nichts eingenistet hatte, ich sei aber weiterhin schwanger (Urintest)...ich solle sofort ausschaben lassen...

Mein Gyn bestätigte tagsdrauf Obiges und vermutete die Diagnose Windei. In der Klinik ließ ich eine AS bei ihm machen(=Belegarzt). Den ersten Kontrolltermin nach der AS gab er mir erst für 23 Tage(!!!)später, was m.E. sehr spät ist. Ich hatte kaum Blutungen. Ich suchte meinen Gyn 1 Wo später auf, aber er untersuchte mich trotz meiner Nachfrage nicht, da er meinte, es sei generell noch nicht nötig (ich hatte zwar keine starken Schmerzen, aber ungutes Gefühl); die AS sei gut verlaufen. Ich solle halt die nä Wochen nicht schwimmen/baden; dann in 3 Wo wieder kommen.

Nach 3 Wo (kurz vor dem Kontroll-Termin bei meinem Gyn), wir waren unterwegs in einer anderen City, bekam ich akut heftigste Krämpfe mit Schwindel,Schweiss, starken Blutungen (=Klumpen). Notaufnahme in dortigen Klinik ergab Restgewebe und sollte sofort ausgeschabt werden.

Die 2. AS lies ich in wieder in der Heimat-Klinik machen. Ich sprach nun mit meinem Gyn und fragte ihn, ob das Drama nicht hätte durch einen früheren Termin (z.B. 1 Wo nach AS)verhindert werden können (z.B. medikamentös, bei früherem Kontrolltermin); er sagte, er mache generell frühestens 2 Wo nach AS einen Kontrolltermin und bisher sei ich sein 1. solcher Extremfall (er praktiziert seit Jahrzehnten). Auch wenn man 1 Wo nach AS Kontrolltermin mache, sei dann gemessener HCG-Wert nicht endgültig und pendele sich ca. 2-3 Wo später ein. Ich solle mir aber keine Sorgen machen. Es sei in meinem Fall wohl Eihülle vor dem Muttermund gelegen und habe gewuchert, daher auch die Krämpfe. Man sähe Reste auch nicht immer gleich auf US.

Jetzt warte ich den HCG-Wert ab. Habe ganz schön Bammel, aber bin auch irgendwie sauer auf meinen Gyn. Ich denke, er hat geschlampert durch zu Spät-Kontrolle.

Eine reine Eileiter-SS schliesst er aus, da er SS-Gewebe aus der Gebärmutter entfernt hatte. Aber es könnte theoretisch eine Zwillings-Eileiter-SS wie folgt gewesen sein: etwas SS-Gewebe in Gebärmutter, etwas Gewebe in Eileiter. Das muss aber erst dann geprüft werden, wenn HCG noch zu hoch ist, sagte er...es sei aber extremst unwahrscheinlich und noch nie bei ihm vorgekommen.

Ich hoffe, euch und mir bleibt zukünftig so ein mieses Erlebnis erspart. Es belastet auch die Beziehung sehr stark. Den Gyn werde ich, wenn ich das Hormon-Ergebnis habe, sowieso wechseln. Er ist jetzt zwar nett zu mir, hätte aber mal früher auf meine Zeichen achten müssen. Ich mache mich gerade extrem verrückt. Da hilft gerade nix.

Habt ihr Ähnliches erlebt? Wie seht ihr das? Jetzt habe ich etwas Angst vor einer erneuten SS bekommen!

Danke für eure Rückmeldung,

LaleV

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16. April 2007 um 20:31

Hallo laleV,
dein bericht liest sich für mich fast wie meine eigene geschichte, da auch ich einen ähnlichen horror erleben musste und das kurz hintereinander..

ich hatte eine FG in der 6.SSW mitte januar diesen jahres, bin direkt nach der ersten mens wieder schwanger geworden, doch auch diese SS sollte kein gutes ende nehmen..

ich hatte aufgrund der FG den ersten US-termin in der 5. und den zweiten in der 6. SSW, wobei beim ersten ein "pünktchen" zu sehen war und beim zweiten leider garnichts mehr, weshalb ich direkt mit verdacht auf eileiterschwangerschaft in die klinik geschickt wurde (auch ich hatte an einem tag heftigste unterleibsschmerzen zuvor)

dort kam man zu dem ergebnis, dass doch eine SS in der gebärmutter zu sehen sei, der hcg wert aber nicht genügend hoch sei, als diese SS zu einem gesunden kind führen könne, weshalb ich am folgenden tag zur AS musste.. beim entlassgepräch gab sich der arzt zuversichtlich zu angeblich 99%, dass "die sache" damit erledigt sei..

den histologie befund, den ich erst 6 (!)Arbeitstage später erfuhr sagte allerdings was anderes: es war kein SS-gewebe nachweisbar und ich sollte (auch am urlaubsort) mich direkt in einem krankenhaus vorstellen, wo sich die eileiterschwangerschaft bestätigte und ich direkt zur not-op dableiben sollte..

wegen des länger als urlaubszeit geplanten krankenhausaufenthaltes , wagte ich auf eigenes risiko die rückfahrt (ca. 7 std) und die op sollte direkt noch am abend stattfinden.. zuhause aber hatte es irgendwie keiner mehr eilig und ich bekam es mit der angst zu tun, denn meinen eileiter noch mein leben wollte ich nicht verlieren..

die von mehrern bereitschaftsärzten über die osterzeit durchgeführten untersuchungen (hcg sowie ultraschall) ergab immer abenteuerliche prognosen, jedoch wollte niemand ausser mir mehr an eine eileterschwangerschaft glauben.. ( die chance, dass ein ei in der gebärmutter und eines im eileiter sitzt ist 1:30 000)

da immer mehr zeit verstrich und ich aus lauter angst mit abreise in eine andere klinik drohte wurde ich schließlich doch noch operiert und siehe da war das "kind" bereits 2,5 cm groß und doch im eileiter und blut im bauchraum.. wegen weiterer anästhesieprobleme musste ich noch zwei tage auf intensivstation bleiben, bin aber direkt nachdem es mir halbwegs ging auf eigenen wunsch aus dem krankenhaus raus.. vertrauen hatte und hab ich eh keines mehr in dieses krankenhaus und die nachuntersuchungen kannn ich genauso gut bei meinem gyn machen lassen..

da ich meine zwei sternchen innerhalb von nur drei monaten verloren habe und das noch mit dem risiko, dass eine eileiterschwangerschaft stets die gefahr einer folgenden birgt hab auch ich angst vor einer neuen SS, aber das ist wohl bei jeder frau mit auch nur einer "normalen" FG so.. jedoch überwiegt bei uns der kinderwunsch seit der ersten FG immer mehr und wir werden es wagen, sobald die "auszeit" von drei monaten abgelaufen ist.. sollte auch dieser versuch wieder scheitern sind wir ernsthaft am überlegen, ob wir versuchen ein kind zu adoptieren..

ich wünsche dir auf jedenfall noch viel glück, dass der horror für dich hoffentlich nun ein ende findet..

lg
sanne

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16. April 2007 um 20:51

So etwas ähnliches hatte ich auch...
Liebe LaleV,

mir ist etwas sehr ähnliches letztes Jahr passiert. Schwangerschaft, Blutung, Diagnose Windei, Ausschabung. Ich ging auch zur Nachkontrolle, alles in Ordnung, nur hatte ich andauernd Schmierblutungen und einfach keinen Zyklus (hatte ich zwar auch davor selten, aber egal...) und Monate (!) später -auch mitten in der City- Krämpfe, die sich bis ins Knie zogen und ich dachte noch: Was ist denn das, so stelle ich mir eigentlich Wehen vor. Dann "flutschte" plötzlich etwas in die Hose.Bei der nächsten Gelegenheit habe ich sofort nachgeschaut und es war ein etwa haselnußgroßer sehr harter Gewebeklumpen. Den ließ ich dann beim Gyn ins Labor schicken und da wurde mir bestätigt, daß es ein alter Abort sein muß. Allerdings habe ich nie Schwangerschaftssymptome gehabt, deswegen kann ich auch nur vermuten, daß es irgendein Rest aus der ersten Schwangerschaft war. Ich kann es mir absolut nicht erklären! Mein Gyn meint immer, es sei ein zweiter Abort gewesen sein, aber ich bin mir absolut sicher, daß ich von der Schwangerschaft etwas mitbekommen hätte.
Also, leider keine Antwort auf deine Frage, aber ich finde es doch interessant (und schrecklich natürlich vor allem), daß Dir so etwas ähnliches passiert ist, und der Gyn auch nicht wußte, was er Dir da jetzt erklären soll...
Habe aber keine Angst vor einer erneuten Schwangerschaft, ich hatte zwar dieses Jahr nochmals eine Fehlgeburt, aber irgendwie bin ich immer noch ganz guter Dinge, ich glaube es war Streß. Ich bin sicher, das wichtigste ist, daß Du in dich hineinhörst und wenn dich in Zukunft irgendetwas beunruhigt, bei Deinem/r neuen Gyn auf eine frühere Untersuchung bestehst, schließlich weißt Du am schnellsten, wenn etwas nicht stimmt.
Ganz herzliche Grüße und alles Gute für die nächste SS!
Loki

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17. April 2007 um 17:28
In Antwort auf nana_12721490

So etwas ähnliches hatte ich auch...
Liebe LaleV,

mir ist etwas sehr ähnliches letztes Jahr passiert. Schwangerschaft, Blutung, Diagnose Windei, Ausschabung. Ich ging auch zur Nachkontrolle, alles in Ordnung, nur hatte ich andauernd Schmierblutungen und einfach keinen Zyklus (hatte ich zwar auch davor selten, aber egal...) und Monate (!) später -auch mitten in der City- Krämpfe, die sich bis ins Knie zogen und ich dachte noch: Was ist denn das, so stelle ich mir eigentlich Wehen vor. Dann "flutschte" plötzlich etwas in die Hose.Bei der nächsten Gelegenheit habe ich sofort nachgeschaut und es war ein etwa haselnußgroßer sehr harter Gewebeklumpen. Den ließ ich dann beim Gyn ins Labor schicken und da wurde mir bestätigt, daß es ein alter Abort sein muß. Allerdings habe ich nie Schwangerschaftssymptome gehabt, deswegen kann ich auch nur vermuten, daß es irgendein Rest aus der ersten Schwangerschaft war. Ich kann es mir absolut nicht erklären! Mein Gyn meint immer, es sei ein zweiter Abort gewesen sein, aber ich bin mir absolut sicher, daß ich von der Schwangerschaft etwas mitbekommen hätte.
Also, leider keine Antwort auf deine Frage, aber ich finde es doch interessant (und schrecklich natürlich vor allem), daß Dir so etwas ähnliches passiert ist, und der Gyn auch nicht wußte, was er Dir da jetzt erklären soll...
Habe aber keine Angst vor einer erneuten Schwangerschaft, ich hatte zwar dieses Jahr nochmals eine Fehlgeburt, aber irgendwie bin ich immer noch ganz guter Dinge, ich glaube es war Streß. Ich bin sicher, das wichtigste ist, daß Du in dich hineinhörst und wenn dich in Zukunft irgendetwas beunruhigt, bei Deinem/r neuen Gyn auf eine frühere Untersuchung bestehst, schließlich weißt Du am schnellsten, wenn etwas nicht stimmt.
Ganz herzliche Grüße und alles Gute für die nächste SS!
Loki

Antwort@Loki
Hallo Loki,

danke für Deine lieben Worte. Ich wünsche auch Dir auch für die nächste Schwangerschaft alles Gute und ein gesundes Kind. Nun, in der City die Krämpfe und Blutungen zu kriegen, stelle ich mir auch schlimm vor. Deiner hätte aber auch mal regelmässiger die HCG-Werte kontrollieren können.Ausserdem wirst Du ja wohl besser wissen als Dein Gyn, ob ein neuerer Abort in so einem kurzen Zeitraum vorliegen kann;klingt unwahrscheinlich-es sei denn, Du hättest direkt nach der 1.AS gleich unverhüteten Sex gehabt, was aufgrund der seelischen und körperlichen Belastung eh unwahrscheinlich ist. Ausserdem soll man sowieso mind. 3 Monate "pausieren" bis zur nächsten SS.

Nun ist es ja zum Glück auch bei Dir vorbei.

Bevor ich meinen Gyn wechsele, lasse ich evtl. noch die fehlende HCG-Abschluss-Kontrolle machen. Ansonsten war ich zur Untersuchung und es ist fast alles ok; der HCG ist aber noch etwas erhöht; zum Glück schliesst er jetzt aber eine Eileiter-SS komplett auch wegen des dafür zu niedrigen HCG-Wertes aus.

Ich bin noch ziemlich platt und es nervt, dass es noch hier und da zwickt.

Viele Grüße

LaleV

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17. April 2007 um 18:36
In Antwort auf jessie_12743146

Hallo laleV,
dein bericht liest sich für mich fast wie meine eigene geschichte, da auch ich einen ähnlichen horror erleben musste und das kurz hintereinander..

ich hatte eine FG in der 6.SSW mitte januar diesen jahres, bin direkt nach der ersten mens wieder schwanger geworden, doch auch diese SS sollte kein gutes ende nehmen..

ich hatte aufgrund der FG den ersten US-termin in der 5. und den zweiten in der 6. SSW, wobei beim ersten ein "pünktchen" zu sehen war und beim zweiten leider garnichts mehr, weshalb ich direkt mit verdacht auf eileiterschwangerschaft in die klinik geschickt wurde (auch ich hatte an einem tag heftigste unterleibsschmerzen zuvor)

dort kam man zu dem ergebnis, dass doch eine SS in der gebärmutter zu sehen sei, der hcg wert aber nicht genügend hoch sei, als diese SS zu einem gesunden kind führen könne, weshalb ich am folgenden tag zur AS musste.. beim entlassgepräch gab sich der arzt zuversichtlich zu angeblich 99%, dass "die sache" damit erledigt sei..

den histologie befund, den ich erst 6 (!)Arbeitstage später erfuhr sagte allerdings was anderes: es war kein SS-gewebe nachweisbar und ich sollte (auch am urlaubsort) mich direkt in einem krankenhaus vorstellen, wo sich die eileiterschwangerschaft bestätigte und ich direkt zur not-op dableiben sollte..

wegen des länger als urlaubszeit geplanten krankenhausaufenthaltes , wagte ich auf eigenes risiko die rückfahrt (ca. 7 std) und die op sollte direkt noch am abend stattfinden.. zuhause aber hatte es irgendwie keiner mehr eilig und ich bekam es mit der angst zu tun, denn meinen eileiter noch mein leben wollte ich nicht verlieren..

die von mehrern bereitschaftsärzten über die osterzeit durchgeführten untersuchungen (hcg sowie ultraschall) ergab immer abenteuerliche prognosen, jedoch wollte niemand ausser mir mehr an eine eileterschwangerschaft glauben.. ( die chance, dass ein ei in der gebärmutter und eines im eileiter sitzt ist 1:30 000)

da immer mehr zeit verstrich und ich aus lauter angst mit abreise in eine andere klinik drohte wurde ich schließlich doch noch operiert und siehe da war das "kind" bereits 2,5 cm groß und doch im eileiter und blut im bauchraum.. wegen weiterer anästhesieprobleme musste ich noch zwei tage auf intensivstation bleiben, bin aber direkt nachdem es mir halbwegs ging auf eigenen wunsch aus dem krankenhaus raus.. vertrauen hatte und hab ich eh keines mehr in dieses krankenhaus und die nachuntersuchungen kannn ich genauso gut bei meinem gyn machen lassen..

da ich meine zwei sternchen innerhalb von nur drei monaten verloren habe und das noch mit dem risiko, dass eine eileiterschwangerschaft stets die gefahr einer folgenden birgt hab auch ich angst vor einer neuen SS, aber das ist wohl bei jeder frau mit auch nur einer "normalen" FG so.. jedoch überwiegt bei uns der kinderwunsch seit der ersten FG immer mehr und wir werden es wagen, sobald die "auszeit" von drei monaten abgelaufen ist.. sollte auch dieser versuch wieder scheitern sind wir ernsthaft am überlegen, ob wir versuchen ein kind zu adoptieren..

ich wünsche dir auf jedenfall noch viel glück, dass der horror für dich hoffentlich nun ein ende findet..

lg
sanne

Antwort@sanne
hallo Sanne,

erst einmal danke ich dir für deinen erfahrungsbericht. ich drücke euch die daumen, dass du erst mal wieder schnell gesundest und ihr sehr bald glückliche eltern werdet!

du hast ja wirklich einiges mitgemacht: ich wünsche dir viel kraft, dass du das erlebte auch mental bald "ad acta" legen kannst.

ich mache jetzt eine mindest-pause von 3 monaten bis zum nächsten "versuch". ich an deiner stelle hätte es auch nach der 1. FG gar nicht so schnell gewagt, wieder schwanger zu werden; vielleicht hing die 2. FG bei dir einfach damit zusammen, dass sich dein körper vom 1.eingriff noch gar nicht richtig erholt hatte?...auch dein arzt hat dich nach der 1. AS scheinbar nicht wirklich gut beraten.

dass die ärzte bei deiner eileiter-ss so gezweifelt haben, zeigt, dass das thema/symptomatik komplex ist und wohl nur sehr gute ärzte diese frühzeitig erkennen...

dein op-arzt zeigte sich nach der 1. AS zuversichtlich? der hätte da doch schon merken müssen, das was bei dir nicht stimmt.wenn doch aber bei dir nach der 1. AS laut histolog. befund KEIN ss-gewebe in der Gebärmutter vorhanden war, liegt doch nahe, dass das eine ss ausserhalb der gebärmutter sein musste?!dass die bereitschäftsärzte da erst gezweifelt haben, ist unglaublich.

übrigens:auch ich hatte meinen histolog. befund nach 1 woche; glaube, das ist normal (aber bei verdacht auf eileiter-ss etwas spät). bei mir ist jetzt eine zwillings-eileiter-ss def. ausgeschlossen, dafür ist mein hcg wert zu niedrig (aber immer noch rel. hoch bei knapp 55 und das nach 2 AS). muss in 2 wochen nochmals zur hcg-messung. werde diese aber wohl bei dem neuen gyn machen lassen. mein jetziger hat mein vertrauen verloren.

das was mich noch echt nervt, ist das zwicken und leichte stechen im unterleib und die müdigkeit; aber das sei normal; ich fühl mich schwächer als nach der 1. AS. mal schauen, wann das endlich aufhört. wenn mein bauchgefühl sagt "da stimmt was nicht", werde ich def. früher zur kontrolle,und das bei dem neuen arzt.

auch dir wünsche ich nochmals alles gute und nächstes mal mehr glück,

laleV

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18. April 2007 um 22:04
In Antwort auf gauri_12381616

Antwort@sanne
hallo Sanne,

erst einmal danke ich dir für deinen erfahrungsbericht. ich drücke euch die daumen, dass du erst mal wieder schnell gesundest und ihr sehr bald glückliche eltern werdet!

du hast ja wirklich einiges mitgemacht: ich wünsche dir viel kraft, dass du das erlebte auch mental bald "ad acta" legen kannst.

ich mache jetzt eine mindest-pause von 3 monaten bis zum nächsten "versuch". ich an deiner stelle hätte es auch nach der 1. FG gar nicht so schnell gewagt, wieder schwanger zu werden; vielleicht hing die 2. FG bei dir einfach damit zusammen, dass sich dein körper vom 1.eingriff noch gar nicht richtig erholt hatte?...auch dein arzt hat dich nach der 1. AS scheinbar nicht wirklich gut beraten.

dass die ärzte bei deiner eileiter-ss so gezweifelt haben, zeigt, dass das thema/symptomatik komplex ist und wohl nur sehr gute ärzte diese frühzeitig erkennen...

dein op-arzt zeigte sich nach der 1. AS zuversichtlich? der hätte da doch schon merken müssen, das was bei dir nicht stimmt.wenn doch aber bei dir nach der 1. AS laut histolog. befund KEIN ss-gewebe in der Gebärmutter vorhanden war, liegt doch nahe, dass das eine ss ausserhalb der gebärmutter sein musste?!dass die bereitschäftsärzte da erst gezweifelt haben, ist unglaublich.

übrigens:auch ich hatte meinen histolog. befund nach 1 woche; glaube, das ist normal (aber bei verdacht auf eileiter-ss etwas spät). bei mir ist jetzt eine zwillings-eileiter-ss def. ausgeschlossen, dafür ist mein hcg wert zu niedrig (aber immer noch rel. hoch bei knapp 55 und das nach 2 AS). muss in 2 wochen nochmals zur hcg-messung. werde diese aber wohl bei dem neuen gyn machen lassen. mein jetziger hat mein vertrauen verloren.

das was mich noch echt nervt, ist das zwicken und leichte stechen im unterleib und die müdigkeit; aber das sei normal; ich fühl mich schwächer als nach der 1. AS. mal schauen, wann das endlich aufhört. wenn mein bauchgefühl sagt "da stimmt was nicht", werde ich def. früher zur kontrolle,und das bei dem neuen arzt.

auch dir wünsche ich nochmals alles gute und nächstes mal mehr glück,

laleV

Hallo laleV
für einen erneute baldige schwangerschaft spach überhaupt nichts nach aussage meines gyn, da ich keine AS hatte im januar und so haben wir auch nicht verhütet..

bedenkt man die vielzahl an SS, die unbemerkt durch blutung beendet werden und demnach auch keine AS gemacht wird, ist eine AS wohl auch nicht immer nötig, wenn auf dem ultraschall sowieso nichts mehr zu sehen ist..

meine dritte SS (dann eileiterSS) kam dann zwar doch relativ früh, hatte aber nach aussage der ärzte keinen zusammenhang mit der zweiten SS..

die AS habe ich erst bei der dritten AS bekommen, da der hcg wert zu niedrig war für die SSW in der ich war und man zwar "was" sehen konnte in der gebärmutter, aber man aufgrund des niedrigen hcg wertes diesem keine chance ausrechnete.. dass der verdacht auf eileiterschwangerschaft weiterhin nicht aus der welt war, bis das ergebnis der histologie von der AS da ist war mir bekannt, dennoch zweifelten die ärzte an einer eileiterschwangerschaft und meinten zu 99%, dass "die sache" mit der AS erledigt sei.. doch es sollte anders kommen und der befund (von dem ja das weitere procedere abhing) erst fast eine woche später fertig war.. dieser sagte aus, dass kein SS-gewebe enthalten war, auch der daraufhin erneut bestimmte hcg-wert war weiter gestiegen und es war schon klar, dass die SS weiter besteht..

im krankenhaus am urlaubsort konnte die ärztin diese auch im re. eileiter sehen und wollte sofort notoperieren.. da sich dies aber zeitlich mit dem urlaubsende überschnitten hätte wagten wir die heimreise und sie telefonierte mit dem heimatkrankenhaus, dass diese noch am abend die op vorbereiten sollten..

dort angekommen gab es erneute untersuchungen, den "fremden" befunden und mitgebrachten ultraschall bildern glaubte man nicht.. zuhause allerdings spekulierten die ärzte auf eine verletzung bei der AS des gebärmutterhalses und daher austretendes blut in den bauchraum sowie auf nicht richtig durchgeführte AS und sitz der SS weiterhin in der gebärmutter!! daher musste ich (nach vielen stunden und untersuchungeng später) auch nochmals einen aufklärungsschein für eine AS unterschreiben..

alles in allem war es das nervenaufreibendste, dass die ärzte (vielleicht auch aufgrund der feitertage?) es irgendwie nicht eilig hatten und ich fast hysterisch geworden wäre aus lauter sorge..

doch eines hab ich zumindest daraus gelernt: nochmal lass ich mir so ein ewiges hin und her im heimatkrankenhaus nicht gefallen und würde noch am selben tag ein anderes aufsuchen..

ich wünche dir auch alles gute..

lg
sanne

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