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10 Jahre Kinderwunsch, dann eine Eileiterschwangerschaft, ungenaue Diagnose. Bin traurig.

14. Juli 2008 um 12:51

Hallo
Seit 98 wünsche ich mir ein Kind. Trotz mehrerer Inseminationen mit meinem Exmann 2002 (eine Fehlegeburt) und 2004 hat es nicht richtig klappen wollen.
Ich und mein Ex waren immer gesund, alles nach Norm. Eine Diagnose für die Kinderlosigkeit konnte kein Arzt erstellen.

Tja und nun wurde ich im Mai plötzlich schwanger - mensch, mein Freund und ich sind vor Freude aus allen Wolken gefallen - der Himmel hing voller Geigen. Endlich wußte ich, dass ich schwanger werden KANN, ohne Hilfe.....Wir haben geweint vor Glück.

Ich bin direkt ein paar Tage später zum Arzt...sie machte einen Ultraschall...hat ein kleines 0,5 cm kleines Pünktchen gesehen....mensch war ich happy. Sie gab mir einen Termin zwei Wochen später um den Herzschlag zu prüfen...Ich könnte jedoch, aufgrund meiner "Vorgeschichte", jederzeit vorbei kommen und sie würde schauen wie es dem Krümel geht.....

Eine Woche später bin ich direkt wieder zu ihr...ich fühle mich total unschwanger. Hatte mich zwar im Internet beruhigt, nicht jede Frau hat alle Sympthome, aber ich kenne meinen Körper sehr gut und irgendwie hatte ich ein komisches Bauchgefühl. Keine Schmerzen (das Ziehen in der Leiste habe ich auf die Mutterbänderdehnung geschoben) oder so...aber einfach komisch. Die Ärztin machte dann einen Ultraschall...vorher mit den Worten "ich zeige ihnen jetzt mal ihr Baby, machen sie sich keine Sorgen...."....tja und sie sah: NICHTS mehr! Alles weg. Ich war wie vor den Kopf geschlagen, mein Gefühl hatte mich nicht getäuscht, es war einfach nur die Bestätigung meines unguten Gefühls. Es tat so weh, ich habe nur geweint. Meine Ärztin hat mich in den Arm genommen und gesagt, dass es schon einmal vorkäme das das Kind sich nicht weiterentwickelt "missed abort"....kein Trost.
Sie sagte meine Tage würden wahrscheinlich in Kürze einsetzen, wenn nicht dann sollte ich noch einmal kommen........

Einen Tag später bekam ich fürchterliche Unterleibsschmerzen, konnte mich nicht mehr rühren....gut dachte ich mir, bei meiner FG in der 5. SW 2002 taten die Blutungen auch weh....und da man den Krümel ja in der Gebärmutter gesehen hatte, ging ich natürlich NICHT von einer Eileiterschwangerschaft aus. Die Schmerzen waren nach einer Stunde verschwunden....

Am nächsten Morgen hatte ich immernoch keine Blutungen....die Schmerzen kamen jedoch wieder. Ich hatte mich eh schon krank gemeldet und lag im Bett. Mein Schatz mußte für zwei Tage beruflich weg und ich schwor ihm die Ärztin anzurufen. Das tat ich dann auch um 9h, als es wieder richtig weh tat. Die Sprechstundenhilfe meinte ich könnte dir Ärztin nicht sprechen und solle um 13h vorbei kommen. Ich sagte ich hätte Angst, könnte kein Auto fahren, was ich machen solle...ob das alles normal sei.....Keine Chance.

Also fuhr ich um 13h mit großen Schmerzen 30 km zu meiner Ärztin. Als ich meine Akte sah klebte ein Post it auf dem Deckblatt: missed abort, Patientin klagt über starke Schmerzen, IST DAS NORMAL? Die Tante hatte meine Ärztin nach meinem Anruf noch nicht einmal gefragt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Beim Ultraschall teilte meine Ärztin mit das sie eine Eileiterschwangerschaft vermute, ich solle sofort ins Krankenhaus.....und, dass es entweder zwei Kinder waren, eins in der Gebärmutter und eins im Eileiter oder das es auch sein kann, dass trotz Eileiterschwangerschaft Zellen in der Gebärmutter entstehen, die im ersten Stadium wie eine Fruchthülle aussehen, sich aber zurückbilden. NA SUPER!

Ich bin dann von meiner Mutter völlig verheult und total schockiert ins Krankenhaus gefahren worden, mein Schatz war auch schon auf dem Weg. Ruck zuck lag ich im OP.

Im Endeffekt habe ich jetzt meinen rechten Eileiter samt meinem Kind verloren. Der Eileiter war bereits an zwei Stellen geplatzt, das embryonale Gewebe (nettes Arztdeutsch) hatte sich bereits von außen um den Eileiter gewickelt....keine Chance auf Erhaltung. Ich hatte schon viel Blut im Bauchraum und ein paar Stunden später wäre ich einfach zusammengebrochen und das wäre es für mich gewesen.....ich war total geschockt.

Zwei Tage später wurde ich entlassen, ich wollte nur raus und nach Hause. Die Abschlußuntersuchung wollten sie echt im Kreißsaal machen.....dagegen habe ich mich gewehrt und sie schlossen extra am Samstag für mich die gyn. Ambulanz auf.
Ich ging also mit meinem Schatz runter zur Ambulanz, man hatte uns meine Akte mitgegeben. Da mein Schatz in der med. Branche arbeitet blätterte er durch die Akte...und was fand er, Fotos von meiner OP. Ich war total geschockt und bin zusammengebrochen.....meinen kaputten Eileiter mit meinem Baby zu sehen...........ich kriege immernoch eine Gänsehaut.

Im Nachhinein wurde mir gesagt das es normal ist, dass Fotos gemacht werden...............trotzdem finde ich es für mich sehr grausam dies zu wissen.

Traurig macht mich und uns nicht nur, dass wir von dem schönsten Moment, über den Verlust bis hin zu Lebensgefahr für mich katapultiert wurden.....sondern auch, dass mein produktivster Eierstock der rechte ist und der jetzt keinen Eileiter mehr hat.
Jetzt bin ich noch unfruchtbarer als vorher.....

Ich versuche positiv zu denken, es hat geklappt und es wird bestimmt wieder klappen.........aber dieses positive Denken hält nicht wirklich lange. Es ist ein auf und ab.

Meine Ärztin machte vor zwei Wochen einen Ultraschall nach dem Fädenziehen und es stellte sich heraus, dass mein linker Eierstock (oh Wunder) zwei Eisprünge in Vorbereitung hat....und das es sein könnte, dass er jetzt vermehrt die Produktion übernimmt, irgendwie "merkt" er das, das der andere keinen Eileiter mehr hat. Es könnte aber auch sein, dass der linke Eileiter zum Eisprung sich zum rechten Eierstock neigt und das Ei auffängt................tja.................vielle-icht habe ich eher einen 6er im Lotto...aber man soll ja nicht aufgeben.

Ich bin immernoch schwer traumatisiert und schockiert.....mal geht es mir gut und dann breche ich zusammen - ich hoffe das wird bald ein bisschen besser.
Ab morgen muss ich wieder arbeiten, war vier Wochen nicht da.....vielleicht lenkt mich das ab........und im September haben wir spontan Urlaub gebucht, wir müssen mal raus und den Kopf frei kriegen.

Auch wenn alles ganz schlimm ist........es hat mich und meinen Schatz nur noch näher zusammen gebracht.

Ich würde mich freuen, wenn mir ein paar Mädels über ihre Erfahrungen schreiben...........vielleicht können wir uns gegenseitig ein bisschen aufmuntern.

Im Endeffekt wären wir, auch wenn es hart klingt, "glücklicher" wenn es NUR eine FG gewesen wäre..dann hätte ich noch meinen Eileiter noch....oder wenn es gar nicht erst passiert wäre, denn so denke ich werde ich mich, auch wenn ich es nicht will, wieder unter Druck setzen, dass es nochmal klappen soll.........und den Druck kenne ich schon, er ist unmenschlich.

Sorry für die grottenschlechte Grammatik......ich habe einfach mal losgetippt.

Lieben Gruß

Mardani

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14. Juli 2008 um 23:29

Liebe Mardani,
Was fuer eine Geschichte. Wirklich doof was da in deiner FAE-praxis passiert ist. Du warst ein Notfall und dann so etwas... Ich hatte 3 ESS-en und wurde stets gluecklich rechtzeitig ins KH geschickt, auf dem Moment, dass es noch keine Notfall war, durfte ich selbst entscheiden dort inzugehen bei der 2. und 3. ESS. Die Aerztinnen im KH haben mich dann stationaer aufegnommen und beobachtet. Leider bei der 2. Mal doch Eileiter geplatzt, hatte ich kaum bemerkt, nun ja nicht schlimm, dann rechtzeitig noch im OP. Linken EL dann weg. Tja und am 18.06 2008 meine 3. ESS-Operation. Dieses Mal nicht im Re EL wie wir allen schon dachten: AerztInnen und Schwester und mein Mann und ich, sondern im Stumpf Linken Eileiters. Hochstseltsam: so spontan, ohne kunstliche Befruechtung eine ESS im Stumpf, in 20-25 Jahre nur einzige, wenig (+/- 10) Faelle im medizinischen, wissenschaftlichen Literatur bekannt.

Glueck beim Unglueck: kann noch ueber rechts schwanger werden: nochmal Versuch moeglich... Ist ja schoen, aber auch ganz aufregend und anstrengend: die Angst ist jetzt groesser als bei den letzten 2 SS-en. IVF kann auch, aber dann auch wieder warten und keine Garantien.

Gluecklicher wenn nur eine FG: denke ich manchmal auch, aber das ist ja auch schlimm, kann man nicht vergleichen, denke ich mal... Gut dass du immer noch Hoffnung hast. habe ich selbst auch noch, obwohl Kind wirklich auf dem Arm haeufig fast unerreichbar scheint. Ich habe schon fast al meine Traeume von ein eigenes Kind aufgegeben. Keine Enttaeusschung mehr... und jedes Mal bei jeder SS, realistisch sein, keine grosse Freude bis Nachricht in der Gebaermutter oder nicht...Leider habe ich das (Kind in GB) noch nicht erlebt.

Auch bei mir Operation-Bilder gemacht, fand ich schoen. Kein Trauma fuer mich mehr, bin schon an ESS-en gewoehnt und Biologie war immer mein favorites Fach. Gesehen Nachweiss, dass ich wirklich schwanger war, keine Spinnerei...kleines Kind gesehen, Beruehrung gedacht: "Du kleines verruecktes, liebes Kind, warum bist du hierbin gewandert und hast du dich hiereingenistet?Wenn du in der GB geblieben waerst, dann waeren wir jetzt noch zusammen gewesen.. ."

Mardani, du machst es ganz gut: Verlust verarbeiten, Gefuehle zulassen, und trotzdem nicht das Leben Geniessen aufgeben. Wir, mein Mann und ich machen das auch so, sind naeher zu einander gewachsen. Gute Idee, dieser Urlaub! Weinen und weitermachen, dann wieder weinen, und wieder weitermachen...Trauerprozesss mit Hoehen und Tiefen... hast du auch Abschied genommen? Briefe geschrieben, etwas begraben, geplantzt? Ich 3x Rosen ins Meer geworfen... war die Idee, dann wegen Wtterbedingungen dann 3x Rosen auf dem Strand begraben... Malen, lesen, schreiben (ins Tagebuch), Spaziergaenge machen, leichtatletiek: fuer mich ganz hilfreich...

Wenn du reden moechtest, kannst du mich auch eine PN schicken...
Alles gute, Viel Erfolg und nicht Aufgeben! Es gibt irgendwo noch Hoffnung...
LG Cindy

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15. Juli 2008 um 16:01
In Antwort auf akua_11988820

Liebe Mardani,
Was fuer eine Geschichte. Wirklich doof was da in deiner FAE-praxis passiert ist. Du warst ein Notfall und dann so etwas... Ich hatte 3 ESS-en und wurde stets gluecklich rechtzeitig ins KH geschickt, auf dem Moment, dass es noch keine Notfall war, durfte ich selbst entscheiden dort inzugehen bei der 2. und 3. ESS. Die Aerztinnen im KH haben mich dann stationaer aufegnommen und beobachtet. Leider bei der 2. Mal doch Eileiter geplatzt, hatte ich kaum bemerkt, nun ja nicht schlimm, dann rechtzeitig noch im OP. Linken EL dann weg. Tja und am 18.06 2008 meine 3. ESS-Operation. Dieses Mal nicht im Re EL wie wir allen schon dachten: AerztInnen und Schwester und mein Mann und ich, sondern im Stumpf Linken Eileiters. Hochstseltsam: so spontan, ohne kunstliche Befruechtung eine ESS im Stumpf, in 20-25 Jahre nur einzige, wenig (+/- 10) Faelle im medizinischen, wissenschaftlichen Literatur bekannt.

Glueck beim Unglueck: kann noch ueber rechts schwanger werden: nochmal Versuch moeglich... Ist ja schoen, aber auch ganz aufregend und anstrengend: die Angst ist jetzt groesser als bei den letzten 2 SS-en. IVF kann auch, aber dann auch wieder warten und keine Garantien.

Gluecklicher wenn nur eine FG: denke ich manchmal auch, aber das ist ja auch schlimm, kann man nicht vergleichen, denke ich mal... Gut dass du immer noch Hoffnung hast. habe ich selbst auch noch, obwohl Kind wirklich auf dem Arm haeufig fast unerreichbar scheint. Ich habe schon fast al meine Traeume von ein eigenes Kind aufgegeben. Keine Enttaeusschung mehr... und jedes Mal bei jeder SS, realistisch sein, keine grosse Freude bis Nachricht in der Gebaermutter oder nicht...Leider habe ich das (Kind in GB) noch nicht erlebt.

Auch bei mir Operation-Bilder gemacht, fand ich schoen. Kein Trauma fuer mich mehr, bin schon an ESS-en gewoehnt und Biologie war immer mein favorites Fach. Gesehen Nachweiss, dass ich wirklich schwanger war, keine Spinnerei...kleines Kind gesehen, Beruehrung gedacht: "Du kleines verruecktes, liebes Kind, warum bist du hierbin gewandert und hast du dich hiereingenistet?Wenn du in der GB geblieben waerst, dann waeren wir jetzt noch zusammen gewesen.. ."

Mardani, du machst es ganz gut: Verlust verarbeiten, Gefuehle zulassen, und trotzdem nicht das Leben Geniessen aufgeben. Wir, mein Mann und ich machen das auch so, sind naeher zu einander gewachsen. Gute Idee, dieser Urlaub! Weinen und weitermachen, dann wieder weinen, und wieder weitermachen...Trauerprozesss mit Hoehen und Tiefen... hast du auch Abschied genommen? Briefe geschrieben, etwas begraben, geplantzt? Ich 3x Rosen ins Meer geworfen... war die Idee, dann wegen Wtterbedingungen dann 3x Rosen auf dem Strand begraben... Malen, lesen, schreiben (ins Tagebuch), Spaziergaenge machen, leichtatletiek: fuer mich ganz hilfreich...

Wenn du reden moechtest, kannst du mich auch eine PN schicken...
Alles gute, Viel Erfolg und nicht Aufgeben! Es gibt irgendwo noch Hoffnung...
LG Cindy

Hallo Cindy
Danke für deine Nachricht. Ich habe auch schon einiges von dir im Forum gelesen. Habe, bevor ich mich angemeldet habe, erst einmal viel im Internet gestöbert.

Mensch das mit der ELS im Stumpf des verlorenen EL ist ja echt absolutes Pech!

Sowas.....was gibt es nicht alles, hm?! Die Menschen die sich wie die Karnickel vermehren und die Kinder vernachlässligen oder sogar töten wissen gar nicht, was für ein Wunder und für ein Glück sie dort im Arm halten.

Ja manchmal denke ich auch ich bin einfach nicht dafür bestimmt Kinder zu haben. Erst 10 Jahre üben, üben, üben....dann fünf künstliche Versuche mit einer FG 2002 und dann wieder lange Zeit nichts....tja und nun der Glückstreffer - kann man ja wirklich so nennen - und dann gleich sowas.......Echt ungerecht das alles.

Gestern war ich bei einer Hebamme hier bei uns in der Nähe - sie macht Fruchtbarkeitsmassagen etc. und sie sagte zu mir, dass ein kleines Wesen zu mir möchte und es sicherlich irgendwann noch einmal klappen wird und ich solle bitte nicht mir selbst die Schuld geben oder mir sagen "ich kriege es nicht hin" - denn Kinder seien Geschenke und sie kämen wenn alles passen würde......
Hahaha..........Bei uns passte grade alles. Eben ins Schnuffelreihenhäuschen gezogen, das Kind war als erste Prognose zu meinem Geburtstag ausgerechnet.....ach einfach alles perfekt - naja.

Mensch du scheinst ja wirklich echt geübt in ELS zu sein....schlimm.....aber gut das du versuchst das alles gut zu verpacken und nicht daran zu zerbrechen.

Nein, verabschiedet haben wir uns noch nicht wirklich. Wir wollten gern so eine Skylaterne fliegen lassen, aber die sind mittlerweile wohl verboten. Die kleine gestreifte Kiste, in der das US Bild (deshalb geht die FA von zwei Kindern aus, eins in der Gebärmutter das von selbst gegangen ist und dann das zweite im EL....), der positive Test, ein Schnuller, Söckchen und ein kleines T-Shirt mit der Aufschrift "Schlafmütze" verstaut sind haben wir noch zu Haus stehen.......Aber loslassen ist wichtig, das wissen wir....aber Angst davor haben wir schon, denn wir sind eh noch nah am Wasser gebaut.

Am 18.06. hattest du deine OP? Ich am 19.06.! Das ist ja ein "Zufall". Wie geht es dir denn? Meine Fäden wurden am 30.06. gezogen, leider ist kurz danach die längere Narbe wieder aufgeplatzt und hat sich nett entzündet, mittlerweile haben wir das aber im Griff, sodass ich heute das erste mal wieder arbeiten bin.

Am Samstag müßte ich eigentlich meine Tage bekommen, da meine FA beim Fädenziehen meinte das zwei Eisprünge links (sieh da....der Linke war sonst immer so ne schlappe Socke....der Rechte war immer der Held im Erdbeerfeld.........und dem mopsen sie den EL.....)in Vorbereitung seien (das war eben am 30.) und die Gebärmutter auch super ausschaut (keine Ausschabung)....sie geht davon aus das mein Zyklus nach der Blutung ab dem 20.06. direkt wieder weiterlief.

Ich bin mal gespannt, habe auch ein bisschen Angst - habe hier von einigen gelesen, dass die ersten Perioden nach der OP echt weh tun können.

Ja, du hast recht....NICHT AUFGEBEN - immerhin haben wir beide noch einen Eileiter und auch mit dem könnte man prima schwanger werden, meinte meine Ärztin das letzte Mal. Dann mal tschakka.......immer positiv denken....und nicht aufgeben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Man sagt ja immer "alles hat einen Grund" und ich hoffe, die ganzen Gründe bei dir und bei mir zahlen sie irgendwann aus und dann wissen wir, warum wir den ganzen Käse erleben mußten.

Lieben Gruß

Daniela

PS....PN klappt grade nicht, irgendwie streikt die Seite.

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16. Juli 2008 um 10:44

Hallo
tut mir leid das die dies widerfahren ist.Aber wo ich deine Geschichte gelesen habe bekam ich Gänsehaut -könnte fast meine sein.Fast alles gleich wie bei dir nur das ich am 22.5 nachts leichte bräunliche Blutung bek. -mir aber nichts dabei dachte und aufeinmal frisches rotes Blut morgens -zwar nur minimal aber wir sind gleich in KH gefahren -dort nix gesehen da altes US Gerät -auf station nochmals US -keine Herztöne aber Krümel war sichtbar auf US .Abends bek. ich heftige Schmerzen -dachte es zerreist mich -bek. 3 Schmerztabl. aber kein Doc sah nach mir !!Samstag morgen sofort Untersuchung -kein Krümmel mehr da nur reichlich Flüssigkeit im Bauchraum-Not OP:
Li. Eileiter war geplatzt wurde entgfernt -ELSS !!Also auch zwei Krümmel .Es schmerzt sehr gleich 2Schocks aufeinmal!!
War auch 5 Wochen krank und geh seit 30.6. wieder arbeiten und das lenkt wirklich ab .
Wünsche dir alles Gute für die Zukunft und gebt die Hoffnung nicht auf.

Wir befinden uns (so blöd es vielleicht für einige klingen mag) wieder in Babyplanung und hoffen das es diesmal gut geht .

LG Maike

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16. Juli 2008 um 21:56
In Antwort auf mardani08

Hallo Cindy
Danke für deine Nachricht. Ich habe auch schon einiges von dir im Forum gelesen. Habe, bevor ich mich angemeldet habe, erst einmal viel im Internet gestöbert.

Mensch das mit der ELS im Stumpf des verlorenen EL ist ja echt absolutes Pech!

Sowas.....was gibt es nicht alles, hm?! Die Menschen die sich wie die Karnickel vermehren und die Kinder vernachlässligen oder sogar töten wissen gar nicht, was für ein Wunder und für ein Glück sie dort im Arm halten.

Ja manchmal denke ich auch ich bin einfach nicht dafür bestimmt Kinder zu haben. Erst 10 Jahre üben, üben, üben....dann fünf künstliche Versuche mit einer FG 2002 und dann wieder lange Zeit nichts....tja und nun der Glückstreffer - kann man ja wirklich so nennen - und dann gleich sowas.......Echt ungerecht das alles.

Gestern war ich bei einer Hebamme hier bei uns in der Nähe - sie macht Fruchtbarkeitsmassagen etc. und sie sagte zu mir, dass ein kleines Wesen zu mir möchte und es sicherlich irgendwann noch einmal klappen wird und ich solle bitte nicht mir selbst die Schuld geben oder mir sagen "ich kriege es nicht hin" - denn Kinder seien Geschenke und sie kämen wenn alles passen würde......
Hahaha..........Bei uns passte grade alles. Eben ins Schnuffelreihenhäuschen gezogen, das Kind war als erste Prognose zu meinem Geburtstag ausgerechnet.....ach einfach alles perfekt - naja.

Mensch du scheinst ja wirklich echt geübt in ELS zu sein....schlimm.....aber gut das du versuchst das alles gut zu verpacken und nicht daran zu zerbrechen.

Nein, verabschiedet haben wir uns noch nicht wirklich. Wir wollten gern so eine Skylaterne fliegen lassen, aber die sind mittlerweile wohl verboten. Die kleine gestreifte Kiste, in der das US Bild (deshalb geht die FA von zwei Kindern aus, eins in der Gebärmutter das von selbst gegangen ist und dann das zweite im EL....), der positive Test, ein Schnuller, Söckchen und ein kleines T-Shirt mit der Aufschrift "Schlafmütze" verstaut sind haben wir noch zu Haus stehen.......Aber loslassen ist wichtig, das wissen wir....aber Angst davor haben wir schon, denn wir sind eh noch nah am Wasser gebaut.

Am 18.06. hattest du deine OP? Ich am 19.06.! Das ist ja ein "Zufall". Wie geht es dir denn? Meine Fäden wurden am 30.06. gezogen, leider ist kurz danach die längere Narbe wieder aufgeplatzt und hat sich nett entzündet, mittlerweile haben wir das aber im Griff, sodass ich heute das erste mal wieder arbeiten bin.

Am Samstag müßte ich eigentlich meine Tage bekommen, da meine FA beim Fädenziehen meinte das zwei Eisprünge links (sieh da....der Linke war sonst immer so ne schlappe Socke....der Rechte war immer der Held im Erdbeerfeld.........und dem mopsen sie den EL.....)in Vorbereitung seien (das war eben am 30.) und die Gebärmutter auch super ausschaut (keine Ausschabung)....sie geht davon aus das mein Zyklus nach der Blutung ab dem 20.06. direkt wieder weiterlief.

Ich bin mal gespannt, habe auch ein bisschen Angst - habe hier von einigen gelesen, dass die ersten Perioden nach der OP echt weh tun können.

Ja, du hast recht....NICHT AUFGEBEN - immerhin haben wir beide noch einen Eileiter und auch mit dem könnte man prima schwanger werden, meinte meine Ärztin das letzte Mal. Dann mal tschakka.......immer positiv denken....und nicht aufgeben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Man sagt ja immer "alles hat einen Grund" und ich hoffe, die ganzen Gründe bei dir und bei mir zahlen sie irgendwann aus und dann wissen wir, warum wir den ganzen Käse erleben mußten.

Lieben Gruß

Daniela

PS....PN klappt grade nicht, irgendwie streikt die Seite.

Hallo Mardani...
Hallo Daniela,

Was ganz lieb, dass du zurueck geschrieben hast. Ja Zwillinge bei dir... unglaublich. Das ist auch ganz seltsam, was du erlebt hast. Ich weiss den medizinische Name nicht mehr, aber ich habe davon im Internet gelesen. Bei mir auch ganz seltsam... Bloed irgendwie...

Du hast solange gebracht schwanger zu werden und dann so etwas.. Der Hammer! Tut mir ganz viel leid. Ich war ganz schnell stets schwanger. Ginge nicht davon aus, aber passierte einfach... Glueck damit gehabt.

Zufall ja: 19.06 bei dir, bei mir 18.06. Gestern auch zum erste Mal zur arbeit gegangen. So wie du ungefaehr. Faedenziehen war bei mir am 25.06.2008 (Mittwoch). Schade, dass die laengere Narbe geplatzt ist... Schmerzhaft...
Dann am 01.06.2008 sah meine FAE dass meine Schleimhaut sich wieder aufbaute und der ES links war (falsche Seite). Sie sagte dass wir schon ab den 2. Zyklus wieder ueben duerften... Wenn dann Rechts ES dann eine Chance... Stimmt. Noch mal 6x pro Jahr Fruchtbar... (theoretisch gesehen). Am 20.06 2008 hatte ich noch eine Blutung bekommen, also erwarte ich, dass sie am Fr den 18.07.2008 wieder da ist ungefaehr.
Erste Blutung mehr weh als sonst : ja und nein, nicht ganz viel Unterschied. Mehr Blut ja... Bei mir so...

Schoene Ideeen zum Abschied nehmen habt ihr bedacht. Eine Kiste mit Sachen habe ich auch ungefaehr...: Tagebuch und Schublade und eine eigene Akte (mit allen Papieren kopiert). Ja, ich hoffe, dass wir irgendwann wissen, warum wir das Alles erleben mussten. Mein mann und ich denken schon wieder langsam an weitermachen. Fragen uns ab: normalen Weg nochmal oder doch schon IVF. Angst haben wir natuerlich nach 3 mal ESS, aber unser Wunsch ist groesser. Kinderwunschpraxisarzt sagte 'Normalen weg' und dann das letzten Mal. Wenn wieder falsch, dann sowieso IVF. Chefarzt im KH sagte das auch. Wir wissen es noch nicht, denken wie die Aerzte meistens, obwohl Angst da ist. Abwarten und Mut haben. NICHT AUFGEBEN!!!! Genau.

Mach es gut, Liebe Gruesse, Cindy

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28. Oktober 2008 um 17:10

Auch ich..
.. hatte eine Eileiterschwangerschaft, im Endeffekt passiert alles weil es passieren soll. es hat einen Grund.
Das Drama an meiner Geschichte ist folgendes: Ich war noch sehr jung (20) als meine Tage ausblieben, trotz Pille, die man aber im jungendlichen Leichtsinn nicht so regelmäßig einnimmt wie ich es jetzt gerne tuen würde ,wenn ich noch könnte, bzw müsste.
Also, meine Tage blieben aus, an einem Freitag ging ich zur Apotheke um mir einen Schwangerschaftstest zu kaufen : positiv.. Ich war geschockt, aber selbst Schuld und nach dem ersten Schock hab ich mich gefreut. Sehr sogar.. Ich hab alle die mir sehr nahe sind, informiert.
Am Montag ging ich dann zum Frauenarzt um mich untersuchen zu lassen.
Er sah nichts in der Gebärmutter: "das ist möglich in den ersten Tagen der Schwangerschaft, es kann sich um einen Eckelhocker handeln," sagte er flapsig. Er würde mir nun Blut abnehmen um zu sehen wie weit mein Schwangerschaftshormon angestiegen war, ich solle mich morgen nochmal melden.
Ich war noch nicht richtig zuhause kam der Anruf meines Frauenarztes: Sofort ins Krankenhaus, verdacht auf eine Bauchhöhlenschwangerschaft! Der zweite Schock..
Oh Gott, eine Bauchhöhlenschwangerschaft, was ist das? Und wie kann das einem 20 jährigem Mädchen passieren, was ist los mit mir? Meinem Körper... Hilfe.
Nach langen Untersuchungen, kamen sie Ärzte zu dem Entschluss, dass sie das ganze beobachten wollen, weil sie sowohl was in der Gebärmutter entdeckten, als auch am Eileiter. Dies könne aber auch normel sein, eine sogenannte Schwangerschaftszyste. Ein Dottersack ist definitiv in der gebärmutter vorhanden. Ich hatte auch keine Schmerzen. Die Ärzte wunderten sich denn mit einer Eilkeiterschwangerschaft würde ich gekrümmt ins Zimmer laufen. Nichtmal als er mit dem Ultraschallgerät an meinen Eileiter tippte tat es weh, Es ist halt unangenehm wenn jemand in Dir rumstochert..
Mein Schwangerschaftshormon stieg fröhlich jeden Tag an, als seis ne normamle Schwangerschaft. Das wurde mir auch ca 3 Wochen lang so verkauft: "Sie sind ganz normal schwanger" wir beobachten Sie nur!
Okay, dachte ich. Ich will heim.
Nach ca. dre Wochen ein weiterer Schock. Morgens um sieben kam der Arzt und sagte : "Wir machen eine Bauchspiegelung. nichts dramatisches nur um zu sehen was da los ist. dauert ca. 20 Minuten"
Niemand war da. ich musste alleine in den Op.
Als ich aufwachte hingen zahlreiche Schläuche aus mir raus, inklusive Kateter. Ich konnet mich nicht aufsetzten weil mir schwarz vor Augen wurde. Ich hatte niemal Probleme mit dem Kreislauf. Als ich irgendwann zu mir kam sas mein damaliger Freund an meinem Bett. Ich fragte : was ist los.. Ist was mit unserem Baby. er sagte : Schlaf noch ein bisschen, Du bist gerade drei Stunden operiert worden.
Ich schlief ein. Am nächsten Tag kam der Arzt und eröffnete mir: es tut uns leid, es war eine Eileiterschwangerschaft und ausserdem haben sie eine verschleppte Entzündung am linken Eileiter und somit ist dieser zerstört, Sie können auf natürlichen Wege keine Kinder bekommen.
Die Welt brach für mich zusammen. Ich war am Ende und wollte es nicht glauben.
Die traurige Wahrheit sieht nun so aus: Seit sieben Jahren habe ich ungeschützten geschlechtsverkehr mit meinem Freund und es ist wirklich nichts assiert! ich werde mich damit abfinden müssen das dies mein Schicksal ist.
Wenn ich Kinder haben möchte, dann nur durch künstliche befruchtung. Je älter ich werde umso mehr Gedanken mache ich mir. ICh möchte Kinder.
Kann mir irgendjemand vielleicht erzählen wenn Sie ein ähnliches Schicksal hatte?
ICh würde mich gerne informieren, aber am liebsten würde ich mich mit jemanden austauschen dem es ähnlich ging und jetzt doch noch Kinder bekommen hatte!
Vielen Dank
Dani

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