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Vegetarierin und schwanger

19. September um 10:21

Hallo zusammen,
Ich bin seit 8 Jahren Vegetarierin und hatte nie Probleme mit meiner Gesundheit. Gestern erfuhr ich, dass ich in der 3. SSW bin. Das ist ein großes Glück und ich bin im siebten Himmel. Aber gleich kam mir auch der Gedanke, dass meine Ernährung nicht gut für ein Baby ist. Hat jemand die Erfahrung damit und einige Ratschläge? Vielen Dank im Voraus! 
 

19. September um 10:35
In Antwort auf dannyy15

Hallo zusammen,
Ich bin seit 8 Jahren Vegetarierin und hatte nie Probleme mit meiner Gesundheit. Gestern erfuhr ich, dass ich in der 3. SSW bin. Das ist ein großes Glück und ich bin im siebten Himmel. Aber gleich kam mir auch der Gedanke, dass meine Ernährung nicht gut für ein Baby ist. Hat jemand die Erfahrung damit und einige Ratschläge? Vielen Dank im Voraus! 
 

Herzlichen Glückwunsch Wobei ich das mit der 3. Woche nicht ganz verstehe, man kann doch erst ab der 4. Woche testen? Woher weißt du dass du in der 3. SSW bist?

Zur Frage: ich bin seit frühester Kindheit Vegetarierin, habe zwei gesunde Kinder bekommen und bin in der 10. Woche schwanger. Eine vegetarische Ernährung ist unproblematisch bei einer Schwangerschaft, man sollte halt ausreichend Milchprodukte wegen Kalzium zu sich nehmen und auch sonst auf eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung achten. Also viel Obst und Gemüse, Kartoffeln, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte (wenn man es verträgt), Milchprodukte, Eier und Nüsse. Das übliche halt An Nahrungsergänzung habe ich immer nur Folsäure mit Jod genommen, das wird die aber sicher auch dein/e Frauenarzt/ärztin sagen.
Alles Gute

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19. September um 10:44
In Antwort auf dannyy15

Hallo zusammen,
Ich bin seit 8 Jahren Vegetarierin und hatte nie Probleme mit meiner Gesundheit. Gestern erfuhr ich, dass ich in der 3. SSW bin. Das ist ein großes Glück und ich bin im siebten Himmel. Aber gleich kam mir auch der Gedanke, dass meine Ernährung nicht gut für ein Baby ist. Hat jemand die Erfahrung damit und einige Ratschläge? Vielen Dank im Voraus! 
 

Isst du auch keinen Fisch, keine Eier und Milchprodukte ?

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19. September um 11:02
In Antwort auf juppiduh

Herzlichen Glückwunsch Wobei ich das mit der 3. Woche nicht ganz verstehe, man kann doch erst ab der 4. Woche testen? Woher weißt du dass du in der 3. SSW bist?

Zur Frage: ich bin seit frühester Kindheit Vegetarierin, habe zwei gesunde Kinder bekommen und bin in der 10. Woche schwanger. Eine vegetarische Ernährung ist unproblematisch bei einer Schwangerschaft, man sollte halt ausreichend Milchprodukte wegen Kalzium zu sich nehmen und auch sonst auf eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung achten. Also viel Obst und Gemüse, Kartoffeln, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte (wenn man es verträgt), Milchprodukte, Eier und Nüsse. Das übliche halt An Nahrungsergänzung habe ich immer nur Folsäure mit Jod genommen, das wird die aber sicher auch dein/e Frauenarzt/ärztin sagen.
Alles Gute

Danke sehr ich habe einen Test gemacht, der positiv war und ich weiß den genauen Tag der Zeugung, also es war nicht schwierig
Das freut mich sehr, denn ich schon viel darüber gelesen habe und viele Menschen schreiben, dass es total unnormal ist. Außerdem ist meine Mutter auch bis jetzt die Gegnerin des Vegetarismus und versucht immer mich umzustimmen.

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19. September um 11:07
In Antwort auf annaannna

Isst du auch keinen Fisch, keine Eier und Milchprodukte ?

Ich esse kein Fleisch und Fisch. Und Veganer im Gegensatz zu den Vegetariern verzichten vollkommen auf tierische Produkte (Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte).

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19. September um 11:20
In Antwort auf dannyy15

Danke sehr ich habe einen Test gemacht, der positiv war und ich weiß den genauen Tag der Zeugung, also es war nicht schwierig
Das freut mich sehr, denn ich schon viel darüber gelesen habe und viele Menschen schreiben, dass es total unnormal ist. Außerdem ist meine Mutter auch bis jetzt die Gegnerin des Vegetarismus und versucht immer mich umzustimmen.

Also du meinst du bist in der 3. Woche seit der Zeugung? Man rechnet die Schwangerschaftswochen offiziell ab dem ersten Tag der letzten Periode, dann bist du wahrscheinlich eher in der 5. Woche
Vegetarismus ist überhaupt nicht unnormal, in einigen indischen Kasten ist es beispielsweise die absolute Regel und auch die vermehren sich

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19. September um 12:14

Meine Schwester war auch schon vor der SS Vegetarier (wie ich und mein Schwager auch) und hatte sich ausgewogen ernährt. Auch Kinder kann man gesund vegetarisch ernähren. Meine Schwester hatte auch Folsäure genommen und irgendwann Kräuterblut getrunken, weil ihre Eisenwerte nicht mehr so der Hit waren. Aber sie hatte (trotz "hohem" Alter von > 35 Jahren) eine fast beschwerdefreie SS. 

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19. September um 13:42

Also ich ernähre mich auch weitestgehend vegetarisch und bin gerade in der 7. SSW. Meine FÄ riet mir daher unbedingt ein Präparat mit Folsäure zu nehmen das auch Eisen und Jod enthält. Eisenmangel ist die häufigste Mangelerscheinung bei Vegetarismus, und gerade in der SS ist die ausreichende Zufuhr von Eisen wichtig. Aber ansonsten gibt es da wohl keine Probleme  
man sollte nur keinesfalls auf die Idee kommen das Kind später vegetarisch oder gar vegan zu ernähren 

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19. September um 13:50
In Antwort auf dannyy15

Ich esse kein Fleisch und Fisch. Und Veganer im Gegensatz zu den Vegetariern verzichten vollkommen auf tierische Produkte (Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte).

Denke, du musst mit dem Arzt deine Nahrung besprechen. Meine Freundin isst eigentlich eben auch keinen Fisch, aber hat schon überlegt ob sie das ab und zu einschieben sollte wegen Jod und so.

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19. September um 13:58

Die Kinder vegetarisch zu ernähren ist grundsätzlich nicht problematisch, wenn man auf eine ausgewogene Ernährung achtet. Ich kenne sehr viele Familien bei denen auch die Kinder vegetarisch leben. Ich selber habe im Kindergartenalter entschieden kein Fleisch mehr zu essen (ich wollte nicht dass wegen mir Tiere sterben), auch wenn meine Eltern nicht begeistert waren, und war zu keinem Zeitpunkt mangelernährt.
Meine Kinder lasse ich allerdings selbst entscheiden ob sie Fleisch und Wurst essen wollen. Im Kindergarten bekommen sie sowieso Fleisch und zuhause gibt es beim Abendbrot für die Kinder auch die eine oder andere ausgewählte Bio-Wurstsorte, solange sie das möchten. Ich sage ihnen allerdings auch ehrlich wie Wurst und Fleisch entstehen.

Anders sieht es bei einer veganen Ernährung aus: auch das ist zwar theoretisch möglich, aber praktisch muss man sich sehr gut mit Nährstoffe auskennen um eine ausreichende Versorgung zu gewährleisten. Letztendlich muss dann in den meisten Fällen doch auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgegriffe werden, zumindest solange die Kinder noch im Wachstum sind.

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19. September um 14:04
In Antwort auf juppiduh

Also du meinst du bist in der 3. Woche seit der Zeugung? Man rechnet die Schwangerschaftswochen offiziell ab dem ersten Tag der letzten Periode, dann bist du wahrscheinlich eher in der 5. Woche
Vegetarismus ist überhaupt nicht unnormal, in einigen indischen Kasten ist es beispielsweise die absolute Regel und auch die vermehren sich

Aha.. jetzt verstanden, danke. Das ist für mich etwas Neues Nächste Woche habe ich Termin beim Arzt, dann werde ich bestimmt wissen.
Viele Menschen aber können das nicht verstehen. Ich denke jeder wählt selbst, was zu essen und wie zu leben. Ich erinnere mich daran, als ich eben auf Fleisch und Fisch verzichtete, alle meine Bekannten waren erstaunt und fragten mich „was isst du denn überhaupt?“ Es war echt lächerlich, als ob es nichts mehr zu essen gibt.

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19. September um 14:16
In Antwort auf juppiduh

Die Kinder vegetarisch zu ernähren ist grundsätzlich nicht problematisch, wenn man auf eine ausgewogene Ernährung achtet. Ich kenne sehr viele Familien bei denen auch die Kinder vegetarisch leben. Ich selber habe im Kindergartenalter entschieden kein Fleisch mehr zu essen (ich wollte nicht dass wegen mir Tiere sterben), auch wenn meine Eltern nicht begeistert waren, und war zu keinem Zeitpunkt mangelernährt.
Meine Kinder lasse ich allerdings selbst entscheiden ob sie Fleisch und Wurst essen wollen. Im Kindergarten bekommen sie sowieso Fleisch und zuhause gibt es beim Abendbrot für die Kinder auch die eine oder andere ausgewählte Bio-Wurstsorte, solange sie das möchten. Ich sage ihnen allerdings auch ehrlich wie Wurst und Fleisch entstehen.

Anders sieht es bei einer veganen Ernährung aus: auch das ist zwar theoretisch möglich, aber praktisch muss man sich sehr gut mit Nährstoffe auskennen um eine ausreichende Versorgung zu gewährleisten. Letztendlich muss dann in den meisten Fällen doch auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgegriffe werden, zumindest solange die Kinder noch im Wachstum sind.

Es ist sicher möglich, aber nicht einfach. Und wenn man auf Nummer sicher gehen möchte, sollte man bei einem Kleinkind, sprich unter 3-4 Jahren,  m.M.n. definitiv von einer vegetarischen Ernährung absehen. 

Wenn das Kind (mehr oder weniger) selbst entscheiden kann, ob es Fleisch mag oder nicht, ist das etwas anderes. Wobei ich es auch dann schwierig finde, den Kindern zu erklären, dass es falsch ist Fleisch und Fisch zu essen, weil ... 

Ich finde man sollte vielmehr darauf achten, dass die Kinder wissen woher das Schnitzel auf dem Teller kommt und, dass das mal ein süßes Schweinchen war. Das ist nämlich ein riesiges Problem, wie ich finde bei den aktuell Heranwachsenden Kindern. Die kennen einfach nur die Vakuumverpackten Schnitzel aus der Kühltheke. Wenn die Kinder wissen, dass das mal ein lebendiges Tier war, fördert das den gesunden Umgang mit Fleisch.

Ich beispielsweise esse kein bzw sehr wenig Fleisch weil ich es einfach nicht gern mag und nicht aus irgendwelchen anderen Gründen. Und nur weil ich kein Fleisch mag, werde ich meinem Kind das nicht vorenthalten. 

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19. September um 16:48

Ich bin seit ca. 15 Jahren Vegetarierin (mit ein paar Jahren Unterbrechung) und werde in der Schwangerschaft einmal wöchentlich Fleisch essen, nachdem ich mehrere ausführliche Gespräche mit einer (vegetarischen) Ernährungsberaterin darüber hatte. Anscheinend ist es doch nochmal extragut so ein paar Bissen Fleisch zu essen.
Allerdings will ich dann nach der Geburt wieder vegetarisch sein und auch die Kinder werden hauptsächlich vegetarisch erzogen.

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19. September um 18:11

Vor der Schwangerschaft aß ich auch kein Fleisch, das ging auch ein Weilchen gut, aber leider machten meine Eisenwerte nicht so mit, trotz Supplemente. Kräuterblut brachte nichts, ferrosanol nur bedingt was(hatte zuviele Nebenwirkungen). Meine Ärztin riet mir dann, einfach mal 1-2x Fleisch (hochwertig und aus guter Haltung). zu essen und das mache ich seitdem, bis jetzt noch (in der Stillzeit wollte ich aufhören aber das ging nach hinten los) - die Eisenwerte sind wieder besser und auch sonst vom Allgemeinbefinden tuts mir gut. Am besten bleibt man flexibel und hört auf seinen Körper.

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20. September um 10:50
In Antwort auf juppiduh

Die Kinder vegetarisch zu ernähren ist grundsätzlich nicht problematisch, wenn man auf eine ausgewogene Ernährung achtet. Ich kenne sehr viele Familien bei denen auch die Kinder vegetarisch leben. Ich selber habe im Kindergartenalter entschieden kein Fleisch mehr zu essen (ich wollte nicht dass wegen mir Tiere sterben), auch wenn meine Eltern nicht begeistert waren, und war zu keinem Zeitpunkt mangelernährt.
Meine Kinder lasse ich allerdings selbst entscheiden ob sie Fleisch und Wurst essen wollen. Im Kindergarten bekommen sie sowieso Fleisch und zuhause gibt es beim Abendbrot für die Kinder auch die eine oder andere ausgewählte Bio-Wurstsorte, solange sie das möchten. Ich sage ihnen allerdings auch ehrlich wie Wurst und Fleisch entstehen.

Anders sieht es bei einer veganen Ernährung aus: auch das ist zwar theoretisch möglich, aber praktisch muss man sich sehr gut mit Nährstoffe auskennen um eine ausreichende Versorgung zu gewährleisten. Letztendlich muss dann in den meisten Fällen doch auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgegriffe werden, zumindest solange die Kinder noch im Wachstum sind.

Im Kindergartenalter ist es sehr schwierig, den Eltern zu beweisen, dass du ernst bist und solche Entscheidung getroffen hast. Wie lange dauerte es, bis sie dies akzeptieren konnten?
Ich will auch, dass mein Kind selbst entscheidet, das ich sehr wichtig. 
 

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20. September um 11:07
In Antwort auf ninebine25

Also ich ernähre mich auch weitestgehend vegetarisch und bin gerade in der 7. SSW. Meine FÄ riet mir daher unbedingt ein Präparat mit Folsäure zu nehmen das auch Eisen und Jod enthält. Eisenmangel ist die häufigste Mangelerscheinung bei Vegetarismus, und gerade in der SS ist die ausreichende Zufuhr von Eisen wichtig. Aber ansonsten gibt es da wohl keine Probleme  
man sollte nur keinesfalls auf die Idee kommen das Kind später vegetarisch oder gar vegan zu ernähren 

Wie fühlst du dich jetzt?
Ja, darüber habe ich auch gelesen. Alles klingt einfach, ich hoffe mein Arzt erklärt alles und meine Schwangerschaft wird problemlos verlaufen.
Nein, das mache ich bestimmt nicht. Vegane Ernährung ist nicht für die Kinder. Und später wird mein Kind selbst entscheiden, ob er Vegetarier wird oder nicht, das ist seine Wahl und ich werde diese Wahl verstehen.
 

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20. September um 11:13
In Antwort auf indii

Denke, du musst mit dem Arzt deine Nahrung besprechen. Meine Freundin isst eigentlich eben auch keinen Fisch, aber hat schon überlegt ob sie das ab und zu einschieben sollte wegen Jod und so.

Ja, bestimmt. Ich habe einen Termin beim Arzt nächste Woche. Aber ich denke es ist ganz möglich Jodmangel mit jodhaltigen Lebensmitteln vorzubeugen.

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20. September um 11:24
In Antwort auf dannyy15

Wie fühlst du dich jetzt?
Ja, darüber habe ich auch gelesen. Alles klingt einfach, ich hoffe mein Arzt erklärt alles und meine Schwangerschaft wird problemlos verlaufen.
Nein, das mache ich bestimmt nicht. Vegane Ernährung ist nicht für die Kinder. Und später wird mein Kind selbst entscheiden, ob er Vegetarier wird oder nicht, das ist seine Wahl und ich werde diese Wahl verstehen.
 

Im Moment geht's mir eigentlich recht gut, die meisten Essensgerüche finde ich nicht so anziehend und bin etwas appetitlos.
Habe mich aber dazu entschieden in der Schwangerschaft etwas mehr Fleisch zu essen, weil ich schon davor Probleme mit Eisenmangel hatte und ich durch Eisenpräparate Verstopfung bekommen habe (kommt häufig vor). Da ich sowieso mit Verdauungsprobleme zu kämpfen habe, aufgrund einer größeren OP vor etlichen Jahren, konnte ich das nicht weiter einnehmen. Bin mal gespannt wie meine Blutwerte dann beim nächsten Termin in 3 Wochen sind. Im Moment fällts mir nicht so leicht Fleisch zu essen, Wurst geht quasi gar nicht außer so richtige Hausmacherwurst aus der Dose😂🙈 und Fleisch, naja, es zählt halt nicht zu meinen Lieblingslebensmitteln aber was macht man nicht alles 🤷‍♀️😄 am liebsten würde ich mich im Moment nur von Obst und rohen Gemüse ernähren, aber das geht ja auch nicht.

Als kleiner Tipp: Kürbiskerne und Leinsamen enthalten viel Eisen, ich mach mir das morgens gern in meinen Joghurt/Quark und Obst dazu. Regt auch die Verdauung an, das hab ich schon vor der SS des Öfteren so gemacht. Mittags oder Abends dann Hülsenfrüchte wie Linsen oder Erbsen. Damit kann man nichts falsch machen, die enthalten auch viel Ballaststoffe. 

Meine FÄ hat mir mit Feststellung der SS lange und breit erklärt wie eine gesunde und ausgewogene Ernährung auszusehen hat. War für mich jedoch nichts Neues, da ich mich aufgrund meiner Darmkrankheit schon sehr ausgiebig mit einer gesunden und vor allem Ballaststoffreichen Ernährung auseinander gesetzt habe.

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20. September um 11:26

Also ich ernähre mich weitestgehend vegetarisch. Zuhause gibt es gar kein Fleisch (außer alle paar Monate mal ein Stück Wild vom Jäger unseres Vertrauens). Auswärts esse ich nur Fleisch, wenn ich eingeladen bin und es nichts anderes gibt und im Restaurant nur, wenn es nachvollziehbar bio und regionalqualität ist. Schweinefleisch esse ich wegen meiner Atrose gar nicht. Damit komme ich auf höchstens 2x monatlich Fleisch. Meine Eisenwerte sind immer prima. Ich spende regelmäßig Blut da wird das überprüft. Der erstes Bluttest in der Schwangerschaft hat das auch bestätigt.

Mein Kind wird später zuhause auch kein Fleisch bekommen, aber ich werde ihm sicher nicht verbieten, bei den Großeltern oder im Kindergarten Fleisch zu essen. 

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20. September um 11:43
In Antwort auf dannyy15

Im Kindergartenalter ist es sehr schwierig, den Eltern zu beweisen, dass du ernst bist und solche Entscheidung getroffen hast. Wie lange dauerte es, bis sie dies akzeptieren konnten?
Ich will auch, dass mein Kind selbst entscheidet, das ich sehr wichtig. 
 

Hat lange gedauert Meine Mama hat  immer wieder versucht mich dazu zu bringen Fleisch zu essen und ich musste ganze Nachmittage am Tisch sitzen bleiben weil ich das doofe Schnitzel oder die blöde Bulette nicht gegessen habe, die auf dem Teller vor mir lagen (wohl gemerkt von meiner Mama dort platziert). Irgendwann hat sie es verstanden und es war OK wenn ich zum Mittagessen eben nur Kartoffeln mit Butter und Gemüse gegessen habe und es hat sich durchgesetzt dass sich jeder selber nehmen durfte was er essen wollte. Ansonsten waren meine Eltern aber wirklich wundervoll

Ich spende übrigens auch seit Jahren Blut und die Eisenwerte waren immer tiptop, ebenso in meinen Schwangerschaften. Somit sehe ich für mich persönlich jetzt auch keinen Grund plötzlich Fleisch zu essen.

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